Wettbewerbsbekanntmachung
Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg
Freie und Hansestadt Hamburg FB SBH I Schulbau Hamburg, 3B2
Ausschreibungen, An der Stadthausbrücke 1
Zu Händen von: Kirsten Spann
20355 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 40428236268
E-Mail: vergabestellesbh@sbh.fb.hamburg.de
Fax: +49 40428236271
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an die oben genannten
Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
1.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer
öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Schulen Binnenfeldredder - Hamburg.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Schul-Neubauten für die Stadtteilschule und das Gymnasium Lohbrügge am
Standort Binnenfeldredder 5 + 7 in 21031 Hamburg.
Der Wettbewerb ist gemäß VOF Kapitel 2 und RPW der FHH 2010, § 3 (2) als
nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für
maximal 10 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren.
Das Verfahren ist gem. RPW der FHH, §1(4) anonym. Wettbewerbssprache ist
deutsch.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend
mitgewirkt und die Registriernummer BO_14_11_HRW mit Datum vom 26.10.2011
erteilt. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch genius loci
architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung sowohl
für Klassenraum-Neubauten als auch für ein Forum der beiden Schulen -
GSL-Stadtteilschule Lohbrügge und GyLoh-Gymnasium Lohbrügge - am Standort
Binnenfeldredder in Hamburg-Bergedorf, Ortsteil Lohbrügge.
Die beiden auf einem gemeinsamen Grundstücksareal angesiedelten Schulen
verfügen heute über Klassenräume in insgesamt 17 ein- bis zweigeschossigen
Bauten, deren Sanierung nach ökonomischen und energetischen Kriterien
nicht sinnvoll ist. Daher wurde beschlossen, den gesamten
Klassenraumbestand zu entfernen und durch Neubauten zu ersetzen.
Zusätzlich soll ein gemeinsam genutztes Forum die pädagogischen
Zielsetzungen unterstützen und die Schulen verknüpfen.
In der praktischen Umsetzung des neuen "Musterflächenprogramms für die
Hamburger Schulen" (Behörde für Schule und Berufsbildung) handelt es sich
bei der Erneuerung aller Klassenräume zweier Schulen um ein Pilotprojekt.
In der Umsetzung der Flächenansätze des Musterflächenprogramms wurden die
pädagogischen Zielsetzungen der beiden Schulen auf die heutigen und
absehbare zukünftige Anforderungen spezifiziert und aus allgemeinen
Flächenangeboten zwei konkrete Raumprogramme formuliert.
Insgesamt ist ein Neubauvolumen von rd. 8.700 m² NF (1-6) zu erstellen.
Zusammen mit den zu erhaltenden Bestandsgebäuden beider Schulen sollen mit
den Neubauten funktional sinnvoll verknüpfte Schulensemble entstehen. Zwei
vorhandene Sporthallen – eine 1-Feld- und eine 3-Feld-Halle sind zu
erhalten. Die Bestandsgebäude sind nicht Gegenstand des Wettbewerbs.
Da in der Freien und Hansestadt Hamburg Umweltschutz und Nachhaltigkeit
von Bautätigkeiten eine bedeutende Rolle spielen, sind diese Themen im
Rahmen des Wettbewerbs zu berücksichtigen. Wirtschaftlichkeit in Planung,
Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und die
Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude werden vorausgesetzt.
Für das Bauvorhaben ist eine Kostenobergrenze für den Hochbau und
technischen Ausbau in Höhe von 30,3 Mio. Euro (Bruttobaukosten KG 300 und
400 gem. DIN 276, inkl. 8 % für zusätzliche energetische Maßnahmen und
inkl. 19 % MwSt., Baukostenindex II-2011) haushaltsmäßig anerkannt. Diese
Kostengrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs zu
beachten. Nach der Preisgerichtsentscheidung wird die Einhaltung dieser
Kostengrenze im Rahmen der weiteren Bearbeitung des Projektes mit einer
qualifizierten Kostenschätzung nachzuweisen sein. Betriebs- und
Unterhaltungskosten sind neben den Investitionskosten ein wichtiger Faktor
einer langfristig wirtschaftlichen Planung und dementsprechend zu
beachten.
