• DE-20457 Hamburg
  • 26.02.2010
  • Ausschreibung
  • (ID 34521)

Gesamtprojekte Westerweiterung - Projektsteuerung


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    Bewerbungsschluss 26.02.2010, 11:45 Bewerbungsschluss
    Achtung Annullierung am May 11, 2012
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Architekten, Bauingenieure, Projektsteuerer
    Gebäudetyp Hafen- und Schifffahrtsanlagen, Schleusen
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Hamburg Port Authority AöR, Hamburg (DE)
    Aufgabe
    Die Hamburg Port Authority plant im Gesamtprojekt Westerweiterung im Wesentlichen eine Flächenerweiterung des Eurogate Container Terminal Hamburg in nordwestlicher Richtung mit der Errichtung einer Kaimauer von 1059 Meter für die Abfertigung von zwei Großschiffen, sowie einem Feederschiff. Zur Rückverlegung der Uferlinie werden ca. 3 Mio. m3 Boden, teilweise belastet durch die Vornutzung, sowohl land- als auch wasserseitig ausgebaut, umgeschlagen und zur Verfüllung des Petroleumhafens eingebaut bzw. extern verbracht. Die Fachlose Nautische Anlagen (Radar und Richtfeuer), Kaimauerbau und Erdbau werden zeitgleich vorbereitet und anschließend in räumlicher und terminlicher Abhängigkeit, nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses, ausgeführt. Im Rahmen des Gesamtprojektes Westerweiterung sind darüber hinaus eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen zu koordinieren, sowie planungsrelevante Aspekte von technischer und wirtschaftlicher Art zu berücksichtigen. Mit dem Auftrag sollen die Leistungen für das Gesamtprojekt beauftragt werden. Zur Unterstützung der Projektleitung sind vor allem Projektsteuerungserfahrungen im Bereich Planung und Ausführung von Hafenanlagen , sowie Erfahrungen bei der Steuerung der Einhaltung von Qualitäten, Kosten und Terminen, die wesentlich zum Erfolg des Projektes beitragen, erforderlich. Es wird bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausgewählten Bewerber als Bestandteil ihres Angebotes ein Bearbeitungs- und Personalkonzept vorzulegen haben.
    Projektadresse DE-20457 Hamburg
    TED Dokumenten-Nr. 41827-2010

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    • HPA Hamburg Port Authority AöR, Neuer Wandrahm 4, attn: Katja Monréal,
      DEUTSCHLAND-20457Hamburg. Tel. +49 4042847-2811. E-mail:
      ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de. Fax +49 4042847-2305.
      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 11.2.2010, 2010/S
      29-041827)Nichtabgeschlossenes VerfahrenDas Vergabeverfahren wurde
      eingestellt.
      Weitere zusätzliche Informationen
      Im Zuge des weiteren Projektverlaufes und den Planfeststellungsprozess
      haben sich die Rahmenbedingungen für das Projekt verändert. Zudem ist
      bereits zu diesem Zeitpunkt eine zu große Zeitspanne zwischen dem Aufruf
      zum Teilnahmewettbewerb und dem Beginn eines Verhandlungsverfahrens
      verstrichen. Deshalb soll das Vergabeverfahren E 067/10 V EU nach dem
      Teilnahmewettbewerb aufgehoben werden, um den Markt noch einmal aktuell
      unter Berücksichtigung der neuen Rahmenbedingungen abzufragen.
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    • BEKANNTMACHUNG – SEKTOREN Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): HPA Hamburg Port Authority AöR, Neuer Wandrahm 4, z. Hd. von Katja Monréal, 20457 Hamburg, DEUTSCHLAND. Tel. +49 4042847-2811. E-Mail: ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de. Fax +49 4042847-2305. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.hamburg-port-authority.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: HPA Hamburg Port Authority AöR, Brooktorkai 1, z. Hd. von Frau Beyer-Halwahs, Ausschreibungsstelle C11-3, Zi. EG.0.20, 20457 Hamburg, DEUTSCHLAND. Tel. +49 4042847-2181. E-Mail: ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de. Fax +49 4042847-2612. URL: www.hamburg-port-authority.de. Angebote/Anträge auf Teilnahme sind zu richten an: HPA Hamburg Port Authority AöR, Brooktorkai 1, z. Hd. von Frau Beyer-Halwahs, Ausschreibungsstelle C11-3, Zi. EG.0.20, 20457 Hamburg, DEUTSCHLAND. Tel. +49 4042847-2181. URL: www.hamburg-port-authority.de.

      I.2) HAUPTTÄTIGKEIT(EN) DES AUFTRAGGEBERS: Hafeneinrichtungen.

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Projektsteuerungsleistungen des Gesamtprojektes Westerweiterung.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: Hamburg. NUTS-Code: DE600.

