• DE-Essen
  • 03/2006
  • Ergebnis
  • (ID 3599)

Gestaltungswettbewerb "Alte Synagoge"

Beschränkter Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 8 Teilnehmern
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  • 1. Preis

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    • Architekten
      SPACE4, Stuttgart (DE) Büroprofil

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    • Architekten
      Nattler Architekten, Essen (DE) Büroprofil

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      Lepel & Lepel Architektur, Innenarchitektur, Köln (DE) Büroprofil

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  • Anerkennung

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    • Architekten
      Kastner Pichler Architekten, Köln (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 03/2006 Entscheidung
    Verfahren Beschränkter Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 8 Teilnehmern
    Berufsgruppen Arbeitsgemeinschaft aus Architekten oder Innenarchitekten, Ausstellungsgestaltern und Lichtgestaltern
    Gebäudetyp Sakralbauten
    Sprache Deutsch
    Ort DE-Essen
    Preisgelder/Honorare 25.000 EUR inkl. USt.
    Preisrichter Fritz Heinrich Personenprofil
    Aufgabe
    Im Auftrag der jüdischen Gemeinde errichtete der Baumeister Prof. Edmund Körner den Synagogenbau zwischen 1911 und 1913.
    Beabsichtigt ist eine Neuakzentuierung des Hauptraumes sowie eine Nutzung des Sockelgeschosses für die Dauerausstellung \"Stationen jüdischen Lebens\".
    Downloads Protokoll_Synagoge_Essen.pdf

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    • D-Essen: Dienstleistungen von Architekturbüros

      2005/S 172-170943

      WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG

      Dienstleistungsauftrag


      ABSCHNITT I: AUFTRAGGEBER

       I.1) Offizieller Name und Anschrift des Auftraggebers:  
      Stadt Essen, der Oberbürgermeister, Immobilienwirtschaft, Att: Frau Dipl.-Ing. AKNW S. Frevel, Lindenallee 59-67, D-45121 Essen. Tel.:  +49-201-8860620. Fax:  +49-201-8860501. E-mail: stephanie.frevel@immo.essen.de.
       I.2) Nähere Auskünfte sind bei folgender Anschrift erhältlich:  
      Siehe I.1.
       I.3) Unterlagen sind bei folgender Anschrift erhältlich:  
      Siehe I.1.
       I.4) Bewerbungen sind an folgende Anschrift zu schicken:  
      Siehe I.1.
       I.5) Art des Öffentlichen Auftraggebers:  
      Einrichtung des öffentlichen Rechts.

      ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS

       II.1) Beschreibung des Vorhabens
       II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs durch den Auftraggeber:  
      Gestaltungswettbewerb "Alte Synagoge".
       II.1.2) Beschreibung:  
      Im Auftrag der jüdischen Gemeinde errichtete der Baumeister Prof. Edmund Körner den Synagogenbau zwischen 1911 und 1913. Zur Synagoge wurde im hinteren östlichen Teil auch das Rabbinerhaus angefügt, in dem nach dem zweiten Weltkrieg das Stadtarchiv Essen untergebracht wurde. Synagoge und Rabbinerhaus bildeten eine inhaltliche ebenso wie architektonische Einheit.
      1979 entschied sich die Stadt Essen die ALTE SYNAGOGE als Gedenkstätte und historisch-politisches Dokumentationsforum weiter zu führen.
      Beabsichtigt ist eine Neuakzentuierung des Hauptraumes sowie eine Nutzung des Sockelgeschosses für die Dauerausstellung "Stationen jüdischen Lebens". Damit eine einladende Raumatmosphäre entstehen und die in ihren Konturen rekonstruierte Innenarchitektur ihre synagogale Prägung intensiver entfalten kann, muss der Hauptraum weitgehend frei von installierten Ausstellungselementen gehalten werden. Klang- und Lichtelemente können dazu beitragen, den Raum atmosphärisch zu füllen und zu akzentuieren. Der Raum selbst soll zu einer eindrucksvollen Dauerausstellung werden.
      Die Ausstellung "Stationen jüdischen Lebens" soll hingegen im Sockelgeschoss einen neuen Platz finden. Diese Ausstellung, die im Wesentlichen geschichtlich orientiert ist, ist als eine weitere thematische Ergänzung und Vertiefung zu den sich im Hauptraum stellenden Fragen zu sehen.
      Zweck des Wettbewerbs ist es, alternative Lösungsvorschläge zu erhalten und einen Architekten bzw. eine Architektin, Ausstellungs- und Lichtgestalter bzw. Ausstellungs- und Lichtgestalterin in Arbeitsgemeinschaft als Auftragnehmer bzw. Auftragnehmerin für die Planungsleistungen zu ermitteln. Verantwortlich und Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerin des Teams ist hierbei derArchitekt bzw die Architektin oder der Innenarchitekt bzw. die Innenarchitektin.
       II.1.3) Ort der Ausführung:  
      45127 Essen, Steeler Str. 29
      NUTS code: DEA13.
       II.1.4) Nomenklaturen
       II.1.4.1) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):  
      74220000.
       II.1.4.2) Andere einschlägige Nomenklaturen (CPC):
       II.1.4.3) Dienstleistungskategorie:

