• DE-14053 Berlin
  • 12/2012
  • Ergebnis
  • (ID 108315)

Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Einpassung der Poelchau-Oberschule in den Bestand "Haus des Deutschen Sportes"

Verhandlungsverfahren
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  • Projektdaten

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    Entscheidung 19.12.2012 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen TGA-Fachplaner
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-6
    Gebäudetyp Schulen
    Art der Leistung Technische Ausrüstung
    Sprache Deutsch
    Ort DE-14053 Berlin
    Auslober/Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Berlin (DE), Berlin (DE), Berlin (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Die Poelchau-Oberschule, eine der 4 in Berlin bestehenden "Eliteschulen des Sports" soll mit Schulbetrieb an der Trainingsstätte Olympiapark untergebracht werden. Die Schule ist für die Aufnahme von 460 Schüler geplant und führt die Sekundarstufe I mit gymnasialer Oberstufe im Ganztagsbetrieb. Entsprechende Fachräume sind gemäß Raumprogramm vorgesehen.
    Hierfür sollen Teile von Block 1 (Haus des Deutschen Sports) und Block 2 (Schwimmhaus) für die Schulnutzung und Verwaltung umgebaut, instandgesetzt und hergerichtet werden.
    Die beiden Gebäude (ehemalige Hochschulgebäude der Reichsakademie) wurden vom Architekten Werner March entworfen und von 1934-1936 erbaut. Sie gehören zum denkmalgeschützten Gebäudeensemble "Das Deutsche Sportforum".
    Hinsichtlich ihrer architektonischen Qualität und trotz Kriegsschäden und vielfältiger Umbauten/Umnutzungen ist die Bausubstanz beider Baukörper weitgehend im Original vorhanden. Ziel des Denkmalschutzes ist es das bauliche Ensemble "Das Deutsche Sportforum" zu sichern und die bestehenden Bauten als signifikantes Beispiel ihrer Epoche durch zeitgemäße Nutzungen zugänglich und wieder erlebbar zu machen. Da die vorhandenen denkmalgeschützten Baukörper keinem klassischen Schultypus entsprechen, besteht die Schwierigkeit der Aufgabe darin, eine optimale Schulnutzung, den heutigen Kriterien entsprechend, in die Bestandsgebäude einzupassen.
    Die Tragfähigkeit der Decken ist durch Eingriffe in das Tragwerk teilweise zu ertüchtigen.
    Die Blöcke 1 und 2 haben insgesamt eine Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 29 000 m². In diesen Gebäudeteilen werden für die Schulnutzung rund 6.740 m² BGF aus- und umgebaut. Das Budget in Höhe von 12 600 000 EUR ist die Baukostenobergrenze für diese Baumaßnahme. Die Realisierung der Baumaßnahme umfasst ein enges Zeitfenster.
    Das Projekt steht durch die baulichen Mängel des bisherigen Schulgebäudes unter starkem Zeitdruck. So soll noch im Jahr 2013 mit den Bauarbeiten begonnen und der Schulbetrieb zum Schuljahr 2015/16 aufgenommen werden.
    Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2 §§ 51-54 zunächst für die Leistungsphase LP 2 - Vorplanung der Anlagengruppen: 1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2) Wärmeversorgungsanlagen, 3) Lufttechnische Anlagen, 4) Starkstromanlagen, 5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, 6) Förderanlagen (hier: Personenaufzüge) 7) Nutzungsspezifische Anlagen (hier: erforderliche Anlagen für Fachräume wie z.B. Chemie, Physik, Biologie, Arbeitslehre der Sekundarstufe I und Gymnasiale Oberstufe) und 8) Gebäudeautomation.
    Optional entsprechend dem Leistungsbild der HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 53: LP 3-Entwurfsplanung, LP 4-Genehmigungsplanung, LP 5-Ausführungsplanung, LP 6-Vorbereitung der Vergabe, LP 7-Mitwirkung bei der Vergabe, LP 8-Objekt-und Bauüberwachung, LP 9-Objektbetreuung und Dokumentation.
    Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
    Grundlage der Beauftragung ist das Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Leistungen der Technischen Ausrüstung einschließlich AVB (abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
    Zu den Planungsbeteiligten werden unter anderem: Projektsteuerer, Architekten und Freianlagenplaner, Tragwerksplaner, Sonderfachleute u.a.
    Bauphysiker, Sicherheitskoordinator, ggf. Gutachter zur Schadstoffsanierung, zum Brandschutz und Prüfingenieure gehören.
    Leistungsumfang
    Der Ausbau für die Schule umfasst eine Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 6 740 m².
    Für die Baumaßnahme sind die Gesamtkosten nach DIN 276 (KG 100-700) in Höhe von brutto 12 600 000 EUR vorgegeben.

