• DE-52074 Aachen
  • 30.08.2011
  • Ausschreibung
  • (ID 80470)

BLB AC/Aachen/RWTH Semi Reiff/Bau- u. Planungsleistung


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  • Projektdaten

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    Bewerbungsschluss 31.08.2011, 13:30 Bewerbungsschluss
    Schlusstermin für Unterlagen 30.08.2011, 23:59
    Verfahren Nicht offenes Verfahren
    Berufsgruppen Bauunternehmer, Architekten, Tragwerksplaner, TGA-Fachplaner
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-5
    Gebäudetyp Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen
    Art der Leistung Generalplaner-, Generalunternehmerleistung
    Zulassungsbereich GPA
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Düsseldorf (DE), Bielefeld (DE), Aachen (DE), Dortmund (DE), Düsseldorf (DE), Duisburg (DE), Köln (DE), Münster (DE), Soest (DE) Büroprofil
    Aufgabe
    Die vom Auftragnehmer zu erbringende Leistung erfolgt im Rahmen eines Totalunternehmers oder -übernehmer Auftrags. Diese Leistungen umfassen den Entwurf, die Planung, die Projektsteuerung, die vollständige Bearbeitung aller Genehmigungsverfahren und die schlüsselfertige Errichtung des Gebäudes einschließlich der Freianlagen, incl. sämtlicher dazu erforderlicher Materiallieferungen. Dabei sind die allgemein anerkannten Regeln der Technik unter Berücksichtigung des neuesten Standes der Technik sowie die Regelungen der VOB/B und VOB/C einzuhalten. Ebenso sind die öffentlich-rechtlichen Vorschriften und alle sonstigen einschlägigen Vorschriften sowie die Verarbeitungs- und Anwendungsvorschriften der Hersteller zu berücksichtigen. Die Kurzbezeichnung für dieses Projekt lautet wie folgt: SR AC 1665.
    Leistungsumfang
    Die Umstrukturierung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse hat für die Hochschule einen erhöhten Bedarf an studentischen Arbeitsplätzen und Büroarbeitsplätzen für Dozenten zur Folge. Zur Abdeckung des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2013 müssen vollständig funktionierende studentische Arbeitsplätze + Arbeitsplätze für Dozenten vorhanden sein. Deshalb ist der Fertigstellungstermin bis zum Ende März 2013 zwingend zu realisieren. Es entsteht durch die genannten Gründe ein erhöhter Raumbedarf, welcher im Bestand nicht mehr gedeckt werden kann.
    Der Flächenbedarf für das stud. Arbeiten sowie für die Arbeitsplätze der Dozenten beläuft sich auf 1 350 m² (NF 1-6 ehem. HNF) vorzusehen. Im Gebäude sind 562 studentische Arbeitsplätze sowie Büroarbeitsplätzen für Dozenten zu realisieren. Hinzu kommen Flächen für Erschließung, Nebenräume für Technik, Serviceräume in der Büroetage, Putzräumen, Toiletten sowie Hausmeister. Gut zugänglich und übersichtlich müssen ebenfalls Flächen für Schließfachanlagen für die stud. Arbeitsplätze vorgehalten werden.
    Zusätzlich soll im Erdgeschoss für die benachbarte Architekturfakultät ein Atelierraum mit 445 m² (NF 1-6 ehem. HNF) eingerichtet werden. Die Gänge und Flure sollen über den funktionalen Charakter hinaus als Kommunikationszone dienen und mit Tageslicht versorgt werden.
    Das Gebäude ist mit einer Betonkernaktivierung und einer Lüftungszentrale zu versehen. Die Atelierräume und das studentische Arbeiten müssen mechanisch belüftet werden; die Büronutzung soll möglichst natürlich zu belüften sein. Für die mechanische Belüftung sowie die nötige Kühlzentrale ist eine Zentrale auf dem Dach vorzusehen. Diese muss Teil des Gebäudevolumens und der angestrebten Architektursprache werden.
    Das Grundstück befindet auf dem Gelände hinter dem Reiffmuseum (Fakultät Architektur) und des Instituts für Bauforschung (IBAC), welches an der Schinkelstrasse liegt (Wirtschaftseinheit 2115 des BLB). Es handelt sich hier um das Grundstück mit der Flurstücknummer 2192 im Flur 82 der Gemarkung Aachen. Das Grundstück wird z.Zt. als Parkplatz genutzt und im rückwärtigen Teil befinden sich bereits studentische Arbeitsplätze (Baumhaus). Die Gründung des Gebäudes macht im Zusammenhang mit der Beschaffenheit des Bodenaufbaus eine Pfahlgründung erforderlich. Ein Bodengutachten ist in Bearbeitung und wird den ausgewählten Teilnehmer zur Verfügung gestellt. Das Grundstück ist nahezu eben und ist über die Parkplatzzufahrt gut zu erreichen.
    Es ist ein Stellplatznachweis für dieses Gebäude zu führen.
    Planungsrechtlich ist hier nach § 34 BauG vorzugehen. Ein Bebauungsplan ist anhängig, hat jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Rechtskraft.
    Position und Geschossigkeit des Gebäudes sind mit der Stadt Aachen abgestimmt.
    Alternativen zur auf dem Lageplan angedeuteten städtebaulichen Situation, welche den ausgewählten Bietern zur Verfügung gestellt wird, sind erlaubt müssen aber schlüssig dargestellt und ausführlich begründet werden.
    Hierbei muss das zur Verfügung stehende Baufeld sowie die Randbedingungen des Paragrafen 34 beachtet werden. Eine alternative Lösung muss dann in der Folge mit dem BLB und der Stadt Aachen abgestimmt werden.
    Der neue Komplex muss sich in den Gesamtkontext einfügen und gegenüber dem Baumhaus ein adäquates Pendant bilden. Hierbei ist eine Fassade zu bedenken, welche dem neuen Platz ein Rückrat gibt, sich aber dennoch hierhin öffnet und einen einladenden Charakter erhält.
    Die Geschwister Scholl Straße (Fortsetzung der Schinkelstraße) wird durch das neue Hörsaalzentrum und die projektierte Campusbahn erheblich aufgewertet. Nach dem geplanten Abriss des Bauhofes des IBAC´s wird die Nordostfassade den Endpunkt dieser neuen Achse bilden und gewinnt damit stark an Bedeutung.
    Desweiteren soll über die neu entstehende Situation hinaus ein skizzenhafter Masterplan für das gesamte Parkplatzgelände und den Bauhof des IBAC´s entwickelt werden. Das neu zu erstellende Gebäude soll im Kontext einer schlüssigen städtebaulichen Gesamtsituation für das Gesamtgelände und seiner Ausstrahlung nach außen erstellt werden.
    Es werden Entwürfe erwartet, durch welche die genannten städtebaulichen Anforderungen in Bezug auf das bestehende Ensemble, die neue Sichtachse und die gesamtstädtebauliche Situation in ihrer zukünftigen Entwicklung herausgestellt werden. Das Gebäude soll in einer einheitlichen Architektursprache behandelt werden.
    Die Teilnahme an der Ausschreibung durch Abgabe eines Angebotes, wird mit pauschal 3 000,- ? inkl. Mehrwertsteuer (19 %) vergütet.
    Für die gesamten Bauaufgabe sind 5 100 000 ? inkl. MWSt. vorgesehen. Der Auftraggeber behält sich vor das Verfahren aufzuheben, wenn diese Summe durch die Bieter nicht eingehalten wird.
    ohne MwSt. 4 285 714,29 EUR
    Informationen

    Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. 

    Projektadresse DE-52074 Aachen
    TED Dokumenten-Nr. 246186-2011

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    • BEKANNTMACHUNG
      Bauleistung

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      BLB NRW Aachen
      Mies-van-der-Rohe-Straße 10
      z. H. Beate von der Lieck-Lindt
      52074 Aachen
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 24143510-0
      E-Mail: btv.ac@blb.nrw.de
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers www.blb.nrw.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Vergabeplattform BLB NRW
      DEUTSCHLAND
      Internet: www.evergabe.nrw.de
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      BLB AC/Aachen/RWTH Semi Reiff/Bau- u. Planungsleistung.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Bauleistung
      Planung und Ausführung
      Hauptausführungsort Aachen.
      NUTS-Code DEA25

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die vom Auftragnehmer zu erbringende Leistung erfolgt im Rahmen eines
      Totalunternehmers oder -übernehmer Auftrags. Diese Leistungen umfassen den
      Entwurf, die Planung, die Projektsteuerung, die vollständige Bearbeitung
      aller Genehmigungsverfahren und die schlüsselfertige Errichtung des
      Gebäudes einschließlich der Freianlagen, incl. sämtlicher dazu
      erforderlicher Materiallieferungen. Dabei sind die allgemein anerkannten
      Regeln der Technik unter Berücksichtigung des neuesten Standes der Technik
      sowie die Regelungen der VOB/B und VOB/C einzuhalten. Ebenso sind die
      öffentlich-rechtlichen Vorschriften und alle sonstigen einschlägigen
      Vorschriften sowie die Verarbeitungs- und Anwendungsvorschriften der
      Hersteller zu berücksichtigen. Die Kurzbezeichnung für dieses Projekt
      lautet wie folgt: SR AC 1665.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71000000, 45000000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Die Umstrukturierung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse
      hat für die Hochschule einen erhöhten Bedarf an studentischen
      Arbeitsplätzen und Büroarbeitsplätzen für Dozenten zur Folge. Zur
      Abdeckung des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2013 müssen vollständig
      funktionierende studentische Arbeitsplätze + Arbeitsplätze für Dozenten
      vorhanden sein. Deshalb ist der Fertigstellungstermin bis zum Ende März
      2013 zwingend zu realisieren. Es entsteht durch die genannten Gründe ein
      erhöhter Raumbedarf, welcher im Bestand nicht mehr gedeckt werden kann.
      Der Flächenbedarf für das stud. Arbeiten sowie für die Arbeitsplätze der
      Dozenten beläuft sich auf 1 350 m² (NF 1-6 ehem. HNF) vorzusehen. Im
      Gebäude sind 562 studentische Arbeitsplätze sowie Büroarbeitsplätzen für
      Dozenten zu realisieren. Hinzu kommen Flächen für Erschließung, Nebenräume
      für Technik, Serviceräume in der Büroetage, Putzräumen, Toiletten sowie
      Hausmeister. Gut zugänglich und übersichtlich müssen ebenfalls Flächen für
      Schließfachanlagen für die stud. Arbeitsplätze vorgehalten werden.
      Zusätzlich soll im Erdgeschoss für die benachbarte Architekturfakultät ein
      Atelierraum mit 445 m² (NF 1-6 ehem. HNF) eingerichtet werden. Die Gänge
      und Flure sollen über den funktionalen Charakter hinaus als
      Kommunikationszone dienen und mit Tageslicht versorgt werden.
      Das Gebäude ist mit einer Betonkernaktivierung und einer Lüftungszentrale
      zu versehen. Die Atelierräume und das studentische Arbeiten müssen
