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| Bewerbungsschluss |
06.07.2009, 23:59
|
| Verfahren | Verhandlungsverfahren |
| Berufsgruppen |
Gewerbliche Bauherren, Investoren, Architekten, Bauingenieure |
| Gebäudetyp | Büro- und Verwaltungsbauten |
| Sprache | Deutsch |
| Auslober/Bauherr | IGS Internationale Gartenschau Hamburg 2013 GmbH, Hamburg (DE) |
| Aufgabe |
Bis 2013 soll im Zusammenhang mit der Internationalen Gartenschau igs 2013 und der Internationalen Bauausstellung IBA 2013 auf 40 ha Baufläche eine neue Mitte in Wilhelmsburg entstehen, ergänzt um einen 100 ha großen Park.
Zentrales Projekt in Wilhelmsburg-Mitte soll ein Gebäude- und Hallenkomplex am Eingang zum neuen Parkgelände direkt am S-Bahnhof Wilhelmsburg werden. Der Komplex umfasst folgende Bauwerke: a) ein gemischt genutztes Gebäude mit Hotel, Büros, ggf. Wohnen und Einzelhandel sowie einer öffentlich zugänglichen Tiefgarage mit 550 Stellplätzen; b) einen Hallenkomplex mit zwei unterschiedlich großen Hallen (ca. 4.800 qm und ca. 2.400 qm Grundfläche) und einer dazwischen angeordneten überdachten Spielfläche mit 2.700 qm, der in 2013 von der igs für Ausstellungszwecke genutzt wird und danach für Angebote im Bereich Sport, Freizeit sowie Gesundheit und Therapie und ergänzend Einzelhandel/Gastronomie umgenutzt werden soll; c) ein öffentliches Schwimmbad mit ca. 3.550 qm Innen- und ca. 8.450 qm Außenfläche, das nach der bisher noch nicht erfolgten Bereitstellung öffentlicher Mittel vom Hamburger Bäderbetrieb gebaut und bewirtschaftet werden soll. Die Nutzung des Hallenkomplexes für Ausstellungszwecke der igs im Zeitraum 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 wird über einen mietfreien Nutzungsvertrag geregelt. Für die Errichtung der Hallen stellt der Auftraggeber einen Baukostenzuschuss von bis zu 4,5 Mio. € zur Verfügung, dessen Höhe durch Gebot ermittelt wird. Die erforderlichen Grundstücke für Los 1 (ca. 8.335 qm) und Los 2 (ca. 10.845 qm) stellt die Freie und Hansestadt Hamburg im Rahmen dieser Ausschreibung, die von der igs als Auftraggeber durchgeführt wird, gegen Kaufpreisgebot bei Vorgabe von Mindestpreisen zur Verfügung. Der Auftraggeber behält sich vor, die Ausschreibung aufzuheben, falls keine Angebote gemäß den Mindestpreisvorgaben eingehen. Der Auftraggeber behält sich weiter vor, den Mindestkaufpreis herabzusetzen, wenn nur ein oder zwei indikative Angebote den Mindestpreis einhalten und eine vorläufige Wertung aller abgegebenen Angebote auf der Grundlage aller Wertungskriterien durch den Auftraggeber ergibt, dass durch die Herabsetzung des Mindestkaufpreises eine Erhöhung der Zahl und der Qualität der weiter zu verhandelnden Angebote möglich wird. Sämtliche Bieter erhalten in diesem Fall eine Information über den geänderten Mindestpreis und Gelegenheit zur Nachbesserung ihrer Angebote. Die Entscheidung, ob die Ausschreibung trotz Nichterreichen der Mindestpreisvorgaben fortgesetzt wird, hängt von der Zustimmung der Kommission für Bodenordnung der Freien und Hansestadt Hamburg ab. Ziel der Ausschreibung ist die Vergabe einer Baukonzession gem. § 32 a VOB/A aufgeteilt in 2 Lose an fachlich geeignete und finanziell leistungsfähige Investoren/Betreiber, die: Los 1: das gemischt genutzte Gebäude gem. Buchstabe a) planen, bauen, finanzieren, der gewünschten Nutzung zuführen und bewirtschaften, Los 2: die Planung, den Bau, die Finanzierung, die mietfreie Zwischennutzung in 2013 durch die igs sowie die Realiserung und Bewirtschaftung der gewünschten Nachnutzung des Hallenkomplexes gem. Buchstabe b) oder. Los 1 und Los 2: als Gesamtprojekt gemäß den Vorgaben für die beiden Lose umsetzen. Sollten für das Los 2 keine annehmbaren Angebote in Form eines Einzel- oder Gesamtgebots vorliegen, wird der Auftraggeber den Hallenkomplex in Eigenregie errichten. |
