• DE-Berlin
  • 01.06.2004
  • Ausschreibung
  • (ID 1035)

Entwurfsplanung für eine Brücke im Zuge der Süd-Ost-Verbindung in Treptow/Köpenick


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    Bewerbungsschluss 01.06.2004, 23:59 Bewerbungsschluss
    Verfahren Beschränkter Wettbewerb
    Berufsgruppen Architekten, sonstige Fachplaner
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Berlin (DE), Berlin (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Zur besseren Erschließung des Entwicklungsgebietes Oberschöneweide und des Gewerbegebietes Trabbertstr. - Nalepastr. ist die neue Straßentrasse der Süd-Ost-Verbindung gedacht. Im Zuge dieser Straßenverbindung ist die Spree, die hier eine Breite von 150 m misst, mit einer Brücke zu queren, die sich im Vorlandbereich wegen der schlechten Baugrundverhältnisse und des tiefliegenden Geländes über ca. 200 m fortsetzen muss, bis zur Anbindung an die Köpenicker Landstraße.
    Die Erstellung der für das durchzuführende Planfeststellungsverfahren erforderlichen Entwurfsunterlagen ist Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Leistungen umfassen entsprechend HOAI die Leistungsphasen 2, 3 und 4 teilweise für die Objektplanung § 55 und Tragwerksplanung § 64.

    Im einzelnen ist in der Vorplanung die Optimierung der 26 m breiten Brückentrasse in Höhe und Lage erforderlich. Im südlich-westlichen Vorlandbereich steht sehr schlechter Baugrund an, da die oberen Schichten aus stark kontaminierten Aufschüttungen und Torflinsen bis zu 4 m Mächtigkeit bestehen. Außerdem befindet sich eine bereits sehr aufwendig versiegelte Halde in der gradlinigen, vorläufigen Trasse, Aus den Gründungsproblemen. (Tiefgründungen), der Stützweiten, Höhen- und Trassenwahl ist die kostengünstigste Variante auch im Hinblick auf die Nutzung der Grundstücksflächen in Spreenähe zu erarbeiten.

    Bei dem im innerstädtischen Bereich dominanten Bauwerk wird die Mitarbeit eines Architekten im Rahmen der Baugestalterischen Beratung gemäß § 61 HOAI bei den Variantenuntersuchungen und der Gestaltung des Entwurfs erwartet. Durch die Höhenlage der Brücke (Schiffahrtsprofil und Vorlandnutzung) entstehen im Anbindungsbereich an das Straßennetz Rampen. Diese sind gegebenenfalls mit Stützbauwerken zu sichern.

    Die Anbindung an den Knotenpunkt an der Köpenicker Straße ist zu planen.
    Projektadresse DE-Berlin

  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • D-Berlin: Planungsleistungen für Brücken

      2004/S 82-070232

      VERGABEBEKANNTMACHUNG

      Dienstleistungsauftrag


      Das Beschaffungsübereinkommen (GPA) ist anwendbar: Nein.

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
      I. 1) Offizieller Name und Anschrift des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, X E 31, Att: Herrn Wulkow, Württembergische Straße 6, D-10707 Berlin. Tel.: ++49 (30) 90 12 39 34. Fax: ++49 (30) 90 12 37 15. E-mail: carsten.wulkow@senstadt.verwalt-berlin.de. URL: www.senstadt.verwalt-berlin.de.
        2) Nähere Auskünfte sind bei folgender Anschrift erhältlich:
        3) Unterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich:
        4) Angebote/Teilnahmeanträge sind an folgende Anschrift zu schicken: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, X E 4, Vergabenummer: 04 / 139, Württembergische Str. 6, D-10707 Berlin. Tel.: ++49 (30) 90 12 67 21. Fax: ++49 (30) 90 12 37 15.
        5) Art des öffentlichen Auftraggebers: Regionale/lokale Ebene.
      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
      II. 1) Beschreibung
        1.1) Art des Bauauftrags:
        1.2) Art des Lieferauftrags:
        1.3) Art des Dienstleistungsauftrags Dienstleistungskategorie: 12.
        1.4) Rahmenvertrag:
        1.5) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Entwurfsplanung für eine Brücke im Zuge der Süd-Ost-Verbindung in Berlin Treptow/Köpenick.
        1.6) Beschreibung/Gegenstand des Auftrags: Zur besseren Erschließung des Entwicklungsgebietes Oberschöneweide und des Gewerbegebietes Trabbertstr. - Nalepastr. ist die neue Straßentrasse der Süd-Ost-Verbindung gedacht. Im Zuge dieser Straßenverbindung ist die Spree, die hier eine Breite von 150 m misst, mit einer Brücke zu queren, die sich im Vorlandbereich wegen der schlechten Baugrundverhältnisse und des tiefliegenden Geländes über ca. 200 m fortsetzen muss, bis zur Anbindung an die Köpenicker Landstraße.