  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • Auftragsbekanntmachung
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      Kontaktstelle(n): Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
      Abteilung V
      Zu Händen von: Frau Haase oder Frau Gentz
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 3090139-3307/3308
      E-Mail: Einkauf-FBT-Hochbau@senstadtum.berlin.de
      Fax: +49 3090139-3301
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
      http://www.stadtentwicklung.berlin.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
      verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
      Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Einpassung der
      Poelchau-Oberschule in den Bestand "Haus des Deutschen Sportes".

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
      Poelchau-Oberschule im Olympiapark Berlin Prinz-Friedrich-Karl-Weg, 14053
      Berlin, DEUTSCHLAND.
      NUTS-Code DE300

      II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
      dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Poelchau-Oberschule, eine der 4 in Berlin bestehenden "Eliteschulen
      des Sports" soll mit Schulbetrieb an der Trainingsstätte Olympiapark
      untergebracht werden. Die Schule ist für die Aufnahme von 460 Schüler
      geplant und führt die Sekundarstufe I mit gymnasialer Oberstufe im
      Ganztagsbetrieb. Entsprechende Fachräume sind gemäß Raumprogramm
      vorgesehen.
      Hierfür sollen Teile von Block 1 (Haus des Deutschen Sports) und Block 2
      (Schwimmhaus) für die Schulnutzung und Verwaltung umgebaut, instandgesetzt
      und hergerichtet werden.
      Die beiden Gebäude (ehemalige Hochschulgebäude der Reichsakademie) wurden
      vom Architekten Werner March entworfen und von 1934-1936 erbaut. Sie
      gehören zum denkmalgeschützten Gebäudeensemble "Das Deutsche Sportforum".
      Hinsichtlich ihrer architektonischen Qualität und trotz Kriegsschäden und
      vielfältiger Umbauten/Umnutzungen ist die Bausubstanz beider Baukörper
      weitgehend im Original vorhanden. Ziel des Denkmalschutzes ist es das
      bauliche Ensemble "Das Deutsche Sportforum" zu sichern und die bestehenden
      Bauten als signifikantes Beispiel ihrer Epoche durch zeitgemäße Nutzungen
      zugänglich und wieder erlebbar zu machen. Da die vorhandenen
      denkmalgeschützten Baukörper keinem klassischen Schultypus entsprechen,
      besteht die Schwierigkeit der Aufgabe darin, eine optimale Schulnutzung,
      den heutigen Kriterien entsprechend, in die Bestandsgebäude einzupassen.
      Die Tragfähigkeit der Decken ist durch Eingriffe in das Tragwerk teilweise
      zu ertüchtigen.
      Die Blöcke 1 und 2 haben insgesamt eine Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 29
      000 m². In diesen Gebäudeteilen werden für die Schulnutzung rund 6.740 m²
      BGF aus- und umgebaut. Das Budget in Höhe von 12 600 000 EUR ist die
      Baukostenobergrenze für diese Baumaßnahme. Die Realisierung der
      Baumaßnahme umfasst ein enges Zeitfenster.
      Das Projekt steht durch die baulichen Mängel des bisherigen Schulgebäudes
      unter starkem Zeitdruck. So soll noch im Jahr 2013 mit den Bauarbeiten
      begonnen und der Schulbetrieb zum Schuljahr 2015/16 aufgenommen werden.
      Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß
      Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2
      §§ 51-54 zunächst für die Leistungsphase LP 2 - Vorplanung der
      Anlagengruppen:
      1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
      2) Wärmeversorgungsanlagen,
      3) Lufttechnische Anlagen,
      4) Starkstromanlagen,
      5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,
      6) Förderanlagen (hier: Personenaufzüge)
      7) Nutzungsspezifische Anlagen (hier: erforderliche Anlagen für Fachräume
      wie z.B. Chemie, Physik, Biologie, Arbeitslehre der Sekundarstufe I und
      Gymnasiale Oberstufe) und
      8) Gebäudeautomation.
      Optional entsprechend dem Leistungsbild der HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 53:
      LP 3-Entwurfsplanung, LP 4-Genehmigungsplanung, LP 5-Ausführungsplanung,
      LP 6-Vorbereitung der Vergabe, LP 7-Mitwirkung bei der Vergabe, LP
      8-Objekt-und Bauüberwachung, LP 9-Objektbetreuung und Dokumentation.
      Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner
      Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
      Grundlage der Beauftragung ist das Vertragsmuster der Senatsverwaltung für
      Stadtentwicklung und Umwelt für Leistungen der Technischen Ausrüstung
      einschließlich AVB (abrufbar unter
      www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
      Zu den Planungsbeteiligten werden unter anderem: Projektsteuerer,
      Architekten und Freianlagenplaner, Tragwerksplaner, Sonderfachleute u.a.
      Bauphysiker, Sicherheitskoordinator, ggf. Gutachter zur
      Schadstoffsanierung, zum Brandschutz und Prüfingenieure gehören.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71300000