      mechanisch belüftet werden; die Büronutzung soll möglichst natürlich zu
      belüften sein. Für die mechanische Belüftung sowie die nötige Kühlzentrale
      ist eine Zentrale auf dem Dach vorzusehen. Diese muss Teil des
      Gebäudevolumens und der angestrebten Architektursprache werden.
      Das Grundstück befindet auf dem Gelände hinter dem Reiffmuseum (Fakultät
      Architektur) und des Instituts für Bauforschung (IBAC), welches an der
      Schinkelstrasse liegt (Wirtschaftseinheit 2115 des BLB). Es handelt sich
      hier um das Grundstück mit der Flurstücknummer 2192 im Flur 82 der
      Gemarkung Aachen. Das Grundstück wird z.Zt. als Parkplatz genutzt und im
      rückwärtigen Teil befinden sich bereits studentische Arbeitsplätze
      (Baumhaus). Die Gründung des Gebäudes macht im Zusammenhang mit der
      Beschaffenheit des Bodenaufbaus eine Pfahlgründung erforderlich. Ein
      Bodengutachten ist in Bearbeitung und wird den ausgewählten Teilnehmer zur
      Verfügung gestellt. Das Grundstück ist nahezu eben und ist über die
      Parkplatzzufahrt gut zu erreichen.
      Es ist ein Stellplatznachweis für dieses Gebäude zu führen.
      Planungsrechtlich ist hier nach § 34 BauG vorzugehen. Ein Bebauungsplan
      ist anhängig, hat jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Rechtskraft.
      Position und Geschossigkeit des Gebäudes sind mit der Stadt Aachen
      abgestimmt.
      Alternativen zur auf dem Lageplan angedeuteten städtebaulichen Situation,
      welche den ausgewählten Bietern zur Verfügung gestellt wird, sind erlaubt
      müssen aber schlüssig dargestellt und ausführlich begründet werden.
      Hierbei muss das zur Verfügung stehende Baufeld sowie die Randbedingungen
      des Paragrafen 34 beachtet werden. Eine alternative Lösung muss dann in
      der Folge mit dem BLB und der Stadt Aachen abgestimmt werden.
      Der neue Komplex muss sich in den Gesamtkontext einfügen und gegenüber dem
      Baumhaus ein adäquates Pendant bilden. Hierbei ist eine Fassade zu
      bedenken, welche dem neuen Platz ein Rückrat gibt, sich aber dennoch
      hierhin öffnet und einen einladenden Charakter erhält.
      Die Geschwister Scholl Straße (Fortsetzung der Schinkelstraße) wird durch
      das neue Hörsaalzentrum und die projektierte Campusbahn erheblich
      aufgewertet. Nach dem geplanten Abriss des Bauhofes des IBAC´s wird die
      Nordostfassade den Endpunkt dieser neuen Achse bilden und gewinnt damit
      stark an Bedeutung.
      Desweiteren soll über die neu entstehende Situation hinaus ein
      skizzenhafter Masterplan für das gesamte Parkplatzgelände und den Bauhof
      des IBAC´s entwickelt werden. Das neu zu erstellende Gebäude soll im
      Kontext einer schlüssigen städtebaulichen Gesamtsituation für das
      Gesamtgelände und seiner Ausstrahlung nach außen erstellt werden.
      Es werden Entwürfe erwartet, durch welche die genannten städtebaulichen
      Anforderungen in Bezug auf das bestehende Ensemble, die neue Sichtachse
      und die gesamtstädtebauliche Situation in ihrer zukünftigen Entwicklung
      herausgestellt werden. Das Gebäude soll in einer einheitlichen
      Architektursprache behandelt werden.
      Die Teilnahme an der Ausschreibung durch Abgabe eines Angebotes, wird mit
      pauschal 3 000,- ? inkl. Mehrwertsteuer (19 %) vergütet.
      Für die gesamten Bauaufgabe sind 5 100 000 ? inkl. MWSt. vorgesehen. Der
      Auftraggeber behält sich vor das Verfahren aufzuheben, wenn diese Summe
      durch die Bieter nicht eingehalten wird.
      ohne MwSt. 4 285 714,29 EUR

