• DE-53721 Siegburg
  • 01/2012
  • Ergebnis
  • (ID 83945)

Architektenleistungen im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg

Verhandlungsverfahren
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    Ergebnis 01/2012 Ergebnis
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Architekten
    Tatsächliche Teilnehmer: 5
    Gebäudetyp Rathäuser, Ämter, Behörden
    Art der Leistung Objektplanung Gebäude / Brandschutz
    Zulassungsbereich GPA/ GATT
    Sprache Deutsch
    Ort DE-53721 Siegburg
    Auslober/Bauherr Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat, Siegburg (DE)
    Aufgabe
    Architektenleistungen im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über Gelände.
    Bestandssituation: das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossiges Verwaltungsgebäude, wurde in 2 Bauabschnitten von 1975 bis 1981 errichtet.
    Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größere Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG) größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz für ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der Höhenentwicklung stark gegliedert.
    In den vergangenen Jahren erfolgten bereits einige Sanierungsmaßnahmen einzelner Sonderbereiche im EG und 1. UG. Ab 2010 wurde mit einer umfangreichen energetischen Sanierung (Sanierung der Flachdachflächen, der Lüftungstechnischen Anlagen, der Wärmerzeugungsanlagen) im Rahmen des KP II begonnen. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat eine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand eine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach beseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu Brandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst werden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für das Kreishaus einschließlich Tiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses Konzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das genehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011 gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten (Allgemein/Hochbau): - Einbau von Brandschutzdecken in allen Flurbereichen - Erneuerung der Bodenbeläge in den Fluren (eventuell auch in den Büros) einschließlich Neuplanung der Orientierungssysteme in den Geschossen - Neugestaltung des Foyerbereichs, der Infotheke und des Landratsbereich im EG und 1. OG - Bildung von vertikalen Brandabschnitten - Erneuerung und Ergänzung von Brandschutztüren - Planung und Erstellung neuer Leitungsschächte für Datenverkabelung und Notbeleuchtung - Räumliche Umbauten und Anpassungen in geringem Umfang in der Tiefgarage - zusätzliche Planungsleistung: Digitalisierung und Fortschreibung der Bestandsunterlagen. Daneben sind umfangreiche Maßnahmen in der Bereichen Elektrotechnik und technische Gebäudeausrüstung erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechender Vergabeverfahren separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten Bauablauf/Ausführungszeiten: Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die Planungsbeteiligten.
    Informationen

    Download der Unterlagen: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter


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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat, Zentrale Vergabestelle
      Kaiser-Wilhelm-Platz 1
      z. H. Frau Dissen, Herrn Wolter-Michaelis
      53721 Siegburg
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 224113-2498/3543
      E-Mail: zvs@rhein-sieg-kreis.de
      Fax +49 224113-3165
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers www.rhein-sieg-kreis.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Architektenleistungen im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses
      in Siegburg.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis).
      NUTS-Code DEA2C

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Architektenleistungen im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses
      in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7
      nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39
      000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17
      000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über
      Gelände.
      Bestandssituation: das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossiges
      Verwaltungsgebäude, wurde in 2 Bauabschnitten von 1975 bis 1981 errichtet.
      Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter
      Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größere
      Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG)
      größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG
      beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz
      für ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten
      Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der
      Höhenentwicklung stark gegliedert.
      In den vergangenen Jahren erfolgten bereits einige Sanierungsmaßnahmen
      einzelner Sonderbereiche im EG und 1. UG. Ab 2010 wurde mit einer
      umfangreichen energetischen Sanierung (Sanierung der Flachdachflächen, der
      Lüftungstechnischen Anlagen, der Wärmerzeugungsanlagen) im Rahmen des KP
      II begonnen. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat eine
      Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand eine
      umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach beseitigt,
      es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu Brandabschnittsbildung,
      Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst werden konnten. Ab
      Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für das Kreishaus
      einschließlich Tiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses Konzept liegt
      der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das genehmigte
      Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante
      Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011
      gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten
      (Allgemein/Hochbau): - Einbau von Brandschutzdecken in allen Flurbereichen
      - Erneuerung der Bodenbeläge in den Fluren (eventuell auch in den Büros)
      einschließlich Neuplanung der Orientierungssysteme in den Geschossen -
      Neugestaltung des Foyerbereichs, der Infotheke und des Landratsbereich im
      EG und 1. OG - Bildung von vertikalen Brandabschnitten - Erneuerung und
      Ergänzung von Brandschutztüren - Planung und Erstellung neuer
      Leitungsschächte für Datenverkabelung und Notbeleuchtung - Räumliche
      Umbauten und Anpassungen in geringem Umfang in der Tiefgarage -
      zusätzliche Planungsleistung: Digitalisierung und Fortschreibung der
      Bestandsunterlagen. Daneben sind umfangreiche Maßnahmen in der Bereichen
      Elektrotechnik und technische Gebäudeausrüstung erforderlich. Für diese
      Leistungen werden nach Durchführung entsprechender Vergabeverfahren
      separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten
      Bauablauf/Ausführungszeiten: Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden
      Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die
      Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten
      und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr
      geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu
      berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem
      fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der
      Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im
      Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der
      Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die
      Planungsbeteiligten.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71240000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.2) Optionen
      Nein

