• DE-14195 Berlin
  • 12/2011
  • Ergebnis
  • (ID 75397)

Ingenieurleistungen (TA) für den Umbau des Victoriahauses und die Erneuerung des Wärmenetzes im Botanischen Garten Berlin

Verhandlungsverfahren
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    Ergebnis 12/2011 Ergebnis
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen TGA-Fachplaner
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-5
    Tatsächliche Teilnehmer: 5
    Art der Leistung Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
    Zulassungsbereich GPA
    Sprache Deutsch
    Ort DE-14195 Berlin
    Auslober/Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Berlin (DE), Berlin (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Für den Umbau und die Modernisierung des Victoriahauses und Erneuerung des Wärmenetzes sollen Leistungen gemäß HOAI Teil 4 Fachplanung Abschnitt 2 Technischen Ausrüstung §§ 51vergeben werden für die Anlagengruppen: 1- Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen; 2- Wärmeversorgungsanlagen, 3- Lufttechnische Anlagen, 4- Starkstromanlagen, 5- Fernmelde- und Infonmationstechnische Anlagen, 7- nutzungsspezifische Anlagen und 8- Gebäudeautomation.
    Das Victoriahaus ist seit 1903 Bestandteil des nach einem Entwurf von Baurat Alfred Koerner errichteten Gebäudeensembles im Botanischen Garten.
    Das sogenannte „Große Tropengewächshaus“ bildet das Zentrum der symmetrisch angeordneten, aus 15 Bauwerken bestehenden Schaugewächshausanlage. Das Victoriahaus schließt auf der Südseite an das große Tropengewächshaus an und bildet unter anderem den zentralen Eingangsbereich zu diesem. Ziel der Maßnahme ist die Grundinstandsetzung des Stahltragwerks unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange bei überwiegender Erhaltung der Bausubstanz (Stahlkonstruktion), Einbau einer energieeinsparenden Verglasung. Alle haustechnischen Anlagen (Elektro, Heizung, Lüftung, Steuerung) werden demontiert und sind nach heutigem Standard und nach einem für die Maßnahme aufgestellten Energiekonzeptes neu zu installieren.
    Durch die Einbindung in das Gesamtensemble und den bestehenden Denkmalschutz bestehen keine Erweiterungsmöglichkeiten in diesem Bereich.
    Ebenso ist eine nachhaltig wirksame Umstrukturierung und Modernisierung des Wärmeversorgungssystems Gegenstand der Aufgabe. Hierzu gehört die Verbesserung der Primärenergieeffizienz durch (Blockheizkraftwerk) BHKW-Einsatz und Nutzung von Solarenergie.
    Für die Baumaßnahme liegt ein Bedarfsprogramm vor, dieses kann bei Bedarf vom 27.6.2011 bis 20.7.2011 zwischen 9:00 Uhr und 13:00 Uhr bei Herrn Loose/Frau N´dombasi, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin, DEUTSCHLAND, Tel.: +49 3090139-3152/3153, Zimmer 421, eingesehen werden.
    Der Auftraggeber beauftragt einen Projektsteuerer mit den delegierbaren Bauherrenleistungen.
    Es soll zunächst für alle oben genannten Anlagengruppen entsprechend § 53 HOAI Leistungsbild Technische Ausrüstung die Leistungsphase 2– Vorplanung – beauftragt werden.
    Die weitere Beauftragung erfolgt optional, d.h. es ist eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen (LP) vorgesehen ab: LP 3- Entwurfsplanung, LP 4 – Genehmigungsplanung, LP 5 – Ausführungsplanung, LP 6 – Vorbereitung der Vergabe, LP 7 – Mitwirkung bei der Vergabe, LP 8 – Objektüberwachung, LP 9 – Objektbetreuung und Dokumentation.
    Die Sanierungsmaßnahme ist im laufenden Betrieb durchzuführen.
    Das zu realisierende Raumprogramm umfasst eine Gesamt-Nutzfläche (NF) von insgesamt ca. 910 m². Für die Baumaßnahme einschließlich Wärmeversorgungssystem sind Gesamtkosten nach DIN 276 in Höhe von 10 000 000 EUR brutto vorgegeben. Die Einhaltung des Kostendeckels ist zwingend.
    Die Planung soll unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzepts erfolgen.
    Neben dem Projektsteuerer werden zu den weiteren Planungsbeteiligten u.a.
    Architekten,Tragwerksplaner, ggf. Sonderfachleute wie Sicherheitskoordinatoren, Bauphysiker, Brandschutzgutachter oder weitere Gutachter gehören.
    Grundlage für die Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei der Technischen Ausrüstung einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
    Leistungsumfang
    Die Kosten für die Technischen Anlagen KG 400 sind mit ca. 2 200 000 EUR (netto) veranschlagt.
    Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
    Informationen

    Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 96_VH_TGA.