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN

       III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:  
      Teilnahmevoraussetzung ist die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE). Diese besteht aus den Fachlichkeiten Architekt bzw. Architektin oder Innenarchitekt bzw. Innenarchitektin, Ausstellungsgestalter bzw. Ausstellungsgestalterin und Lichtgestalter bzw. Lichtgestalterin. Verantwortlich und Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerin des Teams ist hierbei derArchitekt bzw. die Architektin oder der Innenarchitekt bzw. die Innenarchitektin.
      Am Tage der Auslobung müssen von der Arbeitsgemeinschaft folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
      1. Geschäftssitz im Zulassungsbereich
      2. zum satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen und
      3. der bevollmächtigte Vertreter bzw. die bevollmächtigte Vertreterin der Gesellschaft und der Verfasser bzw. die Verfasserin der Wettbewerbsarbeit erfüllen die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind.
      4. von mindestens einer Person, die zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Architektin oder Innenarchitekt bzw. Innenarchitektin berechtigt und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland ist
      5. von mindestens einer Person, die die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Architektin nach § 2 BauKaG NRW und Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied der WTO-Dienstleistungsabkommen ist, hat
      6. von mindestens einer Person, die zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Architektin nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig ist; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie
      Jedes Mitglied der ARGE muss teilnahmeberechtigt sein; dies gilt auch bei Beteiligung von freien Mitarbeitern bzw. Mitarbeiterinnen. Mitglieder der ARGE sowie freie Mitarbarbeitern bzw. Mitarbeiterinnen, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen in keiner weiteren ARGE am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.
      Bewerbungsunterlagen (Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt)
      1. Versicherung aller Mitglieder der ARGE, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 11 VOF gegen sie oder ihn vorliegen
      2. Nachweis der Führung der Berufsbezeichnung aller Mitglieder der ARGE
      3. Versicherung, dass sich kein weiteres Mitglied einer eventuell bestehenden Bürogemeinschaft bewirbt.
      4. Referenzen der Lichtgestalter bzw. Lichtgestalterin über realisierte Projekte
      5. Referenzen der Ausstellungsgestalter bzw. Ausstellungsgestalterin über realisierte Projekte
      Referenzen der Architekten bzw. Architektinnen oder Innenarchitekten bzw. Innenarchitektinnen über die Planung oder Umgestaltung von Synagogen sind wünschenswert.
       III.2) Die Teilnahme ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:  
      Ja.
      Ja, siehe III.1).

