• DE-10627 Berlin
  • 09/2011
  • Ergebnis
  • (ID 72600)

Ingenieurleistungen (TGA) Deutsche Oper Berlin (DOB), Erneuerung der Obermaschinerie

Verhandlungsverfahren
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    Ergebnis 09/2011 Ergebnis
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen TGA-Fachplaner
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-4
    Tatsächliche Teilnehmer: 3
    Gebäudetyp Theater, Konzertbauten, Opernhäuser
    Art der Leistung Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
    Zulassungsbereich GPA
    Sprache Deutsch
    Ort DE-10627 Berlin
    Auslober/Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Berlin (DE), Berlin (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen bei der technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2 § 51 zunächst für die Leistungsphase 2 (Vorplanungsunterlagen) der Anlagengruppen: 1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen (411/412 – Sanierung den Bühnenbereich durchlaufender Entwässerungsleitungen und Neueinspeisung Wasser für Sanitärräume), 2) Wärmeversorgungsanlagen (422/423 – Anpassung Wärmeverteilnetze und Raumheizflächen, 4) Starkstromanlagen (ohne KG 445), 5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (nur KG 451 – Anpassung Netz Telekommunikationsanlage, 456 – Anpassung der vorh. Brandmeldeanlage, 457 – Anpassung Übertragungsnetze, 459 – Rückbau diverser Anlagen), 7) nutzungsspezifische Anlagen (475 – Feuerlöschanlagen) sowie, 8) Gebäudeautomation (489 – Anpassung / Einarbeitung neuer Datenpunkte) entsprechend dem Leistungsbild der HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 53. Optional: LP 3-Entwurfsplanung; LP 4-Genehmigungsplanung, LP 5-Ausführungsplanung; LP 6-Vorbereitung der Vergabe; LP 7-Mitwirkung bei der Vergabe; LP 8-Objekt-und Bauüberwachung; LP 9-Objektbetreuung und Dokumentation.
    Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
    Die Anlagengruppe 7 nutzungsspezifische Anlagen hier: Bühnentechnik entsprechend dem Leistungsbild der HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 53 ist nicht Bestandteil des Auftrages.
    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme sind gedeckelt mit 19 065 000 EUR.
    Die Realisierung der Baumaßnahme erfolgt in 3 Bauabschnitten 2012/2013/2014, die jeweils durch eine Spielzeit unterbrochen werden.
    Die Baumaßnahme besteht aus dem kompletten Austausch der Obermaschinerie der Oper und der Verstärkung des Tragwerks sowie der Sanierung des Daches und der äußeren Wandbekleidung des Bühnenturmes.
    Zum Auftragsumfang der TGA -Planung gehört die Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung im und für den Bühnenbereich / Bühnenturm.
    Entgegen der üblichen Verfahrensweise liegt bei diesem Projekt die Verantwortung der Gesamtkoordinierung beim beauftragten Bühnentechnik-Büro.
    Bauherrenseitig ist ein Projektsteuerer eingeschaltet. Neben dem Projektsteuerer werden zu den weiteren Planungsbeteiligten u.a.
    Architekten, Tragwerksplaner, ggf. Sonderfachleute wie Sicherheitskoordinatoren, Bauphysiker, Brandschutzgutachter oder weitere Gutachter gehören.
    Grundlage für die Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei der Technischen Ausrüstung einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
    Leistungsumfang
    Die räumliche Begrenzung des Projektes ist auf den Bühnenturm der Hauptbühne und die Bereiche von Seiten- und Hinterbühne beschränkt.
    Zum Umfang gehört ebenso die Erneuerung der haustechnischen Anlagen in diesem Bauteil sowie die Sanierung von Dach und äußerer Wandbekleidung mit der vorrangigen Absicht, den unzureichenden energetischen Zustand den Forderungen der EnEV anzupassen.
    Der Projektteil Erneuerung der haustechnischen Anlagen umfasst im wesentlichen folgende Schwerpunkte: — Feuerlöschanlage und Sanierung der den Bühnenbereich durchlaufenden Entwässerungsleitungen sowie Neueinspeisung Wasser für die Sanitärräume, — Anpassung Wärmeverteilnetze und Raumheizflächen, — Erneuerung der Batterieanlage für die Sicherheitsbeleuchtung, Niederspannungsinstallationen ohne Beleuchtungsanlagen, Sanierung des äußeren Blitzschutzes im zu bearbeitenden Bereich, — Anpassung des Telekommunikationsnetzes, Anpassung der vorhandenen BMA und der Übertragungsnetze, — Erneuerung der Feuerlöschanlage (nass) im Bühnenbereich inkl.
    Ventilstationen, — Anpassung / Einarbeitung neuer Datenpunkte im Gebäudeautomationssystem.
    Die anrechenbaren Kosten für die abgefragten Leistungen betragen ca. 1 200 000 brutto.
    Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.

