Aktuell
Am Montag, den 5. Dezember 2011, wurde das Wettbewerbsverfahren "Kunst am Bau" in der einschlägigen Fachpresse veröffentlicht.
Unter 'Registrierung' können sich Interessenten bis Freitag, den 3. Februar 2012, 18:00 Uhr registrieren.
Für Interessenten, die über einen Internetzugang nicht verfügen besteht die Möglichkeit, sich schriftlich unter der Adresse [phase eins]., Cuxhavener Straße 12-13, 10555 Berlin, Kennwort Kunstwettbewerb/Registrierung erbeten. Registrierungen per E-Mail oder telefonische Registrierungen werden nicht entgegengenommen.
Wettbewerbsunterlagen
Abgabefrist aller einzureichenden Unterlagen der Wettbewerbsarbeiten in der 1. Phase ist ebenfalls Freitag, der 3. Februar 2012, 18:00 Uhr.
Die Wettbewerbsunterlagen d.h. die Auslobung und weitere Unterlagen werden als Dateien zum Download in einem mit Passwort geschützten Bereich der Wettbewerbshomepage zur Verfügung gestellt.
Den Zugang zum geschützten Bereich der Wettbewerbshomepage erhalten die Teilnehmer bei der 'Registrierung' für den Wettbewerb. Nach erfolgreicher Registrierung wird an eine zuvor angegebene Email-Adresse der entsprechende Link und ein Passwort versandt. Mit den erhaltenen Zugangsdaten ist der Zugang zum geschützten Bereich der Wettbewerbshomepage bis zum Zeitpunkt der Abgabe der 1. Phase des Wettbewerbs möglich.
Online Forum
Vom 5. Dezember 2011 bis 10. Januar 2012, 18.00 Uhr MEZ können anonym 'Rückfragen' zum Verfahren gestellt werden. Das Kennwort für den Zugang wird den registrierten Teilnehmern per E-Mail mitgeteilt.
Die Antworten werden zeitnah, nach Abstimmung, online gestellt und in einem Protokoll zusammengefasst. Das Protokoll wird bis zum 17. Januar 2012 im passwortgeschützten Bereich "Downloads" zur Verfügung gestellt.
Rückfragen außerhalb des Online Forums werden schriftlich an die Adresse [phase eins]., Cuxhavener Straße 12-13, 10555 Berlin, Kennwort Kunstwettbewerb/Rückfrage erbeten. Rückfragen per E-Mail oder telefonische Rückfragen werden nicht entgegengenommen.
Auslober
Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
Standort
Der Ort der künstlerischen Intervention ist der Innenhof des derzeit im Bau befindlichen neuen Landtagsgebäudes Alter Markt 1 in Potsdam.
Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 12.700 qm.
Es liegt in der Nähe der Havel in der historischen Stadtmitte von Potsdam auf der nordöstlichen Teilfläche des einstigen Schlossareals und wird umgeben von der Nikolaikirche, dem Alten Rathaus, dem Hotel Mercure, dem Marstall mit dem Filmmuseum und der Fachhochschule.
Der Innenhof hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von annähernd 74 m und eine Ost-
West-Ausdehnung von etwa 57 m. Er wird im Osten und Westen von den Flügelbauten, dem repräsentativen Südflügel und dem Fortunaportal und den Verbinderbauten im Norden flankiert.
Aufgabe
Der Landtag des Landes Brandenburg hat im Mai 2005 beschlossen, das neue Landtagsgebäude am Standort Alter Markt in der Innenstadt Potsdams errichten zu lassen. Der Entwurf stammt vom Dresdner Architekten Peter Kulka. Im Frühjahr 2011 wurde der Grundstein gelegt. Bis Mitte 2013 soll der Landtag mit der Fassade des einstigen Stadtschlosses in der Potsdamer Altstadt errichtet werden. Im Rahmen eines 2-phasigen Wettbewerbs „Kunst am Bau“ sollen für einen oder mehrere Interventionsbereiche im Innenhof des Landtagsneubaus ein oder mehrere Kunst-werke konzipiert und ausgeführt werden. Es wird erwartet, dass die Arbeit eigens für diesen Ort und diese Aufgabe entwickelt wird und dass dabei ein Konzept- und Situationsbezug hergestellt wird. Es ist gewünscht, dass in der künstlerischen Konzeption eine Auseinandersetzung mit dem Ort, der Bauaufgabe, der Geschichte, der Institution des Landtags und ihren Aufgaben stattfin-det. Es wird weiterhin erwartet, dass die Arbeit die Funktion und Bedeutung des Innenhofes als öffentlichem Raum aufgreift und unterstützt und somit zur städtebaulichen Belebung des Ortes beiträgt.
