• DE-12203 Berlin
  • 10/2011
  • Result
  • (ID 82827)

Projektsteuerungsleistungen für das Projekt „Sanierung Bettenhochhaus und Neubau OP/ITS-Gebäude“

Negotiated procedure
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  • Project data

    maximize

    Decision 10/2011 Decision
    Procedure Negotiated procedure
    Occupational groups Architekten, Civil engineers, Project managers
    Type of building Health care
    Type of service Projektsteuerung, Projektmanagement
    Access area GPA/ GATT
    Language German
    City DE-12203 Berlin
    Awarding authority / Client Charité - Universitätsmedizin Berlin, Berlin (DE)
    Assignment
    Die Charité-Universitätsmedizin Berlin („Charité“ oder „Auftraggeber“) beabsichtigt die Sanierung des 1982 in Betrieb genommenen Bettenhochhauses in der Luisenstraße 64, 10117 Berlin, DEUTSCHLAND, (rd. 60 000 m² BGF). An Stelle des abzureißenden Lehrgebäudes östlich des Bettenhochhauses soll ein Neubau für den zentralen Operationsbereich (OP), den zentralen intensivmedizinischen Bereich (ITS) und die Rettungsdienststellen einschließlich einer Liegendkrankenanfahrt errichtet werden (rd. 15 000 m² BGF). Die Gesamtkosten (KG 200 bis 700 nach DIN 276) für die Baumaßnahmen einschließlich der vorbereitenden und begleitenden Maßnahmen dürfen 185 000 000 EUR nicht überschreiten. Der Nutzungsbeginn für die sanierten Gebäude muss im ersten Quartal 2016 erfolgen.
    Mit den notwendigen Planungsleistungen soll ein Generalplaner auf Basis des Bedarfsprogramms der Charité beauftragt werden. Die hierfür erforderliche Ausschreibung ist bereits erfolgt (ABl. EU 2011 / S 123-204614) und befindet sich in der Angebotsphase. Vom Generalplaner werden umfassende Planungsleistungen zur Vorbereitung der Bauvergaben der Charité für Abriss, Sanierung, Neubau und ergänzende Maßnahmen erbracht.
    Dazu gehören insbesondere die Erstellung der Vorplanungsunterlage und der Bauplanungsunterlage entsprechend den Anforderungen der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (ABau). Die Vorplanungsunterlage soll mit Unterstützung des Projektsteuerers noch im Jahr 2011 fertiggestellt werden. In einer ersten Vertragsstufe wird der Generalplaner mit den Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 (Vorplanung) und 3 (Entwurfsplanung) gemäß HOAI beauftragt. In einer zweiten Vertragsstufe soll der Generalplaner wiederum stufenweise mit Leistungen der Leistungsphasen 4 (Genehmigungsplanung), 5 (Ausführungsplanung), 6 (Vorbereitung der Vergabe) und 7 (Mitwirken bei der Vergabe) beauftragt werden einschließlich der Erstellung der Leistungsbeschreibung für die Bauvergabe. Der genaue Umfang der im Rahmen dieser zweiten Phase zu erbringenden Planungs- und Beratungsleistungen hängt von der Art der Projektrealisierung ab (Beauftragung eines Generalunternehmers auf der Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung oder Beauftragung von Einzelunternehmern auf der Grundlage konstruktiver Leistungsbeschreibungen). Der Auftraggeber behält sich außerdem vor, den Generalplaner abhängig von der Art der Projektrealisierung in einer dritten Vertragsstufe mit Leistungen der Leistungsphasen 8 (Objektüberwachung) und 9 (Objektbetreuung) zu beauftragen.
    Die Gestaltung der Fassade des Bettenhochhauses ist Gegenstand eines gesonderten Realisierungswettbewerbs. Der Generalplaner soll den Fassadenplaner nach dem gegenwärtigen Stand der Planungen als Unterauftragnehmer beauftragen.
    Der mit dieser Ausschreibung zu vergebende Auftrag umfasst die umfassende Projektsteuerung für die Planung und Ausführung der Baumaßnahmen. Der Projektsteuerer soll auch baubegleitend bis zur Abnahme und zur Vorlage des Verwendungsnachweises tätig sein. Die Leistungserbringung umfasst insbesondere: — Aufstellung und Überwachung von Organisations-, Termin- und Zahlungsplänen, bezogen auf Projekt und Projektbeteiligte, — Koordinierung und Kontrolle der Projektbeteiligten, auch der ausführenden Firmen, — Vorbereitung und Betreuung der Beteiligung von Planungsbetroffenen, — Fortschreibung der Planungsziele und Klärung von Zielkonflikten, — laufende Information des Auftraggebers über die Projektabwicklung und rechtzeitiges Herbeiführen von Entscheidungen des Auftraggebers, — Koordinierung und Kontrolle der Bearbeitung von Finanzierungs-, Förderungs- und Genehmigungsverfahren, — Unterstützung der Charité bei der Wahrnehmung der nicht delegierbaren Bauherrenaufgaben.
    Scope of services
    Siehe Ziff. II.1.5.

