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  • DE-85049 Ingolstadt
  • 01/2012
  • Ergebnis
  • (ID 73851)

Museum für Konkrete Kunst und Design / Umbau und Erweiterung der Gießereihalle

Verhandlungsverfahren (Integrierter Wettbewerb)
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    • Architekten
      Stanton Williams, London (GB)

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    • Architekten
      DFZ Dinse Feest Zurl Architekten, Hamburg (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      Latz + Partner LandschaftsArchitekten Stadtplaner, Kranzberg (DE), London (GB) Büroprofil

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  • 3. Preis

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    • Architekten
      querkraft architekten zt gmbh, Wien (AT) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Energieplaner
      Ingenieurbüro Hausladen GmbH, Kirchheim (DE), München (DE)

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    • Architekten
      Dömges Architekten AG, Regensburg (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Architekten
      Berschneider + Berschneider, Neumarkt-Pilsach (DE)

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    • Landschaftsarchitekten
      Adler & Olesch Landschaftsarchitekten BDLA / Stadtplaner SRL und Ingenieure, Nürnberg (DE), Mainz (DE), München (DE) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Ergebnis 20.01.2012 Ergebnis
    Achtung Textänderung, Terminänderung am Jul 18, 2011
    Verfahren Verhandlungsverfahren (Integrierter Wettbewerb) nach RPW
    Berufsgruppen Architekten, Bauingenieure, Bauphysiker, TGA-Fachplaner, Tragwerksplaner
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 20
    Tatsächliche Teilnehmer: 15
    Tatsächliche Teilnehmer 2. Phase: 5
    Gebäudetyp Museen, Ausstellungsbauten, Dokumentationszentren, Kunsthallen
    Art der Leistung Generalplaner-, Generalunternehmerleistung
    Zulassungsbereich EWR, Welthandelsorganisation WTO
    Sprache Deutsch
    Ort DE-85049 Ingolstadt
    Auslober/Bauherr Stadt Ingolstadt, Ingolstadt (DE)
    Betreuer Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner, Regensburg (DE)
    Kammer Bayerische Architektenkammer
    Aufgabe
    Die Stadt Ingolstadt beabsichtigt die Errichtung eines "Museum für Konkrete Kunst und Design" durch den Umbau und die Erweiterung der Gießereihalle.
    Städtebaulicher Kontext: Seit Aufgabe des Produktionsstandortes der Firma Schubert & Salzer und dem Abbruch der Fabrikanlagen Ende 1990er Jahre, ist der südliche Bereich des ehemaligen Industriegebietes am östlichen Rand der Ingolstädter Altstadt, nahe der Donau ungenutzt. Zu den Bausteinen einer in den nächsten Jahren stattfindenden Neuordnung des Geländes gehört neben umfangreichen Neubaumaßnahmen auch die Sanierung und Umnutzung des denkmalgeschützten, historischen Gebäudebestandes. Dazu zählt die an exponierter Stelle im Entreebereich des Areals stehende Gießereihalle aus den Jahren 1883 – 1885. Auf Grundlage eines für das Gesamtgelände entwickelten Rahmenplans mit Zielen zur Situierung, Erschließung und Höhenentwicklung der beabsichtigten und inzwischen konkretisierten Neubaumaßnahmen auf dem Gelände, soll auch der Umbau und die Erweiterung der Industriehalle zum Museum für Konkrete Kunst und Design erfolgen. Eine mantelartige Anbaumöglichkeit an die Halle ist im Rahmenplan bereits berücksichtigt, zusätzliche Erweiterungsflächen sind unter Beibehaltung des Freiraumkonzeptes mit unterschiedlichen Platzsituationen südlich und nördlich der Halle zu entwickeln. Bei der beabsichtigten denkmalgerechten Sanierung der Halle soll der Industriecharakter weitgehend erhalten bleiben.
    Image des geplanten Museums für Konkrete Kunst und Design: Das geplante Museum für Konkrete Kunst und Design wird mit seiner Sammlung und der Ausstellungstätigkeit die Kunst von 1920 bis zur Gegenwart thematisieren. Der Bau soll unter Einbeziehung der Gießereihalle aus dem späten 19. Jahrhundert den Inhalt widerspiegeln und vor allem verdeutlichen, dass es sich nicht um ein industriege-schichtliches Museum, sondern um eine Kunstinstitution handelt, die sich mit zeitgenössischen Strömungen in Kunst und Design beschäftigt.
    Der städtebauliche Entwurf für das gesamte Gießereigelände sieht vor, dass die benachbarten Bauten der Fachhochschule, der Audiakademie und des Kongresshotels deutlich höher werden als die Gießereihalle. Der Museumsbau muss sich gegen diese Bauten behaupten und soll städtebaulich an dieser Stelle eine Landmarke setzen.
    Es werden die Generalplanungsleistungen - Objekt- und Fachplanungsleistungen (Objektplanung Gebäude und raumbildender Ausbau, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung - HLSE -, Bauphysik) vergeben. Die Vergabe erfolgt stufenweise (alle Leistungsphasen). Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.
    Der Auftragnehmer wird im Wege eines Verhandlungsverfahrens nach VOF mit dazwischengeschaltetem Wettbewerb ermittelt. Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgt nach Abschluss des Auswahlverfahrens mit maximal 20 Bewerbern nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW) 2008 in der Fassung vom 12.9.2008. Die ausgewählten Teilnehmer dürfen keine anderen als die in der Bewerbung genannten Personen am Wettbewerb beteiligen. Die 5 Preisträger werden zu Verhandlungen nach § 11 VOF aufgefordert.
    Leistungsumfang
    Die Gesamt-Bruttokosten des Projekts (Bauleistungen einschließlich der Kosten der hier ausgeschriebenen Planer/Planungsleistungen) sind mit etwa 18 000 000 EUR (brutto) veranschlagt. Das Honorar für die Gesamtplanungsleistungen liegt damit in etwa bei 3 500 000 EUR brutto.
    Ausstellung Ausstellungsdauer: 4. bis 26. Februar
    Eröffnung: Freitag, 3. Februar, 19 Uhr

