• DE-64291 Darmstadt
  • 02/2012
  • Result
  • (ID 83332)

FAIR GmbH: "Projekt FAIR" - Bautechnische und schwingungstechnische Beweissicherung

Negotiated procedure
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    Decision 02/2012 Decision
    Procedure Negotiated procedure
    Occupational groups Expert advisors
    Desired number of participants: 3-5
    Actual participants: 5
    Type of service Studie, Gutachten, Konzeptentwicklung
    Access area GPA/ GATT
    Language German
    City DE-64291 Darmstadt
    Awarding authority / Client FAIR GmbH, Darmstadt (DE)
    Advisors Hessisches Baumanagement - Regionalniederlassung Nord - Vergabebereich Fulda, Fulda (DE)
    Assignment
    Die FAIR GmbH plant im Rahmen eines internationalen Forschungsvorhabens die Errichtung eines neuen Beschleunigerkomplexes "FAIR" (Facility for Antiproton and Ion Research) - nachfolgend als Projekt FAIR bezeichnet - mit Anbindung an die vorhandene GSI-Beschleunigeranlage. Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der bautechnischen und schwingungstechnischen Beweissicherung, der von dem Projekt tangierten baulichen Anlagen.
    Die Durchführung der für das Projekt FAIR erforderlichen Beweissicherungsmaßnahmen hat durch geeignete öffentlich bestellte Sachverständige (u. a. einen gerichtlich bestellten Sachverständigen) zu erfolgen.
    Scope of services
    Östlich der vorhandenen GSI-Forschungsanlage soll der neue Beschleunigerkomplex der nächsten Generation entstehen. Dieser besteht im Endzustand aus zwei unterirdischen Beschleunigerringen mit jeweils einem Umfang von ca. 1.100 m und daran angeschlossenen funktional und baulich miteinander verbundenen unter- und oberirdischen Anlagenteilen (Beschleuniger- und Experimentierbauwerke, Labore und sonstige Betriebs- und Versorgungsbauwerke) sowie damit zusammenhängenden verschiedenen Transferstrecken und Speicherringen. Der Strahlenschutz sowie die Komplexität und Vielfalt der technischen und physikalischen Einbauten sowie die Durchführung der Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe der vorhandenen GSI-Beschleunigeranlage stellen besondere Anforderungen an Planung, Realisierung und Überwachung der Gesamtmaßnahme. Das umbaute Volumen für die modulare Startversion (einschl. des Beschleunigerrings) beläuft sich nach derzeitigem Kenntnisstand auf rund 1.050.000 m³, die Brutto-Geschossfläche auf ca. 135.000 m².
    Der Auftraggeber setzt im Rahmen der Projektabwicklung ein internet-basiertes Kommunikations- und Managementsystem ein, dessen Nutzung für alle Projektbeteiligten verpflichtend ist. Die Finanzierung des Projektes erfolgt auf Basis der Regelungen der RZBau mit nationalen und internationalen Fördermitteln, die baurechtliche Genehmigung erfolgt nach Hessischer Bauordnung und weiteren Einzelverfahren nach Landesrecht und Bundesrecht (z.B. für den Strahlenschutz).
    Das Investitionsvolumen für den gesamten Bauteil (KG 100-700), einschließlich der gebäudetechnischen Infrastruktur, beträgt für die modulare Startversion ca. 572 Mio. €.
    Die Ziele der durchzuführenen bautechnischen und schwingungstechnischen Beweissicherung erstrecken sich im Wesentlichen auf:
    - die Schaffung einer Beurteilungsgrundlage für eventuelle Schadensersatzforderungen
    - die rechtzeitige Schadenserkennung bei Schäden während der Bauphase um frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können
    - die Schaffung von Akzeptanz und einer Vertrauensbasis bei Betroffenen
    - die Sicherstellung der Einhaltung vorgegebener Randbedingungen (z.B. Schwingungen, Erschütterungen, Verunreinigungen, etc.)
    Hierzu sind vor Baubeginn (Erstzustandsaufnahme), während der Bauzeit (Zwischenzustände) und am Ende der Bauzeit (Endzustandsmessung) mittels einer allumfassenden bautechnischen Beweissicherung der Zustand des Geländes, der Straßen und Wege, der vorhandenen GSI-Beschleunigeranlage und der weiteren bautechnischen Anlagen, die im Einflussbereich der Baumaßnahme liegen, vom Beweissicherer festzustellen. Darüber hinaus sind erschütterungstechnische Beweissicherungsmessungen für Gebäude der vorhandenen GSI-Beschleunigeranlage in Nahbereichen zu Erschütterungsquellen im Zuge der Gründungs- und Verbauherstellung durchzuführen.
    Weitere Informationen zum Projekt FAIR können über das Internet unter http://www.fair-center.eu abgerufen werden.

