• DE-10707 Berlin
  • 08/2012
  • Result
  • (ID 101784)

Bedarfsprogramm Neubau für die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek (ZLB); Umsetzung des Masterplans

Negotiated procedure
Advertisement


 
  • Project data

    maximize

    Decision 08/2012 Decision
    Procedure Negotiated procedure
    Occupational groups Architekten, Civil engineers, Technical facility equipment planners, Project managers
    Desired number of participants: 3-6
    Actual participants: 3
    Type of building Libraries, Media libraries
    Type of service Studie, Gutachten, Konzeptentwicklung
    Language German
    City DE-10707 Berlin
    Awarding authority / Client Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Berlin (DE), Berlin (DE), Berlin (DE) Büroprofil
    Assignment
    Gegenstand des Auftrages ist die Erstellung eines Bedarfsprogramm für einen Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), die derzeit auf 3 Standorte verteilt ist: — Haus Berliner Stadtbibliothek (BStB), — Haus Amerika-Gedenkbibliothek (AGB), — zusätzlich angemietete Außenmagazine.
    Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin hat einen Masterplan für ihre Entwicklung in den nächsten 3 Jahrzehnten erarbeitet und dabei in Form eines ersten Raum- und Funktionsprogramms ihren idealtypischen räumlichen Bedarf formuliert.
    Im Publikumsbereich der ZLB (Profil: Universalbibliothek) werden ca. 27 000 m² Präsentationsflächen für Medien und weitere 14 000 m² Service- und Funktionsbereiche einschließlich der Aufenthaltsflächen für ca. 10 000 Besucher/innen täglich als erforderlich eingestuft, von denen knapp 4 000 m² im geplanten Humboldt-Forum realisiert werden.
    Desweiteren müssen für Archivierungszwecke ca. 15 000 m² Magazinflächen zur Verfügung stehen. Außerdem sind für Mitarbeiter/innen und technische Hintergrundbereiche ca. 11 000 m² konzipiert. In diesen Flächen sind ca. 5 000 m² Büroflächen enthalten, welche direkt an die Publikumsbereiche anschließen.
    Die Flächenanalyse ergibt einen Gesamtflächenbedarf für die ZLB von ca. 67 000 m², der mit 4 000 m² im Humboldt-Forum sowie der restlichen Fläche in dem Bibliotheksneubau realisiert werden soll.
    Der Neubau soll auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof errichtet werden. Das zu bebauende Grundstück wird im Rahmen einer städtebaulischen Qualifizierung festgelegt.
    Der Umfang des Auftrages umfasst den Neubau mit einem Raumbedarf von rd.
    63 000 m² Nutzfläche und rd. 100 000 m² Bruttogeschossfläche.
    Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 270 000 000 EUR geschätzt.
    Für das Bauvorhaben werden dem Auftragnehmer das Raumprogramm, das Funktionsprogramm, das Ausstattungsprogramm und die Betriebsbeschreibung zur Verfügung gestellt.
    Durch den Auftragnehmer sind die notwendigen Technik- und Verkehrsflächen zu ergänzen und das Bedarfsprogramm auf der Grundlage dieser Daten sowie der Angaben der weiteren Projektbeteiligten mit der Kostenermittlung für die Kostengruppen 100 bis 700 zu erstellen. Neben den Kosten des Gebäudes sind dabei auch die Kosten der Herrichtung und Erschließung, der Ausstattung, der Außenanlagen und der Technischen Ausstattung der Anlagengruppen 1 bis 8 einschließlich Küchen-, Förder- und Veranstaltungstechnik zu ermitteln.
    Als weitere Projektbeteiligte sind z.B. die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek, die Senatskanzlei–Kulturelle Angelegenheiten, die Stadt- und Verkehrsplanung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die Tempelhof Projekt GmbH sowie weitere noch zu beauftragende Sonderfachleute und Gutachter zu berücksichtigen.
    Scope of services
    Die Erarbeitung des Bedarfsprogramms erfolgt in einem engen Zeitfenster und ist am 30.11.2012 abzuschließen.
    Das Bedarfsprogramm besteht gemäß der anzuwendenden Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins - Anweisung Bau (ABau) mit seinen Anlagen (www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben) aus: — dem Vorblatt zum Bedarfsprogramm, — den Angaben zum Bedarfsprogramm (zum Baugrundstück, zum Städtebau, zur Erschließung usw.) Die Unterlagen, die im Vorfeld im Verfahren der frühen Kostensicherheit erstellt wurden, sind anzupassen und zu vervollständigen, — dem Funktionsprogramm (Darstellung von Funktionszusammenhängen von Räumen bzw. Raumgruppen), — dem Raumprogramm (Nutzflächen nach DIN 277), — den Angaben zum Planungsrahmen, — den Planungs-und Kostendaten, — den Aussagen zu wesentlichen Ausstattungen, insbesondere solchen, die entwurfsbeeinflussend oder besonders kostenträchtig sind, — dem Nachweis der Wirtschaftlichkeit nach AV § 7 LHO, insbesondere hinsichtlich der Notwendigkeit der Maßnahme und zu alternativen Lösungen zur Standortwahl.
    Der Auftragnehmer hat zur Erstellung des Bedarfsprogramms die Terminplanung für das Bauvorhaben zu erarbeiten.
    Das Bedarfsprogramm ist unter Anwendung der DIN 18205 "Bedarfsplanung im Bauwesen" zu erstellen. Die in den Anhängen A, B und C der DIN 18205 aufgeführten Angaben sind, sofern sie nicht selbst erarbeitet werden, von den Projektbeteiligten einzufordern und in das Bedarfsprogramm aufzunehmen.
    Option: Bei Bedarf sind mit den weiteren Projektbeteiligten Lösungsvarianten zur Kostenreduzierung zu erarbeiten und das Bedarfsprogramm anzupassen. (siehe auch Ziff.
    Information

    Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html.

    Der Dateiname lautet: Bewerberbogen
    109_ZLB_Bedarfsprogramm.


  • Tender notice

    maximize

    • Auftragsbekanntmachung
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      Kontaktstelle(n): Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
      Abteilung V Hochbau
      Zu Händen von: Frau Haase oder Frau Gentz
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 3090139-3307/3308
      E-Mail: Einkauf-FBT-Hochbau@senstadt.berlin.de
      Fax: +49 3090139-3301
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
      http://www.stadtentwicklung.berlin.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
      verschicken: die oben genannten Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
      Bedarfsprogramm Neubau für die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek
      (ZLB); Umsetzung des Masterplans.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin.
      NUTS-Code DE300

      II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
      dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Gegenstand des Auftrages ist die Erstellung eines Bedarfsprogramm für
      einen Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), die derzeit
      auf 3 Standorte verteilt ist:
      — Haus Berliner Stadtbibliothek (BStB),
      — Haus Amerika-Gedenkbibliothek (AGB),
      — zusätzlich angemietete Außenmagazine.
      Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin hat einen Masterplan für
      ihre Entwicklung in den nächsten 3 Jahrzehnten erarbeitet und dabei in
      Form eines ersten Raum- und Funktionsprogramms ihren idealtypischen
      räumlichen Bedarf formuliert.
      Im Publikumsbereich der ZLB (Profil: Universalbibliothek) werden ca. 27
      000 m² Präsentationsflächen für Medien und weitere 14 000 m² Service- und
      Funktionsbereiche einschließlich der Aufenthaltsflächen für ca. 10 000
      Besucher/innen täglich als erforderlich eingestuft, von denen knapp 4 000
      m² im geplanten Humboldt-Forum realisiert werden.
      Desweiteren müssen für Archivierungszwecke ca. 15 000 m² Magazinflächen
      zur Verfügung stehen. Außerdem sind für Mitarbeiter/innen und technische
      Hintergrundbereiche ca. 11 000 m² konzipiert. In diesen Flächen sind ca. 5
      000 m² Büroflächen enthalten, welche direkt an die Publikumsbereiche
      anschließen.
      Die Flächenanalyse ergibt einen Gesamtflächenbedarf für die ZLB von ca. 67
      000 m², der mit 4 000 m² im Humboldt-Forum sowie der restlichen Fläche in
      dem Bibliotheksneubau realisiert werden soll.
      Der Neubau soll auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof
      errichtet werden. Das zu bebauende Grundstück wird im Rahmen einer
      städtebaulischen Qualifizierung festgelegt.
      Der Umfang des Auftrages umfasst den Neubau mit einem Raumbedarf von rd.
      63 000 m² Nutzfläche und rd. 100 000 m² Bruttogeschossfläche.
      Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 270 000 000 EUR geschätzt.
      Für das Bauvorhaben werden dem Auftragnehmer das Raumprogramm, das
      Funktionsprogramm, das Ausstattungsprogramm und die Betriebsbeschreibung
