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D-Wiesbaden: Projektmanagement im Bauwesen
2007/S 21-023892
| Anstatt:
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Aufgrund der umfassenden Verantwortlichkeit des Projektsteuerers und Projektleiters verpflichtet sich der Bewerber, einen Versicherungsschutz mit Haftung in unbegrenzter Höhe eventuell als eigenständige Objektversicherung bei Auftragvergabe abzuschließen und einen entsprechenden Nachweis vorzulegen. muss es heißen:III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Nach § 10 AVB muss der Auftragnehmer während der gesamten Vertragszeit eine Berufshaftpflichtversicherung unterhalten und nachweisen. Aufgrund der umfassenden Verantwortlichkeit des Projektsteuerers und Projektleiters wird von dem Bewerber erwartet, bei Auftragsvergabe eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2.500.000,-- € für Personenschäden und 2.500.000,-- € für sonstige Schäden abzuschließen und einen entsprechenden Nachweis vorzulegen. |
2007/S 13-015089
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER | ||
| I.1) | NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Hessisches Sozialministerium, Dostojewskistraße 4, z. Hd. von Fr. Susanne Nöcker und Fr. Britta Sudheimer, D-65187 Wiesbaden. Tel. 0611/ 817 3337. E-Mail: susanne.noecker@hsm.hessen.de und brittaellen.sudheimer@hsm.hessen.de. Fax 0611/ 817 3651. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.hsm.hessen.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen. | |
| I.2) | ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen. Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Gesundheit. Sozialwesen. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein. | |
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND | ||
| II.1) | BESCHREIBUNG | |
| II.1.1) | Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Dienstleistungsaufträge als Gesamtauftrag/ Projektsteuerungsleistungen nach § 31 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellen Fassung. | |
| II.1.2) | Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: Neubau der Klinik für forensische Psychiatrie im Zentrum für Soziale Psychiatrie Philippshospital, Riedstadt. NUTS-Code: DE717. | |
| II.1.3) | Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag. | |
| II.1.4) | Angaben zur Rahmenvereinbarung: | |
| II.1.5) | Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Für den Neubau einer Klinik für forensische Psychiatrie im Zentrum für Soziale Psychiatrie (ZSP) Philippshospital in Riedstadt mit einem maximalen Investitionsvolumen in Höhe von bis zu 37,26 Mio. EUR sollen die Projektsteuerungsleistungen nach § 31 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellen Fassung für die Leistungsphasen 5 bis 9 nach § 15 Absatz 1 der HOAI als Gesamtauftrag vergeben werden. Dabei werden insbesondere Termin- und Kostenkontrolle, juristisches Nachtragsmanagement, baufachliche Prüfungsleistungen sowie Gewährleistungsnachverfolgung gefordert. Es wird darauf hingewiesen, dass die Auswahl der Projektbeteiligten, insbesondere der freiberuflich Tätigen, im Hinblick auf die Fachleistungen der Leistungsphasen 1 bis 5 nach § 15 Absatz 1 der HOAI bereits erfolgt ist und zum Zeitpunkt der Ausschreibung eine Beauftragung der Projektbeteiligten, insbesondere der freiberuflich Tätigen, bis einschließlich Leistungsphase 2 vorliegt. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass die Fachleistungen der Leistungsphasen 3 und 4 zeitlich parallel zu diesem Ausschreibungsverfahren fortgeführt werden. Für den Fall, dass bis zur Auftragsvergabe die Leistungsphasen 3 und 4 noch nicht abgeschlossen sind, sollen zusätzlich die für eine abschließende Abwicklung der Leistungsphasen 3 und 4 erforderlichen Leistungen der Projektsteuerung vergeben werden. Bezüglich der zu vergebenden Projektsteuerungsleistungen wird weiter darauf hingewiesen, dass die Ausführung der Neubaumaßnahme als Vergabe an einen Generalunernehmer erfolgen soll und vor diesem Hintergrund unter anderem folgende Dienstleistungen vergeben werden sollen: - Vorbereitung und Durchführung des notwendigen Ausschreibungsverfahrens bis zum Vergabevorschlag bei einem maximalen Investitionsvolumen, - Vorbereitung der Vertragsgestaltung an den Generalunternehmer (GU), - Projektsteuerung zur Einhaltung des maximalen Investitionsvolumens und Einhaltung des Inbetriebnahmetermins bei Generierung von Optimierungs- und Einsparmöglichkeiten. Das Ende der Auftragsausführung ist für ca. 30.6.2010 zuzüglich eines Zeitraums für die Überwachung der Gewährleistung vorgesehen. Im Nachfolgenden werden folgende allgemeine Hinweise zu dem in Planung befindlichen Neubaus einer Klinik für forensische Psychiatrie Riedstadt gegeben: In der geplanten Klinik für forensische