• DE-50735 Köln
  • 30.07.2012
  • Ausschreibung
  • (ID 112668)

Planung und Bau von 5 Pflegeeinrichtungen á 80 Betten als Ersatzneubauten in Köln-Riehl durch Vergabe an einen Generalunternehmer


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    Bewerbungsschluss 07.08.2012, 12:00 Bewerbungsschluss
    Schlusstermin für Unterlagen 30.07.2012
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Bauunternehmer, Architekten, Bauingenieure, Landschaftsarchitekten
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-6
    Gebäudetyp Gesundheitswesen
    Art der Leistung Generalplanerleistung
    Sprache Deutsch
    Aufgabe
    Die Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH (SBK) - eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Stadt Köln - erbringt im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge ein breit gefächertes Angebot für pflegebedürftige oder behinderte Menschen.
    Die SBK beabsichtigt in Köln-Riehl zur Erfüllung dieser Aufgaben auf einem parkähnlichen innerstädtischen Grundstück unterschiedliche Wohngruppenkonzepte zu errichten. Insgesamt ist beabsichtigt, fünf Pflegeeinrichtungen im Passivhausstandard à 80 Betten als Ersatzneubauten an einen Generalunternehmer in Auftrag zu geben. Daneben sollen drei Gebäude abgebrochen, Straßen, Wege und Plätze vor den Pflegeeinrichtungen angelegt und die technische Infrastruktur geschaffen werden.
    Das vorgesehene Baufeld ist in Lage- und Übersichtsplänen dargestellt, die allen Interessenten zusammen mit den Bewerbungsunterlagen für den Teilnahmeantrag informatorisch zugeschickt werden. Die Grundstücke liegen nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes.
    Es wurden für alle 5 Pflegeeinrichtungen umfassende Bauvoranfragen mit Prüfung der gesamten öffentlich-rechtlichen Vorschriften inkl. Brandschutz mit Ausnahme der bautechnischen Nachweise (Tragwerksplanung, Schall- und Wärmeschutz, Lüftungs- und Entwässerungsgesuch, etc., siehe auch Abschnitt
    Leistungsumfang
    eingereicht. Die entsprechenden Bauvorbescheide werden bei Aufforderung zur Angebotsabgabe vorliegen. Der Auftragnehmer hat alle für die Realisierung und Abnahme der Baumaßnahmen erforderlichen Planungsleistungen zu erbringen, die noch nicht durch die bereits beauftragten Architekten und Ingenieure erbracht wurden. Einflüsse auf die Objektplanung, die sich durch die Planung des Auftragnehmers in den Leistungsbereichen z. B. der Technischen Ausrüstung, der Tragwerksplanung etc. ergeben, sind in der Objektplanung der Architektur (Phasen 1 bis 4 gem. HOAI) in dem Sinne zu berücksichtigen, dass eine Anpassung bzw.
    Überarbeitung der dann vorliegenden Genehmigungen (Abstimmungsbescheinigungen, umfassende Bauvorbescheide) durch den Auftragnehmer zu erbringen ist. Die bereits vorliegenden Planungen werden den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zusammen mit den Vergabeunterlagen informatorisch zugesandt.
    Hinsichtlich der erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen (verkehrliche und technische Erschließung) und Bauleistungen der Freianlagen liegen Vorentwurfsunterlagen vor. Auch hier hat der Generalunternehmer alle für die Realisierung und Abnahme der Baumaßnahmen erforderlichen Planungsleistungen zu erbringen, die noch nicht durch die bereits beauftragten Architekten und Ingenieure erbracht wurden. Ferner ist zu berücksichtigen, dass umfangreiche Baumfällarbeiten und Infrastrukturmaßnahmen als vorgezogene Maßnahmen vor Hochbaubeginn zur Erlangung von Baufreiheit erfolgen müssen.
    Die Ausstattung der Gebäude (vorgegebene Materialien der Außenfassade, Flachdächer, Balkone im Bereich von Tagesräumen, gleiche Fensterkonstruktionen, Wandaufbauten und -oberflächen, Dacheindichtungen) sowie der einzelnen Räume (gleiche sanitäre Einrichtungsgegenstände und Nasszellen, Fußbodenbeläge und Fliesen, Türen) und die Haustechnikstandards (gleiche Brandmelde-/Telefonanlagen, Übergabepunkte zum vorhandenen Fernwärmenetz, Leuchtentypen usw.) sollen weitgehend identisch sein. Die Aufteilung der Gebäude (Zimmerfolgen/-größen), die in die Gebäude eingestreuten Sondernutzungen (z.B. eine Pflegeoase) sowie die Form der Gebäudehüllen (Gebäudekörper) werden unterschiedlich sein.
    Hieraus soll einerseits die "Handschrift" der zwei Architekten deutlich werden, andererseits müssen die Gebäude Rücksicht auf die jeweilige Grundstückssituation (Nachbarbebauung, Ensemblebildung, usw.) nehmen. Zu diesem Zweck wurden die bereits beauftragten zwei Architekturbüros auch mit der Erstellung von Leitdetails sowie der diesbezüglichen künstlerischen Bauoberleitung beauftragt. Die Umsetzung der Leitdetails inkl. der erforderlichen Abstimmungen unter Einhaltung aller öffentlich-rechtlichen Vorschriften und DIN-Normen obliegt dem Generalunternehmer.
    Der Auftraggeber verspricht sich hiervon Synergien im Bauablauf und - aufgrund der zu liefernden höheren Stückzahlen - erhebliche Einsparungen.
    Dies soll der Auftragnehmer im Rahmen der zu vergebenden Generalunternehmer-Leistungen sicherstellen.
    Im Rahmen der Planung und Bauausführung sind neben dem engen Zeitfenster die besonderen Anforderungen an den Bauablauf (insbesondere Baustelleneinrichtung und -logistik) zu berücksichtigen. Die fünf Pflegeheime sind innerhalb eines engen Baufeldes (ca. 10 ha) unter Aufrechterhaltung des Betriebes der Bestandsgebäude jeweils mit reduzierten Zufahrtsmöglichkeiten zeitgleich zu realisieren.
    Der Auftraggeber wird den Bietern die Gelegenheit geben, zusätzlich auch ein freiwilliges Finanzierungsangebot einzureichen, das allerdings nicht wertungsrelevant sein wird.
    Projektadresse DE-50735 Köln
    TED Dokumenten-Nr. 212111-2012

