D-Ingolstadt: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros, Bauleistungen und zugehörige technische Beratung
2008/S 175-232665
Staatliches Bauamt Ingolstadt,Elbracht Str. 20, attn: Frau Schmatz/ Herrn Fehringer,D-85049Ingolstadt. Tel. 08 41 93 46-228/287. E-mail:wettbewerb@stbain.bayern.de. Fax 084 19 34 62 99.
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 30.08.2008, 2008/S 168-225819)
Betr.:
CPV: 74200000, 74220000.
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros, Bauleistungen und zugehörige technische Beratung.
Anstatt:
I.1): ... E-Mail: johann.fehringer@stbain.bayern.de. ... .
II.1.2): II.1.2) Kurze Beschreibung ... II.1.2) Kurze Beschreibung Der Freistaat Bayern beabsichtigt die Fachhochschule Ingolstadt auf einem unmittelbar benachbarten Grundstück beträchtlich zu erweitern. ... Zu den Nutzungen, die im städtebaulichen Ideenteil zu realisieren sind, gehören neben der Fachhochschulerweiterung ein Kongresszentrums mit einem ca. 160 Zimmer-Hotel, museale/ öffentliche Nutzungen in den historischen Bestandsgebäuden sowie ein Büro- und Geschäftsgebäude.
III.1) ... der Bewerbungsbogen (abrufbar unter: www.stbain.bayern.de/hochbau/aktuelles) ... .
muss es heißen:
I.1): ... E-Mail: wettbewerb@stbain.bayern.de. ... .
II.1.2): II.1.2) Kurze Beschreibung Der Freistaat Bayern beabsichtigt die Fachhochschule Ingolstadt auf einem unmittelbar benachbarten Grundstück beträchtlich zu erweitern. ... Zu den Nutzungen, die im städtebaulichen Ideenteil zu realisieren sind, gehören neben der Fachhochschulerweiterung ein Kongresszentrums mit einem ca. 160 Zimmer-Hotel, museale/ öffentliche Nutzungen in den historischen Bestandsgebäuden sowie ein Büro- und Geschäftsgebäude.
III.1) ... der Bewerbungsbogen (abrufbar unter: www.stbain.bayern.de/hochbau/aktuelles.php) ... .
2008/S 173-230312
Staatliches Bauamt Ingolstadt, Elbracht Str. 20, attn: Frau Schmatz/Herrn Fehringer, D-85049 Ingolstadt. Tel. (49-841) 93 46-228/287. E-mail: johann.fehringer@stbain.bayern.de. Fax (49-841) 934 62 99.
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 30.8.2008, 2008/S 168-225819)
Betr.:
CPV: 74200000, 74220000.
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros, Bauleistungen und zugehörige technische Beratung.
Anstatt:
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: -.
muss es heißen:
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Süd-Bayern, Bayerstraße 30, D-80335 München. Tel. (49-89) 514 36 47. E-Mail vergabekammer.suedbayern@vg-m.bayern.de. Fax (49-89) 514 37 67.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 1.9.2008.
2008/S 168-225819
WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG
Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Staatliches Bauamt Ingolstadt, Elbracht Str. 20, Kontakt Staatliches Bauamt Ingolstadt, z. Hd. von Frau Schmatz/ Herrn Fehringer, D-85049 Ingolstadt. Tel. 08 41 93 46-228/287. E-Mail: johann.fehringer@stbain.bayern.de. Fax 084 19 34 62 99.
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Weitere Unterlagen sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen.
Projekte oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde.
