• DE-10719 Berlin
  • 09/2009
  • Ergebnis
  • (ID 21054)

Teilinstandsetzung und Modernisierung des Hauses der Berliner Festspiele - Technische Gebäudeausrüstung

Verhandlungsverfahren (Beschleunigtes Verfahren)
Anzeige


 
  • Projektdaten

    maximieren

    Ergebnis 09/2009 Ergebnis
    Verfahren Verhandlungsverfahren (Beschleunigtes Verfahren)
    Berufsgruppen TGA-Fachplaner
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-5
    Gebäudetyp Theater, Konzertbauten, Opernhäuser
    Sprache Deutsch
    Ort Haus der Berliner Festspiele
    DE-10719 Berlin
    Aufgabe
    Projekt: Teilinstandsetzung und Modernisierung des Hauses der Berliner Festspiele.
    Auftrag: Technische Gebäudeausrüstung gem. HOAI §73, LPH 1-9,
    für die Anlagengruppen 1 (Gas-, Wasser-, Abwasser- und Feuerlöschtechnik), 2 (Wärmeversorgungs-, Brauchwassererwärmungs- und Raumlufttechnik), 3 (Elektrotechnik), 4 (Aufzug-, Förder- und Lagertechnik) sowie Gebäudeleittechnik (GLT) und Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) mit Ausnahme der Technischen Ausrüstung für den Teilbereich Theater-, Bühnen- und Veranstaltungstechnik.
    Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Vergabe erfolgt stufenweise.
    Leistungsumfang
    Leistungen der Technischen Ausrüstung (HOAI Teil IX § 73, Leistungsphasen 1-9) für die Anlagengruppen 1 (Gas-, Wasser-, Abwasser- und Feuerlöschtechnik), 2 (Wärmeversorgungs-, Brauchwassererwärmungs- und Raumlufttechnik), 3 (Elektrotechnik), 4 (Aufzug-, Förder- und Lagertechnik) sowie Gebäudeleittechnik (GLT) und Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) mit Ausnahme der Technischen Ausrüstung für den Teilbereich Theater-, Bühnen- und Veranstaltungstechnik. Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Vergabe erfolgt stufenweise. Siehe auch

  • Anzeigentext Ausschreibung

    maximieren

    • BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB), Geschäftsbereich Berliner Festspiele, Schönebergerstr. 15, Kontakt Dr. Thomas Köstlin, D-10963 Berlin. Tel. +49 3026397-0. E-Mail: thomas.koestlin@kbb.eu. Fax +49 3026397397. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.berlinerfestspiele.de. Weitere Auskünfte erteilen: Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung, Bülowstraße 66, Kontakt Barbara Zimmer, D-10783 Berlin. Tel. +49 3021751920. E-Mail: zimmer@planungskultur.de. Fax +49 3021751859. URL: www.planungskultur.de. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung, Bülowstraße 66, Kontakt Barbara Zimmer, D-10783 Berlin. Tel. +49 3021751920. E-Mail: zimmer@planungskultur.de. Fax +49 3021751859. URL: www.planungskultur.de. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung, Bülowstraße 66, Kontakt Barbara Zimmer, D-10783 Berlin. Tel. +49 3021751920. E-Mail: zimmer@planungskultur.de. Fax +49 3021751859. URL: www.planungskultur.de.

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Sonstiges: GmbH. Freizeit, Kultur und Religion. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Projekt: Teilinstandsetzung und Modernisierung des Hauses der Berliner Festspiele. Auftrag: Technische Gebäudeausrüstung gem. HOAI §73, LPH 1-9.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: Berlin. NUTS-Code: DE300.