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    • Auftragsbekanntmachung
      Bauauftrag
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH
      Boltensternstraße 16
      Kontaktstelle(n): Abteilung Bau/Technik/EDV
      Zu Händen von: Frau Dipl.-Ing. Martina Minzinger
      50735 Köln
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 2217775-641
      E-Mail: neubautenriehl@sbk-koeln.de
      Fax: +49 2217775-777
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.sbk-koeln.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
      verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Einrichtung des öffentlichen Rechts

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Sozialwesen

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
      Planung und Bau von 5 Pflegeeinrichtungen á 80 Betten als Ersatzneubauten
      in Köln-Riehl durch Vergabe an einen Generalunternehmer.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Bauauftrag
      Planung und Ausführung
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Köln.
      NUTS-Code DEA23

      II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
      dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH (SBK) - eine 100 %-ige
      Tochtergesellschaft der Stadt Köln - erbringt im Rahmen der kommunalen
      Daseinsvorsorge ein breit gefächertes Angebot für pflegebedürftige oder
      behinderte Menschen.
      Die SBK beabsichtigt in Köln-Riehl zur Erfüllung dieser Aufgaben auf einem
      parkähnlichen innerstädtischen Grundstück unterschiedliche
      Wohngruppenkonzepte zu errichten. Insgesamt ist beabsichtigt, fünf
      Pflegeeinrichtungen im Passivhausstandard à 80 Betten als Ersatzneubauten
      an einen Generalunternehmer in Auftrag zu geben. Daneben sollen drei
      Gebäude abgebrochen, Straßen, Wege und Plätze vor den Pflegeeinrichtungen
      angelegt und die technische Infrastruktur geschaffen werden.
      Das vorgesehene Baufeld ist in Lage- und Übersichtsplänen dargestellt, die
      allen Interessenten zusammen mit den Bewerbungsunterlagen für den
      Teilnahmeantrag informatorisch zugeschickt werden. Die Grundstücke liegen
      nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes.
      Es wurden für alle 5 Pflegeeinrichtungen umfassende Bauvoranfragen mit
      Prüfung der gesamten öffentlich-rechtlichen Vorschriften inkl. Brandschutz
      mit Ausnahme der bautechnischen Nachweise (Tragwerksplanung, Schall- und
      Wärmeschutz, Lüftungs- und Entwässerungsgesuch, etc., siehe auch Abschnitt

