• DE-Potsdam
  • 08/2009
  • Ergebnis
  • (ID 5602)

Neubau eines Landtagsgebäudes (ÖPP-Modell)

Verhandlungsverfahren
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    Ergebnis 08/2009 Ergebnis
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Architekten, Bauingenieure, Private Bauherren
    Gebäudetyp Parlaments- und Regierungsgebäude, Botschaften, Konsulate
    Sprache Deutsch
    Ort DE-Potsdam
    Aufgabe
    Im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft soll am Standort Alter Markt in Potsdam in den äußeren Um- und Aufrissen des ursprünglichen historischen Gebäudes ein Neubau für den Landtag des Landes Brandenburg errichtet werden. Dieses schlüsselfertig zu errichtende Gebäude soll dem Auftraggeber spätestens im Dezember 2010 zur Verfügung stehen. Die Bauleistungen umfassen rund 15 000 m2 NF einschließlich eines Plenarsaals, eines Präsidialbereiches, Sitzungsräumen, Arbeitsräumen für Fraktionen, Abgeordnete und die Landtagsverwaltung, einer Bibliothek, eines Medienzentrums und einer Cafeteria. Zusätzlich soll eine Tiefgarage mit einer Nutzfläche von rund 3 500 m2 gebaut werden. Bei der Ausformung der Baukörper ist die Gestaltung und die Maßstäblichkeit der historischen Gliederung unter Berücksichtigung der neuen Geschossigkeit und der funktionalen Anforderungen aufzunehmen und weiter zu entwickeln. Es soll damit die Erinnerung an die historische Situation und das Selbstverständnis des Landtages dargestellt werden.
    Für diese Bauleistungen sollen vom privaten Partner auch alle erforderlichen Planungsleistungen auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung erbracht werden.
    Die vertragliche Nutzungsdauer soll 30 Jahre betragen. Die Finanzierung soll die Bauzwischenfinanzierung und die Endfinanzierung über 30 Jahre ab Fertigstellung und Abnahme der Bauleistungen umfassen. Während der Nutzungsphase soll der private Partner auch Gebäudemanagement-Leistungen erbringen - insbesondere Betreiben, Instandhaltung, Bauunterhalt, Schönheits- und Kleinreparaturen, Verfolgen der Gewährleistung, Energiemanagement, Reinigung, Winter- und Gärtnerdienste, Entsorgung und die Bewirtschaftung der Tiefgarage. Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer ein umfassendes Gesamt-Angebot für Planungs-, Bau-, Finanzierungs- und Gebäudemanagementleistungen. Näheres regeln die Verdingungsunterlagen.
    Informationen

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    • D-Potsdam: Parlamentsgebäude und öffentliche Versammlungssäle

      2006/S 127-135443

      BEKANNTMACHUNG

      Bauauftrag


      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

       I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):  
      Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg, Postfach 900 255, Kontakt Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg, 14480 Potsdam, Steinstraße 104-106, Haus 8, Zimmer 047, z. Hd. von Frau Caroline Hesse, D-14438 Potsdam. Tel.  0331/8666476. E-Mail: Caroline.Hesse@mdf.brandenburg.de. Fax  0331/8666759.
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.mdf.brandenburg.de.
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen.
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
       I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):  
      Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