Nicht zuletzt wird die Flächenökonomie insbesondere im Verhältnis der
anteiligen Verkehrsflächen für die Planungswirtschaftlichkeit von
Bedeutung sein.
Die Neubauten für die beiden Schulen sollen den Standort Binnenfeldredder
für die zukünftigen bildungspolitischen Herausforderungen ertüchtigen und
die Schullandschaft im Norden des Stadtteils Bergedorf stabilisieren. Sie
sollen mit einer angemessenen Architektursprache sowohl Eigenständigkeit
im Kontext der bestehenden Baukörper dokumentieren, gleichwohl aber auch
ein lebendiges, harmonisches Ensemble mit gewünschter Erkennbarkeit der
beiden unterschiedlichen Schulen bilden.
Insgesamt soll der Entwurf gestalterisch, funktional und wirtschaftlich
überzeugen.
Die Bewerbungsunterlagen können sowohl direkt bei der oben genannten
Kontaktstelle abgefordert, als auch direkt im Internet runtergeladen
werden unter: http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/89026.
Bitte beachten Sie, dass Sie eventuelle Fragen und Antworten nicht
automatisch erhalten, wenn Sie den Bewerbungsbogen unter dieser Adresse
herunterladen.
Diese werden jedoch unter folgendem Link veröffentlicht:
http://www.hamburg.de/ausschreibungen-vob/23684/start.html.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen
Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des
WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und
ergänzender Abkommen.
Die Auswahl der maximal 10 Wettbewerbsteilnehmer erfolgt mittels eines
offenen Bewerbungsverfahrens, wobei:
— 6 Teilnehmer aus der Kategorie – „Bewerber mit Bauerfahrung im Schulbau“
(Anforderungen siehe unten) ausgewählt werden.
Für die folgenden Kategorien finden Losverfahren statt:
— 2 Teilnehmer aus der Kategorie – „Bewerber mit Bauerfahrung ohne
Schulbau“ (Anforderungen siehe unten),
— 1 Teilnehmer aus der Kategorie – „Berufsanfänger“ (Anforderungen siehe
unten),
— 1 Teilnehmer aus der Kategorie – „kleines Büro“ (Anforderungen siehe
unten).
Der Bewerbung sind Unterlagen beizufügen, die aufzeigen, dass der Bewerber
über die Qualifikation als Architekt verfügt und die Bewerbungsformblätter
sind zwingend zu verwenden und komplett auszufüllen.
Die Bewerbungsunterlagen können sowohl direkt bei der oben genannten
Kontaktstelle abgefordert, als auch direkt im Internet runtergeladen
werden unter: http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/89026.
Bitte beachten Sie, dass Sie eventuelle Fragen und Antworten nicht
automatisch erhalten, wenn Sie den Bewerbungsbogen unter dieser Adresse
herunterladen.
Diese werden jedoch unter folgendem Link veröffentlicht:
http://www.hamburg.de/ausschreibungen-vob/23684/start.html.
In diesen Formblättern sind anzugeben:
Formblatt 1.1 Bewerber - Daten und 1.2 Erklärung auszufüllen von allen
Bewerbern.
— Angaben über Personen- und bürobezogene Daten des Bewerbers.
(Bürobezeichnung, Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, Fax, Email,
Internetadresse, rechtlicher Status, Jahr der Bürogründung, Anzahl
Mitarbeiter differenziert nach Ingenieuren /sonstigen und
Angestellte/Freie).
— Angabe, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen bestehen
oder ob und auf welche Art, bezogen auf diesen Auftrag eine Zusammenarbeit
mit anderen Unternehmen in relevanter Weise besteht (Unternehmensstruktur;
Beteiligungen, Niederlassungen etc.). (gem. VOF § 4, Ziffer 2),
— Angabe der Personen, die im Falle der Auswahl zur Teilnahme an diesem
Wettbewerb die Leistung tatsächlich erbringen (Name +
Berufsbezeichnung/Qualifikation),
— Formlose Erklärung, dass nach § 4 Ziffer 9 VOF keine diesbezüglichen
Ausschlussgründe vorliegen.
Anforderungen an die Bewerber mit Bauerfahrung im Schulbau.
Formblatt 2.1 - 2.3 Projekte.