    Öffentliche Führungen:
    Sonntag, 5. Februar, 15 Uhr, Familienführung
    Donnerstag, 9. Februar, 18 Uhr, After-Work-Führung mit Prosecco
    Sonntag, 26. Februar, 11 Uhr, Finissage-Führung

    Ort: Museum für Konkrete Kunst, Tränktorstraße 6-8, 85049 Ingolstadt
    Öffnungszeiten: Di bis So, 10 bis 17 Uhr

  • Anzeigentext Änderungen

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    • Stadt Ingolstadt, Spitalstraße 3, Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner,
      Hoppestr. 7, 93049 Regensburg, attn: Prof. Dr. Rauch,
      DEUTSCHLAND-85049Ingolstadt. Tel. +49 9412973410. E-mail:
      vergabe@prof-rauch-baurecht.de. Fax +49 9412973411.
      (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 7.6.2011, 2011/S
      108-178736)
      Anstatt:

      IV.1.2) Beschänkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
      Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3.
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
      Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen gemäß
      III.2.2 und III.2.3. Gewichtung: I. finanzielle u. wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit: 30 %, davon finanzielle und wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit Architekt Leistungsphasen 1-5 mit 5 %, finanzielle und
      wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Architekt Leistungsphasen 6-9 mit 5 %,
      finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Fachplaner Statik
      Leistungsphasen 1-6 mit 4 %, finanzielle und wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit Fachplaner HLS Leistungsphasen 1-5 mit 4 %, finanzielle
      und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Fachplaner HLS Leistungsphasen 6-9
      mit 4 %, finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Fachplaner
      Elektro Leistungsphasen 1-5 mit 4 %, finanzielle und wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit Fachplaner Elektro Leistungsphasen 6-9 mit 4 %; II.
      fachliche Eignung: Berufserfahrung der konkret am Projekt Beteiligten 5
      %.Bewertung der Referenzobjekte 50 %, davon städtebauliche Einbindung 10
      %, Lösung des Dialogs zwischenhistorischer Bausubstanz und neuer
      Bausubstanz 10 %, Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz 10
      %,funktionale Qualität 10 %, gestalterische Qualität 10 %. Bürokapazität:
      10 %, davon Personalstärke Architekt4 %, Personalstärke Statiker 2 %,
      Personalstärke HLS 2 %, Personalstärke Elektro 2 %. Qualitätssicherung: 5
      %. Anhand dieser geschilderten Kriterien werden bis zu 15 Teilnehmer zur
      Teilnahme am sich anschließenden Wettbewerb ausgewählt. Im Wettbewerb nach
      RPW 2008 werden 3 Preise vergeben. Die 3 Preisträger werden anschließend
      zu Verhandlungen nach § 11 VOF aufgefordert. Es handelt sich also
      vorliegend um ein VOF-Verfahren mit integrierterm Planungswettbewerb
      zwischen Auswahlphase und Verhandlungsphase.

