• DE-14542 Werder / Havel
  • 05/2010
  • Ergebnis
  • (ID 32510)

Erweiterungsbau Bismarckhöhe inkl. Landschaftsgestaltung der Freifläche - Neubau einer Gaststätte mit Nebengelass

Beschränkter Realisierungswettbewerb (Bewerbungsverfahren)
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    • Gewonnen mit Archicad von Graphisoft Architekten
      vangeistenmarfels.architekten, Potsdam (DE)

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    • kein Bild vorhanden Landschaftsarchitekten
      van Geisten, Berlin (DE)

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    • kein Bild vorhanden Architekten
      Bucholz McEvoy Architects Dublin|Berlin, Dublin (IE), Berlin (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      hochC Landschaftsarchitektur, Berlin (DE) Büroprofil

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  • 3. Preis

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    • Architekten
      Anne Lampen Architekten BDA, Berlin (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      Lützow 7 Cornelia Müller Jan Wehberg, Berlin (DE) Büroprofil

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  • 4. Preis

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    • Architekten
      UTArchitects, Berlin (DE)

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    • Landschaftsarchitekten
      Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Ergebnis 05/2010 Ergebnis
    Verfahren Beschränkter Realisierungswettbewerb (Bewerbungsverfahren)
    Berufsgruppen Architekten, Bauingenieure, Landschaftsarchitekten
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 12
    Gebäudetyp Gaststätten, Restaurants, Bars, Cafés
    Sprache Deutsch
    Ort Hoher Weg 150
    DE-14542 Werder / Havel
    Preisgelder/Honorare 12.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr Werder / Havel, Werder / Havel (DE)
    Betreuer Bruckbauer & Hennen GmbH, Jüterbog (DE)
    Preisrichter Prof. Inken Baller [Vorsitz], Dr. Jürgen Franke, Dr. Jürgen Peters, Carl Schagemann Personenprofil
    Aufgabe
    Die traditionsreiche Höhengaststätte bietet einen weiten Rundblick über die Havellandschaft und gehört ihrerseits zu den Stadt und Landschaft prägenden baulichen Dominanten. Sie ist ein Wahrzeichen von Werder. Als einer der Hauptanlaufpunkte Berliner und Potsdamer Besucher dokumentiert sie den Aufschwung des Fremdenverkehrs während der Kaiserzeit - die Bismarckhöhe galt als größte und bekannteste der Höhengaststätten der Stadt (Martin 1999, S. 106), die vor allem zur Baumblüte Scharen von Städtern anlockte (vgl. Friedrichshöhe Hoher Weg 80 und Wachtelburg Potsdamer Straße 35). Mit ihrem Namen erinnert die Bismarckhöhe an den weit verbreiteten Kult um den ehemaligen Reichskanzler nach dessen Absetzung 1890. Trotz einiger Verluste sind die einzelnen Bestandteile einer typischen Ausflugsgaststätte bis heute nachvollziehbar. Bemerkenswert ist insbesondere der kürzlich restaurierte riesige Ballsaal, einer der größten derartigen Festsäle, die im Land Brandenburg erhalten blieben. Veranstaltungen fanden insbesondere zur Baumblüte und in der im November beginnenden Ballsaison statt. Saal und benachbarter Salon gehören mit ihren prächtigen historischen Stuckdekorationen zu den wichtigsten Innenräumen der Kaiserzeit in der Region. Der stetige Ausbau der Bismarckhöhe macht die Konkurrenz der großen Gaststätten, die sich gegenseitig "hochschaukelten", nachvollziehbar. Nach langen Jahren des Verfalls konnte die Stadt Werder 2002 das traditionsreiche Objekt käuflich erwerben. Mit vielfältigen Initiativen der Stadt, Spendenmitteln sowie durch Fördermittel konnte seither der Aussichtsturm weitgehend saniert werden. Die Restaurationshalle - Kleiner Ballsaal war nach einem Brand im Jahr 2001 teilweise eingestürzt und wurde im Zuge der jüngsten Sanierung abgerissen. Das Bauteil war im Kern ein 1895 an den ersten Aussichtsturm angefügter längsrechteckiger Fachwerkbau. Die "Bismarckhöhe" ist ein eingetragenes Baudenkmal gemäß § 2 BbgDSchG. Unmittelbar an den vorhanden Aussichtsturm und dem Großem Ballsaal soll ein Baukörper im Bereich des ehemaligen "Kleinen Saal" für einen Restaurantbetrieb inkl. der notwendigen infrastrukturellen Ausstattung angebaut werden Der Neubau ist baulich mit dem Hauptbaukörper zu verbinden. Gefordert ist ein den modernen Ansprüchen an Baukultur geformter Baukörper, der mit dem Denkmal korrespondiert sich jedoch als Neubau etabliert. Gleichzeitig ist die Freifläche für das Gesamtareal zu gestalten,. Gefordert ist eine anspruchsvolle Landschaftsarchitektur, die die infrastrukturellen Anforderungen und ästhetischen Ansprüche vereint. Gefordert ist ein Modell für den Neubau Maßstab 1: 200 (der Auslober stellt eine Modellplatte zur Verfügung); Ansichten und Schnitte (Maßstab 1: 100) und ein Gestaltungsplan fürd. Freifläche (Maßstab 1:200).
    Ausstellung Eröffnung der Ausstellung am 31.05.2010 um 16.00 Uhr in das Rathaus, Kirchstraße 6/7, in 14542 Werder (Havel).
    Achtung: Aus organisatorischen Gründen kann die Ausstellung nur in der Woche vom 31.05.2010 bis 04.06.2010 zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • REALISIERUNGSWETTBEWERB DER STADT WERDER / HAVEL
      "ERWEITERUNG DER BISMARCKHÖHE" R E G I ST R I E R N U M M E R :
      W 2009/07

