D-Dresden: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
2008/S 119-158693
BEKANNTMACHUNG
Dienstleistungsauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Finanzen und Liegenschaften, Hochbauamt, PF 120020, D-01001 Dresden.
Weitere Auskünfte erteilen: Arcadis Homola AG, Niederlassung Dresden, Fetscherstr. 29, z. Hd. von Frau Flemming, D-01307 Dresden. Tel. (49-351) 899 49 29. E-Mail: MCG@homola.de. Fax (49-351) 899 49 49.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Arcadis Homola AG, Niederlassung Dresden, Fetscherstr. 29, z. Hd. von Frau Flemming, D-01307 Dresden. Tel. (49-351) 899 49 29. E-Mail: MCG@homola.de. Fax (49-351) 899 49 49.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Arcadis Homola AG, Niederlassung Dresden, Fetscherstr. 29, z. Hd. von Frau Flemming, D-01307 Dresden. Tel. (49-351) 899 49 29. E-Mail: MCG@homola.de. Fax (49-351) 899 49 49.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde.
Allgemeine öffentliche Verwaltung.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Sanierung und Erweiterungsneubau des Marie-Curie-Gymnasiums Dresden, Leistungen Tragwerksplanung LPh 2-4 mit geplanter stufenweiser Weiterbeauftragung.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 12.
Hauptort der Dienstleistung: 01069 Dresden, Zirkusstr. 7.
NUTS-Code: DED21 .
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung:
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Verhandlungsverfahren nach VOF: Gegenstand des Auftrages ist die Tragwerksplanung für den Um- bzw. Erweiterungsbau des Marie-Curie-Gymnasiums. Die Landeshauptstadt Dresden beabsichtigt, das bestehende Marie-Curie-Gymnasium zu einem vierzügigen Gymnasium umzubauen bzw. zu erweitern sowie den Neubau einer Dreifeldsporthalle und die dazugehörigen Freisportanlagen und Pausenflächen in Dresden, Pirnaische Vorstadt, an der Zirkusstr. 7, zu errichten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
74232700.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Leistungen der LPh 2-4 HOAI § 64 für Sanierung und Erweiterungsneubau des Marie-Curie-Gymnasiums in Dresden, Gesamtnutzfläche ca. 6 500 m², Baukosten (KG 200-700) ca. 17 000 000 EUR brutto.
II.2.2) Optionen:
Ja.
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen gemäß § 64 HOAI.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Beginn: 15.9.2008. Ende: 31.12.2013.
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden mit 2 500 000 EUR Deckungssumme, für sonstige Schäden 2 500 000 EUR Deckungssumme (zweifache Maximierung) oder Erklärung des Versicherers, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall angepasst wird. Es ist der Nachweis des Versicherers zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Ersatzleistung beträgt. Bei Bietergemeinschaften muss der Versicherungsschutz in der o.g.Höhe für alle Mitglieder bestehen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
HOAI in der gültigen Fassung.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Bieter; Vorlage des Nachweises mit Abgabe der Bewerbung.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es wird empfohlen, die vorgegebenen Bewerbungsunterlagen (erhältlich unter MCG@homola.de) zu verwenden. Es sind Angaben gemäß § 7 VOF zu machen über rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Büros oder Unternehmen, Angaben zu beabsichtigten Zusammenarbeit mit anderen Büros/Unternehmen bzw. zum beabsichtigten Anteil der Unterauftragsvergabe. Der Bewerber hat eine Eigenerklärung abzugeben, dass Ausschlussgründe gemäß § 11 VOF nicht vorliegen und keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen gemäß § 4 (4) VOF. Außerdem ist die fachliche Eignung gemäß § 13 (2a) VOF nachzuweisen. Bei Arbeitsgemeinschaften ist eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der ARGE gesamtschuldnerisch haftend auch über die Auflösung der ARGE hinaus auftreten. Der oder die bevollmächtigten Vertreter sind in der Erklärung zu benennen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Es wird empfohlen, die vorgegebenene Bewerbungsunterlagen (erhältlich unter MCG@homola.de) zu verwenden. Der Bewerber hat Nachweise über die Berufshaftpflichtdeckungssummen zu erbringen (Ausschlusskriterium): Deckungssumme Personenschäden: 2 500 000 EUR, Deckungssumme sonstige Schäden: 2 500 000 EUR (zweifache Maximierung). Der Nachweis des Versicherers über die Anpassung der Versicherungssumme im Auftragsfall ist möglich. Es ist der Nachweis des Versicheres zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Versicherungsnachweis von allen Mitgliedern zu erbringen. Erklärung über den Umsatz für die entsprechende Dienstleistung gemäß HOAI Teil VIII Tragwerksplanung in den letzten drei Geschäftsjahren nach § 12 (1) Buchst. c VOF (Auswahlkriterium).