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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      Kontakt: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau,
      Bereich Einkauf
      z. H. Frau Gentz oder Frau Haase
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 3090139-3308/3307
      E-Mail: karola.gentz@senstadt.berlin.de
      Fax +49 3090139-3301
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadtentwicklung.berlin.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Ingenieurleistungen (TGA) Deutsche Oper Berlin (DOB), Erneuerung der
      Obermaschinerie.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Deutsche Oper Berlin,
      Bismarckstraße 35,
      10627 Berlin.
      DEUTSCHLAND.
      NUTS-Code DE300

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen bei der technischen Ausrüstung
      gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4
      Abschnitt 2 § 51 zunächst für die Leistungsphase 2 (Vorplanungsunterlagen)
      der Anlagengruppen:
      1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen (411/412 – Sanierung den
      Bühnenbereich durchlaufender Entwässerungsleitungen und Neueinspeisung
      Wasser für Sanitärräume),
      2) Wärmeversorgungsanlagen (422/423 – Anpassung Wärmeverteilnetze und
      Raumheizflächen,
      4) Starkstromanlagen (ohne KG 445),
      5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (nur KG 451 – Anpassung
      Netz Telekommunikationsanlage, 456 – Anpassung der vorh. Brandmeldeanlage,
      457 – Anpassung Übertragungsnetze, 459 – Rückbau diverser Anlagen),
      7) nutzungsspezifische Anlagen (475 – Feuerlöschanlagen) sowie,
      8) Gebäudeautomation (489 – Anpassung / Einarbeitung neuer Datenpunkte)
      entsprechend dem Leistungsbild der HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 53. Optional:
      LP 3-Entwurfsplanung; LP 4-Genehmigungsplanung, LP 5-Ausführungsplanung;
      LP 6-Vorbereitung der Vergabe; LP 7-Mitwirkung bei der Vergabe; LP
      8-Objekt-und Bauüberwachung; LP 9-Objektbetreuung und Dokumentation.
      Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner
      Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
      Die Anlagengruppe 7 nutzungsspezifische Anlagen hier: Bühnentechnik
      entsprechend dem Leistungsbild der HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 53 ist nicht
      Bestandteil des Auftrages.
      Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme sind gedeckelt mit 19 065 000 EUR.
      Die Realisierung der Baumaßnahme erfolgt in 3 Bauabschnitten
      2012/2013/2014, die jeweils durch eine Spielzeit unterbrochen werden.
      Die Baumaßnahme besteht aus dem kompletten Austausch der Obermaschinerie
      der Oper und der Verstärkung des Tragwerks sowie der Sanierung des Daches
      und der äußeren Wandbekleidung des Bühnenturmes.
      Zum Auftragsumfang der TGA -Planung gehört die Erneuerung der technischen
      Gebäudeausrüstung im und für den Bühnenbereich / Bühnenturm.
      Entgegen der üblichen Verfahrensweise liegt bei diesem Projekt die
      Verantwortung der Gesamtkoordinierung beim beauftragten
      Bühnentechnik-Büro.
      Bauherrenseitig ist ein Projektsteuerer eingeschaltet. Neben dem
      Projektsteuerer werden zu den weiteren Planungsbeteiligten u.a.
      Architekten, Tragwerksplaner, ggf. Sonderfachleute wie
      Sicherheitskoordinatoren, Bauphysiker, Brandschutzgutachter oder weitere
      Gutachter gehören.
      Grundlage für die Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei der Technischen
      Ausrüstung einschließlich AVB (abrufbar unter:
      www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71300000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Die räumliche Begrenzung des Projektes ist auf den Bühnenturm der
      Hauptbühne und die Bereiche von Seiten- und Hinterbühne beschränkt.
      Zum Umfang gehört ebenso die Erneuerung der haustechnischen Anlagen in
      diesem Bauteil sowie die Sanierung von Dach und äußerer Wandbekleidung mit
      der vorrangigen Absicht, den unzureichenden energetischen Zustand den
      Forderungen der EnEV anzupassen.
      Der Projektteil Erneuerung der haustechnischen Anlagen umfasst im
      wesentlichen folgende Schwerpunkte:
      — Feuerlöschanlage und Sanierung der den Bühnenbereich durchlaufenden
      Entwässerungsleitungen sowie Neueinspeisung Wasser für die Sanitärräume,
      — Anpassung Wärmeverteilnetze und Raumheizflächen,
      — Erneuerung der Batterieanlage für die Sicherheitsbeleuchtung,
      Niederspannungsinstallationen ohne Beleuchtungsanlagen, Sanierung des
      äußeren Blitzschutzes im zu bearbeitenden Bereich,
      — Anpassung des Telekommunikationsnetzes, Anpassung der vorhandenen BMA
      und der Übertragungsnetze,
      — Erneuerung der Feuerlöschanlage (nass) im Bühnenbereich inkl.
      Ventilstationen,
      — Anpassung / Einarbeitung neuer Datenpunkte im Gebäudeautomationssystem.
      Die anrechenbaren Kosten für die abgefragten Leistungen betragen ca. 1 200
      000 brutto.
      Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4
      Jahre für die Gewährleistungszeit.

