• DE-80538 München
  • 04/2011
  • Ergebnis
  • (ID 55791)

Sanierung Tagungsstätte "Harnack-Haus" der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin, Leistungen der Leistungsphasen 2–8 und teilweise 9 nach § 33 HOAI

Verhandlungsverfahren (Beschleunigtes Verfahren)
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    Ergebnis 04/2011 Ergebnis
    Verfahren Verhandlungsverfahren (Beschleunigtes Verfahren)
    Berufsgruppen Architekten
    Tatsächliche Teilnehmer: 8
    Gebäudetyp Weiterbildung, Seminare, Lernzentren
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Sprache Deutsch
    Ort DE-80538 München
    Auslober/Bauherr Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., München (DE)
    Aufgabe
    Architektenleistungen für die Gebäudesanierung der Tagungsstätte "Harnack-Haus" der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Die Sanierung umfasst umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen im Harnack-Hause (Baujahr 1929), die Generalsanierung des angrenzenden Hörsaales (Baujahr 1929) bzw.
    benachbarten Gästehauses (Baujahr ca. 1960).
    Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten (netto) liegen über 5 000 000 EUR.
    Leistungsumfang
    Gegenstand der zu vergebenden Architektenleistungen sind Leistungsphasen nach § 33 HOAI 2009 für alle Gebäudeteile, welche funktional, technisch und zeitlich in sehr engem Zusammenhang stehen. Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2–5 geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option des Auftraggebers nach seiner Entscheidung, dem Auftragnehmer der Phasen 2–5 zusätzlich auch die Leistungsphasen 6–9 (Phase 9 teilweise) zu übertragen. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2009.
    Das Harnack-Haus muss, wie bei Hotel- und Tagungstätten üblich, turnusgemäß in gestalterischer und haustechnischer Hinsicht renoviert werden, um dem zeitgemäßen Ausstattungsanforderungen im Bereich von Tagungsstätten gerecht zu werden. Der angrenzende und unter Denkmalschutz stehende Hörsaal, der seit Jahrzehnten ungenutzt ist, muss generalsaniert werden. Das benachbarte und in Betrieb befindliche Gästehaus muss ebenfalls saniert und umgestaltet werden, um zeitgemäßen Anforderungen zu entsprechen. Während der Sanierungsmaßnahme wird die Tagungsstätte (Harnack-Haus und Gästehaus) für den benötigten Zeitraum der Sanierungsmaßnahme (ca. 9 Monate) geschlossen. Dies erfordert besondere Sorgfalt bei der Termin- und Kostensteuerung, da der Wiedereröffnungstermin (bis spätestens Sept. 2012) in zeitlicher Hinsicht absolut bindend ist.
    Die Nettogrundrissfläche umfasst rund 8 500 m².
    Da die Sanierungsmaßnahme unter hohem zeitlichen Termindruck steht (Beginn ca. Dez. 2011 bis Sept. 2012), wird es erforderlich sein, häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu Abstimmungsgesprächen vor Ort zur Verfügung zu stehen.
    Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb der sehr engen zeitlichen Vorgaben zu erbringen und insbesondere, dass sie über die hierfür notwendigen personellen, sachlichen und zeitlichen Ressourcen verfügen. Die Vergabe der Bauleistungen während der Leistungsphasen 6 und 7 hat nach den Vorschriften des Vergaberechts, insbesondere der VOB/A zu erfolgen.

