Wettbewerbsbekanntmachung
Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Bundesrepublik Deutschland - Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung - vertreten durch: Freie Hansestadt Bremen - Die
Senatorin für Finanzen - Geschäftsbereich Bundesbau
Hanseatenhof 5
28195 Bremen
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse(n):
Elektronischer Zugang zu Informationen: http://www.competitionline.com/
wettbewerbe/102643
Weitere Auskünfte erteilen: genius loci architekturcontor - Dietrich
Hartwich Architekt BDA
Deichstraße 19
20459 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 40378266
E-Mail: contor@geniusloci-hh.de
Fax: +49 40378331
Internet-Adresse: http://www.competitionline.de/wettbewerbe/102643
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)
verschicken: genius loci architekturcontor - Dietrich Hartwich Architekt
BDA
Deichstraße 19
20459 Hamburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 40378266
E-Mail: contor@geniusloci-hh.de
Fax: +49 40378331
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Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: genius loci
architekturcontor - Dietrich Hartwich Architekt BDA
Deichstraße 19
20459 Hamburg
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Telefon: +49 40378266
E-Mail: contor@geniusloci-hh.de
Fax: +49 40378331
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
1.3) Haupttätigkeit(en)
Umwelt
1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer
öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber:
Johann-Heinrich von Thünen-Institut Bremerhaven.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Institut für Fischereiökologie und Institut für Seefischerei.
NEUBAU EINES LABOR- UND BÜROGEBÄUDES MIT FISCHTECHNIKUM.
Der Wettbewerb ist gemäß VOF 2009 Kapitel 2 und RPW 2008, § 3 (2) als
nicht offener, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb ausgeschrieben
für 20 Teilnehmerteams, mit einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren. Das
Verfahren ist gem. RPW, §1(4) anonym. Wettbewerbssprache ist deutsch. Es
handelt sich um ein interdisziplinäres Verfahren mit 20 Teilnehmerteams
als Arbeitsgemeinschaften bestehend aus Architekten, in der Funktion des
Generalplaners, und Ingenieuren für technische Gebäudeausrüstung.
Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer Bremen und Ingenieurkammer
Bremen hat beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb ist unter der Nummer
01/2012 registriert.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Vorentwurfsplanung und die
Vorplanung der gebäudetechnischen Ausrüstung für den Neubau des Johann
Heinrich von Thünen -Instituts Bremerhaven (vTI-Bremerhaven), dessen
Raumbedarf gemäß der vorab erstellten Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau)
und nach baufachlicher Prüfung mit einer Nutzfläche von 6 149 m2 (NF 1-7,
gemäß DIN 277) zuzüglich einer Außenlagerfläche von 500 m² definiert
wurde.
ANLASS UND ZIEL DES WETTBEWERBS.
Geplant ist der Neubau eines Labor- und Bürogebäudes mit Fischtechnikum
für die Johann-Heinrich von Thünen-Institute für Fischereiökologie und
Seefischerei am Standort Bremerhaven. Mit dem Schwerpunkt in der
Durchführung spezieller fischereibiologischer, biologischer, chemischer
und genetischer Forschungsarbeiten sind verschiedenste Laboratorien, Mess-
und Untersuchungsräume sowie spezielle Versuchseinrichtungen für die
wissenschaftliche Arbeit erforderlich.
Das Institut Fischereiökologie (FOE) betreibt im Auftrag des BMELV
ökologisch orientierte interdisziplinäre Forschung, Überwachung
(Monitoring) im Rahmen der regionalen Meeresschutzkonventionen und
EU-Richtlinien und Risikobewertung im Bereich Meeresumwelt, sowie der
Aquakultur und Binnenfischerei.
Das Institut für Seefischerei (SF) erarbeitet die biologischen und
ökonomischen Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen
Ressourcen im Meer als Entscheidungshilfen für die Aufgaben des BMELV
innerhalb der gemeinsamen Fischereipolitik der EU und mariner
Konventionen, deren Mitglied Deutschland ist. Für Probeentnahmen und
Felduntersuchungen dienen den Instituten zwei Forschungsschiffe ("Walter
Herwig III" und "Solea").