Weiterführende Informationen zum eigentlichen Neubau des Landtages Brandenburg in Potsdam finden Sie auf der Projekthomepage unter 'Neubau Landtag Brandenburg in Potsdam'.
Verfahren
Der Wettbewerb wird als offener, 2-phasiger Wettbewerb ausgelobt. Das Verfahren ist in der 1. Phase anonym. In der 2. Bearbeitungsphase wird die Anonymität aufgehoben. Die Teilnehmer der 2. Phase werden über die offene 1. Phase ausgewählt. Das Preisgericht wird bis zu 15 Be-werber auswählen, die ihre Entwürfe während der 2. Phase detaillierter ausarbeiten werden. Im Rahmen eines Teilnehmerkolloquiums zu Beginn der 2. Phase erfolgen individuelle Zwischenprä-sentationen und Diskussionen mit allen Teilnehmern. Die Wettbewerbsbedingungen basieren auf den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes im Zuständigkeitsbereich der Landesbauverwaltung Brandenburg – RLBau BB (Abschnitt K 7) und orientieren sich an den Richtlinien des Leitfadens „Kunst am Bau“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) von 2005.
Jury
Die Beurteilung der eingereichten Entwürfe, sowie die Auswahl der Preisträger erfolgt durch die Jury. Sie setzt sich aus den nachfolgend genannten Personen zusammen.
Fachpreisrichter :
• Leonie Baumann, Rektorin Kunsthochschule Berlin-Weißensee
• Prof. Michael Braum, Vorsitzender des Vorstands Bundesstiftung Baukultur, Potsdam
• Daniela Dietsche, Geschäftsführerin Brandenburgischer Verband Bildender Künstler, Potsdam
• Prof. Mischa Kuball, Freischaffender Künstler, Professor für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln
• Maria Ossowski, Leiterin Hauptabteilung Kultur Rundfunk Berlin-Brandenburg, Berlin
• Sabina Grzimek, Freischaffende Künstlerin, Berlin
• Prof. Dr. Brigitte Rieger-Jähner,Direktorin Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder)
• Dr. Barbara Steiner, Direktorin Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig
Sachpreisrichter :
• Gerrit Große, Landtagsvizepräsidentin, Mitglied des Landtages Brandenburg (DIE LINKE) und Vorsitzende der Kunst- und Ausstattungskommission des Landtages Brandenburg
• Anja Heinrich, Mitglied des Landtages Brandenburg (CDU), Mitglied der Kunst und Ausstattungskommission des Landtages Brandenburg
• Marie-Luise von Halem, Mitglied des Landtages Brandenburg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Mitglied der Kunst und Ausstattungskommission des Landtages Brandenburg
• Marianne Kliem, Abteilung 4, PG Landtagsneubau, Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg
• Prof. Peter Kulka, Peter Kulka Architektur, Dresden/Köln
• Jens Lipsdorf, Mitglied des Landtages Brandenburg (FDP), Mitglied der Kunst und Ausstattungskommission des Landtages Brandenburg
• Susanne Melior, Mitglied des Landtages Brandenburg (SPD), Mitglied der Kunst und Ausstattungskommission des Landtages Brandenburg
• Michael Ranft, Leiter Abteilung V Verwaltung, Landtag Brandenburg
Preise und Honorare
Im Rahmen dieses Wettbewerbs stehen für die Realisierung (Planung und Ausführung einschließlich aller Nachweise, Gutachten, Nebenkosten u.a.m.) eines oder mehrerer Kunstwerke insgesamt 480.000,00 Euro (inkl. MwSt.) zur Verfügung. Jeder Teilnehmer der 2. Phase, der eine prüffähige Arbeit entsprechend der geforderten Wettbewerbsleistungen abgibt, erhält ein pauschales Bearbeitungshonorar in Höhe von 4.000,00 Euro (inkl. Mwst.). Als Preise sind vorgesehen:
