• DE-12277 Berlin
  • 06/2009
  • Ergebnis
  • (ID 15178)

Erstellung einer Machbarkeitsstudie und einer Entscheidungsunterlage Bau für die Gesamtunterbringung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin-Marienfelde oder an einem alternativen Standort

Verhandlungsverfahren
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    Ergebnis 06/2009 Ergebnis
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Architekten
    Bewerber: 15
    Gebäudetyp Forschungseinrichtungen, Laborgebäude
    Sprache Deutsch
    Ort Diedersdorfer Weg 1
    DE-12277 Berlin
    Auslober/Bauherr Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Berlin (DE), Bonn (DE)
    Aufgabe
    Erstellung einer Machbarkeitsstudie und einer Entscheidungsunterlage Bau für die Gesamtunterbringung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin-Marienfelde oder an einem alternativen Standort, Leistungen nach HOAI, Teil II (Leistungen bei Gebäuden, Freianlagen und raumbildenden Ausbauten), Leistungsphasen 1 und 2 (anteilig) nach § 15 HOAI.

    Die derzeitige Unterbringung der Verwaltungs- und Laborbereiche des Bundesinstituts für Risikobewertung am Standort Berlin-Dahlem entspricht nicht mehr den üblichen Sicherheitsstandards und eine Verlängerung der Betriebserlaubnis für diesen Standort ist akut gefährdet. Daher ist die Zusammenführung des BfR mit insgesamt ca. 700 Mitarbeitern am Hauptstandort Berlin-Marienfelde geplant. Der erforderliche Gesamtraumbedarf beläuft sich auf ca. 28 000m², davon entfallen ca. 7 500 m² auf das Zentrum für Experimentelle Tierhaltung und ca. 10 000 m² auf Laborbereiche bzw. kombinierte Labor- /Bürobereiche. Die hier erforderliche Programmfläche von maximal ca. 60 000 m² BGF ist nach Abstimmung mit dem Bezirksamt Tempelhof/Schöneberg in Berlin unter Ausnutzung der verbindlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes XIII-233 (B-Plan) bei maximaler Ausschöpfung der B-Plan-Festsetzungen als genehmigungsfähig eingestuft worden. Die auf dem v. g. Grundstück vorhandene Bebauung erfolgte auf der Grundlage von planungsrechtlichen Festsetzungen, denen ein Ideenwettbewerb im Jahr 1975 voranging, dessen Ergebnisse in die Festsetzungen des B-Planes eingeflossen sind. Die vorhandene Bebauung besteht aus Verwaltungs- und Laborbereichen sowie Gebäuden zur Versuchstierzucht und Isolierställen. Die Bestandsbebauung ist zwischen Ende der 1970er bis Anfang der 1990er Jahre entstanden und in Teilen sanierungsbedürftig. Das dem BfR zur Verfügung stehende Gesamtgrundstück verfügt jedoch über Reserveflächen, die planungsrechtlich nicht ausgeschöpft sind. Zur Realisierung der aktuellen Bauabsichten des BfR in Berlin-Marienfelde sind im Rahmen der Machbarkeitsstudie als Vorstufe zur Entscheidungsunterlage-Bau der vorhandene Baubestand technisch-wirtschaftlich zu bewerten und in der Folge unter Ausnutzung des Gesamtgrundstückes des BfR Baumassenstudien möglichst so zu konkretisieren, dass die bisher aufgelockert vorhandene Bebauung weiterhin ermöglicht bleibt. In Anlehnung an das Verfahren im Jahr 1975 und folgende soll dann vom Auftragnehmer unter Ausnutzung der vorhandenen Reserveflächen mit später vorliegenden Ergebnissen der Machbarkeitsstudie eine erweiterte Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt Tempelhof-Schöneberg zur Vorbereitung einer neuen B-Plan-Festsetzung auf Grundlage der späteren Ergebnisse des Architektenwettbewerbs initiiert werden. Vergeben werden sollen darüber hinaus in der ersten Vertragstufe, der Machbarkeitsstudie, folgende Inhalte: - Grundlagenermittlung und Bestandsaufnahme - Bestandserfassung Liegenschaft des BfR in Berlin-Marienfelde - Erstellung des quantitativen und qualitativen Raumbedarfsprogramms für die endgültige Unterbringung des BfR in Berlin-Marienfelde/Diedersdorfer Weg - Erstellung einer Planstudie für den neuen L3/S3-Stallbereich - Erstellung der Betriebsplanung und Ausarbeitung eines Betriebsführungskonzeptes - Unterstützung des Nutzers bei der Abstimmung der Raumbedarfsplanung mit dem Bundesministerium der Finanzen - Variantenuntersuchung zur Unterbringung des Bedarfes des Bundesinstituts für Risikobewertung am Standort Berlin-Marienfelde/Diedersdorfer Weg auf der Grundlage der abgestimmten Raumbedarfsplanung - Planung der Nutzung der Bestandsgebäude und Erweiterungsbauten in verschiedenen Varianten - Untersuchungen zu einem Neubau an einem anderen Standort - Untersuchungen zur Unterbringung des Bedarfes in einem Mietobjekt - Wirtschaftlichkeitsuntersuchung - Gegenüberstellung der verschiedenen Varianten auf der Grundlage der Barwertmethode für einen Betrachtungszeitraum von 30 Jahren - PPP-Potentialanalyse für alle möglichen Varianten - Zuarbeit zu Energie-Contracting-Analysen für alle möglichen Varianten - Zusammenfassung und Wertung der Ergebnisse - Finanzierungs- und Realisierungsplan für alle möglichen Varianten - Untersuchung möglicher Projektstrukturen für alle möglichen Varianten - Planung und Durchführung von Arbeitssitzungen und Dokumentation - Koordinierung weiterer fachlich Beteiligter. In der zweiten Vertragsstufe wird aufbauend auf den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie die Erstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) nach RBBau, E 2 für die wirtschaftlich und bautechnisch vertretbarste Variantenlösung vergeben, wenn das Projekt weiter verfolgt wird. Anrechenbare Kosten ca. 200 000 000 (ohne MwSt.).

