• CH-5400 Baden
  • 02/2012
  • Ergebnis
  • (ID 108720)

Alterswohnungen Kehl, Baden - Generalplaner-Wettbewerb

Einladungswettbewerb
 
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    Entscheidung 03.02.2012 Entscheidung
    Verfahren Einladungswettbewerb
    Berufsgruppen Architekten, Bauingenieure, Energieplaner, Landschaftsarchitekten, TGA-Fachplaner
    Gesetzte Teilnehmer: 7
    Tatsächliche Teilnehmer: 7
    Federführung Architekten
    Gebäudetyp Wohnungsbau
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Zulassungsbereich Schweiz
    Sprache Deutsch
    Ort Im Kehl 7
    CH-5400 Baden
    Preisgelder/Honorare 160.000 CHF zzgl. USt.
    Auslober/Bauherr Verein Alterszentrum Kehl, Baden (CH)
    Betreuer Markstein AG, Baden (CH)
    Preisrichter Felix Bohn [Vorsitz], Jarl Olesen, Yvonne Rudolf, Emanuel Schoop, Gundula Zach , Claudio Arnold, Cornelia Conzett, Fritz Gläser, Daniela Oehrli
    Aufgabe
    Abbruch und Neubau Wohnen

    Das Alterszentrum Kehl (AZK) wurde 1964 eröffnet. Neben 68 Pflegeplätzen im Gebäude Kehl 7 stehen 60 Wohnungen in den Gebäuden Kehl 3 und 5 zur Verfügung.
    Die Alterswohnungen in Kehl 5 entsprechen nach 40 Jahren nicht mehr einem zeitgemässen Standard. Eine Sanierung wäre aufgrund des wirtschaftlichen Alters der Grundrisse, des zusätzlichen Platzbedarfs und der nicht vorhandenen Erdbebentauglichkeit nicht sinnvoll.

    Die Projektentwicklung hat zum Ziel, das Grundstück nach folgenden Kriterien zu überbauen:
    - Altersgerechtes Wohnen soll idealtypisch eine Wohnform sein, welche die Vorzüge des Individual- und des Kollektivhaushaltes verbindet. Ziel ist ein schwellenloses1 Wohnangebot mit Betreuungs- und Versorgungsdienstleistungen nach Bedarf.
    - Wie ein Hotelbetrieb bietet Wohnen im Kehl einen 24-Stunden-Service an 365 Tagen im Jahr.
    - Serviceleistungen, welche zu Gunsten der BewohnerInnen des Neubaus angeboten werden, sollen durch den bestehenden Betrieb mit der vorhandenen Infrastruktur erbracht werden.
    - Der Neubau ist derart in die bestehende Anlage einzufügen, dass ein in sich stimmiger Gesamtkomplex mit Einbezug der Umgebung entsteht.
    - Gebäude und Umgebung werden dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis älterer Menschen gerecht. Die BewohnerInnen können sich leicht orientieren.
    - Eine spätere Erweiterung um ca. 40 Wohnungen muss möglich sein, ohne dass der heute angestrebte Gesamtkomplex an Qualität verliert und so, dass eine weitere Etappe ebenfalls eine harmonische Ergänzung zum Gesamtkomplex bildet.
    Informationen

    Die Generalplaner-Teams bestehen aus Architekt, Bauingenieur, HLKS Planer, Elektroplaner, Landschaftsarchitekt sowie Baumanager und stellen eine Bietergemeinschaft dar.

    Für den Projektwettbewerb erhält jedes Team eine fixe Entschädigung von CHF 10'000 exkl. MWST.

     

    Aus heutiger Sicht ist folgender Projektablauf geplant:

    Projektwettbewerb September 2011 bis März 2012
    Einreichung Baugesuch Oktober 2012
    Erhalt Baubewilligung Frühling 2013
    Baubeginn, Abbruch Sommer 2013
    Bezug Herbst 2014

     

    Aufgrund der hohen Qualität aller Beiträge beschloss das Preisgericht alle Teams minimal mit einem erhöhten Betrag von CHF 17‘000.- zu entschädigen. Alle Entschädigungen verstehen sich exkl. Mehrwertsteuer.

    Gesetzte Teilnehmer - Bob Gysin + Partner AG, Zürich
    - Egli Rohr Partner AG, Baden
    - Fugazza Steinmann & Partner Architekten AG, Wettingen
    - Züst Gübeli Gambetti Architektur und Städtebau AG, Zürich
    - Liechti Graf Zumsteg Architekten AG, Brugg
    - Stefan Häuselmann, Baden
    - Walker Architekten AG, Brugg

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