• DE-53545 Linz am Rhein
  • 26.10.2011
  • Ausschreibung
  • (ID 85535)

Technische Planungsleistungen für Umbau / Neubau der Intensivstation und des OP-Bereichs des Franziskus Krankenhauses


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    Bewerbungsschluss 26.10.2011, 12:00 Bewerbungsschluss
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen TGA-Fachplaner, Bauingenieure, Architekten
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-5
    Gebäudetyp Krankenhäuser, Kliniken
    Art der Leistung Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
    Sprache Deutsch
    Auslober/Bauherr Angela von Cordier-Stiftung, Linz am Rhein (DE), Franziskus Krankenhaus, Linz am Rhein (DE)
    Betreuer Ingenieurbüro Seufert GmbH, Pfungstadt (DE)
    Aufgabe
    Die Angela von Cordier-Stiftung beabsichtigt im Franziskus Krankenhaus Linz am Rhein den Umbau und die Erweitung (Neubau) von intensivmedizinischen Funktionsbereichen. Die Gesamtkosten werden auf ca.
    6 000 000 EUR brutto (KGR 300, 400, 500, 600, 700) geschätzt.
    Für die Realisierung des Bauvorhabens werden verschiedene Planungsleistungen benötigt, die Gegenstand von zwei separaten EU-Bekanntmachungen sind. Gegenstand des hier ausgeschriebenen Auftrages sind Dienstleistungen, die insbesondere die Technische Planung für Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima, MSR und Elektro betreffen; des weiteren ist die Planung der medizinischen Gasanlagen Gegenstand des hier ausgeschriebenen Auftrags.
    Weitere für die Realisierung des Bauvorhabens benötigte Planungsleistungen für Architektur- und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI, im Bereich Statik (inklusive Schallschutz und Wärmeschutz) im Sinne des § 49 HOAI sowie die Medizintechnik-Planung waren bereits Gegenstand einer gesonderten EU-Bekanntmachung.
    Beabsichtigt ist, dass das Bauvorhaben in Höhe von bis zu 90 % der Kosten mit Mitteln aus dem Haushalt des Landes Rheinland-Pfalz finanziert bzw.
    gefördert wird. Die Vergabe der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen steht derzeit noch unter einem Finanzierungsvorbehalt. Bei der Planung des Bauvorhabens ist zu berücksichtigen, dass die Ausführung der Bauleistungen - soweit möglich und soweit insbesondere für Patienten und Mitarbeiter zumutbar - bei laufendem Krankenhausbetrieb erfolgen soll. Insbesondere während der Phase der Baurealisierung erwartet der Auftraggeber daher vom zu beauftragenden Bewerber eine sehr hohe Verfügbarkeit und Präsenz vor Ort; Einzelheiten dazu werden im späteren Verhandlungsverfahren mitgeteilt.
    Leistungsumfang
    Die Umbaufläche betrifft die bisherige Intensivstation des Franziskus Krankenhauses, die eine Nutzfläche von ca. 300 qm aufweist. Als neue Nutzung ist für diese Fläche nunmehr die Errichtung von Nebenräumen für den OP-Bereich vorgesehen; im Wesentlichen geht es dabei um die Errichtung von neuen Personalumkleideräumen (mit Duschen und WC-Anlagen) sowie um die Schaffung zusätzlicher Lagerräume. Der Erweiterungsbau (Neubau) wird als neues Geschoss auf einen Teilbereich des Erdgeschosses mit Flachdachkonstruktion aufgesetzt und wird zukünftig als neue Intensivstation genutzt. Die neue Intensivstation wird eine Fläche von ca.
    600 qm in Anspruch nehmen. Für die Realisierung dieser Maßnahmen werden, wie oben unter Ziffer
    Projektadresse DE-53545 Linz am Rhein
    TED Dokumenten-Nr. 295385-2011

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    • Auftragsbekanntmachung
      Dienstleistungen