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Beginn: 2.1.2012. Ende: 31.12.2014

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung
      mit einer Deckungssumme von mindestens 6 000 000 EUR für Sach- und 8 000
      000 EUR für Personenschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des
      Vertrages aufrecht zu erhalten. Vor Auftragsabschluss ist zum Nachweis die
      entsprechende Deckungsbestätigung vorzulegen. Eine Erklärung, dass eine
      solche Versicherung spätestens im Auftragsfall abgeschlossen wird ist
      erforderlich (s. Teilnahmeantrag).

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine
      bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer
      Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
      (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter Verwendung des vom Auftraggeber für
      die Abgabe einer Bewerbung ausgegebenen Formblattes abzugeben, a) in der
      die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, b) in
      der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des
      Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, c) dass der
      bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber
      rechtsverbindlich vertritt, d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner
      haften. Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht fristgerecht
      eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen.
      Eine Abgabe von Teilleistungen an Subunternehmer ist zulässig. Die
      jeweiligen Subunternehmer und die ihnen zugeordneten Leistungen sind im
      Teilnahmeantrag zu benennen, Verpflichtungserklärungen der Subunternehmer
      sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Mehrfachbewerbungen (auch als
      Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind nicht zulässig und führen
      automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen
      unterschiedlicher nicht eigenständiger Niederlassungen eines Bewerberbüros
      sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Ja
      1) Die Bauausführung erfolgt parallel zum laufenden Verwaltungsbetrieb.
      Besondere Absicherungen der Baustellenbereiche sind daher zwingend
      erforderlich. Zudem sind die Belastungen und Einschränkungen für die
      Mitarbeiter und Besucher des Kreishauses soweit möglich zu beschränken.
      Nacht- und Wochenendarbeiten - insbesondere lärmintensiver Arbeiten - sind
      zu berücksichtigen. Die Koordination der verschiedenen Arbeiten und
      Gewerke ist wesentlicher Bestandteil der Planungsaufgabe. Die
      Bereitschaft, im Auftragsfall eine auskömmliche örtliche Bauleitung
      sicherzustellen und für den Zeitraum der baulichen Umsetzung der Maßnahme
      durchgehend mit einem/einer projektverantwortlichen Bauleiter/in zu
      besetzen ist zu erklären (siehe Teilnahmeantrag). 2) Austauschformate für
      elektronische Daten: DXF, GAEB, DOC, XLS. 3) Grundlage der zu
      beauftragenden Leistungen ist das vorliegende Brandschutzkonzept.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die im Folgenden genannten Nachweise/Erklärungen,
      bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern, ggf. auch von
      Subunternehmern, sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages zwingend gefordert.
      Nicht fristgerecht vorgelegte oder unvollständige Nachweise/Erklärungen
      führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers.
      1) Eigenerklärung (s. Teilnahmeantrag) des Bewerbers, dass:
      a) nachweislich keine schwere Verfehlung vorliegen, die seine
      Zuverlässigkeit in Frage stellen, insbesondere keine Ausschlussgründe nach
      § 4 Absatz 6 VOF;
      b) über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares
      gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt
      worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
      c) sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
      d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
      Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat;
      e) Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten 2 Jahren nicht wegen
      illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von
      mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen
      verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigsten 2 500 EUR belegt worden
      sind;
      f) er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine
      Zuverlässigkeit in Frage stellt;
      g) er bei Abgabe des Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen
      Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine
      wettbewerbsbeschränkenden Absprachen, insbesondere keine Absprachen über
      Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer
      Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bewerber getroffen hat;
      h) er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem
      Bewerberkreis zur Folge hat;
      i) er im Auftragsfall die Versicherung gemäß
      III.1.1) der Bekanntmachung
      für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt;
      j) er/sie im Auftragsfall bereit ist/sind, eine Erklärung gemäß § 1 des
      Verpflichtungsgesetzes zu unterzeichnen. Auf Anforderung vorzulegen ist
      eine Eigenerklärung des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen gemäß
      § 4 Abs. 2 VOF. Auf Anforderung abzuschließen ist der Integritätsvertrag.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen (s. Teilnahmeantrag) - bei
      Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind mit Abgabe des
      Teilnahmeantrages gefordert; bei nicht fristgerechter oder unvollständiger
      Abgabe wird der Bewerber ausgeschlossen.