      II.2.1) eingereicht. Die entsprechenden Bauvorbescheide werden bei
      Aufforderung zur Angebotsabgabe vorliegen. Der Auftragnehmer hat alle für
      die Realisierung und Abnahme der Baumaßnahmen erforderlichen
      Planungsleistungen zu erbringen, die noch nicht durch die bereits
      beauftragten Architekten und Ingenieure erbracht wurden. Einflüsse auf die
      Objektplanung, die sich durch die Planung des Auftragnehmers in den
      Leistungsbereichen z. B. der Technischen Ausrüstung, der Tragwerksplanung
      etc. ergeben, sind in der Objektplanung der Architektur (Phasen 1 bis 4
      gem. HOAI) in dem Sinne zu berücksichtigen, dass eine Anpassung bzw.
      Überarbeitung der dann vorliegenden Genehmigungen
      (Abstimmungsbescheinigungen, umfassende Bauvorbescheide) durch den
      Auftragnehmer zu erbringen ist. Die bereits vorliegenden Planungen werden
      den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zusammen mit den
      Vergabeunterlagen informatorisch zugesandt.
      Hinsichtlich der erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen (verkehrliche und
      technische Erschließung) und Bauleistungen der Freianlagen liegen
      Vorentwurfsunterlagen vor. Auch hier hat der Generalunternehmer alle für
      die Realisierung und Abnahme der Baumaßnahmen erforderlichen
      Planungsleistungen zu erbringen, die noch nicht durch die bereits
      beauftragten Architekten und Ingenieure erbracht wurden. Ferner ist zu
      berücksichtigen, dass umfangreiche Baumfällarbeiten und
      Infrastrukturmaßnahmen als vorgezogene Maßnahmen vor Hochbaubeginn zur
      Erlangung von Baufreiheit erfolgen müssen.
      Die Ausstattung der Gebäude (vorgegebene Materialien der Außenfassade,
      Flachdächer, Balkone im Bereich von Tagesräumen, gleiche
      Fensterkonstruktionen, Wandaufbauten und -oberflächen, Dacheindichtungen)
      sowie der einzelnen Räume (gleiche sanitäre Einrichtungsgegenstände und
      Nasszellen, Fußbodenbeläge und Fliesen, Türen) und die
      Haustechnikstandards (gleiche Brandmelde-/Telefonanlagen, Übergabepunkte
      zum vorhandenen Fernwärmenetz, Leuchtentypen usw.) sollen weitgehend
      identisch sein. Die Aufteilung der Gebäude (Zimmerfolgen/-größen), die in
      die Gebäude eingestreuten Sondernutzungen (z.B. eine Pflegeoase) sowie die
      Form der Gebäudehüllen (Gebäudekörper) werden unterschiedlich sein.
      Hieraus soll einerseits die "Handschrift" der zwei Architekten deutlich
      werden, andererseits müssen die Gebäude Rücksicht auf die jeweilige
      Grundstückssituation (Nachbarbebauung, Ensemblebildung, usw.) nehmen. Zu
      diesem Zweck wurden die bereits beauftragten zwei Architekturbüros auch
      mit der Erstellung von Leitdetails sowie der diesbezüglichen
      künstlerischen Bauoberleitung beauftragt. Die Umsetzung der Leitdetails
      inkl. der erforderlichen Abstimmungen unter Einhaltung aller
      öffentlich-rechtlichen Vorschriften und DIN-Normen obliegt dem
      Generalunternehmer.
      Der Auftraggeber verspricht sich hiervon Synergien im Bauablauf und -
      aufgrund der zu liefernden höheren Stückzahlen - erhebliche Einsparungen.
      Dies soll der Auftragnehmer im Rahmen der zu vergebenden
      Generalunternehmer-Leistungen sicherstellen.
      Im Rahmen der Planung und Bauausführung sind neben dem engen Zeitfenster
      die besonderen Anforderungen an den Bauablauf (insbesondere
      Baustelleneinrichtung und -logistik) zu berücksichtigen. Die fünf
      Pflegeheime sind innerhalb eines engen Baufeldes (ca. 10 ha) unter
      Aufrechterhaltung des Betriebes der Bestandsgebäude jeweils mit
      reduzierten Zufahrtsmöglichkeiten zeitgleich zu realisieren.
      Der Auftraggeber wird den Bietern die Gelegenheit geben, zusätzlich auch
      ein freiwilliges Finanzierungsangebot einzureichen, das allerdings nicht
      wertungsrelevant sein wird.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      45215213, 45200000, 45221250, 71200000, 71300000, 71400000

