• DE-53721 Siegburg
  • 01/2012
  • Result
  • (ID 84764)

Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg

Negotiated procedure
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    Decision 01/2012 Decision
    Procedure Negotiated procedure
    Occupational groups Technical facility equipment planners
    Desired number of participants: 5
    Actual participants: 1
    Type of building Government and municipal buildings
    Type of service Technische Ausrüstung
    Language German
    City DE-53721 Siegburg
    Awarding authority / Client Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat, Siegburg (DE)
    Assignment
    Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über Gelände. Bestandssituation: Das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossiges Verwaltungsgebäude, wurde in zwei Bauabschnitten von 1975 bis 1981 errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größere Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG) größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz für ca. 1.000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der Höhenentwicklung stark gegliedert. Bestandssituation Elektrotechnik: Das Kreishaus wird mittelspannungsseitig über 11 KV eingespeist und verfügt über eine eigene Trafostation mit 4 Transformatoren. Diese speist die Niederspannungshauptverteilung ein. Die Notstromversorgung wird durch ein Notstromaggregat 450 KVA und eine Batterieanlage gewährleistet. Damit werden Anlagenteile wie zum Beispiel Aufzüge und Notbeleuchtung versorgt. Die Notstromversorgung der datentechnischen Anlagen wie Serverschränke und diverse LAN-Schränke wird zusätzlich über eine USV-Anlage gewährleistet. Die Niederspannungshauptverteilung (Standort 2. UG) versorgt die einzelnen Bauabschnitte (Bauteil A, 13 Etagen und Bauteil B, 6 Etagen) mit elektrischer Energie über zwei Hauptsteigeschächte in den Haupttreppenhäusern. In diesen Steigeschächten befinden sich etagenweise Unterverteilungen. Über diese Steigeschächte kann aus Platzgründen kein weiteres Leitungsnetz mehr aufgebaut werden. Zusätzlich gibt es noch diverse Unterverteilungen in Nebentreppenhäusern. Die Büros werden von den Unterverteilungen aus sowohl datentechnisch wie auch energietechnisch über durch die Flure verlaufende Kabeltrassen versorgt. Teilweise sind diese Trassen brandschutztechnisch abgeschottet. Die vorhandenen Flurdecken selbst haben keinerlei brandschutztechnische Zulassungen. Die vorhandene Brandmeldeanlage einschließlich Leitungsnetz stammt aus dem Jahr 1992. Bis auf wenige bereits sanierte Bereiche muss sie erneuert werden. Der vorhandene Räumungsalarm wird nicht über eine Lautsprecheranlage ausgelöst. Die vorhandene Flurbeleuchtung / Treppenhausbeleuchtung und die komplette Notbeleuchtung einschließlich Fluchtwegbeleuchtung stammen aus den Errichtungsjahren des Gebäudes und sind abgängig. Die Leuchten beinhalten keine PCB-haltigen Kondensatoren. Es sind keine halogenfreien Leitungen verlegt worden. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat eine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand eine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach beseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu Brandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst werden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für das Kreishaus einschließlichTiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses Konzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das genehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011 gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten (Elektrotechnik): Erneuerung der Notbeleuchtung einschließlich der Fluchtwegbeleuchtung, Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Fluren, Erneuerung der Treppenhausbeleuchtung, Erneuerung der Brandmeldeanlage, flächendeckend Einbau der Evakuierungsanlage (ELA), Räumungsalarm Sprache, Erneuerung und Erweiterung von Kabeltrassen für spätere Datenverkabelung, Installation von neuen Steigeschächten. Daneben sind umfangreiche Maßnahmen in der Bereichen Hochbau und technische Gebäudeausrüstung (TGA) erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechender Vergabeverfahren separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten Bauablauf/Ausführungszeiten: Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die Planungsbeteiligten.
    Downloads 84764_Bekanntmachung.pdf

  • Tender notice

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    • BEKANNTMACHUNG
      Dienstleistungsauftrag

      ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

      I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
      Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat, Zentrale Vergabestelle
      Kaiser-Wilhelm-Platz 1
      z. H. Frau Dissen, Herrn Wolter-Michaelis
      53721 Siegburg
      DEUTSCHLAND
      Tel. +49 224113-2937/3543
      E-Mail: zvs@rhein-sieg-kreis.de
      Fax +49 224113-3165
      Internet-Adresse(n) 
      Hauptadresse des Auftraggebers www.rhein-sieg-kreis.de
      Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
      Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
      Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
      Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen
      Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
      Kontaktstellen

      I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
      Regional- oder Lokalbehörde
      Allgemeine öffentliche Verwaltung
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber Nein

      ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

      II.1) BESCHREIBUNG

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
      Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung
      des Kreishauses in Siegburg.