Der Standort für den geplanten Neubau des Institutsgebäudes für die
Johann-Heinrich von Thünen-Institute in Bremerhaven an der Herwigstraße
liegt in der Nähe des Areals "Schaufenster Fischereihafen". Dieses Gebiet,
in dem vor 15-20 Jahren noch Fischerei- und Werftenbetriebe angesiedelt
waren, hat sich zwischenzeitlich zu einem gemischt genutzten Quartier aus
Dienstleistung, Gewerbe sowie Forschung und Entwicklung gewandelt. In den
im ehemaligen Fischereihafen vorhandenen historischen 1- und
2-geschossigen Gewerbehallen haben sich darüber hinaus konsum- und
tourismusbezogene Gewerbebetriebe etabliert, die ebenfalls von der
Attraktivität der Umgebung profitieren.
Das Grundstück für den Neubau des Instituts liegt mit seiner Hafenkaje
direkt am Hafenbecken "Fischereihafen I". Die Weser bzw. die Nordsee kann
vom Fischereihafen aus über die Doppelschleuse und den Geestevorhafen
erreicht werden. Die Kajen im Fischereihafen werden von
Forschungsschiffen, Museumsschiffen und anderen gewerblich oder privat
genutzten Schiffen und Booten belegt.
Da für Bauten des Bundes Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine bedeutende
Rolle spielen, sind diese Themen im Rahmen des Wettbewerbs zu
berücksichtigen. Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit in Planung,
Ausführung und Betrieb, die Minimierung der Lebenszykluskosten und die
Optimierung der Energieeffizienz der Gebäude werden vorausgesetzt. Eine
Unterschreitung der Anforderungen der EnEV 2009 (Jahresprimärenergiebedarf
- 20 %, mittlerer Wärmedurchgangskoeffizient - 30 % ist Vorgabe für die
Umsetzung des Projektes. Vor diesem Hintergrund ist für das geplante
Neubauprojekt eine in Funktionalität und Gestaltung sowie mit Blick auf
Energieeffizienz und Nachhaltigkeit angemessene Entwurfslösung zu finden.
Besondere Beachtung wird auf Grund der Grundstückssituation an der
Hafenkante und der klimatischen Bedingungen der Ausbildung bzw. Robustheit
der Fassade/Außenhaut geschenkt.
In Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung wurde vereinbart, kreative Entwurfsideen für eine
optimale baulichfunktionale Lösung für den Neubau über einen
Architektenwettbewerb zu finden.
Die festgesetzten und genehmigten Kosten der ES-Bau sind als Kosten und
Abrechnungsobergrenze für das Projekt zwingend einzuhalten und bereits im
Wettbewerbsentwurf als wesentliche Vorgabe zu beachten.
Die Bewerbungsunterlagen sowie ggf. bei genius loci eingehende Fragen mit
Antworten können direkt im Internet runtergeladen werden unter:
http://www.competitionline.com/wettbewerbe/102643.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000, 71300000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des Europäischen
Wirtschaftsraums (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien des
WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) und
ergänzender Abkommen.
Die Auswahl der 20 Wettbewerbsteilnehmer erfolgt mittels eines offenen
Bewerbungsverfahrens, wobei:
— 13 Teilnehmer aus der Kategorie – "Bewerber mit aufgabenbezogener
Bauerfahrung" (Anforderungen s.u.) ausgewählt werden.
Für die folgenden Kategorien finden Losverfahren statt:
— 3 Teilnehmer aus der Kategorie – "mittleres Büro" (Anforderungen s.u.),
— 2 Teilnehmer aus der Kategorie – "Berufsanfänger" (Anforderungen s.u.),
— 2 Teilnehmer aus der Kategorie – "kleines Büro" (Anforderungen s.u.).
Der Bewerbung sind Unterlagen beizufügen, die aufzeigen, dass das
Bewerberteam über die Qualifikation als Architekt und Ingenieur für
Technische Gebäudeausrüstung (HOAI § 33 + 53) verfügt und die
Bewerbungsformblätter sind zwingend zu verwenden und komplett auszufüllen.
Die Bewerbungsunterlagen sowie ggf. bei genius loci eingehende Fragen mit
Antworten können direkt im Internet runtergeladen werden unter:
http://www.competitionline.com/de/wettbewerbe/102643.
In diesen Formblättern sind anzugeben:
FORMBLATT 1.1 + 1.2 BEWERBER - DATEN und 1.3 ERKLÄRUNG auszufüllen von
allen Bewerbern.
Die Angaben sind von jedem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft (Architekt und
Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung) gesondert im jeweiligen
Formblatt auszufüllen.
