• DE-52074 Aachen
  • 11/2011
  • Ergebnis
  • (ID 83460)

BLB AC/Aachen/RWTH Center for Wind Power Drives (CWD)/Generalplanungsleistungen

Verhandlungsverfahren
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  • 1. Rang Zuschlag

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    • Architekten
      JSWD Architekten, Köln (DE) Büroprofil

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    • kein Bild vorhanden Tragwerksplaner
      IDK Kleinjohann GmbH & Co.KG Köln, Köln (DE), Berlin (DE) Büroprofil

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    • Landschaftsarchitekten
      KLA kiparlandschaftsarchitekten GmbH, Duisburg (DE), Mailand (IT) Büroprofil

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  • Projektdaten

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    Entscheidung 11/2011 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Architekten, Bauingenieure, Tragwerksplaner, TGA-Fachplaner
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-6
    Gebäudetyp Hochschulen, Wissenschaft und Forschung
    Art der Leistung Generalplanerleistung
    Zulassungsbereich GPA/ GATT
    Sprache Deutsch
    Ort DE-52074 Aachen
    Auslober/Bauherr BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Düsseldorf (DE), Bielefeld (DE), Aachen (DE), Dortmund (DE), Düsseldorf (DE), Duisburg (DE), Köln (DE), Münster (DE), Soest (DE)
    Aufgabe
    Generalplanungsleistung mit den Bereichen Objektplanung, Technische Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung.
    [Optional sollen noch weitere Planungsbeteiligte (z.B. Freianlagen, Brandschutz, Bauphysik und generell sämtliche, notwendige Planungsbereiche für den Neubau) angeboten werden. Die Frage der Beauftragung jenseits der Objektplanung, TGA-Planung und Tragwerksplanung behält sich der BLB noch vor].
    Des unten beschriebenen Gebäudekomplexes: Im Zuge der Exzellenzinitiative hat die RWTH die Themen Energieverfügbarkeit und Klimawandel als Schwerpunktthema für die eigene strategische Ausrichtung definiert. Innerhalb der RWTH haben sich im wesentlichen 15 Institute der Fakultäten Maschinenwesen und Elektrotechnik zusammengeschlossen, um ein interdisziplinäres Kompetenznetz für Windenergieforschung zu bilden. Auf dem Cluster Schwerlastantriebstechnik des Campus Melaten soll die interdisziplinäre Windenergieforschung in dem Center for Wind Power Drives (CWD) gesteuert und organisiert werden. Kern des CWD ist der Betrieb eines 4 MW Windkraftanlagen Systemprüfstandes.
    Durch das Center for Wind Power Drives wird eine Bündelung der Kompetenzen und eine Verbesserung der Ressourcennutzung von lehrstuhlübergreifenden Einrichtungen (Versuchsstandhalle, Werkstatt, Lehr- und Büroräume, zentrale Infrastruktur etc.) erzielt.
    Ziel des Forschungsverbundes ist die Entwicklung einer geeigneten Berechnungsmethodik basierend auf den vorhandenen analytischen und nummerischen Bauteil- und Systemmodellen und deren Validierung am kompletten WEA-Antriebssystem. Um die Bauteiltestverfahren gezielt weiterentwickeln zu können, müssen die an WEA-Bauteilen aus dem Feld festgestellten Schadenserscheinungen am Systemprüfstand reproduziert und die relevanten Belastungsparameter ermittelt werden. Notwendige Voraussetzung für die geplante Entwicklung der Berechnungsmethodik und der Bauteiltestverfahren ist die experimentelle Validierung der berechneten Beanspruchungen bzw. die Reproduktion der schädigungsrelevanten Beanspruchungen an den Antriebssträngen originalgroßer Windenergieanlagen.
    Der geplante Prüfstand erlaubt die vergleichende technische Bewertung grundlegend verschiedener Antriebskonzepte im Hinblick auf die auftretenden Beanspruchungen und die erreichbaren Wirkungsgrade. Aus diesem Grund hat die RWTH einen Forschungsbau inklusive eines neuartigen WEA-Systemprüfstand (Gondel-Prüfstand) mit 4 MW Nennleistung beantragt.
