• DE-50679 Köln
  • 07/2012
  • Ergebnis
  • (ID 96878)

Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9 für die Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und des Dionysoshofs/Baptisteriums in Köln

Verhandlungsverfahren
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    Entscheidung 07/2012 Entscheidung
    Verfahren Verhandlungsverfahren
    Berufsgruppen Projektsteuerer, Architekten, Bauingenieure
    Gewünschte Teilnehmerzahl: 3-5
    Tatsächliche Teilnehmer: 5
    Gebäudetyp Städtebauliche Projekte
    Art der Leistung Projektsteuerung, Projektmanagement
    Sprache Deutsch
    Ort DE-50679 Köln
    Auslober/Bauherr Stadt Köln, Köln (DE)
    Aufgabe
    Der Auftrag umfasst Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9. Die Stadt Köln erhält Zuwendungen im Rahmen des "Investitionsprogramms nationaler Welterbestätten 2010-2014" für die Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und des Dionysoshofs/Baptisteriums in Köln. Ein wesentliches Ziel des Projektes ist es, den mit dem Bau der Domplatte in den 1970ger Jahren verloren gegangenen Domhügel zur Rheinseite wieder erlebbar zu machen und das Baptisterium auf Stadtebene in einen öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität zu integrieren. Um das zu erreichen, ist als Ergebnis eines von der Stadt Köln durchgeführten Workshopverfahrens ein Projekt definiert worden, dass durch verschiedene bauliche Eingriffe in den bestehenden Stadtraum die Situation grundlegend verändern soll.
    Nach den erfolgten Rückbauarbeiten im Zusammenhang mit der neuen Domtreppe erfährt die Stadtebene nun durch den Rückbau der Domplattform/Tunneldecke auch in diesem Bereich eine deutliche Öffnung. Sie wird somit zu einer attraktiven Aufenthaltsfläche. Auch der Rückbau des Fußgängersteges am Gleis 1 des Hauptbahnhofes wird zu einem großzügigen, natürlich belichteten öffentlichen Raum auf Stadtebene beitragen.
    Die Reduzierung der Kfz-Verkehrsflächen "Am Domhof" ermöglicht breite und attraktive Fuß- und Radwegebereiche auf Seiten des Doms sowie des Museums Ludwig/Philharmonie. Die Treppenanlage östlich des Doms wird durch eine bogenförmig verlaufende Rampentreppe ersetzt, die den Domhügel zum Rhein hin staffelt. Sie führt direkt zum Baptisterium. Auf der östlichen Seite des Domhofes, gegenüber dem Baptisterium, verbindet eine neue attraktive Treppenanlage entlang des Sockels des Werkstattgebäudes/Museum Ludwig die Stadtebene mit dem Museum Ludwig.
    Im Zuge des Neubaus der Treppenanlage am Domhügel entstehen Räumlichkeiten um das Baptisterium herum, die künftig überwiegend als Ausstellungsflächen genutzt werden sollen. Durch große Glasfronten erfolgt eine Orientierung der Ausstellung in den Straßenraum. Publikumsverkehr in den Räumlichkeiten ist nicht vorgesehen. Übergeben wird hier an den künftigen Nutzer ein reduzierter Ausbaustandard. Ähnliches gilt für weitere Räumlichkeiten im Gebäudebestand am südlichen Tunnelende. Hier entstehen Ausstellungsflächen, die durch das Römisch-Germanische-Museum genutzt werden sollen.
    Entlang der östlichen Tunnelseite ist als vorgesetzte Fassade am Ludwig-Museum eine sogenannte „Medienwand“ geplant. Da es sich um den Umbau- und Neubau im baulichen Bestand und im Bereich zweier herausragender Baudenkmäler, des Kölner Doms und des Baptisteriums handelt, erfordern Planung und Bau bei hohen architektonischen Ansprüchen eine herausragende, technisch und organisatorische anspruchsvolle Gesamtbearbeitung. Zudem liegt das Projekt in einer verkehrlich intensiv genutzten innerstädtischen Lage. Die Umsetzung erfolgt grundsätzlich unter Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehungen. Die Finanzierung und der Realisierungszeitraum der Maßnahme sind an die Vorgaben des Förderprogramms gebunden und setzen eine zügige Projektabwicklung voraus.
    Bei dem Projekt überschneiden sich Maßnahmen verschiedener Fachdisziplinen. Entsprechend der Leistungsbilder der HOAI sind somit Gebäude und raumbildende Ausbauten, Ingenieurbauwerke, Freianlagen, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung betroffen.
    Die geschätzten Kosten des Gesamtprojektes betragen circa 19 500 000 EUR brutto, davon sind 5 000 000 EUR Fördermittel. Die brandschutztechnische Sanierung des Tunnels und die Umgestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes sind nicht Bestandteil der Maßnahme, werden jedoch in Abstimmung parallel umzusetzen sein.
    Zur Unterstützung der Gesamtprojektleitung bei der Projektabwicklung beabsichtigt die Stadt Köln das Projektmanagement dieser komplexen Baumaßnahme extern zu vergeben. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme von besonderem Öffentlichkeitsinteresse mit Schwerpunkt auf einer strukturierten und umfassenden Projektkommunikation. Es ist vorgesehen, die Handlungsbereiche A-E des Leistungsbildes Projektsteuerung nach § 205 (1) AHO anteilig und stufenweise die Projektstufen 2-5 nach § 205 (2) AHO zu beauftragen.
    Leistungsumfang
    Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9, Handlungsbereiche A-E in Teilen, Projektstufen 2-5. Kosten der Gesamtmaßnahme: 19 500 000 EUR brutto, davon 5 000 000 EUR Fördermittel.

