• DE-48149 Münster
  • 21.07.2010
  • Ausschreibung
  • (ID 45862)

Universitätsklinikum Münster - Realisierung des PAN-Zentrums (Pathologie/Anatomie/ Neuropathologie)


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  • Projektdaten

    maximieren

    Bewerbungsschluss 21.07.2010, 14:00 Bewerbungsschluss
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Architekten, Bauingenieure
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-10
    Gebäudetyp Hochschulen, Wissenschaft und Forschung / Gesundheitswesen
    Art der Leistung Technische Ausrüstung
    Zulassungsbereich EWR
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Universitätsklinikum Münster, Münster (DE)
    Aufgabe
    Das Universitätsklinikum Münster beabsichtigt am Standort der gegenwärtigen Anatomie ein Zentrum für molekulare und morphologische Forschung und Diagnostik zu errichten. Dieses Zentrum beinhaltet folgende Institute: 1. die Anatomie; 2. die Neuropathologie; 3. die Pathologie und zusätzliche Lehreinrichtungen.
    Im Rahmen eines ersten Umsetzungsschrittes sollen die Anatomie (ca. 3 000 m² NF) und die Neuropathologie (ca. 1 500 m² NF) beplant und bis Ende 2011 erstellt werden. Die vorliegende Entwurfsplanung enthält weiterhin die Pathologie (ca. 4 000 m² NF) und zusätzliche Lehrflächen (ca. 600 m² NF).
    Die Genehmigungsplanung wird derzeit bearbeitet.
    Auf Basis der vorliegenden Entwurfsplanung sollen die Leistungen der TGA fortgeführt werden.
    Hierzu werden Leistungen mit folgenden Inhalten fällig: Los 1: Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI (Lph 5-9) GWA/WBR/GLT; Los 2: Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI (Lph 5-9) ELT.
    Die Leistungen werden in getrennten Losen vergeben.
    Bei Mehrfachbewerbungen ist eine gesonderte Bewerbung je Los einzureichen.
    Leistungsumfang
    Los 1: Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI (Lph 5-9) GWA/WBR/GLT; Los 2: Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI (Lph 5-9) ELT.
    Projektadresse DE-48149 Münster
    TED Dokumenten-Nr. 204816-2010

  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Universitätsklinikum Münster
      UKM Infrastruktur Management GmbH Domagkstraße 5
      z. H. Herrn Stephan Triphaus
      48149 Münster
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 2518346240
      E-Mail: stephan.triphaus@ukmuenster.de
      Fax +49 2518345380
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.klinikum.uni-muenster.de/
      Weitere Auskünfte erteilen: SPM Stein Projektmanagement
      Königsallee 63-65
      z. H. Herrn Heinz Osterhage
      40215 Düsseldorf
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 211301257-70
      E-Mail: ukm@stein-pm.de
      Fax +49 211301257-88
      Internet: www.stein-pm.de
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: SPM Stein Projektmanagement
      Königsallee 63-65
      z. H. Herrn Heinz Osterhage
      40215 Düsseldorf
      DEUTSCHLAND
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: SPM Stein Projektmanagement
      Königsallee 63-65
      z. H. Herrn Heinz Osterhage
      40215 Düsseldorf
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: ukm@stein-pm.de
      Internet: www.stein-pm.de

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Einrichtung des öffentlichen Rechts
      Gesundheit
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Universitätsklinikum Münster - Realisierung des PAN-Zentrums (Pathologie/
      Anatomie/ Neuropathologie).