      Stadt Werder/ Havel

      Durchführung Realisierungswettbewerb
      Erweiterungsbau Bismarckhöhe inkl. Landschaftsgestaltung der Freifläche; Hoher Weg 150, 14542 Werder Havel
      Neubau einer Gaststätte mit Nebengelass
      Veröffentlichung: 11.01.2010
      Bewerbungsschluss: 29.01.2010
      Ort: Werder/Havel
      Verfahrensart: Nichtoffener Wettbewerb nach RPW 2008 als Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren. Das Verfahren ist anonym.
      Registriernummer der Brandenburgischen Architektenkammer: W 2009/07
      Berufsgruppe: Vorlageberechtigte Architekten bzw. vorlageberechtigte Ingenieure in Kooperation mit Landschaftsarchitekten innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft unter Federführung des Architekten / Ingenieurs.
      Teilnahmeberechtigung: Die Teilnahmeberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen der RPW 2008 Paragr.3.
      Eine angemessene Beteiligung von jungen und kleinen Büros ist vorgesehen.
      Teilnehmer: Die Teilnehmerzahl ist auf 12 festgelegt.

      Die folgenden 4 Teilnehmer werden vom Auslober zur Teilnahme aufgefordert:
      1. Dipl. Ing. Architekten Anne Lampen; Schlesiche Straße 3, 10997 Berlin
      2. Dipl. Ing. Architekten Cornelia Thömmes, Eisenbahnstraße 133, 14542 Werder / Havel
      3. BEK Architekten BDA P. Engelhardt, Kemnitzer Chaussee 140, 14542 Werder / Havel
      4. van Geisten marfels Architekten, Friedrich - Ebert - Straße 82, 14469 Potsdam

      Die übrigen Teilnehmer werden aus den Bewerbungen in Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Architektenkammer ausgewählt.
      Bei mehr als weiteren 8 Bewerbern, die die Teilnahmebedingungen und Auswahlkriterien erfüllen, entscheidet das Los. Das Losverfahren wird von einer unabhängigen Jury begleitet.
      Verfahrenssprache: deutsch.
      Wettbewerbssumme: Zwölftausend Euro.
      Auslober: Stadt Werder - Der Bürgermeister, Kirchstraße 6-7, 14542 Werder /Havel,
      Internet: www.werder-havel.de

      Verfahrensbetreuung: Bruckbauer & Hennen GmbH, Schillerstraße 44, 14913 Jüterbog Tel.: 03372-433233, Fax: 03372433245; e-mail: bruckbauer-hennen.gmbh@t-online.de.