  • Tender notice

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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      FAIR GmbH
      Planckstraße 1
      64291 Darmstadt
      DEUTSCHLAND
      Weitere Auskünfte erteilen: Hessisches Baumanagement -
      Regionalniederlassung Nord - Vergabebereich Fulda
      Schillerstraße 8
      36043 Fulda
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: info.vergabe-FD@hbm.hessen.de
      Fax +49 6616005306
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Hessisches Baumanagement -
      Regionalniederlassung Nord - Vergabebereich Fulda
      Schillerstraße 8
      36043 Fulda
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: info.vergabe-FD@hbm.hessen.de
      Fax +49 6616005306
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Hessisches Baumanagement -
      Regionalniederlassung Nord - Vergabebereich Fulda
      Schillerstraße 8
      36043 Fulda
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: info.vergabe-FD@hbm.hessen.de
      Fax +49 6616005306

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Einrichtung des öffentlichen Rechts
      Sonstiges Forschung
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      FAIR GmbH: "Projekt FAIR" - Bautechnische und schwingungstechnische
      Beweissicherung.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      NUTS-Code DE711

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die FAIR GmbH plant im Rahmen eines internationalen Forschungsvorhabens
      die Errichtung eines neuen Beschleunigerkomplexes "FAIR" (Facility for
      Antiproton and Ion Research) - nachfolgend als Projekt FAIR bezeichnet -
      mit Anbindung an die vorhandene GSI-Beschleunigeranlage. Gegenstand des
      Auftrags sind Leistungen der bautechnischen und schwingungstechnischen
      Beweissicherung, der von dem Projekt tangierten baulichen Anlagen.
      Die Durchführung der für das Projekt FAIR erforderlichen
      Beweissicherungsmaßnahmen hat durch geeignete öffentlich bestellte
      Sachverständige (u. a. einen gerichtlich bestellten Sachverständigen) zu
      erfolgen.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71319000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      Östlich der vorhandenen GSI-Forschungsanlage soll der neue
      Beschleunigerkomplex der nächsten Generation entstehen. Dieser besteht im
      Endzustand aus zwei unterirdischen Beschleunigerringen mit jeweils einem
      Umfang von ca. 1 100 m und daran angeschlossenen funktional und baulich
      miteinander verbundenen unter- und oberirdischen Anlagenteilen
      (Beschleuniger- und Experimentierbauwerke, Labore und sonstige Betriebs-
      und Versorgungsbauwerke) sowie damit zusammenhängenden verschiedenen
      Transferstrecken und Speicherringen. Der Strahlenschutz sowie die
      Komplexität und Vielfalt der technischen und physikalischen Einbauten
      sowie die Durchführung der Baumaßnahmen in unmittelbarer Nähe der