  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. –
      Generalverwaltung – (Bauabteilung)
      Hofgartenstraße 8
      Kontakt: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. –
      Generalverwaltung – (Finanzabteilung)
      z. H. Susanne Seib
      80539 München
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 8921081486
      E-Mail: seib@gv.mpg.de
      Fax +49 8921081042
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.mpg.de
      Weitere Auskünfte erteilen: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der
      Wissenschaften e.V. – Generalverwaltung – (Bauabteilung)
      Hofgartenstraße 8
      Kontakt: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. –
      Generalverwaltung – (Bauabteilung)
      z. H. Frau Schlund
      80539 München
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 8921081614
      E-Mail: doris.schlund@gv.mpg.de
      Fax +49 8921081630
      Internet: http://www.mpg.de
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Beschafferprofil
      MPG Homepage
      Kontakt: Bewerbungsunterlagen sind von der MPG-Homepage herunterzuladen
      und für den Teilnahmeantrag zu verwenden
      München
      DEUTSCHLAND
      Internet:
      http://www.mpg.de/ueberDieGesellschaft/beschafferprofil/VOF/index.html
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Ernst & Young GmbH
      Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
      Arnulfstraße 59
      Kontakt: Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
      z. H. Ref.nr. MPG_00065_VOF_HARNACK_HAUS_1
      80636 München
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 891433145889
      E-Mail: bieterfragen@de.ey.com
      Fax +49 181394345889
      Internet: Bitte unbedingt die oben genannte Referenznummer angeben!

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Sonstiges Einrichtung des privaten Rechts
      Sonstiges Grundlagenforschung
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Sanierung Tagungsstätte "Harnack-Haus" der Max-Planck-Gesellschaft,
      Berlin, Leistungen der Leistungsphasen 2–8 und teilweise 9 nach § 33 HOAI.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Berlin.
      NUTS-Code DE3

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Architektenleistungen für die Gebäudesanierung der Tagungsstätte
      "Harnack-Haus" der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Die Sanierung
      umfasst umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen im Harnack-Hause (Baujahr
      1929), die Generalsanierung des angrenzenden Hörsaales (Baujahr 1929) bzw.
      benachbarten Gästehauses (Baujahr ca. 1960).
      Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten (netto) liegen über 5 000 000
      EUR.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71200000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Ja

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Gegenstand der zu vergebenden Architektenleistungen sind Leistungsphasen
      nach § 33 HOAI 2009 für alle Gebäudeteile, welche funktional, technisch
      und zeitlich in sehr engem Zusammenhang stehen. Mit dem gesuchten
      Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2–5
      geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option des Auftraggebers nach
      seiner Entscheidung, dem Auftragnehmer der Phasen 2–5 zusätzlich auch die
      Leistungsphasen 6–9 (Phase 9 teilweise) zu übertragen. Es wird eine
      stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen
      vorgesehen. Die Honorierung erfolgt nach der HOAI 2009.
      Das Harnack-Haus muss, wie bei Hotel- und Tagungstätten üblich,
      turnusgemäß in gestalterischer und haustechnischer Hinsicht renoviert
      werden, um dem zeitgemäßen Ausstattungsanforderungen im Bereich von
      Tagungsstätten gerecht zu werden. Der angrenzende und unter Denkmalschutz
      stehende Hörsaal, der seit Jahrzehnten ungenutzt ist, muss generalsaniert
      werden. Das benachbarte und in Betrieb befindliche Gästehaus muss
      ebenfalls saniert und umgestaltet werden, um zeitgemäßen Anforderungen zu
      entsprechen. Während der Sanierungsmaßnahme wird die Tagungsstätte
      (Harnack-Haus und Gästehaus) für den benötigten Zeitraum der
      Sanierungsmaßnahme (ca. 9 Monate) geschlossen. Dies erfordert besondere
      Sorgfalt bei der Termin- und Kostensteuerung, da der
      Wiedereröffnungstermin (bis spätestens Sept. 2012) in zeitlicher Hinsicht
      absolut bindend ist.
      Die Nettogrundrissfläche umfasst rund 8 500 m².
      Da die Sanierungsmaßnahme unter hohem zeitlichen Termindruck steht (Beginn
      ca. Dez. 2011 bis Sept. 2012), wird es erforderlich sein,
      häufig/kurzfristig auf Anforderung des Auftraggebers zu
      Abstimmungsgesprächen vor Ort zur Verfügung zu stehen.
      Bewerber erklären mit Abgabe eines Teilnahmeantrages, dass sie in der Lage
      sind, die Leistungen innerhalb der sehr engen zeitlichen Vorgaben zu
      erbringen und insbesondere, dass sie über die hierfür notwendigen
      personellen, sachlichen und zeitlichen Ressourcen verfügen. Die Vergabe
      der Bauleistungen während der Leistungsphasen 6 und 7 hat nach den
      Vorschriften des Vergaberechts, insbesondere der VOB/A zu erfolgen.

