Die von der Deutschen Ziegelindustrie gegründete Initiative Bauen mit Backstein verfolgt das Ziel, solch umfassendes Know-how für unsere Bedürfnisse zu aktualisieren, es zu bündeln und an die Planer weiterzugeben. Die Initiative hat dazu den „Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur“ ins Leben gerufen, der die Vorteile des natürlichen Baustoffs Backstein in seiner wichtigsten Anwendung kommuniziert. Backstein wird dabei als Oberbegriff für aus Ton gebrannte Fassadensteine verstanden, die auch als Vormauerziegel und Klinker bekannt sind. Der programmatische Titel des Wettbewerbs weist auf folgende Zielrichtung hin:
Die Initiative Bauen mit Backstein sucht Fassaden, die das Gebäude in seinen Kontext ebenso integrieren wie sie es in gleicher Weise aus ihm herausheben. Gesucht werden Gebäudehüllen, deren gesamter planerischer Anspruch sowohl ökonomische wie gestalterische Aspekte in sich vereint; letzterer artikuliert sich in den Stichworten wie
Kategorien:
- Einfamilienhaus/Doppelhaushälften
- Geschosswohnungsbau
- Büro- und Gewerbebauten
- Öffentliche Bauten, Freizeit und Sport
Außerdem werden zusätzliche Auszeichnungen vergeben in den Bereichen:
- Stadtbaukultur
- Passivhaus
- Sanierung/Nachhaltigkeit.
Die Objekte müssen alle mit Vormauerwerk aus Backstein ausgebildet sein. Dabei übernimmt die so gestaltete Fassade eine besondere architektonische Wirkung. Es sind Projekte einzureichen, die in der Zeit vom 1. Januar 2006 bis jetzt erstellt worden sind. Projekte, die bereits für den Fritz-Höger-Preis 2008 eingereicht worden sind, dürfen erneut eingereicht werden, sofern sie nach dem 1. Januar 2006 fertiggestellt worden sind und nicht für den Fritz-Höger-Preis 2008 nominiert worden waren. Die Unterlagen können online unter
www.backstein.com/architekturpreis oder auf dem Postweg eingereicht werden.