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    • D-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

      2009/S 10-013514

      BEKANNTMACHUNG

      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):

      Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Fasanenstraße 87, D-10623 Berlin. E-Mail: Vergabe.Berlin@bbr.bund.de. Fax  +49 30315898450.

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.bbr.bund.de.

      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.

      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen.

      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):

      Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
      Allgemeine öffentliche Verwaltung.
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Ja.

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:

      Erstellung einer Machbarkeitsstudie und einer Entscheidungsunterlage Bau für die Gesamtunterbringung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin-Marienfelde oder an einem alternativen Standort, Leistungen nach HOAI, Teil II (Leistungen bei Gebäuden, Freianlagen und raumbildenden Ausbauten), Leistungsphasen 1 und 2 (anteilig) nach § 15 HOAI.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:

      Dienstleistung.
      Dienstleistungskategorie: Nr. 19.
      Hauptort der Dienstleistung: Diedersdorfer Weg 1 12277 Berlin.

      NUTS-Code: DE300 .

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:

      Öffentlicher Auftrag.

      II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung:

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:

      Die derzeitige Unterbringung der Verwaltungs- und Laborbereiche des Bundesinstituts für Risikobewertung am Standort Berlin-Dahlem entspricht nicht mehr den üblichen Sicherheitsstandards und eine Verlängerung der Betriebserlaubnis für diesen Standort ist akut gefährdet. Daher ist die Zusammenführung des BfR mit insgesamt ca. 700 Mitarbeitern am Hauptstandort Berlin-Marienfelde geplant. Der erforderliche Gesamtraumbedarf beläuft sich auf ca. 28 000m², davon entfallen ca. 7 500 m² auf das Zentrum für Experimentelle Tierhaltung und ca. 10 000 m² auf Laborbereiche bzw. kombinierte Labor- /Bürobereiche. Die hier erforderliche Programmfläche von maximal ca. 60 000 m² BGF ist nach Abstimmung mit dem Bezirksamt Tempelhof/Schöneberg in Berlin unter Ausnutzung der verbindlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes XIII-233 (B-Plan) bei maximaler Ausschöpfung der B-Plan-Festsetzungen als genehmigungsfähig eingestuft worden. Die auf dem v. g. Grundstück vorhandene Bebauung erfolgte auf der Grundlage von planungsrechtlichen Festsetzungen, denen ein Ideenwettbewerb im Jahr 1975 voranging, dessen Ergebnisse in die Festsetzungen des B-Planes eingeflossen sind. Die vorhandene Bebauung besteht aus Verwaltungs- und Laborbereichen sowie Gebäuden zur Versuchstierzucht und Isolierställen. Die Bestandsbebauung ist zwischen Ende der 1970er bis Anfang der 1990er Jahre entstanden und in Teilen sanierungsbedürftig. Das dem BfR zur Verfügung stehende Gesamtgrundstück verfügt jedoch über Reserveflächen, die planungsrechtlich nicht ausgeschöpft sind. Zur Realisierung der aktuellen Bauabsichten des BfR in Berlin-Marienfelde sind im Rahmen der Machbarkeitsstudie als Vorstufe zur Entscheidungsunterlage-Bau der vorhandene Baubestand technisch-wirtschaftlich zu bewerten und in der Folge unter Ausnutzung des Gesamtgrundstückes des BfR Baumassenstudien möglichst so zu konkretisieren, dass die bisher aufgelockert vorhandene Bebauung weiterhin ermöglicht bleibt. In Anlehnung an das Verfahren im Jahr 1975 und folgende soll dann vom Auftragnehmer unter Ausnutzung der vorhandenen Reserveflächen mit später vorliegenden Ergebnissen der Machbarkeitsstudie eine erweiterte Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt Tempelhof-Schöneberg zur Vorbereitung einer neuen B-Plan-Festsetzung auf Grundlage der späteren Ergebnisse des Architektenwettbewerbs initiiert werden. Vergeben werden sollen darüber hinaus in der ersten Vertragstufe, der Machbarkeitsstudie, folgende Inhalte: - Grundlagenermittlung und Bestandsaufnahme - Bestandserfassung Liegenschaft des BfR in Berlin-Marienfelde - Erstellung des quantitativen und qualitativen Raumbedarfsprogramms für die endgültige Unterbringung des BfR in Berlin-Marienfelde/Diedersdorfer Weg - Erstellung einer Planstudie für den neuen L3/S3-Stallbereich - Erstellung der Betriebsplanung und Ausarbeitung eines Betriebsführungskonzeptes - Unterstützung des Nutzers bei der Abstimmung der Raumbedarfsplanung mit dem Bundesministerium der Finanzen - Variantenuntersuchung zur Unterbringung des Bedarfes des Bundesinstituts für Risikobewertung am Standort Berlin-Marienfelde/Diedersdorfer Weg auf der Grundlage der abgestimmten Raumbedarfsplanung - Planung der Nutzung der Bestandsgebäude und Erweiterungsbauten in verschiedenen Varianten - Untersuchungen zu einem Neubau an einem anderen Standort - Untersuchungen zur Unterbringung des Bedarfes in einem Mietobjekt - Wirtschaftlichkeitsuntersuchung - Gegenüberstellung der verschiedenen Varianten auf der Grundlage der Barwertmethode für einen Betrachtungszeitraum von 30 Jahren - PPP-Potentialanalyse für alle möglichen Varianten - Zuarbeit zu Energie-Contracting-Analysen für alle möglichen Varianten - Zusammenfassung und Wertung der Ergebnisse - Finanzierungs- und Realisierungsplan für alle möglichen Varianten - Untersuchung möglicher Projektstrukturen für alle möglichen Varianten - Planung und Durchführung von Arbeitssitzungen und Dokumentation - Koordinierung weiterer fachlich Beteiligter. In der zweiten Vertragsstufe wird aufbauend auf den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie die Erstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) nach RBBau, E 2 für die wirtschaftlich und bautechnisch vertretbarste Variantenlösung vergeben, wenn das Projekt weiter verfolgt wird. Anrechenbare Kosten ca. 200 000 000 (ohne MwSt.).

