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Arbeitsorte der Zukunft
Handelskammer, Bausenator und Bremer Zentrum für Baukultur rufen einen Architekturwettbewerb aus.
Gesucht werden vorbildliche Gewerbebauten.
Optisch ansprechende Bürogebäude gibt es viele, gerade auch in Bremen. Aber wie sieht es mit anderen gewerblichen Bauten aus, den Produktions- und Lagergebäuden? Sie stehen zumeist weder im Brennpunkt des öffentlichen noch des architektonischen Interesses, sondern fristen ein Schattendasein. Dies möchte eine neue Initiative der Handelskammer Bremen, des Bausenators und des Bremer Zentrum für Baukultur jetzt ändern. Erstmalig rufen sie zu einem Architektur-Wettbewerb auf, der vorbildliche gewerbliche Bauten prämiert.
Gesucht werden Produktions- und Lagergebäude (auch mit angrenzenden Verwaltungs- beziehungsweise Sozialräumen), die nach 1990 in der Stadt Bremen errichtet wurden. Diese Neubauten oder auch Umbauten sollten architektonisch und funktional besonders gelungen sein. Alle gewerblichen Betriebe aus Industrie, Handwerk, Großhandel und Logistik in der Stadt Bremen – oder die für sie tätigen Architekten und Ingenieure – sind eingeladen, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen.
Bewerbungsschluss ist am 15. März 2010.
Der Wettbewerb will stimulieren und zur Nachahmung anregen. Er ist Teil einer Kampagne der Bundesstiftung Baukultur (www.bundesstiftung-baukultur.de), die bundesweit das gewerbliche Bauen unter dem Motto „wieweiterarbeiten“ zu ihrem Jahresthema 2010 gemacht hat.
Bewertung und Auszeichnung
Eine Jury sichtet die Bewerbungsunterlagen und besichtigt die Betriebsstandorte. Auswahlkriterien für ihre Auswahl sind die städtebauliche Gestaltung, die architektonische Gestaltung und die Funktionalität. Der Jury gehören an: Dr. Andreas Otto (Handelskammer), Senatsbaudirektor Franz-Josef Höing, Professor Jörg Kirschenmann (b.zb), Heiko Fischer (WFB) und Martin Pampus (Architektenkammer).
Die als vorbildlich ausgewählten Betriebe oder Bauten werden im Juni auf einer Podiumsveranstaltung mit Begleitausstellung öffentlich präsentiert und ausgezeichnet. Über die Internetseite der Bundesstiftung Baukultur wird das Bremer Ergebnis auch bundesweit beachtet werden.
Zur Bewerbung
Die Betriebe und/oder ihre Architekten schicken bitte bis zum 15. März ihre Wettbewerbsunterlagen per Post an die Handelskammer Bremen, Olaf Orb, Am Markt 13, 28195 Bremen, oder auch per E-Mail (orb@handelskammer-bremen.de).
Die Bewerbung sollte maximal fünf Blätter DIN A3 umfassen und diese Punkte enthalten: Name und Geschäftsfeld des Betriebes, Ansprechpartner, Fotos von charakteristischen Ansichten, Bauzeichnungen wie Lageplan, Grundriss, Schnitt und Ansichten, Beschreibung des Betriebsablaufs, soweit für das Verständnis der Planung erforderlich.
Information
Dr. Sunke Herlyn, Telefon 0421 345305,
Robert Lemmen, Telefon 0421 530160 (ab 1.3.) und
Olaf Orb, Telefon 0421 3637-272
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| Ausschreibung veröffentlicht | 04.02.2010 Katja Schilder | ||
| Ergebnis veröffentlicht | 09.08.2010 | ||
| Zuletzt aktualisiert | 03.03.2011 Gunnar Schüssler | ||
| Wettbewerbs-ID | 33986 | ||
| Seitenaufrufe | 2911 | ||
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