      zur Verfügung gestellt.
      Durch den Auftragnehmer sind die notwendigen Technik- und Verkehrsflächen
      zu ergänzen und das Bedarfsprogramm auf der Grundlage dieser Daten sowie
      der Angaben der weiteren Projektbeteiligten mit der Kostenermittlung für
      die Kostengruppen 100 bis 700 zu erstellen. Neben den Kosten des Gebäudes
      sind dabei auch die Kosten der Herrichtung und Erschließung, der
      Ausstattung, der Außenanlagen und der Technischen Ausstattung der
      Anlagengruppen 1 bis 8 einschließlich Küchen-, Förder- und
      Veranstaltungstechnik zu ermitteln.
      Als weitere Projektbeteiligte sind z.B. die Stiftung Zentral- und
      Landesbibliothek, die Senatskanzlei–Kulturelle Angelegenheiten, die Stadt-
      und Verkehrsplanung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
      die Tempelhof Projekt GmbH sowie weitere noch zu beauftragende
      Sonderfachleute und Gutachter zu berücksichtigen.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71241000, 71210000, 71312000

      II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.1.8) Lose
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

      II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

      II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Die Erarbeitung des Bedarfsprogramms erfolgt in einem engen Zeitfenster
      und ist am 30.11.2012 abzuschließen.
      Das Bedarfsprogramm besteht gemäß der anzuwendenden Allgemeine Anweisung
      für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins - Anweisung
      Bau (ABau) mit seinen Anlagen
      (www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben) aus:
      — dem Vorblatt zum Bedarfsprogramm,
      — den Angaben zum Bedarfsprogramm (zum Baugrundstück, zum Städtebau, zur
      Erschließung usw.) Die Unterlagen, die im Vorfeld im Verfahren der frühen
      Kostensicherheit erstellt wurden, sind anzupassen und zu vervollständigen,
      — dem Funktionsprogramm (Darstellung von Funktionszusammenhängen von
      Räumen bzw. Raumgruppen),
      — dem Raumprogramm (Nutzflächen nach DIN 277),
      — den Angaben zum Planungsrahmen,
      — den Planungs-und Kostendaten,
      — den Aussagen zu wesentlichen Ausstattungen, insbesondere solchen, die
      entwurfsbeeinflussend oder besonders kostenträchtig sind,
      — dem Nachweis der Wirtschaftlichkeit nach AV § 7 LHO, insbesondere
      hinsichtlich der Notwendigkeit der Maßnahme und zu alternativen Lösungen
      zur Standortwahl.
      Der Auftragnehmer hat zur Erstellung des Bedarfsprogramms die
      Terminplanung für das Bauvorhaben zu erarbeiten.
      Das Bedarfsprogramm ist unter Anwendung der DIN 18205 "Bedarfsplanung im
      Bauwesen" zu erstellen. Die in den Anhängen A, B und C der DIN 18205
      aufgeführten Angaben sind, sofern sie nicht selbst erarbeitet werden, von
      den Projektbeteiligten einzufordern und in das Bedarfsprogramm
      aufzunehmen.
      Option:
      Bei Bedarf sind mit den weiteren Projektbeteiligten Lösungsvarianten zur
      Kostenreduzierung zu erarbeiten und das Bedarfsprogramm anzupassen. (siehe
      auch Ziff.
      II.2.2)).
      Über den Planungsfortschritt ist im Planungsbegleitenden Ausschuss zu
      berichten.

