ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER |
| I.1) | NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt. V - Hochbau, Württembergische Straße 6, z. Hd. von Herrn Tschacher, V S 1, Frau Haase, V S 1-4, D-10707 Berlin. Tel. 9012 4724 und 5934. Fax 9012 3013. Weitere Auskünfte erteilen: Siehe I.1) sowie Herr Kramm, Fehrbelliner Platz 2, D-10707 Berlin. Tel. 030 / 9012 7187. Fax 030 / 9012 3381. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen. |
| I.2) | | ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Regional- oder Lokalbehörde. |
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND |
| II.1) | | BESCHREIBUNG |
| II.1.1) | Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Ingenieurleistungen bei der Tragwerksplanung für die Baumaßnahme Umbau, Sanierung und Erweiterung der Staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik in Berlin. |
| II.1.2) | | Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik , Erich-Weinert-Straße 103, D-10409 Berlin. |
| II.1.3) | | Gegenstand der Bekanntmachung: |
| II.1.4) | | Angaben zur Rahmenvereinbarung: |
| II.1.5) | Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Ingenieurleistungen bei der Tragwerksplanung zunächst für die Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung nach HOAI Teil VIII, § 64 (Leistungsphasen 2-4), optional die Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe (Leistungsphasen 5-6). Der Auftraggeber behält sich die Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte vor. Grundlage der Beauftragung ist das Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei der Tragwerksplanung. Die Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik ist eine Schule mit besonderer pädagogischer Prägung, in der die allgemeine mit der beruflichen Bildung in einem durchgehenden Bildungsgang verbunden ist. Die Schule einschließlich des Internates beruhen auf einem Ganztagesprinzip. Der Schulbetrieb darf nicht beeinträchtigt werden, da Ausweichtrainingsorte nicht vorhanden sind. Die Baumaßnahme umfasst die Schaffung neuer Ballettsäle (650 m2 HNF), zusätzliche Nebenflächen für die zentrale Erschließung, den Abriss bzw. die Sanierung vorhandener Gebäude, um die schulorganisatorischen Wegebeziehungen zu verbessern. Die Raumprogrammfläche der Baumaßnahme beträgt ca. 6 700 m2, hiervon 4 800 m2 Umbauflächen und 1 700 m2 Neubauflächen. Die Hauptnutzfläche gliedert sich in Räume für den allgemeinen Unterricht und Fachräume für die künstlerischen Fächer sowie einem Internat. Information: Bauherrenseitig ist ein Projektsteuerer eingesetzt. der über ein VOF-Verfahren ausgewählt wurde. Für die Gebäudeplanung - Leistungsphasen 2 bis 5 - ist ein begrenzt offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren entspr. GRW 95 veröffentlicht worden. |
| II.1.6) | Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 74232700. |
| II.1.7) | | Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja. |
| II.1.8) | | Aufteilung in Lose: Nein. |
| II.1.9) | | Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein. |
| II.2) | | MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS |
| II.2.1) | | Gesamtmenge bzw. -umfang: Geschätzte Gesamtkosten der o.g. Baumaßnahmen einschl. Außenanlagen und Nebenkosten betragen brutto 18 500 000,00 EUR. |
| II.2.2) | | Optionen: Ja. Beschreibung der Optionen: Ingenieurleistungen bei der Tragwerksplagung nach HOAI Teil VIII, § 64 besondere Leistungen, die Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe (Lph 5-6):konstruktiver Nachweis des Feuerwiderstandes der Bauteile. |
| II.3) | | VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG: Beginn: 10/2006. Ende: 12/2006. |
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN |
| III.1) | | BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG |
| III.1.1) | | Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Nachweis durch Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, dass eine durchlaufende ausreichende Jahresversicherung: Deckungssumme 5 000 000 EUR für Personenschäden und für sonstige Schäden 300 000 EUR besteht und dass eine bei Vertragsabschluss zwingend vorzulegende Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung Personenschäden 1 000 000 EUR und sonstige Schäden 500 000 EUR ausgestellt werden wird. |
| III.1.2) | | Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Bau- Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin, u.a. Allgemeine Vertragsbedingungen -AVB- zu den Verträgen für freiberuflich Tätige des Landes Berlin, Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben des Landes Berlin -ABau, Landeshaushaltsordnung Berlin -LHO-, Honorarordnung für Architekten und Ingenieure - HOAI - Auflage 2002, Berliner Bauordnung, Vertragsmuster des Landes Berlin. |
| III.1.3) | | Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Keine Bietergemeinschaft. |
| III.1.4) | | Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: |
| III.2) | | TEILNAHMEBEDINGUNGEN |