1. Preis: 6.000,00 Euro inkl. Mwst.
2. Preis: 4.000,00 Euro inkl. Mwst.
3. Preis: 2.000,00 Euro inkl. Mwst.
Teilnahmeberechtigung
Der Zulassungsbereich umfasst die Bundesrepublik Deutschland. Zur Teilnahme am Wettbewerb sind berechtigt:
a) Im Zulassungsbereich ansässige professionelle bildende Künstler. Zur Prüfung der Teilnahmeberechtigung ist ein Nachweis bisheriger künstlerischer Tätigkeit sowie der Nachweis eines Wohnsitzes im Zulassungsbereich (alternativ hierzu eine Erklärung der deutschen Staatsangehörigkeit) erforderlich. Der Nachweis der bisherigen künstlerischen Tätigkeit ergibt sich aus einem Verzeichnis realisierter Arbeiten und einer aussagekräftigen Vita. Diese Unterlagen sind zusammen mit der Verfassererklärung zur 1. Phase des Wettbewerbs einzureichen.
b) Arbeitsgemeinschaften, bei denen mindestens ein Mitglied die Anforderungen unter a) erfüllt. Arbeitsgemeinschaften sind verpflichtet, in der Verfassererklärung ein Mitglied als federführend zu benennen, das die Anforderungen unter a) erfüllt. Im Fall einer aus dem Wettbewerb resultierenden Beauftragung verpflichten sich die Partner einer Arbeitsgemeinschaft zu deren Aufrechterhaltung bis zum Abschluss des Auftrags. Mehrfachteilnahmen an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss.
Jeder Wettbewerbsteilnehmer darf nur eine Arbeit einreichen. Auch Varianten, d.h. die Abwandlung eines Entwurfsteiles unter Beibehaltung der Gesamtlösung, sind nicht zulässig. Die Aussagen in den eingereichten Verfassererklärungen sind verbindlich. Die Teilnehmer haben ihre Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen und mit entsprechenden Nachweisen zusammen mit der Verfassererklärung einzureichen. Die Teilnahmeberechtigung der Verfasser wird im Anschluss an die Preisgerichtssitzung der 1. Phase überprüft. Ausgewählte Teilnehmer für die 2. Phase, die nicht zulassungsberechtigt sind, werden ausgeschieden. An ihre Stelle treten ebenfalls gewählte Nachrücker.
Termine
• Preisrichterkolloquium 25. November 2011
• Registrierung Wettbewerb 5. Dezember 2011 bis 3. Februar 2012
• Download Wettbewerbsunterlagen, 1. Phase 5. Dezember 2011 bis 3. Februar 2012
• Online Forum, 1. Phase 5. Dezember 2011 bis 10. Januar 2012
• Abgabe der Arbeiten, 1. Phase 3. Februar 2012
• Preisgericht, 1. Phase 2. März 2012
• Download Wettbewerbsunterlagen, 2. Phase 5. März 2012 bis 11. Mai 2012
• Online Forum, 2.Phase 5. März 2012 bis 12. März 2012
• Teilnehmerkolloqium 16. März 2012
• Abgabe der Arbeiten, 2. Phase 11. Mai 2012
• Preisgericht, 2. Phase 13. Juni 2012
• Ausstellung voraussichtlich Juni 2012
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| Call for tenders announced | 06.12.2011 | ||
| Result published | 10.08.2012 | ||
| Last updated | 23.01.2013 | ||
| Competition ID | 3-93439 | ||
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