BEKANNTMACHUNG
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Stadt Hanau - Eigenbetrieb Hanau Verkehr und Entsorgung (HVE)
Hessen-Homburg-Platz 5
z. H. Herrn Gerhard Wrase
63452 Hanau
DEUTSCHLAND
Tel. +49 6181295-8150
E-Mail: gerhard.wrase@hanau.de
Fax +49 6181295-1620
Internet-Adresse(n)
Hauptadresse des Auftraggebers www.hanau.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber Nein
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Planungsleistungen Freiheitsplatz / ZOB / Straßenräume.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungsauftrag
Dienstleistungskategorie: Nr. 12
Hauptort der Dienstleistung Hanau.
NUTS-Code DE719
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Stadt Hanau hat im Rahmen des Wettbewerblichen Dialogs Innenstadt
Hanau einen privaten Partner zur Neu- und Umgestaltung der Innenstadt
Hanau ermittelt (www.wettbewerblicher-dialog.de). Im Zuge der Realisierung
der Ergebnisse dieses Vergabeverfahrens wird auf dem innerstädtisch
gelegenen Freiheitsplatz ein Einkaufszentrum entstehen, die verbleibende
Fläche des Freiheitsplatzes sowie der den Platz umgebenden Straßenraum ist
umzugestalten. Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind zudem
Planungsleistungen im Zusammenhang mit der Verkleinerung und Neugestaltung
des sich auf dem Freiheitsplatz befindlichen Zentralen Omnibusbahnhofs
(ZOB). Vergeben werden auch damit zusammenhängende Sonderleistungen wie
Planungen für den provisorischen Betrieb des ZOB in einzelnen Umbauphasen
und die Erstellung von Anträgen auf Gewährung von Zuschüssen nach dem
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) und dem Finanzausgleichsgesetz
(FAG). Bei der Bearbeitung sind Vorgaben der Stadt zu beachten, die sich
insbesondere aus dem in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan sowie dem
im Juni 2011 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen
"Gestaltungsleitbild der Innenstadt Hanau" ergeben. Eine städtebauliche
Grundkonzeption liegt vor und wird den Bewerbern auf Anfrage als
Bestandteil weiterer Informationen zur Verfügung gestellt.
Es sollen folgende Leistungen vergeben werden:
— Objektplanung Verkehrsanlagen für Straßen gem. § 46 HOAI 2009,
Leistungsphasen 2-9, sowie örtliche Bauüberwachung und Verkehrsführungs-
und Beschilderungsplanung,
— Objektplanung Verkehrsanlagen für den ZOB gem. § 46 HOAI 2009,
Leistungsphasen 2-9, sowie örtliche Bauüberwachung und Verkehrsführungs-
und Beschilderungsplanung,
— Objektplanung Gebäude und raumbildende Ausbauten für Überdachung der
Bussteige des ZOB gem. § 33 HOAI 2009, Leistungsphasen 1-9, sowie örtliche
Bauüberwachung,
— Objektplanung Freiraumplanung für den neu zu gestaltenden Freiheitsplatz
gem. § 38 HOAI 2009, Leistungsphasen 2-9, sowie örtliche Bauüberwachung,
— Konzeption zur Aufrechterhaltung des Busbetriebs während der Umbauphase,
— Erstellen des Antrags auf Gewährung von Zuschüssen nach GVFG/FAG.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000, 71300000, 71400000, 71500000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Nein
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
ohne MwSt.
Spanne von 200 000,00 bis 1 200 000,00 EUR
II.2.2) Optionen
Ja
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich die stufenweise
Beauftragung der Leistungsphasen vor. Der Auftraggeber wird mit
Zuschlagserteilung zunächst die Leistungsphasen bis einschließlich
Leistungsphase 3 beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer
Leistungsphasen besteht nicht.
voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in
Monaten 18 (ab Auftragsvergabe)
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.11.2011. Ende: 1.5.2015
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Im Auftragsfall: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von
2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für Sach- und
Vermögensschäden.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird
Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung und bevollmachtigtem
Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja
Der Auftrag wird vergeben an Architekten und Ingenieure gem. § 19 VOF.