      II.2.2) Optionen
      Ja
      Beschreibung der Optionen: Übertragung der Leistungsphasen 6–9 (Phase 9
      teilweise) an den Auftragnehmer der Phasen 2–5.

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR),
      als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich
      vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im
      Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt
      ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher
      Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme
      der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes
      Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist
      außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der
      Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem
      Teilnahmeantrag den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck
      einzureichen. (Die Bewerbergemeinschaftserklärung ist Anlage zum Vordruck
      "Bewerbungsbogen", der von den Bewerbern im Beschafferprofil
      "http://www.mpg.de/ueberDieGesellschaft/beschafferprofil/VOF/index.html"
      von der MPG-Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu
      verwenden ist.).

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Nein

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise,
      Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich
      Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer
      III.1.3):
      — ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen,
      ohne Querverweise auf etwaige Anlagen des Bewerbers, mit Unterschrift und
      Firmenstempel. (Formulare sind von den Bewerbern im Beschafferprofil
      "http://www.mpg.de/ueberDieGesellschaft/beschafferprofil/VOF/index.html"
      von der MPG Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu
      verwenden).
      Fehlen geforderte Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese
      unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine
      einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden die
      fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss
      des Teilnahmeantrages.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise,
      Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich
      Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer
      III.1.3):
      — ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen,
      ohne Querverweise auf etwaige Anlagen des Bewerbers, mit Unterschrift und
      Firmenstempel. (Formulare sind von den Bewerbern im Beschafferprofil
      "http://www.mpg.de/ueberDieGesellschaft/beschafferprofil/VOF/index.html"
      von der MPG-Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu
      verwenden). Im Bewerbungsbogen sind unter 2.2 Angaben zum
      Gesamtumsatz/Jahr zu machen. Hierbei ist der nachstehend vorgegebene
      Mindeststandard zu beachten.
      Fehlen geforderte Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese
      unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine
      einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden die
      fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluß des
      Teilnahmeantrages.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards Als Mindestkriterium gilt ein
      durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz/Jahr in Höhe von 500 000 EUR (bei
      Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder).

