• 05/2003
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KfW-Award 2003: Flexibles Wohnen

Award / Auszeichnung
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    Ergebnis 05/2003 Ergebnis
    Verfahren Award / Auszeichnung
    Berufsgruppen Bauherren
    Zulassungsbereich EWR
    Sprache Deutsch
    Preisgelder/Honorare 27.000 EUR inkl. USt.
    Auslober/Bauherr KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main (DE), Bonn (DE)
    Aufgabe
    Der KfW-Award richtet sich an alle privaten Bauherren, deren Haus oder Wohnung vorbildhafte und zukunftsweisende Lösungen hinsichtlich der Anforderungen nach Flexibilität aufzeigt - unabhängig davon, ob es sich um eine Geschosswohnung oder ein Einfamilienhaus, einen Neubau oder eine Bestandsrenovierung handelt.
    Informationen

    Weiterführende Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie unter: http://www.kfw.de/

    KfW-Award 2003: 1. Preis
     
    Den mit 10.000 EUR dotierten ersten Preis erhielten Stephan und Elisabeth Steuber für ihr freistehendes Einfamilienhaus in Kleinmachnow bei Berlin.
    Preisgeld: 10.000 EUR

    Bauherren: Elisabeth Steuber und Dr. Stephan Steuber
    Architekten: Eckert Negwer Suselbeek
    Adresse: 14052 Kleinmachnow
    Freistehendes Einfamilienhaus, Neubau, Niedrigenergiehaus-Standard


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      Idee und Zielsetzung des Wettbewerbs
      Das Haus im Grünen, die gepflegte Wohnung in einer lebenswerten Umgebung, das individuelle Lofthaus in einer vitalen Stadt – der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist so alt wie unsere Geschichte.

      Die Ansprüche an das Wohnen wandeln sich jedoch zunehmend in der heutigen durch globales Denken und moderne Technologien geprägten Zeit. Ganz besonders die Länder in dem vereinten Europa wachsen mehr und mehr zusammen. Und damit auch die Menschen, die in ihnen leben und wohnen. Dies prägt die gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen und wird sich langfristig auch in einer Anpassung von Baukultur und Wohneigentum niederschlagen.

      Hier gibt es speziell in Deutschland noch Nachholbedarf. Wohneigentum steht bei uns zwar traditionell hoch im Kurs: Als Vorsorge für das Alter, als Platz für junge Familien mit Kindern oder auch für die Entfaltung individuellen Lebens. Doch wohnen hierzulande gerade vier von zehn Familien in den eigenen vier Wänden, während es in anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Spanien oder Irland etwa acht von zehn sind.

      Die Gründe hierfür sind vielfältig. Sie hängen mit den jeweils länderspezifischen Wohnpräferenzen, der Wirtschaftsstruktur sowie mit der Besiedlungsdichte und der Topographie zusammen. Speziell in Deutschland kommen noch teure Grundstückspreise und hohe Baukosten hinzu. Wer hierzulande ein Haus bauen will, muss durchschnittlich etwa neun Jahreseinkommen aufbringen. Zum Vergleich: In Frankreich, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden reichen etwa vier bis fünf Jahreseinkommen aus. Allerdings sind unsere Nachbarn auch andere Standards gewohnt. So wird in Holland zumeist kleiner gebaut und auf einen Keller verzichtet. Außerdem gibt ein genormter Bauplan den Grundriss vor und beim Rohbau werden größtenteils vorgefertigte Bauteile verwendet – so kann kostengünstig gebaut werden.

      Hier möchte der Wettbewerb der KfW ansetzen. Unter dem Motto „Europäisch Leben – Europäisch Wohnen“ werden vorbildhafte Wohnobjekte in Deutschland gesucht, die sich den Traditionen europäischen Bauens auf dem Lande und in der Stadt verpflichtet fühlen und die sich von kreativen und zukunftsweisenden Ideen oder Vorbildern haben inspirieren lassen. Ohne dabei die praktikable und kostengünstige Umsetzung außer Acht zu lassen. Dabei widmet sich der Wettbewerb jedes Jahr einem bestimmten Schwerpunktthema, das von der Jury definiert wird. Mit dem mit insgesamt 27.000 EURO dotierten Wettbewerb will die KfW ihren gesellschaftlichen und unternehmerischen Aufgaben entsprechen und Impulse zur Belebung des Wohneigentums in Deutschland geben. Die Medienpartner, das Nachrichtenmagazin FOCUS und das Wirtschaftsmagazin WISO im ZDF, unterstützen die KfW in diesem Anliegen.


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