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    • Auftragsbekanntmachung
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt
      Willy-Brandt-Platz 2
      Kontaktstelle(n): 272 Vergabecenter
      Zu Händen von: Frau Billig
      50679 Köln
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 221221-26889
      E-Mail: Submissionsdienst-Vergabeamt@stadt-koeln.de
      Fax: +49 221221-26272
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.stadt-koeln.de
      Weitere Auskünfte erteilen: ARCADIS Deutschland GmbH
      Johannisstraße 60-64
      Kontaktstelle(n): ARCADIS Deutschland GmbH
      Zu Händen von: Frau Flemming
      50668 Köln
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 17621222477
      E-Mail: a.flemming@arcadis.de
      Fax: +49 22189006-60
      Internet-Adresse: www.arcadis.de
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
      verschicken: Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt
      Willy-Brandt-Platz 2
      Kontaktstelle(n): 272 Vergabecenter
      50679 Köln
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 221221-
      E-Mail: Submissionsdienst-Vergabeamt@stadt-koeln.de
      Fax: +49 221221-26272
      Internet-Adresse: http://www.stadt-koeln.de
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadt Köln,
      27/Zentrales Vergabeamt
      Willy-Brandt-Platz 2
      Kontaktstelle(n): 272 Vergabecenter, Zimmernummer: 10.A06
      Zu Händen von: Frau Billig
      50679 Köln
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 221221-26889
      E-Mail: Submissionsdienst-Vergabeamt@stadt-koeln.de
      Fax: +49 221221-26272
      Internet-Adresse: http://www.stadt-koeln.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
      Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9
      für die Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und
      des Dionysoshofs/Baptisteriums in Köln.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Köln.
      NUTS-Code DEA23