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Siehe

      II.1.1) sowie: Das unter Denkmalschutz stehende Haus der Berliner Festspiele aus dem Jahr 1963 soll einer Teilinstandsetzung und Modernisierung unterzogen werden. Bei dem Gebäude handelt sich um einen der herausragenden Theaterbauten der Nachkriegsmoderne, 1963 als „Theater der Freien Volksbühne“ unter der Intendanz Erwin Piscators eröffnet, der neben der Deutschen Oper Berlin zu den bekanntesten Entwürfen des Berliner Architekten Fritz Bornemann zählt. In den zurückliegenden 45 Jahren wurde nur unwesentlich in die Substanz oder in die technische Weiterentwicklung des Hauses mit einer Bruttogrundfläche von 10 090 qm investiert, Anpassungen der Bühnen- und Gebäudetechnik fanden allenfalls punktuell in bescheidenem Umfang statt. Bühne, Zuschauerraum, Kassenhalle und Foyers haben über die Jahre meist nur Schönheitsreparaturen erfahren und finden sich baulich noch weitgehend im Zustand der 60er Jahre. Viele Anlagen genügen nicht mehr den heutigen Sicherheitsbestimmungen. Havariehäufigkeit und Verschleißerscheinungen an Gebäude und Anlagen nehmen zu und verursachen erhebliche Kosten. Eine multifunktionale Nutzung im Sinne des Programmauftrages der seit 2001 in dem Gebäude beheimateten Festspiele ist derzeit nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Die Wirtschaftlichkeit eines Theaters hängt wesentlich von den technischen Möglichkeiten der Bühne, aller weiterer Szeneflächen und der Aufenthaltsqualität im Haus ab. Hier leidet das Haus in besonderem Maße darunter, dass viele Jahre weder in die Technik noch in die öffentlichen Räume investiert wurde. Gerade ein Haus, welches im großen Maße von Gastspielen bzw. der Übernahme von Fremdproduktionen abhängt, muss eine Bühnentechnik auf dem aktuellen Stand vorhalten. Der veraltete Zustand der technischen Anlagen muss derzeit zum einem durch den erhöhten Einsatz von Personal kompensiert werden, zum Anderen durch höhere Ausgaben für Energie, da die vorhandenen Anlagen nach heutigem Standard nicht effizient arbeiten. Eine wesentliche Voraussetzung für eine intensivere Nutzung des Gebäudes ist die raumakustische Trennung der einzelnen Veranstaltungsorte, um eine parallele Nutzung für Proben und Veranstaltungsbetrieb zu ermöglichen. Um einen reibungslosen Ablauf der Festivals mit sehr dichter Programmstruktur gewährleisten zu können, muss vor allen Dingen die Bühne von den Bühnenerweiterungen (Seitenbühne, Hinterbühne) akustisch trennbar sein. Durch den Einbau einer neuen Saalbestuhlung und entsprechender technischer Rahmenbedingungen ist eine zusätzliche Nutzung des Saales für Kinovorführungen zu ermöglichen. Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Kulturbau 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Instandsetzung und Modernisierung sowie Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz; 3. Größenordnung: rd. 10 090 qm BGF; 4. geschätzte Gesamtbaukosten (Kostengruppe 200 bis 700): rd. 17 Mio. EURO netto, davon sind in der KGr 300 3 900 000 EUR netto und in der KGr 400 10 800 000 EUR netto vorgesehen. In der KGr 400 sind rd. 6,5 Mio. EURO netto für die Sanierung der Bühnen- und Bühnenbeleuchtungstechnik enthalten. Das Vorhaben umfasst insgesamt schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen: (1) Brandschutzmaßnahmen: insbesondere im Bereich Kassenhalle/Foyer, im Zusammenhang mit der Nutzung für öffentliche Veranstaltungen, und Einbau einer flächendeckenden Brandmeldeanlage; (2) Instandsetzung und Modernisierung der Bühnentechnik: insb. Bühnenboden, Bühnenbeleuchtung sowie Unter- und Obermaschinerie sowie der Audio- und Videoanlage; (3) Renovierung des Zuschauerraums: insb. Bestuhlung, Saalwände und – boden sowie raumakustische Maßnahmen; (4) Sanierung der Foyerbereiche: Decke/Wände/Fußboden sowie Einbau Aufzug-/Sanitäranlage und Erweiterung der Empfangsloge; Einbau von Verdunklungstechnik; (5) Erstellen eines Gebäudeklimakonzeptes zur Ermittlung wirtschaftlich sinnvoller Energieeinsparungsmaßnahmen; (6) Instandsetzung und Modernisierung der Technischen Gebäudeausrüstung inkl. Erstinstallation einer Gebäudeleittechnik. Die Finanzierung der Baumaßnahmen erfolgt über das Konjunkturpaket II („Sanierung und energetische Verbesserung in Bundesliegenschaften und Liegenschaften von Zuwendungsempfängern) des Bundes. Der Auftrag für die vorstehend beschriebene Baumaßnahme umfasst die Leistungen der Technischen Ausrüstung (HOAI Teil IX § 73, Leistungsphasen 1-9) für die Anlagengruppen 1 (Gas-, Wasser-, Abwasser- und Feuerlöschtechnik), 2 (Wärmeversorgungs-, Brauchwassererwärmungs- und Raumlufttechnik), 3 (Elektrotechnik), 4 (Aufzug-, Förder- und Lagertechnik) sowie Gebäudeleittechnik (GLT) und Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR); die Fachplanungsleistungen der Technische Ausrüstung für den Teilbereich Theater-, Bühnen- und Veranstaltungstechnik werden separat vergeben. Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Bewerbungen eines wirtschaftlich mit dem Projektsteuerer verflochtenen Büros sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der/des Bewerber/s vom Verfahren. Nach den Baumaßnahmen sollen im Ergebnis eine wirtschaftlichere Nutzung der Spielstätte durch höhere Aufenthaltsqualität und erweiterte technische Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen künstlerisch hervorragenden sowie wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Die Baumaßnahme wird bei laufendem Betrieb erfolgen. Der Durchführungszeitraum ist in vier Bauabschnitten bis September 2011 geplant. Die Abrechnung der Zuwendungsmittel muss bis zum 31.11.2011 erfolgen.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 71240000.