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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      z. H. Frau Haase
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 30901393307
      E-Mail: ingeborg.haase@senstadt.berlin.de
      Fax +49 30901393301
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.stadtentwicklung.berlin.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Ingenieurleistungen (TA) für den Umbau des Victoriahauses und die
      Erneuerung des Wärmenetzes im Botanischen Garten Berlin.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Botanischer Garten, Königin-Luise-Str. 6-8,
      14195 Berlin, DEUTSCHLAND.
      NUTS-Code DE300

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Für den Umbau und die Modernisierung des Victoriahauses und Erneuerung des
      Wärmenetzes sollen Leistungen gemäß HOAI Teil 4 Fachplanung Abschnitt 2
      Technischen Ausrüstung §§ 51vergeben werden für die Anlagengruppen:
      1- Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;
      2- Wärmeversorgungsanlagen,
      3- Lufttechnische Anlagen,
      4- Starkstromanlagen,
      5- Fernmelde- und Infonmationstechnische Anlagen,
      7- nutzungsspezifische Anlagen und
      8- Gebäudeautomation.
      Das Victoriahaus ist seit 1903 Bestandteil des nach einem Entwurf von
      Baurat Alfred Koerner errichteten Gebäudeensembles im Botanischen Garten.
      Das sogenannte „Große Tropengewächshaus“ bildet das Zentrum der
      symmetrisch angeordneten, aus 15 Bauwerken bestehenden
      Schaugewächshausanlage. Das Victoriahaus schließt auf der Südseite an das
      große Tropengewächshaus an und bildet unter anderem den zentralen
      Eingangsbereich zu diesem. Ziel der Maßnahme ist die Grundinstandsetzung
      des Stahltragwerks unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange bei
      überwiegender Erhaltung der Bausubstanz (Stahlkonstruktion), Einbau einer
      energieeinsparenden Verglasung. Alle haustechnischen Anlagen (Elektro,
      Heizung, Lüftung, Steuerung) werden demontiert und sind nach heutigem
      Standard und nach einem für die Maßnahme aufgestellten Energiekonzeptes
      neu zu installieren.
      Durch die Einbindung in das Gesamtensemble und den bestehenden
      Denkmalschutz bestehen keine Erweiterungsmöglichkeiten in diesem Bereich.
      Ebenso ist eine nachhaltig wirksame Umstrukturierung und Modernisierung
      des Wärmeversorgungssystems Gegenstand der Aufgabe. Hierzu gehört die
      Verbesserung der Primärenergieeffizienz durch (Blockheizkraftwerk)
      BHKW-Einsatz und Nutzung von Solarenergie.
      Für die Baumaßnahme liegt ein Bedarfsprogramm vor, dieses kann bei Bedarf
      vom 27.6.2011 bis 20.7.2011 zwischen 9:00 Uhr und 13:00 Uhr bei Herrn
      Loose/Frau N´dombasi, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin, DEUTSCHLAND,
      Tel.: +49 3090139-3152/3153, Zimmer 421, eingesehen werden.
      Der Auftraggeber beauftragt einen Projektsteuerer mit den delegierbaren
      Bauherrenleistungen.
      Es soll zunächst für alle oben genannten Anlagengruppen entsprechend § 53
      HOAI Leistungsbild Technische Ausrüstung die Leistungsphase 2– Vorplanung
      – beauftragt werden.
      Die weitere Beauftragung erfolgt optional, d.h. es ist eine stufenweise
      Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen (LP) vorgesehen ab:
      LP 3- Entwurfsplanung, LP 4 – Genehmigungsplanung, LP 5 –
      Ausführungsplanung, LP 6 – Vorbereitung der Vergabe, LP 7 – Mitwirkung bei
      der Vergabe, LP 8 – Objektüberwachung, LP 9 – Objektbetreuung und
      Dokumentation.
      Die Sanierungsmaßnahme ist im laufenden Betrieb durchzuführen.
      Das zu realisierende Raumprogramm umfasst eine Gesamt-Nutzfläche (NF) von
      insgesamt ca. 910 m². Für die Baumaßnahme einschließlich
      Wärmeversorgungssystem sind Gesamtkosten nach DIN 276 in Höhe von 10 000
      000 EUR brutto vorgegeben. Die Einhaltung des Kostendeckels ist zwingend.
      Die Planung soll unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne
      eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzepts erfolgen.
      Neben dem Projektsteuerer werden zu den weiteren Planungsbeteiligten u.a.
      Architekten,Tragwerksplaner, ggf. Sonderfachleute wie
      Sicherheitskoordinatoren, Bauphysiker, Brandschutzgutachter oder weitere
      Gutachter gehören.
      Grundlage für die Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei der Technischen
      Ausrüstung einschließlich AVB (abrufbar unter:
      www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71300000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Die Kosten für die Technischen Anlagen KG 400 sind mit ca. 2 200 000 EUR
      (netto) veranschlagt.
      Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4
      Jahre für die Gewährleistungszeit.