      Die Erstellung der für das durchzuführende Planfeststellungsverfahren erforderlichen Entwurfsunterlagen ist Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Leistungen umfassen entsprechend HOAI die Leistungsphasen 2, 3 und 4 teilweise für die Objektplanung § 55 und Tragwerksplanung § 64.

      Im einzelnen ist in der Vorplanung die Optimierung der 26 m breiten Brückentrasse in Höhe und Lage erforderlich. Im südlich-westlichen Vorlandbereich steht sehr schlechter Baugrund an, da die oberen Schichten aus stark kontaminierten Aufschüttungen und Torflinsen bis zu 4 m Mächtigkeit bestehen. Außerdem befindet sich eine bereits sehr aufwendig versiegelte Halde in der gradlinigen, vorläufigen Trasse, Aus den Gründungsproblemen. (Tiefgründungen), der Stützweiten, Höhen- und Trassenwahl ist die kostengünstigste Variante auch im Hinblick auf die Nutzung der Grundstücksflächen in Spreenähe zu erarbeiten.

      Bei dem im innerstädtischen Bereich dominanten Bauwerk wird die Mitarbeit eines Architekten im Rahmen der Baugestalterischen Beratung gemäß § 61 HOAI bei den Variantenuntersuchungen und der Gestaltung des Entwurfs erwartet. Durch die Höhenlage der Brücke (Schiffahrtsprofil und Vorlandnutzung) entstehen im Anbindungsbereich an das Straßennetz Rampen. Diese sind gegebenenfalls mit Stützbauwerken zu sichern.

      Die Anbindung an den Knotenpunkt an der Köpenicker Straße ist zu planen.

        1.7) Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. Dienstleistungserbringung:
        1.8) Nomenklaturen
        1.8.1) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 74232230, 74221000.
        1.8.2) Andere einschlägige Nomenklaturen (CPA/NACE/CPC): CPC-Referenznummer: 867.
        1.9) Aufteilung in Lose: Nein.
        1.10) Nebenangebote/Alternativvorschläge werden berücksichtigt: Nein.
        2) Menge oder umfang des auftrags
        2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Anrechenbare Kosten: 27.000.000,00 EUR.
        2.2) Optionen. Beschreibung und Angabe des Zeitpunktes, zu dem sie wahrgenommen werden können:
        3) Auftragsdauer bzw. Fristen für die Durchführung des auftrags:
      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
      III. 1) Bedingungen für den auftrag
        1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens für Personenschäden: 1.500.000,00 EUR, für sonstige Schäden: 1.500.000,00 EUR.
        1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweisung auf die maßgeblichen Vorschriften: Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin.
        1.3) Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft von Bauunternehmern, Lieferanten und Dienstleistern, an die der Auftrag vergeben wird, haben muss: Keine Vorgabe.
        2) Bedingungen für die teilnahme
        2.1) Angaben zur Situation des Bauunternehmers/des Lieferanten/des Dienstleisters sowie Angaben und Formalitäten, die zur Beurteilung der Frage erforderlich sind, ob dieser die wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erfüllt: Der Bewerber soll seine Eignung zur Erbringung der Leistung durch Nachweise seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit belegen. Diese, unter nachstehenden Punkten III.2.1.1) bis III.2.1.3) aufgeführten Erklärungen und Nachweise, sind in der aufgeführten Reihenfolge (n) mit Register, geheftet vorzulegen.

      Das Nichtvorliegen eines/r oder mehrerer des/der geforderten Nachweise/s und Erklärung/en kann zum Ausschluss vom weiteren Verfahren führen.

        2.1.1) Rechtslage - Geforderte Nachweise: Entsprechend § 11 a - e der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) hat der Bewerber als Mindestanforderung zur Situation seines Unternehmens eine eidesstattliche Erklärung mit eigenhändiger Unterschrift in Bezug auf die §§ 7 (2), 11 a - c und e abzugeben. (1)

      Gemäß dem § 11 d sind Nachweise (nicht älter als 2 Monate) vorzulegen, dass keine Steuer- oder Abgabeschulden bestehen. (2).

        2.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - Geforderte Nachweise: Entsprechend § 12 VOF hat der Bewerber folgende Nachweise zu erbringen:

      Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung mit den unter Punkt III.1.1) genannten Deckungssummen. (3)

      Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren. (4).