      II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.1.8) Lose
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

      II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja

      II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Der Auftraggeber schreibt die weitere Planung sowie die schlüsselfertige
      Errichtung von 5 weitgehend funktional beschriebenen Pflegeeinrichtungen
      in konventioneller Bauweise inklusive festeingebauter Möblierung aus. Die
      zu errichtenden 5 Pflegeeinrichtungen verfügen über jeweils 80 Betten.
      Durch den Generalunternehmer sind zudem sämtliche noch erforderlichen
      Planungsleistungen zu erbringen, und zwar insbesondere in folgenden
      Leistungsbildern:
      — Objektplanung gemäß § 33 HOAI 2009,
      — Tragwerksplanung gemäß § 49 Abs. 2 HOAI,
      — Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 1 bis 5) gemäß § 53 Abs. 1 HOAI
      2009,
      — Wärmeschutz gemäß EnEV 2009 und KfW 40 und Passivhausstandard,
      — Bauakustik gemäß Anlage 1, Punkt 1.3.2 HOAI 2009,
      — Raumakustik gemäß Anlage 1, Punkt 1.3.4 HOAI 2009,
      — Leistungen für Brandschutz nach AHO Nr. 17,
      — Freianlagen gemäß § 38 Abs. 2 HOAI 2009.

      II.2.2) Angaben zu Optionen
      Optionen: nein

      II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
      Laufzeit in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe)

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Bedingungen für den Auftrag

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Vertragserfüllungs- und Mängelhaftungssicherheit gemäß § 17 VOB/B sowie
      Haftpflichtversicherung in noch festzulegender Höhe.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
      Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      Gemäß einem Zahlungsplan, der im Rahmen der Verhandlungen festzulegen ist.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird:
      Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
      Bewerbergemeinschaften müssen eine von allen Mitgliedern unterzeichnete
      Bewerbergemeinschaftserklärung mit ihrem Teilnahmeantrag einreichen, aus
      der die Namen sämtlicher Mitglieder hervorgehen, in der sich diese für den
      Fall der Auftragserteilung zur gesamtschuldnerischen Haftung für sämtliche
      vertraglichen Ansprüche gegen die Bewerbergemeinschaft verpflichten und
      mit der ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft als deren Vertreter
      unwiderruflich bevollmächtigt wird.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: Die zu erbringenden
      Planungsleistungen dürfen nur von Unternehmern bzw. Nachunternehmern
      erbracht werden, die nach den Gesetzen der Bundesländer berechtigt sind,
      die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder in der
      Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden.
      Juristische Personen sind zur Erbringung dieser Leistungen zugelassen,
      wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen
      Berufsangehörigen benennen, der die o.a. Zulassungsvoraussetzungen
      erfüllt.