       II.1) BESCHREIBUNG
       II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:  
      Neubau eines Landtagsgebäudes im Rahmen eines ÖPP-Modells.
       II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:  
      Bauleistung.
      Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den vom öffentlichen Auftraggeber genannten Erfordernissen.
      Hauptausführungsort: Potsdam.
      NUTS-Code: DE423.
       II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:  
      Öffentlicher Auftrag.
       II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung:
       II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:  
      Im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft soll am Standort Alter Markt in Potsdam in den äußeren Um- und Aufrissen des ursprünglichen historischen Gebäudes ein Neubau für den Landtag des Landes Brandenburg errichtet werden. Dieses schlüsselfertig zu errichtende Gebäude soll dem Auftraggeber spätestens im Dezember 2010 zur Verfügung stehen. Die Bauleistungen umfassen rund 15 000 m2 NF einschließlich eines Plenarsaals, eines Präsidialbereiches, Sitzungsräumen, Arbeitsräumen für Fraktionen, Abgeordnete und die Landtagsverwaltung, einer Bibliothek, eines Medienzentrums und einer Cafeteria. Zusätzlich soll eine Tiefgarage mit einer Nutzfläche von rund 3 500 m2 gebaut werden. Bei der Ausformung der Baukörper ist die Gestaltung und die Maßstäblichkeit der historischen Gliederung unter Berücksichtigung der neuen Geschossigkeit und der funktionalen Anforderungen aufzunehmen und weiter zu entwickeln. Es soll damit die Erinnerung an die historische Situation und das Selbstverständnis des Landtages dargestellt werden.
      Für diese Bauleistungen sollen vom privaten Partner auch alle erforderlichen Planungsleistungen auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung erbracht werden.
      Die vertragliche Nutzungsdauer soll 30 Jahre betragen. Die Finanzierung soll die Bauzwischenfinanzierung und die Endfinanzierung über 30 Jahre ab Fertigstellung und Abnahme der Bauleistungen umfassen. Während der Nutzungsphase soll der private Partner auch Gebäudemanagement-Leistungen erbringen - insbesondere Betreiben, Instandhaltung, Bauunterhalt, Schönheits- und Kleinreparaturen, Verfolgen der Gewährleistung, Energiemanagement, Reinigung, Winter- und Gärtnerdienste, Entsorgung und die Bewirtschaftung der Tiefgarage. Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer ein umfassendes Gesamt-Angebot für Planungs-, Bau-, Finanzierungs- und Gebäudemanagementleistungen. Näheres regeln die Verdingungsunterlagen.
       II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):  
      45216114, 45212350, 50800000, 67000000, 70000000, 70310000, 74232000, 74700000.
       II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):  
      Ja.
       II.1.8) Aufteilung in Lose:  
      Nein.
       II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:  
      Ja.
       II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
       II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
       II.2.2) Optionen:  
      Ja.
      Beschreibung der Optionen: Ein Teil der historischen Nordfassade (Flügelbauten zwischen dem bereits wiederaufgebauten Fortunaportal und den nördlichen Kopfbauten) soll durch private Spenden finanziert werden. Diese Bauleistung wird nur beauftragt, wenn die entsprechenden Mittel rechtzeitig zur Verfügung stehen.
       II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:  
      Beginn: 15.7.2007. Ende: 30.11.2040.

