• DE-Eichstätt
  • 10/2005
  • Ergebnis
  • (ID 3065)

Pflege- und Entwicklungsplan für das Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten

Verhandlungsverfahren
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    Ergebnis 10/2005 Ergebnis
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen sonstige Fachplaner
    Sprache Deutsch
    Ort DE-Eichstätt
    Aufgabe
    Erstellung eines Pflege- und Entwicklungsplans für ein 3 824 ha großes Projektgebiet in den Landkreisen Eichstätt, Kelheim und Weißenburg-Gunzenhausen (Freistaat Bayern) unter Auswertung umfangreicher Unterlagen sowie Durchführung vegetationskundlicher, floristischer und faunistischer Erhebungen.
    Grundlage ist der Antrag des Zweckverbands Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten (Projektträger) für das Projekt vom 12.11.2003 in der Fassung vom 6.10.2004 an das Bundesamt für Naturschutz, insbesondere das im Anhang 2 beigefügte Leistungsbild für den Pflege- und Entwicklungsplan sowie die entsprechenden Bewilligungsbescheide des Bundesamtes für Naturschutz vom 11.5.2005 und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz vom 1.6.2005. Der Pflege- und Entwicklungsplan soll als Fachplan die Erfordernisse des Arten- und Biotopschutzes aus naturschutzfachlicher Sicht darlegen. Er soll im wesentlichen aus zwei Themenkomplexen bestehen:
    1. Zustandserfassung der Nutzung und Biotoptypen sowie der Pflanzen- und Tiervorkommen mit Analyse und Bewertung ihrer Bedeutsamkeit, Gefährdung und Entwicklungsmöglichkeit. Die Zustandserfassung beinhaltet auch eine sozioökonomische Analyse.
    2. Formulierung eines Leitbildes sowie Festlegung von Zielen und Maßnahmen für die einzelnen Biotoptypen und das gesamte Planungsgebiet sowie zukünftiger Aufgaben (Erfolgskontrollen, Dauerpflege etc.).
    Der Pflege- und Entwicklungsplan ist nach deutschem Recht keine allgemeinverbindliche Rechtsnorm.

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    • D-Eichstätt: Dienstleistungen zum Schutz der Umwelt

      2005/S 117-115895

      VERGABEBEKANNTMACHUNG

      Dienstleistungsauftrag

      Das Beschaffungsübereinkommen (GPA) ist anwendbar: Nein.

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

       I.1) Offizieller Name und Anschrift des öffentlichen Auftraggebers:  
      Zweckverband Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten, c/o Landratsamt Eichstätt, Untere Naturschutzbehörde, Att: Herrn Mario Straßer, Residenzplatz 2, D-85072 Eichstätt. Tel.:  +49 (0) 84 21 70 302. Fax:  +49 (0) 84 21 70 388. E-mail: altmuehlleiten@lra-ei.bayern.de. URL: www.landkreis-eichstaett.de.
       I.2) Nähere Auskünfte sind bei folgender Anschrift erhältlich:  
      Siehe I.1.
       I.3) Unterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich:  
      Siehe I.1.
       I.4) Angebote/Teilnahmeanträge sind an folgende Anschrift zu schicken:  
      Siehe I.1.
       I.5) Art des öffentlichen Auftraggebers:  
      Einrichtung des öffentlichen Rechts.