      II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungsauftrag
      Dienstleistungskategorie: Nr. 12
      Hauptort der Dienstleistung Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis).
      NUTS-Code DEA2C

      II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
      Öffentlicher Auftrag

      II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung
      des Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9 gemäß HOAI, davon LP
      1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: Das Kreishaus verfügt über eine
      BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16 Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m²
      Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5 Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft
      sich ca. 50 m über Gelände. Bestandssituation: Das Kreishaus in Siegburg,
      ein mehrgeschossiges Verwaltungsgebäude, wurde in 2 Bauabschnitten von
      1975 bis 1981 errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit
      vorgehängter Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es
      größere Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG)
      größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG
      beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz
      für ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten
      Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der
      Höhenentwicklung stark gegliedert.
      Bestandssituation Elektrotechnik: Das Kreishaus wird mittelspannungsseitig
      über 11 KV eingespeist und verfügt über eine eigene Trafostation mit 4
      Transformatoren. Diese speist die Niederspannungshauptverteilung ein.
      Die Notstromversorgung wird durch ein Notstromaggregat 450 KVA und eine
      Batterieanlage gewährleistet. Damit werden Anlagenteile wie zum Beispiel
      Aufzüge und Notbeleuchtung versorgt. Die Notstromversorgung der
      datentechnischen Anlagen wie Serverschränke und diverse LAN-Schränke wird
      zusätzlich über eine USV-Anlage gewährleistet. Die
      Niederspannungshauptverteilung (Standort 2. UG) versorgt die einzelnen
      Bauabschnitte (Bauteil A, 13 Etagen und Bauteil B, 6 Etagen) mit
      elektrischer Energie über 2 Hauptsteigeschächte in den
      Haupttreppenhäusern. In diesen Steigeschächten befinden sich etagenweise
      Unterverteilungen. Über diese Steigeschächte kann aus Platzgründen kein
      weiteres Leitungsnetz mehr aufgebaut werden. Zusätzlich gibt es noch
      diverse Unterverteilungen in Nebentreppenhäusern. Die Büros werden von den
      Unterverteilungen aus sowohl datentechnisch wie auch energietechnisch über
      durch die Flure verlaufende Kabeltrassen versorgt. Teilweise sind diese
      Trassen brandschutztechnisch abgeschottet. Die vorhandenen Flurdecken
      selbst haben keinerlei brandschutztechnische Zulassungen. Die vorhandene
      Brandmeldeanlage einschließlich Leitungsnetz stammt aus dem Jahr 1992. Bis
      auf wenige bereits sanierte Bereiche muss sie erneuert werden. Der
      vorhandene Räumungsalarm wird nicht über eine Lautsprecheranlage
      ausgelöst. Die vorhandene Flurbeleuchtung / Treppenhausbeleuchtung und die
      komplette Notbeleuchtung einschließlich Fluchtwegbeleuchtung stammen aus
      den Errichtungsjahren des Gebäudes und sind abgängig. Die Leuchten
      beinhalten keine PCB-haltigen Kondensatoren. Es sind keine halogenfreien
      Leitungen verlegt worden. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat
      eine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand
      eine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach
      beseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu
      Brandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst
      werden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für
      das Kreishaus einschließlichTiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses
      Konzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das
      genehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante
      Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011
      gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten
      (Elektrotechnik): Erneuerung der Notbeleuchtung einschließlich der
      Fluchtwegbeleuchtung, Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Fluren,
      Erneuerung der Treppenhausbeleuchtung, Erneuerung der Brandmeldeanlage,
      flächendeckend Einbau der Evakuierungsanlage (ELA), Räumungsalarm Sprache,
      Erneuerung und Erweiterung von Kabeltrassen für spätere Datenverkabelung,
      Installation von neuen Steigeschächten. Daneben sind umfangreiche
      Maßnahmen in der Bereichen Hochbau und technische Gebäudeausrüstung (TGA)
      erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechender
      Vergabeverfahren separate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten
      Bauablauf/Ausführungszeiten: Die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden
      Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die
      Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten
      und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr
      geringem Umfang zur Verfügung. Nacht- und Wochenendarbeiten sind daher zu
      berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem
      fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der
      Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im
      Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der
      Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die
      Planungsbeteiligten.