| III.2.1) | | Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber soll die Eignung zur Erbringung seiner Leistung durch Nachweise seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit entsprechend den §§ 7,11,12,13 VOF belegen. Für die Qualifikation ist das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formular "Bewerberbogen" zu verwenden. Das Bewerberformular ist unter der Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/ausschreibungen/vof/ abrufbar. Der Dateinahme für den Bewerberbogen lautet: Bewerbung Staatliche Ballettschule - Tragwerksplanung. Die Bewerbung mit Register und mit den dazugehörigen Anlagen sind in einfacher gehefteter Form einzureichen. Abweichungen von formalen Anforderungen können zum Ausschluss vom Bewerbungsverfahren führen. Rechtslage - Geforderte Nachweise: Der Bewerber hat eine Erklärung über seine wirtschaftlichen Verknüpfungen gemäß § 7 (2) VOF sowie den Namen und die berufliche Qualifikation der Person abzugeben, die die Leistung tatsächlich erbringt gemäß § 7 (3) VOF. Der Bewerber hat eine mit einer eigenhändigen Unterschrift versehene Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gemäß § 7 (2) und § 11 a - e der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) abzugeben. Auf Verlangen des Auftraggebers ist ein zeitnaher Nachweis gemäß § 11 d VOF durch Erklärung des zuständigen Finanzamts bzw. eines Steuerberaters zu erbringen, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben entsprechend den geltenden Rechtsvorschriften erfüllt. Das Fehlen der Erklärungen kann zum Ausschluss führen. |
| III.2.2) | | Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Nachweise: Gemäß § 12 (1) a und 12 c VOF hat der Bewerber folgende Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu erbringen: Den Nachweis einer entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung. Eine Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren, die in Art und Ausführung mit der zu beauftragenden Leistung identisch ist. |
| III.2.3) | | Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Entsprechend § 13 VOF: a) Nachweis der Berufszulassung bzw. Studiennachweis über die berufliche Befähigung des Bewerbers und /oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Person. b) Einer Referenzliste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen mit ähnlichen Gebäudetypen, die mit der betreffenden Dienstleistung vergleichbar sind. Als Angaben zu den Referenzprojekten sind zu erbringen: Herstellungskosten gesamt, erbrachter Leistungsumfang, Leistungszeit, HNF, Auftraggeber mit Ansprechpartner (öffentlicher oder privater). c) Durch Angaben über die technische Leitung. d) Durch eine Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten (festangestellte) Mitarbeiter und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist. e) Durch eine Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung (Hardware und fachspezifische Software) der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird, der Ausstausch von Daten (dxf, GAEB), grafischer und sonstiger Dateien in digitaler Form muss gewährleistet werden und ist nachzuweisen. f) durch eine Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität. g) Ergänzung zu § 13 b VOF: Nachweise des Projektleiters, der für die Ausführung dieser Leistung vorgesehen ist: Erfahrung im Umgang mit Neubau, Umbau und Bauen unter laufendem Betrieb durch eine Referenzliste mit ähnlich vergleichbaren Leistungen /Einrichtungen der letzten 3 Jahre mit Angaben zu Projekten, Nettokosten gesamt, Leistungsphasen, Leistungszeit, eigener Leistungsumfang, Ansprechpartner der AG (max. 5 Referenzen mit je max. 2 Bildern). Erklärung zur Ortspräsenz im Sinne einer sofortigen zeitlichen Verfügbarkeit für einen reibungslosen Ablauf und Einhaltung der Termine. Alle geforderten Erklärungen / Nachweise sind vorzulegen (ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert). Fehlende Erklärungen / Nachweise können zum Ausschluss führen. Hinweis: Die Bewerbungsunterlagen werden nur auf Anforderung zurückgesandt. |
| III.2.4) | | Vorbehaltene Aufträge: |
| III.3) | | BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE |
| III.3.1) | | Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ja. Architekten und Ingenieure nach § 23 VOF. |
| III.3.2) | | Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja. |
ABSCHNITT IV: VERFAHREN |
| IV.1) | | VERFAHRENSART |
| IV.1.1) | | Verfahrensart: Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein. |
| IV.1.2) | | Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 5. |
| IV.1.3) | | Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: |
| IV.2) | | ZUSCHLAGSKRITERIEN |
| IV.2.1) | | Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind. |
| IV.2.2) | | Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: |
| IV.3) | | VERWALTUNGSINFORMATIONEN |
| IV.3.1) | | Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: |
| IV.3.2) | | Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: |
| IV.3.3) | | Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Zahlungsbedingungen und -weise: Siehe Punkt III.2.1 - Bewerberbogen. |
| IV.3.4) | | Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 25.11.2005. |
| IV.3.5) | | Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 10.1.2006. |
| IV.3.6) | | Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. |
| IV.3.7) | | Bindefrist des Angebots: |
| IV.3.8) | | Bedingungen für die Öffnung der Angebote: |
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN |
| VI.1) | | DAUERAUFTRAG: |
| VI.2) | | AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: |
| VI.3) | | SONSTIGE INFORMATIONEN: Zuständige Stelle für die Nachprüfung von Vergabeentscheidungen nach der VOF ist nach § 104 Absatz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.08.1998 (Bundesgesetzblatt I S 2546) die Vergabekammer des Landes Berlin mit Sitz bei der für Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltung , Martin-Luther-Straße 105, 10825 Berlin, Tel.:(030)90 13 83 16, Fax.: (030) 90 13 76 13. Rahmenvertrag? Nein. Andere einschlägige Nomenklaturen (CPA/NACE/CPC) 867. Ist die Bekanntmachung freiwillig? Nein. |
| VI.4) | | NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN |
| VI.4.1) | | Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: |
| VI.4.2) | | Einlegung von Rechtsbehelfen: |
| VI.4.3) | | Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind: |
| VI.5) | | TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 20.10.2005. |