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

       II.1) Beschreibung
       II.1.1) Art des Bauauftrags:
       II.1.2) Art des Lieferauftrags:
       II.1.3) Art des Dienstleistungsauftrags  
      Dienstleistungskategorie: 12.
       II.1.4) Rahmenvertrag:  
      Nein.
       II.1.5) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:  
      Pflege- und Entwicklungsplan für das Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten.
       II.1.6) Beschreibung/Gegenstand des Auftrags:  
      Erstellung eines Pflege- und Entwicklungsplans für ein 3 824 ha großes Projektgebiet in den Landkreisen Eichstätt, Kelheim und Weißenburg-Gunzenhausen (Freistaat Bayern) unter Auswertung umfangreicher Unterlagen sowie Durchführung vegetationskundlicher, floristischer und faunistischer Erhebungen.
      Grundlage ist der Antrag des Zweckverbands Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten (Projektträger) für das Projekt vom 12.11.2003 in der Fassung vom 6.10.2004 an das Bundesamt für Naturschutz, insbesondere das im Anhang 2 beigefügte Leistungsbild für den Pflege- und Entwicklungsplan sowie die entsprechenden Bewilligungsbescheide des Bundesamtes für Naturschutz vom 11.5.2005 und des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz vom 1.6.2005. Der Pflege- und Entwicklungsplan soll als Fachplan die Erfordernisse des Arten- und Biotopschutzes aus naturschutzfachlicher Sicht darlegen. Er soll im wesentlichen aus zwei Themenkomplexen bestehen:
      1. Zustandserfassung der Nutzung und Biotoptypen sowie der Pflanzen- und Tiervorkommen mit Analyse und Bewertung ihrer Bedeutsamkeit, Gefährdung und Entwicklungsmöglichkeit. Die Zustandserfassung beinhaltet auch eine sozioökonomische Analyse.
      2. Formulierung eines Leitbildes sowie Festlegung von Zielen und Maßnahmen für die einzelnen Biotoptypen und das gesamte Planungsgebiet sowie zukünftiger Aufgaben (Erfolgskontrollen, Dauerpflege etc.).
      Der Pflege- und Entwicklungsplan ist nach deutschem Recht keine allgemeinverbindliche Rechtsnorm.
       II.1.7) Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. Dienstleistungserbringung:  
      Projektgebiet (siehe II.1.6).
      NUTS code: DE219.
       II.1.8) Nomenklaturen
       II.1.8.1) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
       II.1.8.2) Andere einschlägige Nomenklaturen (CPA/NACE/CPC):  
      CPC-Referenznummer: 867.
       II.1.9) Aufteilung in Lose:  
      Nein.
       II.1.10) Nebenangebote/Alternativvorschläge werden berücksichtigt:  
      Nein.
       II.2) Menge oder umfang des auftrags
       II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
       II.2.2) Optionen. Beschreibung und Angabe des Zeitpunktes, zu dem sie wahrgenommen werden können:
       II.3) Auftragsdauer bzw. Fristen für die Durchführung des auftrags:  
      Beginn: 1.11.2005 - Ende: 30.4.2007.

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN

       III.1) Bedingungen für den auftrag
       III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
       III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweisung auf die maßgeblichen Vorschriften:
       III.1.3) Rechtsform, die eine Bietergemeinschaft von Bauunternehmern, Lieferanten und Dienstleistern, an die der Auftrag vergeben wird, haben muss:  
      Bietergemeinschaften sind zulässig. Bietergemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haftend sein und einen bevollmächtigten Vertreter haben.
       III.2) Bedingungen für die teilnahme
       III.2.1) Angaben zur Situation des Bauunternehmers/des Lieferanten/des Dienstleisters sowie Angaben und Formalitäten, die zur Beurteilung der Frage erforderlich sind, ob dieser die wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erfüllt:  
      Siehe Mindestbedingungen III.2.1.3.
       III.2.1.1) Rechtslage - Geforderte Nachweise:  
      Siehe Mindestbedingungen III.2.1.3.
       III.2.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit - Geforderte Nachweise:  
      Siehe Mindestbedingungen III.2.1.3.
       III.2.1.3) Technische Leistungsfähigkeit - Geforderte Nachweise:  
      Mindestbedingungen:
      Nachweis über: 1. Erfahrungen bei Naturschutzplanungen in großflächigen Schutzgebieten,
      2. Erfahrungen beim Umgang mit Landnutzungsplanungen (Land- und Forstwirtschaft),
      3. profunde Artenkenntnisse,
      4. Kenntnisse im Umgang mit GIS,
      5. Deckung der Berufshaftpflichtversicherung,
      6. die regelmäßige Entrichtung von Steuern und Sozialabgaben,
      7. Jahresgesamtumsatz 2002 bis 2004,
      8. Personalstruktur 2005.
      Verfügbarkeit über ein GIS mit ArcView-kompatiblen Format,
      Angabe von Name und beruflicher Qualifikation aller Bearbeiter, die für die Ausführung der Dienstleistung verantwortlich sein sollen.
       III.3) Bedingungen betreffend den Dienstleistungsauftrag
       III.3.1) Die Dienstleistungserbringung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:  
      Ja.
      1. Vorbehalt für einen besonderen Berufsstand: Wissenschaftliche und berufliche Qualifikation im Bereich Umweltplanung und Naturschutz ist zwingend erforderlich.
      2. Rechts- und Verwaltungsvorschrift: Die Abrechnung der Leistung erfolgt nach HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure).
      3. Verpflichtung zur Angabe des Namens und der Qualifikation: Name und berufliche Qualifikation der Bearbeiter, die für die Ausführung der Dienstleistung verantwortlich sein sollen, müssen angegeben werden.
       III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der für die Ausführung der Dienstleistung verantwortlichen Personen angeben:  
      Ja.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

