| Aufgabe |
Die Freie und Hansestadt Hamburg, Finanzbehörde, Immobilienmanagement, Referat 444 DIMA, Dammtorstraße 7, 20354 Hamburg, beabsichtigt, die Verwertung (Vermietung und Verpachtung), Verwaltung und Bewirtschaftung unbebauter Flächen des allgemeinen Grundvermögens in den Bezirken Eimsbüttel und Bergedorf an einen externen Dienstleister zu vergeben.
Im Rahmen eines öffentlichen Teilnahmeverfahrens mit anschließendem Nichtoffenen Verfahren werden interessierte Dienstleister aufgefordert, sich um die Teilnahme am Ausschreibungsverfahren zu bewerben.
Die Freie und Hansestadt Hamburg verfügt im Rahmen einer aktiven und vorausschauenden Grundstückspolitik (Strategische Flächenreserve) in den Bezirken Eimsbüttel und Bergedorf über einen umfangreichen Flächenbestand, der zur Entwicklung stadtplanerischer Vorhaben (z. B. Wohnungs- und Gewerbebau), aber auch zur ggf. erforderlichen zeitnahen Realisierung öffentlicher Planungsmaßnahmen (z. B. Straßen, Grünanlagen, Schulen etc.) eingesetzt werden kann. Einen Teil dieser Flächen benötigt die Stadt dauerhaft für eigene Zwecke, ein erheblicher Flächenbestand aber soll bis zur endgültigen Verwendung möglichst hochwertig (zwischen-)genutzt werden. Für die Stadt ist dabei entscheidend, dass die Flächen dann zur Verfügung stehen, wenn dies für eine endgültige Nutzung erforderlich ist.
Aufgabe des Dienstleisters wird es sein, die bereits genutzten Flächen zu verwalten und insbesondere die Angemessenheit der jeweiligen Entgelte turnusmäßig zu überprüfen. Die nicht genutzten Flächen sind aktiv zu vermarkten, der Dienstleister schließt entsprechende Verträge im Namen der Stadt ab. Flächen, die keiner Nutzung zugeführt werden können, sind verkehrssicher zu unterhalten. Der Zahlungsverkehr mit den Vertragspartnern (gilt für Einnahmen u. Ausgaben) ist direkt durch den Dienstleister abzuwickeln, des Weiteren ist die Pflege des Datenbestandes durch den Dienstleister sicherzustellen. Es hat gegenüber der Finanzbehörde eine Berichterstattung zu erfolgen. Der Auftrag umfasst rd. 1.300 Fälle mit einer Größe von rd. 450 ha, davon sind etwa 950 Fälle verwertet (rd. 196,1 ha) und etwa 350 Fälle unverwertet (etwa 248 ha). Die Mieteinnahmen betragen zurzeit rd. 1.1 Mio. Euro.
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