Psychiatrie sollen psychisch kranke Rechtsbrecher, die nach § 63 Strafgesetzbuch (StGB) zu einer Maßregel der Besserung und Sicherung - konkret zu einer Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus - verurteilt wurden, behandelt werden. Zusätzlich werden psychisch Kranke aufgenommen, die einer Straftat verdächtig sind und bei denen im Ermittlungsverfahren die Annahme besteht, dass nach Abschluss des Hauptverfahrens die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 63 StGB angeordnet werden wird. Hierbei handelt es sich um eine einstweilige Unterbringung durch Unterbringungsbefehl gemäß § 126 a der Strafprozessordnung (StPO). Die geplante Klinik für forensische Psychiatrie in Riedstadt umfasst 162 Betten auf 9 Stationen. Nach der vorliegenden Vorentwurfsplanung beläuft sich die BGF für überdeckte und allseitig in voller Höhe umschlossene Flächen auf eine Gesamtsumme von rund 18.000 qm; die BGF für nicht überdeckte Flächen, hier Atrien, beträgt rund 1 200 qm. Der BRI beträgt rund 67.000 Kubikmeter. Die NF beträgt nach der vorliegenden Vorentwurfsplanung rund 10.000 qm. Projektmanagement im Bauwesen. | |
| II.1.6) | Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 74264100. | |
| II.1.7) | Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja. | |
| II.1.8) | Aufteilung in Lose: Nein. | |
| II.1.9) | Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein. | |
| II.2) | MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS | |
| II.2.1) | Gesamtmenge bzw. -umfang: | |
| II.2.2) | Optionen: Ja. Beschreibung der Optionen: Es wird ein Rahmenvertrag über die Leistungsphasen 5 bis 9 bzw. 3 bis 9 abgeschlossen, die jeweils einzeln beauftragt werden. | |
| II.3) | VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG: Beginn: 1.3.2007. Ende: 30.6.2010. | |
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN | ||
| III.1) | BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG | |
| III.1.1) | Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Aufgrund der umfassenden Verantwortlichkeit des Projektsteuerers und Projektleiters verpflichtet sich der Bewerber, einen Versicherungsschutz mit Haftung in unbegrenzter Höhe eventuell als eigenständige Objektversicherung bei Auftragvergabe abzuschließen und einen entsprechenden Nachweis vorzulegen. | |
| III.1.2) | Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Die Grundsätze der Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) gemäß den vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen herausgegebenen Richtlinien für die Durchführung von Baumaßnahmen des Bundes (RBBau) - Anhang 19 der RBBau. Weiterhin gilt das BGB. | |
| III.1.3) | Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber bekannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird. Unteraufträge sind zugelassen. Das Mitglied einer Bietergemeinschaft darf nicht als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer eines weiteren Bieters teilnehmen. | |
| III.1.4) | Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Ja. Der Auftragnehmer ist für die vergaberechtliche Korrektheit der Durchführung der Ausschreibungsverfahren verantwortlich. Für Schadenersatzforderungen, die sich aus Verfahrensfehlern ergeben, trägt er die volle Verantwortung. Der Bauherr ist öffentlicher Auftraggeber. Das öffentliche Vergaberecht einschließlich der in Hessen eingeführten besonderen Regelungen zur Korruptionsvorbeugung und der geltenden Baurichtlinien ist einzuhalten. | |
| III.2) | TEILNAHMEBEDINGUNGEN | |
| III.2.1) | Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Unter Hinweis auf die Bestimmungen zu § 7 Abs. 2 der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen - VOF - sind die Bewerber verpflichtet, Auskünfte darüber zu geben, - ob und auf welche Art sie wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder, - ob und auf welche Art sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeiten, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen. 2. Die Bewerber haben unter Bezugnahme auf § 11 VOF eine förmliche Erklärung abzugeben, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nach: a) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen, § 129 a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129 b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), b) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), c) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), d) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, e) § 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Gesetzes über die Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes, f) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) sowie, g) § 370 der Abgabenordnung (Steuerhinterziehung), auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisation und der Direktzahlungen (MOG) , soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, rechtskräftig verurteilt ist. Eine entsprechende Erklärung ist abzugeben, soweit Verstöße gegen entsprechende Straftaten in anderen Staaten vorliegen. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- und Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt. 3. Der Bewerber hat darüber hinaus eine förmliche Erklärung abzugeben, dass: - sich sein Unternehmen nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet, - er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen, - er nicht im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde, - er sich nicht der Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaates des Auftraggebers entzogen oder schuldig gemacht hat, sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß den §§ 7, 10, 12 und 13 eingeholt werden können, in erheblichem Maße falscher Erklärungen schuldig gemacht hat oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt. Die Nichtvorlage der vorgenannten Erklärungen bzw. Nachweise führt zum Ausschluss. | |
| III.2.2) | Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Bewerber haben eine verbindliche Erklärung gemäß § 12 VOF über den Gesamtumsatz, ihren Umsatz hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistungen und ihren Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren vorzulegen. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitgleid einer Bietergemeinschaft, bei der Erfüllung eines Auftrags der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihnen und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen. Er muss in diesem Fall dem Auftraggeber gegenüber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, in dem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. | |
| III.2.3) | Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Bewerber sollen sowohl über baufachlichen als auch juristischen Sachverstand verfügen. Als Nachweis der Technischen Leistungsfähigkeit und Eignung sind folgende Nachweise vorzulegen: Die Bewerber haben: a) Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die ausgeschriebenen Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen, b) eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, c) die Angabe über die vorgesehene Leitung, d) eine Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird, e) eine Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität im Projektablauf, f) die Angabe des Auftragsanteils, für den der Unternehmer möglicherweise eine Unterbeauftragung zu erteilten beabsichtigt, g) eine Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber der erbrachten Dienstleistung. Die vorstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als drei Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Nichtvorlage bzw. nicht vollständige Vorlage ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschrift führt zum Ausschluss. Bei Bietergemeinschaften sind die erforderlichen Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaft ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiter zu geben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmens bzw. Freiberuflers ermöglichen. | |
| III.2.4) | Vorbehaltene Aufträge: Nein. | |
| III.3) | BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE | |
| III.3.1) | Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nein. | |
| III.3.2) | Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja. | |
ABSCHNITT IV: VERFAHREN | ||
| IV.1) | VERFAHRENSART | |
| IV.1.1) | Verfahrensart: Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein. | |
| IV.1.2) | Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Nachgewiesene Erfahrungen als Projektsteuerer und Projektleiter ab 10 Mio. EUR in den letzten fünf Jahren (= 200 Punkte). 2. Nachweis der Erfahrungen bei Baumaßnahmen im Krankenhaus, in der Psychiatrie und im Maßregelvollzug ab 10 Mio. EUR in den letzten fünf Jahren (= 150 Punkte). 3. Nachweis der Kosten- und Terminsicherheit bei der Projeksteuerung bei Festpreisprojekten in den letzten fünf Jahren (= 100 Punkte). 4. Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz hinsichtlich der ausgeschriebenen Dienstleistungen in den letzten drei Jahren (= 100 Punkte). 5. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, insbesondere der für die ausgeschriebenen Dienstleistungen verantwortlichen Personen (= 100 Punkte). 6. Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und Durchsetzungsfähigkeit bei der Projektsteuerung und Projektleitung bei Festpreismodellen gemäß vorgelegter Referenzen (= 50 Punkte). Es sind maximal 700 Punkte zu erreichen. | |
| IV.1.3) | Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja. | |
| IV.2) | ZUSCHLAGSKRITERIEN | |
| IV.2.1) | Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind. | |