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN

       III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
       III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:  
      Binnen 18 Werktagen nach Auftragsvergabe hat der Auftragnehmer eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 Prozent des Pauschalfestpreises für die Bauleistungen (einschließlich der Kosten für das Baumanagement) sowie bei der Abnahme eine Mängelansprüche-Bürgschaft in Höhe von 5 Prozent des Pauschalfestpreises für die Bauleistungen (einschließlich der Kosten für das Baumanagement) eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers zu stellen.
       III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):  
      Finanzierungsdauer entspricht der vertraglichen Nutzungsdauer nach Fertigstellung und Abnahme der Bauleistungen. Die Zahlung der Raten erfolgt erst ab Nutzungsbeginn. Kosten der Bauzwischenfinanzierung werden Bestandteil der Berechnungsgrundlage für die Endfinanzierung. Die Bauzwischenfinanzierung ist auf die Bonität des Auftragnehmers abzustellen. Einredeverzichtserklärungen während der Bauzeit werden nicht gegeben. Näheres regeln die Verdingungsunterlagen.
       III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:  
      Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter; eine Projektgesellschaft ist nur nach Maßgabe der Verdingungsunterlagen zulässig.
       III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:  
      Nein.
       III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
       III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:  
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für die Auswahl der Bewerber werden die in dieser Bekanntmachung genannten Erklärungen und Nachweise bewertet. Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die geforderten Angaben in dem Bewerberformblatt "Teilnahmewettbewerb" zusammengefasst. Dieses ist vom Bewerber auszufüllen, in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Erklärungen und Anlagen zu versehen und rechtsverbindlich zu unterschreiben. Das Formblatt steht unter der Internet-Adresse: http://www.vbd-beratung.de/projekte/Landtagsneubau-brb zum Download zur Verfügung oder kann bei der unter Ziffer I.1. angegebenen angefordert werden. Es werden ausschließlich Erklärungen und Nachweise bewertet, die vom Auftraggeber gefordert wurden.
      Der Auftraggeber behält sich vor, unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes fehlende Angaben, Erklärungen oder Nachweise von den Bewerbern nachzufordern. Es wird aber darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber hierzu nicht verpflichtet ist. Die Bewerber sollten daher im eigenen Interesse von vornherein vollständige Teilnahmeanträge abgeben.
      Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden; der Auftraggeber kann - soweit er dies für erforderlich hält - zur näheren Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen.
      Bietergemeinschaften müssen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die entsprechenden Nachweise vorlegen.
      Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied vollständig belegt sein. Die Leistungsfähigkeit muss für die Bietergemeinschaft insgesamt nachgewiesen werden, d.h. hier werden die vorgelegten Nachweise aller Mitglieder gemeinsam berücksichtigt.
      Unabhängig davon, ob sich mehrere Unternehmen als Bietergemeinschaft bewerben oder für einen Teil der Leistungen Nachunternehmer beauftragt werden sollen, sind die im Folgenden dargestellten Nachweise und Erklärungen für alle vier Hauptleistungen (1. Investor, 2. Bauunternehmen, 3. Architekten/Fachplaner, 4. Gebäudemanager) abzugeben. Beabsichtigt ein Unternehmen innerhalb eines Konsortiums mehrere dieser Hauptleistungen zu erbringen, so sind für jede dieser Hauptleistungen alle geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen.
      Mehrfachbewerbungen einzelner Unternehmen - als Bieter oder Nachunternehmer -, die Hauptleistungen im o.g.
      Sinne übernehmen, sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Bewerbungen, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat.
      Sofern zum Nachweis der Leistungsfähigkeit (nicht möglich für den Nachweis der Zuverlässigkeit) Belege anderer Unternehmen, etwa konzernverbundener Unternehmen, vorgelegt werden, muss der konkrete Nachweis geführt werden, dass die Erfahrungen und Mittel dieser dritten Unternehmen dem Bewerber für die Auftragsausführung auch tatsächlich in geeigneterweise zur Verfügung stehen werden.
      Bewerber aus EU-Ländern, in denen die benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
      Rechtslage - geforderte Nachweise:
      Für den Investor:
      1. Haftungs- und Eigentumsverhältnisse sowie gewerberechtliche Voraussetzungen, z.B. durch einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister des Herkunftslandes, nicht älter als 6 Monate.
      2. Registrierung im Gewerbezentralregister, Auszug nicht älter als 3 Monate.
      3. Eigenerklärung des Bewerbers dass:
      a) über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
      b) er sich nicht in Liquidation befindet,
      c) er keine nachweislich schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt,
      d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
      e) er keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat.
      Für Bauunternehmen:
      4. Haftungs- und Eigentumsverhältnisse sowie gewerberechtliche Voraussetzungen, z.B. durch einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister des Herkunftslandes, nicht älter als 6 Monate.
      5. Registrierung im Gewerbezentralregister, Auszug nicht älter als 3 Monate.
      6. Eintragung in das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer des Herkunftslandes.
      7. Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
      8. Eigenerklärung des Bewerbers dass:
      a) über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
      b) er sich nicht in Liquidation befindet,
      c) er keine nachweislich schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt,
      d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
      e) er keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat.
      Für Architekturbüros und Fachplaner:
      9. Benennung und Nachweis der beruflichen Qualifikation des Entwurfsverfassers und der wesentlichen Fachplaner gemäß § 23 VOF.
      10. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung des Entwurfsverfassers und der wesentlichen Fachplaner, nicht älter als 3 Monate.
      11. Eigenerklärung des Entwurfsverfassers und der wesentlichen Fachplaner, dass:
      a) sie sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden,
      b) sie nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
      c) sie im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
      d) sie ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates des Auftraggebers erfüllt haben,
      e) sie keine vorsätzlich unzutreffenden Auskünfte, ob und auf welche Art sie wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind und ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanterweise mit Anderen zusammenarbeiten, abgegeben haben,
      f) sie keine vorsätzlich unzutreffenden Auskünfte in Bezug auf ihre finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und fachliche Eignung abgegeben haben und diese Auskünfte nicht unberechtigterweise verweigern werden. Für Anbieter von Gebäudemanagementleistungen:
      12. Haftungs- und Eigentumsverhältnisse sowie gewerberechtliche Voraussetzungen, z.B. durch einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister des Herkunftslandes, nicht älter als 6 Monate.
      13. Registrierung im Gewerbezentralregister, Auszug nicht älter als 3 Monate.
      14. Eintragung in das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer des Herkunftslandes.
      15. Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
      16. Eigenerklärung des Bewerbers dass:
      a) über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
      b) er sich nicht in Liquidation befindet,
      c) er keine nachweislich schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt,
      d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt hat,
      e) er keine vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat.
       III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:  
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für den Investor:
      17. Umsätze in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Investitionsvolumen von Hochbauprojekten, die in Öffentlich Privaten Partnerschaften verschiedener Ausprägung verwirklicht wurden).
      18. Referenzen für ÖPP-Projekte mit vergleichbarem Leistungsumfang (kurze Angaben zu Objekt, Auftraggeber, Auftragswert, Referenzzeitraum max. 5 Jahre).
      19. Benennung vorgesehener Finanzierungspartner; diese haben ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung zu erklären. Diese Erklärungen sind beizufügen.
      Für Bauunternehmen:
      20. Umsätze in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
      Für Architekturbüros und Fachplaner:
      21. Umsätze in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
      Für Anbieter von Gebäudemanagementleistungen:
      22. Umsätze in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
       III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:  
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für den Investor:
      23. Darstellung und Erläuterung des vorgesehenen Realisierungsmodells sowie dessen Refinanzierung. Es ist anzugeben, ob der Bewerber beabsichtigt, für die Realisierung eines ÖPP-Modells eine Projektgesellschaft zu gründen. Wenn ja, sind die Gesellschafter, ihre Gesellschaftsanteile und die Höhe des Haftungskapitals anzugeben.
      Für Bauunternehmen:
      24. Ausgeführte Bauleistungen (Referenzen) bei der Errichtung von Gebäuden mit vergleichbarem technischem Schwierigkeitsgrad und vergleichbarer Größe (kurze Angaben zu Objekt, Auftraggeber, Auftragswert, Referenzzeitraum max. 5 Jahre).
      25. Ausgeführte Bauleistungen (Referenzen) an Gebäuden mit vergleichbarem repräsentativem Charakter (kurze Angaben zu Objekt, Auftraggeber, Auftragswert, Referenzzeitraum max. 10 Jahre).
      26. Erklärungen zur Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
      27. Benennung und Erklärung zur Qualifikation des für die Leitung und Aufsicht des Bauvorhabens vorgesehenen technischen Personals. Für Architekturbüros oder Fachplaner.
      28. Nachweise über Planungen und Realisierung von öffentlich genutzten Gebäuden mit repräsentativem Charakter (Referenzobjekte).
      29. Nachweis der besonderen entwurflichen Qualität, auch im städtebaulichen Kontext sowie bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Alt/Neu, Wettbewerbserfolge.
      30. Benennung von Referenzobjekten der wesentlichen vorgesehenen Fachplaner.
      Für Anbieter von Gebäudemanagementleistungen:
      31. Erklärungen zu Objekten (Referenzen), bei denen vergleichbare Gebäudemanagement-Leistungen erbracht wurden oder werden (kurze Angaben zu Objekt, Auftraggeber, Leistungsdauer, Leistungsumfang).
      32. Erläuterungen, wie die Gebäudemanagement-Leistungen während der Nutzungsphase organisiert werden sollen (schematische Darstellung, ggfs. Anteil der Leistungen, die von Sub-Unternehmen erbracht werden sollen, Darstellung von Erfahrungen bei Personalübernahme).
      33. Benennung und Erklärung zur Qualifikation des für die Leitung und Aufsicht der Gebäudemanagement-Leistungen vorgesehenen Personals.
       III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:  
      Nein.
       III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
       III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
       III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