      Preisgericht:

      Fachpreisrichter:
      1. Frau Prof. Inken Baller, Lehrstuhl Denkmalpflege der BTU Cottbus, Universitätsplatz 3-4, 03044 Cottbus
      2. Herr Prof. Dr. Jürgen Peters, Landschaftsarchitekt; Fachhochschule Eberswalde Friedrich- Ebert-Straße 28, 16225 Eberswalde
      3. Herr Dr. Jürgen Franke, Franke Architekten Neustädter Straße 6,03046 Cottbus
      4. Herr Carl Schagemann, Architekturcontor Schagemann Schulte GmbH, An der Alten Brauerei 5, 14482 Potsdam

      Stellv. Fachpreisrichter:
      1. Frau Christa Menz, Architektin, Hagelbergerstraße 21, 14806 Beizig
      2. Herr Adam, Landschaftsarchitekt, Weinbergstraße 24, 14471 Potsdam

      Sachverständige:
      1. Frau Jutta Storch, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Ortsteil Wünsdorf o Wünsdorfer Platz 4-5 o 15806 Zossen
      2. Herr Dieter Manz, Freundeskreis Bismarckhöhe in Werder (Havel) e.V., Kugelweg, 1614542 Werder (Havel)

      Aufgabe: Bismarckhöhe, Hoher Weg 150,14542 Werder - Havel-Erweiterungsbau
      Die traditionsreiche Höhengaststätte bietet einen weiten Rundblick über die Havellandschaft und gehört ihrerseits zu den Stadt und Landschaft prägenden baulichen Dominanten. Sie ist ein Wahrzeichen von Werder. Als einer der Hauptanlaufpunkte Berliner und Potsdamer Besucher dokumentiert sie den Aufschwung des Fremdenverkehrs während der Kaiserzeit - die Bismarckhöhe galt als größte und bekannteste der Höhengaststätten der Stadt (Martin 1999, S. 106), die vor allem zur Baumblüte Scharen von Städtern anlockte (vgl. > Friedrichshöhe Hoher Weg 80 und > Wachtelburg Potsdamer Straße 35). Mit ihrem Namen erinnert die Bismarckhöhe an den weit verbreiteten Kult um den ehemaligen Reichskanzler nach dessen Absetzung 1890. Trotz einiger Verluste sind die einzelnen Bestandteile einer typischen Ausflugsgaststätte bis heute nachvollziehbar. Bemerkenswert ist insbesondere der kürzlich restaurierte riesige Ballsaal, einer der größten derartigen Festsäle, die im Land Brandenburg erhalten blieben. Veranstaltungen fanden insbesondere zur Baumblüte und in der im November beginnenden Ballsaison statt. Saal und benachbarter Salon gehören mit ihren prächtigen historischen Stuckdekorationen zu den wichtigsten Innenräumen der Kaiserzeit in der Region. Der stetige Ausbau der Bismarckhöhe macht die Konkurrenz der großen Gaststätten, die sich gegenseitig "hochschaukelten", nachvollziehbar. Nach langen Jahren des Verfalls konnte die Stadt Werder 2002 das traditionsreiche Objekt käuflich erwerben. Mit vielfältigen Initiativen der Stadt, Spendenmitteln sowie durch Fördermittel konnte seither der Aussichtsturm weitgehend saniert werden. Die Restaurationshalle - Kleiner Ballsaal war nach einem Brand im Jahr 2001 teilweise eingestürzt und wurde im Zuge der jüngsten Sanierung abgerissen. Das Bauteil war im Kern ein 1895 an den ersten Aussichtsturm angefügter längsrechteckiger Fachwerkbau. Die "Bismarckhöhe" ist ein eingetragenes Baudenkmal gemäß § 2 BbgDSchG. Unmittelbar an den vorhanden Aussichtsturm und dem Großem Ballsaal soll ein Baukörper im Bereich des ehemaligen "Kleinen Saal" für einen Restaurantbetrieb inkl. der notwendigen infrastrukturellen Ausstattung angebaut werden Der Neubau ist baulich mit dem Hauptbaukörper zu verbinden. Gefordert ist ein den modernen Ansprüchen an Baukultur geformter Baukörper, der mit dem Denkmal korrespondiert sich jedoch als Neubau etabliert. Gleichzeitig ist die Freifläche für das Gesamtareal zu gestalten,. Gefordert ist eine anspruchsvolle Landschaftsarchitektur, die die infrastrukturellen Anforderungen und ästhetischen Ansprüche vereint. Gefordert ist ein Modell für den Neubau Maßstab 1: 200 (der Auslober stellt eine Modellplatte zur Verfügung); Ansichten und Schnitte (Maßstab 1: 100) und ein Gestaltungsplan fürd. Freifläche (Maßstab 1:200).

