D-Dortmund: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
2009/S 68-098205
BEKANNTMACHUNG
Bauauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Niederlassung Dortmund, Emil-Figge-Str. 91, z. Hd. von Herrn Pick, D-44227 Dortmund. Tel. +49 23199535142. E-Mail: do.einkauf@blb.nrw.de. Fax +49 23199535990.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.blb.nrw.de.
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Einrichtung des öffentlichen Rechts.
Wirtschaft und Finanzen.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
BLB DO/Bochum/Ruhr Universität, Ingenieurwissenschaften, IC-Komplex: Vollständige, lebenszyklusorientierte Planung und Ausführung der Kernsanierung; Verfahrensart: - Wettbewerblicher Dialog-.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Bauleistung.
Planung und Ausführung.
Hauptausführungsort: Bochum, Ruhr-Universität Bochum.
NUTS-Code: DEA51 .
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung:
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Wettbewerblicher Dialog.
Büro- und Seminarräume, Bibliotheksflächen, Labore, Werkstätten, Lagerflächen und Hörsäle. Der Auftragnehmer hat im Zuge des Dialogs die Sanierungskonzeption im Hinblick auf einen wirtschaftlich optimierten Lebenszyklus, eine größtmögliche Nutzungsvariabilität und noch offene Energiekonzepte eigenverantwortlich zu entwickeln.
Zur näheren Erläuterung der geforderten technisch komplexen Lösung kann eine Kurzbeschreibung angefordert werden.
Vorbehaltlich der Entscheidung des Auftraggebers anschließende Vergabe eines weiteren Bauabschnitts (IA-IB-Komplex) mittels Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung entsprechend VOB/A §3a Nr. 6f (Wiederholungsauftrag).
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
45200000, 45210000, 45214300, 45214400, 45214420, 45214610, 45214630, 45220000, 45453100, 71240000, 71320000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Budgetobergrenze für Maßnahmen IC-Komplex (ohne IA-IB-Komplex).
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 54 500 000 EUR.
II.2.2) Optionen:
Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Dauer in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe).
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Vertragserfüllungsbürgschaft 5 % vom Bruttoauftragswert.
Mängelansprüchebürgschaft 3 % der Bruttoabrechnungssumme.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Die Mitglieder der Bietergemeinschaft müssen entweder gesamtschuldnerisch oder im Rahmen eines.
Konsortiums haften.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bei Bietergemeinschaften/Konsortien sind die Nachweise je Mitglied zu führen. Das gilt auch für Nachunternehmer, sofern einer oder mehrere Bereiche Architekturplanung, Planung der technischen Gebäudeausrüstung oder Bauausführung durch Nachunternehmer erbracht werden sollen.
a) für den Planungsbereich und Bauausführungsbereich sind jeweils vorzulegen:
— III.2.1.a.a) Auszug aus dem Gewerbezentralregister, nicht älter als drei Monate oder einen Vergleichbaren.
Nachweis der Mitgliedsstaaten.
— III.2.1.a.b) Auszug aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister oder vergleichbare Nachweise der Mitgliedsstaaten,
— III.2.1.a.c) Auszug aus dem Strafregister oder in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Urkunde einer Zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes b) für den Planungsbereich:
— III.2.1.b.a) Nachweis über die Mitgliedschaft in einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder vergleichbaren.
Institution der Mitgliedsstaaten.
Die Vergabestelle behält sich vor, mit dem Teilnahmeantrag nicht eingereichte Nachweise und Erklärungen (Original oder Kopie) nachzufordern. Legt der Bewerber die nachgeforderten Nachweise und Erklärungen.
Nicht innerhalb einer dann von der Vergabestelle bestimmten Frist vor, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren. Firmen, die in das Präqualifikationsverzeichnis des Vereins Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. eingetragen sind, haben die diesbezügliche Registriernummer in ihrem Teilnahmeantrag anzugeben. Es müssen in diesem Fall nur die aufgeführten auftragsbezogenen Eignungsnachweise mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden, die nicht im Präqualifikationsverzeichnis ( www.pq-verein.de) hinterlegt sind.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bei Bietergemeinschaften/Konsortien sind die Nachweise je Mitglied zu führen. Das gilt auch für Nachunternehmer, sofern einer oder mehrere Bereiche Architekturplanung, Planung der technischen Gebäudeausrüstung oder Bauausführung durch Nachunternehmer erbrachtwerden sollen.
Für die Bereiche Planung und Bauausführung sind jeweils vorzulegen:
— III.2.2.a) Allgemeine Referenzliste,
— III.2.2.b) Erklärung und Nachweis über den Umsatz.
Jeweils in den letzten 3 Jahren unter Einschluss des eigenen Anteils bei gemeinsam mit anderen Büros (Unternehmen) ausgeführten Aufträgen.
— III.2.2.c) Erklärung zur Zahl der jeweils in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeitern, gegliedert nach Qualifikation der Mitarbeiter,
— III.2.2.d) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft.
