• DE-10115 Berlin
  • 01/2011
  • Ergebnis
  • (ID 51279)

Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes in Berlin [1.BA] - Tragwerksplanung


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Verhandlungsverfahren
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  • Projektdaten

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    Ergebnis 01/2011 Ergebnis
    Achtung Textänderung am Sep 28, 2010
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Bauingenieure, Tragwerksplaner
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-4
    Tatsächliche Teilnehmer: 5
    Gebäudetyp Forschungseinrichtungen, Laborgebäude
    Art der Leistung Tragwerksplanung
    Sprache Deutsch
    Ort DE-10115 Berlin
    Auslober/Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Berlin (DE), Berlin (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Für den Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes für das Institut für Lebenswissenschaften (1.BA) - Institut für Biologie - für die Humboldt Universität zu Berlin (HU) am Campus Nord sollen Leistungen der Tragwerksplanung beauftragt werden.
    Der Auftrag beinhaltet die Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend den Leistungsbildern der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure Teil 4 Abschnitt 1 § 49 (1) HOAI und Anlage 13. Zunächst soll die LP 2 - Vorplanung beauftragt werden.
    Zum Auftragsumfang gehören optional wie unter II.2.2 aufgeführt die Tragwerksplanung § 49 ff. LP 3 - Entwurfsplanung; LP 4 - Genehmigungsplanung; LP 5 - Ausführungsplanung und LP 6 - Vorbereitung der Vergabe.
    Für das Institut für Biologie soll eine Hauptnutzfläche (HNF) von 4 244 m² mit hochwertigen Laborflächen (Speziallabore), Seminar- und Praktikumsräume sowie Büroflächen realisiert werden mit einem geringen Anteil Umbau im Bestand. Wesentlicher Bestandteil des Bedarfsprogrammes sind neben Seminarräumen ein Hörsaal für 100 bzw. für 150 Personen. Die unter Denkmalschutz stehenden benachbarten Bestandsgebäude und der Ensembleschutz für das gesamte Campusgelände sind zu beachten. Der Kostenrahmen (KG 300 + 400) für die Neubaumaßnahme beträgt brutto 19 660 000 EUR. Der Baubeginn für die Neubaumaßnahme ist für 2012 vorgesehen.
    Vorab soll das zweigeschossige Hörsaal-Gebäude aus den 50er Jahren sowie der eingeschossige Pavillon und die Pförtnerloge an der Philippstraße mit einem BRI von ca. 21 500 m³ abgebrochen werden.
    Zu Schadstoffen und notwendigen Tiefenenttrümmerungen liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, hier sind noch detaillierte Untersuchungen durchzuführen.
    Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung führt z. Z. einen offenen Architektenwettbewerb durch. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ein städtebaulich, architektonisch anspruchsvoller Entwurf eines Forschungs- und Laborgebäudes des Instituts für Biologie unter Einbeziehung eines Bestandsgebäudes sowie unter Berücksichtigung der unter Denkmalschutz stehenden benachbarten Bestandsgebäude und des Ensembleschutzes für das gesamte Campusgelände erwartet. Die Auslobung der Wettbewerbsunterlagen ist auf der Internet-Plattform www.wettbewerbe-aktuell.de einsehbar.
    Der Auftraggeber beauftragt einen Projektsteuerer mit den delegierbaren Bauherrleistungen.
    Neben der Projektsteuerung werden zu den Planungsbeteiligten u.a.
    Architekten, Haustechniker, Bauphysiker, Akustiker sowie weitere Gutachter und Sonderfachleute für Brandschutz gehören.
    Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Die Realisierung der Baumaßnahme umfasst ein enges Zeitfenster.
    Die Kosten für die Baumaßnahme sind gedeckelt.
    Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster über Leistungen bei der Tragwerksplanung (ABau II 39) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
    Leistungsumfang
    Aus dem Gesamtprogramm für das Institut für Biologie soll als 1. BA eine Nutzfläche von 4 244 m² HNF, vorrangig hochwertige Laborflächen realisiert werden.
    Das Bedarfsprogramm sieht für den Forschungsneubau incl. Altbauanteil (1.BA) Brutto - Gesamtbaukosten von 33 800 000 EUR vor.
    Die unter Punkt II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4 Jahre Gewährleistung.
    Informationen