    Der Neubau soll 25 wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter dauerhaft sowie 30 wissenschaftliche Mitarbeiter temporär aufnehmen. Für den Vorstand des CWD und die Wissenschaftler/innen, die nur temporären Arbeitsgruppen angehören, werden entsprechende Besprechungs- und Projekträume vorgesehen.
    Das Projekt steht unter einem Aufhebungsvorbehalt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Maßnahme nicht durchzuführen, falls die erforderlichen Mittel im Landeshaushalt 2012 nicht freigegeben werden.
    Geplant ist der Neubau einer Versuchsstandhalle für das Cluster Center for Wind Power Drives als WEA-Systemprüfstand (Gondel-Prüfstand).
    Mit Montagebereich, Werkstatt, Technik- und Lagerflächen sowie Büro-, Seminar- und Sozialräumen.
    Die geplante NF 1 - 6 beträgt 2 512 m². Diese teilt sich wie folgt auf die verschiedenen Funktionen auf: Halle: 1 774 m².
    Werkstatt: 49 m².
    Lager 129 m².
    Büros: 429 m².
    Unterricht: 81 m².
    Sonstiges 50 m².
    Allgemeines zum Raumprogramm: Das Bauwerk wird der Forschung an Onshore - Windanlagen dienen. Es wird ein Prüfstand errichtet, der die verschiedenen Betriebszustände einer ?Gondel? simulieren kann. Direkt neben dem Prüfstand ist die Montagefläche für die Gondel- und Komponentenvorbereitung angeordnet. Der übrige Hallenbereich dient in erster Linie der logistischen Abwicklung der Prüfabläufe. Da die ?Gondeln? als ganzes angeliefert werden, ist hierzu ein erheblicher Aufwand notwendig. Die Prüfstücke haben Abmessungen von 14 m / 4 m / 4 m und müssen von Spezialtransportern angeliefert werden. Die Strecke, auf der die Gondeln innerhalb der Halle bewegt werden, muss von einem 100 t Kran überbrückt werden. Die Vorbereitungshalle soll durch eine Toranlage von der Versuchshalle getrennt werden können. Der Prüfstand benötigt aufgrund der hohen Lasten und Drehmomente, die auftreten, eine besondere Fundamentierung (Gewicht des Prüfstandes mit Prüfling: ca. 300 Tonnen, geschätztes Fundamentgewicht ca. 3 000 Tonnen). Für den Prüfstand ist ein Stromanschluss mit einer Anschlussleistung von 5 MW erforderlich.
    Es sind Prüfstandsläufe im Dauerbetrieb und Einzelversuche vorgesehen.
    Dabei wird eine abzuführende Wärmelast von 1 590 KW erzeugt. Über die Kühlung hinaus ist keine Klimatisierung des Gebäudes notwendig.
    Zur Bereitstellung der Medien sind separate Räume und technische Einrichtungen wie Pumpen, Kompressoren, vorzusehen. Darüber hinaus sind eine Werkstatt und Lagerflächen geplant.
    In einem Riegelbau sind neben den notwendigen Technikräumen, Sozial-, Büro-, Besprechungsräume.
    Sowie ein Seminarraum beherbergt. Dieser Riegel muss mit einem besonderen Schallschutz zur Halle realisiert werden.
    Der Seminarraum sollte dem Empfangsbereich angeschlossen sein, um diesen auch für Veranstaltungen (Tagungen, Workshops, Empfänge etc.) nutzen zu können. Dieser Riegelbau dient außerdem der städtebaulichen Fassung des Straßenraumes (Campus-Boulevard).
    Leistungsumfang
    Es werden voraussichtlich folgende Leistungsbilder beauftragt:
    Generalplanungsleistungen in den Bereichen Objektplanung, Technischen Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung sowie optional die Außenanlagenplanung, Brandschutzgutachter und Bauphysiker sowie andere notwendige Fachplanungsbereiche.
    Angaben zu Pkt. II.3) Vertragslaufzeit:
    Dauer in Monaten: je nach weiterem Verfahrensstand ca. 24-30 Monate (ab Auftragsvergabe ca. Oktober 2011).
    Dabei müssen in der laufenden Umsetzung der Baumaßnahme folgende, nutzerspezifische Parameter umgesetzt werden:
    Eine frühzeitige, bauliche Vorhaltung (Ende 2012) der für den Prüfstand benötigten Räume (Prüfhalle, Fundament, Medienräume) muß gewährleistet werden, damit der Nutzer den Aufbau des Prüfstandes durch den Prüfstandes durch den Prüfstandlieferanten umsetzen kann.
    Der Aufbau des Prüfstandes erfolgt parallel zur weiteren, baulichen Fertigstellung und wird durch eine nicht bauseitig zu kalkulierende, ausreichende Schutzhülle gewährleistet. Die Dauer des Aufbaus wird ca. ein halbes Jahr andauern.
    ohne MwSt.
    Spanne von 1 500 000,00 bis 1 750 000,00 EUR
    Informationen