      II.2.2) Optionen
      Nein

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Dauer in Monaten 21 (ab Auftragsvergabe)

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme.
      Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 3 % der Auftragssumme nach Abschluss
      der Maßnahme.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Es sind sowohl Bietergemeinschaften als auch Konsortien zugelassen. Bei
      Bietergemeinschaften ist im Auftragsfall eine Rechtsform zu wählen, die
      eine gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter
      begründet.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Ja
      Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer verpflichten, während der gesamten
      Planungs- und Bauzeit ein ständig besetztes Büro vor Ort mit mindestens
      einem Bauleiter vorzuhalten.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die hier aufgeführten Punkte sind zwingend zu
      erbringen und führen bei Nichterbringung zum Ausschluss aus dem Verfahren.
      1.) Im Falle einer Bietergemeinschaft hat jedes Mitglied der
      Bewerbergemeinschaft eine rechtsverbindliche Erklärung für sich abzugeben,
      wonach im Auftragsfall die Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden
      Rechtsform zugesichert wird. Es sind alle Mitglieder der
      Bewerbergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des
      Vertrages im Auftragsfall bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
      2.) Jedes Mitglied des Konsortiums hat eine rechtsverbindliche Erklärung
      für sich abzugeben, wonach im Auftragsfall die Bildung einer
      gesamtschuldnerisch haftenden Rechtsform zugesichert wird. Es sind alle
      Mitglieder des Konsortiums aufzuführen und der für die Durchführung des
      Vertrages im Auftragsfall bevollmächtigte Vertreter zu benennen.
      3.) Das Kern - Planungsteam sowie etwaige Subplaner für Objektplanung,
      Tragwerksplanung und Planung der Technischen Gebäudeausrüstung ist
      namentlich bei der Bewerbung zu benennen. Ein Austausch innerhalb des
      Planerteams ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
      Folgender Erklärungen und Nachweise sind mit der Bewerbung vorzulegen, bei
      Bewerbergemeinschaften, Konsortien und den beteiligten Subplanern gilt
      dies auch für die Beteiligten der Bietergemeinschaft, der Konsortien und
      der Subunternehmen:
      4.) Erklärung, ob und in welchem Umfang mit anderen Wirtschaftsunternehmen
      zusammengearbeitet wird.
      5.) Erklärung, dass das Unternehmen allen finanziellen Verpflichtungen
      nachgekommen ist (Unbedenklichkeitsnachweise oder Nachweise der
      Sozialversicherer sowie Bauhaftpflichtversicherung und
      Berufsgenossenschaft) bzw. vergleichbare Nachweise aus dem Herkunftsland.
      Desweitern ein Nachweis, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren
      oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet, eine
      Eröffnung nicht beantragt oder der Antrag nicht mangels Masse abgelehnt
      worden ist, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
      6.) Erklärung, dass keine Verurteilung wegen einer Straftat gemäß § 6 a)
      der VOB/A vorliegt.
      7.) Anmerkung: Aktueller Auszug (Auszug nicht älter als ein Jahr) der
      Eintragung des Bewerbers (bzw. jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft)
      in das Handelsregister seines Sitzes oder Wohnsitzes, bzw. sofern keine
      Pflicht zur Eintragung in ein Handelsregister besteht: Aktueller Auszug
      (Auszug nicht älter als ein Jahr) der Eintragung des Bewerbers (bzw. jedes
      Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft) in das Berufsregister
      (Handwerkskammer etc.) seines Sitzes oder Wohnsitzes. Für Bewerber (bzw.
      jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft) die ihren Sitz nicht in der
      Bundesrepublik Deutschland haben: Bescheinigung der zuständigen
      Versicherungsträger.
      Die Vorlage der folgenden Erklärung wird vorbehalten (bei
      Bewerbergemeinschaften, Konsortien und den beteiligten Subplanern gilt
      dieser Vorbehalt auch für die Beteiligten der Bietergemeinschaft, der
      Konsortien und der Subunternehmen):
      8.) Vorlage Bundeszentralregisterauszug bzw. vergleichbare Nachweise aus
      dem Herkunftsland.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Für den Bereich der Planungs-und Bauausführung
      sind mit der Bewerbung folgende Nachweise und Erklärungen vorzulegen.
      9) Umsatz des Unternehmens jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren nach
      allgemeinen Umsätzen
      10) Umsatz des Unternehmens jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren nach
      Umsätzen in vergleichbaren Projekten
      11) Eine aussagekräftige Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation
      und das Zahlungsverhalten des Bieters.
      12) Angaben zur Eigenkapitalquote (Verhältnis Eigenkapital und
      Bilanzsumme) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, bestätigt
      durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.
      13) Die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich
      beschäftigten Arbeitskräfte. Im Bereich Planung und Bau unterteilt nach:
      Anzahl Projektarbeiter/ Qualifikation der Projektarbeiter/ Berufserfahrung
      der Projektarbeiter/ Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung der
      Unternehmung, zusätzlich ein Strukturorganigramm mit Darstellung der
      Entscheidungswege.
      Bei Bietergemeinschaften und Konsortien müssen die Erklärungen und
      Nachweise jeweils für das Mitglied abgegeben werden. Es wird vorbehalten
      entsprechende Erklärungen und Nachweise auch für Subunternehmer und
      Subplaner nachzufordern.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Die Angaben beziehen sich auf die zur Verfügung stehenden technische
      Ausrüstung zur Erfüllung der zu vergebenen Leistung aufgeteilt für die
      Bereiche Bau und Planung. Diese sind sowohl für das Ausführungsteam
      (Bieter, Mitglieder von Bietergemeinschaften oder Konsortien) als auch für
      das Kern- Planungsteam sowie Subplaner mit der Bewerbung vorzulegen. Der
      BLB behält sich vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern.
      14) Bereich Planung
      Auflistung von maximal 3 Referenzprojekten für Ausführung von Leistungen
      jeweils in den letzten 5 Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden
      Leistung vergleichbar sind, wie zum Beispiel Hochschulgebäude,
      Schulgebäude, Bürogebäude mit besonderem Anspruch an die technische
      Ausstattung.
      15) Bereich Bauausführung:
      Auflistung von maximal 3 Referenzprojekten für Ausführung von Leistungen
      jeweils in den letzten 5 Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden
      Leistung vergleichbar sind, wie zum Beispiel Hochschulgebäude,
      Schulgebäude, Bürogebäude mit besonderem Anspruch an die technische
      Ausstattung.
      Die Darstellung der Referenzprojekte ist je Projekt auf maximal 2 DIN-A4-
      Seiten zu beschränken. Zu jedem Referenzprojekt sind anzugeben:
      — Referenznummer,
      — Projektbezeichnung,
      — Auftragsumfang, Projektart: Neubau, Sanierung, Erweiterung,
      — Beauftragtes Jahr,
      — Beginn der Leistungserbringung,
      — Abnahme,
      — Art des Gebäudes, Hochschule, öffentliche Bildungseinrichtung, andere
      öffentliche Hochbauten,
      — erbrachte Leistungen (evtl. mit Projektstufen),
      — Gesamtinvestitionskosten, bzw. Bauvolumen angegeben in Bruttobeträgen,
      — Angaben zur Ausführung des Projekt als Generalunternehmer,
      Generalübernehmer, Totalunternehmer oder Totalübernehmer,
      — öffentlicher oder privater Auftraggeber, Bauherr, Ansprechpartner beim
      Bauherrn mit Adresse und Telefonnummer (mit der Bewerbung ermächtigt der
      Auftragnehmer den Auftraggeber Auskünfte einzuholen),
      — Die Referenzen sind mit aussagekräftigen Bildern zu dokumentieren,
      — Gegenüberstellung Auftragssumme und Abrechnungssumme, Anzahl und Wert
      angemeldeter und anerkannter Nachträge bis zur Schlussrechnungsstellung,
      — Liste der beteiligten Nachunternehmen (Ingenieurbüros und Firmen der
      Hauptgewerke,
      — Mitarbeiterprofile der Projektleiter Planung und Ausführung (Darstellung
      des beruflichen Werdegangs und Erfahrung mit vergleichbaren Projekten),
      — Auftragsbeginn, geplanter Fertigstellungstermin und tatsächlicher
      Fertigstellungstermin, Planungs- und Ausführungszeit.
      Die Referenzen können auch durch Referenzen von Nachunternehmern
      nachgewiesen werden, wenn sich der Nachunternehmer für den Fall einer
      Beauftragung gegenüber dem Bewerber vertraglich verpflichtet die
      Leistungen, für die er benannt wurde, auszuführen
      (Verpflichtungserklärung). Legt der Bewerber eine solche
      Verpflichtungserklärung auf Verlangen der Vergabestelle nicht innerhalb
      von 14 Kalendertagen vor, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers vom
      Verfahren.
      16. Kurzübersicht, Organigramm über die geplante Abwicklung des
      Gesamtvorhabens, insbesondere Erklärung über die Ausstattung und die
      Verfügbarkeit einer leistungsfähigen Organisationsstruktur zur
      Projektabwicklung (Projektabwicklungsstruktur). Hierzu zählt auch der
      Aufbau und die Vorbereitung des Projektes, die Angaben von Zuständigkeiten
      und die Einbindung eines Planungskoordinators.
      17. Der Projektleiter sowohl für die Ausführung als auch für die Planung
      ist namentlich zu benennen und eine Darstellung des beruflichen
      Werdeganges vorzulegen. Dabei sind Erfahrungen mit vergleichbaren
      Projekten herauszustellen