  • Tender notice

    maximize

    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Charité-Universitätsmedizin Berlin
      Hindenburgdamm 30
      z. H. Herrn Detlef Nünke, Frau Steffi Ehrhardt
      12203 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 30450575811 / 30450574211
      E-Mail: detlef.nuenke@charite.de, steffi.ehrhardt@charite.de
      Fax +49 304507574903 / 304507574211
      Internet-Adresse(n)
      Hauptadresse des Auftraggebers http://www.charite.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Einrichtung des öffentlichen Rechts
      Gesundheit
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Projektsteuerungsleistungen für das Projekt „Sanierung Bettenhochhaus und
      Neubau OP/ITS-Gebäude“.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Berlin.
      NUTS-Code DE300

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Charité-Universitätsmedizin Berlin („Charité“ oder „Auftraggeber“)
      beabsichtigt die Sanierung des 1982 in Betrieb genommenen Bettenhochhauses
      in der Luisenstraße 64, 10117 Berlin, DEUTSCHLAND, (rd. 60 000 m² BGF). An
      Stelle des abzureißenden Lehrgebäudes östlich des Bettenhochhauses soll
      ein Neubau für den zentralen Operationsbereich (OP), den zentralen
      intensivmedizinischen Bereich (ITS) und die Rettungsdienststellen
      einschließlich einer Liegendkrankenanfahrt errichtet werden (rd. 15 000 m²
      BGF). Die Gesamtkosten (KG 200 bis 700 nach DIN 276) für die Baumaßnahmen
      einschließlich der vorbereitenden und begleitenden Maßnahmen dürfen 185
      000 000 EUR nicht überschreiten. Der Nutzungsbeginn für die sanierten
      Gebäude muss im ersten Quartal 2016 erfolgen.
      Mit den notwendigen Planungsleistungen soll ein Generalplaner auf Basis
      des Bedarfsprogramms der Charité beauftragt werden. Die hierfür
      erforderliche Ausschreibung ist bereits erfolgt (ABl. EU 2011 / S
      123-204614) und befindet sich in der Angebotsphase. Vom Generalplaner
      werden umfassende Planungsleistungen zur Vorbereitung der Bauvergaben der
      Charité für Abriss, Sanierung, Neubau und ergänzende Maßnahmen erbracht.
      Dazu gehören insbesondere die Erstellung der Vorplanungsunterlage und der
      Bauplanungsunterlage entsprechend den Anforderungen der Allgemeinen
      Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins
      (ABau). Die Vorplanungsunterlage soll mit Unterstützung des
      Projektsteuerers noch im Jahr 2011 fertiggestellt werden. In einer ersten
      Vertragsstufe wird der Generalplaner mit den Planungsleistungen der
      Leistungsphasen 2 (Vorplanung) und 3 (Entwurfsplanung) gemäß HOAI
      beauftragt. In einer zweiten Vertragsstufe soll der Generalplaner wiederum
      stufenweise mit Leistungen der Leistungsphasen 4 (Genehmigungsplanung), 5
      (Ausführungsplanung), 6 (Vorbereitung der Vergabe) und 7 (Mitwirken bei
      der Vergabe) beauftragt werden einschließlich der Erstellung der
      Leistungsbeschreibung für die Bauvergabe. Der genaue Umfang der im Rahmen
      dieser zweiten Phase zu erbringenden Planungs- und Beratungsleistungen
      hängt von der Art der Projektrealisierung ab (Beauftragung eines
      Generalunternehmers auf der Grundlage einer funktionalen
      Leistungsbeschreibung oder Beauftragung von Einzelunternehmern auf der
      Grundlage konstruktiver Leistungsbeschreibungen). Der Auftraggeber behält
      sich außerdem vor, den Generalplaner abhängig von der Art der
      Projektrealisierung in einer dritten Vertragsstufe mit Leistungen der
      Leistungsphasen 8 (Objektüberwachung) und 9 (Objektbetreuung) zu
      beauftragen.
      Die Gestaltung der Fassade des Bettenhochhauses ist Gegenstand eines
      gesonderten Realisierungswettbewerbs. Der Generalplaner soll den
      Fassadenplaner nach dem gegenwärtigen Stand der Planungen als
      Unterauftragnehmer beauftragen.
      Der mit dieser Ausschreibung zu vergebende Auftrag umfasst die umfassende
      Projektsteuerung für die Planung und Ausführung der Baumaßnahmen. Der
      Projektsteuerer soll auch baubegleitend bis zur Abnahme und zur Vorlage
      des Verwendungsnachweises tätig sein. Die Leistungserbringung umfasst
      insbesondere:
      — Aufstellung und Überwachung von Organisations-, Termin- und
      Zahlungsplänen, bezogen auf Projekt und Projektbeteiligte,
      — Koordinierung und Kontrolle der Projektbeteiligten, auch der
      ausführenden Firmen,
      — Vorbereitung und Betreuung der Beteiligung von Planungsbetroffenen,
      — Fortschreibung der Planungsziele und Klärung von Zielkonflikten,
      — laufende Information des Auftraggebers über die Projektabwicklung und
      rechtzeitiges Herbeiführen von Entscheidungen des Auftraggebers,
      — Koordinierung und Kontrolle der Bearbeitung von Finanzierungs-,
      Förderungs- und Genehmigungsverfahren,
      — Unterstützung der Charité bei der Wahrnehmung der nicht delegierbaren
      Bauherrenaufgaben.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71541000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Siehe Ziff. II.1.5.