      vorhandenen GSI-Beschleunigeranlage stellen besondere Anforderungen an
      Planung, Realisierung und Überwachung der Gesamtmaßnahme. Das umbaute
      Volumen für die modulare Startversion (einschl. des Beschleunigerrings)
      beläuft sich nach derzeitigem Kenntnisstand auf rund 1 050 000 m³, die
      Brutto-Geschossfläche auf ca. 135 000 m².
      Der Auftraggeber setzt im Rahmen der Projektabwicklung ein
      internet-basiertes Kommunikations- und Managementsystem ein, dessen
      Nutzung für alle Projektbeteiligten verpflichtend ist. Die Finanzierung
      des Projektes erfolgt auf Basis der Regelungen der RZBau mit nationalen
      und internationalen Fördermitteln, die baurechtliche Genehmigung erfolgt
      nach Hessischer Bauordnung und weiteren Einzelverfahren nach Landesrecht
      und Bundesrecht (z.B. für den Strahlenschutz).
      Das Investitionsvolumen für den gesamten Bauteil (KG 100-700),
      einschließlich der gebäudetechnischen Infrastruktur, beträgt für die
      modulare Startversion ca. 572 000 000 EUR.
      Die Ziele der durchzuführenen bautechnischen und schwingungstechnischen
      Beweissicherung erstrecken sich im Wesentlichen auf:
      — die Schaffung einer Beurteilungsgrundlage für eventuelle
      Schadensersatzforderungen,
      — die rechtzeitige Schadenserkennung bei Schäden während der Bauphase um
      frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können,
      — die Schaffung von Akzeptanz und einer Vertrauensbasis bei Betroffenen,
      — die Sicherstellung der Einhaltung vorgegebener Randbedingungen (z.B.
      Schwingungen, Erschütterungen, Verunreinigungen, etc.).
      Hierzu sind vor Baubeginn (Erstzustandsaufnahme), während der Bauzeit
      (Zwischenzustände) und am Ende der Bauzeit (Endzustandsmessung) mittels
      einer allumfassenden bautechnischen Beweissicherung der Zustand des
      Geländes, der Straßen und Wege, der vorhandenen GSI-Beschleunigeranlage
      und der weiteren bautechnischen Anlagen, die im Einflussbereich der
      Baumaßnahme liegen, vom Beweissicherer festzustellen. Darüber hinaus sind
      erschütterungstechnische Beweissicherungsmessungen für Gebäude der
      vorhandenen GSI-Beschleunigeranlage in Nahbereichen zu
      Erschütterungsquellen im Zuge der Gründungs- und Verbauherstellung
      durchzuführen.
      Weitere Informationen zum Projekt FAIR können über das Internet unter
      http://www.fair-center.eu abgerufen werden.

      II.2.2) Optionen
      Nein

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Beginn: 1.11.2011. Ende: 31.12.2018

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für
      Personenschäden und sonstige Schäden von jeweils 2 Mio. EUR.

      III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
      auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend)
      Abschlagszahlungen nach nachgewiesenen Leistungen und
      Leistungsfortschritt.