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    • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau, Fehrbelliner
      Platz 2, Frau Gentz (V S 1-5), attn: Frau Gentz oder Frau Haase,
      DEUTSCHLAND-10707Berlin. Tel. +49 3090139-3308/3307. E-mail:
      karola.gentz@senstadt.berlin.de, ingeborg.haase@senstadt.berlin.de. Fax
      +49 3090139-3301.
      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 28.9.2010, 2010/S
      188-287545)
      Anstatt:

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden.
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
      3. Personelle Ausstattung gemäß § 5 (5a), § 4 (3a) VOF, Ziffer III.2.3: 10
      %:
      — 2 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen seit mindestens 2 Jahren einen
      Mitarbeiter mit Zulassung als Prüfstatiker im Unternehmen angestellt hat.
      4. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5 (5 a), § 4
      (3) VOF, Ziffer III.2.3: 10 %:
      — 2 % erhält der Projektleiter, der eine Zusatzausbildung als
      Energieberater aufweist.
      muss es heißen:

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden.
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
      3. Personelle Ausstattung gemäß § 5 (5a), § 4 (3a) VOF, Ziffer III.2.3: 10
      %:
      — 0 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen seit mindestens 2 Jahren einen
      Mitarbeiter mit Zulassung als Prüfstatiker im Unternehmen angestellt hat.
      4. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5 (5 a), § 4
      (3) VOF, Ziffer III.2.3: 10 %:
      — 0 % erhält der Projektleiter, der eine Zusatzausbildung als
      Energieberater aufweist.
      6. (...) Haupttätigkeit. In der Summe werden maximal 96 % vergeben. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      Kontakt: Frau Gentz (V S 1-5)
      z. H. Frau Gentz oder Frau Haase
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 3090139-3308/3307
      E-Mail: karola.gentz@senstadt.berlin.de, ingeborg.haase@senstadt.berlin.de
      Fax +49 3090139-3301
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadtentwicklung.berlin.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Leistungen bei der Tragwerksplanung für den Neubau eines Forschungs- und
      Laborgebäudes in Berlin (1.BA).

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Humboldt-Universität zu Berlin-Mitte,
      HU-Campus Nord, Philippstraße 11-13 in 10115 Berlin, DEUTSCHLAND.
      NUTS-Code DE300

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Für den Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes für das Institut für
      Lebenswissenschaften (1.BA) - Institut für Biologie - für die Humboldt
      Universität zu Berlin (HU) am Campus Nord sollen Leistungen der
      Tragwerksplanung beauftragt werden.
      Der Auftrag beinhaltet die Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend
      den Leistungsbildern der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure
      Teil 4 Abschnitt 1 § 49 (1) HOAI und Anlage 13. Zunächst soll die LP 2 -
      Vorplanung beauftragt werden.
      Zum Auftragsumfang gehören optional wie unter II.2.2 aufgeführt die
      Tragwerksplanung § 49 ff. LP 3 - Entwurfsplanung; LP 4 -
      Genehmigungsplanung; LP 5 - Ausführungsplanung und LP 6 - Vorbereitung der
      Vergabe.
      Für das Institut für Biologie soll eine Hauptnutzfläche (HNF) von 4 244 m²
      mit hochwertigen Laborflächen (Speziallabore), Seminar- und
      Praktikumsräume sowie Büroflächen realisiert werden mit einem geringen
      Anteil Umbau im Bestand. Wesentlicher Bestandteil des Bedarfsprogrammes
      sind neben Seminarräumen ein Hörsaal für 100 bzw. für 150 Personen. Die
      unter Denkmalschutz stehenden benachbarten Bestandsgebäude und der
      Ensembleschutz für das gesamte Campusgelände sind zu beachten. Der
      Kostenrahmen (KG 300 + 400) für die Neubaumaßnahme beträgt brutto 19 660
      000 EUR. Der Baubeginn für die Neubaumaßnahme ist für 2012 vorgesehen.
      Vorab soll das zweigeschossige Hörsaal-Gebäude aus den 50er Jahren sowie
      der eingeschossige Pavillon und die Pförtnerloge an der Philippstraße mit
      einem BRI von ca. 21 500 m³ abgebrochen werden.
      Zu Schadstoffen und notwendigen Tiefenenttrümmerungen liegen derzeit keine
      Erkenntnisse vor, hier sind noch detaillierte Untersuchungen
      durchzuführen.
      Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung führt z. Z. einen offenen
      Architektenwettbewerb durch. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ein
      städtebaulich, architektonisch anspruchsvoller Entwurf eines Forschungs-
      und Laborgebäudes des Instituts für Biologie unter Einbeziehung eines
      Bestandsgebäudes sowie unter Berücksichtigung der unter Denkmalschutz
      stehenden benachbarten Bestandsgebäude und des Ensembleschutzes für das
      gesamte Campusgelände erwartet. Die Auslobung der Wettbewerbsunterlagen
      ist auf der Internet-Plattform www.wettbewerbe-aktuell.de einsehbar.
      Der Auftraggeber beauftragt einen Projektsteuerer mit den delegierbaren
      Bauherrleistungen.
      Neben der Projektsteuerung werden zu den Planungsbeteiligten u.a.
      Architekten, Haustechniker, Bauphysiker, Akustiker sowie weitere Gutachter
      und Sonderfachleute für Brandschutz gehören.
      Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner
      Leistungsabschnitte bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Die
      Realisierung der Baumaßnahme umfasst ein enges Zeitfenster.
      Die Kosten für die Baumaßnahme sind gedeckelt.
      Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster über Leistungen
      bei der Tragwerksplanung (ABau II 39) der Senatsverwaltung für
      Stadtentwicklung einschließlich AVB (abrufbar unter:
      www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71327000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Aus dem Gesamtprogramm für das Institut für Biologie soll als 1. BA eine
      Nutzfläche von 4 244 m² HNF, vorrangig hochwertige Laborflächen realisiert
      werden.
      Das Bedarfsprogramm sieht für den Forschungsneubau incl. Altbauanteil
      (1.BA) Brutto - Gesamtbaukosten von 33 800 000 EUR vor.
      Die unter Punkt II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4
      Jahre Gewährleistung.