| Informationen |
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 30.6.2009 - 12:00 |
| Projektadresse | S-Bahnhof Wilhelmsburg DE-21109 Hamburg |
D-Hamburg: Bauleistungen im Hochbau
2009/S 102-147003
BEKANNTMACHUNG
Bauauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
igs - internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh, Neuhöfer Straße 23, Kontakt igs - internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh, z. Hd. von Herrn Wolfgang Denien, D-21107 Hamburg. Tel. +49 40226319870. E-Mail: wolfgang.denien@igs-hamburg.de. Fax +49 40226319898.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.igs-hamburg.de/Hallenkomplex.
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Sonstiges: Gemeinnützige Gesellschaft, die zu zwei Dritteln von der Freien und Hansestadt Hamburg und zu einem Drittel von der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft gehalten wird.
Sonstiges: Projektsteuerung und -entwicklung.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Ja.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Planung, Errichtung, Finanzierung u. Bewirtschaftung eines Gebäudes mit Hotel, Büro, ggf. Wohnen, Einzelhandel u. Tiefgarage sowie eines Hallenkomplexes.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Bauleistung.
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom öffentlichen Auftraggeber genannten Erfordernissen.
Hauptausführungsort: Hamburg.
NUTS-Code: DE300 .
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung:
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Bis 2013 soll im Zusammenhang mit der Internationalen Gartenschau igs 2013 und der Internationalen Bauausstellung IBA 2013 auf 40 ha Baufläche eine neue Mitte in Wilhelmsburg entstehen, ergänzt um einen 100 ha großen Park.
Zentrales Projekt in Wilhelmsburg-Mitte soll ein Gebäude- und Hallenkomplex am Eingang zum neuen Parkgelände direkt am S-Bahnhof Wilhelmsburg werden. Der Komplex umfasst folgende Bauwerke:
a) ein gemischt genutztes Gebäude mit Hotel, Büros, ggf. Wohnen und Einzelhandel sowie einer öffentlich zugänglichen Tiefgarage mit 550 Stellplätzen;
b) einen Hallenkomplex mit zwei unterschiedlich großen Hallen (ca. 4.800 qm und ca. 2.400 qm Grundfläche) und einer dazwischen angeordneten überdachten Spielfläche mit 2.700 qm, der in 2013 von der igs für Ausstellungszwecke genutzt wird und danach für Angebote im Bereich Sport, Freizeit sowie Gesundheit und Therapie und ergänzend Einzelhandel/Gastronomie umgenutzt werden soll;
c) ein öffentliches Schwimmbad mit ca. 3.550 qm Innen- und ca. 8.450 qm Außenfläche, das nach der bisher noch nicht erfolgten Bereitstellung öffentlicher Mittel vom Hamburger Bäderbetrieb gebaut und bewirtschaftet werden soll.
Die Nutzung des Hallenkomplexes für Ausstellungszwecke der igs im Zeitraum 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 wird über einen mietfreien Nutzungsvertrag geregelt. Für die Errichtung der Hallen stellt der Auftraggeber einen Baukostenzuschuss von bis zu 4,5 Mio. € zur Verfügung, dessen Höhe durch Gebot ermittelt wird.
