• DE-12529 Berlin
  • 16.05.2012
  • Tender
  • (ID 105188)

Rollbahnanschlüsse Bund, Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung


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  • Project data

    maximize

    Application deadline 16.05.2012, 10:00 Application deadline
    Procedure Negotiated procedure
    Occupational groups Civil engineers
    Type of building Traffic
    Type of service Objektplanung Verkehrsanlagen / Objektplanung Ingenieurbauwerke / Bauoberleitung, Objektüberwachung
    Language German
    Awarding authority / Client Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Berlin (DE)
    Assignment
    Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH beabsichtigt im Rahmen der Schaffung der Infrastruktur für die Wahrnehmung von protokollarischen Aufgaben und für die Durchführung des politisch-parlamentarischen Flugbetriebs zur Unterbringung des Protokollbereichs und weiterer spezifischer Bundesbauten für das Auswärtige Amt (AA), für das Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) und für das Bundeskanzleramt (BK-Amt) am künftigen Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld, die erforderlichen luftseitigen Infrastrukturen zu realisieren.
    In diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des bestehenden Rollbahnsystems BER vorgesehen, so dass die neuen Anlagen des Bundes an das Rollbahnsystem des Flughafens leistungsstark und optimal angebunden werden können.
    Hierfür sind neue Verbindungsrollbahnen zu schaffen und eine vorhandene Bestandsfläche instandzusetzen. Ergänzend dazu ist die erforderliche Infrastruktur mit Rohrleitungen für die Entwässerung, Rückbau, Sicherung und Umverlegung bestehender Anlagen sowie Interimslösungen zur Anbindung an die Flughafenanlagen im Rahmen der Bauausführung vorgesehen. Weitere wesentliche Leistungen sind die Herstellung von Befeuerungs- und Beschilderungsanlagen einschließlich der tiefbautechnischen Infrastruktur sowie Leitungen der medialen Versorgung im Bereich der Rollbahnen. Für alle o.g. herzustellenden Anlagen ist die Inbetriebnahme durchzuführen.
    Die gegenständliche Leistung umfasst die örtliche Bauüberwachung/Bauoberleitung, die Objektbetreuung und Dokumentation der unter II.2.1) aufgeführten Leistungen. Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.
    Scope of services
    Die Leistungen umfassen hierbei folgende Leistungsbilder und Leistungsphasen (in Anlehnung an die HOAI):
    Örtliche Bauüberwachung sowie die Objektbetreuung und Dokumentation für voraussichtlichen Leistungsumfang (Mengen- bzw. Massenangaben sind ca.-Werte):
    Flugbetriebsflächen:
    — 100 000 m3 Erdarbeiten, Ober- und Mineralboden,
    — 45 000 m2 Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise,
    — 18 500 m2 Asphaltbefestigung im Hocheinbau auf bestehender Beton-Flugbetriebsfläche,
    — 1 000 m2 Schotterrasen in mehrschichtiger Bauweise,
    — 50 000 m2 Rasenansaat.
    Oberflächenentwässerung:
    — 1 500 m Regenwasserfreispiegelkanal bis DN 1.200,
    — 40 Schachtbauwerke bis DN 2.600,
    — 10 000 m² Bodenfilteranlagen, inkl. Einbau von PE-HD Folie.
    Betriebsstraßen:
    — Anpassungen von Betriebsstraßen in Asphaltbauweise im Anschlussbereich an Flugbetriebsflächen.
    Flughafenspezifische Anlagen – Anlagentechnik:
    — Befeuerung und Beschilderung Außenanlagen,
    — 125 St. Feuer mit Steuereinheiten für Einzellampensteuerung und -überwachung,
    — 22 km FLYCY Kabel 3/6 bis 5/10 kV,
    — 15 St. Innenbeleuchtete Rollwegbeschilderungen.
    Flughafenspezifische Anlagen - Tiefbau:
    — 90 Schachtbauwerke,
    — 2 500 m Kabelschutzrohre DN 100/150,
    — 4 500 m Primär - Rohrpakete bis 4x4x DN 100,
    — 40 St. Spülbohrungen 20 m DN 110,
    — 15 St. Rollwegbeschilderungsfundamente.
    Abriss/Rückbau:
    — 38 000 m² Rückbau/Fräsen Flugbetriebsflächen Beton,
    — 2 000 m² Rückbau Nebenflächen (Asphalt bzw. Pflasterung).
    Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.
    Die detaillierte Leistungsbeschreibung wird den ausgewählten Bewerbern mit den Verdingungsunterlagen übersandt.
    Information
    Project address DE-12529 Berlin
    TED document number 122461-2012