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):

      71221000.

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):

      Ja.

      II.1.8) Aufteilung in Lose:

      Nein.

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:

      Nein.

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:

      II.2.2) Optionen:

      Nein.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:

      Beginn: 1.7.2009. Ende: 30.6.2010.

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:

      Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung entsprechend Anhang 4 RBBau mit Deckungssummen von 511 290,00 EUR für Personenschäden und von 1 022 600,00 EUR für sonstige Schäden oder durch die Vorlage einer Erklärung der Versicherung, dass im Auftragsfall eine Anpassung auf die geforderten Versicherungshöhen erfolgt, nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften muss im Auftragsfall Versicherungsschutz in der genannten Höhe für alle Mitglieder bestehen. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der oben genannten Deckungssumme (je Jahr) betragen.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):

      Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das BGB.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

      Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum zwingenden Ausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:

      Ja.
      Das BBR setzt ein internetbasiertes Projektkommunikations- und Managementsystem ein, das auch vom AN anzuwenden ist.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:

      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Vollständig ausgefüllter und von dem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigtem Vertreter unterschriebener Bewerbungsbogen. 2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ durch Vorlage der Qualifikationsnachweise für den nach dem Handelsregisterauszug dem Ingenieurbüro vorstehenden Ingenieur, bei ggf. ausländischen Bewerbern durch Nachweise gemäß Richtlinie 85/384/EWG bzw. 89/48/EWG (siehe III.3.1). 3. Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen Personen (im Falle z.B. einer GmbH durch Vorlage des Handelsregisterauszuges, im Falle einer Bietergemeinschaft durch die Vorlage einer Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, Anlage 3). 4. Unterzeichnete Eigenerklärung nach VOF § 11 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 1. 5. Unterzeichnete Unabhängigkeitserklärung nach VOF § 7, Absatz (2) (wirtschaftliche Zusammenarbeit / Unabhängigkeit), Anlage 1. 6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung für Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmer bedienen (§ 12 Abs. 3, §13 Abs. 3 VOF), Anlage 2. Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen, der Bewerbungsbogen und der Bebauungsplan sind als Formulardruck im Internet unter der Adresse ww.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Ausschreibungen/ Wettbewerbe/ Stellen -Vergaben-Dienstleistungen- erhältlich Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens und die Unvollständigkeit der einzureichenden Nachweise und Unterlagen führen ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschriften zum Ausschluss der Bewerbung vom Verfahren. Die Bewerbungsunterlagen sind unter der im Abschnitt I.1 genannten Adresse einzureichen. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Eigenerklärungen/Nachweisen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Vergabereferat Z 5.2 Fasanenstraße 87 10623 Berlin Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann, nur innerhalb der Frist, im Raum 5087 erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung deutlich mit dem Vermerk "Bewerbungsunterlagen - Bitte nicht öffnen – Bundesinstitut für Risikobewertung - Machbarkeitsstudie – Abgabetermin: Tag / Uhrzeit ".

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Leistungsfähigkeit ist mittels Bewerbungsbogen durch die Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und über den Umsatz für die ausgeschriebene Dienstleistung – gemäß § 12(1)c VOF für die letzten 3 Geschäftsjahre nachzuweisen. (Angaben siehe Bewerbungsbogen unter 2.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Umsatz Ø der letzten 3 Jahre ≥ 500 000 EUR.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:

