• DE-66333 Völklingen
  • 08/2011
  • Ergebnis
  • (ID 67148)

Objektplanung Architektur für das VisitorCenter im Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Verhandlungsverfahren (Beschleunigtes Verfahren)
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    Ergebnis 08/2011 Ergebnis
    Verfahren Verhandlungsverfahren (Beschleunigtes Verfahren)
    Berufsgruppen Architekten
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-8
    Tatsächliche Teilnehmer: 7
    Gebäudetyp Museen, Ausstellungsbauten, Dokumentationszentren, Kunsthallen
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude
    Zulassungsbereich GPA
    Sprache Deutsch
    Ort DE-66333 Völklingen
    Auslober/Bauherr Weltkulturerbe Völklinger Hütte - Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur GmbH
    Betreuer agstaUMWELT GmbH, Völklingen (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Die Völklinger Hütte wurde 1994 als erstes Denkmal des Industriezeitalters von der UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert. Seitdem sind bereits viele Maßnahmen zur Inwertsetzung und Erschließung für Besucher auf dem Hüttenareal umgesetzt worden. Hingewiesen wird zum Beispiel auf das Science Center Ferrodrom, den Ausstellungsort Gasgebläsehalle und die Besucherrundwege durch das Hüttenareal.
    Die UNESCO setzt für Welterbestätten ein VisitorCenter voraus, das bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt. Dieses VisitorCenter soll in der Eingangszone liegen und alle wesentlichen Funktionen aufnehmen. Ggf.
    werden einzelne Teilmaßnahmen aus der Planungsaufgabe ausgenommen und unabhängig von der Gesamtmaßnahme beauftragt, beplant und realisiert werden. Zur Projektentwicklung wurde ein runder Tisch, der sich aus Vertretern des Auftraggebers und der Projektsteurung zusammensetzt gebildet. An diesem werden regelmäßig die einzelnen Fachplaner, der Architekt und bei Bedarf Vertreter des Denkmalschutzes oder anderer Fachbehörden teilnehmen.
    Der Ort für das VisitorCenter wird die historische Sinteranlage sein, die nicht nur Raum für die erforderlichen Einbauten, sondern auch selbst Exponat sein wird. Die Planungsaufgabe besteht insbesondere darin, auf mehreren Ebenen (Sternbühne, Brennerbühne, Redlerbühne, usw.) und in verschiedenen Bereichen Ausstellungsflächen (Ziel: insgesamt ca. 1 500 qm, von denen ein möglichst großer Anteil im 1. Realisierungsschritt umgesetzt werden soll) und Räume einzurichten bzw. herzurichten und zu erschließen, wobei Eingriffe in die denkmalgeschütze Bausubstanz dabei auf ein Minimum beschränkt werden sollen. Die Teilbereiche des VisitorCenters müssen in den Gesamtkontext der Anlage integriert werden.
    Aus fördertechnischen Gründen ergibt sich ein enger zeitlicher Rahmen, der zwingend eingehalten werden muss. Die Maßnahme (1. Realisierungsschritt im Rahmen der bewilligten Fördermittel, s.u.) muss daher bis Ende 2011 abgeschlossen und bis Ende Februar 2012 kassenwirksam abgerechnet sein.
    Leistungsumfang
    Für das Jahr 2011 sind insgesamt bis zu 3 000 000 EUR (netto) als Fördermittel für das Visitorcenter bewilligt. Dies umfasst außer den Architektenleistungen und der Baumaßnahme selbst auch die Durchführung und die Koordinierung der Planungs- und Bauleistungen für Maschinenrestaurierung, Haustechnik, Lichtinstallationen, usw. Eine genaue Bezifferung des Anteils der Hochbaumaßnahme an der in Aussicht stehenden Fördersumme ist derzeit noch nicht möglich.
    Der zu vergebende Auftrag umfasst ausschließlich die Architektenleistungen, Leistungsphasen 2-9, § 33 HOAI ((Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung/Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation). Alle übrigen Leistungen wie Haustechnische Planungsleistungen, Tragwerkplanung, Brandschutz, SIGEKO, Maschinenrestaurierung, usw. werden gesondert vergeben und sind nicht mit anzubieten.
    Der 1. Realilsierungsabschnitt ergibt sich aus der derzeit bewilligten Fördermittelsumme von rund 3 000 000 EUR und der damit verbundenen zeitlichen Vorgabe (s.o.).