      1) Eigenerklärung zum Gesamt-Netto-Jahresumsatz der letzten 3
      abgeschlossenen Geschäftsjahre,
      2) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den Leistungsphasen 1-7 der
      letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
      3) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den Leistungsphasen 8-9 der
      letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards Netto-Jahresumsatz des
      Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften Netto-Jahresumsatz aller Bewerber
      zusammen - im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
      im Bereich Architektenleistungen gemäss Leistungsphase 1-
      9 HOAI:
      größer/gleich 300 000,00 EUR.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Folgende Erklärungen sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages abzugeben:
      1) Bürogröße/Mitarbeiterzahlen: Darstellung (s. Teilnahmeantrag) - bei
      Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - der Zahl der in den letzten
      3 Geschäftsjahren (2009, 2010 und aktuell) jahresdurchschnittlich
      beschäftigten Personen, aufgeschlüsselt nach: - Festangestellte
      Mitarbeiter und Büroin-/teilhaber insgesamt, - davon Architekten und
      Ingenieure, davon weiter aufgeschlüsselt nach Berufserfahrung: - mit
      Berufserfahrung im Bereich LP 5-8 HOAI größer/gleich 5 Jahre, - mit
      Berufserfahrung im Bereich Bauen für öffentliche Auftraggeber
      größer/gleich 3 Jahre, - mit Berufserfahrung im Bereich Bauen im Bestand
      größer/gleich 3 Jahre. 2) Referenzobjekte: Darstellung (s.
      Teilnahmeantrag) von mindestens 2 Referenzprojekten. Referenzen, die die
      Mindestanforderungen an alle Referenzen nicht vollständig erfüllen, werden
      nicht gewertet. Werden nicht mindestens 2 Referenzen benannt, die die
      Mindestanforderungen an alle Referenzen erfüllen, so wird der
      Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Werden mehr
      als 5 Referenzprojekte genannt, so werden nur die ersten fünf Projekte
      gewertet.
      Die Referenzen werden im Rahmen der Auswertung teilweise durch
      Kontaktaufnahme mit den Referenzgebern weitergehend geprüft und bewertet.
      Falsche Angaben führen zum vollständigen und ersatzlosen Ausschluss der
      jeweiligen Referenz aus der Wertung. Der Auftraggeber behält sich vor,
      Bewerber aufgrund von falschen Angaben vollständig aus dem weiteren
      Verfahren auszuschließen. Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem
      Mitglied einer Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; es genügt
      vielmehr, wenn die Bewerbergemeinschaft insgesamt die beschriebenen
      Angaben zu Referenzprojekten macht. Allgemeine Anforderungen an alle
      Referenzprojekte: - Ausführung und Fertigstellung der Baumaßnahme im
      Zeitraum 1/2001 bis 8/2011. Die einzelnen Referenzprojekte müssen auf
      jeweils max. zwei DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder
      Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage einer
      weiterführenden Darstellung wird die Referenz nicht gewertet. Zu den
      vorgelegten Referenzobjekt/en sind folgende Angaben (s. Teilnahmeantrag)
      vollständig zu tätigen: Bezeichnung und Ort der Maßnahme; Auftraggeber
      (Name und Adresse mit Angabe eines Ansprechpartners mit Telefonnummer);
      Verfasser; Ausführungszeitraum; Gebäudetyp; Netto-Baukosten (nur KG 300
      nach DIN 276); beauftragte Leistungsphasen. Die folgenden Projektmerkmale
      sind - sofern zutreffend - anzugeben: Öffentlicher Auftraggeber;
      Ausführung im laufenden Betrieb; gewerkeweise Ausschreibung der
      Leistungen; wesentliche Bestandteile der Sanierung (Brandabschnitte F 90,
      Asbestsanierung, KMF-Sanierung).
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards
      Mindestanforderungen Mitarbeiterzahlen:
      1) Anzahl festangestellte und Büroin-/teilhabende Architekten und
      Ingenieure insgesamt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 3
      davon:
      2) Anzahl Architekten und Ingenieure mit Berufserfahrung größer/gleich 5
      Jahre im Leistungsbild LP 5-8 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre:
      größer/gleich 2,
      3) Anzahl der Architekten und Ingenieure mit Berufserfahrung größer/gleich
      3 Jahre im Bauen für öffentliche Auftraggeber im Durchschnitt der letzten
      3 Jahre: größer/gleich 1;
      4) Anzahl der Architekten und Ingenieure mit Berufserfahrung größer/gleich
      3 Jahre im Bauen im Bestand im Durchschnitt der letzten 3 Jahre:
      größer/gleich eins.
      Anforderungen an alle Referenzen: - Sanierungs-/Umbaumaßnahme mit
      mindestens 500 000 EUR Netto-Baukosten (nach DIN 276) in der KG 300
      (Bauwerk - Baukonstruktionen) Mindestanforderungen an einzelne
      Referenzprojekte: - mindestens ein Projekt mit Netto-Baukosten der KG
      300-399 von mindestens 1 000 000 EUR, - mindestens 2 Projekte, bei denen
      die Architektenleistungen der LP 3-8 (gemäß § 33 HOAI) durchgehend
      erbracht wurden, - mindestens ein Projekt für einen öffentlichen
      Auftraggeber,
      — mindestens ein Projekt mit Ausführung der Baumaßnahme im laufenden
      Betrieb. Alle Mindestkriterien müssen erfüllt sein, die Kombination dabei
      ist beliebig.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Teilnahmeberechtigt sind Architekten gemäß VOF § 19 (1) und (3). Bei
      Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die vorgenannten
      Bedingungen erfüllen.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1)
      Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und des
      vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrages gemäß Ziffern
      III.2.1),