      II.2.2) Optionen
      Nein

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Beginn: 30.9.2011. Ende: 30.6.2017

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
      auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
      Es gelten die Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin,
      soweit sie anwendbar sind.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Alle
      Mitglieder der Bewerbergemeinschaft müssen im Teilnahmeantrag einen
      bevollmächtigten Vertreter benennen (vgl. III.2.1 Nr. 1). Für die
      Erklärung ist das bei der oben genannten Kontaktstelle erhältliche
      Formular zu verwenden.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Nein

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Vom Bewerber - bei Bewerbergemeinschaften von
      jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert - sind mit dem
      Teilnahmeantrag folgende Erklärungen vorzulegen:
      1. Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift) und - im Falle
      der Bewerbergemeinschaft – Erklärung zur Vertretungsberechtigung der
      Bewerbergemeinschaft und zur gesamtschuldnerischen Haftung,
      2. Nachweis der Vertretungsmacht desjenigen, der den Bewerber vertritt
      (z.B. durch Kopie des Handelsregisterauszuges oder durch Vollmacht der
      Partner einer Gesellschaft),
      3. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und
      die auf den Auftrag bezogenene Zusammenarbeit,
      4. Eigenerklärung, dass die in §§ 4 Abs. 6 und 9 VOF genannten
      Ausschlusskriterien nicht vorliegen,
      5. Eigenerklärung über das Vorliegen von Einträgen in das
      Gewerbezentralregister für den Bewerber oder die Mitglieder einer
      Bewerbergemeinschaft sowie die jeweils geschäftsführenden natürlichen
      Personen,
      6. Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer und ggf. deren
      Nachunternehmern, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer
      Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von
      Nachunternehmern beruft. Die Nachunternehmer müssen sich entsprechend der
      vorgenannten Ziffern 1 und 2 auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.
      Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind
      die in Ziffer 1 bis 6 geforderten Angaben in vorgegebenen Formblättern
      zusammengefasst, welche zu verwenden und zusammen mit den darin
      geforderten Nachweisen und Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag
      einzureichen sind. Die Formblätter sind Teil des Informationsmemorandums
      und können bei der oben genannten Kontaktstelle angefordert werden.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft sind mit
      dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zur
      wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorzulegen:
      1. begründete und plausible Eigenerklärung über eine für den Auftrag
      ausreichende finanzielle Leistungsfähigkeit. Plausibilisierungen können
      insbesondere durch Vorlage von Geschäftsberichten, Gewinn- und
      Verlustrechnungen oder Bilanzen jeweils der letzten 3 Geschäftsjahre
      erbracht werden,
      2. Erklärung über den Umsatz (netto) des Bewerbers mit
      Projektsteuerungsleistungen in den letzten drei Jahre. Der Bewerber gilt
      für den Auftrag nur als geeignet, wenn sein durchschnittlicher jährlicher
      Umsatz mit Projektsteuerungsleistungen in den letzten drei Jahren
      mindestens 500 000 EUR erreichte.
      Soweit sich der Bewerber für die Berechnung der Umsatzhöhe auf den Umsatz
      eines Nachunternehmers beruft, wird dieser nur gewertet, wenn der
      Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung gem. Ziff.
      III.2.1) 6.
      abgibt.
      3. schriftlicher Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer
      Mindestdeckungssumme je Versicherungsfall für Personenschäden in Höhe 3
      000 000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe
      von 3 000 000 EUR, beispielsweise durch Vorlage der Kopie einer
      Versicherungspolice. Alternativ kann der Bieter eine schriftliche
      Erklärung seiner Versicherung beibringen, dass eine entsprechende
      Versicherung im Auftragsfalle abgeschlossen wird.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards Die Mindeststandards sind in
      den Anforderungen an die Eignungsnachweise unter Ziffer 1 bis 3
      ausdrücklich genannt.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft sind mit dem Teilnahmeantrag
      folgende Nachweise und Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit
      vorzulegen:
      1. Übersicht über die durchschnittliche personelle Ausstattung in den
      vergangenen drei Jahren unter Angabe der Ausbildung, Fachrichtung und
      Bürozugehörigkeit der Beschäftigten (vgl. § 5 Abs. 5 lit. d) VOF). Die