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      NUTS-Code DEA33

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Das Universitätsklinikum Münster beabsichtigt am Standort der
      gegenwärtigen Anatomie ein Zentrum für molekulare und morphologische
      Forschung und Diagnostik zu errichten. Dieses Zentrum beinhaltet folgende
      Institute:
      1. die Anatomie;
      2. die Neuropathologie;
      3. die Pathologie und zusätzliche Lehreinrichtungen.
      Im Rahmen eines ersten Umsetzungsschrittes sollen die Anatomie (ca. 3 000
      m² NF) und die Neuropathologie (ca. 1 500 m² NF) beplant und bis Ende 2011
      erstellt werden. Die vorliegende Entwurfsplanung enthält weiterhin die
      Pathologie (ca. 4 000 m² NF) und zusätzliche Lehrflächen (ca. 600 m² NF).
      Die Genehmigungsplanung wird derzeit bearbeitet.
      Auf Basis der vorliegenden Entwurfsplanung sollen die Leistungen der TGA
      fortgeführt werden.
      Hierzu werden Leistungen mit folgenden Inhalten fällig:
      Los 1: Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI
      (Lph 5-9) GWA/WBR/GLT;
      Los 2: Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI
      (Lph 5-9) ELT.
      Die Leistungen werden in getrennten Losen vergeben.
      Bei Mehrfachbewerbungen ist eine gesonderte Bewerbung je Los einzureichen.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71000000, 71320000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Nein

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Ja
      sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden nur für ein Los

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Los 1: Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI
      (Lph 5-9) GWA/WBR/GLT;
      Los 2: Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI
      (Lph 5-9) ELT.

      II.2.2) Optionen
      Ja
      Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung der Leistungen erfolgt
      stufenweise und in Abhängigkeit der Finanzierung bzw. Förderung des
      Vorhabens und der weiteren positiven Entscheidungen von bauherrenseitigen
      Entscheidungsgremien bezüglich der Weiterführung des Vorhabens. Der
      Auftraggeber hat somit jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu
      beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht,
      noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den
      Auftraggeber entstehen. Die Erste Stufe der Beauftragung umfasst die LP
      5-7 HOAI. Die zweite Stufe umfasst LP 8, die Dritte LP 9. Die Leistungen
      sind direkt bzw. innerhalb einer angemessenen Frist (10 Werktage) nach
      Auftragsvergabe wahrzunehmen.
      Der Umfang der Leistung ab LP 5 ist abhängig von den Festlegungen des
      Bauherrn hinsichtlich der Art der Vergabe (GU-, Teil-GU- oder
      Einzelvergabe) und dem Ablauf der Maßnahmen (vorgezogene Teilmaßnahmen).
      Vorgenannte Festlegungen werden spätestens mit Abschluss der LP 4
      getroffen bzw. begleitend zum Vrrhandlungsverfahren.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Dauer in Monaten 30 (ab Auftragsvergabe)
      ANGABEN ZU DEN LOSEN
      LOS-Nr.: 1
      BEZEICHNUNG: Technische Gebäudeausrüstung GWA/WBR/GLT
      1) KURZE BESCHREIBUNG
      Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI (Lph 5-9)
      GWA/WBR/GLT.
      2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
      71000000, 71320000
      LOS-Nr.: 2
      BEZEICHNUNG: Technische Gebäudeausrüstung ELT
      1) KURZE BESCHREIBUNG
      Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung – Teil IV §53 HOAI (Lph 5-9)
      ELT.
      2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
      71000000, 71320000

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden und
      für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall bei einem in der EU
      zugelassenen Versicherer abgeschlossen ist. Es sind mind. 2 Schadensfälle
      je Jahr abzudecken. Die Deckungssumme je Schadensfall soll mind. 2 000 000
      EUR betragen.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
      auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
      Gemäß HOAI in der zur Beauftragung gültigen Fassung.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Bietergemeinschaften sind zugelassen. Eine Bietergemeinschaftserklärung
      ist dafür zwingend im Original vorzulegen. Jedes Mitglied der
      Bietergemeinschaft muss gesamtschuldnerisch haften und ein Mitglied der
      Bietergemeinschaft muss dem Auftraggeber gegenüber als bevollmächtigter
      Vertreter benannt werden.
      Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und
      gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, werden
      ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bewerber nicht nachweisen, dass die
      Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Die Vergabestelle
      wertet es nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von
      verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es
      jedoch einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den
      Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften hat. Dies ist durch
      rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der
      Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von
      Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft)
      zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters
      (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z. B. infolge weit überwiegender
      Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen
      Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide
      betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Nein