       IV.1) VERFAHRENSART
       IV.1.1) Verfahrensart:  
      Wettbewerblicher Dialog.
       IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:  
      Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Angaben unter Ziffer III.2.2) und III.2.3) genannten Auswahlkriterien gehen wie folgt in die Gesamtbewertung der Teilnahmeanträge ein:
      Auswahlkriterien für Investor (Ziffern 17, 18, 19, 23) mit 25 %.
      Auswahlkriterien für Bauunternehmen (Ziffern 20, 24, 25, 26, 27) mit 25 %.
      Auswahlkriterien für Architekten (Ziffern 21, 28, 29, 30) mit 30 %.
      Auswahlkriterien für Dienstleister Gebäudemanagement (Ziffern 22; 31, 32, 33) mit 20 %.
      Die Gewichtung der einzelnen Auswahlkriterien kann auf der Internetseite: http://www.vbd-beratung.de/projekte/Landtagsneubau-brb eingesehen werden.
       IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:  
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
       IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
       IV.2.1) Zuschlagskriterien:  
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
       IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:  
      Nein.
       IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
       IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
       IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:  
      Vorinformation
      Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2006/S 46-048061 vom 8.3.2006.
       IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung  
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
       IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:  
      15.8.2006.
       IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:  
      15.9.2006.
       IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:  
      Deutsch.
       IV.3.7) Bindefrist des Angebots:
       IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