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Nein

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Nein

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Nichtoffenes Verfahren

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Es
      wird eine Bestenauslese auf Grundlage der folgenden Kriterien und
      Gewichtung durchgeführt:
      Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 30 % von 100 %.
      — Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre: 5 % von 30 %,
      — Umsätze der letzten 3 Geschäftsjahre in vergl. Projekten: 5 % von 30 %,
      — Anzahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschn. Besch.: 10
      % von 30 %,
      — Angabe der Eigenkapitalquote aus den letzten 3 Geschäftsjahren 10 % von
      30 %.
      Technische Leistungsfähigkeit: 70 % von 100 %.
      Die Technische Leistungsfähigkeit wird auf Basis der nachstehenden
      Gewichtung der Referenzprojekte gewertet:
      — Architektonische Qualität: 30 % von 70 %,
      — Vergleichbarkeit mit dem auszuführenden Projekt: 20 % von 70 %,
      — Verwirklichung innovativer TGA- Konzepte: 10 % von 70 %,
      — Qualifikation der Projektleitung: 20 % von 70 %.

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      005-11-00921

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
      30.8.2011 - 23:59
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      31.8.2011 - 13:30

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
      Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ finden Sie weitere
      Informationen zum Verfahren. Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht,
      können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen
      und Nachrichten der Vergabestelle einsehen.
      Fragen an die Vergabestelle und die genannte Kontaktstelle bitte nur
      schriftlich formulieren.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Blumenthalstr. 33
      50670 Köln
      DEUTSCHLAND
      Fax +49 2217740197

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der
      Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer
      ist unzulässig, soweit.
      1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
      Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
      von 8 Kalendertagen gerügt hat,
      2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
      erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden,
      3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
      erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden,
      4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
      einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
      Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
      Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt
      unberührt.

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      1.8.2011
  • Karte

    maximieren

  • Gewährleistung

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