D-Bonn: Projektmanagement im Bauwesen
2009/S 25-036533
BEKANNTMACHUNG
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Deichmanns Aue 31-37, Kontakt Referat A 4.2, z. Hd. von Herrn Dirk Kuchheuser, D-53179 Bonn. Tel. +49 228994011329. E-Mail: Dirk.Kuchheuser@bbr.bund.de. Fax +49 22899104011329.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.bbr.bund.de; www.evergabe-online.de; www.bund.de.
Weitere Auskünfte erteilen: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Deichmanns Aue 31-37, z. Hd. von Frau Koßmann, D-53179 Bonn. Tel. +49 228994011481. E-Mail: vergabebn@bbr.bund.de. Fax +49 22899104011329. URL: www.bbr.bund.de; www.evergabe-online.de; www.bund.de.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
Allgemeine öffentliche Verwaltung.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Projektsteuerungsleistungen für: Deutsche Botschaft New Delhi, Erweiterung der Visastelle und Sanierung des Kanzleigebäudes und der Residenz.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 12.
Hauptort der Dienstleistung: New Delhi/Indien / Bonn/Deutschland.
NUTS-Code: DEA22 .
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung:
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Erweiterung der vorhandenen Visastelle. Erdbebenertüchtigung der bestehenden Gebäude (Kanzleigebäude und Residenz) unter Berück-sichtigung denkmalpflegerischer Aspekte sowie die Sanierung der haustechnischen Anlagen und die Umsetzung von energetischen Maßnahmen (120 Mio. Programm). Nutzungsänderung von Bedienstetenquartieren zu HOD-Wohnungen und zur Regionalarztpraxis. Errichtung einer provisorischen Unterbringung während der Bauphase. Geschätzte Gesamtbaukosten: 8 666 000,00 EUR BGF Kanzleigebäude-Altbau: 5 000,00 m² BGF Kanzleigebäude- Erweiterung: 2 300,00 m² BGF Residenz: 2 200,00 m² BGF Nebengebäude: 1 500,00 m².
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71541000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
A Gesamtliegenschaft: Installation einer Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlage Kanzleigebäude- Altbau einschl. Visastelle: Das Gebäude besteht aus 2 Gebäudeteilen, dem ehem. 3-geschossigen Wohnteil und dem 4-geschossigen Büroteil und ist teilunterkellert. Ein wesentlicher Teil der Sanierung beim Büroteil ist die Erdbebenertüchtigung. Genehmigte Kostenobergrenze für die Baukosten: . 1 548 985,00 EUR. Die Visa- und RK-Stelle, im ehem. Wohnteil, soll im Visabereich von 4 auf 8 Schalter erweitert werden. Diese Maßnahme umfasst Hochbau- und TGA-Maßnahmen. Genehmigte Kostenobergrenze für die Baukosten: 913 595,00 EUR Residenz: Das Gebäude besteht aus einem 2-geschossigen Wohnteil, einem 1-geschossigen Küchen- und Empfangsteil und ist teilunterkellert. Zur Erdbebensicherung des Gebäudes ist u.a. eine Fassadensanierung notwendig. Genehmigte Kostenobergrenze für die Baukosten: 1 152 900,00 EUR Bedienstetenquartier Block 1: Das 2-geschossige Gebäude mit Flachdach ist nicht unterkellert. Der medizinischen Dienst und die HOD-Wohnung werden aus dem Kanzlei-Altbau ausgelagert und im Block 1 der Bedienstetenquartiere untergebracht. Genehmigte Kostenobergrenze für die Baukosten: 307 040,00 EUR Bedienstetenquartiere: Maßnahmen aus dem 120 Mio Programm: -Solarkollektoren zur solargestützten Warmwasserbereitung -Installation von Photovoltarikmodulen zur Eigenstromerzeugung -Provisorische Unterbringung in den Nebengebäuden, hier: Werkstätten (einschl. Rückbau): Das 1-geschossige Gebäude – nicht unterkellert – wird zur Zwischenunterbringung der Visastelle hergerichtet und nach Beendigung der Maßnahmen rückgebaut. Genehmigte Kostenobergrenze für die Baukosten: 292 965,00 EUR Außenanlagen einschl. provisorische Unterbringung von Büros in mobiler Bauweise: Ertüchtigung der Einfriedungsmauer. - Pförtnerhaus mit Personenzugang für prov. Visastelle - Überdachter Wartebereich für prov. Visastelle - Errichtung temporäre Parkplätze - Schleusencontainer für die Kanzleierweiterung- - Errichtung von 20 Büroräumen auf dem Tennisplatz in mobiler Bauweise, nach Abschluss der Maßnahme erfolgt der Rückbau. Genehmigte Kostenobergrenze für die Baukosten: 1 548 985,00 EUR Provisorische Unterbringung in der Kanzleierweiterung und der Blauen Halle: Ausgelagerte Büros des Kanzlei-Altbau werden in der Kanzleierweiterung und der Blauen Halle (Mehrzweckhalle) provisorisch untergebracht. Genehmigte Kostenobergrenze für die Baukosten: 386 430,00 EUR Rahmenbedingungen: - Beachtung/ Abstimmung des Denkmalschutzes - Bauen im Bestand - BauO NRW und indische Planungs-/Bauvorschriften - Deutsches und indisches Arbeitsschutzrecht - Einbeziehung des örtlichen Baumarktes - Verwendung von BBR kompatiblen PC-Programmen z. B. Kameralis - Vertragssprache deutsch, für allgemeine örtliche Kommunikation englisch -Aktueller Projektstand: genehmigte ES-BAU -Erdbebenertüchtigung gem. EC 8 Gegenstand des Vertrages: -die Leistungen aller Projektphasen der Projektsteuerung (Vorbereitung, Planung, Ausführungsvorbereitung, Ausführung, Projektabschluss) -Projektsteuerungsleistungen für die Bereiche Organisation, Qualitäten/Quantitäten, Kosten, Termine -Örtliche Vertretung selbst oder durch ein örtliches Partnerbüro -Qualifizierte Steuerung insbesondere auch in dem Bereich Erdbebenschutz -Mitwirkung bei der Beauftragung FBT -eigene Kostenkontrolldaten aufbereiten zur Erfassung mit Kameralis -Rechnungslegung der Maßnahme gem, RBau Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.
II.2.2) Optionen:
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Beginn: 1.6.2009. Ende: 31.3.2012.
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Falle der Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 500 000 EUR für Personenschäden und 300 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen; ebenso ist der Nachweis einer projektbezogenen Haftpflichtpolice mit Deckungszusage für Indien vorzulegen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Die Grundsätze der Allgem. Vertragsbedingungen (AVB) gem. der vom BMVBS herausgegebenen Richt-linien für die Durchführung der Baumaßnahmen des Bundes RBBau-, Anhang 19. Weiterhin gilt das BGB.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und jeweils ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit uneingeschränkter Vertreterbefugnis ausgestattet wird. Unteraufträge sind zugelassen. Das Mitglied einer Bietergemeinschaft darf nicht als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer eines weiteren Bieters teilnehmen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1) Vollständig ausgefüllter und rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen 2) Eigenerklärung nach VOF § 11 / Erklärung nach VOF § 7, Absatz 2 3) Nachweis über Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur 4) Vollmacht Bietergemeinschaft 5) ggf. Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Leistungsfähigkeit ist im Bewerbungsbogen durch die Erklärung über den Gesamtumsatz sowie über den Umsatz für die wesentlichen ausgeschriebenen Leistungen für die letzten 3 Jahre nachzuweisen. Die Angaben sind auf Verlangen der Vergabestelle prüffähig für 2006, 2007 und 2008 zu belegen (z.B. Bestätigung durch einen Wirtschaftsprüfer).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Leistungsfähigkeit ist mittels des Bewerbungsbogens nachzuweisen. Folgende Auskünfte sind zu erteilen: Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre und aktuell. Bewertete Angaben. -Vorstellung von 3 vergleichbaren Referenzobjekten Zur Art der Referenzen und Bewertung s. Bewerbungsbogen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja.
Teilnahmeberechtigt sind: 1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbe-zeichnung „Architekt bzw. „Ingenieur“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur/Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG oder 89/48/EWG gewährleistet ist. 2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. 3. Arbeitsgemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürlichen Personen gestellt werden. 4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzungen nach Ziffer 1-3 erfüllen und ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§§ 13 Abs. 3, 12 Abs. 3 VOF).
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Ja.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren.
Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 8.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Vergabe Nr. 152/09.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
6.3.2009 - 20:00.
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots:
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str. 16, D-53113 Bonn. Tel. +49 228944990. Fax +49 2289499400.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Allgemeine Fach-/Rechtsaufsicht BMVBS, Invalidenstraße 44, D-10115 Berlin. Tel. +49 3020087591.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
4.2.2009.