      II.2.2) Angaben zu Optionen
      Optionen: ja
      Beschreibung der Optionen: Bei Bedarf sind mit den weiteren
      Projektbeteiligten Lösungsvarianten zur Kostenreduzierung zu erarbeiten
      und das Bedarfsprogramm anzupassen.

      II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
      Beginn 2.7.2012. Abschluss 30.4.2013

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Bedingungen für den Auftrag

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen
      Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1
      000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden
      und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender
      Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
      Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer
      Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine
      Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen
      werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige
      Versicherungsschein nachgereicht werden.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
      Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin (u.a. Allgemeine
      Vertragsbedingungen - AVB zu den Verträgen; ABau, LHO Berlin, Berliner
      Bauordnung, Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter
      www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (diese Auflistung ist
      nicht abschließend).

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird:
      Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern
      der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die
      Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber
      hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine
      unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
      legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
      Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften
      bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer
      Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des
      jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
      Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als
      Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder
      Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese
      Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den
      Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in
      diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: Gemäß Frauenförderverordnung (FFV)
      vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen
      Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen
      beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder
      unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht
      berücksichtigt. (Siehe Ziffer
      III.2.1)).
      Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und
      Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010).
      Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung.
      Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder
      einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch
      in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr.
      2580/2001 und 881/2002 haben.
      Eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.

      III.2) Teilnahmebedingungen

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und
      Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
      1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen.
      (Ziffer
      VI.3) Sonstige Informationen beachten),
      2. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche
      Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum
      Bewerberbogen),
      3. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe
      nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
      4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft
      durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der
      durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist,
      5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer
      Bewerbergemeinschaft,
      6. Eigenerklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen).
      Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6
      führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen
      unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren,
      7. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage
      zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen
      Maße für verbundene Unternehmen,
      8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder
      unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der
      Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
      1. den Gesamtumsatz (brutto) (2009/2010/2011) und,
      2. den Umsatz (brutto für die entsprechende Dienstleistung, in den letzten
      3 Jahren (2009/2010/2011). Bei der Ermittlung der Umsätze für
      entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu
      berücksichtigen.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Nachweis über die
      Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer
      III.1.1) muss erbracht werden.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und
      folgende Nachweise beizufügen:
      1. Benennung und Angaben über die berufliche Qualifikation zu den
      vorgesehenen (max. 2) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung,
      Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master
      oder vergleichbare Abschlüsse und eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses
      oder der entsprechenden Urkunde; sowie Fähigkeiten und aktuelle Projekte
      des Projektleiters und Stellvertreters:
      — einem Projektleiter,
      — einem stellvertretenden Projektleiter.
      2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des
      Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach
      Architekten/Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer
      abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach anderen
      Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem hat eine Aufteilung
      der Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des
      Büros/Unternehmens nach Architekten/Ingenieuren mit mindestens 2 Jahren
      Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern zu
      erfolgen,
      3. Vorstellung von drei Referenzprojekten, für die ein Bedarfsprogramm
      erstellt wurde, zur Vorbereitung von Hochbaumaßnahmen bestehend aus
      Funktions- und Raumprogramm, Angaben zum Planungsrahmen, Planungs- und
      Kostendaten, mit dem Nachweis der Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie
      alternativer Lösungsansätze des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft. Angaben
      zum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse,
      Ansprechpartner und dessen Telefonnummer, ein Referenzschreiben mit
      Angaben zum Anforderungsgrad an das Projekt, zum Bearbeitungsumfang,
      Angaben zur Nutzung, zur Art der Baumaßnahme mit kurzer Beschreibung, zu
      den Kosten nach DIN 276, zum Bearbeitungszeitraum des Auftrages,
      Bearbeitung des Projektes nach Abschluss des Bedarfsprogramms (auch durch
      Dritte).