      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Leistungsfähigkeit ist mittels Bewerbungsbogen nachzuweisen. Folgende Auskünfte sind zu erteilen: 1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit. 2. Vorstellung einer Anzahl ≥ 3 für das Projekt vorgesehener Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers: Vorlage von Studiennachweisen und Erläuterung zu Erfahrungen im Laborbau. 3. Projektliste zur Darstellung des Büroprofils und der Erfahrungen des Bieters. 4. Vorlage von zwei mit dem Auftrag vergleichbaren Referenzobjekten, davon mind. 1 bereits fertig gestellt und an den Nutzer übergeben (Ausführungszeitraum bzw. Fertigstellung zwischen 1.1.1999 und 31.12.2008), das zweite mind. in LP 7 befindlich (siehe Bewerbungsbogen). 5. Projektbezogene Referenzschreiben der Auftraggeber, insbesondere hinsichtlich Termin-, Kosten-, Qua-litätssicherung. 6. Eingesetzte Instrumente zur Termin-, Kosten-, Qua-litätssicherung. 7. Bei Bietergemeinschaften: Angaben über bereits erfolgte gemeinsam erarbeitete Projekte und Baumaßnahmen. Besonderer Wert wird bei 2., 3. und 4. auf Vergleichbarkeit gelegt hinsichtlich: - Planungs- und Bauausführungserfahrungen im Bereich Laborbau (Bio- und Gentechnik, Mikrobiologie) und Tierhaltung bis zur Sicherheitsstufe L3/S3. - Erfahrungen im Bereich Bestandsaufnahme und wirtschaftlich-technische Bewertung, Planungs- und Bauausführungserfahrungen im Bereich Bauen im Bestand, wenn möglich im Bereich Laborbau und Tierhaltung. - Erfahrungen im Bereich Projektentwicklung, Themenschwerpunkte: Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Lebenszyklus-kosten, Öffentlich-Private-Partnerschaften. - Erfahrungen im Bereich Projektsteuerung: Koordination der fachlich Beteiligten. - Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern. Die Referenzen werden gemäß Bewerbungsbogen u.a. in der Qualität des Entwurfs, der Funktion, Wirtschaftlichkeit und Referenzauskunft bewertet. Neben dem Bewerbungsbogen sind gefordert: maximal 3 Seiten DIN A4 je Referenzobjekt in Papierform, einseitig bedruckt, in loser Form. Angaben zu den Punkt 1.-3. und 5.-7 können in weiteren Anlagen beigefügt werden. Die Reihenfolge 1 - 7 beinhaltet keine Gewichtung. Hinweis: Darüber hinaus gehende Unterlagen werden zur Beurteilung der Bewerbung nicht zugelassen.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards: - Anzahl der festangestellten Beschäftigten insgesamt, Ø der letzten 3 Jahre ≥ 10. - Anzahl der Dipl.-Ing. Architektur / Bauingenieurwesen, Ø der letzten 3 Jahre ≥ 6, davon mind. 3 mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung. - Insgesamt zwei Referenzobjekte: - Labor- / Forschungsgebäude, - Davon mind. 1 bereits fertig gestellt und an den Nutzer übergeben (Ausführungszeitraum bzw. Fertigstellung zwischen 1.1.1999 und 31.12.2008), das zweite mind. in LP 7 befindlich, - Davon mind. 1 Projekt mit BGF ≥ 10 000 m², - Bei mind. 1 wurden Leistungen nach HOAI § 15 LP 1-4 erbracht, - Bei mind. 1 wurden Leistungen nach HOAI § 15 LP 5-8 erbracht.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:

      Nein.

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:

      Ja.
      Teilnahmeberechtigt sind: 1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Vorraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG oder 89/48/EWG gewährleistet ist. 2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach- / Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellte Anforderungen erfüllen. 3. Bietergemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden. 4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten andere Unternehmer bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Vorraussetzungen nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen und ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§§ 13 Abs. 3, 12 Abs 3 VOF).

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:

      Ja.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart:

      Verhandlungsverfahren.
      Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:

      Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 6
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Bewerbungsbogen gemäß Ziffern III.2.1/2./3. Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren festgelegt. Falls die Zahl Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 6. Stelle angenommen werden soll, durch ein Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktegleichstand) ausgewählt.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:

      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien:

      Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:

      Nein.

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:

      VOF 03/09.

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:

      Nein.

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:

      Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:

      23.2.2009 - 12:00.

      IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

      Deutsch.

      IV.3.7) Bindefrist des Angebots:

      IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG:

      Nein.

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:

      Nein.

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:

      Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:

      Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes, Kaiser- Friedrich – Str. 16, DK-53113 Bonn. Fax  +49 2289499400.

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:

      VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:

      15.1.2009.


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    • D-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros

      2009/S 156-227428

      BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE

      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):

      Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Fasanenstrasse 87, D-10623 Berlin. E-Mail: Vergabe.Berlin@bbr.bund.de. Fax  +49 30315898450.