      II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71320000, 71321000

      II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
      Ja

      II.1.8) Aufteilung in Lose
      Nein

      II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
      Nein

      II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS

      II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
      ohne MwSt. EUR

      II.2.2) Optionen
      Nein

      II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
      Beginn: 2.1.2012. Ende: 31.12.2016

      ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
      INFORMATIONEN

      III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG

      III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
      Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung
      mit einer Deckungssumme von mindestens (jeweils) 2 500 000 EUR für Sach-
      und Personenschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages
      aufrecht zu erhalten. Vor Auftragsabschluss ist zum Nachweis die
      entsprechende Deckungsbestätigung vorzulegen. Eine Erklärung, dass eine
      solche Versicherung spätestens im Auftragsfall abgeschlossen wird ist
      erforderlich (s. Teilnahmeantrag).

      III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
      wird
      Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine
      bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer
      Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
      (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter Verwendung des vom Auftraggeber für
      die Abgabe einer Bewerbung ausgegebenen Formblattes abzugeben,
      a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt
      ist,
      b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des
      Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
      c) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
      Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
      d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Wird diese
      Bewerbergemeinschaftserklärung nicht fristgerecht eingereicht, wird die
      Bewerbung der Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen. Eine Abgabe von
      Teilleistungen an Subunternehmer ist zulässig. Die jeweiligen
      Subunternehmer und die ihnen zugeordneten Leistungen sind im
      Teilnahmeantrag zu benennen, Verpflichtungserklärungen der Subunternehmer
      sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Mehrfachbewerbungen (auch als
      Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind nicht zulässig und führen
      automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen
      unterschiedlicher nicht eigenständiger Niederlassungen eines Bewerberbüros
      sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.

      III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
      Ja
      1) Die Bauausführung erfolgt parallel zum laufenden Verwaltungsbetrieb.
      Besondere Absicherungen der Baustellenbereiche sind daher zwingend
      erforderlich. Zudem sind die Belastungen und Einschränkungen für die
      Mitarbeiter und Besucher des Kreishauses soweit möglich zu beschränken.
      Nacht- und Wochenendarbeiten insbesondere lärmintensiver Arbeiten - sind
      zu berücksichtigen. Die Koordination der verschiedenen Arbeiten und
      Gewerke ist wesentlicher Bestandteil der Planungsaufgabe. Die
      Bereitschaft, im Auftragsfall eine auskömmliche örtliche Bauleitung
      sicherzustellen und für den Zeitraum der baulichen Umsetzung der Maßnahme
      durchgehend mit einem/einer projektverantwortlichen Bauleiter/in zu
      besetzen ist zu erklären (siehe Teilnahmeantrag). 2) Austauschformate für
      elektronische Daten: DXF, GAEB, DOC, XLS. 3) Grundlage der zu
      beauftragenden Leistungen ist das vorliegende Brandschutzkonzept.

      III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN

      III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
      hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Die im Folgenden genannten Nachweise/Erklärungen,
      bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern, ggf. auch von
      Subunternehmern, sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages zwingend gefordert.
      Nicht fristgerecht vorgelegte oder unvollständige Nachweise/Erklärungen
      führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers.1) Eigenerklärung (s.
      Teilnahmeantrag) des Bewerbers, dass:
      a) nachweislich keine schwere Verfehlung vorliegen, die seine
      Zuverlässigkeit in Frage stellen, insbesondere keine Ausschlussgründe nach
      § 4 Absatz 6 VOF;
      b) über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares
      gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt
      worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
      c) sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
      d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
      Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat;
      e) Angehörige der Geschäftsleitung in den letzten 2 Jahren nicht wegen
      illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von
      mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen
      verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigsten 2 500 EUR belegt worden
      sind;
      f) er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine
      Zuverlässigkeit in Frage stellt;
      g) er bei Abgabe des Angebotes keine Verstöße gegen das Gesetz gegen
      Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine
      wettbewerbsbeschränkenden Absprachen, insbesondere keine Absprachen über
      Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer
      Arbeitsgemeinschaft als niedrigster Bewerber getroffen hat;
      h) er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem
      Bewerberkreis zur Folge hat;
      i) er im Auftragsfall die Versicherung gemäß 
      III.1.1) der Bekanntmachung
      für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt;
      j) er/sie im Auftragsfall bereit ist/sind, eine Erklärung gemäß § 1 des
      Verpflichtungsgesetzes zu unterzeichnen. Auf Anforderung vorzulegen ist
      eine Eigenerklärung des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen gemäß
      § 4 Abs. 2 VOF. Auf Anforderung abzuschließen ist der Integritätsvertrag.