— Angaben über Personen- und bürobezogene Daten des Bewerbers
(Bürobezeichnung, Ansprechpartner, Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail,
Internetadresse, rechtlicher Status, Jahr der Bürogründung, Anzahl
Mitarbeiter differenziert nach Ingenieuren/sonstigen und
Angestellte/Freie),
— Angabe, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen bestehen
oder ob und auf welche Art, bezogen auf diesen Auftrag eine Zusammenarbeit
mit anderen Unternehmen in relevanter Weise besteht (Unternehmensstruktur;
Beteiligungen, Niederlassungen etc.). (gem. VOF § 4, Ziffer 2),
— Angabe der Personen, die im Falle der Auswahl zur Teilnahme an diesem
Wettbewerb die Leistung tatsächlich erbringen (Name +
Berufsbezeichnung/Qualifikation),
— Formlose Erklärung, dass nach § 4 Ziffer 9 VOF keine diesbezüglichen
Ausschlussgründe vorliegen,
— Benennung des verantwortlichen Projektpartners (in diesem Fall der
Architekt).
Anforderungen an die Bewerber mit "AufgabenbezogeneR Bauerfahrung" UND
"MITTLERES BÜRO".
FORMBLATT 2.1 - 2.3 PROJEKTE ARCHITEKTEN.
— Es sind 3 Projekte zwingend vorzustellen -.
Angaben in vorgegebenen Formblättern zu 3 realisierten Projekten, die vom
Architekten (oder vom Planungsteam gemeinsam) entsprechend HOAI § 33,
mindestens LP 2-5, bearbeitet wurden. Auszufüllen vom Architekten im
Bewerberteam mit "aufgabenbezogener Bauerfahrung" und "mittlere Büros".
Für jedes Projekt Angaben zu:
— Auftraggeber/ Bauherr mit Ansprechpartner (Name, Adresse, Telefonnummer)
- Projekt mit Name und Funktion/Nutzung (falls zutreffend: mit Angabe zu
Labortypen (S1/S2)/ Fischtechnikum), mit kurzer Beschreibung der für die
Auswahl relevanten Aspekte (s.u. Auswahlkriterien) mit Angabe des
Standortes, dem Planungs- und Errichtungszeitraum und der Größe in m² BGF
Neubau und mit Angabe welchen Umfang ggf. Sanierung und Umbaumaßnahmen
betrafen,
— die Gesamtbausumme (Bausumme Brutto, ohne Grundstücks- und
Baunebenkosten bezogen auf die angegebene BGF) getrennt für Neubau und
Maßnahmen im Bestand,
— Auszeichnungen und Preise, die für das vorgestellte Projekt erzielt
wurden,
— Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt vom Bewerber erbracht
wurden (mind. erbracht LP 2–5, § 33 HOAI Gebäude).
Die Bewerbungsformblätter sind vollständig auszufüllen und
rechtsverbindlich zu unterschreiben.
Zusätzlich zu den Formblättern sollen die 3 Projekte informell in einem
Umfang von max. 10 Seiten DIN A4 (max. Format A3 auf A4 gefaltet) -
einseitig mit Zeichnungen und Fotos vorgestellt werden. Weiterhin können,
unabhängig von den drei in den Formblättern 2.1 – 2.3 vorgestellten
Projekten, weitere Projekte des Bewerbers in einem Umfang von max. 6
Seiten DINA 4 (max. Format A3 auf A4 gefaltet) – einseitig dargestellt
werden, um die gestalterische Qualität des Bewerbers zu vermitteln. Diese
Unterlagen sollen dem Auswahlgremium einen Einblick auch in die
gestalterische Detailarbeit des Bewerbers - möglichst am ausgeführten
Projekt - ermöglichen.
Für jedes der 3 Projekte sollte ein Referenzschreiben des Auftraggebers
oder Bauherrn beigefügt werden, das Auskunft gibt über die Qualität der
Zusammenarbeit und die Leistungsfähigkeit, Projekte im Zeit- und
Kostenrahmen durchführen zu können.
FORMBLATT 2.4 - 2.5 PROJEKTE - INGENIEUR TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG.
— Es sind 2 Projekte zwingend vorzustellen -.
NUR auszufüllen von Ingenieuren für Technische Gebäudeausrüstung die sich
mit Architekten der Kategorie "Bewerber mit aufgabenbezogener
Bauerfahrung" oder "mittlere Büros" bewerben:
Angaben in vorgegebenen Formblättern zu 2 realisierten Projekten (die
nicht identisch sein müssen mit den Projekten 2.1-2.3), die vom Ingenieur
für technische Gebäudeausstattung (oder vom Planungsteam gemeinsam)
entsprechend HOAI § 53, mindestens LP 2-5, Anlagengruppen 1-3 bearbeitet
wurden.