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des Auftraggebers: www.bbr.bund.de/cln_007/nn_22792/DE/WettbewerbeAusschreibungen/Vergaben/dienstleistungen_table.html.

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):

      Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
      Allgemeine öffentliche Verwaltung.
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Ja.

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:

      Erstellung einer Machbarkeitsstudie und einer Entscheidungsunterlage Bau für die Gesamtunterbringung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin-Marienfelde oder an einem alternativen Standort, Leistungen nach HOAI, Teil II (Leistungen bei Gebäuden, Freianlagen und raumbildenden Ausbauten), Leistungsphasen 1 und 2 (anteilig) nach § 15 HOAI.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der Dienstleistung:

      Dienstleistung.
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12.
      Hauptort der Dienstleistung: Diedersdorfer Weg 1.
      12277 Berlin DEUTSCHLAND.

      NUTS-Code DE300 .

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:

      Die derzeitige Unterbringung der Verwaltungs- und Laborbereiche des Bundesinstituts für Risikobewertung am Standort Berlin-Dahlem entspricht nicht mehr den üblichen Sicherheitsstandards und eine Verlängerung der Betriebserlaubnis für diesen Standort ist akut gefährdet.
      Daher ist die Zusammenführung des BfR mit insgesamt ca. 700 Mitarbeitern am Hauptstandort Berlin-Marienfelde geplant. Der erforderliche Gesamtraumbedarf beläuft sich auf ca. 28 000 m², davon entfallen ca. 7 500 m² auf das Zentrum für Experimentelle Tierhaltung und ca. 10 000 m² auf Laborbereiche bzw. kombinierte Labor- /Bürobereiche.
      Die hier erforderliche Programmfläche von maximal ca. 60 000 m² BGF ist nach Abstimmung mit dem Bezirksamt Tempelhof/Schöneberg in Berlin unter Ausnutzung der verbindlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes XIII-233 (B-Plan) bei maximaler Ausschöpfung der B-Plan-Festsetzungen als genehmigungsfähig eingestuft worden.
      Die auf dem v. g. Grundstück vorhandene Bebauung erfolgte auf der Grundlage von planungsrechtlichen Festsetzungen, denen ein Ideenwettbewerb im Jahr 1975 voranging, dessen Ergebnisse in die Festsetzungen des B-Planes eingeflossen sind. Die vorhandene Bebauung besteht aus Verwaltungs- und Laborbereichen sowie Gebäuden zur Versuchstierzucht und Isolierställen. Die Bestandsbebauung ist zwischen Ende der 1970er bis Anfang der 1990er Jahre entstanden und in Teilen sanierungsbedürftig.
      Das dem BfR zur Verfügung stehende Gesamtgrundstück verfügt jedoch über Reserveflächen, die planungsrechtlich nicht ausgeschöpft sind.
