• DE-24103 Kiel
  • 26.11.2009
  • Tender
  • (ID 27918)

ÖPP-Projekt /Neubau IFM-GEOMAR/ - Technische Beratungsleistungen


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    Application deadline 26.11.2009, 14:00 Application deadline
    Procedure Negotiated procedure
    Eligible participants Architects, Construction engineers
    Requested number of participants: 5
    Type of building Research facilities, Laboratories
    Language German
    Client Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Kiel (DE)
    Assignment
    Erbringung von Technischen Beratungsleistungen für das ÖPP-Projekt "Neubau IFM-GEOMAR" in Kiel mit folgenden wesentlichen Leistungsbereichen:
    — Erstellung einer funktionalen ergebnisorientierten Aufgaben- und Leistungsbeschreibung (Outputspezifikation) für die Bau- und Betriebsleistungen im anschließenden ÖPP-Vergabeverfahren,
    — Mitwirkung an der Erstellung der weiteren Vergabeunterlagen gemeinsam mit den gesondert beauftragten rechtlichen und wirtschaftlichen Beratern,
    — Vorbereitung, Begleitung und Mitwirkung bei der Durchführung des europaweiten Vergabeverfahrens für das ÖPP-Projekt bis zum Abschluss des ÖPP-Vergabeverfahrens,
    — Integration von Ausstattungsleistungen des privaten ÖPP-Partners in die Outputspezifikation,
    — Bautechnische Einschätzung - bis hin zur Baukonstruktion und der Technischen Gebäudeausrüstung - des Bestandsgebäudes mit ca. 7 500 m² Nutzfläche (Nutzfläche 1-7 gem. DIN 277), Integration in die ergebnisorientierte Aufgaben- und Leistungsbeschreibung (Outputspezifikation) für die Bau- und Betriebsleistungen,
    — Verifikation der Betriebskosten für die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung des Neubaus. Die Gebäude des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften an der Universität Kiel – IFM-GEOMAR – sollen räumlich an einem Standort zusammengeführt werden. Dies gilt als Voraussetzung zur Einhaltung der Qualitätsanforderungen an die Forschung zur Sicherung einer weltweiten Spitzenposition in der Erdsystemforschung. Das Land Schleswig-Holstein beabsichtigt, co-finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem IFM-GEOMAR einen Neubau zur Verfügung zu stellen, der – soweit wirtschaftlich – durch einen Dritten erstellt und betrieben werden soll. Dabei sollen die Planung, der Bau, sowie Finanzierungs- und Betriebsleistungen im Rahmen eines ÖPP-Inhaber-Modells für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren auf einen privaten Partner übertragen werden. Zielstellung ist dabei einen auf Nachhaltigkeit ausgelegten und den wissenschaftlichen Bedürfnissen angepassten Gebäudekomplex in Ergänzung zu den bestehenden Institutsgebäuden auf dem Ostufer der Kieler Förde, Standort Wischhofstraße, zu errichten. Die von dem im vorliegenden Verfahren ausgewählten Technischen Berater (mit) zu erstellenden Vergabeunterlagen für das ÖPP-Verfahren sollen auf die Errichtung und den Betrieb eines Gebäudes mit einer Nutzfläche von ca. 16 000 m² (Nutzfläche 1-7 gem. DIN 277) zielen. Ein entsprechend großes Gebäude ist funktional zu beschreiben, ebenso die dafür notwendigen technischen und infrastrukturellen Betriebsleistungen einschließlich der dazugehörigen Verfügbarkeits- und Leistungsstandards mit entsprechenden ÖPP-konformen Anreizmechanismen (Service-Level-Agreements). Die unter Ziffer I.1. angegebene Vergabestelle nimmt die Bauherrenaufgaben des Landes für das ÖPP-Vorhaben als dessen Vertreter wahr. Im vorliegenden Verfahren ist sie Auftraggeber und Vertragspartner des Technischen Beraters.
    Information