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Angela von Cordier-Stiftung, Franziskus Krankenhaus
      Magdalena-Daemen-Straße 20
      Kontaktstelle(n): Ingenieurbüro Seufert GmbH, Waldstraße 70, 64319
      Pfungstadt
      Zu Händen von: Dipl.-Ing. Oliver Seufert
      53545 Linz am Rhein
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 6157949664
      E-Mail: IngenieurBueroSeufert@gmx.de
      Fax: +49 6157949665
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers http://www.krankenhaus-linz.de
      / http://www.angelavoncordier-stiftung.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
      verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Sonstige: Stiftung bürgerlichen Rechts

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Gesundheit

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
      Technische Planungsleistungen für Umbau / Neubau der Intensivstation und
      des OP-Bereichs des Franziskus Krankenhauses.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Dienstleistung: Linz am Rhein.
      NUTS-Code DEB

      II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
      dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Angela von Cordier-Stiftung beabsichtigt im Franziskus Krankenhaus
      Linz am Rhein den Umbau und die Erweitung (Neubau) von
      intensivmedizinischen Funktionsbereichen. Die Gesamtkosten werden auf ca.
      6 000 000 EUR brutto (KGR 300, 400, 500, 600, 700) geschätzt.
      Für die Realisierung des Bauvorhabens werden verschiedene
      Planungsleistungen benötigt, die Gegenstand von zwei separaten
      EU-Bekanntmachungen sind. Gegenstand des hier ausgeschriebenen Auftrages
      sind Dienstleistungen, die insbesondere die Technische Planung für
      Heizung, Lüftung, Sanitär, Klima, MSR und Elektro betreffen; des weiteren
      ist die Planung der medizinischen Gasanlagen Gegenstand des hier
      ausgeschriebenen Auftrags.
      Weitere für die Realisierung des Bauvorhabens benötigte Planungsleistungen
      für Architektur- und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI, im Bereich
      Statik (inklusive Schallschutz und Wärmeschutz) im Sinne des § 49 HOAI
      sowie die Medizintechnik-Planung waren bereits Gegenstand einer
      gesonderten EU-Bekanntmachung.
      Beabsichtigt ist, dass das Bauvorhaben in Höhe von bis zu 90 % der Kosten
      mit Mitteln aus dem Haushalt des Landes Rheinland-Pfalz finanziert bzw.
      gefördert wird. Die Vergabe der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen
      steht derzeit noch unter einem Finanzierungsvorbehalt. Bei der Planung des
      Bauvorhabens ist zu berücksichtigen, dass die Ausführung der Bauleistungen
      - soweit möglich und soweit insbesondere für Patienten und Mitarbeiter
      zumutbar - bei laufendem Krankenhausbetrieb erfolgen soll. Insbesondere
      während der Phase der Baurealisierung erwartet der Auftraggeber daher vom
      zu beauftragenden Bewerber eine sehr hohe Verfügbarkeit und Präsenz vor
      Ort; Einzelheiten dazu werden im späteren Verhandlungsverfahren
      mitgeteilt.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71310000, 71314000, 71314100, 71315000, 71320000, 71321000, 71321200,
      71321300, 71321400

      II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein

      II.1.8) Lose
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

      II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

      II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Die Umbaufläche betrifft die bisherige Intensivstation des Franziskus
      Krankenhauses, die eine Nutzfläche von ca. 300 qm aufweist. Als neue
      Nutzung ist für diese Fläche nunmehr die Errichtung von Nebenräumen für
      den OP-Bereich vorgesehen; im Wesentlichen geht es dabei um die Errichtung
      von neuen Personalumkleideräumen (mit Duschen und WC-Anlagen) sowie um die
      Schaffung zusätzlicher Lagerräume. Der Erweiterungsbau (Neubau) wird als
      neues Geschoss auf einen Teilbereich des Erdgeschosses mit
      Flachdachkonstruktion aufgesetzt und wird zukünftig als neue
      Intensivstation genutzt. Die neue Intensivstation wird eine Fläche von ca.
      600 qm in Anspruch nehmen. Für die Realisierung dieser Maßnahmen werden,
      wie oben unter Ziffer
      II.1.5) bereits beschrieben, verschiedene
      Planungsleistungen benötigt. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind
      folgende HOAI-Leistungen:
      1. Abwasser- Wasser- Gasanlagen: LPH 1-9 HOAI § 53,
      2. Wärmeversorgungsanlagen: LPH 1-9 HOAI § 53,
      3. Lufttechnische Anlagen: LPH 1-9 HOAI § 53,
      4. Starkstromanlagen: LPH 1-9 HOAI § 53,
      5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen: LPH 1-9 HOAI § 53,
      6. Gebäudeautomation: LPH 1-9 HOAI § 53,
      7. Medizinische Gasversorgung LPH 1-9 HOAI § 53.