    Bezug der Unterlagen:  http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 


  • Anzeigentext Ausschreibung

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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      BLB NRW Aachen
      Mies-van-der-Rohe-Straße 10
      z. H. Beate von der Lieck-Lindt
      52074 Aachen
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 24143510-0
      E-Mail: btv.ac@blb.nrw.de
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers www.blb.nrw.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Vergabemarktplatz NRW
      DEUTSCHLAND
      Internet: www.evergabe.nrw.de
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      BLB AC/Aachen/RWTH Center for Wind Power Drives
      (CWD)/Generalplanungsleistungen.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Aachen.
      NUTS-Code DEA25

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Generalplanungsleistung mit den Bereichen Objektplanung, Technische
      Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung.
      [Optional sollen noch weitere Planungsbeteiligte (z.B. Freianlagen,
      Brandschutz, Bauphysik und generell sämtliche, notwendige Planungsbereiche
      für den Neubau) angeboten werden. Die Frage der Beauftragung jenseits der
      Objektplanung, TGA-Planung und Tragwerksplanung behält sich der BLB noch
      vor].
      Des unten beschriebenen Gebäudekomplexes:
      Im Zuge der Exzellenzinitiative hat die RWTH die Themen
      Energieverfügbarkeit und Klimawandel als Schwerpunktthema für die eigene
      strategische Ausrichtung definiert. Innerhalb der RWTH haben sich im
      wesentlichen 15 Institute der Fakultäten Maschinenwesen und Elektrotechnik
      zusammengeschlossen, um ein interdisziplinäres Kompetenznetz für
      Windenergieforschung zu bilden. Auf dem Cluster Schwerlastantriebstechnik
      des Campus Melaten soll die interdisziplinäre Windenergieforschung in dem
      Center for Wind Power Drives (CWD) gesteuert und organisiert werden. Kern
      des CWD ist der Betrieb eines 4 MW Windkraftanlagen Systemprüfstandes.
      Durch das Center for Wind Power Drives wird eine Bündelung der Kompetenzen
      und eine Verbesserung der Ressourcennutzung von lehrstuhlübergreifenden
      Einrichtungen (Versuchsstandhalle, Werkstatt, Lehr- und Büroräume,
      zentrale Infrastruktur etc.) erzielt.
      Ziel des Forschungsverbundes ist die Entwicklung einer geeigneten
      Berechnungsmethodik basierend auf den vorhandenen analytischen und
      nummerischen Bauteil- und Systemmodellen und deren Validierung am
      kompletten WEA-Antriebssystem. Um die Bauteiltestverfahren gezielt
      weiterentwickeln zu können, müssen die an WEA-Bauteilen aus dem Feld
      festgestellten Schadenserscheinungen am Systemprüfstand reproduziert und
      die relevanten Belastungsparameter ermittelt werden. Notwendige
      Voraussetzung für die geplante Entwicklung der Berechnungsmethodik und der
      Bauteiltestverfahren ist die experimentelle Validierung der berechneten
      Beanspruchungen bzw. die Reproduktion der schädigungsrelevanten
      Beanspruchungen an den Antriebssträngen originalgroßer Windenergieanlagen.
      Der geplante Prüfstand erlaubt die vergleichende technische Bewertung
      grundlegend verschiedener Antriebskonzepte im Hinblick auf die
      auftretenden Beanspruchungen und die erreichbaren Wirkungsgrade. Aus