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen: 15.7.2011 - 12:00.

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
      18.7.2011 - 12:00.

      IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
      Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 1.12.2011.

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung,
      Beginn: 1.1.2012, Ende: 31.12.2022.
      muss es heißen:

      IV.1.2) Beschänkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
      Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5.
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
      Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen gemäß
      III.2.2 und III.2.3. Gewichtung: I. finanzielle u. wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit: 30 %, davon finanzielle und wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit Architekt Leistungsphasen 1-5 mit 5 %, finanzielle und
      wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Architekt Leistungsphasen 6-9 mit 5 %,
      finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Fachplaner Statik
      Leistungsphasen 1-6 mit 4 %, finanzielle und wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit Fachplaner HLS Leistungsphasen 1-5 mit 4 %, finanzielle
      und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Fachplaner HLS Leistungsphasen 6-9
      mit 4 %, finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Fachplaner
      Elektro Leistungsphasen 1-5 mit 4 %, finanzielle und wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit Fachplaner Elektro Leistungsphasen 6-9 mit 4 %; II.
      fachliche Eignung: Berufserfahrung der konkret am Projekt Beteiligten 5
      %.Bewertung der Referenzobjekte 50 %, davon städtebauliche Einbindung 10
      %, Lösung des Dialogs zwischenhistorischer Bausubstanz und neuer
      Bausubstanz 10 %, Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz 10
      %,funktionale Qualität 10 %, gestalterische Qualität 10 %. Bürokapazität:
      10 %, davon Personalstärke Architekt4 %, Personalstärke Statiker 2 %,
      Personalstärke HLS 2 %, Personalstärke Elektro 2 %. Qualitätssicherung: 5
      %. Anhand dieser geschilderten Kriterien werden bis zu 15 Teilnehmer zur
      Teilnahme am sich anschließenden Wettbewerb ausgewählt. Im Wettbewerb nach
      RPW 2008 werden 5 Preise vergeben. Die 5 Preisträger werden anschließend
      zu Verhandlungen nach § 11 VOF aufgefordert. Es handelt sich also
      vorliegend um ein VOF-Verfahren mit integrierterm Planungswettbewerb
      zwischen Auswahlphase und Verhandlungsphase.

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen: 12.8.2011 - 12:00.

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
      16.8.2011 - 12:00.

      IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
      Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 2.4.2012

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung,
      Beginn: 1.6.2012, Ende: 31.5.2022.
      Weitere zusätzliche Informationen
      Die entsprechenden Ausschreibungsunterlagen sind geändert worden.
      An die bis zu 15 Teilnehmer des Wettbewerbs werden jeweils 3 800 EUR netto
      zzgl. MwSt. als Aufwandsentschädigung ausbezahlt. Darüber hinaus werden 5
      Preise vergeben. Die Auslobungssumme entspricht den Vorgaben der RPW 2008,
      die genauen Bedingungen werden den 15 Teilnehmern am Wettbewerb noch
      rechtzeitig bekanntgegeben. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Stadt Ingolstadt
      Spitalstraße 3
      Kontakt: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner, Hoppestr. 7, 93049
      Regensburg
      z. H. Prof. Dr. Rauch
      85049 Ingolstadt
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 9412973410
      E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
      Fax +49 9412973411
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers www.ingolstadt.de
      Adresse des Beschafferprofils www.mkkd-ingolstadt.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      Freizeit, Kultur und Religion
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Museum für Konkrete Kunst und Design / Umbau und Erweiterung der
      Gießereihalle.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Ingolstadt.
      NUTS-Code DE211

