Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Verbandsgemeinde Konz, vertreten durch Herrn Bürgermeister Dr. Karl-Heinz
Frieden
Am Markt 11
Zu Händen von: Herrn Niko Zimmer
54329 Konz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 650183124
E-Mail: zimmer.projekte@konz.de
Fax: +49 6501834124
Internet-Adresse(n)
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers http://www.konz.eu
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
Architektenleistungen für den Neubau des Hallen- und Freibades in Konz
(Gebäude und Freianlagen).
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
und Analysen
Hauptort der Dienstleistung: Konz.
NUTS-Code DEB25
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Leistungen sind bei folgendem Bauvorhaben zu erbringen:
1. Abriss des bestehenden Hallen- und Freibades in Konz, 10 572 m³,
Baujahr 1971;
2. Neubau des Hallen- und Freibades als familienfreundliches und
energieeffizientes Freizeitbad an gleicher Stelle, Grundstück mit
Hanglage, voraussichtliche Besucherquoten von 124 000 für den
Hallenbadbereich und 43 000- 45 000 für Sauna und Freibadbereich pro Jahr.
Im Einzelnen sollen folgende bauliche Maßnahmen abschnittsweise geplant
und realisiert werden:
— Eingangsbereich, von dort alle anderen Bereiche erreichbar (Hallenbad,
Freibad, Sauna, Vereins-, Personal- und Verwaltungsräume), Shop: über
Badeartikel bis zu Zeitungen, gesonderter Zugang mit Drehkreuzen für
Gruppen, Vereine und Schulen zu Sammelumkleiden, separater Zugang zum
Freibad im Sommer, alles barrierefrei und behindertengerecht,
— Hallenbad, voraussichtlich 680 m², mit einem erhöhten Aufsichtsbereich
für das Aufsichtspersonal als Beobachtungszone für den Innen- und
möglichst auch den Außenbereich. Das Hallenbad soll ausgestattet werden
mit:
— sportgerechtem Schwimmerbecken (Wettkampfbedingungen), 250 m² (25 m x 10
m), mit 4 Bahnen, Wassertiefe von 1,80 m (Möglichkeit des Angebots einer
Vielzahl von Kursen wie Wassergymnastik/Aquajogging, Babyschwimmen und
Behindertensport), Trennung vom Erlebnisbereich,
— Nichtschwimmerbecken/Kindererlebnisbecken mit Wassergewöhnungszone, 350
m², Wassertiefe von 0,60 m bis 1,35 m, Ausstattung mit
Wassergewöhnungstreppe und einem behindertengerechten Zugang, Hangelgerüst
am Beckenrand, vorteilhaft wären Unterwasserscheinwerfer, mögliche
Ausstattung: ein Strömungskanal von 2 m Breite, Schwallduschen,
Wasserspeier, Massagestationen, Strömungswasser, Wassergrotte mit
Wasserdusche oder alternativ ein Wasserfall bzw. Wasserpilz, optional:
Rutsche mit separatem Sicherheitsbecken oder Außenbecken,
— separater Wasserspielgarten (Planschbecken), 80 m², Wassertiefe bis zu
0,60 m, gute Einsichtmöglichkeit aus dem Gastronomiebereich, ein separater
Elternruhebereich mit Liegestühlen ist gewünscht, falls möglich: separater
Sanitärbereich mit Kinder-Dusche und WC-Anlage sowie Wickelbereich;
mögliche Ausstattung: Kleinkinderrutsche, kleine Wasserfälle und
Wasserfontänen, Aktionsgerätschaften, wie Schiffchenkanal, bedienbare
Spritzfiguren, kleine Sitzinseln, kindgerechte, maritime
Gestaltungselemente wie Schiffsteile, Brücken, etc.,
— gegebenenfalls: Sprungturm von mindestens 3 m Höhe mit separatem Becken,
Wassertiefe ca. 4 m,
— Freibad, 440 m²- 600 m², auch erreichbar über den Hallenbadbereich,
jedoch ohne Beeinträchtigung der dort angesiedelten Beckenumgangsflächen,
der Altbaumbestand ist weitestgehend zu erhalten, damit er als zusätzliche
Beschattung der Außenliegeflächen genutzt werden kann, mit:
— Erlebnisbereich, 400 m², besonders ansprechende Grundrissform und
Ausstattung von besonderer Gestaltung, mögliche Ausstattung: Breitrutsche,
Blubberbucht, Wasserbucht, Wasserliegen, Fontänen, Schwallduschen,
Wasserfall oder Regengrotte, eventuell Strömungskanal,
— Erwachsenenbereich, 100 m², Wassertiefe maximal 1,35 m, ausgelegt als
Ganzjahresbecken, Möglichkeit der Abschottung durch Trennvorrichtung zum
Erlebnisbereich, so dass während des „Winterbetriebes“ dieser Teil
geöffnet ist, Empfehlung einer wärmedämmenden Abdeckung der Wasserfläche
außerhalb der Betriebsstunden, mögliche Ausstattung: Massageanlagen als
Liege-, Bank- oder Stehangebot, Nackenduschen, Luftbodensprudler, an einer
Längsseite 2 markierte Schwimmbahnen,
— Wasserspielgarten, 100 m², gut einsehbar für die Eltern, mit
ausreichender Beschattung, ausreichender Abstand zum Erlebnisbereich,