      II.2.2) Optionen
      Ja
      Beschreibung der Optionen: (siehe Ziffer
      II.1.5) Leistungen nach HOAI § 53
      LP 3-9 in Verbindung mit Anlage 14 und gegebenenfalls Besondere
      Leistungen/Beratungsleistungen gemäß § 3 HOAI mit Anlage 2 und 1.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Beginn: 14.10.2011. Ende: 31.12.2014

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen
      Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1
      000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden
      und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender
      Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
      Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer
      Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine
      Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen
      werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige
      Versicherungsschein nachgereicht werden.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
      auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
      Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin (u.a. Allgemeine
      Vertragsbedingungen - AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner
      Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar
      unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern
      der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die
      Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber
      hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine
      unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
      legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
      Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften
      bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer
      Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des
      jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
      Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als
      Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder
      Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese
      Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den
      Bietergesprächen auzuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem
      Fall dennoch zum Bietergespräch werde.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Ja
      Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und
      Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende
      Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum
      Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß
      § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
      Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und
      Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010).
      Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung.
      Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder
      einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch
      in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr.
      2580/2001 und 881/2002 haben.
      Eine Abfrage erfolgt bei Zuschlagserteilung.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und
      Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
      1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen.
      2. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche
      Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum
      Bewerberbogen).
      3. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe
      nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen).
      4. Nachweis der Vertretungsbefugnis im Falle einer Bietergemeinschaft
      durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters.
      Das Nichtvorliegen der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 4 sowie die
      Erklärung zur FFV zu Ziffer III.1.4 führen zum Ausschluss.
      5. Angaben nach VOF § 5 Abs. (5h) zu den Auftragsanteilen, für die ein
      Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt wird. (Anlage zum Bewerberbogen)
      6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage
      zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen
      Maße für verbundene Unternehmen.
      7. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder
      unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der
      Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und
      Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
      Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über.
      1. den Gesamtumsatz (netto) und
      2. den Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen, jeweils in den
      letzten 3 Jahren. (2008/2009/2010) Bei der Ermittlung der Umsätze für
      entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu
      berücksichtigen.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards Der jährliche Gesamtumsatz muss
      pro Jahr mindestens 400 000 EUR (netto) betragen und der Nachweis über die
      Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer
      III.1.1) muss erbracht werden.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und
      folgende Nachweise beizufügen:
      1. Angaben zu den vorgesehenen (max. 2) Mitarbeitern wie:
      Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder
      Fachhochschulausbildung, Diplom; Master oder vergleichbare Abschlüsse
      sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden
      Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen
      die unten genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (je
      Mitarbeiter mind. 2 bis max. 5 Referenzen):