    Kontakt: Beatrice Schmidt, beatrice.schmidt@gmsh.de

    Project address DE-24103 Kiel
    TED document number 299361-2009

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    • BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH), Gartenstr. 6, z. Hd. von Beatrice Schmidt, D-24103 Kiel. Tel. +49 4315991452. E-Mail: beatrice.schmidt@gmsh.de. Fax +49 4315991465. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.gmsh.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN): Einrichtung des öffentlichen Rechts. Allgemeine öffentliche Verwaltung. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Technische Beratungsleistungen für ÖPP-Projekt "Neubau IFM-GEOMAR".

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung: Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: Kiel. NUTS-Code: DEF02.

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Erbringung von Technischen Beratungsleistungen für das ÖPP-Projekt "Neubau IFM-GEOMAR" in Kiel mit folgenden wesentlichen Leistungsbereichen: — Erstellung einer funktionalen ergebnisorientierten Aufgaben- und Leistungsbeschreibung (Outputspezifikation) für die Bau- und Betriebsleistungen im anschließenden ÖPP-Vergabeverfahren, — Mitwirkung an der Erstellung der weiteren Vergabeunterlagen gemeinsam mit den gesondert beauftragten rechtlichen und wirtschaftlichen Beratern, — Vorbereitung, Begleitung und Mitwirkung bei der Durchführung des europaweiten Vergabeverfahrens für das ÖPP-Projekt bis zum Abschluss des ÖPP-Vergabeverfahrens, — Integration von Ausstattungsleistungen des privaten ÖPP-Partners in die Outputspezifikation, — Bautechnische Einschätzung - bis hin zur Baukonstruktion und der Technischen Gebäudeausrüstung - des Bestandsgebäudes mit ca. 7 500 m² Nutzfläche (Nutzfläche 1-7 gem. DIN 277), Integration in die ergebnisorientierte Aufgaben- und Leistungsbeschreibung (Outputspezifikation) für die Bau- und Betriebsleistungen, — Verifikation der Betriebskosten für die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung des Neubaus. Die Gebäude des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften an der Universität Kiel – IFM-GEOMAR – sollen räumlich an einem Standort zusammengeführt werden. Dies gilt als Voraussetzung zur Einhaltung der Qualitätsanforderungen an die Forschung zur Sicherung einer weltweiten Spitzenposition in der Erdsystemforschung. Das Land Schleswig-Holstein beabsichtigt, co-finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem IFM-GEOMAR einen Neubau zur Verfügung zu stellen, der – soweit wirtschaftlich – durch einen Dritten erstellt und betrieben werden soll. Dabei sollen die Planung, der Bau, sowie Finanzierungs- und Betriebsleistungen im Rahmen eines ÖPP-Inhaber-Modells für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren auf einen privaten Partner übertragen werden. Zielstellung ist dabei einen auf Nachhaltigkeit ausgelegten und den wissenschaftlichen Bedürfnissen angepassten Gebäudekomplex in Ergänzung zu den bestehenden Institutsgebäuden auf dem Ostufer der Kieler Förde, Standort Wischhofstraße, zu errichten. Die von dem im vorliegenden Verfahren ausgewählten Technischen Berater (mit) zu erstellenden Vergabeunterlagen für das ÖPP-Verfahren sollen auf die Errichtung und den Betrieb eines Gebäudes mit einer Nutzfläche von ca. 16 000 m² (Nutzfläche 1-7 gem. DIN 277) zielen. Ein entsprechend großes Gebäude ist funktional zu beschreiben, ebenso die dafür notwendigen technischen und infrastrukturellen Betriebsleistungen einschließlich der dazugehörigen Verfügbarkeits- und Leistungsstandards mit entsprechenden ÖPP-konformen Anreizmechanismen (Service-Level-Agreements). Die unter Ziffer I.1. angegebene Vergabestelle nimmt die Bauherrenaufgaben des Landes für das ÖPP-Vorhaben als dessen Vertreter wahr. Im vorliegenden Verfahren ist sie Auftraggeber und Vertragspartner des Technischen Beraters.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 71000000.