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben zu machen bzw. Nachweise,
      Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich
      Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer
      III.1.3)); in Ergänzung zum MPG
      Bewerbungsbogen, sind die nachfolgend geforderten Angaben bzw. Nachweise,
      Erklärungen und Unterlagen dem Teilnahmeantrag beizulegen:
      (1) Angabe von max. 5 in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen oder noch
      laufenden Referenzprojekten von Sanierungen von denkmalgeschützten Hotel-
      bzw. Tagungsgebäuden bzw. von Hotel-/Tagungsgebäuden mit alter, wertvoller
      Bausubstanz, bei denen Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 33
      HOAI erbracht wurden, unter Angabe:
      (a) einer Kurzbeschreibung des Gebäudes/Projektes;
      (b) der Projektgröße nach HNF, BGF und BRI;
      (c) der Leistungszeit;
      (d) des Auftragwertes;
      (e) ob Neubau- oder Umbau-/Modernisierungsmaßnahme;
      (f) des verantworlichen Projektleiters/Bearbeiters;
      (g) des Auftraggebers;
      (h) eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer);
      (2) Angabe von max. 3 abgeschlossenen oder laufenden Referenzprojekten,
      bei denen Leistungen der Leistungsphasen 6–7 nach § 33 HOAI für
      öffentliche Auftraggeber erbracht wurden und die Vergabeverfahren nach den
      Vorschriften der VOB/A zum Gegenstand hatten unter Angabe:
      (a) ob eine europaweite Ausschreibung stattgefunden hat;
      (b) ob eine Gesamtvergabe oder eine losweise Vergabe erfolgt ist;
      (c) des Gesamtauftragwertes des Bauauftrages/der Bauaufträge;
      (d) des verantwortlichen Projektleiters/Bearbeiters;
      (e) des Auftraggebers;
      (f) der Leistungszeit;
      (g) eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer);
      (3) Erklärung, aus der das Mittel der beim Bewerber in den letzten 3
      Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist
      und Angabe des aktuellen Personalbestandes mit jeweiliger Qualifikation
      bzw. Berufsbezeichnung (Beschäftigte mit Hochschul- bzw. FH-Abschluss,
      techn. Angestellte, Zeichner, etc.);
      (4) Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters
      und seines Stellvertreters sowie der für die Objektüberwachung zuständigen
      Person und deren Stellvertreter jeweils unter Angabe der jeweiligen
      beruflichen Qualifikation/Berufszulassung und Angabe persönlicher
      Referenzprojekte mit Beschreibung der jeweiligen Zuständigkeit und Angabe
      der jeweiligen Betriebszugehörigkeit. Darstellung der vorgesehenen
      Struktur des Projektteams unter Angabe der Anzahl der vorgesehenen
      Personen gegliedert nach Berufsgruppen und des jeweiligen
      Aufgabenbereiches (möglichst in Form eines Organigramms mit
      Texterläuterungen; die namentliche Benennung aller Projektmitglieder ist
      nicht vorausgesetzt)
      Sind die unter (1)–(4) geforderten
      Angaben/Nachweise/Erklärungen/Unterlagen im Teilnahmeantrag nicht
      enthalten, werden diese, da es sich um Bewertungskriterien handelt, von
      der Nachforderung ausgenommen. Es sind dementsprechend (siehe hierzu
      Ziffer
      IV.1.2) 0 Punkte zu vergeben.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards
      (1) Mindestbedingung ist, dass der Bewerber mindestens 1 fertiggestelltes
      Referenzprojekt über die Sanierung eines denkmalgeschützten Hotel- bzw.
      Tagungsgebäudes bzw. eines Hotel-/Tagungsgebäudes mit alter, wertvoller
      Bausubstanz vorweisen kann. Dabei müssen mindestens die Leistungsphasen
      2–8 erbracht worden sein (nicht zwingend innerhalb eines Projektes).
      Aufzuzeigen ist inwieweit Subunternehmer in die Leistungserbringung
      integriert waren.
      (2) Mindestbedingung ist weiterhin, dass der Bewerber 1 Bewerber-eigenes
      Referenzprojekt für öffentliche Auftraggeber benennen kann, bei welchem
      europaweite Vergabeverfahren nach den Vorschriften der VOB/A durchgeführt
      wurden.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Architekten im Sinne von § 19 Abs. 1 VOF 2009.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
      Mitteilung der EU-Kommission vom 19.12.2008 (IP/08/2040).

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      geplante Mindestzahl 6 Höchstzahl 8
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
      Unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus
      formalen Gründen auszuschließen sind (siehe
      III.2), erfolgt die Auswahl
      nach folgenden Kriterien: (1) Referenzen für Sanierungen von
      denkmalgeschützten Hotel- bzw. Tagungsgebäuden bzw. Hotel-/Tagungsgebäuden
      mit alter, wertvoller Bausubstanz (Gewichtung 60 %);
      (2) Referenzen bei denen Leistungen der Leistungsphasen 6–7 nach § 33 HOAI
      für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden (Gewichtung 15 %);
      (3) durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte, jeweils
      in den letzten drei Jahren sowie aktuell (eine durchschnittliche
      Mitarbeiterzahl von 8 Mitarbeitern führt zur Maximalpunktzahl, wird diese
      Obergrenze überschritten führt dies nicht zu einer besseren Bewertung)
      (Gewichtung 10 %);
      (4) Qualifikation und Referenzobjekte des vorgesehenen Projektleiters und
      Objektüberwachers sowie des Projektteams (Gewichtung 15 %); bei jedem
      Auswahlkriterium können 0 bis 5 Punkte (5 = sehr gut, 4 = gut, 3 =
      befriedigend, 2 = ausreichend, 1 = mangelhaft, 0 = ungenügend) erreicht
      werden; die jeweils erreichte Punktzahl wird mit dem Gewichtungsfaktor
      multipliziert und die hierbei jeweils ermittelten Werte zu einem
      Gesamtwert summiert; zur Angebotsabgabe werden die 6 bis 8 Bewerber mit
      dem höchsten Gesamtwert aufgefordert. Bei Punktegleichheit (Gesamtwert)
      entscheidet die höhere Einzelbewertung unter Kriterium (1).