      II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
      dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Der Auftrag umfasst Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe
      AHO 2009, Heft Nr. 9. Die Stadt Köln erhält Zuwendungen im Rahmen des
      "Investitionsprogramms nationaler Welterbestätten 2010-2014" für die
      Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und des
      Dionysoshofs/Baptisteriums in Köln. Ein wesentliches Ziel des Projektes
      ist es, den mit dem Bau der Domplatte in den 1970ger Jahren verloren
      gegangenen Domhügel zur Rheinseite wieder erlebbar zu machen und das
      Baptisterium auf Stadtebene in einen öffentlichen Raum mit hoher
      Aufenthaltsqualität zu integrieren. Um das zu erreichen, ist als Ergebnis
      eines von der Stadt Köln durchgeführten Workshopverfahrens ein Projekt
      definiert worden, dass durch verschiedene bauliche Eingriffe in den
      bestehenden Stadtraum die Situation grundlegend verändern soll.
      Nach den erfolgten Rückbauarbeiten im Zusammenhang mit der neuen Domtreppe
      erfährt die Stadtebene nun durch den Rückbau der Domplattform/Tunneldecke
      auch in diesem Bereich eine deutliche Öffnung. Sie wird somit zu einer
      attraktiven Aufenthaltsfläche. Auch der Rückbau des Fußgängersteges am
      Gleis 1 des Hauptbahnhofes wird zu einem großzügigen, natürlich
      belichteten öffentlichen Raum auf Stadtebene beitragen.
      Die Reduzierung der Kfz-Verkehrsflächen "Am Domhof" ermöglicht breite und
      attraktive Fuß- und Radwegebereiche auf Seiten des Doms sowie des Museums
      Ludwig/Philharmonie. Die Treppenanlage östlich des Doms wird durch eine
      bogenförmig verlaufende Rampentreppe ersetzt, die den Domhügel zum Rhein
      hin staffelt. Sie führt direkt zum Baptisterium. Auf der östlichen Seite
      des Domhofes, gegenüber dem Baptisterium, verbindet eine neue attraktive
      Treppenanlage entlang des Sockels des Werkstattgebäudes/Museum Ludwig die
      Stadtebene mit dem Museum Ludwig.
      Im Zuge des Neubaus der Treppenanlage am Domhügel entstehen Räumlichkeiten
      um das Baptisterium herum, die künftig überwiegend als Ausstellungsflächen
      genutzt werden sollen. Durch große Glasfronten erfolgt eine Orientierung
      der Ausstellung in den Straßenraum. Publikumsverkehr in den Räumlichkeiten
      ist nicht vorgesehen. Übergeben wird hier an den künftigen Nutzer ein
      reduzierter Ausbaustandard. Ähnliches gilt für weitere Räumlichkeiten im
      Gebäudebestand am südlichen Tunnelende. Hier entstehen
      Ausstellungsflächen, die durch das Römisch-Germanische-Museum genutzt
      werden sollen.
      Entlang der östlichen Tunnelseite ist als vorgesetzte Fassade am
      Ludwig-Museum eine sogenannte „Medienwand“ geplant. Da es sich um den
      Umbau- und Neubau im baulichen Bestand und im Bereich zweier
      herausragender Baudenkmäler, des Kölner Doms und des Baptisteriums
      handelt, erfordern Planung und Bau bei hohen architektonischen Ansprüchen
      eine herausragende, technisch und organisatorische anspruchsvolle
      Gesamtbearbeitung. Zudem liegt das Projekt in einer verkehrlich intensiv
      genutzten innerstädtischen Lage. Die Umsetzung erfolgt grundsätzlich unter
      Aufrechterhaltung der Verkehrsbeziehungen. Die Finanzierung und der
      Realisierungszeitraum der Maßnahme sind an die Vorgaben des
      Förderprogramms gebunden und setzen eine zügige Projektabwicklung voraus.
      Bei dem Projekt überschneiden sich Maßnahmen verschiedener
      Fachdisziplinen. Entsprechend der Leistungsbilder der HOAI sind somit
      Gebäude und raumbildende Ausbauten, Ingenieurbauwerke, Freianlagen,
      Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung betroffen.
      Die geschätzten Kosten des Gesamtprojektes betragen circa 19 500 000 EUR
      brutto, davon sind 5 000 000 EUR Fördermittel. Die brandschutztechnische
      Sanierung des Tunnels und die Umgestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes
      sind nicht Bestandteil der Maßnahme, werden jedoch in Abstimmung parallel
      umzusetzen sein.
      Zur Unterstützung der Gesamtprojektleitung bei der Projektabwicklung
      beabsichtigt die Stadt Köln das Projektmanagement dieser komplexen
      Baumaßnahme extern zu vergeben. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme
      von besonderem Öffentlichkeitsinteresse mit Schwerpunkt auf einer
      strukturierten und umfassenden Projektkommunikation. Es ist vorgesehen,
      die Handlungsbereiche A-E des Leistungsbildes Projektsteuerung nach § 205
      (1) AHO anteilig und stufenweise die Projektstufen 2-5 nach § 205 (2) AHO
      zu beauftragen.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71541000

      II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.1.8) Lose
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

      II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

      II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9,
      Handlungsbereiche A-E in Teilen, Projektstufen 2-5. Kosten der
      Gesamtmaßnahme: 19 500 000 EUR brutto, davon 5 000 000 EUR Fördermittel.

      II.2.2) Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung der Leistungsstufen
      nach AHO § 205 (2) ohne Anspruch auf Weiterbeauftragung. Mit dem Abschluss
      des Vertrages wird lediglich die Leistungsstufe 2 beauftragt. Optional ist
      vorgesehen, die Projektsteuerung für den Umbau der Tiefgararge der Kölner
      Philharmonie zusätzlich zu beauftragen.

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Bedingungen für den Auftrag

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Der Bewerber hat Nachweise gemäß § 5(4)a) VOF über die folgenden
      Haftpflichtdeckungssummen bzw. eine Erklärung des Versicherers über die
      mögliche Anpassung der Versicherungssummen im Auftragsfall zu erbringen:
      Haftpflicht Deckungssumme Personenschäden: 3 000 000 EUR; Haftpflicht
      Deckungssumme sonstige Schäden: 3 000 000 EUR. Es ist der Nachweis zu
      erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das
      Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Der Versicherungsnachweis darf
      nicht älter als ein Jahr sein. Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis
      von jedem Mitglied zu erbringen.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
      Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      Finanzierung entsprechend Fördermittelzuteilung.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird:
      Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Vorlage einer
      entsprechenden Erklärung mit Abgabe der Bewerbung.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: Die örtliche Präsenz des Bewerbers
      in Köln ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß
      Projekterfordernis sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit ist
      die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu
      gewährleisten. Durch den Bewerber ist im Falle einer Auftragserteilung
      eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 des Verpflichtungsgesetzes
      abzugeben.