      — einem Projektleiter,
      — einem stellvertretenden Projektleiter.
      2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des
      Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren
      mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder
      Fachhochschulausbildung, nach anderen Ingenieuren sowie nach sonstigen
      Mitarbeitern. Zudem hat eine Aufteilung der Gesamtzahl der angestellten
      Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens nach Ingenieuren mit
      mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach
      sonstigen Mitarbeitern zu erfolgen.
      3. Vorstellung von 2 Referenzgebäuden des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft
      für einen Umbau und Modernisierung mit Angaben zum Auftraggeber
      (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse, Ansprechpartner und
      dessen Telefonnummer, mit Referenzschreiben vom öffentlichen Auftraggeber,
      zum Gebäudetyp (z.B. Schaugewächshaus oder BHKW) und Anforderungsgrad an
      das Objekt, zum Bearbeitungsumfang wie Anlagengruppen/Leistungsphasen gem.
      HOAI, zur Art der Baumaßnahme mit kurzer Beschreibung, zu den
      Gesamtbaukosten nach DIN 276 der KG 400 (brutto), zum Bearbeitungszeitraum
      und Übergabe an den Bauherrn.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Ingenieure nach § 23 VOF.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1.
      Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2008/2009/2010) gemäß § 5
      (4 c) VOF: 5 Punkte — 5 Punkte erhält der Teilnahmeantrag, dessen
      jährlichen Gesamtumsatz im arithmetischem Mittel eine Höhe von mindestens
      500 000 EUR (netto) ausweist;
      2. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3
      Geschäftsjahren (2008/2009/2010) gemäß § 5 (4 c) VOF: 5 Punkte. — 5 Punkte
      erhält ein Teilnahmeantrag, dessen jährlicher Umsatz für die
      entsprechenden Dienstleistungen in Höhe von mindestens 450 000 EUR (netto)
      ausweist;
      3. Angaben zur Mitarbeiterstruktur gemäß § 5 (5d) VOF 10 Punkte: — 5
      Punkte erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre
      mindestens 7 Ingenieure nachweist, davon mindestens 5 mit einer
      Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren, — 5 Punkte erhält ein
      Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag
      gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 5
      Ingenieure nachweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen
      Büro/Unternehmen angestellt sind oder dies leiten;
      4. Eignung/Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters gemäß § 5 (5a), §
      4 (3) VOF 15 Punkte: — 3 Punkte erhält der, der weniger als 5 Berufsjahre
      als Dipl.-Ing. nachweist, — 7 Punkte erhält der, der zwischen 5 und 10
      Berufsjahre als Dipl.-Ing nachweist, — 10 Punkte erhält der, der mehr als
      10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, — 2 Punkte erhält der, der eine
      Zusatzausbildung als Energieberater aufweist. — 4 Punkte erhält der, der
      eine Qualifizierungs- oder Weiterbildungsmaßnahme in Bezug auf
      ökologisches Bauen bzw. alternativen regenerativen Energien aufweist;
      5. Eignung/ Qualifikation der stellv. Projektleitung gemäß § 5 (5a), § 4
      (3) VOF: 10 Punkte — 3 Punkte erhält der, der weniger als 3 Berufsjahre
      als Dipl.-Ing. nachweist, — 6 Punkte erhält der, der zwischen 3 und 6
      Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist, — 10 Punkte erhält der, der mehr als
      6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist;
      6. Angaben zu den Referenzobjekten gemäß § 5 (5d) VOF: 55 Punkte Jedes der
      2 Referenzobjekte wird mit bis zu 22 Punkten bewertet. Ein Referenzprojekt
      wird nur gewertet, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens
      angegebenem Büro / Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet
      wurde. Die Leistungen an den Referenzobjekten müssen abgeschlossen sein,
      die Übergabe des Objektes (LP 8) an den Bauhernn darf maximal 3 Jahre
      zurückliegen (d.h. Übergabe an den Bauherrn vor dem Tag der Absendung der
      Bekanntmachung). Beide Referenzen müssen in der Summe nach HOAI Abschnitt
      2 Technischen Ausrüstung §51 die Anlagegruppen 1-5 und 7-8 sowie nach § 51
      mindestens der LP 2-8 entsprechen, ansonsten werden beide Referenzen mit 0
      Punkten gewertet. Die für jede Referenz zu vergebenen 22 Punkte werden
      anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben:
      6.1 — 10 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um grundlegende
      Modernisierungen mit Eingriffen in Konstruktion und Bestand handelt;
      6.2 — 6 Punkte erhält eine Referenz, wenn die Leistungen für einen
      öffentlichen Auftraggeber (AG) gemäß § 98 GWB erbracht worden sind und ein
      entsprechender Nachweis vom AG ausgestellt oder eine beglaubigte
      Bescheinigung erbracht wurde;
      6.3 — 3 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um eine gesprinklerte
      Stahl- Glaskonstruktion handelt;
      6.4 — 3 Punkte erhält eine Referenz, dessen Kosten nach DIN 276 KG 400
      (netto) mindestens 3 000 000 EUR betragen;
      6.5 — zusätzlich werden 6 Punkte vergeben, wenn es sich bei mindestens
      einer der genannten Referenzen um eine Referenz mit dem Bau eines BHKW
      handelt;
      6.6 — zusätzlich werden 5 Punkte vergeben, wenn es sich bei mindestens
      einer der genannten Referenz um eine Referenz für ein Schaugewächshaus
      handelt. In der Summe werden maximal 100 Punkte vergeben.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote Nein