  • Tender notice

    maximize

    • Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/17/EG

      Abschnitt I: Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Flughafen Berlin Brandenburg GmbH - Bereich Planung und Bau BBI, z. H.
      Herrn Joachim Korkhaus
      Mittelstraße 5-5a, Zimmer 2.4.05
      Zu Händen von: Herrn Martin Jacob
      12529 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: Rollbahnen-Bund@berlin-airport.de
      Fax: +49 30609173663
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des Auftraggebers: www.berlin-airport.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für
      ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten
      Kontaktstellen
      Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) Haupttätigkeit(en)
      Flughafenanlagen

      I.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
      Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
      Rollbahnanschlüsse Bund, Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
      Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald.
      NUTS-Code DE424

      II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
      dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
      Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
      Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH beabsichtigt im Rahmen der Schaffung
      der Infrastruktur für die Wahrnehmung von protokollarischen Aufgaben und
      für die Durchführung des politisch-parlamentarischen Flugbetriebs zur
      Unterbringung des Protokollbereichs und weiterer spezifischer Bundesbauten
      für das Auswärtige Amt (AA), für das Bundesministerium für Verteidigung
      (BMVg) und für das Bundeskanzleramt (BK-Amt) am künftigen
      Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld, die erforderlichen luftseitigen
      Infrastrukturen zu realisieren.
      In diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des bestehenden Rollbahnsystems
      BER vorgesehen, so dass die neuen Anlagen des Bundes an das Rollbahnsystem
      des Flughafens leistungsstark und optimal angebunden werden können.
      Hierfür sind neue Verbindungsrollbahnen zu schaffen und eine vorhandene
      Bestandsfläche instandzusetzen. Ergänzend dazu ist die erforderliche
      Infrastruktur mit Rohrleitungen für die Entwässerung, Rückbau, Sicherung
      und Umverlegung bestehender Anlagen sowie Interimslösungen zur Anbindung
      an die Flughafenanlagen im Rahmen der Bauausführung vorgesehen. Weitere
      wesentliche Leistungen sind die Herstellung von Befeuerungs- und
      Beschilderungsanlagen einschließlich der tiefbautechnischen Infrastruktur
      sowie Leitungen der medialen Versorgung im Bereich der Rollbahnen. Für
      alle o.g. herzustellenden Anlagen ist die Inbetriebnahme durchzuführen.
      Die gegenständliche Leistung umfasst die örtliche
      Bauüberwachung/Bauoberleitung, die Objektbetreuung und Dokumentation der
      unter
      II.2.1) aufgeführten Leistungen. Zudem sind die Leistungen der
      Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im
      Bedarfsfall sind Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und
      Kontrollprüfungen von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu
      erbringen.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71320000, 71322500, 71240000, 71300000, 71311240, 71322200

      II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein

      II.1.8) Angaben zu den Losen
      Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

      II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
      Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

      II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
      Die Leistungen umfassen hierbei folgende Leistungsbilder und
      Leistungsphasen (in Anlehnung an die HOAI):
      Örtliche Bauüberwachung sowie die Objektbetreuung und Dokumentation für
      voraussichtlichen Leistungsumfang (Mengen- bzw. Massenangaben sind
      ca.-Werte):
      Flugbetriebsflächen:
      — 100 000 m3 Erdarbeiten, Ober- und Mineralboden,
      — 45 000 m2 Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise,
      — 18 500 m2 Asphaltbefestigung im Hocheinbau auf bestehender
      Beton-Flugbetriebsfläche,
      — 1 000 m2 Schotterrasen in mehrschichtiger Bauweise,
      — 50 000 m2 Rasenansaat.
      Oberflächenentwässerung:
      — 1 500 m Regenwasserfreispiegelkanal bis DN 1.200,
      — 40 Schachtbauwerke bis DN 2.600,
      — 10 000 m² Bodenfilteranlagen, inkl. Einbau von PE-HD Folie.
      Betriebsstraßen:
      — Anpassungen von Betriebsstraßen in Asphaltbauweise im Anschlussbereich
      an Flugbetriebsflächen.
      Flughafenspezifische Anlagen – Anlagentechnik:
      — Befeuerung und Beschilderung Außenanlagen,
      — 125 St. Feuer mit Steuereinheiten für Einzellampensteuerung und
      -überwachung,
      — 22 km FLYCY Kabel 3/6 bis 5/10 kV,
      — 15 St. Innenbeleuchtete Rollwegbeschilderungen.
      Flughafenspezifische Anlagen - Tiefbau:
      — 90 Schachtbauwerke,
      — 2 500 m Kabelschutzrohre DN 100/150,
      — 4 500 m Primär - Rohrpakete bis 4x4x DN 100,
      — 40 St. Spülbohrungen 20 m DN 110,
      — 15 St. Rollwegbeschilderungsfundamente.
      Abriss/Rückbau:
      — 38 000 m² Rückbau/Fräsen Flugbetriebsflächen Beton,
      — 2 000 m² Rückbau Nebenflächen (Asphalt bzw. Pflasterung).
      Zudem sind die Leistungen der Sicherheits- und
      Gesundheitsschutzkoordinierung zu erbringen. Im Bedarfsfall sind
      Kontrollvermessungsleistungen (1. Bedarfsposition) und Kontrollprüfungen
      von Bau- und Baustoffgemischen (2. Bedarfsposition) zu erbringen.
      Die detaillierte Leistungsbeschreibung wird den ausgewählten Bewerbern mit
      den Verdingungsunterlagen übersandt.