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja.

      II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Leistungen der Technischen Ausrüstung (HOAI Teil IX § 73, Leistungsphasen 1-9) für die Anlagengruppen 1 (Gas-, Wasser-, Abwasser- und Feuerlöschtechnik), 2 (Wärmeversorgungs-, Brauchwassererwärmungs- und Raumlufttechnik), 3 (Elektrotechnik), 4 (Aufzug-, Förder- und Lagertechnik) sowie Gebäudeleittechnik (GLT) und Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) mit Ausnahme der Technischen Ausrüstung für den Teilbereich Theater-, Bühnen- und Veranstaltungstechnik. Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen. Die Vergabe erfolgt stufenweise. Siehe auch
      II.1.5) Beschreibung/Gegenstand des Auftrags.

      II.2.2) Optionen: Nein.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG: Beginn: 15.9.2009. Ende: 31.12.2011.
      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 500 000 EUR für Sachschäden sowie von 500 000 EUR für Personenschäden, die jeweils zweifach pro Jahr zur Verfügung stehen muss, nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular).

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) – Anhang 19 (AVB); Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI in der Juli/Aug. 2009 in Kraft tretenden Fassung); Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBAU); Konjunkturprogramm II des Bundes („Sanierung und energetische Verbesserung in Bundesliegenschaften und Liegenschaften von Zuwendungsempfängern“); Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff.
      VI.3)) der Bekanntmachung) abzugeben, — in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, — in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, — dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, — dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF §12, Absatz 3), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Ja. Die örtliche Präsenz in Berlin sowie die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist während der Planungs- und Bauzeit sowie dem Projektabschluss sicherzustellen. Die Baumaßnahmen werden bei laufendem Betrieb und in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Gutachten und Unterlagen können unter www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie des Bestandsgebäudes ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen: (1) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Punkt 1 Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt; (2) Eigenerklärung (s. Punkt 1 Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass: — über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde, — sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet, — er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat, — Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten 2 Jahren nicht wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500,00 EUR belegt worden sind, — er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt, — er Amtsträgern oder öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat, — er bei Abgabe des Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen und insbesondere keine Absprachen über Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bewerber getroffen hat, — sich bewusst ist, dass eine falsche Abgabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat, — er im Auftragsfall die Versicherung gemäß
      III.1.1) der Bekanntmachung für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt. (3) Eigenerklärung (s. Punkt 2 Bewerbungsformular) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen; (4) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (s. Bewerbungsformular Pkt. 8) entsprechend Ziff.
      III.3.1) der Bekanntmachung.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular) – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind gefordert: (1) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2008, 2007, 2006) gesamt. (2) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2008, 2007, 2006) für Leistungen gem. HOAI §73 und für Leistungen gem. HOAI §73 im Bereich Bauen im Bestand (Instandsetzung / Instandhaltung und/oder Umbau / Modernisierung). (3) Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: (1) Netto-Jahresumsatz für Leistungen gem. HOAI § 73 im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008, 2007, 2006): Mindestanforderung größer/gleich 200 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind zwingend gefordert: (1) Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2008, 2007, 2006) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt in Geschäftsführer/leitende Mitarbeiter; Architekten/Ingenieure insgesamt; Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. HOAI § 73; Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. HOAI § 73 mit Berufserfahrung ≥ 3 Jahren und mit Berufserfahrung ≥ 5 Jahren; (2) Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung; (3) Für die in II.1.5 beschriebenen Leistungen Angaben mindestens zu einem und maximal zu fünf Referenzprojekten im Bereich Bauen im Bestand (Instandsetzung/Instandhaltung und/oder Umbau/Modernisierung) mit einer Bruttogrundfläche BGF größer/gleich 3 400 qm, die in den letzten 10 Jahren (6/1999 bis 6/2009) hinsichtlich der Kosten, der Termine und der Qualitäten erfolgreich abgeschlossen (Fertigstellung Leistungsphase 8 des § 73 HOAI) wurden und bei denen Ingenieurleistungen erbracht wurden, die mit den in Abschnitt