        2.1.3) Technische Leistungsfähigkeit - Geforderte Nachweise: Entsprechend § 13 VOF hat der Bewerber folgende Nachweise zu erbringen:

      über den Eintrag des Bewerbers in das Berufsregister, (5)

      Referenzliste über Projekte mit vergleichbaren Leistungen der Jahre 2001, 2002 und 2003, aus denen die besondere Erfahrung mit Planungsleistungen im Straßen-, Brücken- und Spezialtiefbau hervorgeht, mit Angabe des Leistungszeitraumes, des Rechnungswertes, der erbrachten Leistungsphasen, Auftraggeber (öffentlich oder privat). Bei Leistungen für den öffentlichen Auftraggeber sind Nachweise durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellten oder beglaubigten Bescheinigung zwingend erforderlich, (6)

      Studiennachweise und Angaben zum beruflichen Werdegang der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen und deren in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen, (7)

      Angabe zur technischen Leitung des Projektes, (8)

      Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, (9)

      Angaben über die derzeitige personelle Ausstattung; Anzahl der fest eingestellten Mitarbeiter und Anzahl der Führungskräfte, (10)

      Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber verfügt, (11)

      durch Angabe des Auftragsanteils, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. (12).

        3) Bedingungen betreffend den Dienstleistungsauftrag
        3.1) Die Dienstleistungserbringung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ja.

      Bauingenieure.

      Für die Planungsleistungen ist ein im Brücken-, Straßen- und Spezialtiefbau erfahrenes Ingenieurbüro (ggf. Planungsgemeinschaft) erforderlich, das in Gestaltungsfragen von einem Architekten beraten wird.

      Wenn ja, Bezugnahme auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Berliner Architekten- und Baukammergesetz - ABKG.

        3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der für die Ausführung der Dienstleistung verantwortlichen Personen angeben: Ja.
      ABSCHNITT IV: VERFAHREN
      IV. 1) Verfahrensart: Verhandlungsverfahren.
        1.1) Bewerber bereits ausgewählt: Nein.
        1.2) Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens:
        1.3) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
        1.3.1) Vorinformation zu demselben Auftrag:
        1.3.2) Andere frühere Bekanntmachungen:
        1.4) Zahl der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen: Mindestens: 3 - Höchstens: 5.
        2) Zuschlagskriterien: Das wirtschaftlich günstigste Angebot.

      Bezüglich der nachstehenden Kriterien:

      1: Fachkunde des Bewerbers (Planungen im Brücken-, Straßen- und Spezialtiefbau),

      2: Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Wirtschaftliche, personelle, technische Ausstattung),

      3: Fachliche Eignung und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter (Qualifikation, Referenzen und Erfahrungen mit Planungsleistungen im Brücken-, Straßen- und Spezialtiefbau),

      4: Zuverlässigkeit des Bewerbers (Beglaubigte Bescheinigungen durch den öffentlichen AG),

      5: Honorar (Wirtschaftlichkeit, Auskömmlichkeit).

      In der Reihenfolge ihrer Priorität: Nein.

        3) Verwaltungsinformationen
        3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: Vergabenummer: 04/193.
        3.2) Bedingungen für Erhalt der Ausschreibungsunterlagen und zusätzlicher Unterlagen:
        3.3) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge: 1.6.2004. Uhrzeit: 24:00.
        3.4) Versendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe an ausgewählte Bewerber: Voraussichtlicher Zeitpunkt: 28.6.2004.
        3.5) Sprache oder Sprachen, die für die Angebotslegung oder Teilnahmeanträge verwendet werden können: Deutsch.
        3.6) Bindefrist des Angebots:
        3.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
        3.7.1) Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen:
        3.7.2) Datum, Zeitpunkt und Ort:
      ABSCHNITT VI: ANDERE INFORMATIONEN
      VI. 1) Die Bekanntmachung ist freiwillig: Nein.
        2) Angabe, ob Dieser Auftrag regelmässig wiederkehrt und wann voraussichtlich andere Bekanntmachungen veröffentlicht werden:
        3) Dieser auftrag steht mit einem Vorhaben/Programm in Verbindung, das mit Mitteln der EU-Strukturfonds finanziert wird: Nein.
        4) Sonstige Informationen: Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann.

      Vergabekammer des Landes Berlin, mit Sitz bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Martin-Luther-Str. 105, D-10825 Berlin. Telefon: ++ 49 (30) 90 13 83 16, Telefax: ++ 49 (30) 90 13 76 13.

      II.3) Auftragsdauer bzw. Fristen für die Durchführung des Auftrags: 3 Monate (ab Auftragserteilung). Beginn: 7 - 8/2004.

        5) Datum der Versendung der Bekanntmachung: 22.4.2004.

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  • Gewährleistung

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