      II.2.2) Angaben zu Optionen
      Optionen: nein

      II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
      Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

      II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
      Laufzeit in Monaten: 21 (ab Auftragsvergabe)

      Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
      Angaben

      III.1) Bedingungen für den Auftrag

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
      — Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme,
      sowie Mängelbürgschaft in Höhe von 5 % eines in der Europäischen Union
      zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers mit allgemeinem
      Gerichtsstand in Deutschland, ansonsten siehe Vergabeunterlagen.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
      Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
      — Abschlagszahlungen nach Leistungsstand, siehe auch Vergabeunterlagen.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird:
      — Gesellschaft bürgerlichen Rechts, bei der alle Mitglieder
      gesamtschuldnerisch haften, die einen Vertreter benennen. Der
      Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer
      Bewerbergemeinschaft oder dem benannten Vertreter zu unterzeichnen,
      ansonsten siehe Vergabeunterlagen.
      Für den "Teilnahmeantrag" stellt die Vergabestelle ein Formular auf ihrer
      Internetseite
      http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zur
      Verfügung, das von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werden
      soll.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:
      Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
      Darlegung der besonderen Bedingungen: — Das einzusetzende Personal muss
      bei Leistungsbeginn gemäß § 7 LuftSiG sicherheitsüberprüft sein,
      — Der Angebotspreis ist ein Pauschalfestpreis.