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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Weltkulturerbe Völklinger Hütte - Europäisches Zentrum für Kunst und
      Industriekultur GmbH; Geschäftsführer Generaldirektor Dr. Meinrad Maria
      Grewenig, Kaufmännischer Geschäftsführer Manfred Baldauf, RA, VBP
      Rathausstraße 75-79
      z. H. Frau Mira Anna-Weigand, Denkmalbauabteilung
      66333 Völklingen
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 6898-9100126
      E-Mail: m.anna-weigand@voelklinger-huette.org
      Fax +49 6898-9100128
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers www.voelklinger-huette.de
      Weitere Auskünfte erteilen: agstaUMWELT
      Saarbrücker Straße 178
      z. H. Frau Dipl.-Ing. Claudia Lennartz
      66333 Völklingen
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 6898-33077
      E-Mail: info@agsta.de
      Fax +49 6898-37403
      Internet: www.agsta.de
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Internet: www.agsta.de
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: agstaUMWELT
      Saarbrücker Straße 178
      z. H. Frau Dipl.-Ing. Claudia Lennartz
      66333 Völklingen
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 6898-33077
      E-Mail: info@agsta.de
      Fax +49 6898-37403
      Internet: www.agsta.de

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Sonstiges Weltkulturerbe Völklinger Hütte - Europäisches Zentrum für Kunst
      und Industriekultur GmbH
      Freizeit, Kultur und Religion
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Objektplanung Architektur für das VisitorCenter im Weltkulturerbe
      Völklinger Hütte.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Völklingen, Weltkulturerbe Völklinger Hütte.
      NUTS-Code DEC01

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Völklinger Hütte wurde 1994 als erstes Denkmal des Industriezeitalters
      von der UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert. Seitdem sind bereits
      viele Maßnahmen zur Inwertsetzung und Erschließung für Besucher auf dem
      Hüttenareal umgesetzt worden. Hingewiesen wird zum Beispiel auf das
      Science Center Ferrodrom, den Ausstellungsort Gasgebläsehalle und die
      Besucherrundwege durch das Hüttenareal.
      Die UNESCO setzt für Welterbestätten ein VisitorCenter voraus, das
      bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt. Dieses VisitorCenter soll in der
      Eingangszone liegen und alle wesentlichen Funktionen aufnehmen. Ggf.
      werden einzelne Teilmaßnahmen aus der Planungsaufgabe ausgenommen und
      unabhängig von der Gesamtmaßnahme beauftragt, beplant und realisiert
      werden. Zur Projektentwicklung wurde ein runder Tisch, der sich aus
      Vertretern des Auftraggebers und der Projektsteurung zusammensetzt
      gebildet. An diesem werden regelmäßig die einzelnen Fachplaner, der
      Architekt und bei Bedarf Vertreter des Denkmalschutzes oder anderer
      Fachbehörden teilnehmen.
      Der Ort für das VisitorCenter wird die historische Sinteranlage sein, die
      nicht nur Raum für die erforderlichen Einbauten, sondern auch selbst
      Exponat sein wird. Die Planungsaufgabe besteht insbesondere darin, auf
      mehreren Ebenen (Sternbühne, Brennerbühne, Redlerbühne, usw.) und in
      verschiedenen Bereichen Ausstellungsflächen (Ziel: insgesamt ca. 1 500 qm,
      von denen ein möglichst großer Anteil im 1. Realisierungsschritt umgesetzt
      werden soll) und Räume einzurichten bzw. herzurichten und zu erschließen,
      wobei Eingriffe in die denkmalgeschütze Bausubstanz dabei auf ein Minimum
      beschränkt werden sollen. Die Teilbereiche des VisitorCenters müssen in
      den Gesamtkontext der Anlage integriert werden.
      Aus fördertechnischen Gründen ergibt sich ein enger zeitlicher Rahmen, der
      zwingend eingehalten werden muss. Die Maßnahme (1. Realisierungsschritt im
      Rahmen der bewilligten Fördermittel, s.u.) muss daher bis Ende 2011
      abgeschlossen und bis Ende Februar 2012 kassenwirksam abgerechnet sein.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71200000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Für das Jahr 2011 sind insgesamt bis zu 3 000 000 EUR (netto) als
      Fördermittel für das Visitorcenter bewilligt. Dies umfasst außer den
      Architektenleistungen und der Baumaßnahme selbst auch die Durchführung und
      die Koordinierung der Planungs- und Bauleistungen für
      Maschinenrestaurierung, Haustechnik, Lichtinstallationen, usw. Eine genaue
      Bezifferung des Anteils der Hochbaumaßnahme an der in Aussicht stehenden
      Fördersumme ist derzeit noch nicht möglich.
      Der zu vergebende Auftrag umfasst ausschließlich die
      Architektenleistungen, Leistungsphasen 2-9, § 33 HOAI ((Vorplanung,
      Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der
      Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung/Bauüberwachung,
      Objektbetreuung und Dokumentation). Alle übrigen Leistungen wie
      Haustechnische Planungsleistungen, Tragwerkplanung, Brandschutz, SIGEKO,
      Maschinenrestaurierung, usw. werden gesondert vergeben und sind nicht mit
      anzubieten.
      Der 1. Realilsierungsabschnitt ergibt sich aus der derzeit bewilligten
      Fördermittelsumme von rund 3 000 000 EUR und der damit verbundenen
      zeitlichen Vorgabe (s.o.).