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Bietergemeinschaften sind zugelassen. Erforderliche Rechtsform bei
      Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder
      einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform.
      Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Ja
      Vertrags-/Abwicklungs- und Verhandlungsgsprache im Rahmen der
      Projektdurchführung ist Deutsch. Alle Projektdokumente und die
      Projektdokumentation sind grundsätzlich in Deutsch zu erstellen.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind
      unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der in I.1 (weitere
      Auskünfte) genannten Kontaktstelle abgerufen und vollständig ausgefüllt
      werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers
      durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach
      Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei
      fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache
      beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die
      nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der
      Bewerbergemeinschaft zu erbringen:
      — Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung durch
      Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. - bei ausländischen
      Bewerbern - eine entsprechende Bescheinigung des Herkunftslandes,
      — Eigenerklärung gemäß § 4 (2) VOF über wirtschaftliche Verknüpfungen mit
      Unternehmen bzw. die Zusammenarbeit mit Anderen,
      — Erklärung gem. § 4 (3) VOF über die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen, die für die Leistungserbringung vorgesehen
      sind,
      — Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 2 (3), § 4 (6), §
      4 (9a-d) VOF vorliegen,
      — Angaben zur Mitarbeiterstruktur für das gesamte Unternehmen in den
      letzten 3 abgeschlossenen Jahren und und Angabe der Anzahl der öffentlich
      bestellten Sachverständigen im Bereich Hochbau sowie der
      Mitarbeiter/Hilfskräfte, die den Sachverständigen zur Verfügung stehen,
      — Angaben zur örtlichen Verfügbarkeit der Sachverständigen.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind
      unter Verwendung der Formblätter zu erbringen, die bei der in I.1 (weitere
      Auskünfte) genannten Kontaktstelle abgerufen und vollständig ausgefüllt
      werden müssen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers
      durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach
      Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei
      fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache
      beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die
      nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der
      Bewerbergemeinschaft beizubringen:
      — Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gem. § 5 (4a) VOF.
      Sofern aktuell keine Versicherungsdeckung in den unter Ziffer III.1.1
      geforderten Höhen besteht, hat der Bewerber eine Erklärung seines
      Versicherers vorzulegen, in der seine Versicherungsfähigkeit in den
      geforderten Höhen bestätigt wird,
      — Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz im
      Bereich "öffentlich bestellten Sachverständigen für den Bereich Hochbau"
      in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
      Kann ein Bewerber aus wichtigem Grund die vom Auftraggeber geforderten
      Nachweise nicht beibringen, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle
      Leistungsfähigkeit auch durch Vorlage anderer vom Auftraggeber für
      geeignet erachteter Belege nachweisen (§ 5 Abs. 2 VOF).

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind unter Verwendung der
      Formblätter zu erbringen, die bei der in I.1 (weitere Auskünfte) genannten
      Kontaktstelle abgerufen und ordnungsgemäß ausgefüllt werden müssen. Der
      Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen des Bewerbers durch
      entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bzw. nach
      Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei
      fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache
      beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die
      nachstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der
      Bewerbergemeinschaft beizubringen:
      Die Nachweise über die besondere Eignung sind nach § 5 (5) VOF u. a. durch
      folgende Nachweise zu erbringen (genaue Angabe in den auszufüllenden
      Formularen):
      — Liste von maximal fünf gemäß den in Ziffer II.2.1 beschriebenen
      Projektanforderungen ganz oder teilweise vergleichbaren Projekten in den
      letzten fünf Jahren mit Angabe des Auftraggebers (mit Ansprechpartner und
      Kontaktdaten), des Zeitraumes der Leistungserbringung, der vom Bewerber
      erbrachten Leistungen, der eingesetzten Sachverständigen des Bewerbers,
      der relevanten Baukosten (Bauteile/Anlagen für die der Sachverständige
      verantwortlich war) und der Gebühren des Bewerbers für den jeweiligen
      Auftrag.
      Die Referenz ist durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers
      zu belegen.
      — Liste der für das "Projekt FAIR" vorgesehenen Sachverständigen, der
      beruflichen Qualifikation, der Berufspraxis in Jahren sowie des
      projektrelevanten Erfahrungsspektrums mit den entsprechenden Nachweisen
      (Lebenslauf, Berufszulassung, Studienabschluss). Nachweis zum öffentlich
      bestellten Sachverständigen,
      — Organigramm über die vom Bewerber für die Projektabwicklung vorgesehene
      Personalorganisation (Leitung, Aufgaben, Schnittstellen, Nachunternehmer,
      etc.),
      — Angabe des Auftragsanteils sowie des Nachunternehmers (soweit bekannt),
      für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen
      beabsichtigt,
      — Angaben zur technischen Ausstattung des Bewerbers, insbesondere
      hinsichtlich der eingesetzten Softwaresysteme (Office-Systeme),
      — Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung (QM-System vorhanden?,
      ISO 9001, ggf. Zertifizierung).