      II.2.2) Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen: Es ist eine stufenweise Beauftragung
      vorgesehen; die erste Stufe wird voraussichtlich die Leistungsphasen 1-3
      der HOAI umfassen. Weitere Modalitäten werden mit der Aufforderung zur
      Angebotsabgabe bekannt gegeben.

      II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Bedingungen für den Auftrag

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen für
      Personenschäden in Höhe von 1 500 000,00 EUR und für sonstige Schäden
      (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1 000 000,00 EUR bei einem in
      einem Mindtgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens
      über den EWR zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Ersatzleistung
      des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr
      betragen. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte
      Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte
      Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens
      nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten
      Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
      Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung
      nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des
      Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im
      Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
      abgesichert sind. Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die
      Versicherungssummen und die mindestens doppelte Deckung pro
      Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate
      (gerechnet vom Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an)
      sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Bewerbergemeinschaften müssen
      einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft
      oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Unabhängig von der gewählten Rechtsform gesamtschuldnerisch haftend mit
      bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem
      Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
      abzugeben, in der alle Mitglieder (Firma, Sitz, ggf. Niederlassung,
      Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail-Adresse, persönlicher
      Ansprechpartner) aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt
      ist, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
      vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer
      Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung
      sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren
      Vergabeverfahren.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: Soweit sich eine
      Bewerbergemeinschaft bewirbt, ist bereits mit dem Teilnahmeantrag durch
      den Bewerber zu erläutern, in welcher Rechtsform sich die Mitglieder der
      Bewerbergemeinschaft für den Auftragsfall zusammenschließen wollen. Davon
      unabhängig ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bereits mit dem
      Teilnahmeantrag die Erklärung abzugeben, im Auftragsfall die
      gesamtschuldnerische Haftung zu übernehmen. Soweit sich eine
      Bewerbergemeinschaft bewirbt, hat diese in ihrem Teilnahmeantrag zu
      erläutern, welche Mitglieder im Auftragsfall die jeweiligen
      Leistungsbereiche tatsächlich erbringen werden; dies unter Angabe des
      Namens des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft sowie der beruflichen
      Qualifikation der auf Seiten des jeweiligen Mitgliedes der
      Bewerbergemeinschaft für die Leistungserbringung verantwortlichen
      Personen.
      Vertrags-/Abwicklungs- und Verhandlungssprache im Rahmen der gesamten
      Projektdurchführung ist Deutsch. Alle Projektdokumente und die
      Projektdokumentation sind nach den Vorgaben des Auftraggebers in Deutsch
      zu führen.