      diesem Grund hat die RWTH einen Forschungsbau inklusive eines neuartigen
      WEA-Systemprüfstand (Gondel-Prüfstand) mit 4 MW Nennleistung beantragt.
      Der Neubau soll 25 wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche
      Mitarbeiter dauerhaft sowie 30 wissenschaftliche Mitarbeiter temporär
      aufnehmen. Für den Vorstand des CWD und die Wissenschaftler/innen, die nur
      temporären Arbeitsgruppen angehören, werden entsprechende Besprechungs-
      und Projekträume vorgesehen.
      Das Projekt steht unter einem Aufhebungsvorbehalt. Der Auftraggeber behält
      sich vor, die Maßnahme nicht durchzuführen, falls die erforderlichen
      Mittel im Landeshaushalt 2012 nicht freigegeben werden.
      Geplant ist der Neubau einer Versuchsstandhalle für das Cluster Center for
      Wind Power Drives als WEA-Systemprüfstand (Gondel-Prüfstand).
      Mit Montagebereich, Werkstatt, Technik- und Lagerflächen sowie Büro-,
      Seminar- und Sozialräumen.
      Die geplante NF 1 - 6 beträgt 2 512 m². Diese teilt sich wie folgt auf die
      verschiedenen Funktionen auf:
      Halle: 1 774 m².
      Werkstatt: 49 m².
      Lager 129 m².
      Büros: 429 m².
      Unterricht: 81 m².
      Sonstiges 50 m².
      Allgemeines zum Raumprogramm:
      Das Bauwerk wird der Forschung an Onshore - Windanlagen dienen. Es wird
      ein Prüfstand errichtet, der die verschiedenen Betriebszustände einer
      ?Gondel? simulieren kann. Direkt neben dem Prüfstand ist die Montagefläche
      für die Gondel- und Komponentenvorbereitung angeordnet. Der übrige
      Hallenbereich dient in erster Linie der logistischen Abwicklung der
      Prüfabläufe. Da die ?Gondeln? als ganzes angeliefert werden, ist hierzu
      ein erheblicher Aufwand notwendig. Die Prüfstücke haben Abmessungen von 14
      m / 4 m / 4 m und müssen von Spezialtransportern angeliefert werden. Die
      Strecke, auf der die Gondeln innerhalb der Halle bewegt werden, muss von
      einem 100 t Kran überbrückt werden. Die Vorbereitungshalle soll durch eine
      Toranlage von der Versuchshalle getrennt werden können. Der Prüfstand
      benötigt aufgrund der hohen Lasten und Drehmomente, die auftreten, eine
      besondere Fundamentierung (Gewicht des Prüfstandes mit Prüfling: ca. 300
      Tonnen, geschätztes Fundamentgewicht ca. 3 000 Tonnen). Für den Prüfstand
      ist ein Stromanschluss mit einer Anschlussleistung von 5 MW erforderlich.
      Es sind Prüfstandsläufe im Dauerbetrieb und Einzelversuche vorgesehen.
      Dabei wird eine abzuführende Wärmelast von 1 590 KW erzeugt. Über die
      Kühlung hinaus ist keine Klimatisierung des Gebäudes notwendig.
      Zur Bereitstellung der Medien sind separate Räume und technische
      Einrichtungen wie Pumpen, Kompressoren, vorzusehen. Darüber hinaus sind
      eine Werkstatt und Lagerflächen geplant.
      In einem Riegelbau sind neben den notwendigen Technikräumen, Sozial-,
      Büro-, Besprechungsräume.
      Sowie ein Seminarraum beherbergt. Dieser Riegel muss mit einem besonderen
      Schallschutz zur Halle realisiert werden.
      Der Seminarraum sollte dem Empfangsbereich angeschlossen sein, um diesen
      auch für Veranstaltungen (Tagungen, Workshops, Empfänge etc.) nutzen zu
      können. Dieser Riegelbau dient außerdem der städtebaulichen Fassung des
      Straßenraumes (Campus-Boulevard).