I.3) HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS:
ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber:
Einstufiger begrenzt offener anonymer Realisierungswettbewerb für die Erweiterung der Fachhochschule Ingolstadt mit städtebaulichem Ideenteil nach den Grundsätzen und Richtlinien für Wettbewerbe GRW 1995 in der novellierten Fassung vom 22.12.2003.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
II.1.2) Kurze Beschreibung Der Freistaat Bayern beabsichtigt die Fachhochschule Ingolstadt auf einem unmittelbar benachbarten Grundstück beträchtlich zu erweitern. Die Erweiterungsfläche ist Teil eines bisher nicht angemessen genutzten Bereichs des Glacis der ehemaligen Landesfestung Ingolstadt. Die Stadt möchte dieses städtebaulich bedeutende Areal neu ordnen und aufwerten. Der Freistaat Bayern und die Stadt Ingolstadt haben vereinbart, beide Aufgaben einem gemeinsamen Wettbewerb zu unterstellen. Realisierungsteil Im Realisierungsteil des Wettbewerbs soll in einem 1. Bauabschnitt die Erweiterung der Fachhochschule Ingolstadt für 800 Studienplätze (ca. 9 200 m² HNF) geplant werden. Ein 2. Bauabschnitt für 200 Studienplätze (ca. 2 400 m² HNF) ist in einem kleineren Maßstab nachzuweisen und nicht mehr Teil der unmittelbar geplanten Realisierung. Auf dem bisherigen Grundstück ist mit Hilfe eines kleineren Teils des Raumprogramms des 1. Bauabschnitts ein Hauptzugang zur Fachhochschule zu definieren. Der größere Teil des 1. Bauabschnitts und der 2. Bauabschnitt sind auf dem unmittelbar benachbarten Grundstück (ca. 2,1 ha), das der Freistaat Bayern bereits erworben hat, zu planen. Die Fachbereiche der Hochschule setzen sich voraussichtlich zu einem Drittel aus wirtschaftlichen und zu zwei Dritteln aus technischen Studiengängen zusammen. Das Raumprogramm beinhaltet im Wesentlichen Flächen für Hörsäle, Unterrichtsräume, hoch installierte Labore, Büros, ein Rechenzentrum und eine Bibliothek. Die Gestaltung der zugehörigen Freiflächen ist Teil der Wettbewerbsaufgabe. Wesentliche Anforderung an den Realisierungsteil sind die Energieeffizienz mit baulichen Maßnahmen und der sommerliche Wärmeschutz. Die Anforderungen der EnEV sind um mindestens 30 % zu übertreffen. Dabei sind auch die Aspekte des sommerlichen Raumklimas einzubeziehen. Städtebaulicher Ideenteil Im städtebaulichen Ideenteil soll eine der Lage entsprechende hochwertige Entwicklung des Areals (insgesamt rund 10 ha) gefunden werden. Hier sind Nutzungen vorgesehen, die Ingolstadt als Oberzentrum stärken. Es soll ein räumliches Struktur- und Baumassenkonzept für das Gesamtgebiet mit Vorschlägen für das übergeordnete Erschließungs- und Freiraumkonzept entwickelt werden. Zu berücksichtigen sind dabei die denkmalpflegerischen und grünordnerischen Besonderheiten des Wettbewerbgebietes. Zu den Nutzungen, die im städtebaulichen Ideenteil zu realisieren sind, gehören neben der Fachhochschulerweiterung ein Kongresszentrums mit einem ca. 160 Zimmer-Hotel, museale/ öffentliche Nutzungen in den historischen Bestandsgebäuden sowie ein Büro- und Geschäftsgebäude. II.1.2) Kurze Beschreibung Der Freistaat Bayern beabsichtigt die Fachhochschule Ingolstadt auf einem unmittelbar benachbarten Grundstück beträchtlich zu erweitern. Die Erweiterungsfläche ist Teil eines bisher nicht angemessen genutzten Bereichs des Glacis der ehemaligen Landesfestung Ingolstadt. Die Stadt möchte dieses städtebaulich bedeutende Areal neu ordnen und aufwerten. Der Freistaat Bayern und die Stadt Ingolstadt haben vereinbart, beide Aufgaben einem gemeinsamen Wettbewerb zu unterstellen. Realisierungsteil Im Realisierungsteil des Wettbewerbs soll in einem 1. Bauabschnitt die Erweiterung der Fachhochschule Ingolstadt für 800 Studienplätze (ca. 9 200 m² HNF) geplant werden. Ein 2. Bauabschnitt für 200 Studienplätze (ca. 2 400 m² HNF) ist in einem kleineren Maßstab nachzuweisen und nicht mehr Teil der unmittelbar geplanten Realisierung. Auf dem bisherigen Grundstück ist mit Hilfe eines kleineren Teils des Raumprogramms des 1. Bauabschnitts ein Hauptzugang zur Fachhochschule zu