      II.2.2) Optionen
      Ja
      Beschreibung der Optionen: Zum Auftragsumfang der Tragwerksplanung gehören
      entsprechend HOAI 2009 Teil 4 Abschnitt 1 § 49 die Leistungsphase:
      LP 3 - Entwurfsplanung;
      LP 4 -Genehmigungsplanung;
      LP 5 - Ausführungsplanung;
      LP 6 - Vorbereitung der Vergabe.
      Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das
      Leistungsbild entsprechend angepasst werden.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Beginn: 31.1.2011. Ende: 31.5.2015

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen
      Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1
      000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für sonstige Schäden;
      Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage
      entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
      Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer
      Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine
      Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen
      werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige
      Versicherungsschein nachgereicht werden.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
      auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
      Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin (u.a. Allgemeine
      Vertragsbedingungen - AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner
      Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar
      unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Bei Bewerbergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der
      Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die
      Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber
      hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine
      unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
      legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
      Mehrfachbewerbungen können auch unter Berücksichtigung der jeweiligen
      Nachunternehmer bei Vorliegen einer Wettbewerbsverzerrung zum Ausschluss
      der Bewerber/der Bewerbergemeinschaften führen. Der Auftraggeber behält
      sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer
      außerdem vor, diesen Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der
      Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die
      Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand der
      Bietergespräche gemacht werden.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Nein