       IV.1) Verfahrensart:  
      Verhandlungsverfahren.
       IV.1.1) Bewerber bereits ausgewählt:  
      Nein.
       IV.1.2) Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens:
       IV.1.3) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
       IV.1.3.1) Vorinformation zu demselben Auftrag:
       IV.1.3.2) Andere frühere Bekanntmachungen:
       IV.1.4) Zahl der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen:
       IV.2) Zuschlagskriterien:  
      Das wirtschaftlich günstigste Angebot.
      Bezüglich der nachstehenden Kriterien:
      1: Referenzen vergleichbarer Projekte.
      2: Qualifikation der Mitarbeiter.
      3: Preis.
      In der Reihenfolge ihrer Priorität: Ja.
       IV.3) Verwaltungsinformationen
       IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
       IV.3.2) Bedingungen für Erhalt der Ausschreibungsunterlagen und zusätzlicher Unterlagen:
       IV.3.3) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge:  
      8.8.2005.
       IV.3.4) Versendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe an ausgewählte Bewerber:  
      Voraussichtlicher Zeitpunkt: 5.9.2005.
       IV.3.5) Sprache oder Sprachen, die für die Angebotslegung oder Teilnahmeanträge verwendet werden können:  
      Deutsch.
       IV.3.6) Bindefrist des Angebots:
       IV.3.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
       IV.3.7.1) Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen:
       IV.3.7.2) Datum, Zeitpunkt und Ort:

      ABSCHNITT VI: ANDERE INFORMATIONEN

       VI.1) Die Bekanntmachung ist freiwillig:  
      Nein.
       VI.2) Angabe, ob Dieser Auftrag regelmässig wiederkehrt und wann voraussichtlich andere Bekanntmachungen veröffentlicht werden:
       VI.3) Dieser auftrag steht mit einem Vorhaben/Programm in Verbindung, das mit Mitteln der EU-Strukturfonds finanziert wird:  
      Nein.
       VI.4) Sonstige Informationen:  
      IV.1.4) Zahl der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen (wenn anwendbar): Mindestens 5.
      Mit der Versendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe (siehe IV.3.4) erfolgt die Übersendung einer CD-ROM, auf der die Projektgrundlagen gespeichert sind. Die Versendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe und damit die Übersendung der CD-ROM ist davon abhängig, dass der Bewerber - nach einer Zahlungsaufforderung des Auftraggebers - bis zum 2.9.2005 (Wertstellung) einen Betrag in Höhe von 100 EUR auf das in der Zahlungsaufforderung bekanntgegebene Konto des Auftraggebers überweist.
      Nachprüfungsbehörde ist die Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern, Maximilianstr. 39, 80538 München.
       VI.5) Datum der Versendung der Bekanntmachung:  
      14.6.2005.

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