      III.2.2),
      III.2.3).
      2) Die Auswahl der Kriterien erfolgt auf der Grundlage der zum Nachweis
      der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Soweit die
      Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte
      für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender
      Aufstellung (siehe Teilnahmeantrag: maximale Punktzahl/Wertung/gewichtete
      Punktzahl): 1. Leistungsfähigkeit/Umsätze: (insgesamt max. 50 Pkt) - 1.1
      Umsatz LP 1-7: max. 5 Pkt/4-fach/20 Pkt. - 1.2 Umsatz LP 8-9: max. 5
      Pkt/6-fach/30 Pkt. - 2. Fachliche Eignung - 2.1 Referenzunabhängige
      Kriterien (insgesamt max. 150 Pkt.) - 2.1.1 Architekten/Ingenieure
      insgesamt: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt. - 2.1.2 Architekten/Ingenieure mit
      Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre, LP 5-8: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.
      - 2.1.3 Architekten/Ingenieure mit Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre,
      im Bauen für öffentliche Auftraggeber: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt. - 2.1.4
      Architekten/Ingenieure mit Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre, Bauen im
      Bestand: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt. - 2.2. Referenzabhängige
      Wertungskriterien - formal (insgesamt max. 225 Pkt.) - 2.2.1 Gebäudetyp:
      max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt. - 2.2.2 Netto-Baukosten nur KG 300: max. 5
      Pkt/2-fach/10 Pkt.
      — 2.2.3 Bearbeitete Leistungsphasen: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt. - 2.2.4
      Öffentlicher Auftraggeber: max. 5 Pkt/10fach/50 Pkt. - 2.2.5 Ausführung im
      laufenden Betrieb: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt. - 2.2.6 gewerkeweise
      Ausschreibung: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt. - Besonderheiten Sanierung/Umbau:
      2.2.7 Brandabschnitte F90: max. 5 Pkt/4-fach/20 Pkt. - 2.2.8
      Asbestsanierung: max. 5 Pkt/2-fach/10 Pkt. - 2.2.9 KMF-Sanierung: max. 5
      Pkt/2-fach/10 Pkt.
      2.3. Referenzabhängige Wertungskriterien - Abfrage Referenzgeber
      (insgesamt max. 350 Pkt.) - 2.3.1 Planung, Qualität der Planung,
      Detailgenauigkeit, Auskömmlichkeit der Planung: max. 5 Pkt/15-fach/75 Pkt.
      - 2.3.2 Koordination/zusammenarbeit der Planer/Fachingenieure in der
      Planung, Umsetzung der Wünsche Bauherr: max. 5 Pkt/15-fach/75 Pkt. - 2.3.3
      Termine und Kosten: max. 5 Pkt/20-fach/100 Pkt. - 2.3.4 Qualität der
      Bauleitung, Organisation der Baustelle, Bauablauf, Nachtragsmanagement:
      max. 5 Pkt/20-fach/100 Pkt. - Erreichbare Gesamtpunktzahl: max. 775 Pkt.
      Bei gleicher Gesamtpunktzahl entscheidet das Los.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote Nein