Auszufüllen vom Ingenieur im Bewerberteam mit "aufgabenbezogener
Bauerfahrung" und "mittlere Büros".
Für jedes Projekt Angaben zu:
— Auftraggeber/ Bauherr mit Ansprechpartner (Name, Adresse, Telefonnummer)
- Projekt mit Name und Funktion/Nutzung, mit Angabe, ob es sich um eine
Neubaumaßnahme oder eine Sanierung bzw. beides handelt (falls zutreffend:
Angabe zu Labortypen (S1/S2)/ Fischtechnikum), mit dem Standort, dem
Planungs- und Errichtungszeitraum und der Größe in m² BGF Neubau und mit
Angabe welchen Umfang ggf. Sanierung und Umbaumaßnahmen betrafen,
— Angabe welche Anlagengruppen geplant/ausgeführt wurden (mind. erbracht
Anlagengruppen 1-3),
— Erläuterungen zum energetischen und gebäudetechnischen Konzept,
— Auflistung der Maßnahmen in Hinblick auf besondere Energieeffizienz:
z.B. Übererfüllung der gesetzlichen Mindestanforderung (EnEV 2009),
Einsatz erneuerbarer Energien, etc,
— die anteiligen Koste an der Gesamtbausumme für die Gebäudetechnik
(Brutto, ohne Baunebenkosten bezogen auf die angegebene BGF) getrennt für
Neubau und Maßnahmen im Bestand,
— Auszeichnungen und Preise, die für das vorgestellte Projekt erzielt
wurden,
— Leistungsphasen, die für das vorgestellte Projekt vom Bewerber erbracht
wurden (mind. erbracht LP 2 – 5, § 53 HOAI / Anlagengruppen 1-3).
Die Bewerbungsformblätter sind vollständig auszufüllen und
rechtsverbindlich zu unterschreiben.
Zusätzlich zu den Formblättern sollte für jedes der 2 Projekte ein
Referenzschreiben des Auftraggebers oder Bauherrn beigefügt werden, das
Auskunft gibt über die Qualität der Zusammenarbeit und die
Leistungsfähigkeit, Projekte im Zeit- und Kostenrahmen durchführen zu
können.
Junge und Kleine Büros müssen die Projektblätter (FORMBLATT 2.1-2.5) nicht
ausfüllen.
ANFORDERUNG AN DIE BEWERBER DER KATEGORIE "BERUFSANFÄNGER".
Diese Anforderung muss nur von den Architekten im Bewerberteam erbracht
werden.
Zur Kategorie 'Berufsanfänger' zählen Bewerberteams, in denen der
beteiligte Architektenpartner einen Hochschulabschluss frühestens aus dem
Jahr 2002 nachweist, wobei eine Kopie der Diplomzeugnisse aller
Büroinhaber, Teilhaber und Entwurfsverfasser des Architekturbüros
einzureichen ist.
ANFORDERUNG AN DIE BEWERBER DER KATEGORIE "KLEINES BÜRO".
Diese Anforderung muss nur von den Architekten im Bewerberteam erbracht
werden.
Zur Kategorie 'Kleines Büro' zählen Bewerberteams in denen der beteiligte
Architektenpartner ein Büro unterhält, in dem maximal 5 angestellte
Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur beschäftigt
sind. (Weitere sonstige Mitarbeiter sind hier nicht relevant).
Kleine Büros müssen eine Erklärung ihres Steuerberaters einreichen, dass
das Büro maximal 5 angestellte Architekten bzw. Absolventen der
Fachrichtung Architektur im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre
beschäftigt hat. Sollte der Bewerber keinen Steuerberater beauftragt
haben, ist eine verbindliche Eigenauskunft einzureichen.