      II.1.5) beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind. Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten, Termine und Qualitäten und eine gute Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen bei Betreiber bzw. Bauherr einzuholen. Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet. Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffen) insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen. Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden: — Bezeichnung der Maßnahme und Ort, — Auftraggeber, — Bei Bietergemeinschaften/Subunternehmern: Auftragnehmer, — Datum der Fertigstellung der Leistungsphase 8 gem. § 73 HOAI, — Bruttogrundfläche. Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen. Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind zusätzlich folgende Angaben zu tätigen: — Projektkosten (Anrechenbare Kosten gem. § 69 HOAI nach DIN 276), — Honorarzone(n), — Bearbeitete Anlagengruppen und Leistungsphasen, — Angaben zu Art der Baumaßnahme (Neubau/Erweiterungsmaßnahme, Instandsetzungs-/Instandhaltungsmaßnahme, Umbau-/Modernisierungsmaßnahme), — Öffentlicher Auftraggeber, — Angaben zur Gebäudetypologie (Kulturbau, Theater), — Status (Baudenkmal), — Angaben zu allgemeinen Projektspezifika (Versammlungsstätte, Großbühne, Bauen bei laufendem Betrieb und/oder in mehreren Bauabschnitten), — Angaben zu Projektspezifika im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (Erstellung eines Gebäudeklimakonzeptes; Planung energieeffizienter Gebäudetechnik; Integration umfangreicher komplexer Gebäudetechnik; Erstinstallation oder Erweiterung einer Gebäudeleittechnik; Klimatisierung von Veranstaltungsräumen ≥ 500 Sitzplätze; kontrollierte Be-/Entlüftung von Arbeitsstätten über RLT-Anlage; Wärmerückgewinnung in RLT- Anlagen; Bewältigung von Kühllasten ≥ 60 kW; Erweiterung Sprinkleranlage). (4) Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, kann, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 vorlegen. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrags. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: (1) Anzahl der festangestellten Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. HOAI § 73 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 3 pro Jahr im Durchschnitt; (2) Anzahl der festangestellten Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. HOAI § 73 mit Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt; (3) Für die Referenzprojekte gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen. Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. — mindestens ein Referenzprojekt im Bereich Bauen im Bestand mit einer Bruttogrundfläche größer/gleich 6 800 qm, — mind. ein Referenzprojekt im Bereich Bauen im Bestand für öffentliche Auftraggeber, — mind. ein Referenzprojekt im Bereich Bauen in denkmalgeschützter Substanz, — mind. ein Referenzprojekt im Bereich Bauen im Bestand, das der Gebäudetypologie Kulturbauten zuzuordnen ist, — mindestens ein Referenzprojekt im Bereich Bauen im Bestand mit der Honorarzone größer/gleich II gem. § 71 HOAI, — durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungsphasen 2 bis 8 des § 73 HOAI für die Anlagengruppen 1 bis 4 sowie GLT-Technik und MSR-Technik mindestens einmal abgedeckt sein. Alle Mindestkriterien bezüglich der Referenzprojekte müssen in einem oder mehreren (max. 5) Referenzprojekten erfüllt werden, die Kombination dabei ist beliebig.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ja. VOF §23 (2) und (3). Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure und Beratende Ingenieure: (1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Beratender Ingenieur zu tragen oder wenn sie nach den geltenden EU-Richtlinien berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder Beratender Ingenieur tätig zu sein; (2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen; (3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren. Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens: Im Rahmen des Konjunkturprogramms gem. VOF §14 (2), Bewerbungsfrist mind. 10 Kalendertage (elektronisch).