Die erforderlichen Grundstücke für Los 1 (ca. 8.335 qm) und Los 2 (ca. 10.845 qm) stellt die Freie und Hansestadt Hamburg im Rahmen dieser Ausschreibung, die von der igs als Auftraggeber durchgeführt wird, gegen Kaufpreisgebot bei Vorgabe von Mindestpreisen zur Verfügung. Der Auftraggeber behält sich vor, die Ausschreibung aufzuheben, falls keine Angebote gemäß den Mindestpreisvorgaben eingehen. Der Auftraggeber behält sich weiter vor, den Mindestkaufpreis herabzusetzen, wenn nur ein oder zwei indikative Angebote den Mindestpreis einhalten und eine vorläufige Wertung aller abgegebenen Angebote auf der Grundlage aller Wertungskriterien durch den Auftraggeber ergibt, dass durch die Herabsetzung des Mindestkaufpreises eine Erhöhung der Zahl und der Qualität der weiter zu verhandelnden Angebote möglich wird. Sämtliche Bieter erhalten in diesem Fall eine Information über den geänderten Mindestpreis und Gelegenheit zur Nachbesserung ihrer Angebote. Die Entscheidung, ob die Ausschreibung trotz Nichterreichen der Mindestpreisvorgaben fortgesetzt wird, hängt von der Zustimmung der Kommission für Bodenordnung der Freien und Hansestadt Hamburg ab.
Ziel der Ausschreibung ist die Vergabe einer Baukonzession gem. § 32 a VOB/A aufgeteilt in 2 Lose an fachlich geeignete und finanziell leistungsfähige Investoren/Betreiber, die:
Los 1: das gemischt genutzte Gebäude gem. Buchstabe a) planen, bauen, finanzieren, der gewünschten Nutzung zuführen und bewirtschaften,
Los 2: die Planung, den Bau, die Finanzierung, die mietfreie Zwischennutzung in 2013 durch die igs sowie die Realiserung und Bewirtschaftung der gewünschten Nachnutzung des Hallenkomplexes gem. Buchstabe b) oder.
Los 1 und Los 2: als Gesamtprojekt gemäß den Vorgaben für die beiden Lose umsetzen.
Sollten für das Los 2 keine annehmbaren Angebote in Form eines Einzel- oder Gesamtgebots vorliegen, wird der Auftraggeber den Hallenkomplex in Eigenregie errichten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
45210000, 70100000, 71320000, 92300000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Ja.
Sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden: für ein oder mehrere Lose.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Das Los 1 umfasst das gemischt genutzte Gebäude, bestehend aus:
— einem Hotel,
— einem Bürobereich, ggf. auch Wohnungen,
— Einzelhandel im EG mit max. 300 m 2 BGF und,
— einer öffentlich nutzbaren, bewirtschafteten Tiefgarage mit 550 Stellplätzen, die neben den Gebäudenutzern auch den Nutzern der Hallen, des geplanten Schwimmbads und des Parks zur Verfügung stehen soll.
Das Los 2 umfasst den Hallenkomplex, bestehend aus:
— einer Halle mit ca. 4 800 m 2 Grundfläche,
— einer Halle mit ca. 2 400 m 2 Grundfläche und,
— einer überdachten Verbindung der beiden Hallen mit einer Fläche von ca. 2 700 m 2.
Die vom Investor/Betreiber für Los 1 und/oder Los 2 zu erbringenden Leistungen sind in der anzufordernden Projektinformation vorläufig beschrieben. Der Gesamtumfang des Auftrags kann nicht benannt werden, da für die Leistungserbringung unterschiedliche Lösungen möglich sind.
II.2.2) Optionen:
Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
ANGABEN ZU DEN LOSEN
LOS-NR. 001 BEZEICHNUNG: Gebäude mit Hotel, Büro, ggf. Wohnen, Einzelhandel und Tiefgarage
1) KURZE BESCHREIBUNG:
Planung, Errichtung, Finanzierung und Bewirtschaftung eines gemischt genutzten Gebäudees mit Hotel, Büros, ggf. Wohnen und Einzelhandel sowie einer öffentlich zugänglichen Tiefgarage mit 550 Stellplätzen.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV):
45210000, 70100000, 71320000, 92300000.