      III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen: Folgende Erklärungen (s. Teilnahmeantrag) - bei
      Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - sind mit Abgabe des
      Teilnahmeantrages gefordert; bei nicht fristgerechter oder unvollständiger
      Abgabe wird der Bewerber ausgeschlossen.
      1) Eigenerklärung zum Gesamt-Netto-Jahresumsatz der letzten 3
      abgeschlossenen Geschäftsjahre,
      2) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den Leistungsphasen 1-7 der
      letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
      3) Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den Leistungsphasen 8-9 der
      letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards Netto-Jahresumsatz des
      Bewerbers - bei Bewerbergemeinschaften Netto-Jahresumsatz aller Bewerber
      zusammen - im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im
      Bereich Fachplanung Elektrotechnik gemäss Leistungsphase 1-9 §
      53 HOAI:
      größer/gleich 200 000,00 EUR.

      III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
      Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
      Auflagen zu überprüfen:
      Folgende Erklärungen sind mit Abgabe des Teilnahmeantrages abzugeben:
      1) Bürogröße/Mitarbeiterzahlen: Darstellung (s. Teilnahmeantrag)— bei
      Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern - der Zahl der in den letzten
      3 Geschäftsjahren (2009, 2010 und aktuell) jahresdurchschnittlich
      beschäftigten Personen, aufgeschlüsselt nach: - Festangestellte
      Mitarbeiter und Büroin-/teilhaber insgesamt, - davon Fachingenieure /
      Techniker Elektrotechnik, davon weiter aufgeschlüsselt nach
      Berufserfahrung:
      — mit Berufserfahrung im Bereich LP 5-8 HOAI größer/gleich 5 Jahre,
      — mit Zertifizierung für die Planung von Brandmeldeanlagen,
      — mit Berufserfahrung im Bereich Bauen für öffentliche Auftraggeber
      größer/gleich 3 Jahre,
      — mit Berufserfahrung im Bereich Bauen im Bestand größer/gleich 3 Jahre.
      2) Referenzobjekte: Darstellung (s. Teilnahmeantrag) von mindestens 2
      Referenzprojekten.
      Referenzen, die die Mindestanforderungen an alle Referenzen nicht
      vollständig erfüllen, werden nicht gewertet. Werden nicht mindestens 2
      Referenzen benannt, die die Mindestanforderungen an alle Referenzen
      erfüllen, so wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren
      ausgeschlossen. Werden mehr als 5 Referenzprojekte genannt, so werden nur
      die ersten 5 Projekte gewertet. Die Referenzen werden im Rahmen der
      Auswertung teilweise durch Kontaktaufnahme mit den Referenzgebern
      weitergehend geprüft und bewertet. Falsche Angaben führen zum
      vollständigen und ersatzlosen Ausschluss der jeweiligen Referenz aus der
      Wertung. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber aufgrund von falschen
      Angaben vollständig aus dem weiteren Verfahren auszuschließen. Die
      Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer
      Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; es genügt vielmehr, wenn die
      Bewerbergemeinschaft insgesamt die beschriebenen Angaben zu
      Referenzprojekten macht. Allgemeine Anforderungen an alle
      Referenzprojekte: - Ausführung und Fertigstellung der Baumaßnahme im
      Zeitraum 1/2001 bis 8/2011. Die einzelnen Referenzprojekte müssen auf
      jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder
      Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage einer
      weiterführenden Darstellung wird die Referenz nicht gewertet. Zu den
      vorgelegten Referenzobjekten sind folgende Angaben (s. Teilnahmeantrag)
      vollständig zu tätigen: Bezeichnung und Ort der Maßnahme; Auftraggeber
      (Name und Adresse mit Angabe eines Ansprechpartners mit Telefonnummer);
      Verfasser; Ausführungszeitraum; Gebäudetyp; Netto-Baukosten (nur KG 440,
      450, 480 und 490 nach DIN 276); beauftragte Leistungsphasen. Die folgenden
      Projektmerkmale sind - sofern zutreffend anzugeben: Öffentlicher
      Auftraggeber; Ausführung im laufenden Betrieb; gewerkeweise Ausschreibung
      der Leistungen; wesentliche Bestandteile der Sanierung (Brandschottungen,
      Brandmeldeanlage und ELA, Evakuierungsanlagen, Notbeleuchtung).
      Möglicherweise geforderte Mindeststandards
      1) Anzahl festangestellte und Büroin-/teilhabende Fachingenieure /
      Techniker Elektrotechnik insgesamt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre:
      größer/gleich 3, davon:
      2) Anzahl Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit Berufserfahrung
      größer/gleich 5 Jahre im Leistungsbild LP 5-8 im Durchschnitt der letzten
      3 Jahre: größer/gleich 1,
      3) Anzahl Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit Zertifizierung für
      die Planung von Brandmeldeanlagen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre:
      größer/gleich 1,
      4) Anzahl der Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit
      Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre im Bauen für öffentliche
      Auftraggeber im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: größer/gleich 1;
      5) Anzahl der Fachingenieure / Techniker Elektrotechnik mit
      Berufserfahrung größer/gleich 3 Jahre im Bauen im Bestand im Durchschnitt
      der letzten 3 Jahre: größer/gleich 1. Anforderungen an alle Referenzen: -
      Sanierungs- /Umbaumaßnahme mit mindestens 500 000 EUR Netto-Baukosten
      (nach DIN 276) in den KG 440, 450 430, 480 und 490 (elektrotechnische
      Anlagen) Mindestanforderungen an einzelne Referenzprojekte: - mindestens 1
      Projekt, bei dem die Fachplanung Elektrotechnik der LP 3-8 (gemäß § 53
      HOAI) durchgehend erbracht wurden, mindestens ein Projekt mit
      vollständiger Sanierung der Brandmeldeanlage und der
      Sprachalarmierungsanlage, - mindestens ein Projekt für einen öffentlichen
      Auftraggeber, mindestens ein Projekt mit Ausführung der Baumaßnahme im
      laufenden Betrieb. Alle Mindestkriterien müssen erfüllt sein, die
      Kombination dabei ist beliebig.

