• DE-20099 Hamburg
  • 02.11.2010
  • Ausschreibung
  • (ID 51177)

Betrieb des Infopavillons am Hauptbahnhof Hamburg und Betrieb der Tour des ‚Train of Ideas‘ durch Europa im Rahmen von /Hamburg - Umwelthauptstadt Europas 2011/


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  • Projektdaten

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    Bewerbungsschluss 09.11.2010, 10:30 Bewerbungsschluss
    Schlusstermin für Unterlagen 02.11.2010, 11:00
    Verfahren Offenes Verfahren
    Berufsgruppen sonstige Fachplaner
    Gebäudetyp Temporäre Bauten
    Art der Leistung Projektsteuerung, Projektmanagement
    Sprache Deutsch
    Gebühren 5,00 EUR
    Auslober/Bauherr Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg (DE)
    Aufgabe
    Los 1 Betrieb des Infopavillons am Hauptbahnhof Hamburg: Ein Infopavillon wird die zentrale Anlaufstelle in Hamburg und Informationszentrum für alle Aktivitäten sein. Hier erhalten Touristen und Hamburger Bürger einen ersten Überblick über Ziele, Programm, Planungen und Visionen zu Hamburg, Umwelthauptstadt Europas 2011. Eine feste Ausstellung wird einen Überblick über Umweltthemen in Hamburg geben. Etwa monatlich wechselnde Sonderausstellungen werden Schwerpunktthemen, wie z.B. Naturschutz in Städten, Klimaschutz und Klimawandel und das Verhältnis von Umwelt und Wirtschaft behandeln.
    Aufgabe des Auftragnehmers wird sein, den Infopavillon für den Auftraggeber zu betreiben, d.h. den Betrieb des Pavillons an 7 Tagen/Woche von Anfang Januar 2011 bis 31.1.2012 sicherzustellen.
    Hierzu hat der Auftragnehmer insbesondere das erforderliche Personal zu stellen und sämtliche Betriebsvorgänge zu organisieren und durchzuführen.
    Näheres ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Vgl. auch unten
    Leistungsumfang
    sowie Angaben zu den Losen.
    Los 2 Betrieb der Tour des ‚Train of Ideas‘ durch Europa: Das Projekt „Train of Ideas“ richtet sich direkt an die europäische Öffentlichkeit und wird die Vision von zukunftsfähigen, lebenswerten und umweltfreundlichen Städten europaweit verbreiten. Dafür wird eine zuggebundene rollende Fachausstellung durch Europa fahren und neben Hamburg in 17 europäischen Städten Station machen.
    Aufgabe des Auftragnehmers wird sein, die Ausstellung während der Tour von Anfang April 2011 bis Ende Oktober 2011 zu betreiben.
    Hierzu hat der Auftragnehmer insbesondere das erforderliche Personal zu stellen und sämtliche Betriebsvorgänge zu organisieren und durchzuführen.
    Die Transportlogistik gehört nicht dazu. Näheres ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Vgl. auch unten
    Projektadresse DE-20099 Hamburg
    TED Dokumenten-Nr. 285863-2010

  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt,
      Projekt: Hamburg Umwelthauptstadt Europas 2011
      Stadthausbrücke 8
      z. H. Dr. Corine Veithen
      20355 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: corine.veithen@bsu.hamburg.de
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.umwelthauptstadt-hamburg.eu
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Freie und Hansestadt Hamburg,
      Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt – Zentrale Vergabeaufsicht –
      Zimmer E 228
      Stadthausbrücke 8
      20355 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Fax +49 40428402554
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Freie und Hansestadt
      Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt – Zentrale
      Vergabeaufsicht – Eröffnungsstelle - Zimmer E 231
      Stadthausbrücke 8
      20355 Hamburg
      DEUTSCHLAND

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Sonstiges Projekt Hamburg Umwelthaupstadt Europas 2011
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Betrieb des Infopavillons am Hauptbahnhof Hamburg und Betrieb der Tour des
      ‚Train of Ideas‘ durch Europa im Rahmen von „Hamburg - Umwelthauptstadt
      Europas 2011“ (OV GC 339/10).