      Übersicht ist aufzuteilen nach Architekten und Ingenieuren mit mindestens
      5 Jahren Berufserfahrung, anderen Ingenieuren und Architekten und
      sonstigen Mitarbeitern. Ein Bewerber gilt nur dann als geeignet, wenn er
      in den letzten drei Jahren jeweils durchschnittlich 10 Mitarbeiter fest
      angestellt hat (Summe aus Büroinhabern und festangestellten Mitarbeitern),
      davon mindestens 6 Ingenieure und Architekten, hiervon wiederum mindestens
      4 Ingenieure und Architekten mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung.
      Soweit sich der Bewerber für die Berechnung der Mitarbeiterzahlen auf
      Mitarbeiter eines Nachunternehmers beruft, werden diese nur gewertet, wenn
      der Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung gem. Ziff.
      III.2.1) 6.
      abgibt.
      2. Angaben über die vorgesehene technische Leitung gemäß § 5 Abs. 5 lit.
      c) VOF: Hierzu sind der vorgesehene Projektleiter und ein Stellvertreter
      sowie ein Verantwortlicher für die Haustechnik zu benennen und jeweils
      folgende Angaben zu machen:
      —Name,
      —Berufliche Qualifikation,
      —Anzahl der Berufsjahre insgesamt,
      —Anzahl der Berufsjahre im Unternehmen,
      —Angabe von mindestens einer und maximal 3 ausführlichen Referenzen über
      Projektsteuerungsleistungen für Planungsleistungen und Bauleistungen unter
      Bezeichnung der Maßnahme, Rolle des Referenzinhabers, Angabe von
      Gebäudeart/Typologie (mit Angabe dazu, ob OP/ITS-Einrichtungen betroffen
      sind), Art der geplanten Baumaßnahme (Neubau/Sanierung/Umbau),
      Bruttogeschossfläche (BGF) des betreuten Gebäudes, Höhe der
      Gesamtbaukosten (KGR 200 bis 700 nach DIN 276), Leistungszeitraum des
      Projektsteuerers, Fertigstellung der geplanten Bauleistungen (=
      Nutzerübergabe, ggf. Prognose), Art des Auftraggebers (öffentliche Hand /
      gemischtwirtschaftliches Unternehmen / privates Unternehmen),
      Ansprechpartner (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer),
      Referenzschreiben (soweit vorhanden), Erläuterung, weshalb das
      Referenzprojekt nach Ansicht des Bewerbers für die ausgeschriebenen
      Projektsteuerungsleistungen bedeutend ist,
      —Angabe von sonstigen relevanten Referenzen unter Angabe von Auftraggeber,
      Gebäudetyp, Fertigstellungstermin des Gebäudes, erbrachten Leistungen,
      Gesamtbaukosten (KG 200 bis 700 nach DIN 276).
      Für den Projektleiter und seinen Stellvertreter sowie den Verantwortlichen
      für die Haustechnik ist nachzuweisen, dass sie berechtigt sind, die
      Berufsbezeichnung „Architekt“, „beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu
      tragen oder berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als
      „Architekt“, „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden. Der
      Projektleiter muss über eine Berufspraxis über mindestens 5 Jahre nach
      Erwerb eines Hoch- oder Fachhochschulabschlusses verfügen. Der
      Projektleiter muss mindestens eine wertungsfähige ausführliche Referenz
      über Projektsteuerungsleistungen für die Leistungsphasen 1 – 5 der Planung
      eines Krankenhausgebäudes mit OP/ITS mit mindestens einer BGF von 10.000
      m² vorlegen. Der Stellvertreter muss mindestens eine wertungsfähige
      ausführliche Referenz über Projektsteuerungsleistungen für die
      Leistungsphasen 6 – 8 der Planung eines Gebäudes vorlegen. Der
      Verantwortliche für die Haustechnik muss mindestens eine wertungsfähige
      ausführliche Referenz über Projektsteuerungsleistungen für die Planung
      technischer Anlagen eines OP/ITS vorlegen.
      Soweit die Verfügbarkeit der in Aussicht genommenen Personen aus Sicht des
      Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft nicht für mindestens bis Ende 2012
      gesichert ist, kann jeweils eine alternative Person unter Angabe der
      geforderten Eignungsnachweise benannt werden. Spätere Abweichungen von den
      Angaben zu den verantwortlichen Personen sind nur aus wichtigem Grund
      (z.B. Ausscheiden des Mitarbeiters) und mit Zustimmung des Auftraggebers
      zulässig und berechtigen den Auftraggeber bis zur Zuschlagserteilung zur
      Wiederholung der Eignungswertung.
      Soweit sich der Bewerber für die Leitung auf Personal eines
      Nachunternehmers beruft, wird dieses nur gewertet, wenn der
      Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung gem. Ziff.
      III.2.1) 6.
      abgibt,
      3. Dokumentation, aus der hervorgeht, dass der Bewerber über eine
      ausreichende technische Ausstattung verfügt (vgl. § 5 Abs. 5 lit. e) VOF).
      Aus der Dokumentation muss sich ergeben, dass der elektronische
      Datenaustausch grafischer und sonstiger Dateien in digitaler Form