      II.2.2) Optionen
      Ja
      Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich nach der
      Auftragserteilung für die Leistungsphase 2 der HOAI § 53, eine stufenweise
      Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 3 - 9 vor. (siehe dazu
      II.1.5):
      Bauplanungsunterlagen (BPU); Genehmigungs- und Ausführungsplanung;
      Vorbereitung der Vergabe; Mitwirkung bei der Vergabe; Objekt- und
      Bauüberwachung und Objektbetreuung und Dokumentation als Gesamtleistung
      nach HOAI § 53 LP 3-9 in Verbindung mit Anlage 14 und gegebenenfalls
      Besondere Leistungen gemäß § 3 HOAI mit Anlage 2 und 1 vor.
      Sollten sich die haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ändern, muss das
      Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Beginn: 22.8.2011. Ende: 31.12.2015

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen
      Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1
      000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden
      und Vermögensschäden) je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender
      Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
      Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer
      Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine
      Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen
      werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige
      Versicherungsschein nachgereicht werden.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
      auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
      Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin (u.a. Allgemeine
      Vertragsbedingungen - AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner
      Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar
      unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben). (Keine
      abschließende Auflistung).

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern
      der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die
      Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber
      hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine
      unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
      legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
      Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften
      bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer
      Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des
      jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
      Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als
      Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder
      Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese
      Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den
      Bietergesprächen auzuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem
      Fall dennoch zum Bietergespräch werde.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Ja
      Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und
      Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende
      Erklärung abgeben, die dem Teilnahmeantrag beigefügt ist (s. Anlage zum
      Bewerberbogen). Anträge, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß §
      1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
      Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und
      Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010).
      Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung.
      Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder
      einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch
      in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr.
      2580/2001 und 881/2002 haben.
      Eine Abfrage erfolgt bei Zuschlagserteilung.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und
      Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
      1. Ein vollständig ausgefüllter und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer
      und / oder bevollmächtigten Vertreter unterschriebener Bewerberbogen.
      2. Nachweis der Unterschriftsbefugnis bei juristischen Personen (im Falle
      einer GmbH z.B. durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges). Für
      Bewerber, die den Nachweis nicht führen können (z.b. GbR), ist eine
      Eigenerklärung einzureichen.
      3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche
      Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum
      Bewerberbogen).
      4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe
      nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen).
      5. Nachweis der Vertretungsbefugnis im Falle einer Bietergemeinschaft
      durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters
      (Anlage 8 zum Bewerberbogen).
      Das Nichtvorliegen der geforderten Nachweise lt. Anlage 1, 2 und 8 führt
      zum Ausschluss.
      6. Angaben nach VOF § 5 Abs. (5h) zu den Auftragsanteilen, für die ein
      Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt wird.
      (Anlage 9 zum Bewerberbogen).
      7. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des / der Nachunternehmer
      (Anlage 10 zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im
      gleichen Maße für verbundene Unternehmen.
      8. Eigenerklärung zur Frauenförderverordnung - FFV (Anlage 11 zum
      Bewerberbogens).
      9. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und / oder
      unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der
      Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und
      Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
      Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
      1. den Gesamtumsatz (netto) und,
      2. den Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen, jeweils in den
      letzten 3 Jahren. (2008/2009/2010) Bei der Ermittlung der Umsätze für
      entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu
      berücksichtigen.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards Der jährliche Gesamtumsatz muss
      pro Jahr mindestens 400 000 EUR (netto) betragen und der Nachweis über die
      Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer
      III.1.1) muss erbracht werden.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und
      folgende Nachweise beizufügen:
      1. Name, Vorname, Berufsausbildung, ggf. Zusatzqualifikation, Berufsjahre
      nach Diplom sowie eine Kopie des Diplom-Zeugnisses oder der Diplom-Urkunde
      von 3 vorgesehenen Projektmitarbeitern:
      1. Projektleiter, 2. stellvertretender Projektleiter, 3.
      Projektmitarbeiter.
      2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros /
      Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit
      mindestens 5 Berufsjahren nach Erhalt des Diploms, nach anderen
      Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem erfolgt eine
      Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des
      Büros / Unternehmens nach Ingenieuren mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw.
      Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern.
      3. Vorstellung von 1 Referenzprojekt mit Angaben zum Auftraggeber mit
      Adresse, Ansprechpartner und dessen Telefonnummer, zum Gebäudetyp und der
      Zugehörigkeit zur Honorarzone oder vergleichbarem Schwierigkeitsgrad, zu
      den Gesamtbaukosten (brutto) nach DIN 276, KG 410-440 und 450 und / oder
      475, zum Bearbeitungszeitraum, zur Art der Baumaßnahme (z.B. Neubau, Umbau
      im Bestand) und kurze Beschreibung, zum Bearbeitungsumfang gemäß
      Leistungsphasen 2-8 nach HOAI § 53, falls zutreffend: zu dem genannten
      Projektleiter oder stellvertretenden Projektleiter, der bei der
      Bearbeitung des Referenzprojektes von Erneuerung Anlagen technischen
      Gebäudeausrüstung einer Aufgabe von mindestens 3 Monate wahrgenommen hat.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 4
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1.
      Gesamtumsatz gemäß § 5 (4c) VOF, Ziffer III.2.2: 10 Pkt. - 10 Pkt. erhält
      der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe
      von mindestens 500 000 EUR (netto)ausweist.
      2. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gemäß § 5 (4c) VOF, Ziffer
      III.2.2: PKt. - 10 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren
      jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in Höhe von
      mindestens 300 000 EUR (netto) ausweist.
      3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern gemäß § 5 (5a), § 4 (3)
      VOF, Ziffer III.2.3: 20 Pkt. Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das
      Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet:
      3.1 Projektleiter: 10 Pkt. - 10 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er
      mindestens 8 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
      3.2 Stellvertretender Projektleiter: 6 Pkt. - 6 Pkt. erhält der
      stellvertretender Projektleiter, wenn er mindestens 5 Berufsjahre als
      Dipl.-Ing. nachweist.
      3.3 Projektmitarbeiter 4 Pkt.. - 4 Pkt. erhält der Projektmitarbeiter,
      wenn er mindestens 2 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist.
      4. Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß § 5 (5d) VOF, Ziffer III.2.3: 10
      Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien
      bewertet:
      4.1 - 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben
      aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3
      Jahre mindestens 6 Ingenieure und / oder Architekten nachweist, davon
      mindestens 5 mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren.
      4.2 - 5 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben
      aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3
      Jahre mindestens 4 Ingenieure und / oder Architekten ausweist, die seit
      mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro / Unternehmen angestellt sind oder
      dieses leiten.
      5. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5(5 b)VOF, Ziffer III.2.3: 50
      Pkt. Das Referenzprojekt wird mit bis zu 50 Pkt.bewertet. Das
      Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn es von dem auf Seite 1 des
      Bewerberbogens angegebenem Büro / Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger
      mindestens in den Leistungsphasen 2 – 8 (gemäß HOAI § 53) bearbeitet
      wurde.
      5.1. - 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es eine öffentliche
      Baumaßnahme ist.
      5.2. - 20 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, dessen Gesamtkosten nach DIN
      276 KG 410-440 und 450 und / oder 475, (brutto) mindestens 1 500 000 EUR
      betragen.
      5.3. - 25 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um einen Neubau /
      Umbau im Bestand im handelt. In der Summe aller Kriterien werden max. 100
      Punkte vergeben.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote Nein