Die örtliche Präsenz ist insbesondere in der Phase der Bauüberwachung in
Abstimmung mit dem Auftraggeber sicherzustellen.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: (1.) Eigenerklärung des Bewerbers zum
Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 VOF,
(2.) Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe
nach § 4 Abs. 9 VOF,
(3.) Eigenerklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich
mit anderen Unternehmen verknüpft ist (§ 4 Abs. 2, erster Spiegelstrich
VOF),
(4.) Eigenerklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er auf den
Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (§ 4 Abs.
2, zweiter Spiegelstrich VOF). Dabei sind auch die Auftragsanteile
anzugeben, für die der Bewerber einen Unterauftrag zu erteilen
beabsichtigt (§ 5 Abs. 5 lit. h VOF).
Die Eigenerklärungen nach den Ziffern (1.) bis (4.) sind zu unterschreiben
und im Original vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Nachweise nach Ziffern
(1.) bis (4.) von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft kann sich zum
Nachweis seiner Eignung anderer Unternehmen bedienen (§ 5 Abs. 6 VOF); in
diesem Fall sind die vorstehenden Angaben und Nachweise auch für dieses
Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen: (1.) Angaben des Bewerbers zum Gesamtumsatz in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
(2.) Angaben des Bewerbers zum Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren mit Leistungen, die mit denen der vorliegenden Leistung
vergleichbar sind;
(3.) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (Kopie der
Versicherungspolice) mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR
für Personenschäden und 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden,
alternativ: Bescheinigung des Versicherers, im Auftragsfall die
Deckungssumme entsprechend zu erhöhen.
Sofern die Angaben zu den Ziffern (1.) und (2.) für das Geschäftsjahr 2010
noch nicht gemacht werden können, sind sie für die Geschäftsjahre 2007 bis
2009 zu machen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Nachweise nach Ziffern
(1.) bis (3.) von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Will ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sich zum
Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen
bedienen (§ 5 Abs. 6 VOF), sind die vorstehenden Angaben und Nachweise
auch für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zugleich
ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens vorzulegen, dass den
Bewerber oder dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall die
erforderlichen finanziellen Mittel des Unternehmens zur Verfügung gestellt
werden.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
(1.) Angabe von Namen und beruflicher Qualifikation der Personen, die die
Leistung tatsächlich erbringen sollen mit Angabe der voraussichtlichen
Funktion (§ 4 Abs. 3 VOF). Im Hinblick auf die berufliche Qualifikation
sind insbesondere der akademische Grad/Titel sowie auftragsrelevante
Berufserfahrung und etwaige auftragsrelevante Zusatzqualifikatioen zu
benennen; ergänzend können Angaben zu Kenntnissen in folgenden Bereichen
gemacht werden: Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung,
Verkehrsplanung, Projektmanagement und -steuerung,
(2.) Nachweis der Berufsqualifikation durch Nachweis der Berufszulassung
als Architekt oder Ingenieur (Kopie der Kammerurkunde o.ä.); alternativ
ist die Berechtigung (Kopie) nach den EG-Richtlinien nachzuweisen, in der
Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden (§
19 VOF),
(3.) Angabe der jahrensdurchschnittlichen Anzahl der Führungskräfte und
der sonstigen Beschäftigten beim Bewerber in den letzten 3 Geschäftsjahren
bzw. für die Geschäftsjahre 2007 bis 2009.
(4.) Es sind folgende Referenzen vorzulegen:
— mind. 1, max. 2 Referenzen über vergleichbare Planungsleistungen für
einen ZOB,
— mind. 1, max 2 Referenzen über vergleichbare Leistungen im Bereich
Freiraumplanung,
— mind. 1, max 2 Referenzen über vergleichbare Leistungen im Bereich
Straßenplanung.
Die Referenz- Leistungen müssen innerhalb der letzten zehn Jahre erbracht
worden sein.
Die Angaben zu jeder Referenz sind wie folgt zu gliedern:
— Auftraggeber,
— Ort, an dem/für den die Leistungen erbracht wurden,
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Benennung der auf Seiten des Bewerbers für die Ausführung der Leistungen
verantwortlichen Person,
— Beschreibung der Komplexität der Aufgabenstellung,
— Umfang der tatsächlich erbrachten Leistungen.
Pro Referenz müssen sich die textlichen Erläuterungen auf maximal 1
DIN-A-4 Seiten beschränken, Graphiken und Fotos können zusätzlich
beigefügt werden.