      (GAEB-Schnittstelle, dxf.- bzw. dwg.-Dateien) gewährleistet ist. Soweit
      sich der Bewerber für die Dokumentation der technischen Ausstattung auf
      die Ausstattung eines Nachunternehmers beruft, wird diese nur gewertet,
      wenn der Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung gem. Ziff.
      III.2.1)
      6. abgibt,
      4. Vorlage von mindestens einer und maximal fünf
      Projektsteuerungsreferenzen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft unter
      jeweiliger Nennung der folgenden Angaben:
      — Gebäudeart/Typologie (mit Angabe dazu, ob OP/ITS-Einrichtungen betroffen
      sind),
      — Beschreibung, für welche Leistungsphasen die Projektmanagementleistungen
      erbracht wurden,
      — Beschreibung der Art der Leistungserbringung durch die beteiligten
      Planer (Generalplaner oder Fachplaner) und ausführenden Unternehmen
      (Generalunternehmer oder gewerkeweise Leistungserbringung),
      — Art der betroffenen Baumaßnahme (Neubau/Sanierung/Umbau),
      — Bruttogeschossfläche (BGF) des beplanten Gebäudes,
      — Höhe der Gesamtbaukosten (KGR 200 bis 700 nach DIN 276),
      — Leistungszeitraum des Projektsteuerers,
      — Fertigstellung der betroffenen Bauleistungen (= Nutzerübergabe, ggf.
      Prognose),
      — Art des Auftraggebers (öffentliche Hand / gemischtwirtschaftliches
      Unternehmen / privates Unternehmen),
      — Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse,
      Telefonnummer),
      — Referenzschreiben des Auftraggebers, soweit vorhanden,
      — Erläuterung, weshalb das Referenzprojekt nach Ansicht des Bewerbers für
      die ausgeschriebenen Planungsleistungen bedeutend ist.
      Aus den Referenzen muss hervorgehen, dass der Bewerber.
      — in mindestens einem Fall Projektsteuerungsleistungen für den Neubau
      eines Krankenhauses mit OP/ITS erbracht hat,
      — in mindestens einem Fall Projektsteuerungsleistungen für die Sanierung
      eines Krankenhauses mit OP/ITS erbracht hat,
      — in mindestens einem Fall Projektsteuerungsleistungen für Neubau oder
      Sanierung eines Krankenhauses erbracht hat, bei dem die öffentliche Hand
      oder ein mehrheitlich von der öffentlichen Hand gehaltenes Unternehmen
      Bauherr war,
      — in mindestens einem Fall Projektsteuerungsleistungen bereits während der
      Planungsphase (also vor Abschluss der Leistungsphase 5) in einem
      Hochbauprojekt erbracht hat, das durch einen Generalplaner geplant wurde,
      — in mindestens einem Fall Projektsteuerungsleistungen während der
      Bauphase in einem Hochbauprojekt erbracht hat, das durch einen
      Generalunternehmer errichtet wurde.
      Es ist ausreichend, wenn der Bewerber eine Referenz vorlegt, die alle
      vorgenannten Mindestanforderungen erfüllt, etwa weil das betreute Projekt
      dem Vorhaben der Charité vergleichbar ist. Die Vorlage von 5 Referenzen
      führt jedoch nach Maßgabe der Wertungsmatrix zu einer besseren Bewertung
      des Teilnahmeantrags.
      5. Darstellung des Qualitätsmanagements (und ggf. Nachweis seiner
      Zertifizierung) des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
      Soweit sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung auf die Mitarbeiter oder
      Referenzen eines Nachunternehmers beruft, werden diese
      Mitarbeiter/Referenzen des Nachunternehmers nur gewertet, wenn der
      Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung nach Ziff.
      III.2.1) 6.
      abgibt.
      Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind
      die in Ziffern 1 bis 5 geforderten Angaben in vorgegebenen Formblättern
      zusammengefasst, welche zu verwenden und zusammen mit den darin
      geforderten Nachweisen und Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag
      einzureichen sind. Die Formblätter sind Teil des Informationsmemorandums
      und können bei der oben genannten Kontaktstelle angefordert werden.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards
      Die Mindeststandards sind in den Anforderungen an die Eignungsnachweise
      ausdrücklich genannt. Mindestanforderungen sind insbesondere in Ziff. 1
      bis 4 genannt.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Ja
      Gemäß § 19 VOF sind nur Bewerber zugelassen, die nach dem für die
      Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die
      Berufsbezeichnung „Architekt“, „beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu
      tragen oder berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als
      „Architekt“, „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden.
      Juristische Personen sind als Auftragnehmer zuzulassen, wenn sie für die
      Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach
      dieser Maßgabe benennen.