3) MENGE ODER UMFANG:
Gemischt genutztes Gebäude, bestehend aus einem Hotel, einem Bürobereich, ggf. auch Teilflächen für Wohnungen, Einzelandel im EG mit max. 300 qm BGF und einer öffentlich nutzbaren, bewirtschafteten Tiefgarage mit 550 Stellplätze für Nutzer des geplanten iga-Parks, des angrenzenden Hallenkomplexes und des geplanten Schwimmbads.
4) ABWEICHUNG VON DER VERTRAGSLAUFZEIT ODER DEM BEGINN BZW. ENDE DES AUFTRAGS:
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN:
LOS-NR. 002 BEZEICHNUNG: Hallenkomplex
1) KURZE BESCHREIBUNG:
Planung, Errichtung, Finanzierung und Bewirtschaftung eines Hallenkomplexes, bestehend aus zwei Hallen und einer überdachten Verbindung.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV):
45210000, 70100000, 71320000, 92300000.
3) MENGE ODER UMFANG:
Zwei Hallen mit ca. 4 800 m 2 und ca. 2 400 m 2 Grundfläche sowie eine überdachte Verbindung der beiden Hallen mit einer Fläche von ca. 2 700 m 2.
4) ABWEICHUNG VON DER VERTRAGSLAUFZEIT ODER DEM BEGINN BZW. ENDE DES AUFTRAGS:
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN:
Sollten für dieses Los dem Auslober keinen annehmbaren Angebote vorliegen, so wird der Auslober den Hallenkomplex in Eigenregie errichten.
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Nachfolgend ist jeweils angegeben, welche Angaben/Nachweise bereits mit dem Teilnahmeantrag und welche auf gesonderte Anforderung vorzulegen sind.
Bewerber aus EU-Ländern, in denen die benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen. Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden; der Auftraggeber kann - soweit er dies für erforderlich hält - zur näheren Überprüfung die Nachreichnung des Orginals verlangen.
Die Fachkunde und Leistungsfähigkeit muss für die Bieter- bzw. Bewerbergemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden, d.h. hier werden die vorgelegten Nachweise der einzelnen Mitglieder in Summe bewertet.
Bewerber, die zum Nachweis ihrer Fachkunde und/oder Leistungsfähigkeit Belege anderer Unternehmen, etwa konzerngebundener Unternehmen, vorlegen, müssen den konkreten Nachweis führen, dass die Erfahrungen und Mittel dieser dritten Unternehmen ihnen für die Auftragsausführung auch tatsächlich in geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden, bei Rückgriff auf Dritte zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit durch Vorlage einer harten Patronatserklärung.
Der Auftraggeber behält sich vor, nicht vorgelegte Nachweise unter Setzung einer neuen Frist nachzufordern, ist hierzu jedoch nicht verpflichtet. Die Bewerber sollten daher im eigenen Interesse vollständige Teilnahmeanträge vorlegen.
Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind:
1. Eigenerklärung des Bewerbers, dass
— über sein Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
— er sich nicht in Liquidation befindet,
— er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— er wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften in den letzten zwei Jahren nicht mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 2.500,00 € belegt worden ist,
— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
— er im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat.
2. Darstellung der bestehenden gesellschaftsrechtlichen Bindungen und Beteiligungsverhältnisse des Bewerbers.
3. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als drei Monate sein).
Erst auf gesondertes Verlangen einzureichen sind:
4. Nachweis über Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen in der Sozialversicherung (Bescheinigung der zuständigen Krankenkassen und Berufsgenossenschaften, jeweils nicht älter als sechs Monate, es sei denn, das Dokument weist ein zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht abgelaufenes Gültigkeitsdatum auf).
5. Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Bescheinigung des Finanzamtes, nicht älter als sechs Monate, es sei denn, das Dokument weist ein zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht abgelaufenes Gültigkeitsdatum auf).
6. Auszug aus dem Gewerbezentralregister (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als sechs Monate sein).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind:
1. Geeigneter Nachweis, dass der Bewerber die für sein Projekt geschätzten Herstellungskosten für Los 1 und/oder Los 2 aufbringen kann (z.B. Bereitschaftserklärung einer Bank zur Finanzierung oder Nachweis hinreichender Eigenmittel). Der insoweit ggf. verfügbare Betrag muss der Höhe nach beziffert sein.