Es müssen 3 Projekte in den Formblättern vorgestellt werden. Mindestens
eines der 3 vorgestellten Projekte des Bewerbers muss eine Bildungsstätte
beinhalten und alle 3 vorgestellten Projekte müssen eine angemessene
Größenordnung aufweisen (mindestens 10 000 m² BGF), frühestens in 2003
realisiert und vom Bewerber mindestens mit den Leistungsphasen 2-5 gem.
HOAI § 33 bearbeitet worden sein.
Auszufüllen von den Bewerbern mit Bauerfahrung im Schulbau.
Für jedes Projekt Angaben zu:
— Auftraggeber / Bauherr mit Ansprechpartner (Name, Adresse,
Telefonnummer),
— Projekt mit Name und Funktion / Nutzung (insbesondere Angabe, um welchen
Schultyp / welche Bildungsstätte und Nutzungsbereiche es sich speziell
handelt), mit dem Standort, dem Planungs- und Errichtungszeitraum und der
Größe in m² BGF sowie einem Hinweis, ob die Baumaßnahme im laufenden
Schulbetrieb durchgeführt wurde,
— die Gesamtbausumme (Bausumme Brutto, ohne Grundstücks- und
Baunebenkosten bezogen auf die angegebene BGF),
— Auszeichnungen und Preise, die für das vorgestellte Projekt erzielt
wurden,
— Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt erbracht wurden (mind.
LP 2 – 5, §33 HOAI).
Die Bewerbungsformblätter sind vollständig auszufüllen und
rechtsverbindlich zu unterschreiben.
Zusätzlich zu den Formblättern sollen die 3 Projekte informell auf
insgesamt max. 10 Seiten DIN A4 - einseitig mit Zeichnungen und Fotos so
vorgestellt werden, dass das Auswahlgremium einen Einblick auch in die
gestalterische Detailarbeit des Bewerbers - möglichst am ausgeführten
Projekt - erhält. Für jedes der 3 Projekte sollte ein Referenzschreiben
des Auftraggebers oder Bauherrn beigefügt werden, das Auskunft gibt über
die Qualität der Zusammenarbeit und die Leistungsfähigkeit, Projekte im
Zeit- und Kostenrahmen durchführen zu können.
Anforderungen an die Bewerber mit Bauerfahrung ohne Schulbau.
Formblatt 3.1 Projekte.
Es sollen 4 Projekte im Formblatt aufgeführt werden. Die 4 Projekte des
Bewerbers müssen jeweils Baukosten von mindestens 5 000 000 EUR (Brutto,
ohne Grundstücks- und Baunebenkosten) aufweisen, frühestens in 2003
realisiert und vom Bewerber mindestens mit den Leistungsphasen 2-5 gem.
HOAI § 33 bearbeitet worden sein.
Auszufüllen von den Bewerbern mit Bauerfahrung ohne Schulbau.
Für jedes Projekt Angaben zu:
— Projekt mit Name und Funktion / Nutzung, mit dem Standort und dem
Fertigstellungszeitpunkt,
— die Gesamtbausumme (Bausumme Brutto, ohne Grundstücks- und
Baunebenkosten),
— Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt erbracht wurden (mind.
LP 2 – 5, §33 HOAI).
Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Berufsanfänger“.
Zur Kategorie 'Berufsanfänger' zählen Bewerber, deren Hochschulabschluss
frühestens aus dem Jahr 2001 stammt.
Berufsanfänger müssen eine Kopie der Diplomzeugnisse aller Büroinhaber,
Teilhaber und Entwurfsverfasser einreichen:
Anforderungen an die Bewerber der Kategorie „Kleines Büro“.
Zur Kategorie 'Kleines Büro' zählen Bewerber in deren Büro maximal 5
angestellte Ingenieure beschäftigt sind. (Weitere sonstige Mitarbeiter
sind hier nicht relevant).
Kleine Büros müssen eine Erklärung ihres Steuerberaters einreichen, dass
das Büro maximal 5 angestellte Ingenieure im Durchschnitt der letzten 3
Geschäftsjahre beschäftigt hat. Sollte der Bewerber keinen Steuerberater
aufweisen können, ist eine verbindliche Eigenauskunft einzureichen.
Zusätzliche Unterlagen, entsprechend § 5 VOF, die zwingend von den
Bewerbern eingereicht werden müssen:
Alle Bewerber haben einzureichen:*.
— Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerbers gemäß den Angaben
zum Vorbehalt für einen besonderen Berufsstand (siehe Abschnitt
III.2),
— eine Projektliste der (bis zu) letzten 10 Jahre ggf. mit
Kenntlichmachung der Projekte, die mit der Aufgabenstellung vergleichbar
sind,
— Erklärung, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einem in der EU
zugelassenen Haft-pflichtversicherer besteht, mit Kopie des
Versicherungsscheins, oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein
Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle
der Beauftragung gewährt wird. Bei einer Beauftragung im Anschluss an den
Wettbewerb ist ein Versicherungsschutz mit einer Deckungssumme von
mindestens 1 500 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden und 500 000
EUR für Sach- und Vermögensschäden, nachzuweisen.
Juristische Personen haben zusätzlich einzureichen:
Nachweis über den satzungsgemäßen Geschäftszweck durch Auszug aus dem
einschlägigen Register, sowie eine Erklärung, welcher Gesellschafter oder
bevollmächtigter Vertreter und welcher für die Bearbeitung der
Wettbewerbsaufgabe verantwortliche Mitarbeiter die an natürliche Personen
gestellten Zulassungskriterien erfüllt.
Über den oben genannten Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die
Auswahl nicht berücksichtigt. Bewerbungen per Fax und Email sind nicht
zulässig.
*Da die Amtssprache für dieses Verfahren Deutsch ist, trägt der Bewerber
etwaige Übersetzungskosten für fremdsprachige Urkunden oder Nachweise.
Auswahlkriterien.
Als Erstes erfolgt eine Prüfung aller eingegangenen Bewerbungen bezüglich
der formalen Anforderungen:
— fristgerechter Eingang der kompletten Unterlagen,
— Zulässigkeit der Bewerbung gem. III.2,
— Vollständigkeit der einzureichenden Unterlagen,
— vollständig ausgefüllte Formblätter 1.1 + 1.2 sowie für Bewerbungen der
Kategorie 'Bewerber mit Bauerfahrung im Schulbau',
— vollständig ausgefüllte Formblätter 2.1 - 2.3,
— Erklärung, dass mindestens Eines der 3 vorgestellten Projekte des
Bewerbers eine Bildungsstätte beinhaltet, mit einer angemessenen
Größenordnung (mindestens 10 000 m² BGF), frühestens in 2003 realisiert
und vom Bewerber mindestens mit den Leistungsphasen 2-5 gem. HOAI § 33
bearbeitet wurde. sowie für Bewerbungen der Kategorie 'Bewerber mit
Bauerfahrung ohne Schulbau',
— vollständig ausgefülltes Formblatt 3.1.
Losziehung.
Die Auswahl der 2 Teilnehmer aus der Kategorie.
— „Bewerber mit Bauerfahrung ohne Schulbau“ und die aus Auswahl je 1
Teilnehmers aus den Kategorien,
— „Berufsanfänger“,
— „Kleines Büro“ erfolgt in Form einer Losziehung. Es wird für jede
Kategorie ein eigener Lostopf eingerichtet. Die Losziehung findet unter
Aufsicht eines von der auslobenden Dienststelle unabhängigen Beamten
statt.
Auswahlgremium.
Die Auswahl der 6 Teilnehmer aus der Rubrik Bewerber mit Bauerfahrung im
Schulbau erfolgt durch ein vom Auslober berufenes Gremium, in dem
mindestens zur Hälfte Fachleute mit einer den Teilnehmern abverlangten
Berufsqualifikation vertreten sein werden. Die freien Architekten im
Auswahlgremium sind nicht identisch mit den benannten freien
Fachpreisrichtern. Das Verfahren wird fachlich betreut durch genius loci
architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg.