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und
      Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
      1. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und
      die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
      2. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6
      u. 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen).
      Das Nichtvorliegen der geforderten Nachweise lt. Anlage 1 und 2 führt zum
      Ausschluß.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und
      Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
      Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
      1. den Gesamtumsatz (netto) und;
      2. den Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen, jeweils in den
      letzten 3 Jahren (2007/2008/2009).
      Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur
      leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards Der jährliche Gesamtumsatz muss
      pro Jahr mindestens 400 000 EUR (netto) betragen und der Nachweis über die
      Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1 muss erbracht werden.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und
      folgende Nachweise beizufügen:
      1. Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder
      Fachhochschulausbildung, Bachelor; Master oder vergleichbare Abschlüsse
      sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde
      von 2 vorgesehenen Projektmitarbeitern:
      1.1. einem Projektleiter;
      1.2. einem stellvertretenden Projektleiter.
      2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des
      Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren
      mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder
      Fachhochschulausbildung, nach anderen Ingenieuren sowie nach sonstigen
      Mitarbeitern. Zudem erfolgt eine Aufteilung der Gesamtanzahl der
      angestellten Mitarbeitern und der Leitung des Büros/Unternehmens nach
      Ingenieuren mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit
      und nach sonstigen Mitarbeitern;
      3. Vorstellung von 2 Referenzgebäuden des Hochbaues/Neubauten (keine Tief-
      oder Ingenieurbauwerke) der letzten 3 Jahre mit Angaben zum Auftraggeber
      mit Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer; zum Gebäudetyp; zur
      Honorarzone des Objektes; zum Bearbeitungsumfang/Leistungsspektrum; zur
      Art der Baumaßnahme mit kurzer Beschreibung; Brutto-Kosten nach DIN 276,
      KG 300-400; zum Bearbeitungszeitraum; Erklärung des Prüfingenieurs zur
      Aufnahme der Nutzung.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards
      1. Die Summe der in den, den Teilnahmeantrag bildenden Bewerberbögen
      angegebenen angestellten Mitarbeiter und der Leitung, muss pro Jahr
      mindestens 6 betragen, davon Hoch- oder Fachhochschulingenieure 3.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Nach § 19 (2) VOF Qualifikation des Auftragnehmers.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 4
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1.
      Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre gemäß § 5 (4 c) VOF, Ziffer III.2.2: 5 %:
      — 5 % erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen
      Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 500.000 Mio. EUR (netto) ausweist.
      2. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 Jahre gemäß § 5
      (4 c) VOF, Ziffer III.2.2: 5 %:
      — 5 % erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz
      für entsprechende Dienstleistungen in Höhe von mindestens 200.000 Mio. EUR
      (netto) ausweist.
      3. Personelle Ausstattung gemäß § 5 (5a), § 4 (3a) VOF, Ziffer III.2.3: 10
      %:
      — 4 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre
      mindestens 5 Ingenieure nachweist, davon mindestens 3 mit einer
      Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren,
      — 4 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre
      mindestens 4 Ingenieure nachweist, die seit mindestens 2 Jahren im
      jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dies leiten,
      — 2 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen seit mindestens 2 Jahren einen
      Mitarbeiter mit Zulassung als Prüfstatiker im Unternehmen angestellt hat.
      4. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5 (5 a), § 4
      (3) VOF, Ziffer III.2.3: 10 %:
      — 3 % erhält der Projektleiter, der weniger als 5 Berufsjahre als
      Dipl.-Ing. nachweist,
      — 5 % erhält der Projektleiter, der zwischen 5 und 10 Berufsjahre als
      Dipl.-Ing. nachweist,
      — 8 % erhält der Projektleiter, der mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing.
      nachweist,
      — 2 % erhält der Projektleiter, der eine Zusatzausbildung als
      Energieberater aufweist.
      5. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5 (4 a), § 4
      (3) VOF, Ziffer III.2.3: 10 %:
      — 3 % erhält der stellv. Projektleiter, der weniger als 5 Berufsjahre als
      Dipl.-Ing. nachweist,
      — 6 % erhält der stellv. Projektleiter, der zwischen 3 und 6 Berufsjahre
      als Dipl.-Ing. nachweist,
      — 10 % erhält der stellv. Projektleiter, der mehr als 6 Berufsjahre als
      Dipl.-Ing. nachweist.
      6. Angaben zu den Referenzen gemäß § 5 (5 b) VOF, Ziffer III.2.3: 60 %.
      Jedes der 2 Referenzen wird mit bis zu 30 % bewertet.
      Eine Referenz wird nur gewertet:
      — wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem
      Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet wurde,
      — wenn die Referenz nicht älter als drei Jahre ist, d.h. nach dem 1.8.2007
      spätestens jedoch bis zum Tag der Bekanntmachung durch eine Erklärung des
      Prüfingenieurs zur Aufnahme der Nutzung vorliegt (siehe auch Formular Land
      Berlin Bauaufsicht 113),
      — 10 % erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Gebäudetyp der
      Honorarzone III bis V nach § 50 HOAI handelt,
      — 10 % erhält eine Referenz, wenn es sich um den Bau eines
      Hochschulinstituts mit Labornutzung für die Fachbereiche Biologie, Chemie
      oder Pharmazie; erwartet werden insbesondere Erfahrungen mit
      Stahlbetonkonstruktionen mit variablen Grundrissen, punktgestützten
      hochbelasteten unterzugfreien Deckensystem (Flachdecken) und Stützenraster
      für Installationen in X- und Y- Richtung,
      — 4 % Gesamtkosten nach DIN 276 KG 300-400 (brutto): mindestens 15 000 000
      EUR,
      — 4 % erhält eine Referenz, wenn mindestens § 49 HOAI, LP 2-5 bearbeitet
      wurde,
      — 2 % erhält eine Referenz, wenn der vorgesehene Projektleiter oder sein
      Stellvertreter beteiligt waren, und zwar mindestens 1 Jahr lang als
      Haupttätigkeit.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote Nein