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 27
      Hauptort der Dienstleistung Los 1: Hamburg.
      Los 2: 18 europäische Städte in 13 verschiedenen Ländern.
      NUTS-Code DE600

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Los 1 Betrieb des Infopavillons am Hauptbahnhof Hamburg:
      Ein Infopavillon wird die zentrale Anlaufstelle in Hamburg und
      Informationszentrum für alle Aktivitäten sein. Hier erhalten Touristen und
      Hamburger Bürger einen ersten Überblick über Ziele, Programm, Planungen
      und Visionen zu Hamburg, Umwelthauptstadt Europas 2011. Eine feste
      Ausstellung wird einen Überblick über Umweltthemen in Hamburg geben. Etwa
      monatlich wechselnde Sonderausstellungen werden Schwerpunktthemen, wie
      z.B. Naturschutz in Städten, Klimaschutz und Klimawandel und das
      Verhältnis von Umwelt und Wirtschaft behandeln.
      Aufgabe des Auftragnehmers wird sein, den Infopavillon für den
      Auftraggeber zu betreiben, d.h. den Betrieb des Pavillons an 7 Tagen/Woche
      von Anfang Januar 2011 bis 31.1.2012 sicherzustellen.
      Hierzu hat der Auftragnehmer insbesondere das erforderliche Personal zu
      stellen und sämtliche Betriebsvorgänge zu organisieren und durchzuführen.
      Näheres ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Vgl. auch unten

      II.2.1) sowie Angaben zu den Losen.
      Los 2 Betrieb der Tour des ‚Train of Ideas‘ durch Europa:
      Das Projekt „Train of Ideas“ richtet sich direkt an die europäische
      Öffentlichkeit und wird die Vision von zukunftsfähigen, lebenswerten und
      umweltfreundlichen Städten europaweit verbreiten. Dafür wird eine
      zuggebundene rollende Fachausstellung durch Europa fahren und neben
      Hamburg in 17 europäischen Städten Station machen.
      Aufgabe des Auftragnehmers wird sein, die Ausstellung während der Tour von
      Anfang April 2011 bis Ende Oktober 2011 zu betreiben.
      Hierzu hat der Auftragnehmer insbesondere das erforderliche Personal zu
      stellen und sämtliche Betriebsvorgänge zu organisieren und durchzuführen.
      Die Transportlogistik gehört nicht dazu. Näheres ist der
      Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Vgl. auch unten
      II.2.1) sowie Angaben
      zu den Losen.
      Die angegebene CPV-Nummer 79950000 nennt Veranstaltung von Ausstellungen,
      Messen und Kongressen - hier bleibt der Auftraggeber Veranstalter, der
      Auftragnehmer übernimmt den Betrieb.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      79950000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Nein

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Ja
      sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere
      Lose