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Geforderte Nachweise: fachliche Eignung nach § 13 VOF für die HOAI-Leistung Tragwerksplanung; Darstellung von Referenzobjekten, inhaltlich genau nach vorgegebenem Referenzblatt (erhältlich unter MCG@homola.de). Gefordert ist die Darstellung von Referenzen der letzten 5 Jahre ähnlicher Gebäudetypen gemäß § 13 (2) Buchst. b VOF für: 1. abgeschlossenes Neubauvorhaben Schulgebäude (oder Büro/Verwaltungsgebäude); 2. abgeschlossenes Umbau-/Sanierungsvorhaben Schulgebäude (oder Büro/Verwaltungsgebäude); 3. abgeschlossenes Bauvorhaben Hallenneubau. Zu den Referenzen werden folgende Nachweise gefordert: Bauvorhaben, Art der Baumaßnahme (Neubau/Sanierung), Auftraggeber (mit Ansprechpartner), Leistungszeitraum, Leistungsumfang (erbrachte LPH), Bruttogeschossfläche (getrennt nach Neubau/Sanierung), Herstellungskosten (KG 300+400 getrennt nach Neubau/Sanierung). Bei öffentlichen Auftraggebern ist von diesen eine Referenzbescheinigung über die erbrachte Leistung einzureichen (mit Datum). Die Darstellung der Referenzen sollte drei A4-Seiten einseitig pro Referenz nicht überschreiten. Das Beilegen von mehr als einer Referenz je Gebäudetyp führt nicht zu einer Besserbewertung des Bieters. Erklärung nach § 13 (2) Buchst. d VOF zur Anzahl der ständigen Mitarbeiter (Ingenieure) und Führungskräfte im Mittel für die letzten drei Jahre; Angaben zur technischen Ausstattung gemäß § 13 (2) Buchst. e VOF: Hard- und Software, Schnittstellen für CAD, Ausschreibung und Vergabe, Kostenkontrolle und -planung, Terminsteuerung, Visualisierung, Plotter, Notebook, elektronische Kommunikationsmöglichkeiten; Angaben zum Anteil der Leistungen nach § 13 (2) Buchst. h VOF, der an Dritte vergeben werden soll, einschl. aller o.g. Nachweise für Subunternehmer.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja.
Gemäß § 23 (2) VOF: Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome in der BRD als Ingenieur tätig zu werden;
Gemäß § 23 (3) VOF: Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Absatz 2 benennen.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Ja.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren.
Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Siehe III.2; Wichtung: II.2.2 wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: 10 % Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren; III.2.3 technische Leistungsfähigkeit 90 %, davon 25 % Leistungsumfang (LPH) Referenzobjekte; 22 % Bruttogeschossfläche vergleichbarer Referenzobjekte; 18 % Herstellungskosten KG 300+400 Referenzobjekte; 10 % Anzahl ständiger Mitarbeiter (Führungskräfte, Ingenieure); 5 % Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern; 5 % technische Ausstattung; 5 % Anteil der Leistungen für Unteraufträge.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Nein.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien:
1. Lösungsansatz. Gewichtung: 30 %.
2. Qualifikation Projektleiter. Gewichtung: 30 %.
3. vorhandenes Qualitätsmanagement. Gewichtung: 25 %.
4. Präsentation. Gewichtung: 10 %.
5. Vergütung/Honorar. Gewichtung: 5 %.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
A 0005/08.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
18.7.2008 - 15:00.
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:
12.8.2008.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots:
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote:
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: Nein.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung: nicht zutreffend.
Für die Teilnahme sind bei der Kontaktstelle (Abschnitt I.1) per E-Mail erhältliche Bewerbungsunterlagen zum Teilnahmewettbewerb anzufordern und ausgefüllt abzugeben. Bei Punktgleichheit behält sich der Auftraggeber vor, den geeigneten Bewerber per Losverfahren zu ermitteln. Nach Beendigung des Auswahlverfahrens ist eine Präsentation der ausgewählten Bieter beim Auftraggeber geplant. Die Präsentation findet voraussichtlich am 25.8. und 26.8.2008 statt.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen beim RP Leipzig, PF 101364, D-04013 Leipzig. E-Mail: poststelle@rpl.sachsen.de. Tel. (49-341) 977 10 40. URL: www.rpl.sachsen.de. Fax (49-341) 977 10 49.
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Um eine Korrektur des Vergabevefahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat und 14 Tage vergangen sind. Vor der Antragstellung muss der Bieter in aller Regel den Vergaberechtsverstoß unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber gerügt haben, d.h. ohne schuldhaftes Verzögern (i.d.R. höchstens innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnis des Verstoßes) bzw. bei einem Vergaberechtsverstoß, der auf der Grundlage der Bekanntmachung erkennbar war, innerhalb der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrages.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
11.6.2008.