      III.2) Teilnahmebedingungen

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: (1) Handelsregisterauszug (Kopie oder Ausdruck des
      online abgerufenen Registerinhalts genügen), ausgestellt nicht vor dem
      1.1.2012;
      (2) aktuelle Eintragung im Berufsregister des Unternehmenssitzes;
      (3) Nachweis des zuständigen Finanzamtes über die ordnungsgemäße Erfüllung
      der steuerlichen Verpflichtungen;
      (4) Nachweis der Sozialversicherungsträger (im Inland der Einzugsstellen)
      über die vollständige Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen
      Sozialversicherung;
      (5) Nachweis der zuständigen Sozialkasse über die vollständige Entrichtung
      der Beiträge der gemeinsamen Einrichtung der Tarifvertragsparteien
      (tariflichen Sozialkassen), soweit das Unternehmen von dem Geltungsbereich
      eines Tarifvertrages über eine gemeinsame Einrichtung der
      Tarifvertragsparteien erfasst wird;
      (6) Eigenerklärung des Bieters, dass nachweislich keine schwere Verfehlung
      begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber im Vergabeverfahren
      in Frage stellt, insb. dass keine rechtskräftige Verurteilung wegen
      Verstoßes gegen eine der in § 6a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A genannten Vorschriften
      bei Personen vorliegt, deren Verhalten sich das Unternehmen zurechnen
      lassen muss;
      (7) Nachweis über die Anmeldung des Unternehmens bei der
      Berufsgenossenschaft;
      (8) Eigenerklärung entsprechend Ziff. 3.2 des Runderlasses des
      Innenministeriums NRW vom 26.4.2005 (IR 12.02.06) (Formblatt wird vom
      Auftraggeber bereitgestellt);
      (9) Benennung der für die in Abschnitt II.2.1 ausdrücklich aufgezählten
      Leistungsbilder ggf. vorgesehenen Nachunternehmer mit Vorlage einer von
      diesen unterzeichneten Verpflichtungserklärung; als Nachunternehmer dürfen
      mit Planungsleistungen bis einschließlich zur LPh 5 der jeweiligen
      Leistungsbilder (Ausführungsplanung) nur solche Nachunternehmer beauftragt
      werden, die ihre Leistungen unabhängig von Liefer- und
      Ausführungsinteressen erbringen;
      (10) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung gemäß § 4
      TVgG NRW;
      (11) Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien nach
      den Vorgaben des TVgG NRW.
      Die unter (2), (3), (4), (5) und (7) genannten Nachweise dürfen nicht
      älter als ein Jahr sein und die von der ausstellenden Stelle festgelegte
      Gültigkeit bei Ablauf der in Abschnittt IV.3.4 festgelegten
      Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge nicht überschritten haben.
      Ausländische Bewerber haben die genannten Nachweise durch Bescheinigungen
      ihres Herkunftsstaates zu erbringen; bei fremdsprachigen Bescheinigungen
      ist eine beglaubigte Übersetzung in deutscher Sprache auf Verlangen binnen
      6 Kalendertagen nachzureichen.
      Die unter (1) bis (7) genannten Erklärungen und Nachweise müssen Bewerber
      nicht vorlegen, wenn sie in der Liste des Vereins für Präqualifikation von
      Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) eingetragen sind und in
      ihrem Teilnahmeantrag auf diese Eintragung verweisen.
      Im übrigen ist ein Bewerbungsformular zu verwenden, das bei der in
      Abschnitt I.1 genannten Stelle erhältlich ist.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: (1) Umsatz des Unternehmens in den letzten 3
      abgeschlossenen Geschäftsjahren mit Bauleistungen und anderen mit der zu
      vergebenden Leistung vergleichbaren Umsätzen (z.B. Planungsleistungen im
      Rahmen von GU-, GÜ- oder Totalunternehmer-Aufträgen), unter Einschluss des
      Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
      Den unter (1) genannten Nachweis müssen Bewerber nicht vorlegen, wenn sie
      in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.
      (Präqualifikationsverzeichnis) eingetragen sind und in ihrem
      Teilnahmeantrag auf diese Eintragung verweisen.
      Im übrigen ist ein Bewerbungsformular zu verwenden, das bei der in
      Abschnitt I.1 genannten Stelle erhältlich ist.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu (1) Mindestumsatz von 80
      000 000 EUR, entweder im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr oder im
      Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Umsätze in
      Rumpfgeschäftsjahren werden dabei ggf. auf ein volles Geschäftsjahr
      hochgerechnet); bei Bietergemeinschaften werden die kumulierten Werte
      aller Mitglieder berücksichtigt.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      (1) Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
      jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach
      Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal,
      bezogen auf den Bereich der Bauausführungsleistungen;
      (2) Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
      beschäftigen Mitarbeiter (einschließlich mitarbeitender Büroinhaber) für
      den Bereich der Planungsleistungen, aufgegliedert in die Bereiche
      Objektplanung Gebäude, Objektplanung Freianlagen, Tragwerksplanung,
      TGA-Planung, Brandschutzplanung und Wärmeschutzplanung, gegliedert in die
      Berufsgruppen Architekten, Bauingenieure, sonstige Mitarbeiter mit
      Hochschul-/Fachhochschulabschluss, sonstige technische Mitarbeiter und
      sonstige nicht-technische Mitarbeiter;
      (3) Gesamtreferenzliste gemäß § 6 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. b) VOB/A über die
      Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen
      Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;
      (4) Besondere Referenzen (maximal 5) für Generalunternehmerleistungen über
      die Planung (mind. ab LPh 5) und den Bau von Gebäuden vergleichbarer Art
      (nach näherer Maßgabe der Bewerbungsunterlage) mit folgenden
      Mindestangaben:
      (a) Kurzbeschreibung der ausgeführten Leistungen;
      (b) Name und Kontaktdaten des Auftraggebers und des dortigen
      Ansprechpartners (Bauverantwortlicher bzw. Projektleiter);
      (c) Abrechnungssumme (brutto) bezogen auf und getrennt nach Planungs- und
      Bauausführungsleistungen sowie Angabe von BGF und NGF;
      (d) Darstellung der im eigenen Unternehmen und der durch Nachunternehmen
      oder andere Mitglieder einer Bietergemeinschaft erbrachten Leistungen
      (Gewerke);
      (e) Gebäudeart (Funktionsbereiche);
      (f) Realisierungszeitraum für Planung und Ausführung.
      (5) Benennung der verantwortlichen leitenden Mitarbeiter des Projektteams
      für die zu vergebenden GU-Leistungen für folgende Leistungsbestandteile,
      jeweils mit tabellarischem Lebenslauf und Angabe persönlich bearbeiteter
      Referenzen für vergleichbare Bauvorhaben (nach näherer Maßgabe des
      Bewerbungsformulars):
      (a) Hauptverantwortlicher für die gesamte Auftragsabwicklung
      (Gesamtprojektleiter) und dessen Stellvertreter;
      (b) verantwortlicher Planer für die gesamte Ausführungsplanung
      (Gesamtplanungsleiter);
      (c) verantwortlicher Planer für die Ausführungsplanung im Leistungsbild
      Objektplanung Gebäude;
      (d) verantwortlicher Planer für das Leistungsbild Tragwerksplanung;
      (e) verantwortlicher Planer für das Leistungsbild TGA-Planung;
      (f) verantwortlicher Planer für das Leistungsbild Bauphysik;
      (g) hauptverantwortlicher Mitarbeiter für die gesamte Bauüberwachung
      (Generalbauleiter);
      (h) Bauleiter Rohbau.
      Die unter (1) und (3) genannten Nachweise müssen Bewerber nicht vorlegen,
      wenn sie in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen
      e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) eingetragen sind und in ihrem
      Teilnahmeantrag auf diese Eintragung verweisen.
      Im übrigen ist ein Bewerbungsformular zu verwenden, das bei der in
      Abschnitt I.1 genannten Stelle erhältlich ist.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
      Zu (1): keine.
      Zu (2): keine.
      Zu (3): keine.
      Zu (4): Mindestens eine Referenz für die Errichtung eines Pflegeheimes
      oder einer ähnlichen Einrichtung im Gesundheitssektor sowie mindestens
      eine Referenz für die Planung und Erstellung eines Bauvorhabens auf Basis
      einer funktionalen Leistungsbeschreibung (schlüsselfertige Baurealisierung
      mit eigener Ausführungsplanung), jeweils fertiggestellt in den letzten 5
      Jahren und jeweils mit einem Mindestauftragsvolumen von 4 000 000 EUR
      (brutto).
      Zu (5): keine.