      II.2.2) Optionen
      Ja
      Beschreibung der Optionen: Weitere Realisierungsabschnitte in Abhängigkeit
      von noch nicht in Aussicht stehenden Fördermitteln.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Beginn: 31.5.2011. Ende: 31.3.2016

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von 2 000 000 EUR für
      Personenschäden und 1 500 000 für sonstige Schäden. (Zu erbringen vom
      Bewerber bzw. im Fall von Berwerbergemeinschaften für die
      Bewerbergemeinschaft.).

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
      auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
      HOAI in der gültigen Fassung.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften sind zugelassen.
      Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder
      einzelner Einzelbewerber führen zum Verfahrensausschluss der betroffenen
      Bewerbergemeinschaften bzw. Bewerber.
      Bei Bewerbergemeinschaften: Gesamtschuldnerisch haftend mit
      bevollmächtigtem Vertreter.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Nein

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Gefordert werden folgende Angaben und Nachweise,
      die vollständig zu erbringen sind. Das Nachreichen fehlender Unterlagen
      nach Ablauf der Bewerbungsfrist ist nicht vorgesehen.
      Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften oder Zusammenarbeit mit
      Nachunternehmern sind, für jedes Büro gesondert, Leistungsbereich, Name
      und Anschrift sowie bearbeitende Niederlassung des Büros und der Inhaber
      anzugeben. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft
      (Federführender Ansprechpartner für den Auftraggeber) ist zu benennen.
      Eine Vollmachtserklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft für den
      Federführenden ist beizufügen.
      Die Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaften haben folgende Angaben zur
      Bewerbung einzureichen:
      1. Eigenerklärung, dass jeder Bewerber und jedes einzelne Mitglied von
      Bewerbergemeinschaften sowie jeder Nachunternehmer von Bewerbern und
      Bewerbergemeinschaften nur eine Bewerbung einreicht (bei Doppelbewerbungen
      werden alle Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften ausgeschlossen),
      2. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Personen im
      Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft tätig sind,
      die zum Ausschluss von Personen nach § 16 VgV führen,
      3. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über eventuelle wirtschaftliche
      Verknüpfungen mit Unternehmen und über evtl. auftragsbezogene
      Zusammenarbeit mit anderen,
      4. Eigenerklärung zu § 4 Abs. 3 VOF:
      4a) Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer
      (Führungskräfte/Projektleiter/Stellvertreter/Projektingenieure) mit
      geeigneten Nachweisen der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung
      und fachlichem Lebenslauf,
      4b) Nachweis der Berufszulassung (Kopie Kammerausweis oder -urkunde oder
      vergleichbarer Nachweis),
      5. Angaben über die beabsichtigte Weitervergabe des Auftrags oder eines
      Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und des
      Leistungserbringers, sowie dessen Qualifizierung),
      6. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 4 Abs. 6 und 9 VOF
      nicht vorliegen.
      Die Nachweise und Erklärungen 1. bis 6. sind jeweils von allen Mitgliedern
      einer Bewerbergemeinschaft mit der Bewerbung vorzulegen.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: 1. Eigenerklärung über den Umsatz für
      entsprechende Dienstleistungen (Objektplanung Hochbau) in den letzten 3
      Jahren (jeweils gesondert für 2010, 2009, 2008).
      Die Erklärung ist jeweils von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft
      mit der Bewerbung vorzulegen.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      1. Eigenerklärung über die Anzahl der Beschäftigten, gegliedert nach
      folgenden Berufsgruppen: Führungskräfte, Architekten/Ingenieure, sonstige
      Angestellte,
      2. Referenzen des Bewerbers, deren Realisierung in den letzten 5 Jahren
      (nicht vor 2006) abgeschlossen wurde, für die mit der zu vergebenden
      Dienstleistung vergleichbaren Leistungen (als vergleichbar gelten
      vorzugsweise Baumaßnahmen im Bereich denkmalgeschützter Industrieanlagen
      und aus dem Bereich Industriekultur/Industriedenkmalpflege, als bedingt
      vergleichbar gelten realisierte Museumsbauten/Ausstellungsorte sowie
      Hochbauplanungen im Bereich denkmalgeschützter Bauten); die Anzahl der
      benannten Referenzen ist nicht begrenzt, gewertet werden die jeweils 8 am
      besten vergleichbaren Referenzen.
      Die Referenzprojekte müssen jeweils die folgenden, vollständigen Angaben
      enthalten:
      a) Bezeichnung des Projektes aus der die Vergleichbarkeit mit der
      vorliegendenAufgabenstellung hervorgeht;
      b) kurze Baubeschreibung;
      c) Gesamtbaukosten;
      d) Leistungsumfang;
      e) Leistungszeit: Planung und Fertigstellung der Baumaßnahme;
      f) Leistungserbringer beim Bewerber;
      g) Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten;
      h) Förderprogramm.
      Die Angaben zu den Referenzen sind je Referenzobjekt auf 1 DIN A 4 Seite
      zu beschränken. Planunterlagen in Zeichenrollen, Broschürenform, Formaten
      > DIN A 4 oder in elektronischer Form sind nicht erwünscht und werden bei
      der Auswertung nicht berücksichtigt.
      3. Eigenerklärung zu den Erfahrungen des Projektteams im Umgang mit
      EU-geförderten Projekten und Welterbestätten/UNESCO-Spezifica mit Hinweis
      auf konkrete Projekte, bei denen diese Erfahrungen gesammelt werden
      konnten,
      4. Eigenerklärung zum Mittel der vom Bewerber/Mitbewerber/Nachunternehmer
      jeweils in den letzten 3 Jahren (2008-2010) Beschäftigten gegliedert in
      Führungskräfte, Ingenieure und technische Mitarbeiter