      III.2) Teilnahmebedingungen

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und
      Nachweise sind von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der
      Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Verweis auf frühere
      Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen
      Bewerbern/Bewerbergemeinschaften wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise
      gestattet; der Gleichwertigkeitsnachweis ist mit der Bewerbung vorzulegen.
      Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, sagt der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft zu, Nachweise auf Verlangen, spätestens jedoch vor
      Zuschlagserteilung vorzulegen.
      1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie
      Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail,
      Telefon- und Faxnummer.
      Sofern Sie sich als Bewerbergemeinschaft um die Aufforderung zur
      Angebotsabgabe bewerben, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen
      Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung
      einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl.
      Ziff.
      III.1.3) dieser Bekanntmachung), die Namen sämtlicher Mitglieder,
      ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht sich im Fall der
      erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bieter- und im Zuschlagsfall zu einer
      Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt.
      Für den "Teilnahmeantrag" stellt die Vergabestelle ein Formular auf ihrer
      Internetseite
      http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zur
      Verfügung, das von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werden
      soll,
      2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben (der
      Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht
      älter als 6 Monate sein),
      3. Eine schriftliche Erklärung folgenden Inhalts:
      a) Ich/wir erklären, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen
      zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der im §
      21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO genannten Bestimmungen verurteilt worden und
      unser Unternehmen gesetzestreu ist;
      b) Ich/wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder
      kein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die
      Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt
      worden ist oder das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet;
      c) Ich/wir erklären, dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von
      Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung
      oder einer vergleichbaren Einrichtung bei ausländischen Bewerbern
      ordnungsgemäß nachkommen;
      d) Ich/wir erklären, dass wir Mitglied in der Berufsgenossenschaft sind.
      Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu
      verlangen.
      Die vorstehenden Nachweise sind von jedem Bewerber und den Mitgliedern der
      Bewerbergemeinschaft zu führen.
      Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der
      wirtschaftlichen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des
      Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern bzw. von
      konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen will, sind die vorgenannten
      Erklärungen und Nachweise zu Ziffer 2 und 3 ebenfalls in Bezug auf die
      Dritten/Nachunternehmer bzw. die konzernverbundenen Unternehmen
      vorzulegen.
      Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/Nachunternehmers
      bzw. der konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen, wonach dieser/diese
      bereit ist/sind, Leistungen für den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in
      diesem Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).
      Für die Erklärungen nach Ziffer
      III.2.1), Pkt. 3 sowie für die
      "Verpflichtungserklärung" stellt die Vergabestelle Formulare auf ihrer
      Internetseite zur Verfügung, die von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften
      genutzt werden sollen.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
      1. Vorlage einer schriftlichen Bankauskunft mit Aussagen zum
      Zahlungsverhalten, zur Geschäftsverbindung/Kontoführung, zu den
      finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung
      (die Auskunft soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag
      nicht älter als 6 Monate sein),
      2. Angaben zum Gesamtumsatz pro Jahr in den letzten 3 abgeschlossenen
      Geschäftsjahren. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum
      Teilnahmewettbewerb gilt ein mittlerer Jahresumsatz (netto) des Bewerbers/
      der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
      von 300 000 EUR,
      3. Angaben zur durchschnittlichen Umsatzrentabilität und
      durchschnittlichen Fremdkapitalquote pro Jahr für die letzten 3
      abgeschlossenen Geschäftsjahre.
      Von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften sind die Umsatzrentabilität und
      die Fremdkapitalquote nach folgenden Formeln zu berechnen:
      — Umsatzrentabilität in Prozent = Gewinn nach Steuern dividiert durch
      Gesamtumsatz x 100,
      — Fremdkapitalquote in Prozent = Fremdkapital dividiert durch Bilanzsumme
      x 100.
      Für die Berechnungen der durchschnittlichen Umsatzrentabilität und
      durchschnittlichen Fremdkapitalquote stellt die Vergabestelle ein Formular
      auf ihrer Internetseite
      http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html zur
      Verfügung, das von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften genutzt werden
      soll.
      Die vorstehenden Nachweise sind von den Bewerbern und den Mitgliedern der
      Bewerbergemeinschaft zu führen. Die Umsätze von Mitgliedern einer
      Bewerbergemeinschaft sind zu addieren. Sofern der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Mindestanforderungen Umsatz gem.
      Ziffer
      III.2.2), Pkt. 2, auf Angaben/ Daten von
      Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen
      will, sind die Nachweise/Erklärungen nach
      III.2.2) auch für den
      Dritten/die Nachunternehmer/die konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.
      Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/
      Nachunternehmers/der konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen, wonach
      dieser/diese bereit ist/sind, Leistungen, finanzielle Mittel oder
      Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen
      (Verpflichtungserklärung).
      Die Bewerber haben an Hand der ermittelten Werte die durchschnittliche
      Umsatzrentabilität und durchschnittliche Fremdkapitalquote für die letzten
      3 abgeschlossenen Geschäftsjahre zu ermitteln.
      Bei Bewerbergemeinschaften oder zulässiger Benennung von
      Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen sind die
      vorbenannten Kennzahlen bzw. das von der Vergabestelle vorgegebene
      Formblatt von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. jedem
      einzelnen benannten Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen
      (zum Nachweis der wirtschaftlichen Eignung) einzureichen. Die
      Vergabestelle behält sich vor, bei etwaigen Bedenken hinsichtlich der
      wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit zusätzliche Nachweise
      anzufordern.
      Für die Bewertung der Umsatzrentabilität und der Fremdkapitalquote wird
      die Vergabestelle im Falle von Bewerbergemeinschaften bzw. benannter
      Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen für beide
      Kennzahlen jeweils einen Mittewert über alle seitens des Bewerbers/der
      Bewerbergemeinschaft errechneten vorgelegten Beträge ermitteln. Somit
      ergibt sich pro Bewerber/Bewerbergemeinschaft jeweils ein für die
      Bewertung maßgeblicher Betrag für die Umsatzrentabilität und die
      Fremdkapitalquote.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: 1. Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten, die
      hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen
      Leistungen vergleichbar sind, und die ausschließlich Projekte betreffen,
      deren Leistungen ab dem 1.1.2004 erbracht worden sind und die zum Ende der
      Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen,
      d.h. die Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der
      Bewerbungsfrist abgeschlossen sein.
      Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind folgende nach ihrer Art
      und ihrem Umfang vergleichbare Leistungen nachzuweisen.
      1.1 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen der
      letzten 8 Jahre für die Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation
      in Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 und 9 §§ 42, 46 und 53 sowie
      der örtlichen Bauüberwachung von Flugbetriebsflächen darzulegen.
      Mit der ausgeschriebenen Leistung sind die vorstehend benannten
      Ingenieurleistungen in ihrer Art und ihrem Umfang nach vergleichbar:
      — Herstellen von Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise: ≥ 7 500 m² pro
      Einzelauftrag.
      1.2 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen der
      letzten 8 Jahre für die Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation
      in Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 und 9 §§ 42, 46 und 53 sowie
      der örtlichen Bauüberwachung von Regenwasserentsorgungsanlagen auf
      Flughäfen darzulegen.
      Mit der ausgeschriebenen Leistung sind die vorstehend benannten
      Ingenieurleistungen in ihrer Art und ihrem Umfang nach vergleichbar:
      — Herstellen von Regenwasserentsorgungskanälen auf Flughäfen: ≥ 400 lfdm
      pro Einzelauftrag.
      1.3 Durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sind max. 3 Referenzen der
      letzten 8 Jahre für die Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation
      in Anlehnung an die HOAI-Leistungsphasen 8 und 9 §§ 42, 46 und 53 sowie
      der örtlichen Bauüberwachung zur Realisierung von Befeuerungsanlagen an
      Flugbetriebsflächen darzulegen.
      Mit der ausgeschriebenen Leistung sind die vorstehend benannten
      Ingenieurleistungen in ihrer Art und ihrem Umfang nach vergleichbar:
      — Herstellen von Befeuerungsanlagen für Flugbetriebsflächen mit einem
      Leistungsumfang: ≥ 100 Stück Feuer pro Einzelauftrag.
      2. Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die benannten
      oder weitere Referenzobjekte als Mindestanforderung folgende Anforderungen
      hinsichtlich Art und Umfang erfüllen, wobei Referenzobjekte ausschließlich
      aus den letzten 8 Kalenderjahren berücksichtigt werden (die Referenzen
      müssen Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2004 erbracht
      worden sind und die zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sind bzw.
      kurz vor dem Abschluss stehen, d.h. die Leistungen müssen spätestens 2
      Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein):
      2.1 Durch den Bewerber/Bewerbergemeinschaft ist eine Referenz zu der unter
      vorbenannter Ziffer 1.1 aufgeführten Ingenieurleistung für örtliche
      Bauüberwachung nachzuweisen, wobei hinsichtlich Art und Umfang folgende
      Mindestanforderungen erfüllt sein müssen:
      — Herstellen von Flugbetriebsflächen in Asphaltbauweise: ≥ 5 000 m² pro
      Einzelauftrag.
      2.2 Durch den Bewerber/Bewerbergemeinschaft ist eine Referenz zu der unter
      vorbenannter Ziffer 1.3 aufgeführten Ingenieurleistung für örtliche
      Bauüberwachung nachzuweisen, wobei hinsichtlich Art und Umfang folgende
      Mindestanforderungen erfüllt sein müssen:
      — Herstellen von Befeuerungsanlagen für Flugbetriebsflächen mit einem
      Leistungsumfang: ≥ 40 Stück Feuer pro Einzelauftrag.
      Die Darstellung aller Referenzen Ziffer 1. 1 bis 2.2 sollte in
      Tabellenform erfolgen und muss folgende Angaben beinhalten:
      — Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines
      Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer,
      — Bezeichnung des Referenzobjektes,
      — Zeitraum der Leistungserbringung (gewertet werden nur abgeschlossene
      bzw. kurz vor Abschluss stehende Projekte, d.h. die Leistungen müssen
      spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein),
      — Für Referenzen nach Ziffer 1.1 und 2.1: Beschreibung der erbrachten
      Ingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI hinsichtlich der
      Leistungsbilder, Leistungsphasen der HOAI, konkrete Angabe der
      realisierten Flugbetriebsfläche in Asphaltbauweise in m²,
      — Für Referenzen nach Ziffer 1. 2: Beschreibung der erbrachten
      Ingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI hinsichtlich der
      Leistungsbilder, Leistungsphasen der HOAI, konkrete Angabe der
      realisierten Regenwasserentsorgungskanäle in lfdm,
      — Für Referenzen nach Ziffer 1.3 und 2.2: Beschreibung der erbrachten
      Ingenieurleistungen in Anlehnung an die HOAI hinsichtlich der
      Leistungsbilder, Leistungsphasen der HOAI, konkrete Angabe der
      realisierten Feuer in Stück,
      — Angabe, ob die Leistung als vollständige Eigenleistung, mit
      Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurde
      sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils sowie Benennung der vom
      Bewerber selbst erbrachten Leistungen.
      Für die geforderten Referenzangaben gemäß Punkt
      III.2.3) Ziffer 1.1 bis
      2.2 stellt die Vergabestelle Formulare (Tabellenkopf) auf der folgenden
      Internetseite zur Verfügung, die von den Bewerbern genutzt werden sollten:
      http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html.
      Es werden grundsätzlich nur Referenzen der Bewerber bzw. der Mitglieder
      der Bewerbergemeinschaft berücksichtigt. Sofern der Bewerber/die
      Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Referenzen gem. Ziffer 1 und/oder
      Ziffer 2 auf Angaben von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen
      Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer

      III.2.1) sowie
      III.2.3) auch für den
      Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.
      Referenzen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen
      werden nur dann berücksichtigt, wenn eine Erklärung des
      Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmens vorliegt, wonach
      dieser bereit ist, Leistungen, auf die sich die nachgewiesenen Referenzen
      beziehen, für dieses Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung).
      3. Beschreibung der personellen Ausstattung und sonstigen
      Leistungsfähigkeit für die zu erbringenden Leistungen:
      3.1 Organigramm für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen sowie
      Darstellung der Aufgaben-/Verantwortungsbereiche bei der Begleitung der
      beschriebenen Baumaßnahmen,
      3.2 Berufliche Qualifikation der für die Projektbearbeitung vorgesehenen
      Personen (Projektleiter, Projektmitarbeiter) und Angabe der persönlichen
      Projektreferenzen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar
      sind,
      3.3 Angaben über Qualitäts- und Arbeitssicherheitsmanagement/ggf.
      Zertifizierung.
      Die Beschreibung zur personellen Ausstattung muss sich grundsätzlich auf
      den Bewerber oder im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft auf
      die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beziehen. Sofern auf Ressourcen
      Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen zurückgegriffen
      werden soll, sind diese im Organigramm kenntlich zu machen. Des Weiteren
      sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer
      III.2.1) auch für den
      Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Die
      personelle Leistungsfähigkeit von
      Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundene Unternehmen kann nur dann
      berücksichtigt werden, wenn eine Erklärung des
      Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen vorliegt, wonach
      dieser bereit ist, Leistungen und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu
      erbringen bzw. bereitzustellen. Die Vergabestelle behält sich vor,
      gegebenenfalls weitere Eignungsnachweise zum NU-Einsatz abzufordern.