      III.2) Teilnahmebedingungen

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Es ist zwingend der unter der Kontaktstelle gemäß

      I.1) erhältliche Bewerbungsbogen zu verwenden. Der/die Bewerber/in hat
      Angaben zu Firmenbezeichnung, Anschrift, Ansprechpartner,
      Vertretungsberechtigter, Geschäftsorte (Hauptsitz, Niederlassungen),
      Rechtsform zu machen. Der/die Bewerber/in hat Angaben gemäß § 4(2)VOF über
      die wirtschaftliche Verknüpfung zu anderen Unternehmen und zur
      auftragsbezogenen Zusammenarbeit mit anderen zu machen. Die fachliche
      Eignung ist gemäß VOF § 5(5)a nachzuweisen (z.B. Auszug Berufs- oder
      Handelsregister, Studiennachweis und Bescheinigungen über die berufliche
      Befähigung des Bewerbers oder der Führungskräfte des Unternehmens). Der
      Bewerber hat eine Eigenerklärung abzugeben, dass Ausschlussgründe gemäß
      VOF § 4(4a-g) und § 4(9a-e) nicht vorliegen und keine Abhängigkeit von
      Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 2 (3) VOF besteht. Bei
      Arbeitsgemeinschaften ist eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder
      der ARGE gesamtschuldnerisch haftend auch über die Auflösung der ARGE
      hinaus auftreten. Der oder die bevollmächtigte Vertreter/in ist in der
      Erklärung zu benennen. Die Bewerbung muss im Original durch den oder die
      Vertretungsberechtigte/n unterzeichnet sein.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Es ist zwingend der unter der Kontaktstelle gemäß

      I.1) erhältliche Bewerbungsbogen zu verwenden. Es ist der Nachweis über
      eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung zu erbringen (siehe Punkt

      III.1.1)). Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis zur
      Haftpflichtversicherung von jedem Mitglied zu erbringen.
      Es sind Angaben gemäß § 5(4)c) VOF über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
      den Umsatz im Bereich des Projektmanagements gemäß § 201 AHO in den
      letzten 3 Geschäftsjahren zu machen.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Gefordert ist die Darstellung von genau 3 Mindestreferenzen gemäß § 5(5)b
      VOF. Bei den genannten Referenzen werden auch erbrachte Teilleistungen wie
      einzelne Handlungsbereiche und Projektstufen anerkannt, jedoch mit
      Abschlägen bewertet:
      Referenz 1-
      Abgeschlossene, komplexe Maßnahme aus dem Bereich Neubau/Sanierung/Umbau
      von Ingenieurbauwerken oder Verkehrsanlagen; Fertigstellung zwischen
      1.1.2001 und 30.11.2011; Gesamtbaukosten KG 200-700 mind. 15 000 000 EUR
      brutto. Zusätzlich sind zu Referenz 1 die folgenden Angaben erforderlich:
      durch den Bewerber koordinierte Planungsdisziplinen, Verkehrsknotenpunkt
      ja/nein, Durchführung der Maßnahme bei laufendem Betrieb ja/nein; Maßnahme
      des fließenden und ruhenden Verkehrs ja/nein mit Kurzdarstellung
      (verkehrliche Anbindung, Parkhaus, Tiefgarage, Anzahl Stellplätze).
      Referenz 2 –
      Abgeschlossene Maßnahme aus dem Bereich Neubau/ Sanierung/ Umbau von
      Kulturbauten mit hohem gestalterischen Anspruch (z.B. Museen,
      Spielstätten, Gebäude religiöser Nutzung); Fertigstellung zwischen
      1.1.2001 und 30.11.2011; Gesamtbaukosten KG 200-700 mind. 5 000 000 EUR
      brutto. Zusätzlich sind zu Referenz 2 die folgenden Angaben erforderlich:
      Sanierungs- oder Umbaumaßnahme ja/nein, Umsetzung eines prämierten
      Wettbewerbsentwurfs ja/nein, eingetragenes Denkmal ja/nein.
      Referenz 3-
      Abgeschlossene Maßnahme nach freier Wahl mit Beteiligung und Koordinierung
      von mindestens 3 verschiedenen öffentlichen oder institutionellen
      Grundstückseigentümern und/oder Behörden bzw. Institutionen;
      Fertigstellung zwischen 1.1.2001 und 30.11.2011; Gesamtbaukosten KG
      200-700 mind. 5 000 000 EUR brutto.
      Die 3 Mindestreferenzen sollen auf max. 2 A4-Blättern einseitig
      dargestellt werden. Die Darstellung ist frei wählbar, sollte jedoch mind.
      einen Grundriss und eine Ansicht (auch Fotos möglich) sowie eine
      Beschreibung der Projektspezifika enthalten. Dabei kann das vorgegebene
      Formblatt auch als zusätzliches Deckblatt genutzt werden. Beizufügen ist
      bei öffentlichen Bauvorhaben eine Bestätigung des Auftraggebers über die
      erbrachte Leistung (Referenzschreiben), bei privaten AG eine von AG
      ausgestellte Bescheinigung oder eine Eigenerklärung des Bewerbers. Zu
      diesen Referenzen werden außerdem folgende Angaben gefordert: Beschreibung
      des Bauvorhabens, Auftraggeber/in mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
      Angabe zur Art des Auftraggebers (öffentlich/ nichtöffentlich),
      Leistungsbeginn und Fertigstellung des Vorhabens, erbrachte
      Handlungsbereiche und Leistungsstufen, Honorarzone, Gesamtbaukosten KG
      200-700 brutto nach DIN 276 bzw. entsprechende landesspezifische Angaben.
      Zusätzlich sollte vom Bewerber je eine Liste mit maximal 3
      Referenzprojekten (abgeschlossene Bauvorhaben im Zeitraum vom 1.1.2001 bis
      zum 30.11.2011) mit der Verwendung von Fördermitteln und zu Baumaßnahmen
      im besonderen Focus der Öffentlichkeit beigebracht werden, die eine
      Kurzbeschreibung des Bauvorhabens, das Fertigstellungsjahr und eine
      Darstellung der vom Bewerber erbrachten Leistungen enthält.
      Beizufügen ist für alle Referenzen bei öffentlichen Bauvorhaben eine
      Bestätigung des Auftraggebers über die erbrachte Leistung
      (Referenzschreiben), bei privaten AG eine von AG ausgestellte
      Bescheinigung oder eine Eigenerklärung des Bewerbers.
      Das jährliche Mittel der Technischen Mitarbeiter einschl. Büroinhaber und
      freier Mitarbeiter Projektmanager/Architekten/Ingenieure) in den letzten 3
      Geschäftsjahren ist zu benennen. Es sind Angaben zu den Namen, der
      beruflichen Qualifikation und der Berufserfahrung des vorgesehenen
      Projektleiters und des vorgesehenen stellvertretenden Projektleiters gem.
      § 4(3) VOF erforderlich. Zusätzlich sind nach eigener Wahl vergleichbare
      persönliche Referenzen des Projektleiters wie des stellvertretenden
      Projektleiters (max. je 3 Stück) in jeweils vergleichbarer Funktion zu
      benennen. Es sind Angaben zur zugesicherten Präsenz vor Ort für die
      Planungs- und die Ausführungsphase zu machen Es ist jeweils anzugeben, ob
      beabsichtigt ist, ein Projektbüro vor Ort zu unterhalten. Durch den
      Bewerber ist anzugeben, ob das Unternehmen ein Qualitätssicherung-System
      nutzt, Angaben zum System sowie ein Zertifikat sind ggf. beizufügen.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
      Mindestreferenzen 1-3 (s. vorhergehender Abschnitt).