      Nachweise:
      Mit der Bewerbung sind einzureichen:
      1. Erklärung der Mitglieder der AG zur Zusammenarbeit unter Federführung des vorlageberechtigten Architekten / Ingenieurs.
      2. Erklärung der Bewerber entsprechend § 7 (2) und (3) der VOF.
      3. Erklärung des Bewerbers entsprechend § 11 VOF, dass diesbezüglich keine Ausschlusskriterien vorliegen.
      4. Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit entsprechend § 12 Abs.1 Nr.c VOF (Erklärung über den Umsatz adäquater Dienstleistungen der vergangenen 3 Jahre
      5. Vorlage einer Berufshaftpflichtversicherung
      6. Nachweis der fachlichen Eignung entsprechend § 13 VOF durch Nachweis der Mitgliedschaft in der Architekten- bzw. Ingenieurkammer und Nachweis der Bauvorlagenberechtigung, die nicht älter als ein Jahr ist.
      7. Erklärung über die Anzahl und Qualifikation der für die AG vorgesehenen Mitarbeiter.
      8. Darstellung von je drei Referenzobjekten (Hochbau und Freiflächenplanung im Denkmalbereich) auf jeweils zwei A4 Seiten quer, unter Angabe von Ansprechpartnern mit Telefonnummer und Adresse; Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Unterlagen zu senden an:
      Bruckbauer & Hennen
      GmbH, Schillerstraße 44, 14913 Jüterbog Tel.: 03372-433233, Fax:
      03372433245; e-mail:
      bruckbauer-hennen.gmbh(S)t-online.de.

      Bewerbungsschluss: 29.01.2010 (Datum des Poststempels)
      Auswahl der Teilnehmer für den Wettbewerb:
      1. Sämtliche Bewerber werden überprüft auf fristgerechte Einreichung und Vollständigkeit der Nachweise und Unterlagen.
      2. Bewerber, die die geforderten Nachweise und Unterlagen nicht oder nicht vollständig sowie nicht fristgerecht eingereicht haben, werden ausgeschlossen.
      3. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der erteilten Auskünfte und der Prüfung der Referenzobjekte nach aufgabenbezogenen Kriterien.
      4. Übersteigt die Anzahl der ausgewählten Bewerber die Zahl der beabsichtigen Teilnehmer so wird ein Losverfahren durchgeführt. Das Losverfahren wird von einer unabhängigen Jury begleitet.
      5. Alle nicht berücksichtigten Büros werden nach dieser Entscheidung informiert. Die Rückgabe der Bewerbungsunterlagen erfolgt nur, wenn ausreichend frankierte Umschläge beigelegt werden.

      Voraussichtlicher Zeitplan:
      Veröffentlichung: 11.01.2010.
      Bewerbungsschluss: 29.01.2010.
      Ausgabe der Unterlagen: 15.02.2010.
      Rückfragen bis: 26.02.2010.
      Rückfragekolloquium: 08.03.2010;
      Abgabe Wettbewerbsarbeiten: 30.04.2010 .
      Preisgerichtssitzung: 26.05.2010.
      Ausstellung: ab Juni 2010.
      Bruckbauer & Hennen GmbH, Schillerstraße 44, 14913 Jüterbog


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