2. Angaben zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, nachgewiesen z.B. durch Auszüge aus den Geschäftsberichten.
Die vorstehenden Nachweise sind von den Bewerbern und den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu führen. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren.
Sofern der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Anforderung Umsatz auf Angaben/ Daten von Dritten/ Nachunternehmern/ konzernverbundene Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/ Erklärungen nach Ziffer III.2.1 auch für den Dritten/ Nachunternehmer/ konzernverbundene Unternehmen vorzulegen.
Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/ Nachunternehmers/ konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen.
3. Vorlage der Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Lageberichte des Bewerbers für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist; - soweit keine Offenlegung nach deutschem Recht vorgeschrieben ist, sind vergleichbare Unterlagen, zumindest Angaben betreffend Bilanzsumme, Umsatz, Jahresüberschuss und Fremdkapital für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre vorzulegen.
4. Vorlage einer schriftlichen Bankauskunft zum Zahlungsverhalten (die Auskunft soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1. Referenzliste über die in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen für Los 1: in den Bereichen a) Planung, b) Bau von Hochbauten, insbes. Hotels, öffentliche Tiefgaragen, Verwaltungsgebäuden, c) Bewirtschaftung von Immobilien, insbes. Betreiberimmobilien wie Hotels, Tiefgaragen, Verwaltungsgebäude und Vergleichbare für Los 2: in den Bereichen a) Planung, b) Bau von Hochbauten, insbes. Ausstellungs-, Veranstaltungsgebäude und Hallen für Sport-, Freizeit- und/oder Gesundheitszentren, c) Bewirtschaftung von Immobilien, insbes. Betreiberimmobilien wie Ausstellungs-, Veranstaltungsgebäude und Hallen für Sport-, Freizeit- und/oder Gesundheitszentren und Vergleichbare wie folgt:
Referenzobjekt/Name, Anschrift, Telefonnummer des Ansprechpartners beim Auftraggeber/ Ausführungszeitraum/ Gesamtkosten des Objektes/davon den eigenen Leistungsanteil in Euro/Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen in den Bereichen Planung, Bau, Bewirtschaftung.
2. Benennung eines oder mehrerer Architekten, der (die) für die Angebotserstellung mit Leistungen gem. § 15 HOAI beauftragt werden soll(en), mit Darstellung einschlägiger Referenzprojekte für Los 1: insbes. Hotels, Tiefgaragen, Verwaltungsgebäude und vergleichbaren Bauten. Für Los 2: insbes. Ausstellungs-, Veranstaltungsgebäude, Hallen für Sport-, Freizeit- und/oder Gesundheitszentren und vergleichbare Bauten.
3. Darstellung des geplanten Nutzungskonzepts für Los 1: insbes. der Hotelnutzung nach Standard/Ausrichtung und Anzahl der Zimmer. Für Los 2: für die Nachnutzung nach 2013, insbes. das geplante Sport- und Freizeitangebot.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
Wettbewerblicher Dialog.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, welche die formalen Anforderungen erfüllen, erfolgt unter den Gesichtspunkten Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit anhand der vorgelegten Unterlagen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 30.6.2009 - 12:00.
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
6.7.2009.
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots:
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Ziel der Ausschreibung ist die Vergabe einer Baukonzession gem. § 32a VOB/A aufgeteilt in zwei Lose an einen fachlich geeigneten und finanziell leistungsfähigen Investor/Betreiber bzw. fachlich geeignete und finanziell leistungsfähige Investoren/Betreiber. Dabei werden mittels Teilnahmewettbewerb geeignete Bewerber ausgewählt und im Wege des wettbewerblichen Dialogs das wirtschaftlichste Angebot bestimmt. Die Vergabeunterlagen (vorläufige Aufgabenbeschreibung) werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die für den wettbewerblichen Dialog ausgewählten mind. 3 bis max. 8 Bewerber versandt.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind unter Angabe des Kennworts "igs Gebäude- und Hallenkomplex" per E-Mail an die E-Mailadresse " hallenkomplex@igs-hamburg.de" bis spätestens 10 Tage vor dem Bewerbungstermin gem. IV.3.4 beim Auftraggeber (vgl. Ziff. I.1) einzureichen. Der Auftraggeber wird etwaige Informationen und die Antworten auf etwaige Fragen allen Interessenten auf seiner Homepage unter dem Link " www.igs-hamburg.de/Hallenkomplex" zur Verfügung stellen. Die Bewerber sind verpflichtet, die vorgenannte Homepage während der Bewerbungsfrist regelmäßig auf neue Inhalte zu prüfen.