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Die Hamburg Port Authority plant im Gesamtprojekt Westerweiterung im Wesentlichen eine Flächenerweiterung des Eurogate Container Terminal Hamburg in nordwestlicher Richtung mit der Errichtung einer Kaimauer von 1059 Meter für die Abfertigung von zwei Großschiffen, sowie einem Feederschiff. Zur Rückverlegung der Uferlinie werden ca. 3 Mio. m3 Boden, teilweise belastet durch die Vornutzung, sowohl land- als auch wasserseitig ausgebaut, umgeschlagen und zur Verfüllung des Petroleumhafens eingebaut bzw. extern verbracht. Die Fachlose Nautische Anlagen (Radar und Richtfeuer), Kaimauerbau und Erdbau werden zeitgleich vorbereitet und anschließend in räumlicher und terminlicher Abhängigkeit, nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses, ausgeführt. Im Rahmen des Gesamtprojektes Westerweiterung sind darüber hinaus eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen zu koordinieren, sowie planungsrelevante Aspekte von technischer und wirtschaftlicher Art zu berücksichtigen. Mit dem Auftrag sollen die Leistungen für das Gesamtprojekt beauftragt werden. Zur Unterstützung der Projektleitung sind vor allem Projektsteuerungserfahrungen im Bereich Planung und Ausführung von Hafenanlagen , sowie Erfahrungen bei der Steuerung der Einhaltung von Qualitäten, Kosten und Terminen, die wesentlich zum Erfolg des Projektes beitragen, erforderlich. Es wird bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die ausgewählten Bewerber als Bestandteil ihres Angebotes ein Bearbeitungs- und Personalkonzept vorzulegen haben.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 71320000, 71356300.

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja.

      II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Siehe Punkt
      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags.

      II.2.2) Optionen: Ja. Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung der Projektsteuerungsleistung für das Gesamtprojektes bis zum voraussichtlichen Projektende 2017 wird in mehreren Projektphasen gesondert jeweils als Optionen erfolgen. In dieser ersten Stufe handelt es sich um Projektsteuerungsleistungen zur Planung der Westerweiterung des CTH parallel zum Planfeststellungsverfahren bis zur Ausführungsreife, sowie um Koordinierung und Steuerung diverser bereits vorlaufender Einzelmaßnahmen (Planung/Ausführung), deren Dauer in II.3 genannt ist. Optional sollen u.a. eine mögliche Verlängerung der ersten Phase bzw. eine Zwischenphase sowie -unter der Voraussetzung des Vorliegens eines Planfeststellungsbeschlusses- die Begleitung während der Bauphase beauftragt werden.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG: Beginn: 1.7.2010. Ende: 31.12.2011.
      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Gemäß Verdingungsunterlagen im Angebotsverfahren.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften(falls zutreffend): Gemäß Verdingungsunterlagen im Angebotsverfahren.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung: Nein.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorlage von Erklärungen entsprechend § 11 Abs. 1 und Abs. 4 VOF sowie Auskünfte zu § 7 Abs. 2 VOF.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Darstellung Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen. Der Bewerber hat das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung durch Vorlage der Versicherungspolice nachzuweisen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Erklärungen zu Gesamtumsatz und Umsatz mit solchen Planungsleistungen, die mit den von der Vergabestelle ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die letzten fünf Geschäftsjahre. Soweit die Umsätze von dem Bewerber zusammen mit anderen (z. B. einer Arbeitsgemeinschaft) erbracht wurden, sind diese gesondert unter Angabe des prozentualen Anteils am Gesamtumsatz des betreffenden Projektes auszuweisen.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärungen zur Personalstruktur (entsprechend § 13 Abs. 2 lit. d) VOF): Jährliches Mittel der Führungskräfte in den letzten drei Jahren; Nennung des Namens und des jeweiligen Aufgabenbereiches; Jährliches Mittel der Beschäftigten (fest angestellte Mitarbeiter) in den letzten drei Jahren, gegliedert nach Berufsgruppen. Erklärungen über die personelle Leistungsfähigkeit bezüglich der Führungskräfte (entsprechend § 13 Abs. 2 lit. a) VOF), Nachweis der Berufszulassung, Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung (Lebensläufe, Diplome). Erklärungen zu Qualitätsmanagement bzw. Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Nachweis der Zertifizierung bzw. Konformitätserklärung des Qualitätsmanagementsystems. Erklärungen zu technischer Ausstattung (entsprechend § 13 Abs. 2 lit. e) VOF): Anzahl CAD-Arbeitsplätze, bezogen auf die Anzahl der Mitarbeiter; EDV-Schnittstellen; Officeprogramme; Weitere technische Hilfsmittel; Hinweis: Technische Ausstattung des Auftraggebers = „Microsoft Office - Version 2007“, „AutoCad - Version 2007“, Serverbasierendes „MS Projekt Tool“, zur Planung von Terminen, Kosten und Ressourcen (in Vorbereitung!) und „conetics“ ein internetgestütztes Projektinformationssystem. Der Auftraggeber erwartet, dass im Fall der Beauftragung Daten im Original oder über Schnittstellen ohne Verlust von Daten und Qualität – auch zur Weiterbearbeitung - übergeben werden können. Für die Bewertung des Teilnahmeantrages hat dieser Hinweis keine Bedeutung. Für die Kompetenzbereiche. — Konzeptionelle komplexe Planung und Koordination der Planungsbeteiligten, — Koordinierung der Planung und Ausführung von Hafenanlagen, — Koordinierung der Planung und Ausführung im Erd- / Grundbau, — Kosten- / Risikomanagement, — Vertragsmanagement. Sind jeweils Erklärungen über die in den vergangenen fünf Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen bzw. realisierten Planungen in Bauprojekten mit Baukosten größer 10 000 000 EUR zu erbringen. Erklärungen umfassen: — kurze Beschreibung der Maßnahme, — Gesamt-Honorarsumme (Nettosumme) bzw. Gesamt-Baukosten, — Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungsbilder und -phasen (soweit zutreffend in Anlehnung an HOAI), — Leistungszeitraum und geographische Lage, — Auftraggeber (Ansprechpartner mit Position und Telefonnummer). Beschränkung auf max. zehn vergleichbare Referenzprojekte pro Kompetenzbereich. Aus dieser Liste können je Kompetenzbereich max. drei Referenzprojekte ausführlicher dargestellt werden (jeweils auf max. zwei Seiten DIN A4).