      III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

      III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
      vorbehalten: ja
      Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
      Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure gemäß VOF § 19 (1),
      (2) und (3). Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die
      Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen
      gestellt werden.

      III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
      der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
      verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
      Verhandlungsverfahren) nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die
      Auswahl erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix wobei die Kriterien
      folgendermaßen bewertet werden: Pro Auswahlkriterium werden 0 bis 3 oder 0
      oder 3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird von 100 %
      gewichtet.
      Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten gewichteten
      Gesamtpunktzahl. Es werden maximal die 5 Bewerber mit der höchsten
      Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch
      Bewerber/innen mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter
      diesen das Los.
      Wertung zu
      III.2.2): Durchschnittlicher jährlicher Umsatz der letzten 3
      Geschäftsjahre im Bereich Projektmanagement lt. § 201 AHO Gesamtwichtung
      10 %, Punktwertung: 0 Pkt. <= 500 000 EUR, 1 Pkt. <= 1 000 000 EUR, 2 Pkt.
      <= 3,0 000 000, 3 Pkt. > 3 000 000 EUR.
      Wertung zu III.2.3 1.:
      1. Zu Referenzprojekt 1: Gesamtwichtung 23 %, bestehend aus: 1.1
      erbrachten Handlungsbereichen: 3 %, (Punktwertung 0 Pkt. < 3
      Handlungsbereiche, 1 Pkt = 3 Handlungsbereiche; 2 Pkt = 4
      Handlungsbereiche, 3 Pkt. = 5 Handlungsbereiche); 1.2. erbrachten
      Projektstufen 3 %, (Punktwertung 0 Pkt. < 3 Projektstufen, 1 Pkt. = 3
      Projektstufen; 2 Punkte = 4 Projektstufen; 3 Pkt. = 5 Projektstufen); 1.3.
      erbrachter Honorarzone: 2 %, (Punktwertung 0 Pkt. = Honorarzone 1, 1 Pkt.
      = Honorarzone 2; 2 Pkt. = Honorarzone III, 3 Pkt. = Honorarzone IV); 1.4.
      Gesamtbaukosten KG 200-700 : 2 %, (Punktwertung: 0 Pkt: <= 15 000 000 EUR;
      1 Pkt. <= 30 000 000 EUR; 2 Pkt. <= 50 000 000 EUR; 3 Pkt. > 50 000 000
      EUR) 1.5. Beteiligung von mehreren Planungsdisziplinen: 4 % (Punktwertung
      3 Punkte, wenn Kriterium erfüllt); 1.6 Zentrale Lage/Verkehrsknotenpunkt:
      4 % (Punktwertung 3 Punkte, wenn Kriterium erfüllt), 1.7 Durchführung der
      Maßnahme bei laufendem Betrieb 3 % (Punktwertung 3 Punkte, wenn Kriterium
      erfüllt); 1.8 Maßnahmen des fließenden und ruhenden Individualverkehrs 2 %
      (Punktwertung 3 Punkte, wenn Kriterium erfüllt),
      2. Zu Referenzprojekt 2: Gesamtwichtung 20 %, bestehend aus: 2.1.
      erbrachten Handlungsbereichen: 3 %, (Punktwertung 0 Pkt. < 3
      Handlungsbereiche, 1 Pkt = 3 Handlungsbereiche; 2 Pkt = 4
      Handlungsbereiche, 3 Pkt. = 5 Handlungsbereiche); 2.2 erbrachten
      Projektstufen 3 %, (Punktwertung 0 Pkt. < 3 Projektstufen, 1 Pkt. = 3
      Projektstufen; 2 Punkte = 4 Projektstufen; 3 Pkt. = 5 Projektstufen); 2.3.
      erbrachter Honorarzone: 2 %, (Punktwertung 0 Pkt. = Honorarzone 1, 1 Pkt.
      = Honorarzone 2; 2 Pkt. = Honorarzone III, 3 Pkt. = Honorarzone IV); 2.4.