      II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.1.8) Lose
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

      II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

      II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Der Ausbau für die Schule umfasst eine Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 6
      740 m².
      Für die Baumaßnahme sind die Gesamtkosten nach DIN 276 (KG 100-700) in
      Höhe von brutto 12 600 000 EUR vorgegeben.

      II.2.2) Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen: (Siehe Ziffer
      II.1.5) Leistungen nach HOAI § 53
      LP 3-9 in Verbindung mit Anlage 14 und gegebenenfalls Besondere
      Leistungen/ Beratungsleistungen gemäß § 3 HOAI mit Anlage 2 und 1.
      Sollten sich die haushalterischen Rahmenbedingungen ändern, muss das
      Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.

      II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
      Beginn 1.8.2012. Abschluss 30.9.2015

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Bedingungen für den Auftrag

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen
      Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1
      500 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden
      und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender
      Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
      Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer
      Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine
      Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen
      werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige
      Versicherungsschein nachgereicht werden.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
      Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine
      Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie
      Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den
      Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen
      Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter
      www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (Die Auflistung ist
      nicht abschließend).

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird:
      Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern
      der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die
      Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber
      hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine
      unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
      legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
      Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften
      bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer
      Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des
      jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
      Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als
      Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder
      Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese
      Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den
      Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in
      diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: Gemäß Frauenförderverordnung (FFV)
      vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen
      Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen
      beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder
      unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht
      berücksichtigt (siehe Ziffer
      III.2.1).
      Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und
      Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010).
      Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung. Der Bieter
      (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag
      im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den
      Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und
      881/2002 haben.
      Eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.

      III.2) Teilnahmebedingungen

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und
      Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
      1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie
      unterzeichnete Erklärungen (siehe auch Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben);
      2. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und
      die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
      3. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6
      und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen);
      4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft
      durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der
      durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist;
      5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer
      Bewerbergemeinschaft;
      6. Erklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen);
      7. Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum
      Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße
      für verbundene Unternehmen;
      Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6
      führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen
      unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Vefahren.
      8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder
      unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der
      Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
      1. den Gesamtumsatz (netto) (2007-2011) und
      2. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, jeweils in
      den letzten 5 Jahren (2007-2011). Bei der Ermittlung der Umsätze für
      entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu
      berücksichtigen.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Nachweis über die
      Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer
      III.1.1) muss erbracht werden.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und
      folgende Nachweise beizufügen:
      1. Angaben zu den vorgesehenen Mitarbeitern (max. zwei) wie: Name,
      Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder
      Fachhochschulausbildung, Diplom; Master oder vergleichbare Abschlüsse
      sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden
      Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen
      die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 2 bis
      max. 3 Referenzen):
      — einem Projektleiter,
      — einem stellvertretenden Projektleiter.
      2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des
      Büros/Unternehmens in den letzten 5 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren
      mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder
      Fachhochschulausbildung, nach weiteren Ingenieuren sowie nach sonstigen
      Mitarbeitern. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten
      Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Ingenieuren mit
      mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach
      sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen;
      3. Vorstellung von zwei Referenzgebäuden, hier mindestens mit dem
      Leistungsbild LP 2-8, mit verschiedenen Anwendungs- und Funktionsbereichen
      (Anlagengruppen), zum Gebäudetyp und Anforderungsgrad an das Objekt, zum
      Bearbeitungsumfang / Leistungsspektrum, zur Art der Baumaßnahme mit kurzer
      Beschreibung, Brutto-Gesamtbaukosten nach DIN 276, KG 400, zum
      Bearbeitungszeitraum und Übergabe an den Bauherren;
      4. Angaben zu Auftraggeber (öffentlicher/ privater Auftraggeber) mit
      Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer, Leistungsumfang sowie
      ein Referenzschreiben des Auftraggebers.