       VI.1) DAUERAUFTRAG:
       VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:  
      Nein.
       VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:  
      Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs und nach Aufforderung zur Abgabe eines Lösungsvorschlages gilt: Für das Erarbeiten von Lösungsvorschlägen - insbesondere für die Entwurfsplanung -wird allen Teilnehmern, die fristgerecht einen den Ausschreibungsbedingungen entsprechenden Lösungsvorschlag eingereicht haben, aber letztendlich nicht den Zuschlag erhalten, eine Entschädigung in Höhe von je 75 000 EUR einschließlich der zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Entschädigungszahlung gültigen Mehrwertsteuer gezahlt. Für Sondervorschläge oder Nebenangebote wird keine Entschädigung gezahlt.
      Allen Teilnehmern, die ihre Lösungsvorschläge auf Aufforderung des Auftraggebers überarbeiten und im Interesse einer wirtschaftlichen Lösung optimieren, aber letztlich nicht den Zuschlag erhalten, wird für die Überarbeitung ihres Lösungsvorschlags eine Entschädigung in Höhe von 10 000 EUR einschließlich der zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Entschädigungszahlung gültigen Mehrwertsteuer gezahlt.
      Teilnehmern, die nach Abschluss der Dialogphase zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, letztlich aber nicht den Zuschlag erhalten, wird eine Entschädigung von 5 000 EUR gezahlt.
      Der Auftraggeber behält sich vor, den wettbewerblichen Dialog zu beenden, wenn das wirtschaftlichste Ergebnis den sog. Public Service Comparator (PSC) überschreitet.
      Bewerber können unter: http://www.vbd-beratung.de/projekte/Landtagsneubau-brb Informationen zum Verfahren und zu Entwicklung und Stand der Planung für das Landtagsgebäude einsehen bzw. über einen Link zur unter I.1 benannten Kontaktstelle abrufen. Neben einer Machbarkeitsstudie können auch Unterlagen angefordert werden, die mit der Erarbeitung und Erörterung dieser Studie in Zusammenhang stehen. Diese Unterlagen werden nur an all jene Bewerber ausgegeben, die darlegen können, sich gewerbsmäßig mit der Ausführung von Leistungen der ausgeschriebenen Art zu befassen.
      Diese Information der Bewerber erfolgt auch zur Herstellung der Gleichbehandlung nach § 4 Abs. 5 VgV im Hinblick auf eine mögliche Beteiligung des bereits mit der Machbarkeitsstudie beauftragten Architekturbüros.
       VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
       VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:  
      Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Heinrich-Mann-Allee 107, D-14473 Potsdam. Tel.  +49 331 866-1617. Fax  +49 331 866-1562.
       VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
       VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
       VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:  
      3.7.2006.

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