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Architekten; gemäß § 19 Abs. 1 VOF.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
      Die Realisierung der Maßnahme ist an die Bereitstellung von Fördermitteln
      gebunden, die bereits bewilligt sind, allerdings eine sehr enge
      Zeitschiene bedingen. So muss die Maßnahme VisitorCenter bis spätestens
      Ende Februar 2012 kassenwirksam schlussgerechnet sein.

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 8
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
      Nach formaler Prüfung der fristgerechten Einreichung und Vollständigkeit
      der geforderten Angaben werden die verbleibenden Bewerbungen anhand
      folgender Kriterien geprüft (Gewichtung in Klammern): - Gesamtumsatz für
      vergleichbare Dienstleistungen der letzten 3 Jahre (Siehe
      III.2.2), Nr. 1)
      (10) - Bürogröße (Anzahl Führungskräfte und Ingenieure, alle Partner der
      Bewerbergemeinschaft) (10) - Vergleichbare Referenzobjekte (siehe

      III.2.3), Nr.2) der letzten 5 Jahre (40) - Projektteam (außer
      Projektleiter und Stellvertreter) (25) - Qualität der Bewerbungsunterlagen
      (Anschaulichkeit, Eindeutigkeit, Nachvollziehbarkeit der Angaben) (15).

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      5.4.2011 - 14:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Ja
      geben Sie an, um welche Vorhaben und/oder Programme es sich handelt
      Saarländisches Förderprogramm in Co-Finanzierung zu einem europäischen
      Programm (EFRE).

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Die Bewerbung erfolgt formlos.
      Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die
      Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet.
      Es gibt im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die
      angefordert werden können. Die vorliegenden Unterlagen werden erst mit der
      Aufforderung zur Angebotsabgabe an diejenigen Bewerber ausgegeben, die zu
      den Vergabeverhandlungen eingeladen werden.
      Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die
      Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet.
      Die Teilnahmeanträge einschließlich der Bewerbungsunterlagen müssen auf
      dem Postwege oder persönlich eingereicht werden. Der Umschlag ist außen
      mit dem Hinweis "Bewerbung Verhandlungsverfahren Architektenleistungen
      Visitorcenter" zu kennzeichnen.
      Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht
      berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter
      I.1)
      genannten Stelle, für den der Bewerber selbst verantwortlich ist.
      Bewerbungen, die ausschließlich per E-Mail oder per Fax eingereicht
      werden, werden nicht berücksichtigt. Ein zusätzliches Einsenden per Fax
      oder E-Mail ist nicht erforderlich, jedoch zulässig, wenn der Bewerber auf
      diese Weise sicherstellen will, dass seine Bewerbung fristgerecht
      vorliegt. Voraussetzung ist jedoch, dass die per E-Mail oder Fax
      versandten Unterlagen mit den per Post versandten Unterlagen identisch
      sind.
      Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geprüft.