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      0301-22-11-VOF

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
      5.10.2011 - 11:00
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      5.10.2011 - 11:00

      IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
      Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      11.10.2011

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
      Tag: 3.11.2011 - 14:00
      Ort
      Kreishaus Siegburg.
      Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Die Vergabeunterlagen können unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter
      kostenlos angefordert und herunterladen werden, Nachrichten der
      Vergabestelle können dort einsehen werden. Auf Anforderung und nach Angabe
      einer verbindlichen E-Mail-Adresse werden die Teilnahmeantragsunterlagen
      per E-Mail versandt. Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist zwingend ein
      unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung vollständig
      ausgefülltes und unterzeichnetes Papierexemplar der Formblätter
      einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Der
      Teilnahmeantrag ist im Original unterschrieben einzureichen. Die
      Nichtbeachtung dieser Vorgaben führt zum Ausschluss der Bewerbung.
      Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist das vorliegende
      Brandschutzkonzept. Eine Bekanntgabe dieses Konzeptes ist im Rahmen der 1.
      Stufe des Bewerbungsverfahrens nicht vorgesehen. Kenntnisse dieser
      Unterlagen sowie des Bestandsgebäudes sind nicht erforderlich. Das Gebäude
      ist während der Öffnungszeiten grundsätzlich für eine eigenständige
      Besichtigung zugänglich. Anfragen sind schriftlich (auch per Fax oder
      E-Mail) an die unter
      I.1) genannte Adresse zu richten. Allen Bewerbern
      werden die gleichen Informationen (per Fax oder E-Mail) zur Verfügung
      gestellt. Die nach
      IV.1.2) ausgewählten Teilnehmer werden schriftlich zur
      Abgabe weiterer schriftlicher Unterlagen aufgefordert. Zusätzlich werden
      die ausgewählten Teilnehmer zu einem persönlichen Gespräch unter
      Beteiligung des Inhabers, des vorgesehenen verantwortlichen
      Projektleiters, sowie -sofern abweichend- des vorgesehenen Bauleiters
      eingeladen. Die Gespräche finden voraussichtlich in der 45. KW 2011
      (9.+10.11.2011) statt. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim
      Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Zeughausstr. 2-10
      50667 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: Vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
      Tel. +49 221147-2120
      Internet: www.bezreg-koeln.de
      Fax +49 221147-2889

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein
      Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach
      Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
      wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

      VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erhältlich sind
      s.
      VI.4): Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      DEUTSCHLAND

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      2.9.2011
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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat -
      Kaiser-Wilhelm-Platz 1
      Zu Händen von: Frau Grimiaux, Herr Wolter-Michaelis
      53721 Siegburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 2241-132937/133543
      E-Mail: zvs@rhein-sieg-kreis.de
      Fax: +49 2241-133165
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.rhein-sieg-kreis.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Architektenleistungen im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses
      in Siegburg.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
      Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis).
      NUTS-Code DEA2C