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Los 1:
      Die Aufgabe des Auftragnehmers wird sein:
      — Erstellung eines Betriebsplans auf Grundlage der vorangegangenen
      Informationen und der nachstehenden Leistungsanforderungen,
      — Personal (Betreuer/innen) zu akquirieren (der Auftraggeber behält sich
      ein Mitspracherecht bei der endgültigen Auswahl vor).
      Die zu akquirierenden Betreuer/innen sollten möglichst zweisprachig sein
      (Deutsch/Englisch).
      Die zu akquirierenden Betreuer/innen sollen gute inhaltliche Kenntnisse im
      Bereich des Umwelt- und Naturschutz sowie Nachhaltigkeit aufweisen. Das
      Personal soll Ansprechpartner für Fragen rund um die Umwelthauptstadt
      sein. Das beinhaltet sowohl fachliche Auskünfte zu den im Infopavillon
      dargestellten Projekten als auch Auskünfte zu den Veranstaltungen/
      Führungen und Aktionen im Programm der Umwelthauptstadt;
      Die Ausstellung lebt auch von der Begeisterung des Personals für das Thema
      Umweltschutz in Hamburg. Die zu akquirierenden Betreuer/innen müssen nicht
      nur inhaltlich eine Affinität zum Thema haben, sondern auch begeisterungs-
      und kommunikationsfähig sein, um mit den Ausstellungsbesuchern ins
      Gespräch zu kommen.
      — Die Schulung des Personals zu organisieren. Diese Schulung wird drei
      Tage dauern. Die Referenten stellt der Auftraggeber,
      — Den Ausstellungsbetrieb an sieben Tagen/ Woche von 10-20 Uhr, von
      14.1.2011 bis 31.1.2012 sicherzustellen; darüber hinaus wird erwartet,
      dass auch auf andere, ggf. erweiterte Öffnungszeiten flexibel reagiert
      werden kann,
      — Der Auftragnehmer übernimmt sämtliche im Rahmen des Betriebs des
      Infopavillons zu beachtende Verkehrssicherungspflichten und stellt deren
      Einhaltung sicher,
      — Betreuungspersonal zu stellen und den Einsatz zu planen.
      Ausgegangen wird von einer Person, die von 10-18 Uhr und einer zweiten
      Person, die von 12-20 Uhr. anwesend ist. Es wird erwartet, dass auf mehr
      bzw. weniger Personalbedarf flexibel reagiert werden kann.
      Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Einsatzplanung und das
      Personalhandling, damit ein reibungsloser Betrieb des Pavillons und Ablauf
      der Ausstellung gewährleistet wird (Nachordern von kostenfreien
      Publikationen, give aways etc.);
      — Finanzielle Abwicklungen im Infopavillon (Verkauf von Publikationen,
      Einkäufe von Betriebsmittel, Abrechnung etc.),
      — Erfassung und Dokumentation von Besuchergruppen/ Besucherzahlen,
      — Veranlassen von Reparaturen, Gewährleistungen, d.h. Feststellung von
      Mängeln, Meldung der Mängel an den Auftraggeber, Ausübung von dem
      Auftraggeber zustehenden Gewährleistungsrechten in Kooperation mit dem
      Auftraggeber, Veranlassung von Reparaturen in enger Kooperation mit dem
      Auftraggeber, sofern kein Gewährleistungsfall vorliegt,
      — Den Auf- und Abbau von 12 Wechselausstellungen zu organisieren und
      durchzuführen. Ausgegangen wird pro Ausstellung von 4 Stunden Aufbau, 4
      Stunden Abbau mit jeweils 4 Personen,
      — Die Vernissagen der 12 Ausstellungen zu organisieren und durchzuführen.
      Es wird davon ausgegangen, dass dafür jeweils 3 Personen erforderlich sind
      für 5 Stunden. Ausgegangen wird von einem Stehempfang von 2 Stunden mit 30
      Gästen. Dazu kommt der Aufbau (2 Stunden) und der Abbau (1 Stunde).
      Auswahl, Bestellung und Kosten des Catering übernimmt der Aussteller.
      Los 2:
      — Der Auftragnehmer ist Ausstellungsbetreiber während der Tour, von Anfang
      April bis Ende Oktober,
      — Der Auftragnehmer übernimmt sämtliche im Rahmen des Betriebs der
      Ausstellung zu beachtende Verkehrssicherungspflichten und stellt deren
      Einhaltung sicher,
      — Der Auftragnehmer stellt 7 Ausstellungsbegleiter + 1
      Hausmeister/Techniker für 150 Tage im In- und Ausland zur Verfügung. Davon
      sind ca. 30 in Hamburg selbst,
      — Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Personalsuche (7