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      13720E70005

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      23.6.2011 - 12:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig
      auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten
      Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
      http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html.
      Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 93_DOB_OM_TGA.
      2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von
      allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag
      einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber /
      die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner / ihrer Eignung des
      Nachunternehmers bedient.
      Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene
      Unternehmen.
      2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss
      pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig
      ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom
      Nachauftragnehmer nachzuweisenden Deckungssummen der
      Berufshaftspflichtversicherung 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR
      für sonstige Schäden.
      2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und 1
      Referenz vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei
      Bewerbergemeinschaften und / oder im Fall von Nachunternehmern in den
      einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den
      Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3
      Projektmitarbeiter und 1 Referenz werden in die Wertung einbezogen.
      3. Die Umsätze des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der
      Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert.
      Die Umsätze von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des
      Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
      4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers / der
      Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen
      der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und
      Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im
      Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
      5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden,
      dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen
      nicht zulässig.
      6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige
      Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von
      Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
      7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest
      verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber
      "VOF-Vergabeverfahren 93_DOB_OM_TGA" gekennzeichnet bei der
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau (VS 1-2),
      Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere
      Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf
      Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
      8. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, d.h. per E-Mail,
      Fax oder Brief, von der unter Ziffer
      I.1) genannten Stelle erteilt. Die
      Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Zuschlagskriterien werden
      im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines
      Angebotes benannt.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 309013-8316
      Internet: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 309013-7613

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts
      vom 20.4.2009 wird hingewiesen.

      VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erhältlich sind
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 309013-8316
      Internet: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 309013-7613

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      20.5.2011
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    • BEKANNTMACHUNG ÜBER VERGEBENE AUFTRÄGE
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      z. H. Frau Gentz oder Frau Haase
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 3090139-3308/3307
      E-Mail: Einkauf-FBT-Hochbau@senstadt.berlin.de
      Fax +49 3090139-3301
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadtentwicklung.berlin.de

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Ingenieurleistungen (TGA) Deutsche Oper Berlin (DOB), Erneuerung der
      Obermaschinerie.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Deutsche Oper Berlin, Bismarckstraße 35, 10627
      Berlin, DEUTSCHLAND.
      NUTS-Code DE300