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind in
      einem Teilnahmeantrag zusammengefasst, der bei SPM Stein
      Projektmanagement, (siehe Anhang A) per E-Mail oder Fax angefordert werden
      kann. Bitte geben Sie immer eine E-mail Adresse an, der Teilnahmeantrag
      (Word-Dokument) wird an diese versandt. Bewerbungen sind nur mit diesem
      Teilnahmeantrag möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
      Der Teilnahmeantrag ist vollständig ausgefüllt und von dem Büroinhaber,
      einem Geschäftsführer oder dem bevollmächtigtem Vertreter
      rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen.
      Beabsichtigt der Bewerber, die Dienstleistung in Zusammenarbeit mit
      Dritten zu erbringen, müssen die Angaben / Nachweise auch für Dritte
      erbracht werden.
      Rechtslage - Geforderte Nachweise:
      a) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu §2 Abs. 3 VOF, das keine
      Abhängigkeit von ausführungs- und Lieferinteresssen bestehen;
      b) Verbindliche unterschriebene Erklärung zu § 4 Abs. 2 VOF.
      (Auskunftspflicht);
      c) Verbindliche unterschriebene Erklärung, dass die in § 4 Abs. 6 und § 4
      Abs. 9 VOF aufgeführten Ausschlusskriterien nicht zutreffen;
      d) Aktueller Auszug der Eintragung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der
      Bietergemeinschaft in das Berufs- oder Handelsregister.
      Büros, die sich für mehrere Lose bewerben wollen, müssen dies für jedes
      Los einzeln vornehmen.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: a) Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von
      mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sach- und
      Vermögensschäden. Es müssen 2 Schadensfälle je Jahr abgedeckt sein;
      b) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für mit
      den zu vergebenden Leistungen vergleichbaren Dienstleistungen in den
      letzten 3 Jahren (Kriterium für die Wertung zur Auswahl der Bewerber;
      Wichtung 5 %);
      c) Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten
      3 Jahren Beschäftigten, mindestens gegliedert in
      Führungskräfte/Büroinhaber, Architekten/Ingenieure, Mitarbeiter, die
      technische und wirtschaftliche Aufgaben erfüllen (insbesondere
      Fachbauleiter), technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter hervorgeht
      (Kriterium für die Wertung zur Auswahl der Bewerber; Wichtung 8 %).