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      25.10.2010 - 12:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig
      auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten
      Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
      http://www.vergabeplattform.berlin.de/Bekanntmachungen.118.0.html (danach
      filtern nach VOF/A Bekanntmachungen). Der Dateiname lautet:
      Bewerberbogen_HU-Neubau Biologie_TW _80;
      2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von
      allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag
      einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der
      Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des
      Nachunternehmers bedient.
      Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene
      Unternehmen.
      2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss
      pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig
      ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom
      Nachauftragnehmer nachzuweisenden Deckungssummen der
      Berufshaftspflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 300 000 EUR
      für sonstige Schäden;
      2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2
      Referenzen/Neubauten des Hochbaues vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass
      bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den
      einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den
      Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2
      Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
      Zusätzlich benannte Projektmitarbeiter sowie Referenzen werden zur Wahrung
      des Geichbehandlungssatzes nicht gewertet.
      3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der
      Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert.
      Die Umsätze von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des
      Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
      4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der
      Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen
      der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und
      Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im
      Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
      5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden,
      dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen
      nicht zulässig;
      6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige
      Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von
      Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
      7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest
      verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber
      "VOF-Vergabeverfahren HU_Neubau Biologie_TW_80; " gekennzeichnet bei der
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau (VS 1-5) - Raum
      102, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin, DEUTSCHLAND, einzureichen. Ein
      Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag
      wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens
      zurückgesandt;
      8. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, d. h. per E-Mail,
      Fax oder Brief, von der unter Ziffer
      I.1) genannten Stelle erteilt. Die
      Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Zuschlagskriterien werden
      im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines
      Angebotes benannt.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin mit Sitz bei der für Wirtschaft zuständige
      Senatsverwaltung
      Martin Luther Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 3090138316
      Internet: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 3090137613

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts
      vom 20.4.2009 wird hingewiesen.

      VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erhältlich sind
      Vergabekammer des Landes Berlin mit Sitz bei der für Wirtschaft zuständige
      Senatsverwaltung
      Martin Luther Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 3090138316
      Internet: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 3090137613

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      24.9.2010
  • Anzeigentext Ergebnis

    maximieren

    • BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      Kontakt: Bereich Einkauf V S1
      z. H. Frau Gentz oder Frau Haase
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 3090139-3308/3307
      E-Mail: karola.gentz@senstadt.berlin.de
      Fax +49 3090139-3301
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadtentwicklung.berlin.de

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Leistungen bei der Tragwerksplanung für den Neubau eines Forschungs- und
      Laborgebäudes in Berlin (1.BA).

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Humboldt-Universität zu Berlin-Mitte,
      HU-Campus Nord.
      Philippstr. 11-13.
      10115 Berlin
      DEUTSCHLAND.
      NUTS-Code DE30

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Aufträge auf der Grundlage eines dynamischen Beschaffungssystems (DBS)