Grundlage der Auswahl wird der aus den ausgefüllten Formblättern 2.1-2.3
ersichtliche Nachweis, dass der Bewerber innerhalb der 3 präsentierten
Projekte Gebäude vergleichbarer Nutzung und Größenordnung in den letzten 8
Jahren verantwortlich geplant hat. Das Auswahlgremium berücksichtigt die
architektonische Haltung bezogen auf die Gesamt-Aufgabenstellung, wobei
Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen/ Preise auch Beachtung finden
können. Auch wird die Erfahrung, des Bewerbers ein vergleichbares Gebäude
realisiert zu haben, Maßnahmen im laufenden Schulbetrieb durchgeführt zu
haben und dieses mit allen Anforderungen der behördlichen Abstimmungen und
Koordination abzuwickeln, Beachtung finden und die eingereichte Übersicht
der Projekte der letzten 10 Jahre wird ebenfalls zur Beurteilung
hinzugezogen. Bei einer großen Anzahl an Bewerbungen behält sich das
Gremium eine abschließende Losziehung vor.
Bei fehlenden Nachweisen oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von
der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. Für diesen Fall oder wenn ein
ausgewählter Bewerber seine Teilnahme bis zum genannten Datum nicht
bestätigt, werden Nachrücker (getrennt für „Bewerber mit Berufserfahrung
im Schulbau“, „Bewerber mit Berufserfahrung ohne Schulbau“, Bewerber der
Rubrik junges Büro und Bewerber der Rubrik kleines Büro) in einer
Reihenfolge festgelegt und zur Teilnahme zugelassen. Die eingereichten
Unterlagen der Bewerber werden nicht zurückgesandt. Alle Bewerber erhalten
eine Information per Email über das Ergebnis.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Zur Bewerbung für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen sind gem. VOF §
19, Abs. 1 + 3 Architekten, die Leistungen gemäß HOAI § 33 erbringen.
Die Berechtigung zur Teilnahme besitzen:
— Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates
als Architekten (HOAI Leistungsbild im Bereich §§ 33) tätig sind und
dementsprechend gemäß den jeweiligen Vorschriften ihres Heimatlandes zum
Führen der Berufsbezeichnung berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen
Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt
die fachliche Anforderung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder
sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung bezogen auf
Mitgliedsstaaten der EU nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist
und der berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt
tätig zu werden,
— Juristische Personen, sofern sie einen für die Durchführung der Aufgabe
Verantwortlichen benennen, die an natürliche Personen gestellten
Anforderungen erfüllt.
Die Bewerber müssen bauvorlageberechtigt nach § 67 der Hamburgischen
Bauordnung sein.
Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahme auch einzelner Mitglieder einer
Bürogemeinschaft (Partner, Freie Mitarbeiter oder Angestellte) haben das
Ausscheiden der gesamten Bürogemeinschaft zur Folge. Eine
Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher
Niederlassungen eines Bewerbers. Die Voraussetzungen für die
Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der Einreichungsfrist erfüllt sein.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Geplante Teilnehmerzahl: 10
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Kriterien werden in der Auslobungsunterlage bekannt gegeben.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
SBH W 01/2011 SP
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
2.12.2011 - 12:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber
13.1.2012
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise Ausgelobte Summe gesamt: 139
000,00 EUR (exklusive Mehrwertsteuer).
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Ein Teil der gemäß RPW 2010 der FHH ermittelten Wettbewerbssumme (s.
IV.5.1) wird als Bearbeitungssumme zu gleichen Teilen an die 10 Teilnehmer
für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen und bei
Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit ausgezahlt, der andere
Teil auf drei Preise und eine Anerkennung verteilt.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an
einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja. Ein
Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen
der Gewinner des Wettbewerbs vergeben
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /
den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Arne Dornquast, Bezirksamtsleiter, Bezirksamt Bergedorf
2. Klaus H. Petersen, Architekt, Hamburg
3. Klaus Teichert, Geschäftsführer SBH - Schulbau Hamburg, Finanzbehörde
Hamburg
4. Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, Behörde für Stadtentwicklung und
Umwelt, Hamburg
5. Prof. Bernhard Winking, Architekt, Hamburg, Sibylle Wirzbach,
Architektin, Hamburg
6. Dr. Hannes Alpheis, Leiter Amt für Verwaltung, Behörde für Schule und
Berufsbildung, Hamburg
7. Sven Noetzel, Mitglied der Bezirksver-sammlung Bergedorf
8. Katrin Rabe, Mitglied der Bezirksversammlung Bergedorf
9. Volker Rommel, Abteilungsleiter Objekt-management, SBH - Schulbau
Hamburg, Finanzbehörde Hamburg
10. Norbert Rosenboom, Senatsdirektor, Be-hörde für Schule und
Berufsbildung, Hamburg
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben
Hinweis zu
IV.5.3) und
IV.5.4).