      Ausstellungsbegleiter + 1 Techniker/Hausmeister) (der Auftraggeber behält
      sich ein Mitspracherecht bei der endgültigen Auswahl vor).
      Die Teammitglieder haben folgende Aufgaben zu erfüllen: Ausstellung
      morgens in Betrieb nehmen; Ausstellung Abends abschließen; Ausstellung
      während der Öffnungszeiten Innen bewachen; Hands-out verwalten (verteilen,
      auslegen, bei Bedarf frühzeitig beim Auftraggeber nachbestellen);
      Ansprechpartner für Fragen der Ausstellungsbesucher sein; bei Bedarf
      Führungen organisieren und durchführen; Besucherzahlen ermitteln;
      Internetblog pflegen; erster Ansprechpartner sein für alle Anfragen von
      Außen (Presse, Verwaltung, Institutionen). Diese müssen dann je nach
      Zuständigkeit an den Auftraggeber weiter gegeben werden; Unterstützung bei
      der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen vor Ort; Diese
      werden von den Tourstädten, von Sponsoren oder von der
      Kommunikationsagentur des Auftraggebers organisiert werden. Dokumentation
      von Veranstaltungen und vom regulären Ausstellungsbetrieb in den einzelnen
      Tourstädten; Kommunikation mit dem Projektteam Umwelthauptstadt der
      Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg.
      Ein Techniker/Hausmeister muss ebenfalls immer anwesend sein. Dieser ist
      u.a. zuständig für:
      Veranlassen von Reparaturen, Gewährleistungen, d.h. Feststellung von
      Mängeln, Meldung der Mängel an den Auftraggeber, Ausübung von dem
      Auftraggeber zustehenden Gewährleistungsrechten in Kooperation mit dem
      Auftraggeber/Gewährleistungsgeber, Veranlassung bzw. Durchführung von
      Reparaturen in enger Kooperation mit dem Auftraggeber, sofern kein
      Gewährleistungsfall vorliegt. Für die Reinigung der Container, die
      Ausstellungscontainer müssen permanent in einem präsentablen Zustand sein;
      sowie als Springer.
      Anforderungen an die Teammitglieder:
      Die ausgesuchten Mitarbeiter sollten zwei bis drei sprachig sein (die
      Sprachen der Ausstellung sind Deutsch-Englisch-Französisch-Spanisch; die
      Sprachen der zu besuchenden Länder sehen Sie am Tourplan).
      Sie sollen kommunikativ sein und Begeisterung für das Thema mitbringen.
      Sie sollen gute inhaltliche Kenntnisse im Bereich Umwelt- und Naturschutz
      sowie Nachhaltigkeit aufweisen.
      — Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Organisation und
      Durchführung der Schulung der Ausstellungsbegleiter (der Techniker wird
      zusätzlich von der Ausstellungsagentur auf die technischen Aspekte der
      Ausstellung geschult. Die Ausstellungsagentur stellt eine komplette
      technische Beschreibung der Ausstellung zur Verfügung und ist vertraglich
      verpflichtet, Gewährleistungsreparaturen in einer angemessenen Frist
      durchzuführen). Diese Schulung wird drei Tage dauern. Die inhaltlichen
      Referenten für die Schulung werden vom Auftraggeber gestellt,
      — Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Einsatzplanung und das
      Personalhandling des gesamten Teams während der kompletten Tour, damit ein
      reibungsloser Ablauf der Ausstellung jederzeit gewährleistet ist,
      — Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Organisation und
      Durchführung der Reiseplanung der Teammitglieder. Dies beinhaltet die
      Buchung der Reisen von einem Veranstaltungsort zum anderen und die
      Reiseorganisation für das gesamte Team (die Teammitarbeiter müssen
      unabhängig vom Train of Ideas fahren). Der Auftragnehmer trägt hierfür die
      Kosten,
      — Der Auftragnehmer bucht die Hotels für die Zugbegleiter und organisiert
      ihre An- und Abreise. Ferner organisiert er Verpflegung für die
      Zugbegleiter soweit erforderlich. Der Auftragnehmer trägt hierfür die
      Kosten,
      — Der Auftragnehmer kooperiert eng und in guter Zusammenarbeit mit dem
      Logistik-Anbieter, mit der Agentur, die die gesamte Kommunikation für die
      Tour umsetzt sowie mit dem Auftraggeber.