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
      Verhandlungsverfahren) nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 6
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
      Alle fristgerecht eingereichten Teilnahmeanträge werden zunächst in
      formaler Hinsicht überprüft. Fehlende Angaben und Unterlagen werden unter
      Fristsetzung von 6 Kalendertagen nachgefordert. Danach noch unvollständige
      oder aus sonstigen Gründen nicht formal ordnungsgemäße Teilnahmeanträge
      werden ausgeschlossen. Gleiches gilt für Bewerber, die nicht die
      erforderliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und
      Gesetzestreue) aufweisen, insb. bei Nichterfüllung der in Abschnitt
      III.2.2 und III.2.3 genannten Mindestanforderungen. Unter den
      verbleibenden Bewerbern findet eine Auswahl nach folgenden Kriterien
      statt: >>> Kriterium 1: Bewertung der gemäß Ziffer (4) zu Abschnitt
      III.2.3 eingereichten (maximal 5) Referenzen mit jeweils max. 50 Punkten,
      davon jeweils max. 15 Punkte für die Vergleichbarkeit der Projektart
      (Pflegeheim / ähnliche Einrichtung im Gesundheitssektor), max. 10 Punkte
      für die Vergleichbarkeit des Abwicklungskonzeptes (auf Basis einer
      funktionalen Leistungsbeschreibung, eigene Ausführungsplanung,
      schlüsselfertige Baurealisierung), max. 10 Punkte für die zeitgleiche
      Realisierung mehrerer Teilbaumaßnahmen (Bestbewertung bei 5 oder mehr
      zeitgleichen Teilbaumaßnahmen), max. 5 Punkte für ein vergleichbares
      Niveau energetischer Nachhaltigkeit (z.B. Passivhausstandard) und max. 10
      Punkte für vergleichbar hohe Anforderungen an die Baustellenlogistik; >>>
      Kriterium 2: Bewertung der Erfahrung der gemäß Ziffer (5) zu Abschnitt
      III.2.3 benannten Mitglieder des Projektteams, wobei jeweils die
      Berufserfahrung (Anzahl voller Berufsjahre) mit 30 % und die Anzahl und
      Vergleichbarkeit der Referenzen mit 70 % bewertet wird, unter
      Einzelbewertung der benannten Personen mit folgenden Maximalpunktwerten:
      jeweils 15 Punkte für den Gesamtplanungsleiter, den verantwortlichen
      Planer Objektplanung Gebäude und den verantwortlichen TGA-Planer, jeweils
      10 Punkte für den Gesamtprojektleiter, dessen Stellvertreter, den
      verantwortlichen Tragwerksplaner, den verantwortlichen Planer Bauphysik
      und den Generalbauleiter sowie 5 Punkte für den Bauleiter Rohbau. Nähere
      Einzelheiten zur Bewertungssystematik werden in den Bewerbungsunterlagen
      mitgeteilt, die bei der in I.1. genannten Stelle anzufordern sind.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote nein