      Gesamtbaukosten KG 200-700 : 2 %, (Punktwertung: 0 Pkt: <= 5 000 000 EUR;
      1 Pkt. <= 10 000 000 EUR; 2 Pkt. <= 20 000 000 EUR; 3 Pkt. > 20 000 000
      EUR); 2.5. Sanierungs- oder Umbaumaßnahme 4 % (Punktwertung 3 Punkte, wenn
      Kriterium erfüllt); 2.6 Umsetzung eines prämierten Wettbewerbsentwufs 3 %
      (Punktwertung 3 Punkte, wenn Kriterium erfüllt); 2.7 Eingetragenes Denkmal
      3 % (Punktwertung 3 Punkte, wenn Kriterium erfüllt),
      3. Zu Referenzprojekt 3: Gesamtwichtung 10 %, bestehend aus: 3.1.
      erbrachten Handlungsbereichen: 3 %, (Punktwertung 0 Pkt. < 3
      Handlungsbereiche, 1 Pkt = 3 Handlungsbereiche; 2 Pkt = 4
      Handlungsbereiche, 3 Pkt. = 5 Handlungsbereiche); 3.2. erbrachten
      Projektstufen 3 %, (Punktwertung 0 Pkt. < 3 Projektstufen, 1 Pkt. = 3
      Projektstufen; 2 Punkte = 4 Projektstufen; 3 Pkt. = 5 Projektstufen); 3.3
      erbrachter Honorarzone: 2 %, (Punktwertung 0 Pkt. = Honorarzone 1, 1 Pkt.
      = Honorarzone 2; 2 Pkt. = Honorarzone III, 3 Pkt. = Honorarzone IV); 3.4.
      Gesamtbaukosten KG 200-700 : 2 %, (Punktwertung: 0 Pkt: <= 5 000 000 EUR;
      1 Pkt. <= 10 000 000 EUR; 2 Pkt. <= 20 000 000 EUR; 3 Pkt. > 20 000 000
      EUR),
      4. Zusätzliche Referenzen aus gesonderter Referenzliste: Gesamtwichtung 10
      %, bestehend aus 4.1. Erfahrung mit der Projektsteuerung von
      Fördermittelmaßnahmen 5 % (Punktwertung: 0 Pkt. = keine entsprechende
      Referenz, 1 Pkt. = 1 Referenz, 2 Pkt. = 2 Referenzen; 3 Pkt. = 3
      Referenzen) und 4.2. Erfahrung mit der Projektsteuerung von vergleichbaren
      Maßnahmen im Focus der Öffentlichkeit 5 % (Punktwertung: 0 Pkt. = keine
      entsprechende Referenz, 1 Pkt. = 1 Referenz, 2 Pkt. = 2 Referenzen; 3 Pkt.
      = 3 Referenzen),
      5. Personelle Kapazität: Gesamtwichtung 6 %, bestehend aus
      durchschnittlicher Anzahl technischer Mitarbeiter (MA) im Bereich
      Projektsteuerung (Projektmanager/Architekten/ Ingenieure) (Punktwertung 0
      Pkt. < 5 MA, 1 Pkt. <= 10 MA, 2 Pkt. <= 30 MA, 3 Pkt <= 30 MA),
      6. Qualifikation des Projektteams: Gesamtwichtung 12 %, bestehend aus 6.1.
      Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters 3 % (Punktwertung: 0 Pkt
      <= 3 Jahre, 1 Pkt. <= 5 Jahre, 2 Pkt. <= 8 Jahre, 3 Pkt. > 8 Jahre); 6.2.
      Mitwirkung des vorgesehenen Projektleiters in leitender Position bei einer
      der 3 Mindestreferenzen 5 % (Punktwertung 0 Pkt. = bei keiner Referenz, 1
      Pkt. = bei einer Referenz, 2 Pkt. = bei 2 Referenzen; 3 Pkt. = bei 3
      Referenzen); 6.3. Berufserfahrung des vorgesehenen stellvertretenden
      Projektleiters 1 % (Punktwertung: 0 Pkt <= 3 Jahre, 1 Pkt. <= 5 Jahre, 2
      Pkt. <= 8 Jahre, 3 Pkt. > 8 Jahre); 6.4 Mitwirkung des vorgesehenen
      stellvertretenden Projektleiters in leitender Position bei einer der 3
      Mindestreferenzen 3 % (Punktwertung 0 Pkt. = bei keiner Referenz, 1 Pkt. =
      bei einer Referenz, 2 Pkt. = bei 2 Referenzen; 3 Pkt. = bei 3 Referenzen),
      7. Präsenz vor Ort in während der Bauausführung: Gesamtwichtung 4 %
      (Punktwertung: 0 Pkt. = aller 2 Wochen; 1 Pkt. = 1-2 x wöchentlich, 2 Pkt.
      = 2-4 x wöchentlich; 3 Pkt. = arbeitstäglich),
      8. Maßnahmen zur Qualitätssicherung: Gesamtwichtung 5 % (Punktwertung: 0
      Pkt. = kein zertifiziertes System vorhanden, 1 Pkt = eigenes QS-System, 3
      Pkt. = zertifiziertes Qualitätssicherungssystem vorhanden, Nachweis liegt
      vor).