      III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
      Nein

      III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE

      III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
      Berufsstand vorbehalten
      Nein

      III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
      Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der
      betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen
      Nein

      ABSCHNITT IV: VERFAHREN

      IV.1) VERFAHRENSART

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren
      Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein

      IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
      Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
      Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer 5
      Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1)
      Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und des
      vollständig ausgefüllten Teilnahmeantrages gemäß Ziffern 
      III.2.1),

      III.2.2), 
      III.2.3). Fehlende oder unvollständige Angaben werden nicht

      nachgefordert.
      2) Die Auswahl der Kriterien erfolgt auf der Grundlage der zum Nachweis
      der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Soweit die
      Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte
      für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender
      Aufstellung (siehe Teilnahmeantrag:maximale Punktzahl/Wertung/gewichtete
      Punktzahl):
      1. Leistungsfähigkeit/Umsätze: (insgesamt max. 50 Pkt).
      1.1 Umsatz LP 1-7: max. 5 Pkt/4-fach/20 Pkt.;
      1.2 Umsatz LP 8-9: max. 5 Pkt/6-fach/30 Pkt.;
      2. Fachliche Eignung.
      2.1 Referenzunabhängige Kriterien (insgesamt max. 200 Pkt.).
      2.1.1 Elektro-Ingenieure/Techniker insgesamt: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.;
      2.1.2 Elektro-Ingenieure/Techniker mit Zertifizierung für
      Brandschutzanlagen, max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.;
      2.1.3 Elektro-Ingenieure/Techniker mit Berufserfahrung größer/gleich 5
      Jahre, LP 5-8: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.;
      2.1.4 Elektro-Ingenieure/Techniker mit Berufserfahrung größer/gleich 3
      Jahre, im Bauen für öffentliche Auftraggeber: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.;
      2.1.5 Elektro-Ingenieure/Techniker mit Berufserfahrung größer/gleich 3
      Jahre, Bauen im Bestand: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.;
      2.2. Referenzabhängige Wertungskriterien - formal (insgesamt max. 225
      Pkt.).
      2.2.1 Gebäudetyp: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.;
      2.2.2 Netto-Baukosten nur KG 440, 450, 480, 490: max. 5 Pkt/2-fach/10
      Pkt.;
      2.2.3 Bearbeitete Leistungsphasen: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.;
      2.2.4 Öffentlicher Auftraggeber: max. 5Pkt/10fach/50 Pkt.;
      2.2.5 Ausführung im laufenden Betrieb: max. 5 Pkt/10-fach/50 Pkt.;
      2.2.6 gewerkeweise Ausschreibung: max. 5 Pkt/5-fach/25 Pkt.
      Besonderheiten Sanierung/Umbau:
      2.2.7.1 Brandschottungen: max. 5 Pkt/2-fach/10 Pkt.;
      2.2.7.2 Brandmeldeanlage und ELA: max. 5 Pkt/2-fach/10 Pkt.;
      2.2.7.3 Evakuierungsanlagen: max. 5 Pkt/2-fach/10 Pkt.;
      2.2.7.4 Notbeleuchtung: max. 5 Pkt/2-fach/12,5 Pkt.;
      2.3. Referenzabhängige Wertungskriterien - Abfrage Referenzgeber
      (insgesamt max. 350 Pkt.).
      2.3.1 Planung, Qualität der Planung, Detailgenauigkeit, Auskömmlichkeit
      der Planung: max. 5 Pkt/15-fach/75 Pkt.;
      2.3.2 Koordination/zusammenarbeit der Planer/Fachingenieure in der
      Planung, Umsetzung der Wünsche Bauherr: max. 5 Pkt/15-fach/75 Pkt.;
      2.3.3 Termine und Kosten: max. 5 Pkt/20-fach/100 Pkt.;
      2.3.4 Qualität der Bauleitung, Organisation der Baustelle, Bauablauf,
      Nachtragsmanagement: max. 5 Pkt/20-fach/100 Pkt.
      Erreichbare Gesamtpunktzahl: max. 825 Pkt. Bei gleicher Gesamtpunktzahl
      entscheidet das Los. Die Losentscheidung wird im Beisein eines Vertreters
      des Rechtsamtes und des Rechnungsprüfungsamtes von der Vergabestelle
      vorgenommen.

      IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
      Verhandlung bzw. des Dialogs
      Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
      schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
      verhandelnden Angebote Nein

      IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den
      Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe
      oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog
      aufgeführt sind

      IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
      Nein

      IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      0303-22-11-VOF

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
      Nein

      IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
      ergänzenden Unterlagen
      Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
      18.10.2011 - 11:00
      Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein

      IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
      18.10.2011 - 11:00

      IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
      Teilnahme an ausgewählte Bewerber
      25.10.2011

      IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
      verfasst werden können
      Deutsch.

      IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
      Tag: 29.11.2011 - 14:00
      Ort 
      Kreishaus Siegburg.
      Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein

      ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

      VI.1) DAUERAUFTRAG
      Nein

      VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
      GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD
      Nein

      VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
      Die Vergabeunterlagen können unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter
      kostenlos angefordert und herunterladen werden, Nachrichten der
      Vergabestelle können dort einsehen werden. Auf Anforderung und nach Angabe
      einer verbindlichen E-Mail-Adresse werden die Teilnahmeantragsunterlagen
      per E-Mail versandt. Zur Abgabe des Teilnahmeantrages ist zwingend ein
      unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung vollständig
      ausgefülltes und unterzeichnetes Papierexemplar der Formblätter
      einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise einzureichen. Der
      Teilnahmeantrag ist im Original unterschrieben einzureichen. Die
      Nichtbeachtung dieser Vorgaben führt zum Ausschluss der Bewerbung.
      Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist das vorliegende
      Brandschutzkonzept. Eine Bekanntgabe dieses Konzeptes ist im Rahmen der 1.
      Stufe des Bewerbungsverfahrens nicht vorgesehen. Kenntnisse dieser
      Unterlagen sowie des Bestandsgebäudes sind nicht erforderlich. Das Gebäude
      ist während der Öffnungszeiten grundsätzlich für eine eigenständige
      Besichtigung zugänglich. Anfragen sind schriftlich (auch per Fax oder
      E-Mail) an die unter 
      I.1) genannte Adresse zu richten. Allen Bewerbern
      werden die gleichen Informationen (per Fax oder E-Mail) zur Verfügung
      gestellt.
      Die nach 
      IV.1.2) ausgewählten Teilnehmer werden schriftlich zur Abgabe
      weiterer schriftlicher Unterlagen aufgefordert. Zusätzlich werden die
      ausgewählten Teilnehmer zu einem persönlichen Gespräch unter Beteiligung
      des Inhabers, des vorgesehenen verantwortlichen Projektleiters, sowie
      -sofern abweichend- des vorgesehenen Bauleiters eingeladen. Die Gespräche
      finden voraussichtlich in der 49. KW 2011 (07. + 8.12.2011) statt. Die
      Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf
      Kostenerstattung besteht nicht.

      VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

      VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Zeughausstr. 2-10
      50667 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: Vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
      Tel. +49 221147-2120
      Internet: www.bezreg-koeln.de
      Fax +49 221147-2889

      VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein
      Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach
      Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen
      zuwollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

      VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erhältlich sind
      s. 
      VI.4): Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      DEUTSCHLAND

      VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
      12.9.2011


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    • Bekanntmachung vergebener Aufträge
      Dienstleistungen
      Richtlinie 2004/18/EG

      Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

      I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
      Rhein-Sieg-Kreis - Der Landrat -
      Kaiser-Wilhelm-Platz 1
      Zu Händen von: Frau Grimiaux, Herrn Wolter-Michaelis
      53721 Siegburg
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 2241132937 / 2241133543
      E-Mail: zvs@rhein-sieg-kreis.de
      Fax: +49 2241133165
      Internet-Adresse(n):
      Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.rhein-sieg-kreis.de

      I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
      Regional- oder Lokalbehörde

      I.3) Haupttätigkeit(en)
      Allgemeine öffentliche Verwaltung

      I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
      Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
      Auftraggeber: nein

      Abschnitt II: Auftragsgegenstand

      II.1) Beschreibung

      II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
      Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der Brandschutzsanierung
      des Kreishauses in Siegburg.