      Zur Realisierung der aktuellen Bauabsichten des BfR in Berlin-Marienfelde sind im Rahmen der Machbarkeitsstudie als Vorstufe zur Entscheidungsunterlage-Bau der vorhandene Baubestand technisch-wirtschaftlich zu bewerten und in der Folge unter Ausnutzung des Gesamtgrundstückes des BfR Baumassenstudien möglichst so zu konkretisieren, dass die bisher aufgelockert vorhandene Bebauung weiterhin ermöglicht bleibt.
      In Anlehnung an das Verfahren im Jahr 1975 und folgende soll dann vom Auftragnehmer unter Ausnutzung der vorhandenen Reserveflächen mit später vorliegenden Ergebnissen der Machbarkeitsstudie eine erweiterte Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt Tempelhof-Schöneberg zur Vorbereitung einer neuen B-Plan-Festsetzung auf Grundlage der späteren Ergebnisse des Architektenwettbewerbs initiiert werden.
      Vergeben werden sollen darüber hinaus in der ersten Vertragstufe, der Machbarkeitsstudie, folgende Inhalte:
      — Grundlagenermittlung und Bestandsaufnahme,
      — Bestandserfassung Liegenschaft des BfR in Berlin-Marienfelde,
      — Erstellung des quantitativen und qualitativen Raumbedarfsprogramms für die endgültige Unterbringung des BfR in Berlin-Marienfelde/Diedersdorfer Weg,
      — Erstellung einer Planstudie für den neuen L3/S3-Stallbereich,
      — Erstellung der Betriebsplanung und Ausarbeitung eines Betriebsführungskonzeptes,
      — Unterstützung des Nutzers bei der Abstimmung der Raumbedarfsplanung mit dem Bundesministerium der Finanzen,
      — Variantenuntersuchung zur Unterbringung des Bedarfes des Bundesinstituts für Risikobewertung am Standort Berlin-Marienfelde/Diedersdorfer Weg auf der Grundlage der abgestimmten Raumbedarfsplanung,
      — Planung der Nutzung der Bestandsgebäude und Erweiterungsbauten in verschiedenen Varianten,
      — Untersuchungen zu einem Neubau an einem anderen Standort,
      — Untersuchungen zur Unterbringung des Bedarfes in einem Mietobjekt,
      — Wirtschaftlichkeitsuntersuchung,
      — Gegenüberstellung der verschiedenen Varianten auf der Grundlage der Barwertmethode für einen Betrachtungszeitraum von 30 Jahren,
      — PPP-Potentialanalyse für alle möglichen Varianten,
      — Zuarbeit zu Energie-Contracting-Analysen für alle möglichen Varianten,
      — Zusammenfassung und Wertung der Ergebnisse,
      — Finanzierungs- und Realisierungsplan für alle möglichen Varianten,
      — Untersuchung möglicher Projektstrukturen für alle möglichen Varianten,
      — Planung und Durchführung von Arbeitssitzungen und Dokumentation,
      — Koordinierung weiterer fachlich Beteiligter.
      In der zweiten Vertragsstufe wird aufbauend auf den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie die Erstellung der Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) nach RBBau, E 2 für die wirtschaftlich und bautechnisch vertretbarste Variantenlösung vergeben, wenn das Projekt weiter verfolgt wird. Anrechenbare Kosten ca. 200 000 000 (ohne MwSt).