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n): Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen
      Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: keine
      weiteren Unterlagen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft und Arbeit
      Franz-Josef-Röder-Straße 17
      66119 Saarbrücken
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vksv@wirtschaft.saarland.de
      Tel. +49 681-5014994
      Fax +49 681-5013506

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es
      wird auf die Rügeobliegenheiten des Bewerbers bzw. Bieters gemäß § 107 GWB
      hingewiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15
      Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
      nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      25.3.2011
  • Anzeigentext Ergebnis

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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge
      Dienstleistungen

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Weltkulturerbe Völklinger Hütte
      Rathausstraße 75 - 79
      Zu Händen von: Frau Mira Anna-Weigand
      66333 Völklingen
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 6898-9100126
      E-Mail: m.anna-weigand@voeklinger-huette.org
      Fax: +49 6898-9100128
      Internet-Adresse(n) 
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers www.voelklinger-huette.org

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Freizeit, Kultur und Religion

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Objektplanung Architektur für das VisitorCenter im Weltkulturerbe
      Völklinger Hütte.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Dienstleistung: DEC01.
      NUTS-Code DEC01

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Vöklinger Hütte wurde 1994 als erstes Denkmal des Industriezeitalters
      von der UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert.
      Die UNESCO setzt für Welterbestätten ein VisitorCenter voraus, das
      bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt. Dieses VisitorCenter soll in der
      Eingangszone liegen und alle wesentlichen Funktionen aufnehmen. Ggf.
      werden einzelne Teilmaßnahmen aus der Planungsaufgabe ausgenommen und
      unabhängig von der Gesamtmaßnahme beauftragt, beplant und realisiert
      werden. Zur Projektentwicklung wurde ein runder Tisch, der sich aus
      Vertretern des Auftraggebers und der Projektsteurung zusammensetzt
      gebildet. An diesem nehmen regelmäßig die einzelnen Fachplaner, der
      Architekt und bei Bedarf Vertreter des Denkmalschutzes oder anderer
      Fachbehörden teil.
      Der Ort für das VisitorCenter 1. BA wird die historische Sinteranlage und
      ihr räumliches Umfeld sein.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71200000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert

      II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
      Wert: 268 940,05 EUR
      ohne MwSt

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Beschleunigtes Verhandlungsverfahren

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Qualifikation und berufliche Erfahrung von Projektleiter und
      Stellvertreter (Nachweis von Fachkunde, Erfahrungen mit vergleichbaren
      Aufgabenstellungen anhand eines vergleichbaren Projektes), die eine
      bestmögliche Leistung erwarten lassen. Gewichtung 25
      2. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke zu Persönlichkeit und
      Auftreten von Projektleiter, Stellvertreter und Bauleiter. Gewichtung 20
      3. Erläuterung der Arbeitsweise und der vorgesehenen Arbeitsabwicklung in
      Bezug auf das Projekt. Gewichtung 25
      4. Honorarvorschlag. Gewichtung 10
      5. Maßnahmen der Kosten und Terminkontrolle.. Gewichtung 10
      6. Qualität der Präsentation im Bietergespräch. Gewichtung 10

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      9.8.2011

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 7

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
      Zuschlag erteilt wurde
      Huppert & Huppert Bauplanung und Projektsteuerung GmbH
      Bühlerstraße 113 c
      66130 Saarbrücken
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: buero@huppert-gmbh.de
      Telefon: +49 681-8834616
      Fax: +49 681-8834688

      V.4) Angaben zum Auftragswert
      Endgültiger Gesamtauftragswert
      Wert: 268 940,05 EUR
      ohne MwSt

      V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja
      Angabe der Vorhaben und/oder Programme: Co-Finanzierung zu einem
      europäischen Programm (EFRE).

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft und Arbeit
      Franz-Josef-Röder-Straße 17
      66119 Saarbrücken
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vksv@wirtschaft.saarland.de
      Telefon: +49 681-5014994
      Fax: +49 681-5013506

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      16.9.2011


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