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja.

      II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Siehe II.1.5.

      II.2.2) Optionen: Ja. Beschreibung der Optionen: Leistungen der Qualitätssicherung während der Planungs- und Bauphase des ÖPP-Modells von ca. 2,5 Jahren.

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG: Dauer in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe).
      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe von mind. 3 000 000 EUR für Personen-, Sach und Vermögensschäden.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Nähere Angaben in den Vergabeunterlagen, im Übrigen den Verhandlungen unterliegend.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Vorgesehene Nachunternehmer dürfen nur dann als Bewerber oder Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft auftreten oder für mehrere Bewerber eingebunden werden (Mehrfachbeteiligungen), wenn der Geheimwettbewerb gewahrt ist, insbesondere keine Kenntnis von oder kalkulationserhebliche Einflussmöglichkeiten auf Angebotspreise mehrerer Bieter besteht. Die Vergabestelle behält sich Kontaktaufnahme zum Mehrfachbeteiligten (auch Nachunternehmer) zum Zweck der Prüfung oder Abforderung entsprechender Versicherungen vor. Es ist rechtliche Identität zwischen Bewerber und Zuschlagsempfänger erforderlich. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft oder benannter Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Nein.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Wichtiger Hinweis: Allgemeine Formalitäten, die auch für den Teilnahmewettbewerb gelten, finden sich unter VI.3 ("Sonstige Informationen"). Die nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Auftraggeberin (Kontaktstelle gemäß
      I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), sofern sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen benannt sind. Bei "möglichst" vorzulegenden Angaben/Unterlagen ist Vorlage mit Bewerbung zu empfehlen, die Auftraggeberin kann Auswahl nach IV.1.2 ohne Nachforderung vornehmen. Soweit unter III.2.1 bis III.2.3 lediglich Angabe/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich die Auftraggeberin das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an. Der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, soweit aus Inhalt und Zweck des Nachweises nichts anderes folgt, wie z. B. bei Prüfungszeugnissen). — Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen Anforderung betroffen ist, die Aufteilung der Leistungsbereiche ist anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z. B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so ist der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht, z. B. durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten; in diesem Fall sind auch für den Dritten die für Bewerber erforderlichen Erklärungen bzw. Nachweise vorzulegen. Die Erklärungen bzw. Nachweise müssen in jedem Fall (egal ob durch Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder Dritte) die unter II.1.5 genannten wesentlichen Leistungsbereiche abdecken, — Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass die Auftraggeberin Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor. Formalitäten persönliche Lage: A. Unternehmensprofil: Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, Tätigkeitsfeldern, möglichst zu Schwerpunkten, Ausrichtung, Strategien; auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Eintragung in Berufs- oder Handelsregister; B. Eigenerklärungen entsprechend § 11 Abs. 4 VOF:
      a) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht im Insolvenzverfahren, in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat;
      b) Eigenerklärung, dass weder der Unternehmer noch eine dem Unternehmen zuzurechnende Person aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, welche die Zuverlässigkeit des Unternehmens infrage stellt;
      c) Eigenerklärung, dass weder der Unternehmer noch eine dem Unternehmen zuzurechnende Person im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, welche die Zuverlässigkeit des Unternehmens infrage stellt;
      d) Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat. C. Angabe, ob und in welchem Umfang das Unternehmen wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: D. Nachweis über das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe (nötigenfalls Erklärung, diese im Auftragsfall gem. III.1.1. zu erhöhen); E. Erklärung zum Gesamtumsatz und zum Umsatz für vergleichbare technische Beratungsleistungen, möglichst gesondert für ÖPP-Projekte, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: F. Referenzen: Liste wesentlicher in den letzten 3 (max. 5) Jahren erbrachter vergleichbarer technischer Beratungsleistungen mit Angabe der Leistungszeit und der Auftraggeber, sowie möglichst Investitionsvolumen und Rechnungswert (Vergütung), und zwar bezogen auf
      a) Neubau-Hochbau-ÖPP, Möglichst mindestens ein im Bau oder Betrieb befindliches Forschungs-, Hochschul- oder vergleichbares Gebäude, möglichst mindestens ein (ggf. weiteres) Projekt mit einem Investitionsvolumen von mehr als 30 000 000 EUR.
      b) sonstige, möglichst schlüsselfertige Hochbauvorhaben möglichst vergleichbarer Nutzungsart und mit Investitionsvolumen von mehr als 50 000 000 EUR; G. Angaben über die technische Leitung: Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen, Angaben zur im Auftragsfall vorgesehenen prozentualen Verfügbarkeit; H. Angaben zum jährlichen Mittel der Anzahl der Beschäftigten und Anzahl der Führungskräfte, jeweils in den letzten 3 Jahren; I. Angaben zu Maßnahmen des Bewerbers zur Qualitätssicherung; J. Angabe des jeweiligen Bewerbers, ob und ggf. welche Leistungsbereiche er als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (Unterauftragsanteil) oder sonst und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. Falls er sich auf die Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern/Dritten zur Darlegung seiner Eignung berufen will, sind Eignungs- und Verfügbarkeitsnachweise nötig, vgl. III.2.1.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nein.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen: Ja.