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen bei der technischen Ausrüstung
      gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4
      Abschnitt 2 § 51 zunächst für die Leistungsphase 2 (Vorplanungsunterlagen)
      der Anlagengruppen:
      1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen (411/412 – Sanierung den
      Bühnenbereich durchlaufender Entwässerungsleitungen und Neueinspeisung
      Wasser für Sanitärräume),
      2) Wärmeversorgungsanlagen (422/423 – Anpassung Wärmeverteilnetze und
      Raumheizflächen,
      4) Starkstromanlagen (ohne KG 445),
      5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (nur KG 451 – Anpassung
      Netz Telekommunikationsanlage, 456 – Anpassung der vorh. Brandmeldeanlage,
      457 – Anpassung Übertragungsnetze, 459 – Rückbau diverser Anlagen),
      7) nutzungsspezifische Anlagen (475 – Feuerlöschanlagen) sowie,
      8) Gebäudeautomation (489 – Anpassung/Einarbeitung neuer Datenpunkte)
      entsprechend dem Leistungsbild der HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 53. Optional:
      LP 3-Entwurfsplanung; LP 4-Genehmigungsplanung, LP 5-Ausführungsplanung;
      LP 6-Vorbereitung der Vergabe; LP 7-Mitwirkung bei der Vergabe; LP
      8-Objekt-und Bauüberwachung; LP 9-Objektbetreuung und Dokumentation.
      Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner
      Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
      Die Anlagengruppe 7 nutzungsspezifische Anlagen hier: Bühnentechnik
      entsprechend dem Leistungsbild der HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 53 ist nicht
      Bestandteil des Auftrages.
      Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme sind gedeckelt mit 19 065 000 EUR.
      Die Realisierung der Baumaßnahme erfolgt in 3 Bauabschnitten
      2012/2013/2014, die jeweils durch eine Spielzeit unterbrochen werden.
      Die Baumaßnahme besteht aus dem kompletten Austausch der Obermaschinerie
      der Oper und der Verstärkung des Tragwerks sowie der Sanierung des Daches
      und der äußeren Wandbekleidung des Bühnenturmes.
      Zum Auftragsumfang der TGA-Planung gehört die Erneuerung der technischen
      Gebäudeausrüstung im und für den Bühnenbereich/Bühnenturm.
      Entgegen der üblichen Verfahrensweise liegt bei diesem Projekt die
      Verantwortung der Gesamtkoordinierung beim beauftragten
      Bühnentechnik-Büro.
      Bauherrenseitig ist ein Projektsteuerer eingeschaltet. Neben dem
      Projektsteuerer werden zu den weiteren Planungsbeteiligten u.a.
      Architekten, Tragwerksplaner, ggf. Sonderfachleute wie
      Sicherheitskoordinatoren, Bauphysiker, Brandschutzgutachter oder weitere
      Gutachter gehören.
      Grundlage für die Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei der Technischen
      Ausrüstung einschließlich AVB (abrufbar unter:
      www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71300000

      II.1.6) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Offenes Verfahren

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot
      1. Darstellung des Umgangs mit den Prüfsachverständigen. Gewichtung 20
      2. Maßnahmen zur Sicherstellung der Termine bei Planung, Ausschreibung,
      Vergabe und Baudurchführung. Gewichtung 25
      3. Darstellung der Herangehensweise zur Kostensteuerung. Gewichtung 25
      4. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebots. Gewichtung 30

      IV.2.2) Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      13720E70005

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Auftragsbekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 100-164339 vom 25.5.2011

      ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE

      V.1) Tag der Auftragsvergabe
      6.9.2011

      V.2) ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE:
      3

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag
      vergeben wurde
      Bietergemeinschaft Scholze Ingenieurgesellschaft mbH NL Berlin mit IB
      Müller
      Charlottenstr. 80
      10117 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 30327803-33
      Fax +49 30327803-49

      V.5) ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN
      Nein

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
      1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig
      auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten
      Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
      http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html.
      Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 93_DOB_OM_TGA,
      2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von
      allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag
      einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der
      Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner / ihrer Eignung des
      Nachunternehmers bedient.
      Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene
      Unternehmen,
      2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss
      pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig
      ausgefüllt werden. In Abweichung zu
      III.1.1) betragen die vom
      Nachauftragnehmer nachzuweisenden Deckungssummen der
      Berufshaftspflichtversicherung 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR
      für sonstige Schäden,
      2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und 1
      Referenz vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei
      Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den
      einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den
      Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3
      Projektmitarbeiter und 1 Referenz werden in die Wertung einbezogen,
      3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der
      Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert.
      Die Umsätze von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des
      Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird,
      4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der
      Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen
      der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und
      Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im
      Auftragsfall zur Verfügung stellen wird,
      5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden,
      dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen
      nicht zulässig,
      6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige
      Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von
      Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein,
      7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest
      verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber
      "VOF-Vergabeverfahren 93_DOB_OM_TGA" gekennzeichnet bei der
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau (VS 1-2),
      Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere
      Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf
      Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt,
      8. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, d.h. per E-Mail,
      Fax oder Brief, von der unter Ziffer
      I.1) genannten Stelle erteilt. Die
      Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Zuschlagskriterien werden
      im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines
      Angebotes benannt.

      VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 309013-8316
      Internet: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 309013-7613

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird
      hingewiesen.

      VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erhältlich sind
      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 309013-8316
      Internet: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 309013-7613

      VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      6.9.2011
  • Karte

    maximieren

  • Gewährleistung

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