deutschlandweite Architekturstudentenwettbewerb – die Messeakademie – statt. Das Thema des Wettbewerbes lautet „
Garten.Landschaft.Freiraum.. Studierende der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieurwesen, Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung sind aufgerufen, überzeugende Lösungen für sieben ausgewählte Objekte der Region Mitteldeutschland zu entwickeln. Neben der spannenden Aufgabenstellung erwarten die Teilnehmer auch lukrative Preisgelder der DKB-Stiftung für gesellschaftliches Engagement.
Deutschland verfügt über zahlreiche Baudenkmale, die in historische Parks und Gärten, aber auch in „wildes Grün“ eingebettet sind. Sie sind eindrucksvolle Zeugnisse für den Umgang der Menschen mit der Natur. Wie gehen wir mit diesen komplexen Denkmalen um? Wie machen wir solche Anlagen in ihrer Gesamtheit erlebbar und in welchem Zustand hinterlassen wir sie künftigen Generationen? Diese Fragen bilden die Ausgangslage des Architekturstudentenwettbewerbs im Rahmen der denkmal 2012, Europäische Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung. „Wir haben uns für die kommende Messeakademie nicht nur auf Bauwerke an sich, sondern auf deren Verbindung mit der Natur konzentriert. Bauwerk und Garten, Landschaft oder Freiraum gehören untrennbar zueinander und müssen als Einheit geschützt und gepflegt werden“, erklärt Projektbetreuerin Dipl.-Ing. Ina Malgut vom Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e.V., Rittergut Trebsen.
„Die Studenten sollen Nutzungs- und Erhaltungsstrategien entwickeln und mit ihrem Entwurf die einzigartige Verbindung von Natur und Bauwerk bewahren. Im Vordergrund steht dabei die Erlebbarkeit der Denkmale.“ Möglich werden könne dies beispielsweise durch die Wiederbelebung alter räumlicher Strukturen, durch Gestaltung der Freiflächen oder durch gezielte Wegführungen. „Trotz aller kreativen Freiheiten soll aber die betriebswirtschaftliche Machbarkeit gewährleistet sein“, ergänzt Malgut.
Um sich mit den Objekten vertraut zu machen, bieten die Veranstalter Ende April Exkursionen an. Experten der Landesämter für Denkmalpflege sowie die Eigentümer der Objekte geben vor Ort fachliche Unterstützung. Interessierte, die an einer oder mehreren Exkursionen teilnehmen möchten, melden sich bis zum 20. April 2012 verbindlich bei Ina Malgut per E-Mail (
i.a.malgut@t-online.de) an.