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      22.7.2011 - 12:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig
      auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten
      Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
      http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der
      Dateiname lautet: Bewerberbogen 96_VH_TGA.
      2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von
      allen Mitgliedern einer
      Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch
      für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum
      Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
      Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene
      Unternehmen.
      2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss
      pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig
      ausgefüllt werden. In Abweichung zu III. 1.1) betragen die vom
      Nachauftragnehmer nachzuweisenden Deckungssummen der
      Berufshaftspflichtversicherung 1 000 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR
      für sonstige Schäden.
      2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 2
      Referenzen vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei
      Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den
      einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den
      Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2
      Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
      Zusätzlich benannte Projektmitarbeiter sowie Referenzen werden zur Wahrung
      des Geichbehandlungssatzes nicht gewertet.
      3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der
      Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert.
      Die Umsätze von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des
      Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
      4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der
      Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen
      der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und
      Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im
      Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
      5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden,
      dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen
      nicht zulässig.
      6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige
      Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von
      Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
      7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest
      verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber
      "VOF-Vergabeverfahren 96_VH_TGA" gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung
      für Stadtentwicklung, Abteilung V Hochbau (VS 1-1), Fehrbelliner Platz 2,
      10707 Berlin, DEUTSCHLAND einzureichen. Ein Verweis auf frühere
      Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf
      Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
      8. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, d. h. per E-Mail,
      Fax oder Brief, von der unter Ziffer
      I.1) genannten Stelle erteilt. Die
      Beantwortung erfolgt ebenfalls schriftlich. Die Zuschlagskriterien werden
      im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines
      Angebotes benannt.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin Geschäftsstelle
      Martin Luther Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 3090138316
      Internet: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 3090137613

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts
      vom 20.4.2009 wird hingewiesen.

      VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erhältlich sind
      Vergabekammer des Landes Berlin Geschäftsstelle
      Martin Luther Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 3090138316
      Internet: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 3090137613

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      22.6.2011
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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      Zu Händen von: Frau Gentz oder Frau Haase
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 3090139-3308/3307
      E-Mail: karola.gentz@senstadt.berlin.de
      Fax: +49 3090139-3301
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
      http://www.stadtentwicklung.berlin.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Ingenieurleistungen (TA) für den Umbau des Victoriahauses und die
      Erneuerung des Wärmenetzes im Botanischen Garten Berlin.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
      Botanischer Garten,
      Königin-Luise-Str. 6-8.
      14195 Berlin.
      DEUTSCHLAND.
      NUTS-Code DE300