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nein.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart: Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf folgende Kriterien: die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind.

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber: E 067/10 V EU.

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Anträge auf Teilnahme: 26.2.2010 - 11:45.

      IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können: Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein.

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung (SektVO Sept.2009). Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt.
      II.1.5) grob beschrieben. Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist ein Bewerbungsformblatt abzurufen. Dieses Formblatt beschreibt die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltende Form. Das Einreichen weiterer Unterlagen als Ergänzung ist möglich. Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben. Die Beachtung aller formalen Kriterien, einschließlich des Bewerbungsformblattes ist zwingend; die Missachtung ohne berechtigten Grund stellt ein Ausschlusskriterium dar. Die Teilnahmeunterlagen sind als solche zu kennzeichnen und in einem geschlossenen Umschlag per Post oder direkt zu übermitteln. Eine Missachtung ohne berechtigten Grund hat einen Ausschluss vom Verfahren zur Folge. Bewerbergemeinschaften:
      1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
      2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind in dem Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt.
      III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen der jeweiligen Mitglieder erfüllt werden. Das Bewerbungsformblatt ist für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
      3. Die Bewerbergemeinschaft hat weiter anzugeben, in welcher Rechtsform sie die Auftragsabwicklung im Fall der Beauftragung durchführen will.
      4. Die Bewerbergemeinschaft hat zudem mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung vorzulegen, mit der sie bestätigt, dass die Satzung der Bewerbergemeinschaft so gestaltet ist, dass auch bei der Eröffnung eines eventuellen Insolvenzverfahrens über das Vermögen eines Mitgliedes - die Bewerbergemeinschaft und ggf. auch spätere Bieter- oder Auftragnehmer-gemeinschaft weitergeführt wird und - dem Insolvenzverwalter im Rahmen des nach §§ 728 Abs. 2, 736 Abs. 1 BGB -bzw. nach sonstigen Rechtsvorschriften, die abhängig von der Rechtsform der Gemeinschaft einschlägig sind- Zulässigen das Recht eingeräumt wird, Mitglied der Bewerber- / Bieter- / Auftragnehmergemeinschaft zu werden.
      5. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerber-gemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen. Nachunternehmer:
      1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt.
      III.2) Teilnahmebedingungen erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
      2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung nicht abgegeben werden, so ist im Teilnahmeantrag darzulegen, wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer in dem nachfolgenden Verhandlungsverfahren durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/ der Nachunternehmer verhindert werden sollen. Bewertung der Bewerber: Im Teilnahmewettbewerbung werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Punkt
      III.2) dargelegten Teilnahmebedingungen erfüllen. Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
      1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers = 20 %
      2. Fachliche Eignung des Bewerbers = 70 % (technische Leistungsfähigkeit und technische Ausstattung; Referenzen)
      3. Gesamteindruck des Teilnahmeantrages = 10 % (Der Teilnahmeantrag wird unter Qualitätsaspekten geprüft. Qualität heißt, dass eine spezifische, auf das Projekt bezogene und nicht zu umfangreiche gegliederte Bewerbung erwartet wird, die ein leichtes Auffinden der Angaben sicherstellt. Die Qualität der Bewerbung lässt erwarten, dass auch die im Auftragsfall zu erbringende Ausarbeitung in gleicher Qualität ist.). Die am besten geeigneten Bewerber erhalten nach Auswertung des Teilnahmewettbewerbes detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich, per Fax oder E-Mail, bis sechs Tage, in dringenden Fällen bis 4 Tage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrages an folgende Adresse zu richten: Hamburg Port Authority AöR, Neuer Brooktorkai 1, D-20457 Hamburg. HPA C1, Zentraler Einkauf. Fax +49 40 42847-2612. E-Mail:ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, werden unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich die Information regelmäßig abzurufen.

      VI.4) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Düsternstraße 10, 20354 Hamburg, DEUTSCHLAND.

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 9.2.2010.
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  • Gewährleistung

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