definieren. Der größere Teil des 1. Bauabschnitts und der 2. Bauabschnitt sind auf dem unmittelbar benachbarten Grundstück (ca. 2,1 ha), das der Freistaat Bayern bereits erworben hat, zu planen. Die Fachbereiche der Hochschule setzen sich voraussichtlich zu einem Drittel aus wirtschaftlichen und zu zwei Dritteln aus technischen Studiengängen zusammen. Das Raumprogramm beinhaltet im Wesentlichen Flächen für Hörsäle, Unterrichtsräume, hoch installierte Labore, Büros, ein Rechenzentrum und eine Bibliothek. Die Gestaltung der zugehörigen Freiflächen ist Teil der Wettbewerbsaufgabe. Wesentliche Anforderung an den Realisierungsteil sind die Energieeffizienz mit baulichen Maßnahmen und der sommerliche Wärmeschutz. Die Anforderungen der EnEV sind um mindestens 30 % zu übertreffen. Dabei sind auch die Aspekte des sommerlichen Raumklimas einzubeziehen. Städtebaulicher Ideenteil Im städtebaulichen Ideenteil soll eine der Lage entsprechende hochwertige Entwicklung des Areals (insgesamt rund 10 ha) gefunden werden. Hier sind Nutzungen vorgesehen, die Ingolstadt als Oberzentrum stärken. Es soll ein räumliches Struktur- und Baumassenkonzept für das Gesamtgebiet mit Vorschlägen für das übergeordnete Erschließungs- und Freiraumkonzept entwickelt werden. Zu berücksichtigen sind dabei die denkmalpflegerischen und grünordnerischen Besonderheiten des Wettbewerbgebietes. Zu den Nutzungen, die im städtebaulichen Ideenteil zu realisieren sind, gehören neben der Fachhochschulerweiterung ein Kongresszentrums mit einem ca. 160 Zimmer-Hotel, museale/ öffentliche Nutzungen in den historischen Bestandsgebäuden sowie ein Büro- und Geschäftsgebäude.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
74200000, 74220000.
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER:
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA). Die Bewerbung ist in einem verschlossenen, gekennzeichneten Kuvert abzugeben, mit der Aufschrift "VOF-Verfahren: Städtebaulicher Ideenwettbewerb und Realisierungswettbewerb Erweiterung der Fachhochschule Ingolstadt". Bewerber Die Bewerber/innen werden in zwei Kategorien erfasst, die unten beschrieben sind. Sie müssen sich selbst einer Kategorie zuordnen, die ihrer Qualifikation entspricht. Die Kategorie ist auf dem verschlossenen, neutralen Kuvert anzugeben. • Kategorie 1: Architekten/innen die durch Referenzen nachweisen können, dass sie eigenverantwortlich und erfolgreich energieeffiziente Bauprojekte mit vergleichbaren überdurchschnittlichen städtebaulichen, funktionalen, gestalterischen, konstruktiven und technischen Anforderungen sowie mehreren Funktionsbereichen mit vielfältigen Beziehungen zueinander vorzugsweise im Hochschul- und Forschungsbereich durchgeführt haben. Als zusätzliche Referenz muss für den städtebaulichen Ideenteil die Strukturplanung einer Konversionsfläche nachgewiesen werden. • Kategorie 2: Berufsanfänger/innen und kleine Büroorganisationen, die die unten genannten Nachweise nicht voll erbringen können, sofern sie durch Vorlage von Planungen, Wettbewerbserfolgen, anerkennende Fachveröffentlichungen oder Architekturpreise (in den letzten 5 Jahren) erwarten lassen, dass sie für die anstehende Bauaufgabe geeignet sind. Als Berufsanfänger/innen gelten jene Architekten/innen, deren Datum auf der Diplomurkunde nicht vor dem 1.1.2001 liegt. Bei Bietergemeinschaften ist der entsprechende Nachweis bei jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Sollte ein Berufsanfänger mit der Realisierung beauftragt werden, so hat er für diesen Auftrag eine Partnerschaft mit einem Büro einzugehen, welches die Anforderungen der Kategorie 1 erfüllt. Als kleinere Architekturbüros gelten jene Büros, die am Tag der Bekanntmachung weniger als 3 technische Mitarbeiter (einschließlich der Büroinhaber, ohne Praktikanten und Sekretariat) beschäftigen. Teilnehmerzahl Von der Gesamtteilnehmerzahl gemäß IV.1) werden max. 40 Teilnehmer aus der Kategorie 1 und aus der Kategorie 2 max. 5 Teilnehmer (insgesamt max. 45) ausgewählt. Bewerbungsbogen Als Bewerbung muss der Bewerbungsbogen (abrufbar unter: www.stbain.bayern.de/hochbau/aktuelles) fristgerecht beim Staatlichen Bauamt Ingolstadt vorliegen und folgende Nachweise beinhalten: • Nachweis der Teilnahmeberechtigung • Nennung der Organisationsform, der verantwortlichen Verfasser/innen, Mitarbeiter/innen, bevollmächtigten Vertreter/innen • Nachweis der Vertretungsbefugnis. Im Fall einer juristischen Person, einer Bietergemeinschaft sowie in allen übrigen Fällen, in denen ein bevollmächtigter Vertreter unterschreibt, ist seine Bevollmächtigung durch Vorlage einer Vollmachtserklärung nachzuweisen. • Erklärungen zu § 7 Abs. 2 VOF 2006 (wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen und beabsichtigte Zusammenarbeit) • Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 11 VOF 2006 nicht vorliegen Darstellung Referenzprojekte zusätzlich zum Bewerbungsbogen Darstellung von max. 3 auf der Referenzliste (3.1 des Bewerbungsbogens) aufgeführten Projekten in Text und Bild auf max. 6 DIN-A4-Seiten, einseitig bedruckt, Schriftgröße 11. Die Referenzprojekte sollten mit den in der Aufgabenstellung formulierten Nutzungen (Hochschul-. Instituts-, Laborbau und Kongresszentrum) und der städtebaulichen Aufgabenstellung (städtebauliches Strukturkonzept mit Integration von Bestandsgebäuden) vergleichbar sein. Als ein wichtiges Kriterium für die Teilnehmerauswahl ist nachzuweisen, dass die Energieeffizienz der Referenzgebäude mit baulichen Maßnahmen erzielt wurde. Im Bereich des Realisierungsteils muss mind. ein Referenzprojekt realisiert sein. Darüber hinausgehende Bewerbungsunterlagen werden in der Wertung nicht berücksichtigt. Es sind der Auftraggeber/Bauherr mit Ansprechpartner (Anschrift und Telefon), der Standort, der Planungs- und Realisierungszeitraum, die Kosten (KGR 200 bis 700 nach DIN 276; KGR 300 und 400 separat, ohne MwSt.), HNF, BRI und die vom Bewerber bearbeiteten Leistungsphasen anzugeben. Bei Arbeitsgemeinschaften ist zusätzlich der Entwurfsverfasser anzugeben. Nur für Bewerber der Kategorie 2, die die geforderten Nachweise nicht erbringen können: Dokumentation sonstiger Planungen, Wettbewerbserfolge oder Architekturpreise sowie von Berufsanfängern/innen der Nachweis, dass das Datum der Diplomurkunde nicht vor dem 1.1.2001 liegt. Bei Arbeitsgemeinschaften ist der entsprechende Nachweis bei jedem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft zu erbringen. Kleinere Büros haben den Nachweis über eine Eigenerklärung zu bringen. Die Planungen, Wettbewerbserfolge oder Architekturpreise müssen einen Vergleich mit den geforderten Unterlagen anderer Bewerber/innen ermöglichen und von herausragender Qualität sein. Für alle Bewerber: Die Gesamtzahl der Unterlagen darf 13 DIN-A4-Seiten (7 Seiten Bewerbungsbogen und 6 Seiten für die ausgewählten Referenzprojekte) nicht überschreiten. Eine pauschale Bewerbung mit vorhandenen Prospekten, Werkberichten o.ä. ersetzt nicht den geforderten Nachweis. Solche, über den geforderten Referenzumfang hinausgehende Bewerbungsunterlagen werden in der Wertung nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auswahl der Bewerber: Aus den zum Wettbewerb zugelassenen Teilnehmern/innen wählt ein Auswahlgremium, bestellt durch den Auslober, die Teilnehmer aus (insgesamt max. 45). Das unabhängige Auswahlgremium besteht aus Vertretern des Auslobers sowie eine vom Preisgericht und vom Auslober unabhängige und fachkundige Person. Die Bewerber, die keine Aufforderung zur Teilnahme erhalten, bleiben unberücksichtigt. Sollte das Auswahlgremium mehr als 45 Teilnehmer auswählen, behält sich der Auslober das Recht vor, unter den ausgewählten Bewerbern ein Losverfahren durchzuführen. Auftragsumfang für den Realisierungsteil: Der Auslober wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einem oder mehreren die für die Umsetzung des Entwurfes aus dem Realisierungswettbewerb notwendigen weiteren Planungsleistungen (Gebäude und Freianlagen) mind. LPH 2-5 §15 HOAI (1) (stufenweise Beauftragung) in Verbindung mit den Regelungen nach RLBau und nach NR. 7.1 GRW übertragen.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN:
Ja.