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Für den Umbau und die Modernisierung des Victoriahauses und Erneuerung des
      Wärmenetzes sollen Leistungen gemäß HOAI Teil 4 Fachplanung Abschnitt 2
      Technischen Ausrüstung §§ 51vergeben werden für die Anlagengruppen:
      1- Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;
      2- Wärmeversorgungsanlagen,
      3- Lufttechnische Anlagen,
      4- Starkstromanlagen,
      5- Fernmelde- und Infonmationstechnische Anlagen,
      7- nutzungsspezifische Anlagen und
      8- Gebäudeautomation.
      Das Victoriahaus ist seit 1903 Bestandteil des nach einem Entwurf von
      Baurat Alfred Koerner errichteten Gebäudeensembles im Botanischen Garten.
      Das sogenannte „Große Tropengewächshaus“ bildet das Zentrum der
      symmetrisch angeordneten, aus 15 Bauwerken bestehenden
      Schaugewächshausanlage. Das Victoriahaus schließt auf der Südseite an das
      große Tropengewächshaus an und bildet unter anderem den zentralen
      Eingangsbereich zu diesem. Ziel der Maßnahme ist die Grundinstandsetzung
      des Stahltragwerks unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange bei
      überwiegender Erhaltung der Bausubstanz (Stahlkonstruktion), Einbau einer
      energieeinsparenden Verglasung. Alle haustechnischen Anlagen (Elektro,
      Heizung, Lüftung, Steuerung) werden demontiert und sind nach heutigem
      Standard und nach einem für die Maßnahme aufgestellten Energiekonzeptes
      neu zu installieren.
      Durch die Einbindung in das Gesamtensemble und den bestehenden
      Denkmalschutz bestehen keine Erweiterungsmöglichkeiten in diesem Bereich.
      Ebenso ist eine nachhaltig wirksame Umstrukturierung und Modernisierung
      des Wärmeversorgungssystems Gegenstand der Aufgabe. Hierzu gehört die
      Verbesserung der Primärenergieeffizienz durch (Blockheizkraftwerk)
      BHKW-Einsatz und Nutzung von Solarenergie.
      Für die Baumaßnahme liegt ein Bedarfsprogramm vor, dieses kann bei Bedarf
      vom 27.6.2011 bis 20.7.2011 zwischen 9:00 Uhr und 13:00 Uhr bei Herrn
      Loose/Frau N´dombasi, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin, DEUTSCHLAND,
      Tel.: +49 3090139-3152/3153, Zimmer 421, eingesehen werden.
      Der Auftraggeber beauftragt einen Projektsteuerer mit den delegierbaren
      Bauherrenleistungen.
      Es soll zunächst für alle oben genannten Anlagengruppen entsprechend § 53
      HOAI Leistungsbild Technische Ausrüstung die Leistungsphase 2– Vorplanung
      – beauftragt werden.
      Die weitere Beauftragung erfolgt optional, d.h. es ist eine stufenweise
      Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen (LP) vorgesehen ab:
      LP 3- Entwurfsplanung, LP 4 – Genehmigungsplanung, LP 5 –
      Ausführungsplanung, LP 6 – Vorbereitung der Vergabe, LP 7 – Mitwirkung bei
      der Vergabe, LP 8 – Objektüberwachung, LP 9 – Objektbetreuung und
      Dokumentation.
      Die Sanierungsmaßnahme ist im laufenden Betrieb durchzuführen.
      Das zu realisierende Raumprogramm umfasst eine Gesamt-Nutzfläche (NF) von
      insgesamt ca. 910 m². Für die Baumaßnahme einschließlich
      Wärmeversorgungssystem sind Gesamtkosten nach DIN 276 in Höhe von 10 000
      000 EUR brutto vorgegeben. Die Einhaltung des Kostendeckels ist zwingend.
      Die Planung soll unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne
      eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzepts erfolgen.
      Neben dem Projektsteuerer werden zu den weiteren Planungsbeteiligten u.a.
      Architekten,Tragwerksplaner, ggf. Sonderfachleute wie
      Sicherheitskoordinatoren, Bauphysiker, Brandschutzgutachter oder weitere
      Gutachter gehören.
      Grundlage für die Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei der Technischen
      Ausrüstung einschließlich AVB (abrufbar unter:
      www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71300000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Offen

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Nachweis der FAchkunde in Bezug auf die bürointernen Schnittstellen -
      Koordination der einzelnen Anlagenteile, Zusammenarbeit mit anderen
      fachlich Beteiligten, Qualitätssicherung von Planung und Ausführung.
      Gewichtung 30
      2. in Bezug auf die Gegenmaßnahmen bei drohender Kostenüberschreitung.
      Gewichtung 10
      3. in Bezug auf die Gegensteuerung bei Ablaufstörungen im Terminplan.
      Gewichtung 10
      4. Planung und Umsetzung eines energetischen Konzeptes im
      denkmalgeschützten Bestand. Gewichtung 10
      5. Kenntnisse in der Anwendung von Regelwerken des Auftraggebers.
      Gewichtung 10
      6. vorgesehene Personalkapazität, Verfügbarkeit, Ausstattung. Gewichtung
      10
      7. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebots. Gewichtung 20

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      10791E70003 Botanischer Garten, Sanierung Victoriahaus, Sanierung Wärme

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      Auftragsbekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 119-196895 vom 23.6.2011

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      28.12.2011

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
      Zuschlag erteilt wurde
      CSZ Ingenieurconsult Cornelius - Schwarz - Zeitler GmbH
      Brunnenstr. 110 c
      13355 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: csz-b@csz.de
      Telefon: +49 30916991-0
      Internet-Adresse: www.csz.de
      Fax: +49 30916991-99

      V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 309013-8316
      Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax: +49 309013-7613

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird
      hingewiesen.

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erteilt
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 309013-8316
      Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax: +49 309013-7613

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      12.1.2012
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  • Gewährleistung

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