      III.2) Teilnahmebedingungen

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: 1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass
      keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen ist, aufgrund der
      in § 4 Abs. 6 VOF genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden ist.
      Anstelle dieser Erklärung kann der Bewerber seinem Teilnahmeantrag einen
      Bundeszentralregisterauszug oder eine gleichwertige Erklärung gemäß § 4
      Abs. 7 VOF beilegen,
      2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine in § 4 Abs. 9 a) bis
      e) VOF genannten Umstände in seiner Person vorliegen,
      3. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeit von
      Ausführungs- oder Lieferinteressen besteht (§ 2 Abs. 3 VOF),
      4. Ist der Bewerber eine Handelsgesellschaft, hat er seinem
      Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder eine entsprechende
      Bescheinigung der zuständigen Behörde seines Herkunftsstaates beizufügen,
      der / die nicht älter als 3 Monate ist (gerechnet vom Tag der
      Veröffentlichung dieser Bekanntmachung an),
      5. Erkärung gemäß § 4 Abs. 2 (erster Spiegelstrich) VOF, ob und auf welche
      Weise der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft wirtschaftlich mit Unternehmen
      verknüpft ist.
      Die Auskünfte zu vorstehend Ziff. 1. bis 5. sind schriftlich mit dem
      Teilnahmeantrag einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die
      Auskünfte von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
      Beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eine Weitervergabe
      von Leistungen an Dritte, muss der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft mit
      seinem / ihrem Teilnahmeantrag in gleicher Weise über die persönliche Lage
      des Dritten (bspw. eines Nachunternehmers) Auskunft geben. Dies gilt auch
      für Nachunternehmer von Nachunternehmern.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers
      für die Jahre 2008, 2009 und 2010,
      2. Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für Dienstleistungen, die den
      hier gemäß Ziffer
      II.2.1) ausgeschriebenen Dienstleistungen entsprechen,
      für die Jahre 2008, 2009 und 2010,
      3. Erklärung des Bewerbers mit Angaben über die jährlichen Mittel der vom
      Bewerber in den Jahren 2008, 2009 und 2010 Beschäftigten sowie der Anzahl
      seiner Führungskräfte in den Jahren 2008, 2009 und 2010. Führungskräfte
      sind solche Personen im Unternehmen des Bewerbers, die der
      Geschäftsleitung zuzurechnen sind. Bei allen Personalangaben sind
      Teilzeitkräfte in Vollzeitäquivalente umzurechnen,
      4. Erklärung, die eine Liste mit einer Darstellung der wesentlichen, vom
      Bewerber seit 2008 erbrachten HOAI-Leistungen im Bereich des
      Krankenhausbaus beinhaltet; dies jeweils mit Angabe:
      — des Auftraggebers,
      — der Projektbezeichnung (Baumaßnahme),
      — der vom Bewerber erbrachten Leistung,
      — des auf Seiten des Bewerbers verantwortlichen Projektleiters,
      — des Rechnungswertes,
      — und der Leistungszeit.
      Bewirbt sich eine Bewerbergemeinschaft, sind die Auskünfte zu Ziffer 1. -
      4. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu machen. Bedient sich der
      Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages
      anderer Unternehmen, sind die vorstehend zu Ziffer 1. - 4. geforderten
      Angaben für diese Unternehmen entsprechend zu machen. Dies gilt auch für
      Nachunternehmer von Nachunternehmern.
      5. Angabe des Auftragsteils, zu dessen Erbringung sich der Bewerber der
      Kapazitäten anderer Unternehmern bedienen will, unter Einschluss des
      Nachweises, dass ihm die erforderlichen Mittel insoweit zur Verfügung
      stehen (§ 5 Abs. 6 VOF).
      Die in Ziffer 1. - 5. geforderten Erklärungen und Angaben sind schriftlich
      mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Folgende aktuelle Nachweise / Erklärungen / Referenzen werden mit Abgabe
      des Teilnahmeantrages gefordert:
      1. Möglichst prägnante und aussagekräftige Beschreibung / Darstellung der
      Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätssicherung / des
      Qualitätsmanagements, mit konkreten Angaben zu vorliegenden
      Zertifizierungen. Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Maßnahmen zur
      Einhaltung der Qualitätssicherung / des Qualitätsmanagements von jedem
      Mitglied der Bewerbergemeinschaft gemacht werden. Die Beschreibung /
      Darstellung der Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätssicherung / des
      Qualitätsmanagements soll bei jedem Bewerber / bei jedem Mitglieder einer
      Bewerbergemeinschaft einen Umfang in Höhe von zwei DIN-A4-Seiten nicht
      überschreiten,
      2. Beschreibung der beim Bewerber oder den Mitgliedern einer
      Bewerbergemeinschaft jeweils verfügbaren technischen Büroausstattung,
      soweit diese für die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen von
      Bedeutung ist. Die Beschreibung der technischen Büroausstattung soll
      möglichst prägnant und aussagekräftig erfolgen sowie den textlichen Umfang
      einer DIN-A4-Seite nicht überschreiten,
      3. Erklärung mit Angaben zu realisierten Referenzprojekten aus den der
      Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vorangegangenen 36 Monaten, bei
      denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung [vgl.
      oben Ziffer
      II.2.1)] möglichst vergleichbare Leistungen durchgeführt
      wurden. Jeder Bewerber / jede Bewerbergemeinschaft (nicht also jedes
      Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) muss mindestens jeweils zwei
      Referenzen mit folgenden zusätzlichen Angaben für jede Referenz benennen:
      — Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines
      Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
      — Bezeichnung und Standort des Referenzprojektes sowie Angaben zur
      Projektgröße,
      — Benennung der Auftragssumme sowie des Zeitraums der Leistungserbringung,
      — Aussagekräftige Beschreibung der vom Bewerber erbrachten Leistungen,
      — Name und Qualifikation des auf Seiten des Bewerbers verantwortlichen
      Projektleiters,
      — Angabe, ob und in welchem Umfang die Leistungen als vollständige
      Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen
      Dienstleistern erbracht wurden. Die Erklärung zu jedem Referenzprojekt
      darf einen Umfang in Höhe von zwei DIN-A4-Seiten nicht überschreiten.
      4. Beabsichtigt ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft den Einsatz von
      Nachunternehmern, müssen die Erklärungen und Angaben zu vorstehend Ziffer
      1. und Ziffer 2. von allen im Teilnahmeantrag benannten Nachunternehmern
      gemacht und dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Dies gilt auch für
      Nachunternehmer von Nachunternehmern.
      Angaben zu vorstehend Ziffer 3. müssen für einen Nachunternehmer dem
      Teilnahmeantrag nur dann und insoweit beigefügt werden, wie der Bewerber /
      die Bewerbergemeinschaft nicht in eigener Person jeweils zwei Referenzen
      vorlegen kann.
      5. Die vorstehend in Ziffer 1. bis 4. geforderten Erklärungen,
      Beschreibungen, Angaben, Referenzen sind schriftlich mit dem
      Teilnahmeantrag einzureichen.