(5.) Angaben zur Qualitätssicherung des Bewerbers, z.B. durch Nachweis von
Zertifizierungen, Qualitätsmanagement- oder Fortbildungssystemen (Kopien
entsprechender Bescheinigungen),
(6.) Angaben zu Erfahrungen mit der Beantragung von Fördermitteln,
(7.) Angaben zu Erfahrungen, die die für die tatsächliche
Leistungserbringung vorgesehenen Personen in der gemeinsamen Abwicklung
von Projekten (Zusammenarbeit) haben.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Nachweise nach Ziffern
(1.) bis (7.) mindestens von der Bewerbergemeinschaft insgesamt
vorzulegen.
Will ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sich zum
Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen
bedienen (§ 5 Abs. 6 VOF), sind die vorstehenden Angaben und Nachweise,
soweit erforderlich, auch für dieses Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen. Zugleich ist eine Verpflichtungserklärung des Unternehmens
vorzulegen, dass dem Bewerber oder dem Mitlglied der Bewerbergemeinschaft
im Auftragsfall die erforderlichen Mittel des Unternehmens zur Verfügung
gestellt werden.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten
Ja
Architekten und Ingenieuren gem. § 19 VOF.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
Ja
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
(1.) Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
anhand:
(a) Gesamtumsatz in den 3 benannten Geschäftsjahren - max. 10 Punkte;
(b) Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den 3 benannten
Geschäftsjahren - max. 20 Punkte. Dabei werden die Umsätze der Mitglieder
einer Bietergemeinschaft zusammengerechnet.
(2.) Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit anhand:
(a) Anzahl der Referenzen - max. 6 Punkte;
(b) Beurteilung der Qualität der Referenzen nach Vergleichbarkeit mit der
ausgeschriebenen Leistung, Komplexität der Aufgabenstellung,
Gestaltung/Ästhetik der Lösung und Umfang der erbrachten Leistungen - max.
44 Punkte;
(c) Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen
sollen - max. 10 Punkte;
(d) Beurteilung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Bewerbers - max.
3 Punkte;
(e) Beurteilung der Erfahrung mit den Beantragung von Fördermitteln nach
GVFG / FAG - max. 4 Punkte;
(f) Beurteilung der Erfahrung in der Zusammenarbeit - max. 3 Punkte.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote Nein
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
VS-2011-001
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
26.8.2011 - 12:00
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
31.8.2011 - 12:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber
14.9.2011
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können
Deutsch.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Das Verfahren wird nach der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen
(VOF) Ausgabe 2009 geführt.
Für die Ausarbeitung der Teilnahmeanträge und ggf. der Angebote erstattet
der Auftraggeber keine Kosten. Der Teilnahmeantrag muss der unter
I.1)
benannten Kontaktstelle bis zu der unter
IV.3.4) benannten Frist in einem
verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Teilnahmeantrag VOF-Verfahren
Planungsleistungen Freiheitsplatz / ZOB / Straßenräume" vorliegen. Der
Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise
nachzufordern (§ 5 Abs. 3 VOF).
Bewerbergemeinschaften haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen,
der die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.
Weitere Informationen versenden die oben unter
I.1) benannte Kontaktstelle
per Post auf Anfrage. Es wird empfohlen, die weiteren Informationen
anzufordern. Die Informationen sind kostenfrei.
Nachr. HAD-Ref.: 2771/125,
Nachr. V-Nr/AKZ: VS-2011-001,
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1-3
64328 Darmstadt
DEUTSCHLAND
E-Mail: karin.heiderstaedt@rpda.hessen.de
Tel. +49 6151126601
Internet: www.rp-darmstadt.hessen.de
Fax +49 6151125816
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es
wird darauf hingewiesen, dass gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Antrag auf
Nachprüfung unzulässig ist, soweit:
(1.) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
gerügt hat,
(2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
(3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zu Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
(4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Wilhelminenstraße 1-3
64328 Darmstadt
DEUTSCHLAND
E-Mail: karin.heiderstaedt@rpda.hessen.de
Tel. +49 6151126601
Internet: www.rp-darmstadt.hessen.de
Fax +49 6151125816
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
26.7.2011
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| Ausschreibung veröffentlicht | 28.07.2011 | ||
| Ergebnis veröffentlicht | 08.02.2012 | ||
| Zuletzt aktualisiert | 08.02.2012 | ||
| Wettbewerbs-ID | 79594 | ||
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