Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen,
vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung,
Niederlassung Mainz
Fritz-Kohl-Str. 9
Kontaktstelle(n): Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung,
Niederlassung Mainz
Zu Händen von: Sabine Huppert
55122 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 61319660
E-Mail: vergabe.mainz@lbbnet.de
Fax: +49 6131966100
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.lbbnet.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Wirtschaft und Finanzen
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
12D0220-600 08 8016 Generalsanierung Kernchemie, Gebäude 1261, Universität
Mainz, Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher
Erschließung-Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
und Analysen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Mainz.
NUTS-Code DEB35
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz soll im Bereich
des Gebäudekomplexes des Institutes für Kernchemie das bestehende
Laborgebäude (Geb. Nr. 1261) generalsaniert werden und im Innenhof ein
unterirdisches Technikbauwerk (Zuluftzentrale) entstehen.
Seit der Errichtung des Institutsgebäudes in den Jahren 1963-1965 wurden
keine wesentlichen Baumaßnahmen in dem Gebäude durchgeführt, so dass ein
massiver Instandhaltungsstau besteht. Lediglich die Fassade des
Institutsgebäudes wurde im Jahr 2009 als vorgezogener Abschnitt der
Sanierung erneuert.
Im Gebäude bedarf es einer intensiven Verbesserung der labortechnischen,
gebäudetechnischen, energetischen und brandschutztechnischen Situation.
Die Sanierung ist unumgänglich um die Einhaltung der atom- und
strahlenschutzrechtlichen Vorschriften im Umgang mit Kernbrennstoffen und
sonstigen radioaktiven Stoffen im Gebäude 1261 gewährleisten zu können.
Das Gebäude mit 1 634,22 m² NF 1-6 wird schadstoffsaniert (konventionelle
Schadstoffe und radioaktive Kontaminationen) und im Inneren auf den
Rohbauzustand zurückgebaut. Der Innenbereich des Institutsgebäudes wird
komplett saniert. Die bestehende Technikzentrale im Dachgeschoss wird
abgebrochen und erneuert. Im Bereich des Innenhofes (Westseite) wird ein
neues unterirdisches Technikbauwerk (neue Zuluftzentrale, Elektroräume und
Archivraum) errichtet. Die Grundleitungen werden unter Verwendung der
Inline-Technik saniert. Während der Sanierungszeit ist der Betrieb im
Reaktorgebäude und im Erweiterungsbau aufrecht zu erhalten.
Zunächst soll in einem ersten Bauabschnitt das Unterirdische
Technikbauwerk im Rohbau ohne den Ausbau erstellt werden. Hier soll
lediglich der spätere Archivraum für die Sanierungsbauzeit des
Institutsgebäudes als Interims-Messraum hergerichtet werden, um den
Betrieb des Reaktors während der Bauzeit zu gewährleisten.
Nach Auszug des Institutes für Kernchemie in die Bauten J und I-West auf
dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird in einem zweiten
Bauabschnitt ein kerntechnisches Schadstoffkataster erstellt und das
Gebäude schadstoffsaniert. Im Anschluss daran findet die Generalsanierung
des Gebäudes 1261 statt.
Grundlagen der Planung ist die HU-Bau aus dem Jahr 01/2010.
Angestrebter Baubeginn:
Unterirdisches Bauwerk: II Quart. 2013.
Schadstoffsanierung (inkl. Erstellung kerntechnisches Schadstoffkataster):
I Quart. 2014.
Sanierung Gebäude 1261: IV Quart. 2016.
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt:
Technische Ausrüstung, inkl. nichtöffentlicher Erschließung -
Anlagengruppen 1, 2, 3, und 8 (Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen;
Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen und Gebäudeautomation
inkl.Anbindung an die vorhandene Leittechnik) gemäß § 53 HOAI.
Leistungen aus den Leistungsphasen 5, 6, 8 und 9, zusätzlich Leistungen
der LPH. 4 für die Anlagengruppe 410 (Abwasser).
Leistungen der LPH. 1 - 3 und 7 sowie Teile der Leistungen der LPH. 4 - 6,
8 und 9 werden durch den AG erbracht.
Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn
der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen
ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zu besetzen.
Zunächst werden nur Leistungen der LPH. 5 – Ausführungsplanung beauftragt,
mit Ausnahme der Anlagengruppe 410 (Abwasser) hier beginnt die
Beauftragung mit Leistungen der LPH. 4 - Genehmigungsplanung mit der
Absicht, weitere Leistungen der LPH. 6 - Vorbereitung der Vergabe, LPH. 8
- Objektüberwachung und der LPH. 9 - Dokumentation stufenweise zu
übertragen (Stufenvertrag).
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen besteht nicht.
Die Leistungsphase 1 - 3 und 7, sowie Teile der Leistungen der
Leistungsphasen 4 - 6, 8 und 9 werden durch den AG erbracht.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71000000
II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
12D0220
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
Abschnitt V: Auftragsvergabe
Auftrags-Nr: 12D0301
Bezeichnung: Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-3 und 8.
V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
6.11.2012
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
Zuschlag erteilt wurde
Kofler Energies Ingenieurgesellschaft mbH
Sickingenstr. 39
69126 Heidelberg
DEUTSCHLAND
V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: § 107
(3) GWB.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt undgegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestensbis Ablauf in der Bekanntmachung benannten
Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüberdem Auftraggeber
gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbunggegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge abhelfen zu wollen,vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
§ 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12.11.2012
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| Ausschreibung veröffentlicht | 02.05.2012 | ||
| Ergebnis veröffentlicht | 16.11.2012 | ||
| Zuletzt aktualisiert | 16.11.2012 | ||
| Wettbewerbs-ID | 3-106578 | ||
| Seitenaufrufe | 159 | ||
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