      III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

      III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
      Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
      vorbehalten: nein

      III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
      Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen
      der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung
      verantwortlich sind: ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten
      Verhandlungsverfahren): nein

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden
      Kriterien
      1. Honorarangebot. Gewichtung 70
      2. Konzept der Leistungserbringung; 2.1 Auftragsbezogenes
      Organisationskonzept mit Erläuterungen, Beschreibung der
      Leistungserbringung auf deren Grundlage im Auftragsfall die
      Auftragsdurchführung zuständigkeitsmäßig, kompetenzmäßig und fachlich
      verantwortlich in den einzelnen Aufgabenbereichen (Termine, Kosten,
      Qualitäten) durchgeführt wird (20 %); 2.2 Personaleinsatzkonzept mit
      Darstellung der Einsatzintensität und Einsatzdauer der für das Projekt
      vorgesehenen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (10 %). Gewichtung 30

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim Auftraggeber:
      A 3700 0494

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden
      Unterlagen (außer DBS)
      Kostenpflichtige Unterlagen: nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
      16.5.2012 - 10:00

      IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
      Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

      VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Zusätzliche Angaben:
      Zu
      I.1) Die Vergabestelle wird aktuelle Informationen zum Vergabeverfahren
      und die Beantwortung von Bewerberanfragen auf der folgenden Internetseite
      veröffentlichen:
      http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html.
      Bewerberanfragen zum Inhalt der Veröffentlichung dürfen bis zum 4.5.2012,
      12:00 Uhr ausschließlich an die E-Mail-Adresse
      Rollbahnen-Bund@berlin-airport.de gestellt werden. Später eingehende
      Anfragen werden nicht mehr bearbeitet.
      Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Teilnahmeanträge in einem
      verschlossenen Umschlag bei der unter Ziffer
      I.1) genannten Adresse
      einzusenden/ abzugeben und die verschlossenen Umschläge außen mit dem
      Aktenzeichen der Vergabestelle (gemäß Ziffer
      IV.3.1)), der Bezeichnung der
      Maßnahme (gemäß Ziffer
      II.1.1)) sowie den Worten "Teilnahmeantrag – nicht
      öffnen" zu kennzeichnen. Für die vorbenannte Kennzeichnung kann auch der
      von der Vergabestelle vorbereitete Kennzettel verwendet werden, der
      ebenfalls auf der Internetseite
      http://www.berlin-airport.de/DE/BBI/Vergaben/VergabenAktuell.html unter
      "zusätzlichen Informationen" allen Bewerbern zur Verfügung steht.
      Die Verdingungsunterlagen werden nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes
      an die ausgewählten Bewerber versandt.
      Die Vergabestelle wird max. 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften für das
      weitere Verfahren auswählen; in Abhängigkeit der geforderten Qualifikation
      der Bewerber/Bewerbergemeinschaften können jedoch auch weniger
      Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
      Zu
      III.2) Teilnahmebedingungen:
      Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zur Situation des Unternehmens
      die in Ziffer
      III.2) benannten Erklärungen/Nachweise abzugeben (bei
      ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärungen/ Nachweise des
      Herkunftslandes, die mit den geforderten vergleichbar sind).
      Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zu beachten, dass der
      Teilnahmeantrag unterzeichnet ist. Bei Bewerbergemeinschaften ist der
      Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft
      oder von einem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen.
      Es ist auch zu beachten, dass sämtliche in der Bekanntmachung (Ziffer III)
      angegebenen Erklärungen und Nachweise vollständig - und zwar für jedes
      Mitglied der Bewerbergemeinschaft - beigefügt werden. Ein Verweis auf
      frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend.
      Bei den geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweisen handelt es sich
      grundsätzlich nicht um Mindestanforderungen. Zwingende Angaben, d. h.
      Angaben und Erklärungen, die zwingend bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist
      vorzulegen sind, sind als "Mindestanforderung" gekennzeichnet. Die
      Nichtvorlage, nicht rechtzeitige oder nicht vollständige Vorlage der als
      "Mindestanforderung" gekennzeichneten Angaben führt zum Ausschluss. Nach §
      19 Abs. 3 SektVO können fehlende Erklärungen nachgefordert werden. Es
      besteht jedoch kein Anspruch auf Nachforderung. Unvollständige
      Teilnahmeanträge können ausgeschlossen oder im Rahmen der Eignungsprüfung
      abgewertet werden.
      Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache
      einzureichen. Die Übermittlung hat schriftlich (nicht auf Datenträger) bis
      zum Schlusstermin bei der benannten Kontaktstelle zu erfolgen. Die
      Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail,
      ist nicht zugelassen.
      Abgeforderte Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen.
      Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt
      werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der
      Eignung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft oder eines Mitglieds einer
      Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen
      zu verlangen.
      Die geforderten Erklärungen und Nachweise sollen geordnet nach der unter