      II.2.2) Optionen
      Nein
      ANGABEN ZU DEN LOSEN
      LOS-Nr.: 1
      BEZEICHNUNG: Betrieb des Infopavillons am Hauptbahnhof Hamburg.
      1) KURZE BESCHREIBUNG
      Ein Infopavillon wird die zentrale Anlaufstelle in Hamburg und
      Informationszentrum für alle Aktivitäten sein. Hier erhalten Touristen und
      Hamburger Bürger einen ersten Überblick über Ziele, Programm, Planungen
      und Visionen zu Hamburg, Umwelthauptstadt Europas 2011. Eine feste
      Ausstellung wird einen Überblick über Umweltthemen in Hamburg geben. Etwa
      monatlich wechselnde Sonderausstellungen werden Schwerpunktthemen, wie
      z.B. Naturschutz in Städten, Klimaschutz und Klimawandel und das
      Verhältnis von Umwelt und Wirtschaft behandeln.
      Aufgabe des Auftragnehmers wird sein, den Infopavillon für den
      Auftraggeber zu betreiben, d.h. den Betrieb des Pavillons an 7 Tagen/Woche
      von Anfang Januar 2011 bis 31.1.2012 sicherzustellen.
      Hierzu hat der Auftragnehmer insbesondere das erforderliche Personal zu
      stellen und sämtliche Betriebsvorgänge zu organisieren und durchzuführen.
      Näheres ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
      Die angegebene CPV-Nummer 79950000 nennt Veranstaltung von Ausstellungen,
      Messen und Kongressen - hier bleibt der Auftraggeber Veranstalter, der
      Auftragnehmer übernimmt den Betrieb.
      2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
      79950000
      3) MENGE ODER UMFANG
      Die Aufgabe des Auftragnehmers wird sein:
      — Erstellung eines Betriebsplans auf Grundlage der vorangegangenen
      Informationen und der nachstehenden Leistungsanforderungen,
      — Personal (Betreuer/innen) zu akquirieren (der Auftraggeber behält sich
      ein Mitspracherecht bei der endgültigen Auswahl vor).
      Die zu akquirierenden Betreuer/innen sollten möglichst zweisprachig sein
      (Deutsch/Englisch).
      Die zu akquirierenden Betreuer/innen sollen gute inhaltliche Kenntnisse im
      Bereich des Umwelt- und Naturschutz sowie Nachhaltigkeit aufweisen. Das
      Personal soll Ansprechpartner für Fragen rund um die Umwelthauptstadt
      sein. Das beinhaltet sowohl fachliche Auskünfte zu den im Infopavillon
      dargestellten Projekten als auch Auskünfte zu den
      Veranstaltungen/Führungen und Aktionen im Programm der Umwelthauptstadt;
      Die Ausstellung lebt auch von der Begeisterung des Personals für das Thema
      Umweltschutz in Hamburg. Die zu akquirierenden Betreuer/innen müssen nicht
      nur inhaltlich eine Affinität zum Thema haben, sondern auch begeisterungs-
      und kommunikationsfähig sein, um mit den Ausstellungsbesuchern ins
      Gespräch zu kommen.
      — Die Schulung des Personals zu organisieren. Diese Schulung wird drei
      Tage dauern. Die Referenten stellt der Auftraggeber,
      — Den Ausstellungsbetrieb an 7 Tagen/Woche von 10-20 Uhr, von 14.1.2011
      bis 31.1.2012 sicherzustellen; darüber hinaus wird erwartet, dass auch auf
      andere, ggf. erweiterte Öffnungszeiten flexibel reagiert werden kann,
      — Der Auftragnehmer übernimmt sämtliche im Rahmen des Betriebs des
      Infopavillons zu beachtende Verkehrssicherungspflichten und stellt deren
      Einhaltung sicher,
      — Betreuungspersonal zu stellen und den Einsatz zu planen.
      Ausgegangen wird von einer Person, die von 10-18 Uhr und einer zweiten
      Person, die von 12-20 Uhr. anwesend ist. Es wird erwartet, dass auf mehr
      bzw. weniger Personalbedarf flexibel reagiert werden kann.
      Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Einsatzplanung und das
      Personalhandling, damit ein reibungsloser Betrieb des Pavillons und Ablauf