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71000000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Es werden voraussichtlich folgende Leistungsbilder beauftragt:
      Generalplanungsleistungen in den Bereichen Objektplanung, Technischen
      Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung sowie optional die
      Außenanlagenplanung, Brandschutzgutachter und Bauphysiker sowie andere
      notwendige Fachplanungsbereiche.
      Angaben zu Pkt.
      II.3) Vertragslaufzeit:
      Dauer in Monaten: je nach weiterem Verfahrensstand ca. 24-30 Monate (ab
      Auftragsvergabe ca. Oktober 2011).
      Dabei müssen in der laufenden Umsetzung der Baumaßnahme folgende,
      nutzerspezifische Parameter umgesetzt werden:
      Eine frühzeitige, bauliche Vorhaltung (Ende 2012) der für den Prüfstand
      benötigten Räume (Prüfhalle, Fundament, Medienräume) muß gewährleistet
      werden, damit der Nutzer den Aufbau des Prüfstandes durch den Prüfstandes
      durch den Prüfstandlieferanten umsetzen kann.
      Der Aufbau des Prüfstandes erfolgt parallel zur weiteren, baulichen
      Fertigstellung und wird durch eine nicht bauseitig zu kalkulierende,
      ausreichende Schutzhülle gewährleistet. Die Dauer des Aufbaus wird ca. ein
      halbes Jahr andauern.
      ohne MwSt.
      Spanne von 1 500 000,00 bis 1 750 000,00 EUR

      II.2.2) Optionen
      Nein

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Dauer in Monaten 30 (ab Auftragsvergabe)