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote Ja

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      MPG_00065_VOF_HARNACK_HAUS_1

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      3.12.2010 - 09:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluß der vom Auftraggeber
      vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Folgende Formulare sind
      von den Bewerbern im Beschafferprofil
      "http://www.mpg.de/ueberDieGesellschaft/beschafferprofil/VOF/index.html"
      von der MPG-Homepage herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu
      verwenden.
      — MPG VOF-Bewerbungsbogen,
      — Anlage 1 Bewerbergemeinschaftserklärung.
      Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit
      (Ziffer
      III.2.3) sind die diesbezüglichen, mit dem Teilnahmeantrag
      geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in
      dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im
      Bewerbungsbogen abgeforderten Angaben, beizufügen. Die eingereichten
      Unterlagen werden nicht zurück geschickt.
      Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der
      Kennzeichnung: "Teilnahmeantrag Sanierung Harnack-Haus, Ref.nr.:
      MPG_00065_VOF_HARNACK_HAUS_1" bei der folgenden Empfängeranschrift (siehe
      auch unter I.1 "Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an"):
      Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
      Ref.nr. MPG_00065_VOF_HARNACK_HAUS_1
      Arnulfstraße 59
      80636 München
      DEUTSCHLAND
      einzureichen.
      Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht
      zugelassen.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
      Maximilianstraße 39
      80538 München
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein
      Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach
      Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
      wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag
      ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung
      zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage
      nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die
      Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die
      geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit
      die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
      erkennbar sind – bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt
      wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1–3 GWB).

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      22.11.2010
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    • BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
      e.V.-Generalverwaltung (Bauabteilung)
      Hofgartenstraße 8
      Kontakt: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften
      e.V.-Generalverwaltung (Finanzabteilung)
      z. H. Susanne Seib
      80539 München
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 8921081486
      E-Mail: seib@gv.mpg.de
      Fax +49 8921081042
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.mpg.de

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Sonstiges Einrichtung des privaten Rechts
      Sonstiges Grundlagenforschung
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Sanierung Tagungsstätte "Harnack-Haus" der Max-Planck-Gesellschaft,
      Berlin, Leistungen der Leistungsphasen2–8 und teilweise 9 nach § 33 HOAI.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Berlin.
      NUTS-Code DE3

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Architektenleistungen für die Gebäudesanierung der Tagungsstätte
      "Harnack-Haus" der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. Die Sanierung
      umfasst umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen im Harnack-Hause(Baujahr
      1929), die Generalsanierung des angrenzenden Hörsaales (Baujahr 1929) bzw.
      benachbartenGästehauses (Baujahr ca. 1960).
      Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten (netto) liegen über 5 000 000
      EUR.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71200000

      II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Beschleunigtes Verhandlungsverfahren

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot
      1. Kriterien gemäß Vergabeunterlagen. Gewichtung 100

      IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      MPG_00065_VOF_Harnack_Haus_1

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Bekanntmachung über ein Beschafferprofil
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2010/S 230-352102 vom 26.11.2010

      ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE
      BEZEICHNUNG Objektplanung, Refnr. MPG_00065_HARNACK_HAUS_1.

      V.1) Tag der Auftragsvergabe
      4.4.2011

      V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:
      8

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag
      vergeben wurde
      Kfs Krause Feyerabend Sippel
      Willy-Brandt-Allee 31 c
      23554 Lübeck
      DEUTSCHLAND

      V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN
      Nein

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
      Maximilianstraße 39
      80538 München
      DEUTSCHLAND

      VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      8.4.2011


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