ZUSÄTZLICHE UNTERLAGEN, entsprechend § 5 VOF, die zwingend von den
Bewerbern eingereicht werden müssen:
Alle Bewerber haben einzureichen:
— Nachweis der beruflichen Qualifikation des Bewerberteams (Architekt und
Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung) gemäß den Angaben zum
Vorbehalt für einen besonderen Berufsstand (s. Abschnitt
III.2)). Eine
entsprechende Kopie des Nachweises ist beizufügen,
— jeweils eine Projektliste des Architekten und des Ingenieurs für
Technische Gebäudeausrüstung der (bis zu) letzten 10 Jahre mit
Kenntlichmachung der Projekte, die mit der Aufgabenstellung vergleichbar
sind,
— Erklärung, des Architekten und des Ingenieurs für Technische
Gebäudeausrüstung dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einem in der
EU zugelassenen Haftpflichtversicherer besteht, mit Kopie des
Versicherungsscheins, oder eine Erklärung des Versicherers, dass ein
Versicherungsschutz bis zu den geforderten Versicherungssummen im Falle
der Beauftragung gewährt wird. Bei einer Beauftragung im Anschluss an den
Wettbewerb ist ein Versicherungsschutz mit einer Deckungssumme von
mindestens 2 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden und 1 000 000
EUR für Sach- und Vermögensschäden, nachzuweisen.
Juristische Personen haben zusätzlich einzureichen:
Nachweis über den satzungsgemäßen Geschäftszweck durch Auszug aus dem
einschlägigen Register, sowie eine Erklärung, welcher Gesellschafter oder
bevollmächtigter Vertreter und welcher für die Bearbeitung der
Wettbewerbsaufgabe verantwortliche Mitarbeiter die an natürliche Personen
gestellten Zulassungskriterien erfüllt.
Über den o.g. Umfang hinausgehende Unterlagen werden für die Auswahl nicht
berücksichtigt. Bewerbungen per Fax und Email sind nicht zulässig.
AUSWAHLKRITERIEN.
Als Erstes erfolgt eine Prüfung ALLER EINGEGANGENEN BEWERBUNGEN bezüglich
der formalen Anforderungen:
1. fristgerechter Eingang,
2. Zulässigkeit der Bewerbung gem.
III.2),
3. Vollständigkeit der einzureichenden Unterlagen,
4. vollständig ausgefüllte Formblätter 1.1 + 1.2 + 1.3 sowie für
Bewerbungen der Kategorie "BEWERBER MIT AUFGABENBEZOGENER BAUERFAHRUNG"
und "BEWERBER MITTLERES BÜRO",
5. vollständig ausgefüllte Formblätter 2.1 - 2.3 und 2.4 + 2.5.
Die Auswahl der 13 Teilnehmer aus der Rubrik BEWERBER MIT
AUFGABENBEZOGENER BAUERFAHRUNG erfolgt in einem ersten Schritt in Form der
Punktevergabe und in einem zweiten Schritt durch ein von der Ausloberin
berufenes Gremium, in dem mindestens zur Hälfte Fachleute mit einer den
Teilnehmern abverlangten Berufsqualifikation vertreten sein werden. Die
freien Architekten und Ingenieure im Auswahlgremium sind nicht identisch
mit den benannten freien Fachpreisrichtern.
Voraussetzung für die Begutachtung durch das Auswahlgremium ist das
Erreichen einer Mindestpunktezahl, die aus den 5 Referenzprojekten
ermittelt wird und die gewährleistet, dass das Bewerberteam innerhalb der
3 präsentieren Projekte des Architekten bzw. der 2 präsentierten Projekte
des Ingenieurs, Gebäude vergleichbarer Nutzung und Größenordnung in den
letzten 8 Jahren verantwortlich geplant hat.:
Punkte werden vergeben für folgende Projekteigenschaften:
Für die 3 Projekte (Formblätter 2.1 – 2.3) für die vom Architekten
mindestens die LP 2-5 gem. HOAI § 33 (Gebäude) erbracht sein muss:
Punkte je Projekt:
NUTZUNGSART: Gebäude mit Labornutzung in Form von S1 oder S2 Laboren: 5
Punkte oder Gebäude mit sonstiger Nutzung: 1 Punkt.
GRÖSSE: mind. 6 000 m² BGF Neubau (ohne Tiefgarage) 3 Punkte oder mind. 3
000 m² BGF Neubau (ohne Tiefgarage) 2 Punkte.
FERTIGSTELLUNG in 2004 oder später 1 Punkt.
Für die 2 Projekte für die vom Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung
mindestens die LP 2-5 gem. HOAI § 53, für die Anlagengruppen 1-3 erbracht
sein muss:
NUTZUNGSART: Gebäude mit Labornutzung in Form von S1 oder S2 Laboren: 5
Punkte oder Gebäude mit sonstiger Nutzung: 1 Punkt.