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
      Der Projektsteuerer soll bereits die Erstellung der VPU bis Ende 2011
      begleiten.

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die
      Kriterien für die Bewertung der eingereichten Teilnahmeanträge ergeben
      sich aus den geforderten Angaben in Abschnitt III., Ziffer 2.1) bis 2.3).
      Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt in drei Schritten: 1. Summarische
      Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen
      und ggf. Nachforderung (hierzu unter Ziffer
      VI.3) 2. Vorliegen der
      Mindestanforderungen an die Eignung: Als geeignet gelten Bewerber, die die
      geforderten Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben, bei denen keine
      Ausschlussgründe nach §§ 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen und deren Erklärung
      über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister nicht auf
      Unzuverlässigkeit schließen lässt, die ihre finanzielle Leistungsfähigkeit
      plausibel dargelegt haben, die die erforderlichen Mindestumsätze, den
      Abschluss der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten
      Mindestdeckungssätzen sowie die mindestens geforderten wertungsfähigen
      Referenzen nachweisen und dokumentiert haben, dass sie über die notwendige
      personelle und technische Ausstattung für den Auftrag verfügen. 3. Sollten
      mehr als 3 Bewerber oder Bewerbergemeinschaften die Mindestanforderungen
      erfüllen und damit grundsätzlich als geeignet gelten, wird der
      Auftraggeber die am besten geeigneten Bewerber anhand einer Eignungsmatrix
      hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten. Für diese vergleichende
      Wertung sind die von den Bewerbern genannten Referenzen (Anzahl und
      Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen), die Qualität des
      Leitungspersonals und das Qualitätsmanagementsystem maßgeblich. Der
      Auftraggeber behält sich vor, mehr als 3 Bewerber zur Angebotsaufforderung
      auszuwählen.

