• DE-10559 Berlin
  • 07/2005
  • Ergebnis
  • (ID 2950)

Freiraumgestaltung des ehemaligen ULAP-Geländes

Beschränkt - kooperatives Wettbewerbsverfahren nach 2.4 GRW 1995. Dem Wettbewerb wird ein Auswahlverfahren vorgeschaltet.
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    • Landschaftsarchitekten
      Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      Burger Landschaftsarchitekten Susanne Burger und Peter Kühn Partnerschaft, München (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      Hager Partner AG, Zürich (CH), Berlin (DE) Büroprofil

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    Entscheidung 07/2005 Entscheidung
    Verfahren Beschränkt - kooperatives Wettbewerbsverfahren nach 2.4 GRW 1995. Dem Wettbewerb wird ein Auswahlverfahren vorgeschaltet.
    Berufsgruppen Landschaftsarchitekten
    Gebäudetyp Landschaft und Freiraum
    Zulassungsbereich EWR
    Sprache Deutsch
    Ort DE-10559 Berlin
    Auslober/Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Berlin (DE), Berlin (DE), Berlin (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Im unmittelbaren Umfeld des neuen Berliner Hauptbahnhofes - Lehrter Bahnhof wird zwischen dem Damm der Straße Alt-Moabit, dem Stadtbahnviadukt und dem noch zu errichtenden neuen Stadtquartier Lehrter Bahnhof ein kleiner Platz mit einem anschließenden \"pocket park\" unter Berücksichtigung des alten Baumbestandes entstehen. Er soll zum einen Erholungsfunktionen für das benachbarte Dienstleistungsquartier übernehmen und neue Verbindungen für Fußgänger schaffen. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Konzept für die aufgeführten Nutzungen zu entwickeln, in das die historische Eingangstreppe zum ehemaligen Universum-Ausstellungspark (ULAP) von 1879 integriert wird. Darüber hinaus wird eine Idee erwartet, wie die Unterführung der Straße Alt-Moabit nach Westen hin gestalterisch aufgewertet werden kann.

    Die Baumaßnahme, für die 1,125 Mio. EUR aus der Entwicklungsmaßnahme „Parlaments- und Regierungsviertel“ zur Verfügung stehen, die die Bundesregierung mit 64 % finanziert, soll im kommenden Jahr beginnen. Mit der Fertigstellung ist im Jahr 2007 zu rechnen.

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    • 1. Auftraggeber:
      Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abt. II, Städtebau und Projekte, II B in Zusammenarbeit mit der DSK, Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH.

      Verfahrenskoordination:
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt. II,
      Städtebau und Projekte, Referat II D,
      Behrenstraße 42, D-10117 Berlin,
      Tel. (030) 9020-5410, Telefax (030) 9020-5671.  
      Stadtmodell Innenstadt Berlin, Wettbewerbsgebiet

      2. Beschreibung des Vorhabens:
      Im unmittelbaren Umfeld des neuen Berliner Hauptbahnhofes - Lehrter Bahnhof wird zwischen dem Damm der Straße Alt-Moabit, dem Stadtbahnviadukt und dem noch zu errichtenden neuen Stadtquartier Lehrter Bahnhof ein kleiner Platz mit einem anschließenden "pocket park" unter Berücksichtigung des alten Baumbestandes entstehen. Er soll zum einen Erholungsfunktionen für das benachbarte Dienstleistungsquartier übernehmen und neue Verbindungen für Fußgänger schaffen. Ziel des Wettbewerbs ist es, ein Konzept für die aufgeführten Nutzungen zu entwickeln, in das die historische Eingangstreppe zum ehemaligen Universum-Ausstellungspark (ULAP) von 1879 integriert wird. Darüber hinaus wird eine Idee erwartet, wie die Unterführung der Straße Alt-Moabit nach Westen hin gestalterisch aufgewertet werden kann.

      3. Art des Verfahrens:
      Beschränkt - kooperatives Wettbewerbsverfahren nach 2.4 GRW 1995. Dem Wettbewerb wird ein Auswahlverfahren vorgeschaltet. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

      4. Termin für Eingang der Lösungsvorschläge: voraussichtlich März 2005

      5.a Beabsichtigte Zahl der Teilnehmer: Sieben Teilnehmer.