GRÖSSE: mind. 6 000 m² BGF Neubau (ohne Tiefgarage) 3 Punkte oder mind. 3
000 m² BGF Neubau (ohne Tiefgarage) 2 Punkte.
FERTIGSTELLUNG in 2004 oder später 1 Punkt.
Die maximale Punktezahl beträgt für:
— die 3 Referenzprojekte des Architekten: 27 Punkte,
— die 2 Referenzprojekte des Ingenieurs für technische Gebäudeausstattung:
18 Punkte.
Alle Bewerberteams mit:
— mindestens 18 Punkten für den Architekten und,
— mindestens 13 Punkten für den Ingenieur für technische
Gebäudeausstattung werden vom Auswahlgremium begutachtet.
Für den Fall der Nichterreichung der 13 ausgeschriebenen Teilnehmerplätze
für ‚Bewerber mit aufgabenbezogener Bauerfahrung’ werden auch die Bewerber
mit der nächstniedrigeren Punktezahl (= mind. 17 Punkte für den
Architekten und mindestens 12 Punkte für den Ingenieur) vom Auswahlgremium
begutachtet.
Aus dem Bewerberkreis mit einer geringeren Punktzahl (= Bewerber
‚mittleres Büro’) werden 3 Wettbewerbsteilnehmer gelost (s.u.
Losverfahren).
Das Auswahlgremium berücksichtigt folgende Aspekte mit unterschiedlicher
Wichtung:für die Architektur:
— die architektonische Haltung bezogen auf die Gesamt-Aufgabenstellung 40
%,
— die städtebauliche Konfiguration und Einfügung des Bauwerks in die
Umgebung 20 %,
— die Integration regenerativer Energiequellen in die Architektur 20 %,
für die Gebäudetechnik:
— ein schlüssiges energetisches und gebäudetechnisches Gesamtkonzept 20 %.
Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen/Preise können auch Beachtung finden.
Auch wird die Erfahrung, des Bewerbers ein vergleichbares Gebäude
realisiert zu haben und dieses mit allen Anforderungen der behördlichen
Abstimmungen und Koordination abzuwickeln, Beachtung finden und die
eingereichte Übersicht der Projekte der letzten 10 Jahre wird ebenfalls
zur Beurteilung hinzugezogen. Bei einer großen Anzahl an Bewerbungen
behält sich das Gremium eine abschließende Losziehung vor.
LOSZIEHUNG.
Die Auswahl von je 2 Teilnehmern aus den Kategorien.
— "Berufsanfänger" und "Kleines Büro" und die Auswahl von 3 Teilnehmern
aus der Kategorie,
— "mittleres Büro" erfolgt in Form einer Losziehung. Es wird für jede
Kategorie ein eigener Lostopf eingerichtet. Die Losziehung findet unter
Aufsicht eines von der Ausloberin unabhängigen Beamten statt.
Bei fehlenden Nachweisen oder falschen Angaben bleibt ein Ausschluss von
der Wettbewerbsteilnahme vorbehalten. Für diesen Fall oder wenn ein
ausgewählter Bewerber seine Teilnahme bis zum genannten Datum nicht
bestätigt, werden Nachrücker (getrennt für "Bewerber mit aufgabenbezogener
Berufserfahrung", Bewerber der Rubrik junges Büro und Bewerber der Rubrik
kleines Büro) in einer Reihenfolge festgelegt und zur Teilnahme
zugelassen. Die eingereichten Unterlagen der Bewerber werden nicht
zurückgesandt. Alle Bewerber erhalten eine Information per E-Mail über das
Ergebnis.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Zur Bewerbung für die Teilnahme am Wettbewerb zugelassen sind gem. VOF §
19 Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Ingenieuren für technische
Gebäudeausstattung. Der Architekt soll als verantwortlicher
Ansprechpartner für den Auftraggeber benannt werden.
Die Berechtigung zur Teilnahme:
— NATÜRLICHE Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates
als Architekten (HOAI Leistungsbild im Bereich §§ 33) und als Ingenieure
für technische Gebäudesausrüstung (HOAI Leistungsbild im Bereich § 53)
tätig sind und dementsprechend gemäß den jeweiligen Vorschriften ihres
Heimatlandes zum Führen der Berufsbezeichnung berechtigt sind. Ist in dem
jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so
erfüllt die fachliche Anforderung wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis
oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung bezogen auf
Mitgliedsstaaten der EU nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist
und der berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt
tätig zu werden,
— JURISTISCHE Personen, sofern sie einen für die Durchführung der Aufgabe
Verantwortlichen benennen, die an natürliche Personen gestellten
Anforderungen erfüllt.