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart: Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Leistungsfähigkeit und Fachkunde nach Maßgabe folgender Kriterien (auf der Grundlage der gem. III.2 eingereichten Unterlagen und ihrer Plausibilität - Angaben beziehen sich auf Gliederung dort, Prozentangaben auf Gewichtung): Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach Umsatz für vergleichbare Leistungen [E. - 10 %]; Technische Leistungsfähigkeit nach Referenzen [F. a) - 30 %; F. b) - 20 %; dabei Qualität der Referenzen davon je zu 75 %, Zahl zu 25 %]; Qualifikation und Verfügbarkeit der ausführenden Personen [G. - 20 %]; Zahl der Beschäftigten und Führungskräfte [H. - 5 %]; Qualitätssicherungsmaßnahmen [I. - 10 %]; Organisationseindruck nach Unternehmensprofil, Verknüpfungen, Schnittstellen [A., C., J. - 5 %].

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Nein.

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 26.11.2009 - 14:00.

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein.

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich. — Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Auftraggeberin behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Auftraggeberin ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift ("Teilnahmeantrag Technische Beratung IFM-GEOMAR. Nicht öffnen vor Fristablauf!") deutlich zu kennzeichnen, — Durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb zu wahren. Die Auftraggeberin ihrerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für die Zwecke des Verfahrens verwenden und vertraulich behandeln. Bewerber sollten in ihren Anträgen und ggf. Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung zur Einsichtnahme in einem etwaigen Nachprüfungsverfahren ausgegangen werden, — Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teilnahmeanträge bzw. im weiteren Verlauf den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst schwerwiegende Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten. Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags beinhaltet nicht die in II.2.2 genannte optionale Beauftragung und unterliegt den Verhandlungen. Sie hängt insbesondere von Beginn und Verfahrensdauer des künftigen ÖPP-Vergabeverfahrens ab, beabsichtigt ist ein Leistungsbeginn des Technischen Beraters ab Februar 2010.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer Schleswig-Holstein, Reventlouallee 2-4, D-24105 Kiel. E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de. Tel. +49 431988-4640. Fax +49 431988-4702.

      VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind: Vergabekammer Schleswig-Holstein, Reventlouallee 2-4, D-24105 Kiel. E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de. Tel. +49 431988-4640. Fax +49 431988-4702.

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 23.10.2009.
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