Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Magistrat der Stadt Neu-Isenburg
Siemensstraße 14
Zu Händen von: Monika Berelson
63263 Neu-Isenburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6102-241613
E-Mail: Monika.Berelson@Stadt-Neu-Isenburg.de
Fax: +49 6102-241861
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.Neu-Isenburg.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
Beratungsleistungen Förderprogramm Soziale Stadt - Durchführung des
Quartiersmanagements und des Projektmanagements.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 25: Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Kurt-Schumacher-Straße, 63263 Neu-Isenburg, DEUTSCHLAND.
NUTS-Code DE71C
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Beratungsleistung "Soziale Stadt" für das "Stadtquartier West" in
Neu-Isenburg. Übernahme des Projekt- und Quartiersmanagements.
Das Programmgebiet Stadtquartier West wurde im Jahr 2005 in das
Förderprogramm aufgenommen. Die Beauftragung für das derzeitige Quartiers-
und Projektmanagement endet am 31.3.2012.
Um eine nahtlose Fortführung des Programmablaufs gewährleisten zu können,
muss das Quartiers- und Projektmanagement ab dem 1.4.2012 beauftragt
werden. Der Bewilligungszeitraum für das Programm endet mit dem
31.12.2014, jedoch können die Fördergelder auch nach dem
Bewilligungszeitraum verausgabt werden. Die Beauftragung erfolgt daher bis
zum 31.12.2014, mit einer Option auf Verlängerung nach Maßgabe der zur
Verfügung stehenden Restmittel und des verbleibenden Handlungsbedarfs.
Das Programmgebiet liegt im Westen der Kernstadt Neu-Isenburg. Es umfasst
eine Fläche von rund 42 ha mit rund 2 500 Bewohnern. Die räumlichen
Schwerpunkte liegen in einem Wohngebiet mit Geschosswohnungsbau, der in
den 70er Jahren entstanden ist und Flächen des städtischen Sportparks, auf
dem bereits Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms umgesetzt wurden.
Die Stadt Neu-Isenburg hat im Rahmen des Förderprogrammes eine ehemals
kirchliche Einrichtung erworben und betreibt diese als Stadtteilzentrum
mit unterschiedlichen Akteuren aus dem Stadtquartier. Der Schwerpunkt der
Leistungen liegt in den Bereichen Quartiersmanagement,
Qualitätsverbesserung im baulichen Bestand, der sozialen Stabilisierung,
der Verbesserung des Wohnumfeldes und bei stadtplanerischen
Einzelmaßnahmen.
Quartiersmanagement:
Hauptaufgaben im Rahmen des Quartiersmanagements sind die Beteiligung und
Information der Bewohner, die Aktivierung lokaler Akteure bzw. die
Zusammenarbeit innerhalb der bestehenden Strukturen mit dem Ziel der
Schaffung eines Quartiersbewusstseins, der Verbesserung des sozialen und
kulturellen Lebens und dem Aufbau tragbarer Netzwerke innerhalb des
Quartiers. Das Quartiersmanagement ist räumlich angesiedelt im
Stadtteilzentrum. Neben den o.g. Aufgaben sind regelmäßige
Bewohnersprechstunden, Stadtteilfeste und.
Bewohnerrunden durchzuführen. Das Quartiersmanagement koordiniert alle
Aktivitäten im Stadtteilzentrum, insofern ist für diesen Aufgabenbereich
ein ausreichendes Stundenkontingent vorzusehen. Projektmanagement:
Das Projektmanagement beinhaltet die inhaltliche und organisatorische
Verfahrenskoordination, die zeitgerechte Abstimmung und Koordination von
verschiedenen Einzelmaßnahmen, Einzelplanungen und Projektgruppen, die
zeitliche, fachliche und finanzielle Abstimmung des Planungsprozesses
sowie die Erstellung, Überwachung und Fortschreibung eines Maßnahmen-,
Durchführungs- und Finanzierungskonzeptes, eines Maßnahmen- und
Phasenplanes sowie Zwischenberichte, in Absprache mit dem AG Quartals- und
Abschlussbericht einschließlich Gesamtkostenübersicht. Dazu gehören.
— Die Umsetzung und Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes,
— Die Entwicklung und Etablierung von Konzepten und Maßnahmen zur
Erfolgskontrolle, Evaluation,
— Die Entwicklung und Etablierung von Konzepten und Maßnahmen zur
Verstetigung des Programmes über die Förderung hinaus,
— Die Fortschreibung des bestehenden Finanzierungs- und
Fördermittelkonzeptes,
— Die Beratung des Auftraggebers in allen Fragen des Förderprogrammes,
— Akquisition von zusätzlichen Finanzierungsmitteln von Dritten zur
Realisierung zusätzlicher investiver und nichtinvestiver Maßnahmen im
Quartier,
— Die Bearbeitung der Förderanträge und Klärung aller offenen Fragen mit
dem Fördermittelgeber, sowie die Kontrolle der Auszahlungsvoraussetzungen
für den Mittelabruf und Überprüfung der Einhaltung von
Wirtschaftsplanansätzen der Maßnahmen,
— Die Steuerung eines bestehenden eigentümerübergreifenden Konzeptes für
die Wohnungsbelegung,
— Das Controling im Rahmen der Fördermittelverwaltung.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
85300000, 71400000
II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert
II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
Wert: 277 508,00 EUR
mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf
1. Qualität und Strukturierung des Angebots. Gewichtung 30 %
2. Erfahrungen des Projektteams. Gewichtung 20 %
3. Gesamteindruck im Bietergespräch. Gewichtung 30 %
4. Preis / Honorar. Gewichtung 20 %
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
3330/1 / Soziale Stadt
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
Abschnitt V: Auftragsvergabe
Auftrags-Nr: 1
Bezeichnung: Durchführung des Projekt- und Quartiersmanagement.
V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
8.5.2012
V.2) Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
Zuschlag erteilt wurde
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Schaumainkai 47,
60596 Frankfurt am Main
DEUTSCHLAND
E-Mail: Marion.schmitz-stadtfeld@nh-projektstadt.de
Telefon: +49 6960691142
Internet-Adresse: http://www.nh-projektstadt.de/
Fax: +49 69606951142
V.4) Angaben zum Auftragswert
Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert:
Wert: EUR
mit MwSt. MwSt.-Satz (%)
Endgültiger Gesamtauftragswert:
Wert: 277 508,00 EUR
mit MwSt. MwSt.-Satz (%) 19
V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus
Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja
Angabe der Vorhaben und/oder Programme: Vergabe im Rahmen des
Förderprogramms Soziale Stadt.
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Nachr. HAD-Ref.: 3330/3.
Nachr. V-Nr/AKZ: 3330/1 / Soziale Stadt.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3 / Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
DEUTSCHLAND
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / +49 6151126834 (00:00 bis
24:00 Uhr)
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3 / Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
DEUTSCHLAND
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / +49 6151126834 (00:00 bis
24:00 Uhr)
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ergeht
eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann
der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein
Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor
der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3 / Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
64283 Darmstadt
DEUTSCHLAND
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / +49 6151126834 (00:00 bis
24:00 Uhr)
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16.5.2012
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| Call for tenders announced | 05.10.2011 | ||
| Result published | 22.05.2012 | ||
| Last updated | 22.05.2012 | ||
| Competition ID | 3-87058 | ||
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