      III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

      III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
      vorbehalten: ja
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Als
      Bewerber sind natürliche Personen zugelassen, welche die
      Berufsqualifikation „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ bzw. die des
      „Architekten“ ausüben und nach den Ingenieur-/Architektengesetzen der
      Länder berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder nach den
      EG-Richtlinien, insbesondere nach der Richtlinie über eine allgemeine
      Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome
      (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG), berechtigt sind, in der
      Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ / „Ingenieur“ oder
      als „Architekt“ tätig zu werden.
      Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzung, sofern deren
      satzungsgemäßer Gesellschaftszweck auf Ingenieurdienstleistungen und /
      oder Architektenleistungen gerichtet ist und sie einen der
      verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
      Dieses ist mit Abgabe des Teilnahmeantrages in geeigneter Form, z.B. durch
      Vorlage eines Auszuges aus der Satzung, nachzuweisen.

      III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
      der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
      verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
      Verhandlungsverfahren) nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl 3 und Höchstzahl 5

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote nein

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
      den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
      Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      EU FK PL 2

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
      Unterlagen bzw. der Beschreibung
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      26.10.2011 - 12:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

      VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Zusätzliche Angaben
      1 Der Auftraggeber ist öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 98 Nr. 5
      GWB. Es wird ein Verhandlungsverfahren nach dem vierten Teil des GWB, der
      Vergabeverordnung und der VOF durchgeführt.
      2 Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
      2.1 Bewerber/Bewerbergemeinschaften können die Ressourcen/Mittel von
      Nachunternehmern einsetzen und darauf auch zum Nachweis ihrer Eignung
      verweisen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der mit den
      Nachunternehmern bestehenden Verbindungen. Als Nachunternehmer kommen auch
      solche Unternehmen in Betracht, die mit dem Bewerber/den Mitgliedern einer
      Bewerbergemeinschaft in einem Konzern verbunden sind.
      2.2 Soweit Bewerber/Bewerbergemeinschaften Nachunternehmer einsetzen
      möchten, müssen Bewerber/Bewerbergemeinschaften bereits mit dem
      Teilnahmeantrag sämtliche für den Einsatz vorgesehenen Nachunternehmer
      benennen; dabei sind die genaue Firma und der Geschäftssitz des jeweiligen
      Nachunternehmers mitzuteilen. Der Austausch eines im Teilnahmeantrag
      benannten Nachunternehmers ist nach Aufforderung zur Angebotsabgabe noch
      bis zur Angebotsabgabe zulässig, wenn der neu benannte Nachunternehmer in
      jeder Hinsicht über mindestens die gleiche Eignung verfügt, wie der
      ursprünglich im Teilnahmeantrag vorgesehene Nachunternehmer. Die gemäß
      Ziffer
      III.2.1) bis Ziffer
      III.2.3) dieser Bekanntmachung erforderlichen
      Angaben, Erklärungen und Nachweise etc. sind dann für den neu benannten
      Nachunternehmer mit dem Angebot vorzulegen.
      2.3 Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss zusätzlich mit dem
      Teilnahmeantrag/mit dem Angebot nachweisen, dass er/sie auf die Mittel