      III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

      III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
      vorbehalten: nein

      III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
      der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
      verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
      Verhandlungsverfahren) nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 6
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1.
      Gesamtumsatz (Ziff.
      III.2.2)/ § 5 (4c) VOF) - 5 Pkt. erhält der
      Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von
      mindestens 1 000 000 EUR (brutto) ausweist. 2. Umsatz für entsprechende
      Dienstleistungen (Ziff.
      III.2.2)/ § 5 (4c) VOF) - 5 Pkt. erhält der
      Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende
      Dienstleistungen in Höhe von mindestens 100 000 EUR (brutto) ausweist. 3.
      Angaben zur Mitarbeiterstruktur max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summe
      der nachfolgenden Unterkriterien 3.1 und 3.2 bewertet: 3.1 - 5 Pkt. erhält
      ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre
      mindestens 8 Architekten und/oder Ingenieure nachweist, davon mindestens 5
      mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. 3.2 - 5 Pkt. erhält ein
      Teilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben aller zum
      Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre
      mindestens 6 Architekten und/oder Ingenieure nachweist, die seit
      mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder
      dieses leiten. 4. Eignung/Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters
      (Ziff.
      III.2.2)/§ 4(3) § 5(5c) VOF) max. 15 Pkt. Mit 0 Punkten bewertet
      wird das Kriterium, wenn der vorgesehene Projektmitarbeiter nicht über
      Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing., TH/FH oder
      gleichwertig) verfügt. Wird die Anforderung des Abschlusses erfüllt, wird
      das Kriterium als Summe des Unterkriteriums 4.1 bewertet.: 4.1
      Projektleiter max.15 Pkt. 4.1.1 - 5 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er
      weniger als 5 Berufsjahre als Architekt oder Dipl.-Ing. nachweist. 4.1.2 -
      10 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er mindestens 5 bis 10 Berufsjahre
      als Architekt oder Dipl.-Ing. nachweist. 4.1.3 - 15 Pkt. erhält der
      Projektleiter, wenn er mehr als 10 Berufsjahre als Architekt oder
      Dipl.-Ing. nachweist. 5. Eignung/Qualifikation des stellvertretenden
      Projektleiters (Ziff.
      III.2.2)/§ 4(3) § 5(5c) VOF) max. 10 Pkt. Mit 0
      Punkten bewertet wird das Kriterium, wenn der vorgesehene
      Projektmitarbeiter nicht über Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse
      (Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügt. Wird die Anforderung des
      Abschlusses erfüllt, wird das Kriterium bewertet.: 5.1 Stellvertretender
      Projektleiter max.10 Pkt. 5.1.1 - 5 Pkt. erhält der stellvertretende
      Projektleiter, wenn er weniger als 5 Berufsjahre als Architekt oder
      Dipl.-Ing. nachweist. 5.1.2 - 10 Pkt. erhält der stellvertretende
      Projektleiter, wenn er mehr als 5 Berufsjahre als Architekt oder
      Dipl.-Ing. nachweist. 6. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b)
      VOF, Ziff.
      III.2.3): in der Summe max. 55 Pkt. [(max. 3x15 Pkt. = 45 Pkt.)
      + einmalig 10 Pkt. = 55 Pkt.] Das Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn
      alle Bedingungen a) bis c) erfüllt sind; a) wenn es von dem auf Seite1 des
      Bewerberbogens angegebenem "Name(Büro/Unternehmen)" oder dessen
      Rechtsvorgänger bearbeitet wurde; b) Referenzprojekte von
      Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen
      nicht angegeben werden; c) Das Bedarfsprogramm für das Referenzobjekt muss
      abgeschlossen sein, d.h. die Erarbeitung darf maximal 5 Jahre zurückliegen
      (d.h. Übergabe an den Bauherren vor dem Tage der Bekanntmachung). Jedes
      der 3 Referenzprojekte wird mit bis zu 15 Pkt. anhand der Summe der
      folgenden Unterkriterien bewertet. 6.1 - 2 Pkt. erhält ein
      Referenzprojekt, wenn es sich um eine öffentliche Baumaßnahme handelt, die
      durch einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB beauftragt
      wurde und ein entsprechendes Referenzschreiben vorliegt. 6.2 - 3 Pkt.
      erhält ein Referenzprojekt, wenn dessen Gesamtkosten nach DIN 276 KG 100 –
      700 (brutto) mindestens 40 000 000 EUR betragen. 6.3 - 4 Pkt. erhält ein
      Referenzprojekt, wenn dessen Gesamtkosten nach DIN 276 KG 100 – 700
      (brutto) mindestens 40 000 000 EUR betragen und für dieses Referenzprojekt
      das Bedarfsprogramm einschließlich des Kostenrahmens gemäß DIN 276
      erarbeitet wurde. 6.4 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn dessen
      Gesamtkosten nach DIN 276 KG 100 – 700 (brutto) mindestens 40 000 000 EUR
      betragen und für dieses Referenzprojekt der Kostenrahmen gemäß DIN 276 der
      Technischen Ausstattung einschließlich der Küchentechnik, der
      Fördertechnik und der Veranstaltungstechnik erarbeitet wurde. 6.5 - 3 Pkt.
      erhält ein Referenzprojekt, wenn dessen Gesamtkosten nach DIN 276 KG 100 –
      700 (brutto) mindestens 40 000 000 EUR betragen und für dieses
      Referenzprojekt das Bedarfsprogramm einschließlich des Kostenrahmens gemäß
      DIN 276 erarbeitet wurde und die Bauausführung dieses Projektes bereits
      begonnen wurde. Die Bearbeitung des Projektes nach Abschluß des
      Bedarfsprogramms kann auch durch Dritte erfolgen. 6.6 - 10 Pkt. werden
      einmalig zusätzlich vergeben, wenn mindestens eine Referenz die
      Bedarfsplanung für den Neubau einer Bibliothek ausweist. In der Summe
      aller Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote nein