Die Bewerber müssen bauvorlageberechtigt nach § 65 der Bremischen
Landesbauordnung vom 6.10.2009 sein.
Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahme von Mitgliedern der
Arbeitsgemeinschaft, auch einzelner Mitglieder einer Bürogemeinschaft
(Partner, Freie Mitarbeiter oder Angestellte) haben das Ausscheiden der
gesamten Arbeitsgemeinschaft zur Folge. Eine Mehrfachbewerbung ist auch
eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers. Die
Voraussetzungen für die Teilnahmeberechtigung müssen am Tag der
Einreichungsfrist erfüllt sein.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Geplante Teilnehmerzahl: 20
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Kriterien werden in der Auslobungsunterlage bekannt gegeben.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
15.5.2012 - 12:00
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 15.5.2012 - 12:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber
Tag: 11.6.2012
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Ausgelobte Summe gesamt: 200
000,00 EUR (exklusive Mehrwertsteuer) davon Preissumme 158 000,00 EUR und
Bearbeitungssumme 42 000,00 EUR:
1. Preis: 63 200,00 EUR,
2. Preis: 39 500,00 EUR,
3. Preis: 23 700,00 EUR,
4. Preis: 15 800,00 EUR
Anerkennung: 7 900,00 EUR,
Anerkennung: 7 900,00 EUR.
Das Preisgericht ist berechtigt, eine andere Aufteilung der Preissumme
gemäß RPW 2008, § 7 (2) vorzunehmen.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Ein Teil der gemäß RPW 2008 ermittelten Wettbewerbssumme (42 000,00 EUR)
wird als Bearbeitungssumme zu gleichen Teilen an die 14 Teilnehmerteams,
deren Entwürfe außerhalb der Preis- und Anerkennungsgruppe verbleiben für
die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen und bei
Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit ausgezahlt: je
Teilnehmerteam beträgt die Bearbeitungssumme 3 000,00.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an
einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /
den Auftraggeber bindend: nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Prof. Susanne Gross, Architektin, Köln
2. Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Gerhard Hausladen, Kirchheim
3. Prof. Manfred Schomers, Architekt, Bremen
4. Ingrid Spengler, Architektin, Hamburg
5. N.N. Ingenieur energetische/nachhaltige Planung
6. PD Dr. Reinhold Hanel, Direktor und Professor, Leiter des von
Thünen-Instituts für Fischereiökologie, Hamburg
7. Dipl.-Ing. Volker Holm, Stadtrat, Dezernat VI, Magistrat der Stadt
Bremerhaven
8. Dr. Gerd Kraus, Leiter des von Thünen-Instituts für Seefischerei,
Hamburg
9. Ralf Poss, Ministerialdirigent, Unterabteilungsleiter B2, Bundesbauten
im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Bonn
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Hinweis zu
IV.5.3) und
IV.5.4).
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren
Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß RPW 2008 § 6 (2).
Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und
entsprechend der RPW 2008 § 8 (2) eins der Preisträgerteams mit der
weiteren Bearbeitung des Projektes beauftragen, sofern kein wichtiger
Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die
dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird. Die Ausloberin
behält sich gemäß VOF, § 15 vor, insbesondere zur Gewährleistung der
Einhaltung der fixierten Baukosten im Anschluss an die
Preisgerichtsentscheidung ein Verhandlungsverfahren unter den Preisträgern
durchzuführen.
Art und Umfang der Beauftragung werden sicherstellen, dass die Qualität
des Wettbewerbsentwurfs umgesetzt wird. Sie erstreckt sich i.d.R.
mindestens bis zur abgeschlossenen Ausführungsplanung. (siehe auch
spezifische Hinweise zur weiteren Beauftragung am Ende dieses
Abschnittes).
Die Teilnehmerteams sichern der Ausloberin mit ihrer Teilnahme zu, im
Falle einer Beauftragung die sofortige Projekt-Bearbeitung im Anschluss an
das Wettbewerbsverfahren erbringen zu können. Zur Gewährleistung einer
wirtschaftlichen Realisierung erwartet die Ausloberin insbesondere die
kurzfristige Überarbeitung des zur weiteren Bearbeitung empfohlenen
Entwurfs nach den Empfehlungen des Preisgerichts und die Konkretisierung
wesentlicher baulicher Standards wie auch die Erstellung einer
qualifizierten Kostenschätzung.