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestzahl:
      3. Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: (1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern
      III.1.3),

      III.2.1),
      III.2.2) und
      III.2.3); (2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (max. Punktzahl/Wertung/gewichtete Punktzahl):

      1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (insg. max. 400 Pkt.); 1.1 Gesamtumsatz im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre: max. 5 Pkt./15-fach/75 Pkt.; 1.2 Umsatz für Ingenieurleistungen gem. §73 HOAI insgesamt: max. 5 Pkt. / 30-fach / 150 Pkt.; 1.3 Umsatz für Ingenieurleistungen gem. §73 HOAI im Bereich Bauen im Bestand: max. 5 Pkt. / 35-fach / 175 Pkt.
      2. Fachliche Eignung (insg. max. 1 620 Pkt.); 2.1 Referenzprojektunabhängige Kriterien (insg. max. 70 Pkt.); 2.1.1 Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. HOAI § 73: max. 5 Pkt./3-fach/15 Pkt.; 2.1.2 Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung mit Berufserfahrung ≥ 5 Jahren: max. 5 Pkt./3-fach/15 Pkt.; 2.1.3 Existenzdauer des Büros: max. 5 Pkt./6-fach/30 Pkt.; 2.1.4 Gewährleistung der internen Qualität: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2 Referenzprojektabhängige Kriterien (insg. max. 1.550 Pkt. = 5 Ref.proj. á 310 Pkt.); 2.2.1. Vergleichbarkeit bzgl. Projektkosten (Größenordnung): max. 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.2 Vergleichbarkeit bzgl. BGF (Größenordnung): max. 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.3 Schwierigkeitsgrad gem. HOAI §11: max. 5 Pkt./3-fach/15 Pkt.; 2.2.4 Bearbeitete Anlagengruppen/Leistungsphasen: max. 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.5 öffentlicher Auftraggeber: max. 5 Pkt./3-fach/15 Pkt.; 2.2.6 Instandsetzungs-/Modernisierungsmaßnahme: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.7 Umbau-/Erweiterungsmaßnahme: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.8 Baudenkmal: max. 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.9 Gebäudetypologie Kulturbau: max. 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.10 Versammlungsstätte: max. 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.11 Realisierung bei laufendem Betrieb/in mehreren BA: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.12 Erstellung eines Gebäudeklimakonzeptes: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.13 Planung energieeffizienter Gebäudetechnik: max. 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.14 Integration umfangreicher komplexer Gebäudetechnik: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.15 Erstinstallation oder Erweiterung einer Gebäudeleittechnik: max. 5 Pkt./4-fach /20 Pkt.; 2.2.16 Klimatisierung von Veranstaltungsräumen ≥ 500 Sitzplätze: max. 5 Pkt./4-fach/20 Pkt.; 2.2.17 kontrollierte Be- und Entlüftung von Arbeitsstätten über RLT-Anlagen: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.18 Wärmerückgewinnung in RLT-Anlagen: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.19 Bewältigung von Kühllasten ≥ 60 kW: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.20 Erweiterung einer Sprinkleranlage: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt.; 2.2.21 Positive Referenzschreiben: max. 5 Pkt./2-fach/10 Pkt. Die max. erreichbare Punktzahl beträgt 2 020 Punkte. (3) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: 2009/104.