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      16/11

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 1.9.2011
      - 12:00
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      6.9.2011 - 12:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis
      zum 6.9.2011, 12:00 Uhr, schriftlich und rechtsverbindlich unterschieben
      (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) in
      verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung „Ausschreibung
      Projektsteuerungsleistungen Sanierung Bettenhochhaus - Vergabe 16/11,
      Bitte nicht öffnen!“ an die unter Ziffer
      I.1) genannte Stelle zu
      übersenden.
      Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge
      summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass
      Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der Auftraggeber die
      betreffenden Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern,
      entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber
      einheitlichen Frist nachzureichen (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail).
      Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber bei Fristablauf
      vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren
      ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet
      indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der
      Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten
      Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Jeder Bewerber bleibt
      für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines
      Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Die weitere Eignungsprüfung
      erfolgt entsprechend den unter Ziffer
      IV.1.2) geschilderten Schritten 2
      und 3. Der Auftraggeber behält sich außerdem vor, von den ausgewählten
      Bewerbern Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten
      Erklärungen abzufordern.
      Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung
      der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs
      nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt
      entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren Eignung
      sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Der Auftraggeber wird
      einem Austausch nur aus wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch
      berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung. Es wird empfohlen, dass
      Unternehmen sich jeweils nur als Mitglied oder Nachunternehmer einer
      Bewerbergemeinschaft am Verfahren beteiligen. Mehrfachbeteiligungen führen
      zum Ausschluss der betreffenden Bewerbergemeinschaften, falls diese bzw.
      die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen können, dass ihre Angebote
      völlig unabhängig voneinander formuliert wurden und daher die Gefahr der
      Beeinflussung des (Geheim-)Wettbewerbs nicht besteht.
      In der Angebotsphase werden die Bieter aufgefordert sein, mit der
      Angebotsabgabe eine Erklärung zur Einhaltung der Verpflichtungen nach den
      § 1 Abs. 2 bis 4 und 6, §§ 4 und 7, § 8 Abs. 2 und 3 und § 9 Berliner
      Ausschreibungs- und Vergabegesetz abzugeben. Gemäß § 13 Abs. 1
      Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Verordnung über
      die Förderung von Frauen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei
      der Vergabe öffentlicher Aufträge (Frauenförderverordnung - FFV) wird der
      ausgeschriebene Auftrag an Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten im
      Sinne des § 1 Abs. 2 FFV nur vergeben, wenn sich die Auftragnehmer bei
      Angebotsabgabe verpflichten, das geltende Gleichbehandlungsrecht zu
      beachten und - je nach Anzahl der Beschäftigten (§ 3 FFV) - eine oder
      mehrere der in § 2 FFV aufgeführten Maßnahmen der Frauenförderung und/oder
      der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchzuführen. Von
      der Verpflichtung wird nur im Falle nachweisbarer rechtlicher Hindernisse
      abgesehen, dies gilt insbesondere für Unternehmen mit Sitz in einem
      anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union. Auf § 10 BerlAVG wird
      hingewiesen.
      Enthalten die Bekanntmachung oder die Ausschreibungsunterlagen
      Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung der
      Bewerber gegen geltendes Recht, so haben die Bewerber den Auftraggeber
      unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Straße 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de
      Tel. +49 3090138316
      Internet: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 3090137613

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die
      Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB.
      Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn
      der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt
      und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge
      muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim
      Auftraggeber geltend gemacht werden.
      Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen
      erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder
      Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2
      und Nr. 3 GWB).
      Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein
      Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb
      von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt
      werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang
      des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.

      VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erhältlich sind
      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Straße 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de
      Tel. +49 3090138316
      Internet: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax +49 3090137613

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      19.8.2011
  • Tender result notice

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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Charité-Universitätsmedizin Berlin
      Hindenburgdamm 30
      Zu Händen von: Herrn Detlef Nünke, Frau Steffi Ehrhardt
      12203 Berlin
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 30450575811 / 30450574211
      E-Mail: Detlef.nuenke@charite.deSteffi.ehrhardt@charite.de
      Fax: +49 304507574903 / 304507574211
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.charite.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Einrichtung des öffentlichen Rechts

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Gesundheit

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Projektsteuerungsleistungen für das Projekt „Sanierung Bettenhochhaus und
      Neubau OP/ITS-Gebäude“.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin.
      NUTS-Code DE300

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die Charité-Universitätsmedizin Berlin („Charité“ oder „Auftraggeber“)
      beabsichtigt die Sanierung des 1982 in Betrieb genommenen Bettenhochhauses
      in der Luisenstraße 64, 10117 Berlin, DEUTSCHLAND (rd. 60 000 m² BGF). An
      Stelle des abzureißenden Lehrgebäudes östlich des Bettenhochhauses soll
      ein Neubau für den zentralen Operationsbereich (OP), den zentralen
      intensivmedizinischen Bereich (ITS) und die Rettungsdienststellen
      einschließlich einer Liegendkrankenanfahrt errichtet werden (rd. 15 000 m²
      BGF). Die Gesamtkosten (KG 200 bis 700 nach DIN 276) für die Baumaßnahmen
      einschließlich der vorbereitenden und begleitenden Maßnahmen dürfen 185
      000 000 EUR nicht überschreiten. Der Nutzungsbeginn für die sanierten
      Gebäude muss im ersten Quartal 2016 erfolgen.
      Der mit dieser Ausschreibung zu vergebende Auftrag umfasst die umfassende
      Projektsteuerung für die Planung und Ausführung der Baumaßnahmen. Der
      Projektsteuter soll baubegleitend bis zur Abnahme und zur Vorlage des
      Verwendungsnachweises tätig sein. Die Leistungserbringung umfasst
      insbesondere:
      — Aufstellung und Überwachung von Organisations-, Termin- und
      Zahlungsplänen, bezogen auf Projekt und Projektbeteiligte,
      — Koordinierung und Kontrolle der Projektbeteiligten, auch der
      ausführenden Firmen,
      — Vorbereitung und Betreuung der Beteiligung von Planungsbetroffenen,
      — Fortschreibung der Planungsziele und Klärung von Zielkonflikten,
      — laufende Information des Auftraggebers über die Projektabwicklung und
      rechtzeitiges Herbeiführen von Entscheidungen des Auftraggebers,
      — Koordinierung und Kontrolle der Bearbeitung von Finanzierungs-,
      Förderungs- und Genehmigungsverfahren,
      — Unterstützung der Charité bei der Wahrnehmung der nicht delegierbaren
      Bauherrenaufgaben.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71541000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Preis. Gewichtung 50
      2. Bieterpräsentation. Gewichtung 30
      3. Bearbeitungskonzept. Gewichtung 20

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      52/11

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      Auftragsbekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 162-267958 vom 25.8.2011

      Abschnitt V: Auftragsvergabe

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      18.10.2011

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
      Zuschlag erteilt wurde
      SPM Stein Projektmanagement GmbH & Co. KG
      Hohenzollerndamm 27a
      10713 Berlin
      DEUTSCHLAND

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Landes Berlin
      Martin-Luther-Straße 105
      10825 Berlin
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de
      Telefon: +49 3090138316
      Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html
      Fax: +49 3090137613

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      16.1.2012
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