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in
      den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur
      Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
      14217E70001

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
      Unterlagen bzw. der Beschreibung
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      11.4.2012 - 12:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

      VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Zusätzliche Angaben
      1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggeber
      erstellten Bewerberbogens einzureichen; formlose Bewerbungen werden nicht
      berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren
      vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und
      nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar
      unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html.
      Der Dateiname lautet: Bewerberbogen
      109_ZLB_Bedarfsprogramm.
      2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von
      allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag
      einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der
      Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des
      Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in
      gleichem Maße für verbundene Unternehmer,
      2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss
      pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig
      ausgefüllt werden. In Abweichung zu
      III.1.1) betragen die vom
      Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der
      Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 500 000 EUR
      für sonstige Schäden,
      2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3
      Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei
      Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den
      einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den
      Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2
      Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen,
      3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der
      Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige
      Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im
      Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der
      Bewerbergemeinschaft einstehen wird,
      4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der
      Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen
      der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und
      Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der
      jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,
      dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im
      Auftragsfall zur Verfügung stellen wird,
      5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden,
      dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen
      nicht zulässig,
      6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige
      Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von
      Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein,
      7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest
      verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber
      "VOF-Vergabeverfahren 109_ZLB_Bedarfsprogramm" gekennzeichnet bei der
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS
      1-1/V S 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis
      auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur
      auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt,
      8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis
      zum 3.4.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt
      nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von
      der unter Ziffer
      I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden
      anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten
      Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht,
      9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur
      Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.

      VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 309013-8316
      Fax: +49 309013-7613

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird
      hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).

      VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erteilt
      Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 309013-8316
      Fax: +49 309013-7613

      VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      6.3.2012
  • Tender result notice

    maximize

    • Bekanntmachung vergebener Aufträge
      Lieferauftrag
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
      Fehrbelliner Platz 2
      Zu Händen von: Frau Haase oder Frau Gentz
      10707 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 3090139-3307/-3308
      E-Mail: Einkauf-FBT-Hochbau@senstadtum.berlin.de
      Fax: +49 3090139-3301
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:
      http://www.stadtentwicklung.berlin.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Bedarfsprogramm Neubau für die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek
      (ZLB); Umsetzung des Masterplans.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Lieferauftrag
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin,
      DEUTSCHLAND.
      NUTS-Code DE300