      des/der Nachunternehmer im Fall der Auftragserteilung tatsächlich
      zugreifen kann. Der Nachweis der tatsächlichen Zugriffsmöglichkeit kann
      insbesondere durch Vorlage einer Eigenerklärung des Nachunternehmers
      erfolgen, in der sich dieser für den Fall der Beauftragung des
      Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gegenüber diesem/dieser unwiderruflich
      verpflichtet, die Ressourcen/Mittel während der Auftragsabwicklung zur
      Verfügung zu stellen.
      2.4 Nach Abgabe der Angebote ist der Austausch eines Nachunternehmers nur
      bei objektiv begründeter, vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft
      schriftlich darzulegender und von diesen auf Verlangen des Auftraggebers
      ggf. auch schriftlich glaubhaft zu machender Unzumutbarkeit am Festhalten
      des zuvor vorgesehenen Nachunternehmers zulässig. Ausnahmslos gilt
      insoweit, dass der Austausch des Nachunternehmers nur mit ausdrücklicher,
      schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig ist. Der neu
      benannte Nachunternehmer muss über mindestens die gleiche Eignung verfügen
      wie der ursprünglich vorgesehene Nachunternehmer, was gemäß den
      Anforderungen aus Ziffer
      III.2.1) bis Ziffer
      III.2.3) dieser
      Bekanntmachung sowie den diesbezüglichen Angaben, Erklärungen und
      Nachweise innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist vom
      betreffenden Bewerber/der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen ist.
      Verstreicht die Frist fruchtlos, wird der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen.
      3 Bei vergaberechtsrelevanten Mehrfachbeteiligungen hat der Bewerber
      bereits im Teilnahmewettbewerb nachzuweisen, dass der Geheimwettbewerb
      gewahrt wird.
      4 Die Teilnahmeanträge, einschließlich der geforderten Angaben, Nachweise,
      Referenzen und Erklärungen etc., sind zwingend in deutscher Sprache zu
      erstellen und einzureichen. Bei im Ausland erstellten Dokumenten ist eine
      Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Die Vorlage von Originalen
      ist bei Abgabe des Teilnahmeantrages nicht erforderlich; Kopien sind
      ausreichend. Der Auftraggeber behält sich aber insbesondere bei den
      Bewerbern, die in die engere Wahl für die Angebotsaufforderung kommen, das
      Nachreichen von Originalen mit entsprechender Fristsetzung vor.
      Verstreicht die Frist fruchtlos, wird der Bewerber ausgeschlossen.
      5. Die Teilnahmeanträge müssen in zweifacher Ausfertigung, in Schriftform
      und in gezeichneter Fassung bis zum Schlusstermin gemäß Ziffer IV.3.4 im
      verschlossenen Umschlag, mit der deutlich lesbaren Aufschrift „EU FK PL2“
      bei der oben genannten Kontaktstelle, also der Ingenieurbüro Seufert GmbH,
      eingehen. Die Übermittlung der Teilnahmeanträge per Fax oder in
      elektronischer Form (bspw. per E-Mail) ist unzulässig.
      Die Teilnahmeanträge sollen die geforderten Angaben, Erklärungen,
      Nachweise etc. möglichst in der Reihenfolge gemäß der Ziffernfolge dieser
      Bekanntmachung enthalten. Es wird erwartet, dass den Teilnahmeanträgen ein
      Inhaltsverzeichnis vorangestellt ist.
      6. Erläuterungen zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs:
      Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand
      der oben geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und Referenzen etc.
      formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Bei einer Benennung von
      Nachunternehmern werden dabei auch die in dieser Bekanntmachung
      hinsichtlich des Nachunternehmereinsatzes geforderten Angaben,
      Erklärungen, Nachweise, Referenzen etc. berücksichtigt; dies auch
      insoweit, als sich bzgl. der oben in Ziffer
      III.2.2) und
      III.2.3)
      benannten Eignungsvoraussetzungen eine positivere Bewertung ergibt als aus
      den diesbezüglichen Angaben, Erklärungen, Nachweise, Referenzen etc.