| IV.2.2) | Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein. | |
| IV.3) | VERWALTUNGSINFORMATIONEN | |
| IV.3.1) | Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: V5A/ V5.3 - 26 d 20 01. | |
| IV.3.2) | Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein. | |
| IV.3.3) | Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung | |
| IV.3.4) | Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 15.2.2007 - 23:59. | |
| IV.3.5) | Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: | |
| IV.3.6) | Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. | |
| IV.3.7) | Bindefrist des Angebots: | |
| IV.3.8) | Bedingungen für die Öffnung der Angebote: | |
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN | ||
| VI.1) | DAUERAUFTRAG: Nein. | |
| VI.2) | AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein. | |
| VI.3) | SONSTIGE INFORMATIONEN: Auftragsdauer bzw. Fristen für die Durchführung des Auftrags: Der Auftrag beginnt mit der Beauftragung nach dem Ergebnis des Verhandlungsverfahrens und endet mit der Inbetriebnahme des Neubaus, der Abrechnung und der Überwachung der Gewährleistung. Nachr. HAD-Ref.: 2/2381. Nachr. V-Nr/AKZ: V5A/ V5.3 - 26 d 20 01. | |
| VI.4) | NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN | |
| VI.4.1) | Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, D-64278 Darmstadt. Fax 06151 - 125816 (normale Dienstzeiten); 06151 - 126834 (00:00 bis 24:00 Uhr). Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren: entfällt. | |
| VI.4.2) | Einlegung von Rechtsbehelfen: | |
| VI.4.3) | Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind: entfällt. | |
| VI.5) | TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 10.1.2007. | |
D-Wiesbaden: Projektmanagement im Bauwesen
2007/S 143-177196
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER | ||
| I.1) | NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Hessisches Sozialministerium, Dostojewskistraße 4, z. Hd. von Frau Susanne Nöcker und Frau Britta Sudheimer, D-65187 Wiesbaden. Tel. 0611/ 817 3337. E-Mail: susanne.noecker@hsm.hessen.de und brittaellen.sudheimer@hsm.hessen.de. Fax 0611/ 817 3651. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.hsm.hessen.de. | |
| I.2) | ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen. Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Gesundheit. Sozialwesen. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein. | |
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND | ||
| II.1) | BESCHREIBUNG | |
| II.1.1) | Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Dienstleistungsaufträge als Gesamtauftrag/ Projektsteuerungsleistungen nach § 31 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellen Fassung. | |
| II.1.2) | Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: Neubau der Klinik für forensische Psychiatrie im Zentrum für Soziale Psychiatrie Philippshospital, Riedstadt. Gross-Gerau. NUTS-Code DE717. | |
| II.1.3) | Gegenstand der Bekanntmachung: | |
| II.1.4) | Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Für den Neubau einer Klinik für forensische Psychiatrie im Zentrum für Soziale Psychiatrie (ZSP) Philippshospital in Riedstadt mit einem maximalen Investitionsvolumen in Höhe von bis zu 37 260 000 EUR sollen die Projektsteuerungsleistungen nach § 31 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der aktuellen Fassung für die Leistungsphasen 5 bis 9 nach § 15 Absatz 1 der HOAI als Gesamtauftrag vergeben werden. Dabei werden insbesondere Termin- und Kostenkontrolle, juristisches Nachtragsmanagement, baufachliche Prüfungsleistungen sowie Gewährleistungsnachverfolgung gefordert. Es wird darauf hingewiesen, dass die Auswahl der Projektbeteiligten, insbesondere der freiberuflich Tätigen, im Hinblick auf die Fachleistungen der Leistungsphasen 1 bis 5 nach § 15 Absatz 1 der HOAI bereits erfolgt ist und zum Zeitpunkt der Ausschreibung eine Beauftragung der Projektbeteiligten, insbesondere der freiberuflich Tätigen, bis einschließlich Leistungsphase 2 vorliegt. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass die Fachleistungen der Leistungsphasen 3 und 4 zeitlich parallel zu diesem Ausschreibungsverfahren fortgeführt werden. Für den Fall, dass bis zur Auftragsvergabe die Leistungsphasen 3 und 4 noch nicht abgeschlossen sind, sollen zusätzlich die für eine abschließende Abwicklung der Leistungsphasen 3 und 4 erforderlichen Leistungen der Projektsteuerung vergeben werden. Bezüglich der zu vergebenden Projektsteuerungsleistungen wird weiter darauf hingewiesen, dass die Ausführung der Neubaumaßnahme als Vergabe an einen Generalunernehmer erfolgen soll und vor diesem Hintergrund unter anderem folgende Dienstleistungen vergeben werden sollen: - Vorbereitung und Durchführung des notwendigen