      II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
      Dienstleistung
      Dienstleistungen
      Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und
      Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,
      zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche
      und Analysen
      Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
      Siegburg (Rhein-Sieg-Kreis).
      NUTS-Code DEA2C

      II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
      Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der
      Brandschutzsanierungdes Kreishauses in Siegburg - Leistungsumfang: LP 1-9
      gemäß HOAI, davon LP 1, 2, 4 und 7 nur anteilig. Gebäudedaten: das
      Kreishaus verfügt über eine BGF von ca. 39 000 m², verteilt auf 16
      Geschosse, zzgl. ca. 3 000 m² Tiefgarage und 17 000 m² Parkhaus auf 5
      Ebenen. Die Gebäudehöhe beläuft sich ca. 50 m über Gelände.
      Bestandssituation: das Kreishaus in Siegburg, ein mehrgeschossiges
      Verwaltungsgebäude, wurde in zwei Bauabschnitten von 1975 bis 1981
      errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau mit vorgehängter
      Elementglasfassade. In den Geschossen 1. UG bis 1.OG gibt es größere
      Sonderräume, in den darüber liegenden Geschossen (2. bis 12. OG)
      größtenteils Standardbüros für 2 Personen. Das 2. UG und das 13. OG
      beinhaltet Haustechnik. Das Gebäude bietet mit seinen ca. 550 Büros Platz
      für ca. 1 000 Mitarbeiter. Bedingt durch die beengten
      Grundstücksverhältnisse ist der Baukörper im Grundriss sowie in der
      Höhenentwicklung stark gegliedert. Bestandssituation Elektrotechnik: das
      Kreishaus wird mittelspannungsseitig über 11 KV eingespeist und verfügt
      über eine eigene Trafostation mit 4 Transformatoren. Diese speist die
      Niederspannungshauptverteilung ein. Die Notstromversorgung wird durch ein
      Notstromaggregat 450 KVA und eine Batterieanlage gewährleistet. Damit
      werden Anlagenteile wie zum Beispiel Aufzüge und Notbeleuchtung versorgt.
      Die Notstromversorgung der datentechnischen Anlagen wie Serverschränke und
      diverse LANSchränke wird zusätzlich über eine USV-Anlage gewährleistet.
      Die Niederspannungshauptverteilung (Standort 2. UG) versorgt die einzelnen
      Bauabschnitte (Bauteil A, 13 Etagen und Bauteil B, 6 Etagen) mit
      elektrischer Energie über 2 Hauptsteigeschächte in den
      Haupttreppenhäusern. In diesen Steigeschächten befinden sich etagenweise
      Unterverteilungen. Über diese Steigeschächte kann aus Platzgründen kein
      weiteres Leitungsnetz mehr aufgebaut werden. Zusätzlich gibt es noch
      diverse Unterverteilungen in Nebentreppenhäusern. Die Büros werden von den
      Unterverteilungen aus sowohl datentechnisch wie auch energietechnisch über
      durch die Flure verlaufende Kabeltrassen versorgt. Teilweise sind diese
      Trassen brandschutztechnisch abgeschottet. Die vorhandenen Flurdecken
      selbst haben keinerlei brandschutztechnische Zulassungen. Die vorhandene
      Brandmeldeanlage einschließlich Leitungsnetz stammt aus dem Jahr 1992. Bis
      auf wenige bereits sanierte Bereiche muss sie erneuert werden. Der
      vorhandene Räumungsalarm wird nicht über eine Lautsprecheranlage
      ausgelöst. Die vorhandene Flurbeleuchtung / Treppenhausbeleuchtung und die
      komplette Notbeleuchtung einschließlich Fluchtwegbeleuchtung stammen aus
      den Errichtungsjahren des Gebäudes und sind abgängig. Die Leuchten
      beinhalten keine PCB-haltigen Kondensatoren. Es sind keine halogenfreien
      Leitungen verlegt worden. Geplante Brandschutzsanierung: Im Jahr 2008 hat
      eine Brandschutzbegehung des Kreishauses stattgefunden, daraus entstand
      eine umfangreiche Mängelliste. Viele kleinere Mängel wurden danach
      beseitigt, es zeigte sich aber, dass wesentliche Fragen zu
      Brandabschnittsbildung, Fluchtwegen, etc. nicht als Einzelmaßnahmen gelöst
      werden konnten. Ab Frühjahr 2010 wurde deshalb ein Brandschutzkonzept für
      das Kreishaus einschließlich Tiefgarage und Parkhaus erarbeitet, dieses
      Konzept liegt der Stadt Siegburg derzeit zur Genehmigung vor. Das
      genehmigte Brandschutzkonzept stellt die Grundlage für die geplante
      Brandschutzsanierung dar, mit der Genehmigung wird im Herbst 2011
      gerechnet. Wesentliche geplante Maßnahmen in Stichpunkten
      (Elektrotechnik): Erneuerung der Notbeleuchtung einschließlich der
      Fluchtwegbeleuchtung, Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Fluren,
      Erneuerung der Treppenhausbeleuchtung, Erneuerung der Brandmeldeanlage,
      flächendeckend Einbau der Evakuierungsanlage (ELA), Räumungsalarm Sprache,
      Erneuerung und Erweiterung von Kabeltrassen für spätere Datenverkabelung,
      Installation von neuen Steigeschächten. Daneben sind umfangreiche
      Maßnahmen in der Bereichen Hochbau und technische Gebäudeausrüstung (TGA)
      erforderlich. Für diese Leistungen werden nach Durchführung entsprechender
      Vergabeverfahrenseparate Planungsbüros beauftragt. Besonderheiten
      Bauablauf/Ausführungszeiten: die Brandschutzsanierung erfolgt im laufenden
      Verwaltungsbetrieb des Kreishauses. Hierbei sind im Besonderen die
      Öffnungszeiten der verschiedenen Ämter und Dienstleistungen zu beachten
      und einzuplanen. Ausweichräumlichkeiten stehen im Kreishaus nur in sehr
      geringem Umfang zur Verfügung. Nacht und Wochenendarbeiten sind daher zu
      berücksichtigen. Die Koordinierung der Arbeiten im Zusammenspiel mit dem
      fortlaufenden Betrieb des Kreishauses wird ein wesentlicher Aspekt bei der
      Umsetzung der Maßnahmen sein. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahme ist im
      Zeitraum von 2012 bis 2016 vorgesehen. Eine konkrete Terminplanung der
      Planungs- und Ausführungsphase erfolgt zu Planungsbeginn durch die
      Planungsbeteiligten.