      betreffend den jeweiligen Bewerber/der Bewerbergemeinschaft. Eine
      Verweisung auf etwaige frühere Bewerbungen des Bewerbers beim Auftraggeber
      ist unzulässig und wird nicht berücksichtigt.
      Der Auftraggeber wird bei einer hinreichenden Anzahl von Bewerbern sowie
      bei einer hinreichenden Anzahl wertbarer Teilnahmeanträge mindestens 3,
      höchstens jedoch 5 Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern; ein Anspruch
      darauf, dass mehr als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden,
      besteht jedoch nicht. Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs
      ergeben, dass mehr als 3 Bewerber wertbare Teilnahmeanträge abgegeben
      haben und die geforderten Eignungsvoraussetzungen grundsätzlich erfüllen,
      so wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebots einzuladenden
      Bewerber danach auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten
      erfüllen.
      Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die in dieser Bekanntmachung
      unter Ziffer
      III.2.2) und
      III.2.3) benannten Eignungsvoraussetzungen wie
      folgt bewerten und gewichten:
      6.1 Der Auftraggeber wird fehlende Erklärungen, Nachweise, Referenzen etc.
      in Textform innerhalb einer angemessenen Frist nachfordern. Verstreicht
      die Nachforderungsfrist fruchtlos, wird der jeweilige Teilnahmeantrag vom
      weiteren Wettbewerb ausgeschlossen. Der Auftraggeber wird den
      Teilnahmeantrag für den Fall, dass mehr als 3 geforderte Erklärungen,
      Nachweise oder Referenzen etc. bei Abgabe des Teilnahmeantrages fehlen,
      jedoch von einer Nachforderung der fehlenden Unterlagen absehen und den
      Teilnahmeantrag – ohne die Möglichkeit zur Nachreichung – sofort
      ausschließen.
      Wichtiger Hinweis: Alle Bewerber/Bewerbergemeinschaften werden daher
      dringend gebeten, auf die Vollständigkeit ihrer Teilnahmeanträge ihr
      besonderes Augenmerk zu richten.
      6.2 Teilnahmeanträge, die grundsätzlich wertbar und insbesondere nicht vom
      weiteren Verfahren auszuschließen sind, werden nach den folgenden drei
      Wertungskriterien gewertet:
      6.2.1 Erklärung des Bewerbers gemäß Ziffer
      III.2.2) über den Umsatz für
      Dienstleistungen, die den hier gemäß Ziffer
      II.2.1) ausgeschriebenen
      Dienstleistungen entsprechen, für die Jahre 2008, 2009 und 2010: insgesamt
      0 – 5 Punkte; Gewichtung: 20 %.
      6.2.2 Erklärung zu realisierten Referenzprojekten gemäß Ziffer
      III.2.3)
      (dort Ziffer 3.) aus den der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung
      vorangegangenen 36 Monaten, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend
      ausgeschriebenen Leistung [vgl. oben Ziffer
      II.2.1)] möglichst
      vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Gewertet werden insgesamt
      zwei Referenzen; reicht der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft mehr als
      zwei Referenzen mit dem Teilnahmeantrag ein, werden die beiden besten
      Referenzen bewertet: insgesamt 0 – 5 Punkte; Gewichtung: 50 %.
      Dabei wird positiv bewertet, wenn HOAI-Leistungen zu solchen
      Referenzprojekten benannt werden, die (auch) Umbaumaßnahmen von
      krankenhausspezifischen Funktionstrakten betreffen.
      6.2.3 Das dritte Wertungskriterium besteht aus dem Gesamteindruck des
      Teilnahmeantrages: insgesamt 0 – 5 Punkte; Gewichtung: 30 %.
      Bei dem Kriterium Gesamteindruck kommen folgende Unterkriterien – mit
      jeweils gleicher Gewichtung – zur Anwendung:
      — Strukturiertheit und Gliederung des Teilnahmeantrages, dies möglichst
      gemäß der Reihenfolge der in dieser EU-Bekanntmachung enthaltenen
      Vorgaben,
      — Höhe des Gesamtumsatzes des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß
      Ziffer
      III.2.2) (dort Ziffer 1.),
      — Personalangaben des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gemäß Ziffer