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Gegenstand des Auftrages ist die Erstellung eines Bedarfsprogramm für
      einen Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), die derzeit
      auf 3 Standorte verteilt ist:
      — Haus Berliner Stadtbibliothek (BStB),
      — Haus Amerika-Gedenkbibliothek (AGB),
      — zusätzlich angemietete Außenmagazine.
      Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin hat einen Masterplan für
      ihre Entwicklung in den nächsten 3 Jahrzehnten erarbeitet und dabei in
      Form eines ersten Raum- und Funktionsprogramms ihren idealtypischen
      räumlichen Bedarf formuliert.
      Im Publikumsbereich der ZLB (Profil: Universalbibliothek) werden ca. 27
      000 m² Präsentationsflächen für Medien und weitere 14 000 m² Service- und
      Funktionsbereiche einschließlich der Aufenthaltsflächen für ca. 10 000
      Besucher/innen täglich als erforderlich eingestuft, von denen knapp 4 000
      m² im geplanten Humboldt-Forum realisiert werden.
      Des weiteren müssen für Archivierungszwecke ca. 15 000 m² Magazinflächen
      zur Verfügung stehen. Außerdem sind für Mitarbeiter/innen und technische
      Hintergrundbereiche ca. 11 000 m² konzipiert. In diesen Flächen sindca. 5
      000 m² Büroflächen enthalten, welche direkt an die Publikumsbereiche
      anschließen.
      Die Flächenanalyse ergibt einen Gesamtflächenbedarf für die ZLB von ca. 67
      000 m², der mit 4 000 m² im Humboldt-Forum sowie der restlichen Fläche in
      dem Bibliotheksneubau realisiert werden soll.
      Der Neubau soll auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof
      errichtet werden. Das zu bebauende Grundstück wird im Rahmen einer
      städtebaulischen Qualifizierung festgelegt.
      Der Umfang des Auftrages umfasst den Neubau mit einem Raumbedarf von rd.
      63 000 m² Nutzfläche und rd. 100 000 m² Bruttogeschossfläche.
      Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 270 000 000 EUR geschätzt.
      Für das Bauvorhaben werden dem Auftragnehmer das Raumprogramm, das
      Funktionsprogramm, das Ausstattungsprogramm und die Betriebsbeschreibung
      zur Verfügung gestellt.
      Durch den Auftragnehmer sind die notwendigen Technik- und Verkehrsflächen
      zu ergänzen und das Bedarfsprogramm auf der Grundlage dieser Daten sowie
      der Angaben der weiteren Projektbeteiligten mit der Kostenermittlung für
      die Kostengruppen 100 bis 700 zu erstellen. Neben den Kosten des Gebäudes
      sind dabei auch die Kosten der Herrichtung und Erschließung, der
      Ausstattung, der Außenanlagen und der Technischen Ausstattung der
      Anlagengruppen 1 bis 8 einschließlich Küchen-, Förder- und
      Veranstaltungstechnik zu ermitteln.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71241000, 71210000, 71312000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Offen

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Qualität der geplanten Projektorganisation und Leistungsfähigkeit des
      Teams. Gewichtung 15
      2. Qualität zur Herangehensweise zur Flächenermittlung. Gewichtung 15
      3. Qualität zur Herangehensweise zur zur Kostenermittlung. Gewichtung 30
      4. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebotes. Gewichtung 40

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      Auftragsbekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 048-079072 vom 9.3.2012

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      9.8.2012

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
      Zuschlag erteilt wurde
      DU Diedrichs AG & Co.KG
      Dorotheenstraße 68
      10117 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: info@du-diedrichs.de
      Telefon: +49 30315898730
      Internet-Adresse: www.du-diedrichs.de
      Fax: +49 30315898788

      V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 309013-8316
      Internet-Adresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax: +49 309013-7613

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird
      hingewiesen.

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erteilt
      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Str. 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 309013-8316
      Internet-Adresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax: +49 309013-7613

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      9.8.2012
  • Map

    maximize

  • Guarantee

    competitionline is not responsible for mistakes, omissions, interruptions, deletions, defects or delays within a company or in the transmission of disruptions of the communication connection or theft, destruction or changes of the information transmitted by the user or the forbidden access to this information. competitionline is not to be held responsible for technical malfunctions or other problems in computer systems, servers or providers, software, disturbances in emails which result from technical problems or overload of the internet and/or the internet web page of competitionline. Please read our Terms of Use.


Advertisement