mögliche Ausstattung: Fontänen, Schiffchenkanal, Staueinrichtungen, kleine
Inseln, bedienbare Wasserspiele, falls möglich: separate Sanitäranlagen,
— Saunaanlagen, 450 m²- 550 m² inklusive aller Nebenräume mit separaten
Umkleiden und separaten Sanitäranlagen, Anbindung an Eingangshalle mit
Kasse sowie Hallenbadanbindung über Kontrollstation. Folgende Elemente
kommen für den Innenbereich in Betracht, wobei die Größenordnung nach der
Auslastungsquote von ca. 8-10 Personen je Angebotselement auszurichten
ist: finnische Sauna, Dampfsauna, Biosauna, Fußbeckenanlage,
Erlebnisduschen, ein Eisbrunnen, ein Ruheraum; Außenbereich:
Blockhaussauna mit angrenzendem Kalttauchbecken und Saunagarten,
Sonnendeck/Außenterrasse, Reserveflächen für eventuell anstehende
Erweiterungsmaßnahmen sollen eingeplant werden, z. B. Naturbadeteich,
— Gastronomiebereich mit Bewirtungszone, von allen Bereichen des Bades und
außen zugänglich (evtl. Restaurant für allgemeine Besucher) mit: Kiosk,
Snacktheke, Bewirtungszone für Hallenbadgäste, Bewirtung der Saunagäste
über eigenes Saunabistro,
— Außenanlagen mit fest installierten Beschattungselementen für die
Sommersaison, mögliche Ausstattung des Außenbereichs oder von
Erweiterungsflächen: Spielplatz für Kleinkinder, Beachvolleyballfeld,
Boulebahn, Badmintonfeld, Tischtennisplatten, Flächen für Großbrettspiele,
Freibadausgang mit Drehkreuz, Rettungswege befahrbar, Erreichbarkeit der
Notausgänge, Flächen für den ruhenden Verkehr.
Prinzipiell sind Erweiterungsmöglichkeiten für folgende Bereiche
vorzusehen:
— Anbau einer Rutsche mit separatem Außenbecken an das Hallenbad,
— Erweiterung der Saunaanlage und des Saunagartens,
— Erweiterung der Spielflächen der Außenanlage,
— Durch den Haustechniker wird die Möglichkeit einer gemeinsamen
Energieversorgung des vorgesehenen Schwimmbades mit dem angrenzenden
Schul- und Sportzentrum untersucht. Ob diese baulich realisiert wird, ist
abhängig von den Planungsergebnissen und der Finanzierbarkeit. Für die
Baukosten dieser Energiezentrale wird ein gesondertes Budget
bereitgestellt.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71200000
II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
1. Gestalterische Qualität (unter anderem Fördermittelfähigkeit).
Gewichtung 70
2. Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung, Betrieb und Wartung des
Schwimmbadbauprojektes. Gewichtung 60
3. Fachlicher und technischer Wert inklusiver barrierefreier
Gebäudekonzeption. Gewichtung 50
4. Raum- und betriebsorganisatorische Lösungen. Gewichtung 40
5. Umwelteigenschaften. Gewichtung 30
6. Zweckmäßigkeit. Gewichtung 20
7. Honorar. Gewichtung 10
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
Auftragsbekanntmachung
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 105-172514 vom 1.6.2011
Abschnitt V: Auftragsvergabe
V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
29.9.2011
V.2) Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 19
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
Zuschlag erteilt wurde
Bietergemeinschaft Dr. Krieger Architekten+Ingenieure GmbH & Co. KG,pbp
projekt bauleitung petraczek, greenbox Landschaftsarchitekten Schäfer &
Tuczek Partnergesellschaft
Blumenstraße 2
42551 Velbert
DEUTSCHLAND
V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftsstr. 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 613116-2100
Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de/Vergabekammer
Fax: +49 6131160
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: (1)
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat
und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 GWB durch
Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist
darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
(8 Kalendertage) gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nr. 2 GWB. § 101a Absatz 1 Satz 2 GWB
bleibt unberührt.
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Verkabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftsstr. 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 613116-2100
Fax: +49 613116-0
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
28.10.2011
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| Call for tenders announced | 01.06.2011 | ||
| Result published | 02.11.2011 | ||
| Last updated | 16.01.2012 | ||
| Competition ID | 3-73292 | ||
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