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Architektenleistungen im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses
      in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7
      nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39
      000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17
      000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über
      Gelände.
      Bestandssituation: das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossiges
      Verwaltungsgebäude, wurde in 2 Bauabschnitten von 1975 bis 1981 errichtet.
      Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter
      Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größere
      Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG)
      größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG
      beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz
      für ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten
      Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der
      Höhenentwicklung stark gegliedert.
      In den vergangenen Jahren erfolgten bereits einige Sanierungsmaßnahmen
      einzelner Sonderbereiche im EG und 1. UG. Ab 2010 wurde mit einer
      umfangreichen energetischen Sanierung (Sanierung der Flachdachflächen, der
      Lüftungstechnischen Anlagen, der Wärmerzeugungsanlagen) im Rahmen des KP
      II begonnen. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat eine
      Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand eine
      umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach beseitigt,
      es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu Brandabschnittsbildung,
      Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst werden konnten. Ab
      Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für das Kreishaus
      einschließlich Tiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses Konzept liegt
      der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das genehmigte
      Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante
      Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011
      gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten
      (Allgemein/Hochbau): - Einbau von Brandschutzdecken in allen Flurbereichen
      - Erneuerung der Bodenbeläge in den Fluren (eventuell auch in den Büros)
      einschließlich Neuplanung der Orientierungssysteme in den Geschossen-
      Neugestaltung des Foyerbereichs, der Infotheke und des Landratsbereich im
      EG und 1. OG - Bildung von vertikalen Brandabschnitten - Erneuerung und
      Ergänzung von Brandschutztüren - Planung und Erstellung neuer
      Leitungsschächte für Datenverkabelung und Notbeleuchtung - Räumliche
      Umbauten und Anpassungenin geringem Umfang in der Tiefgarage - zusätzliche
      Planungsleistung: Digitalisierung und Fortschreibung der
      Bestandsunterlagen. Daneben sind umfangreiche Maßnahmen in der Bereichen
      Elektrotechnik und technische Gebäudeausrüstung erforderlich. Für diese
      Leistungen werden nach Durchführung entsprechender Vergabeverfahren
      separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten
      Bauablauf/Ausführungszeiten:Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden
      Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die
      Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten
      und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr
      geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu
      berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem
      fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der
      Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im
      Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der
      Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die
      Planungsbeteiligten.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71240000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Honorar. Gewichtung 200
      2. Qualität der schriftlich eingereichten Konzepte. Gewichtung 620
      3. Qualität der pers. vorgetragenen Konzepte. Gewichtung 475

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      0301-22-11-VOF

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      Auftragsbekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 170-280247 vom 2.9.2011

      Abschnitt V: Auftragsvergabe
      Auftrags-Nr: 0301-22-11-VOF
      Bezeichnung: Architektenleistungen im Rahmen der Brandschutzsanierung des
      Kreishauses in Siegburg.

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      6.1.2012

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
      Zuschlag erteilt wurde
      sic architekten GmbH
      Dillenburger Str. 101
      51105 Köln
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 2219529290

      V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Zeughausstr. 2-10
      50667 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.de
      Telefon: +49 221147-2120
      Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.de
      Fax: +49 221147-2889

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird
      hingewiesen.

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erteilt
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Zeughausstr. 2-10
      50667 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.de
      Telefon: +49 221147-2120
      Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.de
      Fax: +49 221147-2889

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      16.1.2012
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  • Gewährleistung

    competitionline übernimmt keine Verantwortung für Fehler, Auslassungen, Unterbrechungen, Löschungen, Mängel oder Verzögerungen im Betrieb oder bei Übertragung von Inhalten. competitionline übernimmt keine Verantwortung für Einbußen oder Schäden, die aus der Verwendung der Internetseiten, aus der Verwendung von Nutzerinhalten oder von Inhalten Dritter, die aus den Internetseiten oder über den Service gepostet oder an Nutzer übertragen werden, oder aus Interaktionen zwischen Nutzer und Internetseiten (online oder offline) resultieren. Bitte lesen Sie hierzu unsere Nutzungsbedingungen.


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