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Nein

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Ja

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die
      Auswahl erfolgt unter Berücksichtigung der nachfolgend und in den bei der
      unter I.1 (weitere Auskünfte) genannten Kontaktstelle abrufbaren
      Formblättern genannten Kriterien:
      1. Erfahrungen des Bewerbers bei Beweissicherungen mit Projekten
      vergleichbarer Größe und Aufgabenstellung in den letzten 5 Jahren,
      2. Kapazitative und fachliche Befähigung des Bewerbers und der für die
      Bearbeitung der Aufgabenstellung vorgesehenen Sachverständigen,
      vorgesehene interne Organisation zur Projektabwicklung (Organigramm) sowie
      Vor-Ort-Verfügbarkeit der Sachverständigen,
      3. Technische Ausstattung im Hinblick auf den Einsatz von Office-Software
      (MS-Office 2007 oder damit voll kompatible Office-Software, andere
      Office-Software),
      4. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Umsätze in den
      letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren),
      5. Maßnahmen zur Qualitätssicherung.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote Ja

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      FAIR SB 2011-08-005

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
      19.9.2011 - 12:00

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      26.9.2011 - 11:00

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Fehlende Unterlagen in der Bewerbung werden nicht nachgefordert und können
      zum Ausschluss des Bewerbers führen. Es sind zwingend die zur Verfügung
      gestellten Formblätter zu verwenden.
      Nachr. HAD-Ref.: 55/1302.
      Nachr. V-Nr/AKZ: FAIR SB 2011-08-005.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
      Kaiser-Friedrich-Str. 16
      53113 Bonn
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de
      Tel. +49 2289499-0
      Internet: http://www.bundeskartellamt.de
      Fax +49 2289499-400

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es
      wird im Zusammenhang mit Bieterrügen auf § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB
      hingewiesen:
      Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit mehr als 15
      Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
      nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      25.8.2011


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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      FAIR GmbH: "Projekt FAIR"
      Planckstraße 1
      64291 Darmstadt
      DEUTSCHLAND

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Einrichtung des öffentlichen Rechts

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Sonstige: Forschung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      FAIR GmbH: "Projekt FAIR" - Bautechnische und schwingungstechnische
      Beweissicherung.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
      Planckstraße 1, 64291 Darmstadt, DEUTSCHLAND.
      NUTS-Code DE711

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Die FAIR GmbH plant im Rahmen eines internationalen Forschungsvorhabens
      die Errichtung eines neuen Beschleunigerkomplexes "FAIR" (Facility for
      Antiproton and Ion Research) - nachfolgend als Projekt FAIR bezeichnet -
      mit Anbindung an die vorhandene GSI-Beschleunigeranlage. Gegenstand des
      Auftrags sind Leistungen der bautechnischen und schwingungstechnischen
      Beweissicherung, der von dem Projekt tangierten baulichen Anlagen.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71319000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert

      II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
      Wert: 313 826,00 EUR
      mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Projektorganisation. Gewichtung 10 %
      2. Projektabwicklung. Gewichtung 10 %
      3. Referenzprojekt. Gewichtung 20 %
      4. Präsentation. Gewichtung 10 %
      5. Vergütung. Gewichtung 50 %

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      FAIR SB 2011-08-005

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      Auftragsbekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 165-273104 vom 30.8.2011

      Abschnitt V: Auftragsvergabe
      Auftrags-Nr: FAIR SB 2011-08-001
      Bezeichnung: Leistungen der bautechnischen und schwingungstechnischen
      Beweissicherung.

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      14.2.2012

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
      Zuschlag erteilt wurde
      Wölfel Beratende Ingenieure GmbH + Co. KG
      Max-Planck-Straße 15
      97204 Höchberg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 93149708-0
      Fax: +49 93149708-150

      V.4) Angaben zum Auftragswert
      Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert:
      Wert: EUR
      Endgültiger Gesamtauftragswert:
      Wert: 313 826,00 EUR
      mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.2) Zusätzliche Angaben:
      Nachr. HAD-Ref.: 55/1616.
      Nachr. V-Nr/AKZ: FAIR SB 2011-08-005.

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
      Villemombler Straße 76
      53123 Bonn
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 2289499-0
      Fax: +49 2289499-163

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      2.4.2012
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