      der Ausstellung gewährleistet wird (Nachordern von kostenfreien
      Publikationen, give aways etc.);
      — Finanzielle Abwicklungen im Infopavillon (Verkauf von Publikationen,
      Einkäufe von Betriebsmittel, Abrechnung etc.),
      — Erfassung und Dokumentation von Besuchergruppen/Besucherzahlen,
      — Veranlassen von Reparaturen, Gewährleistungen, d.h. Feststellung von
      Mängeln, Meldung der Mängel an den Auftraggeber, Ausübung von dem
      Auftraggeber zustehenden Gewährleistungsrechten in Kooperation mit dem
      Auftraggeber, Veranlassung von Reparaturen in enger Kooperation mit dem
      Auftraggeber, sofern kein Gewährleistungsfall vorliegt,
      — Den Auf- und Abbau von 12 Wechselausstellungen zu organisieren und
      durchzuführen. Ausgegangen wird pro Ausstellung von 4 Stunden Aufbau, 4
      Stunden Abbau mit jeweils 4 Personen,
      — Die Vernissagen der 12 Ausstellungen zu organisieren und durchzuführen.
      Es wird davon ausgegangen, dass dafür jeweils 3 Personen erforderlich sind
      für 5 Stunden. Ausgegangen wird von einem Stehempfang von 2 Stunden mit 30
      Gästen. Dazu kommt der Aufbau (2 Stunden) und der Abbau (1 Stunde).
      Auswahl, Bestellung und Kosten des Catering übernimmt der Aussteller.
      4) ABWEICHUNG VON DER VERTRAGSLAUFZEIT ODER DEM BEGINN BZW. ENDE DES
      AUFTRAGS
      Laufzeit in Monaten 14 (ab Auftragsvergabe)
      LOS-Nr.: 2
      BEZEICHNUNG: Betrieb der Tour des ‚Train of Ideas‘ durch Europa.
      1) KURZE BESCHREIBUNG
      Das Projekt „Train of Ideas“ richtet sich direkt an die europäische
      Öffentlichkeit und wird die Vision von zukunftsfähigen, lebenswerten und
      umweltfreundlichen Städten europaweit verbreiten. Dafür wird eine
      zuggebundene rollende Fachausstellung durch Europa fahren und neben
      Hamburg in 17 europäischen Städten Station machen.
      Aufgabe des Auftragnehmers wird sein, die Ausstellung während der Tour von
      Anfang April 2011 bis Ende Oktober 2011 zu betreiben.
      Hierzu hat der Auftragnehmer insbesondere das erforderliche Personal zu
      stellen und sämtliche Betriebsvorgänge zu organisieren und durchzuführen.
      Die Transportlogistik gehört nicht dazu. Näheres ist der
      Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
      Die angegebene CPV-Nummer 79950000 nennt Veranstaltung von Ausstellungen,
      Messen und Kongressen - hier bleibt der Auftraggeber Veranstalter, der
      Auftragnehmer übernimmt den Betrieb.
      2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
      79950000
      3) MENGE ODER UMFANG
      — Der Auftragnehmer ist Ausstellungsbetreiber während der Tour, von Anfang
      April bis Ende Oktober,
      — Der Auftragnehmer übernimmt sämtliche im Rahmen des Betriebs der
      Ausstellung zu beachtende Verkehrssicherungspflichten und stellt deren
      Einhaltung sicher,
      — Der Auftragnehmer stellt 7 Ausstellungsbegleiter + 1
      Hausmeister/Techniker für 150 Tage im In- und Ausland zur Verfügung. Davon
      sind ca. 30 in Hamburg selbst,
      — Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Personalsuche (7
      Ausstellungsbegleiter + 1 Techniker/Hausmeister) (der Auftraggeber behält
      sich ein Mitspracherecht bei der endgültigen Auswahl vor).
      Die Teammitglieder haben folgende Aufgaben zu erfüllen: Ausstellung
      morgens in Betrieb nehmen; Ausstellung Abends abschließen; Ausstellung
      während der Öffnungszeiten Innen bewachen; Hands-out verwalten (verteilen,
      auslegen, bei Bedarf frühzeitig beim Auftraggeber nachbestellen);
      Ansprechpartner für Fragen der Ausstellungsbesucher sein; bei Bedarf