      III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

      III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
      vorbehalten: ja
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nach § 19
      VOF Qualifikation des Auftragnehmers.

      III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
      der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
      verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
      Verhandlungsverfahren) nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 6
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1.
      Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. § 5(4c)
      VOF, Ziffer III.2.2: max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der
      nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 — 5 Pkt. erhält der
      Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz der letzten 5
      Jahre (2007-2011) in Höhe von mindestens 400 000 EUR (netto) ausweist. 1.2
      — 5 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz
      der letzten 5 Jahre (2007-2011) für entsprechende Dienstleistungen in Höhe
      von mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist;
      2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß § 5 (5d) VOF, Ziffer III.2.3:
      max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien
      bewertet: 2.1 — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im Mittel der
      letzten 5 Jahre (2007-2011) in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 4 Ingenieure
      nachweist, davon mindestens 2 Ingenieure mit einer Berufserfahrung von
      mindestens 5 Jahren. 2.2. — 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der im
      Mittel der letzten 5 Jahre (2007-2011) in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen mindestens 4 Ingenieure ausweist,
      die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt
      sind oder dieses leiten;
      3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5(5a), § 4(3)
      VOF, Ziffer III.2.3: max. 45 Pkt. Mit 0 Punkten bewertet wird das
      Kriterium, wenn der Projekleiter und der stellvertretende Projektleiter
      nicht über Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing. TH/FH oder
      gleichwertig) verfügen. Wird die Anforderung der Abschlüsse erfüllt, wird
      das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.3 bewertet.: 3.1
      Projektleiter max. 15 Pkt.: 3.1.1 — 8 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn
      er mehr als 10 Berufsjahre nachweist. 3.1.2 — 5 Pkt. erhält der
      Projektleiter, wenn er mindestens 5 bis 10 Berufsjahre nachweist. 3.1.3 —
      5 Pkt. zusätzlich erhält der Projektleiter, wenn er über mindestens 2
      Jahre Berufserfahrung bei Neu- bzw. Umbauten, Instandsetzung und/oder
      Modernisierung von Schulgebäuden verfügt. 3.1.4 — 2 Pkt. zusätzlich, wenn
      der Projektleiter die Berufserfahrung durch mind. 2 max. 3 persönliche
      Referenzen nachweist. 3.2 Stellvertretender Projektleiter max. 15 Pkt.
      3.2.1 — 8 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter, wenn er mehr als
      8 Berufsjahre nachweist. 3.2.2 — 5 Pkt. erhält der stellvertretende
      Projektleiter, wenn er mindestens 5 bis 8 Jahre Berufserfahrung nachweist.
      3.2.3 — 5 Pkt. zusätzlich erhält der stellvertretende Projektleiter, wenn
      er über mindestens 2 Jahre Berufserfahrung bei Neu-, Umbauten,
      Instandsetzung und/oder Modernisierung von Schulgebäuden nachweist. 3.2.4
      — 2 Pkt. zusätzlich, wenn der stellvertretende Projektleiter die
      Berufserfahrung durch mind. 2 max. 3 persönliche Referenzen nachweist. 3.3
      — 15 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn ein aussagefähiges Organigramm
      des Projektteams vorliegt;