Die Teilnahmeanträge sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen und vollständig gemäß den Anforderungen in Ziff. III. einzureichen. Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, können ausgeschlossen werden. Teilnahmeanträge und Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle). Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen. Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise für den Teilnahmeantrag sind geordnet nach der unter Ziff. III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge beim Auftraggeber einzureichen. Ausgenommen sind die unter Ziff. III.2.1 genannten Nachweise und Erklärungen, die erst auf gesondertes Verlangen einzureichen sind.
Der Auftraggeber stellt zur weiteren Information eine Projektbeschreibung "Projektinformationen" mit Formblättern für die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Verfügung. Diese können gem. Ziff. IV.3.3 bis 25.6.2009 beim Auftraggeber abgefordert bzw. unter " www.igs-hamburg.de/Hallenkomplex" heruntergeladen werden. Ein Teilnahmeantrag wird nur bearbeitet, wenn diese Formblätter für den Teilnahmeantrag verwendet werden.
Erfüllen mehr als 8 Bewerber die Anforderungen, wird der Auftraggeber die Eignungsvoraussetzungen bewerten und die am besten geeigneten 8 Bewerber pro Los auswählen.
Die mind. 3 bis max. 8 geeigneten Bewerber für Los 1 bzw. Los 2, die unter Zugrundelegung der unter Ziff. IV.1.2 genannten Kriterien am besten die Gewähr bieten, die Anforderungen erfüllen zu können, werden zur Abgabe eines indikativen Angebots aufgefordert. Die Aufgabenstellung bzw. Vergabeunterlagen werden diesen Bewerbern auf dem Postweg zugesandt.
Diejenigen Bewerber, die ein vollständiges, den Anforderungen der Vergabeunterlagen entsprechendes indikatives Angebot abgegeben haben, werden zu Verhandlungen, d.h. zu Dialogrunden, im Rahmen des Wettbewerblichen Dialogs eingeladen. Zum derzeitigen Zeitpunkt wird von 2 Dialogrunden ausgegangen. Weitere Informationen zum wettbewerblichen Dialog sind in den "Projektinformationen" enthalten.
Den Bewerbern steht es frei, in der zweiten Verfahrensstufe (wettbewerblicher Dialog) eine Objektgesellschaft zu gründen, wenn zur Sicherheit der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit der zu gründenden Objektgesellschaft eine "harte" Patronatserklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft abgegeben wird.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer Hamburg bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg, Düsternstraße 10, D-20355 Hamburg. Tel. +49 4042840-0. Fax +49 4042840-2496.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
27.5.2009.
competitionline übernimmt keine Verantwortung für Fehler, Auslassungen, Unterbrechungen, Löschungen, Mängel oder Verzögerungen im Betrieb oder bei Übertragung von Inhalten. competitionline übernimmt keine Verantwortung für Einbußen oder Schäden, die aus der Verwendung der Internetseiten, aus der Verwendung von Nutzerinhalten oder von Inhalten Dritter, die aus den Internetseiten oder über den Service gepostet oder an Nutzer übertragen werden, oder aus Interaktionen zwischen Nutzer und Internetseiten (online oder offline) resultieren. Bitte lesen Sie hierzu unsere Nutzungsbedingungen.
| Ausschreibung veröffentlicht | 29.05.2009 Ulrike Weigmann | ||
| Ergebnis veröffentlicht | |||
| Zuletzt aktualisiert | 03.01.2012 Ramona Gamradt | ||
| Wettbewerbs-ID | 17439 | Status | Kostenpflichtig |
| Seitenaufrufe | 922 | ||
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