      5.b Kriterien bei der Auswahl der Teilnehmer:
      Es werden Landschaftsarchitekten gesucht, die Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung von Projekten im öffentlichen Raum nachweisen können und in der Lage sind, das geplante Projekt im Kosten- und Zeitrahmen zügig zu bearbeiten und durchzuführen. Insbesondere wird erwartet:
      Nachweis guter gestalterischer Qualität in der Entwurfsplanung von öffentlichen Grünanlagen, insbesondere kleinerer Parkanlagen oder grüngeprägter Plätze.
      Nachweis von Projekten, in denen Denkmalelemente in neue Anlagen zu integrieren waren.
      Bereitschaft, an einem kooperativen Verfahren teilzunehmen
      Bereitschaft, innerhalb eines kompaktem Bearbeitungszeitraums zu arbeiten.
      Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit Fachingenieuren (Lichttechnik- und design, Tiefbau usw.) in den späteren Leistungsphasen (s. Nr. 9).
      Der Auftraggeber behält sich vor, jüngere Büros, die entsprechende Projekte noch nicht vorweisen können, angemessen zu berücksichtigen.
      Es ist eine schriftliche Bewerbung unter Verwendung des Formblattes sowie der Zusendung von drei beschrifteten DIN A 3 - Blättern (Büroname, Projekt) mit der Abbildung aktueller, aussagekräftiger Projekte einzureichen. Die Blätter sind einzeln einzureichen (nicht als Mappe) und müssen gelocht und aufgehängt werden können (normales Papier o.ä.). Bewerbungen ohne Projektbeispiele werden nicht zum Auswahlverfahren zugelassen.
      Das Formblatt kann unter www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe heruntergeladen werden. Bei Arbeitsgemeinschaften sind alle Mitglieder namentlich aufzuführen.
      Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.

      5.c Frist für den Eingang von Bewerbungsunterlagen:
      Bei Einsendung der Bewerbungsunterlagen durch einen Postdienst gilt die Abgabefrist als eingehalten, wenn der Aufgabestempel das Datum des 29.11.2004 oder eines davor liegenden Tages trägt. Die Bewerbungsunterlagen können per Kurier oder persönlich bis zum 29.11.2004, 17.00 h, bei die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat II D, Behrenstr. 42, 10117 Berlin, Raum 14, eingereicht werden. Die Bewerber sind für den Nachweis des termingerechten Eingangs (z.B. Poststempel auf Planrollen) selbst verantwortlich, d.h. Bewerbungsunterlagen ohne Poststempel oder Kuriermitteilung über die Abgabe werden ausgeschlossen. Auch verspätet eingegangene Unterlagen werden dem Auswahlgremium nicht vorgelegt.

      5.d Bildung und Besetzung des Auswahlgremiums:
      Dem Auswahlgremium gehört neben Vertretern des Auftraggebers zwei unabhängige freie Landschaftsarchitekten/-innen an.

      6. Vorbehalt für einen besonderen Berufsstand:
      Zur Teilnahme am Wettbewerb zugelassen sind natürliche Personen, die am Tag der Auslobung entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/in zu führen. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung als Landschaftsarchitekt/in, wer über ein Diplom/Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 85/384/EWG des Rates vom 10.6.1985 (EG-Architektenrichtlinie) gewährleistet ist. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, sofern ihr satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der gestellten Aufgabe entsprechen. Mindestens einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der Verfasser der Entwurfsarbeit muss die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein.

      7. Kriterien im Wettbewerb:
      Erwartet wird ein qualitätsvoller Lösungsansatz, der die Wettbewerbsaufgabe gestalterisch, funktional und wirtschaftlich löst.

      8. Mitglieder des Preisgerichtes:
      Das Preisgericht wird entsprechend der GRW 1995 zusammengesetzt sein.

      9. Art und Umfang der Bindung des Auftraggebers:
      Der Auftraggeber beabsichtigt unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts den ersten Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsaufgabe, mindestens mit den Leistungsphasen 2, 3 (4 soweit erforderlich) und 5, nach § 15 bzw. §17 HOAI zu beauftragen, soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrundeliegende Aufgabe verwirklicht wird. Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist (siehe auch 7.1 der GRW 1995).

      10. Zahlungen:
      Anzahl und Höhe der Preise:
      Als Preissumme sind 16.500 € zuzüglich 16 % Mehrwertsteuer vorgesehen. Darüber hinaus wird den ausgewählten Teilnehmern ein Bearbeitungshonorar von 2.360 € pro Büro bei Abgabe einer prüffähigen Arbeit gezahlt. Die Mehrwertsteuer von 16 % ist darin nicht enthalten.


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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht
Ergebnis veröffentlicht 14.07.2005
Zuletzt aktualisiert 12.02.2013
Wettbewerbs-ID 3-2950
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