      Führungen organisieren und durchführen; Besucherzahlen ermitteln;
      Internetblog pflegen; erster Ansprechpartner sein für alle Anfragen von
      Außen (Presse, Verwaltung, Institutionen). Diese müssen dann je nach
      Zuständigkeit an den Auftraggeber weiter gegeben werden; Unterstützung bei
      der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen vor Ort. Diese
      werden von den Tourstädten, von Sponsoren oder von der
      Kommunikationsagentur des Auftraggebers organisiert werden. Dokumentation
      von Veranstaltungen und vom regulären Ausstellungsbetrieb in den einzelnen
      Tourstädten; Kommunikation mit dem Projektteam Umwelthauptstadt der
      Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg.
      Ein Techniker/Hausmeister muss ebenfalls immer anwesend sein. Dieser ist
      u.a. zuständig für:
      Veranlassen von Reparaturen, Gewährleistungen, d.h. Feststellung von
      Mängeln, Meldung der Mängel an den Auftraggeber, Ausübung von dem
      Auftraggeber zustehenden Gewährleistungsrechten in Kooperation mit dem
      Auftraggeber/Gewährleistungsgeber, Veranlassung bzw. Durchführung von
      Reparaturen in enger Kooperation mit dem Auftraggeber, sofern kein
      Gewährleistungsfall vorliegt. Für die Reinigung der Container, die
      Ausstellungscontainer müssen permanent in einem präsentablen Zustand sein;
      sowie als Springer.
      Anforderungen an die Teammitglieder:
      Die ausgesuchten Mitarbeiter sollten zwei bis drei sprachig sein (die
      Sprachen der Ausstellung sind Deutsch-Englisch-Französisch-Spanisch; die
      Sprachen der zu besuchenden Länder sehen Sie am Tourplan).
      Sie sollen kommunikativ sein und Begeisterung für das Thema mitbringen.
      Sie sollen gute inhaltliche Kenntnisse im Bereich Umwelt- und Naturschutz
      sowie Nachhaltigkeit aufweisen.
      — Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Organisation und
      Durchführung der Schulung der Ausstellungsbegleiter (der Techniker wird
      zusätzlich von der Ausstellungsagentur auf die technischen Aspekte der
      Ausstellung geschult. Die Ausstellungsagentur stellt eine komplette
      technische Beschreibung der Ausstellung zur Verfügung und ist vertraglich
      verpflichtet, Gewährleistungsreparaturen in einer angemessenen Frist
      durchzuführen). Diese Schulung wird drei Tage dauern. Die inhaltlichen
      Referenten für die Schulung werden vom Auftraggeber gestellt,
      — Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Einsatzplanung und das
      Personalhandling des gesamten Teams während der kompletten Tour, damit ein
      reibungsloser Ablauf der Ausstellung jederzeit gewährleistet ist,
      — Der Auftragnehmer ist verantwortlich für die Organisation und
      Durchführung der Reiseplanung der Teammitglieder. Dies beinhaltet die
      Buchung der Reisen von einem Veranstaltungsort zum anderen und die
      Reiseorganisation für das gesamte Team (die Teammitarbeiter müssen
      unabhängig vom Train of Ideas fahren). Der Auftragnehmer trägt hierfür die
      Kosten,
      — Der Auftragnehmer bucht die Hotels für die Zugbegleiter und organisiert
      ihre An- und Abreise. Ferner organisiert er Verpflegung für die
      Zugbegleiter soweit erforderlich. Der Auftragnehmer trägt hierfür die
      Kosten,
      — Der Auftragnehmer kooperiert eng und in guter Zusammenarbeit mit dem
      Logistik-Anbieter, mit der Agentur, die die gesamte Kommunikation für die
      Tour umsetzt sowie mit dem Auftraggeber.
      4) ABWEICHUNG VON DER VERTRAGSLAUFZEIT ODER DEM BEGINN BZW. ENDE DES
      AUFTRAGS
      Laufzeit in Monaten 11 (ab Auftragsvergabe)