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote nein

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden
      Kriterien
      1. Präsentationstechnik. Gewichtung 5 %
      2. Methoden zur Kostensteuerung. Gewichtung 10 %
      3. Methoden zur Terminsteuerung. Gewichtung 10 %
      4. Methoden Steuerung von Projekten im Focus der Öffentlichkeit.
      Gewichtung 10 %
      5. Methoden zur Qualitätssicherung in Planung und Ausführung. Gewichtung
      10 %
      6. Vorstellung Bürostruktur und -leitung. Gewichtung 5 %
      7. Vorstellung Projektleitung. Gewichtung 10 %
      8. Vorstellung stellvertr. Projektleitung. Gewichtung 5 %
      9. Honorarangebot. Gewichtung 35 %

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      2011/3344/3

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
      Unterlagen bzw. der Beschreibung
      Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
      2.2.2012
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      9.2.2012 - 14:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
      Tag: 9.2.2012 - 14:00
      Ort:
      Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt, Riegel A, Etage 10, Zimmer 21,
      Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, DEUTSCHLAND.
      Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

      VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja
      Angabe der Vorhaben und/oder Programme: "Investitionsprogramm nationale
      UNESCO-Welterbestätten 2010-2014" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau
      und Stadtentwicklung, Deutschland.

      VI.3) Zusätzliche Angaben
      Bewerber, die auf Anforderung die nachgeforderten Unterlagen nicht
      innerhalb der gesetzten Frist beibringen, werden ausgeschlossen. Dies gilt
      auch für Bewerbungen, die weniger als die 3 geforderten
      Mindestreferenzobjekte enthalten.
      Zusätzlich beigebrachte und ungeforderte Referenzen werden nicht gewertet.
      Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der
      Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben.
      Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf
      Kostenerstattung besteht nicht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist
      der Bewerbungsbogen mit Ausnahme der Formulare für die Referenzen für
      jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.
      Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei
      der unter Ziffer
      I.1) genannten Adresse erhältlich.
      Anfragen sind per Fax oder per E-Mail an das Zentrale Vergabeamt zu
      senden. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung
      bereits erstellten Unterlagen können im Falle der Einladung zur
      Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das
      Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
      Beginn: voraussichtlich 1.5.2012. Ende: 31.3.2015.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge (falls zutreffend): nein.