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Für den Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes für das Institut für
      Lebenswissenschaften (1.BA)- Institut für Biologie - für die Humboldt
      Universität zu Berlin (HU) am Campus Nord sollen Leistungen der
      Tragwerksplanung beauftragt werden.
      Der Auftrag beinhaltet die Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend
      den Leistungsbildern der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure
      Teil 4 Abschnitt 1 § 49 (1) HOAI und Anlage 13. Zunächst solldie LP 2 -
      Vorplanung beauftragt werden.
      Zum Auftragsumfang gehören optional wie unter II.2.2 aufgeführt die
      Tragwerksplanung § 49 ff. LP 3 -Entwurfsplanung; LP 4 -
      Genehmigungsplanung; LP 5 - Ausführungsplanung und LP 6 - Vorbereitung der
      Vergabe.
      Für das Institut für Biologie soll eine Hauptnutzfläche (HNF) von 4 244 m²
      mit hochwertigen Laborflächen(Speziallabore), Seminar- und Praktikumsräume
      sowie Büroflächen realisiert werden mit einem geringen Anteil Umbau im
      Bestand. Wesentlicher Bestandteil des Bedarfsprogrammes sind neben
      Seminarräumen ein Hörsaal für 100 bzw. für 150 Personen. Die unter
      Denkmalschutz stehenden benachbarten Bestandsgebäude und der
      Ensembleschutz für das gesamte Campusgelände sind zu beachten. Der
      Kostenrahmen (KG 300 + 400) fürdie Neubaumaßnahme beträgt brutto 19 660
      000 EUR. Der Baubeginn für die Neubaumaßnahme ist für 2012 vorgesehen.
      Vorab soll das zweigeschossige Hörsaal-Gebäude aus den 50er Jahren sowie
      der eingeschossige Pavillon und die Pförtnerloge an der Philippstraße mit
      einem BRI von ca. 21 500 m³ abgebrochen werden.
      Zu Schadstoffen und notwendigen Tiefenenttrümmerungen liegen derzeit keine
      Erkenntnisse vor, hier sind noch detaillierte Untersuchungen
      durchzuführen.
      Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung führt z. Z. einen offenen
      Architektenwettbewerb durch. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ein
      städtebaulich, architektonisch anspruchsvoller Entwurf eines Forschungs-
      und Laborgebäudes des Instituts für Biologie unter Einbeziehung eines
      Bestandsgebäudessowie unter Berücksichtigung der unter Denkmalschutz
      stehenden benachbarten Bestandsgebäude und des Ensembleschutzes für das
      gesamte Campusgelände erwartet. Die Auslobung der Wettbewerbsunterlagen
      ist auf der Internet-Plattform www.wettbewerbe-aktuell.de einsehbar.
      Der Auftraggeber beauftragt einen Projektsteuerer mit den delegierbaren
      Bauherrleistungen.
      Neben der Projektsteuerung werden zu den Planungsbeteiligten u.a.
      Architekten, Haustechniker, Bauphysiker, Akustiker sowie weitere Gutachter
      und Sonderfachleute für Brandschutz gehören.
      Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner
      Leistungsabschnitte bis zum Abschlussder Baumaßnahme vor. Die Realisierung
      der Baumaßnahme umfasst ein enges Zeitfenster.
      Die Kosten für die Baumaßnahme sind gedeckelt.
      Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster über Leistungen
      bei der Tragwerksplanung(ABau II 39) der Senatsverwaltung für
      Stadtentwicklung einschließlich AVB (abrufbar
      unter:www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71327000

      II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Offenes Verfahren

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot
      1. Qualitätssicherung im Hinblick auf Planungsqualität:
      nutzungsspezifische Anforderungen, Flexibilität und Nachhaltigkeit.
      Gewichtung 35
      2. Qualitätssicherung im Hinblick auf Planungsqualität: Büroorganisation.
      Gewichtung 20
      3. Qualitätssicherung im Hinblick auf Baudurchführung: wirtschaftlichkeit,
      Zusammenarbeit mit Architekten, Vorbereitung der Vergabe. Gewichtung 25
      4. Qualitätssicherung im Hinblick auf Terminsicherung und Bauüberwachung.
      Gewichtung 10
      5. Honorarangebot. Gewichtung 10

      IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Auftragsbekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2010/S 188-287545 vom 28.9.2010

      ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE

      V.1) Tag der Auftragsvergabe
      28.1.2011

      V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:
      5

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag
      vergeben wurde
      Wetzel & von Seht
      Wielandstr. 26
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: info@wetzelvonseht.de
      Tel. +49 30740066-0
      Fax +49 30740066-22

      V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN
      Nein

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 309013-8316
      Internet: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe//kammer.html
      Fax +49 309013-7613

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird
      hingewiesen.

      VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erhältlich sind
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 309013-8316
      Internet: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe//kammer.html
      Fax +49 309013-7613

      VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      21.7.2011
  • Karte

    maximieren

  • Gewährleistung

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INFO-BOX

Ausschreibung veröffentlicht 28.09.2010
Zuletzt aktualisiert 11.04.2012
Wettbewerbs-ID 51279
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