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Stadt Ingolstadt beabsichtigt die Errichtung eines "Museum für
      Konkrete Kunst und Design" durch den Umbau und die Erweiterung der
      Gießereihalle.
      Städtebaulicher Kontext:
      Seit Aufgabe des Produktionsstandortes der Firma Schubert & Salzer und dem
      Abbruch der Fabrikanlagen Ende 1990er Jahre, ist der südliche Bereich des
      ehemaligen Industriegebietes am östlichen Rand der Ingolstädter Altstadt,
      nahe der Donau ungenutzt. Zu den Bausteinen einer in den nächsten Jahren
      stattfindenden Neuordnung des Geländes gehört neben umfangreichen
      Neubaumaßnahmen auch die Sanierung und Umnutzung des denkmalgeschützten,
      historischen Gebäudebestandes. Dazu zählt die an exponierter Stelle im
      Entreebereich des Areals stehende Gießereihalle aus den Jahren 1883 –
      1885. Auf Grundlage eines für das Gesamtgelände entwickelten Rahmenplans
      mit Zielen zur Situierung, Erschließung und Höhenentwicklung der
      beabsichtigten und inzwischen konkretisierten Neubaumaßnahmen auf dem
      Gelände, soll auch der Umbau und die Erweiterung der Industriehalle zum
      Museum für Konkrete Kunst und Design erfolgen. Eine mantelartige
      Anbaumöglichkeit an die Halle ist im Rahmenplan bereits berücksichtigt,
      zusätzliche Erweiterungsflächen sind unter Beibehaltung des
      Freiraumkonzeptes mit unterschiedlichen Platzsituationen südlich und
      nördlich der Halle zu entwickeln. Bei der beabsichtigten denkmalgerechten
      Sanierung der Halle soll der Industriecharakter weitgehend erhalten
      bleiben.
      Image des geplanten Museums für Konkrete Kunst und Design:
      Das geplante Museum für Konkrete Kunst und Design wird mit seiner Sammlung
      und der Ausstellungstätigkeit die Kunst von 1920 bis zur Gegenwart
      thematisieren. Der Bau soll unter Einbeziehung der Gießereihalle aus dem
      späten 19. Jahrhundert den Inhalt widerspiegeln und vor allem
      verdeutlichen, dass es sich nicht um ein industriege-schichtliches Museum,
      sondern um eine Kunstinstitution handelt, die sich mit zeitgenössischen
      Strömungen in Kunst und Design beschäftigt.
      Der städtebauliche Entwurf für das gesamte Gießereigelände sieht vor, dass
      die benachbarten Bauten der Fachhochschule, der Audiakademie und des
      Kongresshotels deutlich höher werden als die Gießereihalle. Der Museumsbau
      muss sich gegen diese Bauten behaupten und soll städtebaulich an dieser
      Stelle eine Landmarke setzen.
      Es werden die Generalplanungsleistungen - Objekt- und
      Fachplanungsleistungen (Objektplanung Gebäude und raumbildender Ausbau,
      Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung - HLSE -, Bauphysik) vergeben. Die
      Vergabe erfolgt stufenweise (alle Leistungsphasen). Ein Rechtsanspruch auf
      weitere Beauftragung besteht nicht.
      Der Auftragnehmer wird im Wege eines Verhandlungsverfahrens nach VOF mit
      dazwischengeschaltetem Wettbewerb ermittelt. Die Durchführung des
      Wettbewerbs erfolgt nach Abschluss des Auswahlverfahrens mit maximal 20
      Bewerbern nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW) 2008 in der
      Fassung vom 12.9.2008. Die ausgewählten Teilnehmer dürfen keine anderen
      als die in der Bewerbung genannten Personen am Wettbewerb beteiligen. Die
      5 Preisträger werden zu Verhandlungen nach § 11 VOF aufgefordert.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71200000, 71300000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Die Gesamt-Bruttokosten des Projekts (Bauleistungen einschließlich der
      Kosten der hier ausgeschriebenen Planer/Planungsleistungen) sind mit etwa
      18 000 000 EUR (brutto) veranschlagt. Das Honorar für die
      Gesamtplanungsleistungen liegt damit in etwa bei 3 500 000 EUR brutto.