Die Ausloberin behält sich vor, sofern ein Teilnehmer aus der Kategorie
"Junges Büro", "Kleines Büro" oder "mittleres Büro" vom Preisgericht zur
weiteren Bearbeitung empfohlen wird, für die Realisierung die
Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Architekturbüro zu fordern. Bei der
Wahl dieses Büros ist eine Zustimmung der Ausloberin erforderlich.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, auf Anforderung des Auftraggebers ein
ausreichend besetztes Büro am Ausführungsort zu errichten und zu
unterhalten. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den
Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten
Preises nicht erneut vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbentwurf in
seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde
gelegt wird.
Vorgaben für die Einhaltung des Baukostenrahmens:
Für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben ist eine Kostenobergrenze für den
Hoch- und technischen Ausbau in Höhe von 26 500 000 EUR (Baukosten KG 300
und 400, einschließlich 5 % für zusätzliche energetische Maßnahmen in der
KG 300 und zuzüglich 19 % MWSt., Kostenstand November 2010) haushaltsmäßig
anerkannt und als bindende Vorgabe für den Planungsprozess definiert
worden.
In diesem Zusammenhang wird die Vorentwurfsplanung des
Wettbewerbsverfahrens als erster Schritt einer kostenbewussten Planung
verstanden. Die Kostenobergrenze ist im Rahmen der Vorentwurfsplanung des
Wettbewerbs bereits sorgfältig zu beachten und mit einer Kostenschätzung
prüffähig zu hinterlegen. Die Kostenanalyse im Rahmen der Vorprüfung wird
bereits erste Aussagen zu den zu erwartenden Kosten der KG 300 und 400
treffen und dem Preisgericht zur Entscheidungsfindung vorlegen.
In einem ebenfalls noch zum Verfahren zählenden zweiten Schritt wird die
Ausloberin, nach der Preisgerichtsentscheidung zunächst eine qualifizierte
Kostenschätzung gemäß DIN 276 aufstellen lassen, da die Einhaltung der
Kostenobergrenze wie auch eine wirtschaftliche Planung Voraussetzung für
die Realisierung und auch für die weitere Beauftragung ist.
Hinweise zur weiteren Beauftragung:
Es ist beabsichtigt, im ersten Schritt eine EW-Bau zu erstellen und die
Leistungsphasen 2-4 unter Anrechnung der Preissumme zu beauftragen.
Weitere Beauftragungen erfolgen im Anschluss an die EW-Bau.Es wird für die
Grundleistungen gemäß der Anlage 11 (zu § 33) HOAI, die Honorarzone IV
unten für die Objektplanung-Gebäude vereinbart.
Für die Honorierung der Grundleistungen der Objektplanung -Technische
Gebäudeausrüstung- gemäß HOAI Anlage 14 (zu § 53 Abs. 1) für die
Anlagengruppen 1 bis 8 werden nachfolgend anlagenbezogene Honorarzonen
vereinbart.
Anlagengruppe und Honorarzone:
1. Abwasser- Wasser- und Gasanlagen: II unten; Aquakultur: III unten,
2. Wärmeversorgungsanlagen - Heizungs- und Fernheizungsanlagen: II unten,
3. Lufttechnische Anlagen, Klimaanlagen- Lüftungsanlagen: III unten,
4. Starkstromanlagen- Niederspannungsanlagen und Netze: II unten;
Starkstromanlagen, Mittel- und Niederspannungs-Schaltanlagen,
Eigenstromerzeugungs- und Umformeranlagen: III unten,
5. Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen und Datentechnikanlagen:
II unten,
6. Förderanlagen - Hebebühnen, Kran- und Aufzugsanlagen: II unten,
7. Nutzungsspezifische Anlagen - Labortechnische Anlagen: III unten,
8. Gebäudeautomation: II unten.
Nebenkosten werden mit 3 % pauschal vergütet.
Hinweis zur Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens:
Es ist beabsichtigt ein Kolloquium Ende Juni 2012 durchzuführen. Die
Abgabe der Entwürfe ist für ca. Mitte August 2012 geplant.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11.4.2012
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| Call for tenders announced | 24.10.2012 | ||
| Result published | 24.10.2012 | ||
| Last updated | 26.04.2013 | ||
| Competition ID | 3-102643 | ||
| Page views | 6530 | ||
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