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren
Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß RPW der FHH 2010
§ 6 (2).
Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und
entsprechend der RPW der FHH 2010 § 8 (2) eins der Preisträgerteams mit
der weiteren Bearbeitung des Projektes zu beauftragen, sofern kein
wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und
sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird.
Beauftragt werden Planungsleistungen bis zur abgeschlossenen
Leistungsphase 4 gemäß HOAI § 33. Es ist beabsichtigt, auch die
Leistungsphase 5 bzw. Teile davon (mind. die qualitäts-sichernden
Bestandteile) zu beauftragen.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist eine Kostenobergrenze für den
Hoch- und technischen Ausbau in Höhe von 30 300 000 EUR (Baukosten KG 300
und 400, inkl. 8 % für zusätzliche energetische Maßnahmen und inkl. 19 %
MWSt., Baukostenindex II-2011) haushaltsmäßig anerkannt. Diese
Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs
bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der
Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung
gemäß DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung dieser
Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für
die Realisierung und weitere Beauftragung ist.
Die Teilnehmerteams sichern der Ausloberin mit ihrer Teilnahme zu, im
Falle einer Beauf-tragung die sofortige Projekt-Bearbeitung im Anschluss
an das Wettbewerbsverfahren erbringen zu können. Zur Gewährleistung einer
wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die
kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen
Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung
wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer
qualifizierten Kostenschätzung (s.o.).
Die Ausloberin behält sich vor, sofern ein Teilnehmer aus der Kategorie
"Junges Büro“ oder “Kleines Büro" vom Preisgericht zur weiteren
Bearbeitung empfohlen wird, für die Realisierung die Zusammenarbeit mit
einem erfahrenen Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist
eine Zustimmung der Ausloberin erforderlich.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auf Anforderung der Auftraggeberin
ein ausreichend besetztes Büro am Ausführungsort zu errichten und zu
unterhalten.
Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits
erbrachte Leis-tungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut
vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbentwurf in seinen wesentlichen
Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Hinweis zur Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens:
Es ist beabsichtigt ein Kolloquium Anfang Februar 2012 durchzuführen. Die
Abgabe der Entwürfe ist in der 12. KW 2012 geplant.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren:
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Düsternstraße 10
20355 Hamburg
DEUTSCHLAND
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
2.11.2011
Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse
Richtlinie 2004/18/EG
Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg
Freie und Hansestadt Hamburg FB SBH I Schulbau Hamburg, 3B2
Ausschreibungen, An der Stadthausbrücke 1
Zu Händen von: Anja Brandenberger
20355 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 40428236285
E-Mail: vergabestellesbh@sbh.fb.hamburg.de
Fax: +49 40428236271
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer
öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Planungswettbewerb Schulen Binnenfeldredder Hamburg.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Schul-Neubauten für die Stadtteilschule und das Gymnasium Lohbrügge am
Standort Binnenfeldredder 5 + 7 in 21031 Hamburg.
Der Wettbewerb ist gemäß VOF Kapitel 2 und RPW der FHH 2010, § 3 (2) als
nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgeschrieben für
maximal 10 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren.
Das Verfahren ist gem. RPW der FHH, § 1(4) anonym. Die Wettbewerbssprache
ist Deutsch.
Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat beratend
mitgewirkt und die Registriernummer BO_14_11_HRW mit Datum vom 26.10.2011
erteilt. Das Gesamtverfahren wird fachlich betreut durch genius loci
architekturcontor, Dipl.-Ing. Dietrich Hartwich, Hamburg.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung sowohl
für Klassenraum-Neubauten als auch für ein Forum der beiden Schulen -
GSL-Stadtteilschule Lohbrügge und GyLoh-Gymnasium Lohbrügge -am Standort
Binnenfeldredder in Hamburg-Bergedorf, Ortsteil Lohbrügge.
Die beiden auf einem gemeinsamen Grundstücksareal angesiedelten Schulen
verfügen heute über Klassenräume in insgesamt 17 ein- bis zweigeschossigen
Bauten, deren Sanierung nach ökonomischen und energetischen Kriterien
nicht sinnvoll ist. Daher wurde beschlossen, den gesamten
Klassenraumbestand zu entfernen und durch Neubauten zu ersetzen.