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
      den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
      Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
      Unterlagen bzw. der Beschreibung
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
      30.7.2012
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      7.8.2012 - 12:00

      IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
      Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      6.9.2012

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

      VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Zusätzliche Angaben
      Fragen zur Ausschreibung und den Verdingungsunterlagen sind ausschließlich
      schriftlich, vorzugsweise per E-Mail an die Vergabestelle zu richten. Die
      Fragen der Bewerber werden beantwortet und in anonymisierter Form allen
      Bewerbern zur Verfügung gestellt. Die den Bewerbern übermittelten
      Antworten werden Gegenstand der Ausschreibung.
      Für den Teilnahmeantrag ist eine von der Vergabestelle vorgegebene
      Bewerbungsunterlage zwingend zu verwenden. Sie ist bei der in Abschnitt

      I.1) genannten Stelle per E-Mail anzufordern.

      VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Zeughausstraße 2-10
      50667 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
      Telefon: +49 2211473116
      Internet-Adresse:
      http://http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/organisation/vergabekammer/index.html
      Fax: +49 2211472889

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein
      zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter
      VI.4.1) genannten
      Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung
      gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn
      der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen
      Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen
      Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der
      Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder
      auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
      Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
      — der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren
      erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich, also ohne
      schuldhaftes Zögern (in der Regel innerhalb weniger Tage und auch in
      schwierigen Fällen längstens innerhalb von 14 Tagen) gerügt hat,
      — Vergaberechtsverstöße, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar
      sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in
      IV.3.4) genannten Frist
      gerügt werden, oder
      — Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
      nicht spätestens bis zum Ablauf der in
      IV.3.4) genannten Frist gerügt
      werden.
      Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen
      will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15
      Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag
      stellen.

      VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erteilt
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Zeughausstraße 2-10
      50667 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
      Telefon: +49 2211473116
      Internet-Adresse:
      http://http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/organisation/vergabekammer/index.html
      Fax: +49 2211472889

      VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      2.7.2012
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