Zur Bewerbung zugelassen sind im Zulassungsbereich ansässige • natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/in befugt sind. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt/in, Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. 255 S. 22) entspricht. • juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der/die verantwortliche(n) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen. • Bietergemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen muss, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden. Die Bildung von Bietergemeinschaften ist nur bis zum Bewerbungsschluss zulässig. Es dürfen sich nur die in der Bewerbung genannten verantwortlichen Verfasser und Mitarbeiter am Verfahren beteiligen (keine "Nachnominierungen"). Bietergemeinschaften und juristische Personen haben in der Bewerbung einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Nicht zugelassene Bewerber dürfen von Wettbewerbsteilnehmern zur Bearbeitung des Wettbewerbs nicht herangezogen werden. Wer am Tag der Auslobung bei einem Teilnehmer angestellt ist oder in anderer Form an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen. Je Bewerber bzw. Bietergemeinschaft ist nur eine Bewerbung zulässig. Die Voraussetzung für die Teilnahmeberechtigung muss am Tag der Wettbewerbsbekanntmachung erfüllt sein. Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten Zur Teilnahme am Wettbewerb zugelassene Architekten bilden nach dem Auswahlverfahren für die Wettbewerbsbearbeitung eine Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten. Die Arbeitsgemeinschaft von Architekten und Landschaftsarchitekten ist zwingend vorgeschrieben. Grundlage des Verfahrens bildet die Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF).
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
Nichtoffen.
Gewünschte Teilnehmerzahl: Mindestzahl 35 / Höchstzahl 45.
IV.2) NAMEN DER BEREITS AUSGEWÄHLTEN TEILNEHMER:
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE:
Die Kriterien für die Bewertung der Projekte sind im Auslobungstext verankert. Die Auslobung wird mit den Wettbewerbsunterlagen versandt.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
42441 IN.
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf Teilnahme:
2.10.2008 - 12:00.
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber:
3.11.2008.
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können:
Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben:
Ja.
Zahl und Wert der zu vergebenden Preise: Der Auslober behält sich vor, dass durch das Preisgericht die Aufteilung der Preissumme anders aufgeteilt wird bzw. Sonderpreise vergeben werden. Es ist beabsichtigt sowohl für den städtebaulichen Ideenwettbewerb als auch für den Realisierungswettbewerb Preise zu vergeben. Beabsichtigt ist für den städtebaulichen Ideenteil 3 Preise und Ankäufe in Höhe von insgesamt 50 000 € (netto) zu vergeben. Für den Realisierungsteil ist beabsichtigt 5 Preise und 4 Ankäufe in einer Höhe von insgesamt 181 300 € (netto) zu vergeben. Die Gesamtsumme der Preise und Ankäufe beträgt 231 300 € (netto).
IV.5.2) Angaben zu den Zahlungen an alle Teilnehmer:
Kosten für die Bewerbung oder die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe werden nicht erstattet.
IV.5.3) Folgeaufträge:
Nein.
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend:
Nein.
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
1. Dipl.-Ing. Architektin Ingrid Amann, München.
2. Prof. Dipl.-Ing. Architekt Heinz Fischer, München.
3. Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektin Andrea Gebhard, München.
4. Dipl.-Ing. Architekt Peter Pfab, Ministerialrat an der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, München.
5. Dipl.-Ing. Architekt Siegfried Dengler, Leiter Stadtplanungsamt der Stadt Ingolstadt.
6. Dipl.-Ing. Architekt Harald Löhnert, Baudirektor am Staatlichen Bauamt Ingolstadt.
7. N.N.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Zu Punkt IV 4.2: Die Auslobungsunterlagen erhalten nur die ausgewählten Bewerber. Zu Punkt IV 5.5: Bezüglich der Zusammensetzung des Preisgerichts können sich noch Änderungen ergeben.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
28.8.2008.
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| Ausschreibung veröffentlicht | |||
| Ergebnis veröffentlicht | 17.03.2009 | ||
| Zuletzt aktualisiert | 13.02.2012 | ||
| Wettbewerbs-ID | 3-13691 | ||
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