Zusätzlich soll ein gemeinsam genutztes Forum die pädagogischen
Zielsetzungen unterstützen und die Schulen verknüpfen.
In der praktischen Umsetzung des neuen "Musterflächenprogramms für die
Hamburger Schulen" (Behördefür Schule und Berufsbildung) handelt es sich
bei der Erneuerung aller Klassenräume zweier Schulen um ein Pilotprojekt.
In der Umsetzung der Flächenansätze des Musterflächenprogramms wurden die
pädagogischen Zielsetzungen der beiden Schulen auf die heutigen und
absehbare zukünftige Anforderungen spezifiziert und aus allgemeinen
Flächenangeboten 2 konkrete Raumprogramme formuliert.
Insgesamt ist ein Neubauvolumen von rd. 8 700 m² NF (1-6) zu erstellen.
Zusammen mit den zu erhaltenden Bestandsgebäuden beider Schulen sollen mit
den Neubauten funktional sinnvoll verknüpfte Schulensemble entstehen. 2
vorhandene Sporthallen – eine 1-Feld- und eine 3-Feld-Halle sind zu
erhalten. Die Bestandsgebäude sind nicht Gegenstand des Wettbewerbs.
Da in der Freien und Hansestadt Hamburg Umweltschutz und Nachhaltigkeit
von Bautätigkeiten eine bedeutende Rolle spielen, sind diese Themen im
Rahmen des Wettbewerbs zu berücksichtigen.Wirtschaftlichkeit in Planung,
Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und die
Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude werden vorausgesetzt.
Für das Bauvorhaben ist eine Kostenobergrenze für den Hochbau und
technischen Ausbau in Höhe von 30 300 000 EUR (Bruttobaukosten KG 300 und
400 gem. DIN 276, inkl. 8 % für zusätzliche energetische Maßnahmen und
inkl. 19 % MwSt., Baukostenindex II-2011) haushaltsmäßig anerkannt. Diese
Kostengrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs zu
beachten. Nach der Preisgerichtsentscheidung wird die Einhaltung dieser
Kostengrenze im Rahmen der weiteren Bearbeitung des Projektes mit einer
qualifizierten Kostenschätzung nachzuweisen sein. Betriebs- und
Unterhaltungskosten sind neben den Investitionskosten ein wichtiger Faktor
einer langfristig wirtschaftlichen Planung und dementsprechend zu
beachten.
Nicht zuletzt wird die Flächenökonomie insbesondere im Verhältnis der
anteiligen Verkehrsflächen für die Planungswirtschaftlichkeit von
Bedeutung sein.
Die Neubauten für die beiden Schulen sollen den Standort Binnenfeldredder
für die zukünftigen bildungspolitischen Herausforderungen ertüchtigen und
die Schullandschaft im Norden des Stadtteils Bergedorf stabilisieren. Sie
sollen mit einer angemessenen Architektursprache sowohl Eigenständigkeit
im Kontext der bestehenden Baukörper dokumentieren, gleichwohl aber auch
ein lebendiges, harmonisches Ensemble mit gewünschter Erkennbarkeit der
beiden unterschiedlichen Schulen bilden.
Insgesamt soll der Entwurf gestalterisch, funktional und wirtschaftlich
überzeugen.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verwaltungsangaben
IV.1.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
SBH W 001/2011 SP
IV.1.2) Angaben zu früheren Bekanntmachungen
Frühere Bekanntmachung(en) desselben Wettbewerbs: ja
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 212-346334 vom 4.11.2011
Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse
Nr: 1
Bezeichnung: 1. Preis.
V.1) Zuschlag und Preise
V.1.1) Anzahl der Teilnehmer:
10
V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
Gerber Architekten GmbH
Tönnishof 9-13
44149 Dortmund
DEUTSCHLAND
E-Mail: kontakt@gerberarchitekten.de
Telefon: +49 23190650
Fax: +49 2319065111
V.1.4) Höhe der Preise
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 25 500,00 EUR
Nr: 2
Bezeichnung: 2. Preis.