      II.2.2) Optionen
      Ja
      Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung, kein Anspruch auf
      weitere Beauftragung.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Beginn: 1.1.2012. Ende: 31.12.2022

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Berufshaftpflichtversicherung:
      Höhe Personenschäden 3 000 000 EUR (muss bei durchlaufender
      Haftplichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen;
      bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
      Höhe Sachschäden 5 000 000 EUR (muss bei durchlaufender
      Haftplichtversicherung 2-fach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen;
      bei Projektversicherung 2-fach für die gesamte Laufzeit).
      Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt
      erhalten bleiben.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
      auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
      HOAI in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Generalplaner oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend
      mit bevollmächtigtem Vertreter;
      Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und
      führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen
      Bewerbergemeinschaften und Bewerber im weiteren Verfahren. Dies gilt
      ebenso für Subplaner.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Ja
      Die Allgemeinen Vertragsedingungen (AVB) sowie die Zusätzlichen
      Vertragsbestimmungen (ZVB) der Stadt Ingolstadt in der bei Vertragsschluss
      gültigen Fassung werden zur Vertragsgrundlage für die Ausführung.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Bei juristischen Personen Nachweis der Eintragung
      ins Handelsregister.
      Bei Partnerschaften Nachweis der Eintragung ins Partnerschaftsregister
      nach PartG.
      Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht
      vorliegen.
      Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF.
      Erklärung und Nachweise gemäß § 4 Abs. 3 VOF.
      Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO.
      Nachweis zur Erstellung des Standsicherheitsnachweises gem. Art. 62 Abs. 2
      BayBO.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Architekt:
      1. Umsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
      hinsichtlich Architektenleistungen Gebäudeplanung u. raumbildender Ausbau,
      2. Umsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen
      auf Museumsbauten oder ähnliche Ausstellungsräume hinsichtlich
      Architektenleistungen Gebäudeplanung und raumbildender Ausbau.
      HLS:
      1. Umsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
      hinsichtlich Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung HLS,
      2. Umsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen
      auf Museumsbauten oder ähnliche Ausstellungsräume.
      Elektro:
      1. Umsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
      hinsichtlich Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung Elektro,
      2. Umsatz (netto / Mittel) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
      bezogen auf Museumsbauten oder ähnliche Ausstellungsräume.
      Tragwerksplanung:
      1. Umsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
      2. Umsatz (brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre bezogen
      auf Museumsbauten oder ähnliche Ausstellungsräume.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards Mindeststandard:
      Architekt:
      1. 750 000 EUR/Jahr brutto (der letzten 3 abgeschlossen Geschäftsjahre in
      Folge) Mindestumsatz Gebäudeplanung u. raubildender Ausbau bei
      Leistungsphasen 1 - 5
      2. 750 000 EUR/Jahr brutto (der letzten 3 abgeschlossen Geschäftsjahre in
      Folge) Mindestumsatz Gebäudeplanung u. raubildender Ausbau bei
      Leistungsphasen 6 - 9
      HLS:
      1. 250 000 EUR/Jahr brutto Mindestumsatz (der letzten 3 abgeschlossen
      Geschäftsjahre in Folge) bei Leistungsphasen 1 - 5
      2. 250 000 EUR/Jahr brutto Mindestumsatz (der letzten 3 abgeschlossen
      Geschäftsjahre in Folge) bei Leistungsphasen 6 - 9
      Elektro:
      1. 100 000 EUR/Jahr brutto Mindestumsatz (der letzten 3 abgeschlossen
      Geschäftsjahre in Folge) bei Leistungsphasen 1 - 5
      2. 100 000 EUR/Jahr brutto Mindestumsatz (der letzten 3 abgeschlossen
      Geschäftsjahre in Folge) bei Leistungsphasen 6 - 9
      Tragwerksplanung:
      500 000 EUR/Jahr brutto Mindestumsatz (der letzten 3 abgeschlossen
      Geschäftsjahre in Folge) bei Leistungsphasen 1 - 6