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Für beide Lose:
      Haftpflichtversicherung:
      Personenschäden: 1 500 000 EUR.
      Sonstige Schäden: 500 000 EUR.
      Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung
      mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
      Im Fall der Zuschlagserteilung auf das Los 2 (Betrieb der Tour des Train
      of Ideas) hat der erfolgreiche Bieter eine Haftpflichtversicherung
      abzuschließen, die folgende Mindestdeckungssummen/ Mindestanforderungen
      aufweist (sofern nicht vorhanden):
      Personenschäden: 2 000 000 EUR.
      Sachschäden: 1 000 000 EUR.
      Vermögensschäden: 100 000 EUR.
      Überdies muss sichergestellt sein, dass die Haftpflichtversicherung
      Deckung für die 13 besuchten europäischen Staaten gewährleistet. Es ist
      der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung
      mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
      auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
      Zahlung im Rahmen der VOL/B und der Vergabeunterlagen.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter(in).

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Nein

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Folgende in Ziff.
      III.2.1) bis
      III.2.3) geforderte
      Erklärungen und Nachweise gem. VOL sind in der aufgeführten Reihenfolge
      geheftet vorzulegen. Darüber hinausgehende Informationsunterlagen sind
      nicht erwünscht. Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung
      in die deutsche Sprache.
      Die einzureichenden Erklärungen und Nachweise müssen von allen Mitgliedern
      einer Bietergemeinschaft gleichermaßen beigebracht werden.
      Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber beabsichtigt, sich bei
      der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu
      bedienen, behält sich der Auftraggeber vor, von diesen alle oder einzelne
      in Ziff.
      III.2.1) bis
      III.2.3) geforderten Erklärungen und Nachweise zu
      fordern:
      — Angaben, ob und auf welche Art die Bewerberinnen bzw. Bewerber
      wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder ob und auf welche Art
      sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen
      zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften
      entgegenstehen,
      — Formlose Erklärung, dass kein Ausschluss der Finanzbehörde der Freien
      und Hansestadt Hamburg von der Teilnahme am Wettbewerb nach § 6 Abs. 4
      Buchstaben b) und c) VOL/A besteht, und dass keine Ausschlussgründe gemäß
      § 6 VOL/A vorliegen,
      — Von allen Bietern ist mit Angebotsabgabe eine Eigenerklärung mit
      Formblatt zur Zuverlässigkeit abzugeben. Die Angaben werden ggf. von der
      Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach §
      150a Gewerbeordnung (GewO) überprüft; von ausländischen Bietern wird ggf.
      eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes gefordert. Das
      entsprechende Formblatt für die Eigenerklärung liegt den
      Verdingungs-/Auftragsunterlagen bei, die bei der unter
      I.1)
      (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle
      angefordert werden können,
      — Juristischen Personen haben einen Handelsregisterauszug bzw. eine
      gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes beizubringen, die nicht
      älter als 3 Monate ist,
      — Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts,
      — Bescheinigung der Stelle, die das Insolvenzregister führt, oder
      Erklärung des Unternehmens, dass über sein Vermögen kein
      Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet, die Eröffnung
      beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, und dass
      es sich nicht in Liquidation befindet.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: — Für beide Lose: Bescheinigung über den Abschluss
      einer Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen:
      Personenschäden: 1 500 000 EUR; Sonstige Schäden: 500 000 EUR. Es ist der
      Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens
      das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
      Für Los 2: Eine vom Bieter unterschriebene Verpflichtungserklärung, wonach
      er im Fall der Zuschlagserteilung auf das Los 2 (Betrieb der Tour des
      Train of Ideas) eine Haftpflichtversicherung wie unter
      III.1.1) gefordert
      abzuschließen wird. Besitzt der Bieter bereits eine entsprechende
      Versicherung, tritt an die Stelle der Verpflichtungserklärung eine
      Bescheinigung über das Bestehen einer solchen Versicherung.
      — Eine Darstellung der Umsätze des Unternehmens in den letzten 3
      abgeschlossenen Geschäftsjahren, aus der hervorgeht, dass der Bieter
      aufgrund seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in der Lage ist, die
      ausgeschriebenen Leistungen in dem jeweiligen Leistungszeitraum konstant
      und verlässlich zu erbringen.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards Vgl.
      III.1.1).

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      — Eine Referenzliste über Leistungen innerhalb der letzten 3 Jahre, die
      nach Art und Umfang mit den hier ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar
      sind. Erwartet werden: eine detaillierte Darstellung der jeweils
      erbrachten Leistungen, Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit,
      Angabe der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der erbrachten
      Dienstleistungen, Angaben, in welchem Zeitraum die gesamten Leistungen
      erbracht wurden. Als für die Leistungserbringung geeignet erachtet werden
      Bieter, die im Hinblick auf den zeitlichen und wirtschaftlichen Umfang der
      ausgeschriebenen Leistung Erfahrungen mit ähnlichen Leistungen nachweisen
      können,
      — Darstellung eigener Erfahrungen mit Projekten zum Thema Umweltschutz,
      Naturschutz und/oder Nachhaltigkeit mit entsprechenden Belegen,
      — Sofern der Bieter Nachunternehmer einsetzt: Eine vom Nachunternehmer
      unterschriebene Verpflichtungserklärung, welche nachweist, dass dem Bieter
      die erforderlichen Mittel des Nachunternehmers bei der Erfüllung des
      Auftrags auch zur Verfügung stehen.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Nein

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Offenes Verfahren

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien
      1. Preis. Gewichtung 85
      2. Nachvollziehbarkeit der Begründung der Preisgestaltung. Gewichtung 15

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      OV GC 339/10

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
      2.11.2010 - 11:00
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig
      Preis 5,00 EUR
      Zahlungsbedingungen und -weise: Überweisung des Kostenbeitrages unter
      Angabe des Aktenzeichens OV GC 339/10 an folgendes Konto:
      Empfänger: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, ZVA, Kontonummer: 375
      202 205, BLZ 200 100 20.
      Geldinstitut: Postbank Hamburg, IBAN DE50 2001 0020 0375 2022 05, BIC
      PBNKDEFF200 Hamburg.
      Hinweis: Schecks und Briefmarken werden nicht angenommen. Bei
      Überweisungen bitte gleichzeitig Anforderung an die Anschrift gem.
      I.1)
      (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) senden. Die
      Verdingungsunterlagen werden nur versandt, wenn der Nachweis über die
      Einzahlung vorliegt. Das gezahlte Entgelt wird nicht erstattet.

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      9.11.2010 - 10:30

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.3.7) Bindefrist des Angebots
      Bis 31.1.2011

      IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
      Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Finanzbehörde
      Rödingsmarkt 2
      20459 Hamburg
      DEUTSCHLAND
      Fax +49 40428232020

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß
      § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur
      auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig,
      wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
      Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
      gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später
      als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt
      wird.
      Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag
      unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des
      Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      23.9.2010
  • Karte

    maximieren

  • Gewährleistung

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