Ausschreibungsverfahrens bis zum Vergabevorschlag bei einem maximalen Investitionsvolumen, - Vorbereitung der Vertragsgestaltung an den Generalunternehmer (GU), - Projektsteuerung zur Einhaltung des maximalen Investitionsvolumens und Einhaltung des Inbetriebnahmetermins bei Generierung von Optimierungs- und Einsparmöglichkeiten. Das Ende der Auftragsausführung ist für ca. 30.6.2010 zuzüglich eines Zeitraums für die Überwachung der Gewährleistung vorgesehen. Im Nachfolgenden werden folgende allgemeine Hinweise zu dem in Planung befindlichen Neubaus einer Klinik für forensische Psychiatrie Riedstadt gegeben: In der geplanten Klinik für forensische Psychiatrie sollen psychisch kranke Rechtsbrecher, die nach § 63 Strafgesetzbuch (StGB) zu einer Maßregel der Besserung und Sicherung - konkret zu einer Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus - verurteilt wurden, behandelt werden. Zusätzlich werden psychisch Kranke aufgenommen, die einer Straftat verdächtig sind und bei denen im Ermittlungsverfahren die Annahme besteht, dass nach Abschluss des Hauptverfahrens die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 63 StGB angeordnet werden wird. Hierbei handelt es sich um eine einstweilige Unterbringung durch Unterbringungsbefehl gemäß § 126 a der Strafprozessordnung (StPO). Die geplante Klinik für forensische Psychiatrie in Riedstadt umfasst 162 Betten auf 9 Stationen. Nach der vorliegenden Vorentwurfsplanung beläuft sich die BGF für überdeckte und allseitig in voller Höhe umschlossene Flächen auf eine Gesamtsumme von rund 18 000 m2; die BGF für nicht überdeckte Flächen, hier Atrien, beträgt rund 1 200 m2. Der BRI beträgt rund 67 000 Kubikmeter. Die NF beträgt nach der vorliegenden Vorentwurfsplanung rund 10 000 m2. Projektmanagement im Bauwesen. Projektmanagement im Bauwesen. | |
| II.1.5) | Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 74264100. | |
| II.1.6) | Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja. | |
| II.2) | ENDGÜLTIGER GESAMTWERT DES AUFTRAGS | |
| II.2.1) | Endgültiger Gesamtwert des Auftrags: Wert: 354 429,60 EUR. Einschließlich MwSt. MwSt.-Satz (%): 19,0. | |
ABSCHNITT IV: VERFAHREN | ||
| IV.1) | VERFAHRENSART | |
| IV.1.1) | Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb. | |
| IV.2) | ZUSCHLAGSKRITERIEN | |
| IV.2.1) | Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf folgende Kriterien: 1. I Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind. | |
| IV.2.2) | Es wurde eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein. | |
| IV.3) | VERWALTUNGSINFORMATIONEN | |
| IV.3.1) | Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber: V5A/V5.3 - 26 d 20 01. | |
| IV.3.2) | Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein. | |
ABSCHNITT V: AUFTRAGSVERGABE | ||
| AUFTRAGS-NR.: 1. | ||
| V.1) | TAG DER AUFTRAGSVERGABE: 6.6.2007. | |
| V.2) | ZAHL DER EINGEGANGENEN ANGEBOTE: 22. | |
| V.3) | NAME UND ANSCHRIFT DES WIRTSCHAFTSTEILNEHMERS, AN DEN DER AUFTRAG VERGEBEN WURDE: SPM Stein Projektmanagement, Niedenau 80, D-60325 Frankfurt/Main. E-Mail: info@stein-pm.de. Tel. 069/795347-0. URL: www.stein-pm.de. Fax 069/795347-11. | |
| V.4) | ANGABEN ZUM AUFTRAGSWERT Endgültiger Gesamtauftragswert: Wert: 354 429,60 EUR. Einschließlich MwSt. MwSt.-Satz (%) 19,0. | |
| V.5) | ES KÖNNEN UNTERAUFTRÄGE/SUBAUFTRÄGE VERGEBEN WERDEN: Nein. | |
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN | ||
| VI.1) | AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein. | |
| VI.2) | SONSTIGE INFORMATIONEN: Auftragsdauer bzw. Fristen für die Durchführung des Auftrags: Der Auftrag beginnt mit der Beauftragung nach dem Ergebnis des Verhandlungsverfahrens und endet mit der Inbetriebnahme des Neubaus, der Abrechnung und der Überwachung der Gewährleistung. Nachr. HAD-Ref.: 2/2381. Nachr. V-Nr/AKZ: V5A/ V5.3 - 26 d 20 01. Nachr. HAD-Ref.: 508/23. Nachr. V-Nr/AKZ: V5A/V5.3 - 26 d 20 01. IV.1.1) Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Aufruf zum Wettbewerb. | |
| VI.3) | RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN: | |
| VI.3.1) | Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, D-64283 Darmstadt. Fax 06151 - 125816 (normale Dienstzeiten); 06151 - 126834 (00:00 bis 24:00 Uhr). Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren: Entfällt. | |
| VI.3.2) | Einlegung von Rechtsbehelfen: | |
| VI.3.3) | Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind: Entfällt. | |
| VI.4) | TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 17.7.2007. | |
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| Ausschreibung veröffentlicht | |||
| Ergebnis veröffentlicht | 30.07.2007 | ||
| Zuletzt aktualisiert | 31.01.2012 Ramona Gamradt | ||
| Wettbewerbs-ID | 7320 | ||
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