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen:
      Zahlungsbedingungen und -weise: Durch Banküberweisung vor Anforderung der
      Ausschreibungsunterlagen.

      VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfstelle für behauptete
      Vergabeverstöße
      Blumenthalstr. 33
      50670 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
      Telefon: +49 2217740-251
      Fax: +49 2217740-197

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Siehe
      § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB.
      — unverzüglich gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen
      Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,
      — spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen
      Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
      — spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen
      Vergabevorschriften in den Vergabeunterlagen,
      — innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der
      Rüge nicht abhelfen zu wollen,
      — siehe § 101b Abs. 2 GWB,
      — 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs
      Monate nach Vertragsschluss,
      — Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30
      Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der
      EU.

      VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      3.1.2012
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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Stadt Köln, 27/ Zentrales Vergabeamt
      Vergabeamt/ Willy-Brandt-Platz 2
      Zu Händen von: Frau Billig
      50679 Köln
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 22122126-889
      E-Mail: submissionsdient-vergabeamt@stadtkoeln.de
      Fax: +49 22122126-272
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.stadt-koeln.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe AHO 2009, Heft Nr. 9
      für die Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und
      des Dionysoshofs/Baptisteriums in Köln.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Köln.
      NUTS-Code DEA23

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Der Auftrag umfasst Leistungen für Projektmanagement gem. Schriftenreihe
      AHO 2009, Heft Nr. 9. Die Stadt Köln erhält Zuwendungen im Rahmen des
      "Investitionsprogramms nationaler Welterbestätten 2010-2014" für die
      Neuordnung der östlichen Domumgebung, Umbau der Domplattform und des
      Dionysoshofs/ Baptisteriums in Köln. Ein wesentliches Ziel des Projektes
      ist es, den mit dem Bau der Domplatte in den 1970ger Jahren verloren
      gegangenen Domhügel zur Rheinseite wieder erlebbar zu machen und das
      Baptisterium auf Stadtebene in einen öffentlichen Raum mit hoher
      Aufenthaltsqualität zu integrieren.
      Um das zu erreichen, ist als Ergebnis eines von der Stadt Köln
      durchgeführten Workshopverfahrens ein Projekt definiert worden, dass durch
      verschiedene bauliche Eingriffe in den bestehenden Stadtraum die Situation
      grundlegend verändern soll.
      Zur Unterstützung der Gesamtprojektleitung bei der Projektabwicklung
      beabsichtigt die Stadt Köln das Projektmanagement dieser komplexen
      Baumaßnahme extern zu vergeben. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme
      von besonderem Öffentlichkeitsinteresse mit Schwerpunkt auf einer
      strukturierten und umfassenden Projektkommunikation. Es ist vorgesehen,
      die Handlungsbereiche A-E des Leistungsbildes Projektsteuerung nach §205
      (1) AHO anteilig und stufenweise die Projektstufen 2-5 nach §205 (2) AHO
      zu beauftragen.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71541000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert

      II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
      Wert: 324 079,20 EUR
      ohne MwSt

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Präsentationstechnik. Gewichtung 5 %
      2. Methoden zur Kostensteuerung. Gewichtung 10 %
      3. Methoden zur Terminsteuerung. Gewichtung 10 %
      4. Methoden zur Steuerung von Projekten im Focus der Öffentlichkeit.
      Gewichtung 10 %
      5. Methoden zur Qualitätssicherung in Planung und Ausführung. Gewichtung
      10 %
      6. Vorstellung Bürostruktur- und leitung. Gewichtung 5 %
      7. Vorstellung Projektleitung. Gewichtung 10 %
      8. Vorstellung Stellv. Projektleitung. Gewichtung 5 %
      9. Honorarangebot. Gewichtung 35 %

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      2011/3344/3

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      Auftragsbekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 9-013684 vom 14.1.2012

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      20.7.2012

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
      Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote:

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
      Zuschlag erteilt wurde
      Drees & Sommer
      Kleine Sandkaul 5a
      50667 Köln
      DEUTSCHLAND

      V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:
      Maßnahme wird teilfinanziert aus Fördermitteln des: "Investitionsprogramms
      nationale UNESCO-Welterbestätten 2010-2014" des Bundesministeriums für
      Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Deutschland.

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfstelle für behauptete
      Vergabeverstöße
      Blumenthalstr. 33
      50670 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
      Telefon: +49 2217740-251
      Fax: +49 2217740-197

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Siehe
      § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB.
      — unverzüglich gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen
      Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,
      — spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen
      Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
      — spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen
      Vergabevorschriften in den Vergabeunterlagen,
      — innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der
      Rüge nicht abhelfen zu wollen siehe § 101b Abs. 2 GWB,
      — 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs
      Monate nach Vertragsschluss Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe
      im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der
      Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      25.7.2012
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  • Gewährleistung

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