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von mindestens
      2 500 000 EUR für Personen- und 2 500 000 EUR für Sachschäden.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Der Teilnehmer hat im Auftragsfall eine Rechtsform zu wählen, die eine
      gesamtschuldnerische Haftung vorsieht.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Ja
      Der Auftragnehmer hat in Abstimmung mit dem Auftraggeber ein Konzept der
      ausreichenden örtlichen Präsenz für Abstimmungen während der Planungszeit
      zu erstellen.
      Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer verpflichten, während der gesamten
      Bauzeit ein ständig besetztes Büro vor Ort mit mindestens einem Planer und
      Bauleiter vorzuhalten.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die BewerberInnen und SubplanerInnen haben alle
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen überprüfen zu können, in die entsprechenden Bewerbungsbögen
      einzutragen und die erforderlichen Anlagen jeweils hinter die
      Bewerbungsbögen zu heften.
      Die Bewerbung erfolgt anhand von Bewerbungsformularen, die unter
      http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ zur Verfügung gestellt werden.
      Versicherung der BewerberInnen, dass kein Ausschusskriterium gemäß § 11
      VOF vorliegt.
      Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch
      entsprechende Berufshaftpflichtversicherungsdeckung oder vergleichbarer
      Nachweise der Bieter.
      Versicherung, dass sich kein weiteres Mitglied einer anderen
      Bürogemeinschaft in diesem Verfahren mit bewirbt.
      Der BLB NRW NL Aachen behält sich vor Unterlagen nachzufordern.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die Bewerber und Subplaner haben alle Angaben und
      Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen
      überprüfen zu können, in die entsprechenden Bewerbungsbögen einzutragen
      und die erforderlichen Anlagen jeweils hinter die Bewerbungsbögen zu
      heften.
      Der BLB NRW NL Aachen behält sich vor Unterlagen nachzufordern.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Erklärung, aus der die Bürogröße differenziert nach Berufsgruppen für
      festangestellte und freie Mitarbeiter/innen jeweils aus den letzten 3
      Geschäftsjahren.
      Erklärung, aus der hervorgeht, über welche technische Ausstattung die
      Bewerberinnen/der Bewerber für die Dienstleistung verfügen wird.
      Nachweis der Planung von mindestens 3 Objekten (Objektplanung,
      Tragwerksplanung, Planung TGA möglichst in allen Leistungsphasen) mit
      einem Bauvolumen von mindestens 5 000 000 ? aus dem Bereichen.
      — Forschungsgebäude,
      — Hochschulgebäude,
      — Alternativ auch Klinikgebäude.
      Zusätzlich im Bereich der Tragwerksplanung mindestens 1 Gebäude in dem
      Erfahrung mit großen vom Rohbau getrennten Maschinenfundamenten mit
      Aufspannplatten nachgewiesen werden. Auch Erfahrungen mit schweren
      Kranbahnen (hier 100 t) sind erwünscht.
      Der Stromanschluss mit einer Anschlussleistung von 5 MW erfordert
      Erfahrung im entsprechenden Planungsbereich der TGA.
      Die Darstellung des Leistungsumfanges, des Ausführungszeitraumes, der
      Kostenentwicklung des Objektes nach DIN 276 sowie der öffentlichen oder
      privaten Auftraggeber wird erwünscht. Der Bewerber/die Bewerberin
      berechtigt die AusloberInnen, die zur Überprüfung des Nachweises
      erforderlichen Angaben bei den entsprechenden Auftraggebern einzuholen.
      Die Örtliche Präsenz insbesondere in der Phase der Bauleitung muß
      überzeugend dargelegt werden.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Ingenieure, Architekten. Auch Fachrichtung TGA oder Tragwerksplanung.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 6
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
      Bewerbungen mit.
      Unvollständigen Bewerbungsunterlagen werden ausgeschlossen. Die Auswahl
      erfolgt aufgrund nachstehender Gewichtung der Teilnahmebedingungen:
      Fachliche Eignung:
      Referenzobjekte: 60 %.
      Qualifikation der Projektleitung: 10 %.
      Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 20 %.
      Örtliche Präsenz in der Bauleitung: 10 %.
      Angaben zu Pkt.
      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer:
      In einer ersten Auswahlstufe (Eignungsprüfung) werden 3-6 Bewerber anhand
      der genannten Bewerbungsbedingungen ausgewählt.
      Den Bewerbern wird ein definierter Anforderungskatalog zugesendet.
      In den darauffolgenden 5-8 Wochen erarbeiten die Teilnehmer einen
      Teil-Vorentwurf, der in einer abschließenden Präsentation durch den Planer
      vorgestellt wird.
      Der BLB behält sich vor, in einer weiteren Verhandlungsstufe mit einer
      reduzierten Anzahl von Bewerbern die jeweiligen Entwurfsansätze weiter zu
      verhandeln.
      Die Wertungskriterien für die Bewerberauswahl werden mit der
      Teilnahmeaufforderung bekannt gegeben.
      Die Aufwendungen für die Erstellung der Konzeptansätze werden den
      Teilnehmern gestaffelt pauschal 7 500,00,- ? brutto für die erste
      Bearbeitungsstufe und zusätzlich 2 500,00,- ? brutto für die weitere
      Bearbeitungsstufe vergütet. Der Auftraggeber behält sich vor, im
      Auftragsfall die Vergütung mit der Honorarsumme zu verrechnen.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote Ja

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      005-11-01074

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
      26.9.2011 - 23:59
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      27.9.2011 - 10:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
      Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Die Bewerbung erfolgt anhand von Bewerbungsformularen, die unter
      http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ zur Verfügung gestellt werden.
      Sofern die Vergabestelle dies ermöglicht, können dort
      Verdingungsunterlagen kostenlos angefordert und heruntergeladen und
      Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Die Vergabestelle kann
      darüber hinaus die digitale Angebotsabgabe zulassen.
      Fragen an die Vergabestelle bitte nur schriftlich formulieren.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Blumenthalstr. 33
      50670 Köln
      DEUTSCHLAND
      Fax +49 2217740197

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der
      Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer
      ist unzulässig, soweit.
      1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
      Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb
      von 8 Kalendertagen gerügt hat,
      2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
      erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden,
      3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
      erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden,
      4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
      einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
      Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
      Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt
      unberührt.

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      26.8.2011
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