      III.2.2) (dort Ziffer 3.),
      — Erklärung mit Liste der Darstellung der wesentlichen HOAI-Leistungen
      seit 2008 gemäß Ziffer
      III.2.2) (dort Ziffer 4.),
      — Beschreibung der jeweils verfügbaren technischen Büroausstattung gemäß
      Ziffer
      III.2.3) (dort Ziffer 2.),
      — Beschreibung/Darstellung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung/zum
      Qualitätsmanagement gemäß Ziffer
      III.2.3) (dort Ziffer 1.).
      6.2.4 Auf der Basis der vorstehend genannten drei Wertungskriterien wird
      der Auftraggeber ein Ranking der grundsätzlich wertbaren Teilnahmeanträge
      erstellen. Die drei Bewerber/Bewerbergemeinschaften, deren
      Teilnahmeanträge die höchsten (gewichteten) Punktzahlen erzielen, werden
      zur Angebotsabgabe aufgefordert. Weitere Bewerber/Bewerbergemeinschaften,
      die den vierten oder fünften Platz belegen, werden nur unter der
      Voraussetzung zur Angebotsabgabe aufgefordert, dass ihr Abstand zum
      drittplatzierten Bewerber nicht mehr als fünf gewichtete Punkte beträgt.
      Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert
      werden, erhalten hierüber nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes eine
      schriftliche Nachricht. Der weitere Ablauf des Verhandlungsverfahrens wird
      mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe dargelegt werden.
      7. Auf Verlangen des Auftraggebers sind sämtliche Angaben, Erklärungen,
      Nachweise und Referenzen etc., die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
      zum Gegenstand ihres Teilnahmeantrages gemacht hat, innerhalb einer vom
      Auftraggeber gesetzten Frist unverzüglich glaubhaft zu machen. Verstreicht
      die Frist fruchtlos, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Der
      Auftraggeber weist darauf hin, dass falsche oder in erheblicher Weise
      unvollständige Angaben zum Ausschluss des jeweiligen Teilnahmeantrages
      führen können.
      8. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im
      Besitz des Auftraggebers. Kosten für die Erstellung der Teilnahmeanträge
      werden nicht erstattet.
      9. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl
      von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen das Vergabeverfahren einzustellen.
      10. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, weitere, speziell
      auftragsbezogene Eignungsanforderungen zum Gegenstand des weiteren
      Verhandlungsverfahrens zu machen. Dies betrifft insbesondere die
      Qualifikation und Berufserfahrung des Projektleiters/des Projektteams,
      der/das vom Bewerber für die Auftragsdurchführung vorgesehen wird. Diese
      Anforderungen werden voraussichtlich mit einer Gewichtung in Höhe von
      20-30 % Gegenstand der im späteren Verhandlungsverfahren erfolgenden
      Angebotswertung sein. Zu diesem Zweck werden mit dem Angebot - jeweils
      auftragsbezogen - voraussichtlich neben einem Personaleinsatzplan auch
      Angaben zum beruflichen Werdegang, zur Berufserfahrung und zur
      Qualifikation des Projektleiters/des Projektteams einzureichen sein.

      VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
      Landwirtschaft und Weinbau
      Stiftsstraße 9
      55116 Mainz
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 6131162234
      Internet-Adresse: http://www.mwvlw.de
      Fax: +49 6131162113

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach §
      107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit
      mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
      einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erteilt
      Bundeskartellmant
      Kaiser-Friedrich-Str. 16
      53113 Bonn
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 2289499-0
      Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

      VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      16.9.2011
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