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung: Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 27.7.2009 - 12:00. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 28.7.2009 - 12:00.

      IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 11.8.2009.

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein.

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Die in
      III.2.1) bis
      III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt:
      Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch bei der unter Ziff.
      I.1) der Bekanntmachung genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „Teilinstandsetzung und Modernisierung des Hauses der Berliner Festspiele – Technische Ausrüstung – Vergabenummer 2009/104“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF §12, Absatz 3), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen. Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Nähere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage bei der unter Ziff.

      I.1) der Bekanntmachung genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „Teilinstandsetzung und Modernisierung des Hauses der Berliner Festspiele – Technische Ausrüstung – Vergabenummer 2009/104“ per Telefax an +49 3021751859 oder per E-Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestens 6 Tage vor Ende der Ausschreibungsfrist eingegangen sind.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str. 16, D-53113 Bonn. Fax +49 2289499-400.

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 14.7.2009.


  • Anzeigentext Ergebnis

    maximieren

    • D-Berlin: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

      2009/S 218-313916

      BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE

      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):

      Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB), Geschäftsbereich Berliner Festspiele, Schönebergerstr. 15, z. Hd. von Charlotte Sieben, D-10963 Berlin. Tel.  +49 3026397-0. E-Mail: charlotte.sieben@kbb.eu. Fax  +49 3026397-397.

      Internet-Adresse(n):

      Hauptadresse des Auftraggebers: www.berlinerfestspiele.de.

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
      Sonstiges: GmbH.
      Freizeit, Kultur und Religion.
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG
      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
      Projekt: Teilinstandsetzung und Modernisierung des Hauses der Berliner Festspiele; Auftrag: Fachplanungsleistungen der technischen Ausrüstung gem. § 53 HOAI.
      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der Dienstleistung:
      Dienstleistung.
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12.
      Hauptort der Dienstleistung: Deutschland, Berlin.

      NUTS-Code DE30 .

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
      Siehe II.1.1 sowie:
      Das unter Denkmalschutz stehende Haus der Berliner Festspiele aus dem Jahr 1963 soll einer Teilinstandsetzung und Modernisierung unterzogen werden. Bei dem Gebäude handelt sich um einen der herausragenden Theaterbauten der Nachkriegsmoderne, 1963 als "Theater der Freien Volksbühne" unter der Intendanz Erwin Piscators eröffnet, der neben der Deutschen Oper Berlin zu den bekanntesten Entwürfen des Berliner Architekten Fritz Bornemann zählt.
      Das Vorhaben umfasst schwerpunktmäßig folgende Maßnahmen:
      1. Brandschutzmaßnahmen: insbesondere im Bereich Kassenhalle/Foyer, im Zusammenhang mit der Nutzung für öffentliche Veranstaltungen, und Einbau einer flächendeckenden Brandmeldeanlage;
      2. Instandsetzung und Modernisierung der Bühnentechnik: insb. Bühnenboden, Bühnenbeleuchtung sowie Unter- und Obermaschinerie sowie der Audio- und Videoanlage;
      3. Renovierung des Zuschauerraums: insb. Bestuhlung, Saalwände und -boden sowie raumakustische Maßnahmen;
      4. Sanierung der Foyerbereiche: Decke/Wände/Fußboden sowie Einbau Aufzug-/Sanitäranlage und Erweiterung der Empfangsloge; Einbau von Verdunkelungstechnik;
      5. Erstellen eines Gebäudeklimakonzeptes und eines Tages- und Kunstlichtkonzeptes zur Ermittlung wirtschaftlich sinnvoller Energieeinsparungsmaßnahmen;
      6. Instandsetzung und Modernisierung der Technischen Gebäudeausrüstung inkl. Erstinstallation einer Gebäudeleittechnik.
      Die Finanzierung der Baumaßnahmen erfolgt über das Konjunkturpaket II ("Sanierung und energetische Verbesserung in Bundesliegenschaften und Liegenschaften von Zuwendungsempfängern") des Bundes.
      Der Auftrag umfasst die Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung für den Teilbereich Theater-, Bühnen- und Veranstaltungstechnik gem. § 53 HOAI, Leistungsphasen 1-9, für die Anlagengruppen 1 (Gas-, Wasser-, Abwasser- und Feuerlöschtechnik), 2 (Wärmeversorgungs-, Brauchwassererwärmungs- und Raumlufttechnik), 3 (Elektrotechnik), 4 (Aufzug-, Förder- und Lagertechnik) sowie Gebäudeleittechnik (GLT) und Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR); die Fachplanungsleistungen der Technische Ausrüstung für den Teilbereich Theater-, Bühnen- und Veranstaltungstechnik werden separat vergeben.
      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):