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      a) Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion,
      insbesondere Projektleitung und stellv. Projektleitung im Auftragsfall
      (zusätzlich Darstellung in Form eines Organigramms). Zu den benannten
      Personen ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch Vorlage der
      Berufszulassung, durch Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie durch
      Referenzen zu führen. Bei der Beschreibung der personenspezifischen
      Referenzen ist auch die Funktion in der Referenz zu benennen
      (Projektleiter, Sachbearbeiter etc). Für den vorgesehenen Projektleiter
      ist Anlage 1 und 2 zwingend zu verwenden. Für den Projektleiter sind
      mindestens 3 / maximal 5 Referenzprojekte (Anlage 2) aufzuführen. Die
      Referenzen sollten möglichst mit der zu vergebenden Dienstleistungen
      vergleichbar sein, im Sinne der HOAI sowie in Bezug auf die
      Funktionsbereiche, die Nutzfläche und des Bauvolumens. Folgende Angaben
      werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen:
      Bauzeit (von/bis). Projektzeit (von/bis). Erbrachte Leistungsphasen.
      BGF/BRI. Gesamtkosten KG 200-600 EUR brutto. Gesamtkosten Medizintechnik
      KG 400 & 600 EUR brutto. Art der Maßnahme: Erweiterung, Neubau, Umbau.
      Auflistung der Funktionsbereiche (OP, ITS, Radiologie etc.). Honorarzone.
      Geförderte Baumaßnahme (Fördermittelgeber, Bundesland).
      Es gilt folgende Festlegung für die Wertung der Referenzprojekte:
      Vollständige Leistungserbringung der LP 5-8 in den Jahren 2005-2009 oder
      der Leistungsstand betrug im Jahr 2005 höchstens LP 7 bzw. der
      Leistungsstand beträgt im Jahr 2009 mindestens LP 4. Referenzen mit
      beauftragen Leistungsphasen 1-9 werden ebenfalls voll gewertet. (Kriterium
      für die Wertung zur Auswahl der Bewerber; Wichtung 32 %);
      b) Nennung von 5 Referenzprojekten in der Anlage 3, die in den letzten 5
      Jahren (2005 – 2009) abgewickelt wurden. Diese sollten möglichst mit der
      zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sein, im Sinne der HOAI sowie
      in Bezug auf die Funktionsbereiche, die Nutzfläche und des Bauvolumens.
      Folgende Angaben werden zur Wertung der Referenzprojekte herangezogen:
      Bauzeit (von/bis). Erbrachte Leistungsphasen. BGF/BRI. Gesamtkosten KG
      200-600 EUR brutto. Gesamtkosten Medizintechnik KG 400 & 600 EUR brutto.
      Art der Maßnahme: Erweiterung, Neubau, Umbau. Auflistung der
      Funktionsbereiche (OP, ITS, Radiologie etc). Honorarzone. Geförderte
      Baumaßnahme (Fördermittelgeber, Bundesland). Die qualitätsvolle,
      termingetreue Abwicklung der Referenzprojekte, unter Einhaltung des
      vorgegebenen Kostenrahmens (Kostenberechnung) ist durch das
      Referenzschreiben des Auftraggebers zu belegen. Es gilt folgende
      Festlegung für die Wertung der Referenzprojekte: Vollständige
      Leistungserbringung der LP 5-8 in den Jahren 2005-2009 oder der
      Leistungsstand betrug im Jahr 2005 höchstens LP 7 bzw. der Leistungsstand
      beträgt im Jahr 2009 mindestens LP 4. Referenzen mit beauftragen
      Leistungsphasen 1-9 werden ebenfalls voll gewertet. (Kriterium für die
      Wertung zur Auswahl der Bewerber; Wichtung 50 %);
      c) Darlegung und Nachweis, wie im Auftragsfall die Anwesenheit und auch
      kurzfristige Verfügbarkeit deseingesetzten Bauleiters auf der Baustelle
      sichergestellt wird, sowie darüber, wie die örtliche Präsenz des
      Projektteams über die Dauer der Planungs- und Bauzeit sichergestellt wird;
      d) Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte
      und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen
      verfügen wird (Kriterium für die Wertung zur Auswahl der Bewerber;
      Wichtung 5 %).

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die nach § 19 VOF
      berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur" zu
      tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische
      Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF. Der Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen
      beizulegen. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines
      Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des
      Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche
      Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der
      oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die
      Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische
      Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer
      Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und
      sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne
      benennen.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
      Die Vergabe der Architekten- und Ingenieurleistungen erfolgt gemäß § 3 VOF
      im Verhandlungsverfahren mit vorheriger Vergabebekanntmachung. Unter
      Anwendung des § 7 Abs. 2 VOF erfolgt die Vergabe im Wege des
      beschleunigten Verfahrens. Der Frist für den Antrag auf Teilnahme beträgt
      13 Tage. Die Anwendung des beschleunigten Verfahrens ist gemäß der
      Mitteilung der EU-Kommission vom 19.12.2008, IP/08/2040 i. V. m.
      Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, des
      Innenministeriums, des Finanzministeriums, des Ministeriums für
      Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie und des Ministeriums
      für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein Westfalen vom 3.2.2009,
      121-80-20/02 gerechtfertigt.

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 10

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
      21.7.2010 - 14:00
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      21.7.2010 - 14:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
      Albrecht-Thaer-Straße 9
      48128 Münster
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
      Tel. +49 2514111691
      Internet: http://www.bezreg-muenster.nrw.de/
      Fax +49 2514112165

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die
      Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch
      einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind
      gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines
      Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an
      die in Ziffer
      I.1) genannte Vergabestelle zu richten.
      Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer
      VI.4.1)
      genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf
      Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer
      (Ziff.
      VI.4.1).
      Der Antrag ist unzulässig, soweit:
      1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
      Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
      gerügt hat;
      2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
      erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden;
      3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
      erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden;
      4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
      einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      9.7.2010
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