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Architekt: max. 3 Referenzobjekte aus dem Zeitraum der letzten 10 Jahre,
      Fertigstellung (Abnahme der Hauptgewerke) im Zeitraum 1.1.2008 bis
      31.5.2011 mit Angaben zu:
      1. Art der erbrachten Leistungen (Leistungsbilder der HOAI),
      2. Art der Aufgabenstellung (Umbau, Neubau. Anbau, Umnutzung usw.),
      3. Umfang der Projekte (Bausumme),
      4. Umfang der erbrachten Leistungsphasen,
      5. Gesamtbaukosten pro m² Nettogrundrissfläche,
      6. Gesamtbaukosten (aufgegliedert nach Kostengruppen) pro m²
      Nettogrundrissfläche,
      7. Funktionalität (anhand maßgeblicher Grundrissbeispiele, Ansichten,
      Schnitte u. Fotos),
      8. Bürokapazität,
      9. Maßnahmen der Qualitätssicherung.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards
      Architekt: mindestens 1 Museumsbau oder eine Ausstellungshalle
      (Leistungsphasen 1 bis 5) aus dem Zeitraum der letzten 10 Jahre,
      Fertigstellung (Abnahme der Hauptgewerke) im Zeitraum 1.1.2008 bis
      31.5.2011.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Architekten u. Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO).

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
      Nach dem Grad der Eignung entsprechend den vorgelegten Nachweisen gemäß
      III.2.2 und III.2.3. Gewichtung: I. finanzielle u. wirtschaftliche
      Leistungsfähigkeit: 30 %; II. fachliche Eignung: Berufserfahrung der
      konkret am Projekt Beteiligten 5 %. Bewertung der Referenzobjekte 50 %,
      davon städtebauliche Einbindung 10 %, Lösung des Dialogs zwischen
      historischer Bausubstanz und neuer Bausubstanz 10 %, Umgang mit
      denkmalgeschützter Bausubstanz 10 %, funktionale Qualität 10 %,
      gestalterische Qualität 10 %. Bürokapazität: 10 %, davon Personalstärke
      Architekt 4 %, Personalstärke Statiker 2 %, Personalstärke HLS 2 %,
      Personalstärke Elektro 2 %. Qualitätssicherung: 5 %. Anhand dieser
      geschilderten Kriterien werden bis zu 20 Teilnehmer zur Teilnahme am sich
      anschließenden Wettbewerb ausgewählt. Die 5 Preisträger werden zu
      Verhandlungen nach § 11 VOF aufgefordert.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote Nein

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 4.7.2011
      - 12:00
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      5.7.2011 - 12:00

      IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
      Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      1.12.2011

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Die Bewerbungsunterlagen können nur bei der unter
      I.1) genannten
      Kontaktstelle und nur per e-mailangefordert werden. Informationen des
      Auftraggebers/der Kontaktstelle zum Vergabeverfahren können aufdem
      Postwege, mittels Telefax, elektronisch sowie durch eine Kombination
      dieser Kommunikationsmittel übermittelt werden; dabei wird dem
      elekronischen Weg (e-mail) der Vorzug gegeben. Die Bewerbung selbst muss
      zwingend in Papierform im verschlossenen Umschlag bei der Kanzlei Prof.Dr.
      Rauch & Partner, Regensburg, eingereicht werden. Es ist die
      vorgegebeneStruktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend
      auszufüllen. Broschüren und weitere Unterlagen zurVorstellung des Büros
      sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht
      berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
      Maximilianstr. 39
      80538 München
      DEUTSCHLAND
      Internet: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de

      VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erhältlich sind
      Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
      Maximilianstr. 39
      80538 München
      DEUTSCHLAND
      Internet: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      3.6.2011
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