      71240000.

      II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja.
      II.2) ENDGÜLTIGER GESAMTWERT DES AUFTRAGS
      II.2.1) Endgültiger Gesamtwert des Auftrags:
      Wert: 811 000 EUR.
      ohne MwSt.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART
      IV.1.1) Verfahrensart:
      Beschleunigtes Verhandlungsverfahren.
      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
      IV.2.1) Zuschlagskriterien:
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf folgende Kriterien:
      1. Qualitative Kapazität. Gewichtung: 26.
      2. Qualität der Steuerungsinstrumente und -struktur. Gewichtung: 16.
      3. Qualität der Fachtechnischen Lösungsansätze. Gewichtung: 28.
      4. Darlegungen zur Örtlichen Präsenz. Gewichtung: 5.
      5. Honorarangebot. Gewichtung: 20.
      6. Gesamteindruck. Gewichtung: 5.
      IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt:
      Nein.
      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      Vergabe-Nummer: 2009/104.
      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:

      Auftragsbekanntmachung

      Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2009/S 134-196483 vom 16.7.2009.

      ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE

      AUFTRAGS-NR.: 1 BEZEICHNUNG: Teilinstandsetzung und Modernisierung des Hauses der Berliner Festspiele.
      V.1) TAG DER AUFTRAGSVERGABE:
      25.9.2009.
      V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:
      3.
      V.3) NAME UND ANSCHRIFT DES WIRTSCHAFTSTEILNEHMERS, AN DEN DER AUFTRAG VERGEBEN WURDE:

      pin Planende Ingenieure GmbH, Reichsstraße 4, D-14052 Berlin. E-Mail: cad-office@pin-berlin.com. Tel.  +49 30896696-0. Fax  +49 30896696-96.

      V.4) ANGABEN ZUM AUFTRAGSWERT
      Endgültiger Gesamtauftragswert:
      Wert: 811 000 EUR.
      Ohne MwSt.
      V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN:
      Nein.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
      Nein.
      VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
      VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN:
      VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:

      Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str. 16, D-53113 Bonn. Fax  +49 2289499-400.

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
      VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
      VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 10.11.2009.
  • Karte

    maximieren

  • Gewährleistung

    competitionline übernimmt keine Verantwortung für Fehler, Auslassungen, Unterbrechungen, Löschungen, Mängel oder Verzögerungen im Betrieb oder bei Übertragung von Inhalten. competitionline übernimmt keine Verantwortung für Einbußen oder Schäden, die aus der Verwendung der Internetseiten, aus der Verwendung von Nutzerinhalten oder von Inhalten Dritter, die aus den Internetseiten oder über den Service gepostet oder an Nutzer übertragen werden, oder aus Interaktionen zwischen Nutzer und Internetseiten (online oder offline) resultieren. Bitte lesen Sie hierzu unsere Nutzungsbedingungen.


INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht Ola Kopka
Ergebnis veröffentlicht 12.11.2009
Zuletzt aktualisiert 12.11.2009 Ola Kopka
Wettbewerbs-ID 21054
Seitenaufrufe 856

Anzeige



Anzeige