      II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
      71320000, 71321000

      II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
      Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

      Abschnitt IV: Verfahren

      IV.1) Verfahrensart

      IV.1.1) Verfahrensart
      Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb

      IV.2) Zuschlagskriterien

      IV.2.1) Zuschlagskriterien
      das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
      1. Honorar. Gewichtung 200
      2. Qualität der schriftlich eingereichten Konzepte. Gewichtung 620
      3. Qualität der persönlich vorgetragenen Konzepte. Gewichtung 475

      IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
      Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein

      IV.3) Verwaltungsangaben

      IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
      0303-22-11-VOF

      IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
      Auftragsbekanntmachung
      Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 177-290830 vom 15.9.2011

      Abschnitt V: Auftragsvergabe
      Auftrags-Nr: 0302-22-11-VOF
      Bezeichnung: Fachplanungsleistungen Elektrotechnik im Rahmen der
      Brandschutzsanierung des Kreishauses in Siegburg.

      V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
      16.1.2012

      V.2) Angaben zu den Angeboten
      Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

      V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
      Zuschlag erteilt wurde
      Bietergemeinschaft Planungsgesellschaft Karnasch mbH/ Schnabel AG
      Hohenzollernstr. 42
      45128 Essen
      DEUTSCHLAND
      Telefon: +49 20187870

      V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
      Es können Unteraufträge vergeben werden: nein

      Abschnitt VI: Weitere Angaben

      VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
      Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
      Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

      VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

      VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Zeughausstr. 2-10
      50667 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: Vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
      Telefon: +49 221147-2120
      Internet-Adresse: http:// www.bezreg-koeln.de
      Fax: +49 221147-2889

      VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
      Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf
      die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird
      hingewiesen.

      VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
      erteilt
      Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
      Zeughausstr. 2-10
      50667 Köln
      DEUTSCHLAND
      E-Mail: Vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
      Telefon: +49 221147-2120
      Internet-Adresse: http:// www.bezreg-koeln.de
      Fax: +49 221147-2889

      VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
      18.4.2012
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