V.1) Zuschlag und Preise
V.1.1) Anzahl der Teilnehmer:
10
V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
Grüntuch Ernst Planungs GmbH
Auguststraße 51
10119 Berlin
DEUTSCHLAND
E-Mail: mail@gruentuchernst.de
Telefon: +49 303087788
Fax: +49 303087787
V.1.4) Höhe der Preise
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 20 500,00 EUR
Nr: 3
Bezeichnung: 3. Preis.
V.1) Zuschlag und Preise
V.1.1) Anzahl der Teilnehmer:
10
V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
PFP Planungs GmbH
Jarrestraße 80
22303 Hamburg
DEUTSCHLAND
E-Mail: mail@pfp-architekten.de
Telefon: +49 402190730
Fax: +49 4021907310
V.1.4) Höhe der Preise
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 15 500,00 EUR
Nr: 4
Bezeichnung: Anerkennung.
V.1) Zuschlag und Preise
V.1.1) Anzahl der Teilnehmer:
10
V.1.3) Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs
Spengler Wiescholek Architekten und Stadtplaner
Elbchaussee 28
22765 Hamburg
DEUTSCHLAND
E-Mail: office@spengler-wiescholek.de
Telefon: +49 403899860
Fax: +49 4038998633
V.1.4) Höhe der Preise
Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt: 7 500,00 EUR
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Wettbewerb steht in Verbindung mit einem Vorhaben oder Programm, das
aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Hinweis zu
IV.5.3) und
IV.5.4).
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren
Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß RPW der FHH 2010
§ 6 (2).
Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und
entsprechend der RPW der FHH 2010 § 8 (2) eins der Preisträgerteams mit
der weiteren Bearbeitung des Projektes beauftragen, sofern kein wichtiger
Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die
dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird. Beauftragt
werden Planungsleistungen bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 4 gemäß
HOAI § 33. Es ist beabsichtigt, auch die Leistungsphase 5 bzw. Teile davon
(mind. die qualitäts-sichernden Bestandteile) zu beauftragen.
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist eine Kostenobergrenze für den
Hoch- und technischen Ausbau in Höhe von 30 300 000 EUR (Baukosten KG 300
und 400, inkl. 8 % für zusätzliche energetische Maßnahmen und inkl. 19 %
MWSt., Baukostenindex II-2011) haushaltsmäßig anerkannt. Diese
Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des Wettbewerbs
bereits sorgfältig zu beachten. Die Ausloberin beabsichtigt, nach der
Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte Kostenschätzung
gemäß DIN 276 aufstellen zu lassen, da die Einhaltung dieser
Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für
die Realisierung und weitere Beauftragung ist.
Die Teilnehmerteams sichern der Ausloberin mit ihrer Teilnahme zu, im
Falle einer Beauf-tragung die sofortige Projekt-Bearbeitung im Anschluss
an das Wettbewerbsverfahren erbringen zu können. Zur Gewährleistung einer
wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die
kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen
Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung
wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer
qualifizierten Kostenschätzung (s.o.).
Die Ausloberin behält sich vor, sofern ein Teilnehmer aus der Kategorie
"Junges Büro“ oder “Kleines Büro" vom Preisgericht zur weiteren
Bearbeitung empfohlen wird, für die Realisierung die Zusammenarbeit mit
einem erfahrenen Architekturbüro zu fordern. Bei der Wahl dieses Büros ist
eine Zustimmung der Ausloberin erforderlich.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auf Anforderung der Auftraggeberin
ein ausreichend besetztes Büro am Ausführungsort zu errichten und zu
unterhalten.
Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits
erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut
vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbentwurf in seinen wesentlichen
Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Düsternstraße 10
20355 Hamburg
DEUTSCHLAND
Fax: +49 40428402039
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß
§ 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur
auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs.3 Nr. 1 GWB unzulässig,
wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften
imVergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nurdann als unverzüglich, wenn sie
nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten
Verstoßeseingelegt wird. Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der
Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tagenach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind.
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11.5.2012
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| Ausschreibung veröffentlicht | 04.11.2011 | ||
| Ergebnis veröffentlicht | 15.05.2012 | ||
| Zuletzt aktualisiert | 16.05.2012 | ||
| Wettbewerbs-ID | 89026 | ||
| Seitenaufrufe | 3937 | ||
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