      4. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b)VOF, Ziffer III.2.3:
      max. 190 Pkt. Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 95 Pkt.
      bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a)
      bis c) erfüllt sind, a) es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens
      angegebenem "Name(Büro/Unternehmen)" oder dessen Rechtsvorgänger
      mindestens gemäß HOAI § 53 in den Leistungsphasen 2 bis 8 bearbeitet
      worden ist. Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros
      bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden, b) die Leistungen an den
      Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, d.h. die Übergabe des
      Objektes (LP8) an den Bauherren darf max. 7 Jahre zurückliegen (d.h.
      Übergabe an den Bauherrn vor dem Tag der Bekanntmachung), c) die
      Gesamtbaukosten DIN 276 KG 400 des Referenzprojektes müssen mind. 750 000
      - EUR (Brutto) betragen. Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das
      Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien 4.1 bis 4.5 bewertet:
      4.1 max. 15 Pkt erhält ein Referenzprojekt, wenn es die Anlagengruppen 1
      bis 8 gemäß HOAI § 51 lt. Angaben im Bewerberbogen erfüllt hat: (in
      Abhängigkeit der erbrachten Anlagengruppen (AnlG) werden unterschiedliche
      Punkte, max. jedoch 15 Punkte vergeben: 4.1.1 — 4 Pkt. erhält ein
      Referenzprojekt, wenn die Anlagengruppen 1 bis 3 (AnlG 1 Abwasser-,
      Wasser- und Gasanlagen; AnlG 2 Wärmeversorgungsanlagen; AnlG 3
      Lufttechnische Anlagen) erbracht wurden. 4.1.2 — 4 Pkt. erhält ein
      Referenzprojekt, wenn die Anlagengruppen 4 und 5 (AnlG 4
      Starkstromanlagen; AnlG 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen)
      erbracht wurden. 4.1.3 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die
      Anlagengruppe 6 (AnlG 6 Förderanlagen) erbracht wurde. 4.1.4 — 4 Pkt.
      erhält ein Referenzprojekt, wenn die Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische
      Anlagen und 8 Gebäudeautomation erbracht wurde. 4.2 max. 30 Pkt. erhält
      ein Referenzprojekt als Summe der Unterkriterien 4.2.1 bis 4.2.3, wenn ein
      Schulgebäude umgebaut, instandsetzt und/oder modernisiert, in Abhängigkeit
      der erbrachten Anlagengruppen und KG 400, wurde: 4.2.1 — 7 Pkt. erhält ein
      Referenzprojekt, wenn ein Schulgebäude, umgebaut, instandgesetzt und/oder
      modernisiert wurde und die Baukosten nach DIN 276 KG 400 mindestens 750
      000 EUR (Brutto) betragen sowie die Anlagengruppen 1-3 und 8 ausgeführt
      wurden. 4.2.2 — 8 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn ein Schulgebäude,
      umgebaut, instandgesetzt und/oder modernisiert wurde und die Baukosten
      nach DIN 276 KG 400 mindestens 1 000 000 EUR (Brutto) betragen sowie die
      Anlagengruppen 4 bis 8 ausgeführt wurden. 4.2.3 — 15 Pkt. zusätzlich
      erhält ein Referenzprojekt, wenn ein Schulgebäude, umgebaut,
      instandgesetzt und/oder modernisiert wurde und die Baukosten nach DIN 276
      KG 400 mindestens 1 500 000 EUR (Brutto) betragen sowie die Anlagengruppen
      1 bis 8 ausgeführt wurden. 4.3 — 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn
      es ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt. 4.4 — 20 Pkt. erhält ein
      Referenzprojekt, wenn es sich um eine öffentliche Baumaßnahme handelt, die
      durch eine öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB beauftragt
      wurde und ein entsprechendes Referenzschreiben vorliegt. 4.5 — 20 Pkt.
      erhält ein Referenzprojekt, welches in einem Zeitraum von bis zu 4 Jahren
      geplant und ausgeführt (LP 2 bis 8) wurde. In der Summe aller
      Kriterien/Unterkriterien werden max. 255 Pkt. vergeben.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote nein