      III.2.1) bis
      III.2.3) aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge sowie
      unter Angabe des Aktenzeichens bei der Vergabestelle eingereicht werden.
      Die Vergabestelle prüft den Teilnahmeantrag in einem dreistufigen
      Verfahren.
      1. Stufe: Prüfung auf Vollständigkeit des Vorliegens der abgeforderten
      Nachweise und Erklärungen (
      III.2.1),
      III.2.2),
      III.2.3)),
      2. Stufe: Prüfung auf Vorliegen von Ausschlussgründen und Einhaltung der
      Mindestanforderungen,
      3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen
      Leistungsfähigkeit gemessen an den geforderten Nachweisen und Erklärungen
      (Ziff.
      III.2.2),
      III.2.3)).
      Die Bewertung der Teilnahmeanträge wird nach folgenden Maßstäben
      durchgeführt:
      Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbes ergeben, dass mehr als 5
      Bewerber die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird die
      Vergabestelle die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber
      auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu
      ermitteln, wird die Vergabestelle die Eignungsvoraussetzungen gewichten
      und bewerten. Hierzu wird die Vergabestelle die nachfolgend beschriebene
      Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkte
      erreichen kann. Von diesen 1 000 Punkten entfallen:
      — max. 600 Punkte auf die Bewertung der Referenzen bezogen auf die
      Vergleichbarkeit der zu erbringenden Leistungen, gemäß III.2.3/1 (bewertet
      wird der Umfang der vergleichbaren Leistungen mit dem Gewichtungsfaktor
      50, die Aktualität der Referenzen mit dem Gewichtungsfaktor 10 und die Art
      der vergleichbaren Leistungen mit dem Gewichtungsfaktor 60),
      — max. 300 Punkte auf die Bewertung der personellen Ausstattung und
      sonstigen Leistungsfähigkeit, gemäß III.2.3./3 (bewertet wird das
      Organigramm für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen mit dem
      Gewichtungsfaktor 15, berufliche Qualifikation und Projektreferenzen der
      für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen (Projektleiter,
      Projektmitarbeiter) mit dem Gewichtungsfaktor 40 und das Qualitäts- und
      Arbeitssicherheitsmanagement/Zertifizierung mit dem Gewichtungsfaktor 5),
      — max. 100 Punkte auf die Bewertung der wirtschaftlichen und finanziellen
      Leistungsfähigkeit, gemäß
      III.2.2) (bewertet wird die Bankauskunft mit dem
      Gewichtungsfaktor 10, die durchschnittliche Umsatzrentabilität mit dem
      Gewichtungsfaktor 5, die durchschnittliche Fremdkapitalquote mit dem
      Gewichtungsfaktor 5).
      Entsprechend der Bedeutung für eine erfolgreiche Bieterauswahl hat die
      Vergabestelle die Gewichtung der einzelnen Kriterien vorgenommen. Die
      Bedeutung jedes Kriteriums spiegelt sich in der zu erreichenden
      Maximalpunktzahl wieder. Jedes vorgenannte Kriterium wird mit 0 bis 5
      Punkten bewertet und mit der Gewichtung multipliziert.
      Die Punkteverteilung erfolgt nach folgendem Bewertungsschlüssel:
      — 0 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
      Eignungsvoraussetzung in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind
      oder der Teilnahmeantrag keine wertungsfähige Aussage enthält,
      — 1 Punkt, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
      Eignungsvoraussetzung insgesamt bzw. schwerwiegend Defizite und Schwächen
      aufweisen,
      — 2 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
      Eignungsvoraussetzung weitreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen
      aufweisen oder der Teilnahmeantrag nur wenige wertungsfähige Aussagen
      enthält,
      — 3 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
      Eignungsvoraussetzung mehrere bzw. nicht lediglich geringfügige Defizite
      und Schwächen aufweisen,
      — 4 Punkte, die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen
      Eignungsvoraussetzung vereinzelte bzw. geringfügige Defizite und Schwächen
      aufweisen,
      — 5 Punkte, wenn der Bewerber die jeweiligen Eignungsvoraussetzungen
      vollständig und uneingeschränkt erfüllt.
      Für die v.g. durchschnittliche Umsatzrentabilität werden folgende Punkte
      vergeben: 5 Punkte bei >3 %; 4 Punkte bei >2 bis ≤3 %; 3 Punkte bei >1 bis
      ≤2 %; 2 Punkte bei >0 bis ≤1 %; 1 Punkt bei 0 % und 0 Punkte unter 0 %.
      Für die v. g. durchschnittliche Fremdkapitalquote werden folgende Punkte
      vergeben: 5 Punkte bei 0 bis ≤60 %; 4 Punkte bei >60 bis ≤70 %; 3 Punkte
      bei >70 bis ≤80 %; 2 Punkte bei >80 bis ≤90 %; 1 Punkt bei >90 % bis ≤96
      %und 0 Punkte >96 %.
      Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im
      Besitz der Vergabestelle. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist
      nicht ausreichend und/oder ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des
      Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer
      III.2) der vorliegenden
      Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da
      die für die Präqualifizierung bzw. Bewerbungen/Angebote geforderten
      Angaben und Erklärungen nicht mit den vorliegenden vorgegeben Erklärungen
      und Nachweise inhaltlich übereinstimmen.
      Es wird darauf hingewiesen, dass alle eingereichten Erklärungen/Nachweise
      auch auf das ggf. einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich
      im weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem Teilnahmewettbewerb
      ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. erneut in eine
      Beurteilung der Eignung eintreten.
      Zu
      II.3) Die hier benannten Termine sind voraussichtlicher Beginn und Ende
      der Auftragsausführung.
      — Leistungserbringung von ca. Januar 2013 bis September 2014.
      Weitere Hinweise:
      Postanschrift und Besucheranschrift der Vergabestelle: siehe
      I.1).
      Die Vergabestelle weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
      vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die
      Bekanntmachung zusätzlich im weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht
      wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen
      nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben
      weitergegeben wird.
      Die Vergabestelle bereit einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet des
      Verkehrs tätig. Demzufolge erfolgt die Ausschreibung durch die
      Vergabestelle als Sektorenauftraggeberin i.S.d. § 98 Nr. 4 GWB nach den
      Regelungen der SektVO (Richtlinie 2004/17/EG) (Verhandlungsverfahren mit
      Teilnahmewettbewerb).

      VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und
      Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg
      Heinrich-Mann-Allee 107
      14473 Potsdam
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 3318661617
      Internet-Adresse:
      http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.188562.de
      Fax: +49 3318661652

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die
      Vergabestelle weist auf die einzuhaltenden Fristen für die Einlegung von
      Rechtsbehelfen wie folgt hin:
      Es gelten die Regelungen von § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
      (GWB), § 101b insbesondere nach Abs. 2 Satz 2, GWB und ferner die Regelung
      von § 107 GWB. Diese Vorschriften lauten wie folgt:
      "§ 101a GWB lautet:
      (1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht
      berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen
      Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
      Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des
      Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch
      für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung
      zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die
      Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag
      darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1
      und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf
      elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
      Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
      Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber
      kommt es nicht an.
      (2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das
      Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer
      Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
      § 101b GWB lautet:
      (1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber.
      1. gegen § 101a verstoßen hat oder,
      2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne
      andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies
      aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem
      Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
      (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie
      im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des
      Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend
      gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt
      der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung
      der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung
      der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
      § 107 GWB.
      (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein,
      (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat
      und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch
      Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
      darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
      Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht,
      (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
      1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
      Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
      gerügt hat,
      2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
      erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden,
      3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
      erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
      benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
      Auftraggeber gerügt werden,
      4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
      einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
      Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
      Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt
      unberührt".
      Zudem wird darauf hingewiesen, dass nach der Rechtsprechung der
      Nachprüfungsinstanzen jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis eines
      behaupteten Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge nicht mehrunverzüglich
      gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB ist.
      Gemäß Richtlinie 2004/17/EG, Anlage XII C Nr. 9 wird hiermit darauf
      hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von
      vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für
      die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten
      sind.

      VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      12.4.2012
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