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):

      71200000.

      II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):

      Ja.

      II.2) ENDGÜLTIGER GESAMTWERT DES AUFTRAGS

      II.2.1) Endgültiger Gesamtwert des Auftrags:

      Wert: 894 880 EUR.
      Einschließlich MwSt. MwSt.-Satz (%): 19.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart:

      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb.

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien:

      Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf folgende Kriterien:
      1. Qualität und Erfahrung des Projektteams. Gewichtung: 25.
      2. Qualität der Herangehensweise an das Projekt. Gewichtung: 20.
      3. Sonstige objektspezifische Zuschlagskriterien. Gewichtung: 25.
      4. Honorar. Gewichtung: 30.

      IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt:

      Nein.

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:

      VOF 03/09.

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:

      Bekanntmachung über ein Beschafferprofil

      Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2009/S 10-013514 vom 16.1.2009

      Auftragsbekanntmachung

      ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE

      AUFTRAGS-NR.: 2389-2009 BEZEICHNUNG: Leistungen nach § 15 HOAI , Lph 1,2 (anteilig).

      V.1) TAG DER AUFTRAGSVERGABE:

      18.6.2009.

      V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:

      15.

      V.3) NAME UND ANSCHRIFT DES WIRTSCHAFTSTEILNEHMERS, AN DEN DER AUFTRAG VERGEBEN WURDE:

      Heinle, Wischer Gesellschaft für Generalplanung mbH, Alt-Moabit 63, D-10555 Berlin.

      V.4) ANGABEN ZUM AUFTRAGSWERT

      Endgültiger Gesamtauftragswert:
      Wert: 894 880 EUR.
      Einschließlich MwSt. MwSt.-Satz (%) 19.

      V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN:

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:

      Nein.

      VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:

      VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN:

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:

      Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes, Kaiser-Friedrich-Strasse 16, D-53113 Bonn. Fax  +49 2289499-400.

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:

      VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:

      VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:

      13.8.2009.


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