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
      den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
      Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      14038E70017

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
      Unterlagen bzw. der Beschreibung
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      19.6.2012 - 12:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

      VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Zusätzliche Angaben
      1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig
      auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten
      Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
      http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der
      Dateiname lautet: Bewerberbogen 113_Poelchau-OS_TA
      2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von
      allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag
      einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der
      Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des
      Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in
      gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
      2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss
      pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig
      ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom
      Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der
      Berufshaftpflichtversicherung 1.000.000 EUR für Personen- und 300 000 EUR
      für sonstige Schäden;
      2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2
      Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei
      Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den
      einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den
      Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2
      Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
      3. Die Umsätze des Bewerber/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der
      Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige
      Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im
      Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der
      Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
      4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der
      Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen
      der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und
      Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im
      Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
      5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden,
      dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen
      nicht zulässig;
      6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige
      Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von
      Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
      7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest
      verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber
      "VOF-Vergabeverfahren 113_Poelchau-OS_TA" gekennzeichnet bei der
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS
      1-1/1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf
      frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf
      Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
      8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis
      zum 12.6.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt
      nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von
      der unter Ziffer
      I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden
      anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten
      Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
      9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur
      Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.

      VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 309013-8316
      Fax: +49 309013-7613

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird
      hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).

      VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erteilt
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 309013-8316
      Fax: +49 309013-7613

      VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      18.5.2012
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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge

      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Kontaktstelle(n): Zu Händen von: Telefon: E-Mail: Fax: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
      Frau Gentz, Frau Haase
      10707
      Berlin
      DEUTSCHLAND
      +49 3090139-3308/3307
      einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de
      +49 3090139-3301

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.stadtentwicklung.berlin.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Einpassung der Poelchau-Oberschule in den Bestand "Hausdes Deutschen Sportes".

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
      DienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und AnalysenHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Poelchau-Oberschule im OlympiaparkBerlin Prinz-Friedrich-Karl-Weg, 14053 Berlin, Deutschland.NUTS-Code DE300

      II.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Poelchau-Oberschule, eine der 4 in Berlin bestehenden "Eliteschulen des Sports" soll mit Schulbetrieban der Trainingsstätte Olympiapark untergebracht werden. Die Schule ist für die Aufnahme von 460 Schülergeplant und führt die Sekundarstufe I mit gymnasialer Oberstufe im Ganztagsbetrieb. EntsprechendeFachräume sind gemäß Raumprogramm vorgesehen.Hierfür sollen Teile von Block 1 (Haus des Deutschen Sports) und Block 2 (Schwimmhaus) für die Schulnutzungund Verwaltung umgebaut, instandgesetzt und hergerichtet werden.Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2 §§ 51-54 zunächst für die Leistungsphase LP 2 -Vorplanung der Anlagengruppen:1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,2) Wärmeversorgungsanlagen,3) Lufttechnische Anlagen,4) Starkstromanlagen,5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,6) Förderanlagen (hier: Personenaufzüge)7) Nutzungsspezifische Anlagen (hier: erforderliche Anlagen für Fachräume wie z.B. Chemie, Physik, Biologie,Arbeitslehre der Sekundarstufe I und Gymnasiale Oberstufe) und8) Gebäudeautomation.Optional entsprechend dem Leistungsbild der HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 53: LP 3-Entwurfsplanung, LP 4-Genehmigungsplanung, LP 5-Ausführungsplanung, LP 6-Vorbereitung der Vergabe, LP 7-Mitwirkung bei derVergabe, LP 8-Objekt- und Bauüberwachung, LP 9-Objektbetreuung und Dokumentation.Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zumAbschluss der Baumaßnahme vor.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71300000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert

      II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Offen

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf1. In Bezug Personaleinsatz. Gewichtung 152. 2a - in Bezug auf Gegenmaßnahmen bei drohender Kostenüberschreitung. Gewichtung 153. 2b - in Bezug auf Gegensteuerung bei Ablaufstörungen im Terminplan. Gewichtung 154. 2c - in Bezug auf Qualitätssicherung. Gewichtung 155. In Bezug auf die EnEV -30% und Betriebskosten. Gewichtung 156. Gesamteindruck der Präsentation. Gewichtung 57. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebots. Gewichtung 20

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      11804E70004

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      AuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 96-160300 vom 22.5.2012
      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      19.12.2012

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
      E-Mail: Telefon: Fax: KMG Ingenieurgesellschaft mbH
      Geisbergstr. 39
      10777
      Berlin
      DEUTSCHLAND
      kmg@kmg-berlin.de
      +49 033479590
      +49 0334795969

      V.4) Angaben zum Auftragswert

      V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein
      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Telefon: Internet-Adresse: Fax: Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825
      Berlin
      DEUTSCHLAND
      +49 3090138316
      www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      +49 3090137613

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird hingewiesen.

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
      Telefon: Internet-Adresse: Fax: Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825
      Berlin
      DEUTSCHLAND
      +49 3090138316
      www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      +49 3090137613

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      8.1.2013


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