Bewerber die den Sitz nicht in Deutschland haben,
Eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers.
— III.2.2.e) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes und der Krankenkasse oder vergleichbare Bescheinigungen der Mitgliedsstaaten,
— III.2.2.f) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §8 Nr.5 Abs.1 VOB/A,
— III.2.2.g) Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis,
— III.2.2.h) Berufshaftpflichtversicherungsnachweis.
Die Vergabestelle behält sich vor, mit dem Teilnahmeantrag nicht eingereichte Nachweise und Erklärungen (Original und Kopie) nachzufordern.
Legt der Bewerber die nachgeforderten Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb einer dann von der Vergabestelle bestimmten Frist vor, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Bei Bietergemeinschaften/Konsortien sind die Nachweise je Mitglied zu führen. Das gilt auch für Nachunternehmer, sofern einer oder mehrere Bereiche Architekturplanung, Planung der technischen Gebäudeausrüstung oder Bauausführung durch Nachunternehmer erbracht werden sollen.
a)für den Planungsbereich und Bauausführungsbereich sind jeweils vorzulegen:
— III.2.3.a.a) Referenzliste für nach Art und Umfang vergleichbare Gebäude (siehe Kurzbeschreibung.
II.1.5) aus den letzten 5 Jahren unter Angabe der Gesamtbauwerkskosten sowie des Auftraggebers einschl. Ansprechpartner mit Adresse und Telefon.
— III.2.3.a.b) Benennung des für die Leistung und Aufsicht vorgesehenen technischen Projektverantwortlichen inkl. Lebenslauf und Auflistung der in den letzten 5 Jahren betreuten, in Art. und Umfang vergleichbaren Projekte,
— III.2.3.a.c) Nachweise über die Erfahrung mit Standardisierter Bauweise,
— III.2.3.a.d) Angaben über besondere Erfahrungen mit Lebenszyklusbetrachtung,
— III.2.3.a.e) Nachweis über Erfahrungen mit.
Kernsanierungsmaßnahmen.
b) für den Planungsbereich zusätzlich:
— III.2.3.b.a) Benennung der Planungteams für die Bereiche Architektur und technische Gebäudeausrüstung,
— III.2.3.b.b) Nachweis zu Planungsleistungen mit besonderen Anforderungen an Standardisierung Systemintegration.
Die Vergabestelle behält sich vor, mit dem Teilnahmeantrag nicht eingereichte Nachweise und Erklärungen (Original oder Kopie) nachzufordern.
Legt der Bewerber die nachgeforderten Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb einer dann von der Vergabestelle bestimmten Frist vor, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Nein.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Nein.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren.
Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 2. Höchstzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Auswahl von 6 Bewerbern nach Eignungskriterien mit anschließender Eingrenzung auf zwei bis drei Bewerber.
Nach Bewerbungsgesprächen. Mittelstand/Newcomer werden grundsätzlich berücksichtigt.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
010-09-00119.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 29.4.2009 - 16:00.
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
30.4.2009 - 11:00.
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots:
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: Nein.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Teilnahmewettbewerb:
Im Anschluß an den Eingang der Teilnahmeanträge wird vor der Festlegung des Teilnehmerkreises mit Ausgewählten Wettbewerbern ein Bewerbungsgespräch geführt.
Hauptverfahren:
Der Dialog wird in zwei Stufen geführt. Die ausgesuchten zwei bis drei Teilnehmer der ersten Dialogstufe erhalten jeweils für diese Phase eine Kostenentschädigung i.H.v. 50 000,00 EUR (inkl. Mwst.). Die verbleibenden Teilnehmer der zweiten Stufe erhalten jeweils eine weitere Kostenerstattung i.H.v. 50 000,00 EUR (inkl. Mwst.). Die Kostenerstattung wird nur an die Bieter ausgezahlt, die eine den Anforderungen entsprechende Lösung/Angebot mit Entwürfen, Plänen, Zeichnungen sowie weiteren Unterlagen ausgearbeitet präsentiert und übergeben haben.
Ankündigung:
Vorbehaltlich der Entscheidung des Auftraggebers erfolgt anschließend die Vergabe eines weiteren Bauabschnitts (IA-IB-Komplex) mittels Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung entsprechend VOB/A.
§3a Nr. 6f (Wiederholungsauftrag).
Hinweis:
Redaktionell wurde beim Ausfüllen dieses Vordruckes als Verfahren das "Verhandlungsverfahren" gewählt. Es handelt sich hier aber um das spezielle "Wettbewerbliche Dialogverfahren". Diese Auswahlmöglichkeit ist im System z.Zt. noch inaktiv.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg, Seibertzstr. 2, D-59821 Arnsberg. Tel. +49 2931822759. Fax +49 2931824770.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Justiziariat, Mercedesstr. 12, D-40470 Düsseldorf. Tel. +49 21161700199. Fax +49 21161700990.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
3.4.2009.