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

       IV.1) Art des Wettbewerbs:  
      Offener Wettbewerb.
       IV.1.1) Voraussichtliche Teilnehmerzahl oder Marge:  
      Genaue Zahl:12.
       IV.1.1.1) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:  
      1: ARGE unter Leitung von Frau Claudia Franke, Architektin, Berlin
      2: ARGE unter Leitung von Prof. Jürg Steiner Architektengesellschaft mbH, Wuppertal
      3: ARGE unter Leitung von Herr Harry Schöpke, Architekt, Essen
      4: ARGE unter Leitung von Nattler GmbH, Essen.
       IV.2) Kriterien für die Bewertung der Vorhaben:  
      Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF)
      § 11)
      § 12, Absatz 1a) Nachweis entprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung
      § 13 Absatz 1, Absatz 2 a-c und e.
       IV.3) Verwaltungsinformationen
       IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber:  
      60-5-1.
       IV.3.2) Bedingungen für Erhalt der Ausschreibungsunterlagen und zusätzlicher Unterlagen:
       IV.3.3) Schlusstermin für den Eingang der Wettbewerbsarbeiten bzw. der Teilnahmeanträge:  
      37 Tage nach Versendung der Bekanntmachung.
       IV.3.4) Versendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber:
       IV.3.5) Sprache oder Sprachen, die von den Bewerbern verwendet werden können:  
      Deutsch.
       IV.4) Preise und Preisgericht
       IV.4.1) Anzahl und Höhe der Preise:  
      Es werden insgesamt 25.000 Euro ausgelobt:
      1. Preis 10.000 Euro
      2. Preis 6.500 Euro
      3. Preis 4.500 Euro
      Für 2 Anerkennungen stehen je 2.000 Euro zur Verfügung.
       IV.4.2) Angaben zur Kostenerstattung:
       IV.4.3) Der im Anschluss an diesen Wettbewerb vergebene Dienstleistungsauftrag muss dem Gewinner oder den Gewinnern des Wettbewerbes erteilt werden:  
      Ja.
       IV.4.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den Auftraggeber verbindlich:  
      Ja.
       IV.4.5) Namen der Mitglieder des Preisgerichts:  
      Herr Dr. Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden Deutschland, Berlin
      Herr Prof. Ulrich Pötter, Architekten Pötter Ulrich Prof. u. Treiber Roland, Wuppertal
      Frau Prof. Christiane Remensperger, Universität Dortmund, Dortmund
      Herr Hans Christoph Goedeking, Architekten Goedeking, Wuppertal
      Frau Dr. Edna Brocke, Leiterin ALTE SYNAGOGE, Essen
      Herr Prof. J. Alexander Schmidt, Universität Duisburg-Essen, FB 10, Essen
      Herr Prof. Andor Izsàk, Europäisches Zentrum für jüdische Musik, Hannover
      Frau Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand 6a "Umwelt und Bauen", Essen
      Herr Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsbereichsvorstand 4 "Bildung, Jugend und Kultur", Essen
      Herr Manfred Becker, Technischer Leiter Immobilienwirtschaft, Essen
      Herr Hanslothar Kranz, Vorsitzender des Bau- und Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Essen
      Herr Hanns-Jürgen Spieß, Vorsitzender des Kulturausschuss des Rates der Stadt Essen
      angefragt:
      Herr Dr. Salomon Korn, Vorsitzender derJüdischen Gemeinde Frankfurt, Frankfurt/Main
      Herr Hans-Heinrich Grosse-Brockhof, Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
      Sachverständige ohne Stimmrecht:
      Herr Dr. Peter Schwiderowski, Stellvertretender Leiter ALTE SYNAGOGE, Essen
      Herr Bürgermeister Rolf Fliß, Bürgermeister der Stadt Essen
      angefragt:
      Frau Dr. Petra Beckers, Leiterin Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege, Essen
      Herr Dr. Henning Osthues-Albrecht, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Essen und Vorstandsmitglied "Stiftung ALTE SYNAGOGE", Essen.

      ABSCHNITT VI: ANDERE INFORMATIONEN

       VI.1) Die Bekanntmachung ist freiwillig:  
      Nein.
       VI.2) Der Wettbewerb steht mit einem Vorhaben/Programm in Verbindung, das mit Mitteln der EU-Strukturfonds finanziert wird:  
      Nein.
       VI.3) Sonstige informationen:
       VI.4) Datum der Versendung der Bekanntmachung:  
      5.9.2005.


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